Bernet Leitfaden Twitter

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Gerngelesenes Gezwitscher: Wie Sie diesen Kanal in Ihren Online-Auftritt einbetten. Wo er Sinn macht, wo nicht. Welche Tweets Ihnen die Follower bringen, die Sie interessieren. Neuauflage Oktober 2012

Text of Bernet Leitfaden Twitter

  • 1. GERNGELESENES GEZWITSCHERLEITFADEN CORPORATE TWITTERINGMuss das sein? Noch ein Social-Media-Kanal, den man nutzen soll?Nutzen vielleicht, kennen bestimmt: Der Kurznachrichtendienst Twittererffnet Mglichkeiten, um Kampagnen zu verstrken, den Dialog mit Meinungsmachern zu intensivieren, sich schnell ber aktuelle Online-Diskussionen zu informieren.Inhalt1. Was ist Twitter? ____________________________ 3 1.1 Definition _________________________________ 3 1.2 Twitter im Browser __________________________ 4 1.3 Twitter-Zahlen _____________________________ 5 2. Beobachtung und Entscheidung _______________ 6 2.1 Monitoring: Das muss sein____________________ 6 2.2 Corporate Twittering: Entscheidungshilfen _______ 7 2.3 Erste Schritte: Testphase und reservieren________ 8 2.4 Weiter beobachten: Zusatznutzen _____________ 11 3. Mitmachen: Konzept, Autoren, Inhalt ___________ 12 3.1 Das Twitter-Konzept _______________________ 12 3.2 Autoren: Persnlich oder allgemein ____________ 13 3.3 Inhalt: Tipps, Aktualitt, Service_______________ 13 4. Tipps fr die Umsetzung ____________________ 15 4.1 Die Profilseite: Ihre Visitenkarte _______________ 15 4.2 Followers: Was tun mit Ihren Lesern? __________ 16 4.3 Follow: Wen sollten Sie lesen? _______________ 17 4.4 Antworten: ffentlich oder direkt? _____________ 18 4.5 Weiterleiten: nur selektiv ____________________ 19 4.6 ShortURL: Vom Umgang mit Links ____________ 19 4.7 Hashtags und Suche: wie geht das? ___________ 20 4.8 Twitter-Programme: Schnelle Helfer ___________ 20 5. Integriertes Gezwitscher ____________________ 21 6. Quellen, Links ____________________________ 22
  • 2. Dieser Leitfaden richtet sich an Kommunikationsverantwortliche inUnternehmen und Organisationen. Die ersten beiden Kapitel bietenEinstiegs- und Entscheidungshilfen auch fr Neulinge, das dritte legt diekonzeptionellen Grundlagen fr geschftliche Anwendungen, im viertensind die wichtigsten Praxistipps zusammengefasst und darauf folgenstrategische Einbettungs-Tipps samt Quellenangabe.Alle rot unterstrichenen Links sind anklickbar. Laufend aktuelle Inputs zuTwitter und zum sogenannten Microblogging bietet der bernetblog:http://bernetblog.ch/category/social_media/microblogging-social_media.To twitter heisst zwitschern deshalb auch der Vogel im Twitter-Logo.Wir wnschen viel Erfolg auf dem Weg zu gerngelesenem Geschfts-Gezwitscher und freuen uns auf Echos und Anregungen:info@bernet.ch.CopyrightDer Inhalt dieses Papiers oder Auszge daraus drfen nur kostenlos undunter Angabe der exakten Quellenbezeichnung www.bernet.chweitergegeben werden. www.bernet.ch/checklisten Oktober 2012 Seite 2
  • 3. 1. Was ist Twitter?1.1 DefinitionAuf der 2006 gestarteten Plattform www.twitter.com tauschen MenschenKurznachrichten aus. Tweets sind Textmeldungen mit maximal 140Zeichen, die Links enthalten knnen.Twitter ist ein schnell wachsendes soziales Netzwerk mit derHauptfunktion eines Kurznachrichten-Dienstes. Mit den Grund-Einstellungen ist jede Meldung ffentlich sichtbar auf einer zentralenAnschlagtafel und ber die Suche abrufbar. Direkt weitergeleitet werdensie aber nur im Abonnentenkreis: Die persnliche Startseite zeigt, wenman liest (following) und wer die Meldungen verfolgt (followers).Dabei kann man selektiv entscheiden, wer einem folgen darf.Twitter ist schnell, einfach, flchtig:Schnell: Twitter-Benutzer sind stndig online. Sie schreiben ihreMeldungen auch vom Mobiltelefon. Nachrichten werden per Tastendruckvon Nutzer zu Nutzer weitergeleitet.Einfach: Anmelden und loslegen mit der Eingabe von Benutzernameund Passwort ist man dabei. Die Meldungen sind dank ihrer Krze undden Verzicht auf Formatierungen sofort geschrieben.Flchtig: Ja, hier wird gequasselt. Aber: Hier wird auch ber Firmengeredet, werden Produkte beurteilt oder Tipps gesucht. Und es gibtZwitscherer, die Twitter mit schnellen Hinweisen zum interessantenNachrichtenkanal machen.Twitter ist kostenlos. Geld verdient der Anbieter seit einigen jahren mitWerbemglichkeiten rund um Tweets. Konkurrierende Microblogging-Plattformen wie http://identi.ca oder www.plurk.com konnten sich nie sobreit durchsetzen. Auch www.facebook.com versucht Kurzmeldungen zupushen, Twitter kann sich trotzdem mit einer eigenen Communitybehaupten. Twitter hat 2008 ein Kaufangebot von Facebook abgelehnt.Schauen Sie doch einfach mal rein das geht erst richtig, wenn Sie sichals Benutzer/in registrieren. www.bernet.ch/checklisten Oktober 2012 Seite 3
  • 4. 1.2 Twitter im BrowserWer sich registriert, erhlt unter twitter.com/name folgende Startseite.Dabei knnen Standardfarben und Elemente gewhlt werden.Dieses Bild unterstreicht auch die Flchtigkeit von Twitter im tglichenEinsatz: Sie sehen in einer Timeline nur gerade die Meldungen, die in denletzten Minuten abgesetzt wurden. Danach verschwinden sie aus demBlickfeld. Natrlich bleiben sie publiziert, suchbar in Twitter oder berMonitoring-Dienste.Auch wenn bereits die Hlfte der Twitter-Benutzer spezielle Programmefrs Zwitschern einsetzen: Diese Startseite ist Ihre Visitenkarte.Potenzielle Abonnenten werden hier beurteilen, ob sich ein Klick auf IhrenFollow-Knopf lohnt. www.bernet.ch/checklisten Oktober 2012 Seite 4
  • 5. 1.3 Twitter-ZahlenIst Twitter relevant? Eine mgliche Antwort auf diese Frage liegt in denBenutzerzahlen. Die sich laufend verndern.Das Twitter-Wachstum verlief bislang rasant: Anfang 2009 waren weltweit14 Millionen Menschen angemeldet. Im Mrz 2012 hatte Twitter lauteigenen Angaben 140 Millionen monatlich aktive Nutzer. Zum Vergleich:Facebook hatte Anfang 2009 weltweit 175 Millionen Benutzer, im Oktober2012 laut Checkfacebook.com 954 Millionen.Eine Untersuchung des amerikanischen Monitoring-DienstleistersWebsite-Monitoring (http://goo.gl/XW39) zeigte im April 2010 unteranderem, dass 41% der angemeldeten Nutzer nie einen Eintrag geschrieben haben. 24% der Nutzer von niemandem gefolgt (followed) werden. 97% der Twitter-Nutzer weniger als 100 anderen Twitterer folgen.Die gleiche Untersuchung zeigt, dass die 18 bis 34-jhrigen mit 45 Prozentden grssten Anteil an den Twitter-Nutzern ausmachen, gefolgt von den35 bis 49-jhrigen mit 24 Prozent.Fr den deutschsprachigen Raum meldet die laufende Erhebung vonWebevangelisten Mitte 2011 480000 Nutzer (http://goo.gl/gcWLv) imJuni 2009 waren es 105000. Auch die Schweizer haben das Twittern frsich entdeckt. Im Januar 2010 betrug die Twittergemeinschaft 15000Mitglieder, heute sind es gemss Twitterland ber 50000.Fazit: Twitter ist kein Massenkanal. Hier unterhalten und treffen sich imdeutschsprachigen Raum Nutzer zwischen 20 und 29 Jahren und mithoher Affinitt zu Web, Technologie, Marketing. Trotzdem bietet dieseAnwendung interessante Mglichkeiten der Ergnzung von Social-Media-Kampagnen. Twitter erhht die Reichweite von interessanten Web-Inhalten durch das schnelle Verteilen und Weiterleiten von Links. www.bernet.ch/checklisten Oktober 2012 Seite 5
  • 6. 2. Beobachtung und Entscheidung2.1 Monitoring: Das muss seinEine der zentralen Fragen von Twitter egal, ob Sie nun mitmachen odernicht: Was wird hier ber Sie diskutiert? Beachten Sie folgende Punkte:Twitter-Programm fr die SofortberwachungEin gutes Twitter-Programm (siehe Twitter-Programme: Schnelle Helfer,Seite 20) erlaubt die laufende Sofortberwachung wichtiger Suchbegriffe,Themen und Adressen. Damit Sie umgehend auf Eintrge antwortenknnen oder in Ihren Posts einen Bezug zu laufenden Diskussionenschaffen.Twitter-Monitoring mit Abo im HintergrundWeb-Dienstleistungen wie www.tweetscan.com ermglichen die Eingabevon Suchbegriffen samt Abo via Mail oder RSS. Damit Sie auf IhremWunschkanal eine Information erhalten, sobald zur betreffenden Sucheetwas geschrieben wird. Wichtig ist dabei das Aufsetzen vonSuchbegriffen, die nicht zu generisch ausfallen. Weitere Twitter-Suchoptionen bietet topsy.com.Laufende Evaluation und ErgnzungNeue Monitoring-Dienstleistungen werden auftauchen, auch etablierteBeobachtungsdienste bieten Twitter bereits in ihren Abos. Sorgen Sie freine Integration des ganzen Online-Monitorings in eine berschaubarePlattform, mit klaren Zustndigkeiten.Wie wichtig ist ein Twitterer?Beachten Sie die Anzahl der Follower auf der Startseite. Beurteilen Sie,wie nahe diese Person an Ihren Themen ist. berprfen Sie mithttp://tweet.grader.com/ detaillierter, welchen Einflusskreis die Tweets desAbsenders erreichen knnen. Die Masse der Follower allein ist keinKriterium, wie wichig jemand ist. Ein Blick auf die Qualitt der Tweets istratsam. Wer vielen folgt, erhlt selbst eher Follower einflussreicheTwitterer haben mehr Follower als sie selbst folgen.Zusatzdienste zur eigenen AuswahlEine gute bersicht der aktuellen Diskussionen auf Twitter, sortiertnach Aktualitt und/oder Hufigkeit der Erwhnungen bietet twazzup.com.Tools kommen und gehen eine bersicht fr 2012 bietet goo.gl/KOK3 www.bernet.ch/checklisten Oktober 2012 Seite 6
  • 7. 2.2 Corporate Twittering: EntscheidungshilfenBringt Twitter Vorteile fr Organisationen? Ja, meinen die Deutsche Bahn(http://twitter.com/DB_info), Starbucks (http://twitter.com/starbucks),Greenpeace Schweiz (http://twitter.com/greenpeace_ch), die RaiffeisenGruppe (http://twitter.com/raiffeisen-ch), Barack Obama im Wahlkampfoder der Schweizer Bund