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AUF GOLIATH’S RÜCKEN MARKEN UND RETAILER IM ZEITALTER DIGITALER PLATTFORMEN

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    Auf Goliaths RckenMarken und Retailer im Zeitalter digitaler Plattformen

    Dr. Andreas Brill: Day1 Konferenz in Witten am 29. September 2016

  • 2

    Plattformen sind das erfolgreichste Geschftsmodell des digitalen Zeitalters.

  • 3

    Digitale Plattformen verndern Mrkte, indem sie die Grenzen der Interaktion von Marktteilnehmern sprengen und so fr Anbieter und Kunden neue Mglichkeiten schaffen.

  • 4

    Das Sprengen der Grenzen findet in praktisch allen Dimensionen statt.

  • 5

    Deshalb ist noch wichtiger als der Erfolg der digitalen Plattformen selbst, wie sie Marktstrukturen verndern, gerade auch im Einzelhandel.

  • 6

    Das Prinzip der Plattform eine Infrastruktur fr neue Marktmglichkeiten zu schaffen ist nicht neu...

    Um die Logik von Plattformen grundstzlich zu begreifen, lohnt sich ein Rckblick in die Vergangenheit...

  • 7

    Die Logik von Plattformen

    ... und ihre Bedeutung fr den Einzelhandel...

  • 8

    Das Konzept des Marktplatzes wurde bereits Ende des 12. Jahrhunderts vom Graf der Champagne erfunden: Er etablierte sechs Mrkte als dauerhafte Institution, indem er eine stabile Infrastruktur schuf (und dafr Gebhren erhob).

  • 9

    Auf der Plattform der Wandermrkte entstand Handel in einer neuen Dimension.

  • 10

    Der Graf der Champagne hatte zum Vorteil aller zusammengebracht, was jede erfolgreiche Plattform auszeichnet: die Grundlagentechnologie, die Plattform selbst und Nischen-Anbieter...

  • 11

    Der Handel von heute beruht auf derselben Logik: So ist z.B. die Innenstadt eine Plattform, in der Formate wie Modehuser ihre Nische besetzen.

  • 12

    Wie im Mittelalter lebt das Einzelhandelsformat in seiner Nische von der Leistungsfhigkeit der Plattform und ist auf sie zugeschnitten.

  • 13

    Entwicklungen im Einzelhandel zeigen, wie Verschiebungen in der Plattformarchitektur die darauf beruhenden Geschftsmodelle bis in ihr Fundament erschttern und sogar berflssig machen knnen.

  • 14

    Die Folge fr Einzelhndler: in Zeiten sich verschiebender Plattformarchitekturen muss man sich andere viel grundlegendere Fragen zur Zukunft des Business stellen.

  • 15

    Der Rckblick zeigt, dass praktisch nichts so fundamental wichtig fr ein EH-Konzept ist wie die Effekte neuer Plattformen.

    Aber was macht die digitalen Plattformen besonders?

    Whats new?

  • 16

    Die Logik digitaler Plattformen

    ... und ihre Bedeutung fr den Einzelhandel...

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    Das Besondere digitaler Plattformen ist, dass sie auf den Besonderheiten der digitalen Technologie beruhen und sie verfgbar machen.

  • 18

    Weil das Digitale eine Universaltechnologie ist, ermglicht es ein komplexes Gerst, das Grundlage fr unterschiedlichste Anwendungsplattformen ist.

  • 19

    Die Besonderheiten der digitalen Technologie ermglichen Plattformen in einer vllig

    neuen Dimension und Leistungsfhigkeit.

  • 20

    Digitale Plattformen knnen global sein und ermglichen damit eine prinzipiell grenzenlose Ausdehnung.

  • 21

    Digitale Plattformen knnen das Overcrowding Problem technologisch automatisiert lsen und ermglichen damit vllig neue Mglichkeiten und Qualitten der Nutzung.

  • 22

    Digitale Plattformen ermglichen die Entkopplung und Rekonfiguration zuvor starrer Prozesse. Sie ermglichen dadurch vllig neue Formen der Interaktion.

  • 23

    Die um digitale Plattformen entstehenden kosysteme lassen neue Angebote entstehen und verndern Kundenverhalten und ansprche in neuer Dimension und Geschwindigkeit.

  • 24

    Die Evolution digitaler Plattformen wird von der exponentiellen Dynamik der Technologie getrieben.

  • 25

    Digitale Plattformen werden von Unternehmen entwickelt. Sie basieren auf Geschftsmodellen, die grundlegenden Einfluss auf die Erfolgsmglichkeiten von Nischenkonzepten haben.

  • 26

    Fr das Geschft von Marken- und Einzelhandels- Konzepten haben die Besonderheiten digitaler

    Plattformen massive Konsequenzen.

  • 27

    Digitale Plattformen und Retailformate, die auf diesen Plattformen aufsetzen, knnen aus zuvor groartigen Handelsformaten in beispielloser Geschwindigkeit minderwertige oder sogar berflssige Lsungen machen.

  • 28

    Mit digitalen Plattformen kann die komplette Geschftsmodellstruktur bisher erfolgreicher Handelsformate in beispielloser Geschwindigkeit in sich zusammenbrechen.

  • 29

    Die (exponentielle) Geschwindigkeit der Entstehung und Entwicklung digitaler Plattformen stellt Formate und Geschftsmodelle von Handelsformaten in immer krzeren Intervallen immer wieder neu in Frage.

    Endlose Regale

    Alles besorgen, weltweit

    Digitalisierung und Miniaturisierung des Produktes

    Der Zugang - jederzeit, von berall - wird zum Produkt

    Beispiel Musikmarkt: Sukzessive Transformationssprnge

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    Mit jeder neuen Stufe der digitalen Plattformarchitektur stellt sich nicht nur die Frage, was man sein muss, um erfolgreich sein zu knnen, sondern auch: ob und wie man es knnen kann!

  • 31

    Die strategische Herausforderung digitaler Plattformen

    Fr den Einzelhandel. Und Marken.

  • 32

    Weil praktisch niemand eine Chance hat, selbst zur Plattform zu werden, brauchen Marken und Handelsformate eine viable Nischenstrategie. Diese erfordert einen fundamentalen Perspektivwechsel.

  • 33

    Im ersten Schritt sollte eine Nischenstrategie den blinden Fleck der Plattformabhngigkeit des aktuellen Geschfts sichtbar machen.

  • 34

    Im zweiten Schritt sollte eine Nischenstrategie sichtbar machen, was sich durch die relevanten digitalen Plattformen verndert: zunchst in der Plattformarchitektur und dann dadurch fr das aktuelle Format und Geschftsmodell.

    Welche zuvor verbundenen Aktivitten werden liquidisierbar?

    Welches Zusammen-spiel mit Kunden wird mglich, das zuvor nicht mglich war?

    ... ?Welche zuvor getrennten Aktivitten werden integrierbar?

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    Im zweiten Schritt sollte eine Nischenstrategie sichtbar machen, was sich durch die relevanten digitalen Plattformen verndert: zunchst in der Plattformarchitektur und dann dadurch fr das aktuelle Format und Geschftsmodell.

    Welche signifikanten Vereinfachungen von Interaktionsablufen knnen mglich werden?

    Knnen sich Kunden-Erwartungen an Interaktionsmglichkeiten und qualitt dramatisch erhhen?

    Knnen neue Technologien ein grund- legend anderes Zusammen- spiel mit Usern ermglichen?

    ... ?

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