Manager, werdet erwachsen!

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    14-Jun-2015

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Was ist ein guter Manager? Er frdert seine Leute, denkt ans groe Ganze, sieht im Vordergrund den Durchsatz anstelle der Kosten und kocht auch mal eine heie Zitrone, wenn Mitarbeiter krank werden, die einen Engpass darstellen. Stimmen diese Aussagen? Lassen Sie sich in dieser Session zu unabhngigem, systemischem Denken verfhren. Matthias Bohlen verkndet sein Credo und provoziert zugleich.

Transcript

<ul><li> 1. Manager, werdet erwachsen! Matthias Bohlen mbohlen@mbohlen.de @mbohlende http://www.mbohlen.deDienstag, 3. Mai 2011</li></ul> <p> 2. Matthias Bohlen : Coach freffektive ProduktentwicklungWerthaltiges Produkt fr den Kunden"Matthias ist ein genialerHohe Motivation und Produktivitt der TeamsTeam- und Management-Geringe Fluktuation der Mitarbeiterflsterer. Das Team hierEntlastung fr Executives in der Entwicklung gehrt zu den angenehmstenMit gleichem Einsatz mehr erreichenArbeitsumge- bungen, die esFreude an der Arbeit haben gibt." 2Dienstag, 3. Mai 2011 3. Was ist berhaupt Management?3Dienstag, 3. Mai 2011 4. Lady Madonna,children at your feet...Wonder how you manage itto make ends meet. 4Dienstag, 3. Mai 2011 5. Wrterbuch: "to manage"http://dict.leo.org 5Dienstag, 3. Mai 2011 6. "Managen" heit mglicherweise:6Dienstag, 3. Mai 2011 7. Fhren 7Dienstag, 3. Mai 2011 8. Was ist Fhrung? http://www.youtube.com/watch?v=voAntzB7EwE8Dienstag, 3. Mai 2011 9. Fhrung Fhren bedeutet Lenken der Aufmerksamkeit auf das gewnschte Ziel Manager kann eine Richtung vorgeben Selbst-organisierte Teams knnen ihren eigenen Weg in diese Richtung finden.9Dienstag, 3. Mai 2011 10. Gehts hier durch? 10Dienstag, 3. Mai 2011 11. ...oder vielleicht besser hier?11Dienstag, 3. Mai 2011 12. Von Ferne betrachtet......knnte man es wissen!12Dienstag, 3. Mai 2011 13. Fhrung aufteilen Es braucht den Blick aus der Ferne Es braucht Informationen aus der Nhe Der Manager hat den berblick Das Team hat die Details Beide zusammen ben Fhrung aus. 13Dienstag, 3. Mai 2011 14. Beispiel: Boeing 77714Dienstag, 3. Mai 2011 15. Beispiel: Boeing 77714Dienstag, 3. Mai 2011 16. Beispiel: Boeing 77714Dienstag, 3. Mai 2011 17. Beispiel: Boeing 77714Dienstag, 3. Mai 2011 18. Entscheidungen dezentral fllen mittels RegelnBoeing 777 Entscheidungsgewalt fr Gewichtsreduktion $2500DollarproPfundGewicht $600 $300Engineer SupervisorProgram manager 15Dienstag, 3. Mai 2011 19. Entscheidungsregeln... erlauben die Logik von Entscheidungen zu beeinflussen, ohne sie zu verzgern ermglichen uns, Entscheidungen mit systemweitem Optimum zu fllen senken die Kosten fr die Entscheidungs- findung und erlauben uns, auf viel mehr Entscheidungen Einfluss zu nehmen machen unsere Entscheidungen schneller, korrekter und transparenter.16Dienstag, 3. Mai 2011 20. Steuern17Dienstag, 3. Mai 2011 21. Steuern != fhren AufgabeBedeutung Beispiel:Scrum Fhren = Aufmerksamkeit lenken,Product OwnerRichtung vorgeben Steuern = Menschen dazu bringen, Scrum Master den Rahmen einzuhalten18Dienstag, 3. Mai 2011 22. SteuernFhren FolgenRahmen verletzenNigeria / Japan U20, 2010 19Dienstag, 3. Mai 2011 23. Steuern durch gemeinsamakzeptierten Rahmen Definition of Done TDD: Test first Einchecken: erst, wenn alle Tests auf grn Gebrochener Build hat Prio (erst fixen, dann weiter programmieren) Anforderungen sind umso dringender, je hher die Kosten ihrer Verzgerung sind usw.20Dienstag, 3. Mai 2011 24. Organisieren 21Dienstag, 3. Mai 2011 25. Selbstorganisation Am Anfang war das Nichts. Dann kamen Membranen und Strings. Dann kamen... Protonen, Neutronen, Elektronen = Atome Molekle Sterne, Planeten, Kometen Replizierende Molekle (RNS, DNS...) Viren, Bakterien, Tiere, Mensch, Bewusstsein! Stmme, Gesellschaft, Stdte, Firmen...22Dienstag, 3. Mai 2011 26. Befehl und Kontrolle ...entstanden erst 13,7 Milliarden Jahre nach der Selbstorganisation! Selbstorganisation ist (historisch gesehen) der natrliche Standard Befehl und Kontrolle wurden erst nachtrglich, knstlich hinzugefgt. 23Dienstag, 3. Mai 2011 27. System Eine Sammlung von Elementen, die untereinander in Beziehung stehen und miteinander wechselwirken. Beispiel: Eine Firma ist ein System aus Menschen, Maschinen, Information, Wissen, Beziehungen, Vorschriften, Prozessen, Geld, usw. 24Dienstag, 3. Mai 2011 28. Komplexitt Software-Teams sind komplexe, adaptive Systeme (selbstorganisierend) Diese tun, was immer die Rahmenbedingungen erlauben Das Verhalten dieser Teams weist eine Komplexitt auf, die hher ist als die von Befehl und Kontrolle.25Dienstag, 3. Mai 2011 29. Law of Requisite Variety W. Ross Ashby (1903-1972): If a system is to be stable, the number of states of its control mechanism must be greater than or equal to the number of states in the system being controlled.26Dienstag, 3. Mai 2011 30. Was bedeutet das? Als Manager werden Sie ein Software-Team auf keinen Fall erfolgreich mittels Befehl und Kontrolle managen knnen (auch nicht mit dokumentierten Prozessen, Tools oder aufwndigem Design) Lassen Sie das Team sich selbst organisieren und managen Sie stattdessen nur die Rahmenbedingungen. Nebenbei: So haben Sie auch weniger Arbeit!27Dienstag, 3. Mai 2011 31. Welche Rahmenbedingungen? Wert des entwickelten Produkts Dafr ausgegebene Kosten Anteil von Verschwendung im System Zur Verfgung stehende Ressourcen (Rume, Maschinen, ...) Kopplung zu anderen Systemen (Stakeholder, Betriebsmannschaft, ...) was die Erreichung des Zieles frdert.28Dienstag, 3. Mai 2011 32. Motivieren 29Dienstag, 3. Mai 2011 33. Motivation ...ein auf emotionaler oder neuronaler Aktivitt beruhendes Streben nach Zielen oder wnschenswerten Zielobjekten. intrinsisch = aus sich selbst heraus extrinsisch = von auen kommend30Dienstag, 3. Mai 2011 34. Komplexitt von Motivatorenhoch Selbstorganisation Wikipedia, Linux Charismatische Fhrung Steve Jobs, Bill Gates Belohnung und Strafe Zielvereinbarungen Befehl und Kontrolle gering Steve Jobs Jimmy Wales Bill Gates Linus Torvalds 31Dienstag, 3. Mai 2011 35. Das Kerzenproblem Karl Duncker, 1940 ? 32Dienstag, 3. Mai 2011 36. Das KerzenproblemKarl Duncker, 1940?Erste Gruppe: Nur ZeitmessungZweite Gruppe: Zeitmessung plus Belohnung32Dienstag, 3. Mai 2011 37. Das KerzenproblemKarl Duncker, 1940?Erste Gruppe: Nur ZeitmessungZweite Gruppe: Zeitmessung plus Belohnung32Dienstag, 3. Mai 2011 38. Das KerzenproblemKarl Duncker, 1940?Erste Gruppe: Nur ZeitmessungZweite Gruppe: Zeitmessung plus BelohnungBelohnte Gruppe braucht im Durchschnitt3,5 Minuten lnger!32Dienstag, 3. Mai 2011 39. 33Dienstag, 3. Mai 2011 40. 34Dienstag, 3. Mai 2011 41. 35Dienstag, 3. Mai 2011 42. 36Dienstag, 3. Mai 2011 43. 37Dienstag, 3. Mai 2011 44. Motivation - woher? Extrinsische Motivation hemmt kreativen Prozess Intrinsische Motivation ist ideal fr kreative Aufgaben38Dienstag, 3. Mai 2011 45. Autonomie Ich kann es selbst Mir redet keiner rein Ich habe die Ressourcen,die ich brauche. 39Dienstag, 3. Mai 2011 46. Meisterschaft Ich bin kompetent Das Projekt fordert mich heraus Was gefordert ist, kann ich auch leisten Ich verbessere mich stndig. 40Dienstag, 3. Mai 2011 47. Sinn &amp; Zweck Was ich hier mache, hateinen Sinn. Die Software, die wirschreiben, wird gebraucht. Der Kunde findet das, waswir tun, gut. 41Dienstag, 3. Mai 2011 48. Autonomie+ Meisterschaft+ Sinn &amp; Zweck= Motivation42Dienstag, 3. Mai 2011 49. Fhren+ Steuern+ Motivieren= Managementfr Erwachsene(die Formel zum Mitnehmen) 43Dienstag, 3. Mai 2011 50. Wir sind alle Grtner Manager zchten Teams. Teams zchten Software.44Dienstag, 3. Mai 2011 51. Kontakt Matthias Bohlen Coach fr effektive Produktentwicklung mbohlen@mbohlen.de http://www.mbohlen.de/ +49 170 772 8545Dienstag, 3. Mai 2011</p>

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