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  • 1Systembersicht

    Abschnitt Thema Seite

    1.1 Bestimmungen/Vorschriften/Approbationen 1-3

    1.2 Gertespektrum 1-5

    1.3 Systemmerkmale 1-12

    1.3.1 Umweltbedingungen 1-13

    1.3.2 Umweltschutz 1-13

    1.4 Komponenten und Kombinationen 1-14

    1.5 Montage und Anschluss 1-18

    1.5.1 Montage 1-18

    1.5.2 Schraubanschluss 1-20

    1.5.3 Cage Clamp-Anschluss 1-21

    1.5.4 Anschlussquerschnitte 1-23

    1.6 Kommunikation 1-24

    1.6.1 Kommunikationsfhige Niederspannungsschalttechnik 1-24

    1.6.2 Parametrierung des PROFIBUS-DP und der busfhigen Niederspannungs-Schaltgerte 1-25

    1.6.3 Aktuator-Sensor-Interface (AS-Interface) 1-26

    1.6.4 Kommunikationsfhige Motorstarter SIRIUS NET 1-31SIRIUS Systemhandbuch

    GWA 4NEB 430 0999-01c 1-1

  • SystembersichtEinleitung

    Siemens ist einer der bedeutendsten Hersteller von Schaltgerten. Das Produktspektrum reicht von Gerten, die wenige mA schalten, bis zu Leistungsschaltern zur Energieverteilung.

    Bei der Weiterentwicklung dieser Produkte wurde stets Wert darauf gelegt, dass die gewnschten Anforderungen bezglich der wesentlichen Leis-tungsmerkmale, der elektrischen und mechanischen Lebensdauer, der Abmessungen sowie der Montage- und Wartungsfreundlichkeit erfllt oder gar bertroffen werden.

    Dem besonders im letzten Jahrzehnt gewachsenen Umweltbewusstsein wurde durch die Entwicklung und den Einsatz von umweltfreundlichen und recyclingfhigen Werkstoffen Rechnung getragen. So entstanden gerade auf dem Gebiet der Niederspannungsschaltgerte moderne Industrieschalt-gerte, die alle Anforderungen im Hinblick auf Umweltfreundlichkeit erfl-len.

    Aufbauend auf die jahrzehntelange Erfahrung wurde fr die groe und stndig steigende Zahl von motorischen Antrieben im Bereich bis 250 kW eine vllig neue Generation von Leistungsschaltern, Schtzen, Hilfs-schtzen, berlastrelais, Koppelschtzen, Zeitrelais und Halbleiter-Motor-Steuergerten (im Folgenden Sanftstarter genannt) 3RW3 unter dem Namen SIRIUS geschaffen.

    Diese neuen SIRIUS-Gerte erfllen alle aus der Praxis bekannten Anforderungen fr den Einsatz als Einzelgert, als Baustein fr komplette Verbraucherabzweige oder fr den Einbau in Niederspannungsverteiler oder Niederspannungsschaltanlagen.SIRIUS Systemhandbuch

    1-2 GWA 4NEB 430 0999-01c

  • Systembersicht1.1 Bestimmungen/Vorschriften/Approbationen

    ALPHA/LOVAG Das Geschftsgebiet Niederspannungs-Schalttechnik der Siemens AG ist Mitglied der Gesellschaft zur Prfung undZertifizierung von Niederspan-nungsgerten e.V. ALPHA, Frankfurt am Main.

    Die Eigenverantwortung der Hersteller und die Absicherung hoher Produkt-qualitt wird von ALPHA gefrdert durch untersttzende Verfahrensrichtli-nien fr die Prfung der Gerte nach geltenden Normen. Bei Erfllung bestimmter Voraussetzungen stellt ALPHA im Bedarfsfall auch staatlich anerkannte Produktzertifikate aus. ALPHA wirkt auerdem als Mitglied bei LOVAG auf die internationale Anerkennung der Konformittserklrungen und Zertifikate hin.

    In LOVAG (Low Voltage Agreement Group) arbeiten internationale Fachleute aus Zertifizierungsstellen und Industrie zusammen, um ein einheitliches europisches Zertifikat zu schaffen.

    Liste der LOVAG-Mitglieder

    ALPHA Deutschland ASEFA Frankreich ACAE Italien CEBEC Belgien CESI Italien KEMA Niederlande SEMKO Schweden

    Ex-Schutz Motorschutzgerte, die einen im Ex-Bereich stehenden Motor vor berlast schtzen, mssen besonderen Anforderungen entsprechen. Diese Anforde-rungen sind in folgenden Normen festgelegt:

    DIN EN 60947-1 DIN EN 60079-14 DIN EN 60947-4-1 DIN EN 50014 DIN EN 50019

    Zertifizierung

    Am 1. Juli 2003 hat eine neue ra im Explosionsschutz begonnen. Seitdem drfen innerhalb der Europischen Union fr den Einsatz im explosionsge-fhrdeten Bereichen nur noch nach der Richtlinie 94/9/EG zertifizierte Gerte und Schutzsysteme in den Verkehr gebracht werden.

    Nur noch Motorschutzgerte, die nach den oben genannten Normen gebaut sind und eine Konformittserklrung des Herstellers auf Basis einer Bau-musterprfbescheinigung besitzen, drfen in den EU-Mitgliedsstaaten in den Verkehr gebracht werden.

    Dabei unterliegt auch das QM-Systen des Herstellers bestimmten Anforde-rungen und es muss ein QM-Zertifikat einer benannten Stelle fr den Her-steller vorliegen.SIRIUS Systemhandbuch

    GWA 4NEB 430 0999-01c 1-3

  • SystembersichtZertifizierung des QM-Systems

    Mit der Nummer der DMT 1) 02 ATEX ZQS/EM wurde von der DMT 1) ein Zertifikat ber die Anerkennung der Qualtitssicherung Produktion gem Richtlinie 94/9/EG ausgestellt.

    Dieses Zertifikat gilt fr die Gertegruppen I und II und dieKategorien M2 und 2: Sicherheits-, Steuer- und Regeleinrichtungen fr elektrische Betriebs-mittel.

    Zertifikate

    Fr die Motorschutzgerte 3RV, 3RU, 3RB, 3UF5 und 3RN stehen entspre-chende Konformittserklrungen und Baumusterprfbescheinigungen der Katagorie 2G und teilweise 2D zur Verfgung und knnen bei Bedarf ange-fordert werden.

    Kennzeichnung

    Alle Gerte mssen gem ATEX-Richtlinie gekennzeichnet sein. Das ATEX.Kennzeichen enthlt die Gertegruppe, den Zulassungsbereich, die Nummer der zertifizierenden Stelle und andere technische Angaben, die in der Typprfung ermittelt wurden.

    1) DMT Die Zertifizierungsstelle der Deutschen Montan Technologie GmbH, be-nannte Stelle Nr. 0158 gem Artikel 9 der Richtlinie 94/9/EG des Europischen Parlaments und des Rates vom 23. Mrz 1994, bescheinigt,dass Siemens Amberg und Cham ein Qualittssicherungssystem fr dieProduktion unterhlt, das dem Anhang IV dieser Richtlinie gengt.SIRIUS Systemhandbuch

    1-4 GWA 4NEB 430 0999-01c

  • Systembersicht1.2 Gertespektrum

    SIRIUS System Die Produktreihe SIRIUS besteht aus Leistungsschaltern 3RV, Schtzen 3RT, Hilfs- und Koppelschtzen 3RH/3RT, thermischen berlastrelais 3RU, elek-tronischen berlastrelais 3RB10/3RB12, Zeitrelais 3RP, Halbleiter-Motor-Steuergerten (im Folgenden Sanftstarter genannt) 3RW3 und aus Kombina-tionen dieser Gerte, den Verbraucherabzweigen 3RA.

    Die einzelnen Gerte sind so entwickelt und gebaut, dass sie sehr einfach zu Verbraucherabzweigen zusammengebaut werden knnen. Dies ist mglich, da alle Gerte elektrisch und mechanisch aufeinander abgestimmt sind.

    Bild 1-1: SIRIUS System

    SIRIUS Systemhandbuch

    GWA 4NEB 430 0999-01c 1-5

  • SystembersichtLeistungsschalter der Baugre S00 mit anbaubarem Zubehr:

    Bild 1-2: Leistungsschalter, Zubehr (Baugre S00)

    Leistungsschalter der Baugre S0, S2 und S3 mit anbaubarem Zubehr:

    Bild 1-3: Leistungsschalter, Zubehr (Baugren S0, S2 und S3)

    Anbaubares Zubehr fr die Baugren S00, S0, S2 und S3:1.1) Querliegender Hilfsschalter mit 1 Wechsler1.2) Querliegender Hilfsschalter mit 1S + 1 oder 2S2) Seitlicher Hilfsschalter mit 2 Kontakten3) Seitlicher Hilfsschalter mit 4 Kontakten4) Spannungsauslser5) Unterspannungsauslser6.1) Unterspannungsauslser mit voreilenden Hilfskontakten (S00)6.2) Unterspannungsauslser mit voreilenden Hilfskontakten (S0 bis S3)

    SIRIUS Systemhandbuch

    1-6 GWA 4NEB 430 0999-01c

    7) Meldeschalter (S0 bis S3)8) Trennerbaustein (S0 und S2)

  • SystembersichtSchtze der Baugre S00 mit Zubehr:

    Bild 1-4: Schtze, Zubehr (Baugre S00)

    1) Schtz2) Koppelschtz3) Elektronischer Zeitrelaisblock, ansprechverzgert4) Elektronischer Zeitrelaisblock, rckfallverzgert5) Hilfsschalterblock, elektronisch verzgert

    (ansprech- oder rckfallverzgert oder Stern-Dreieck-Funktion)6) 1-poliger Hilfsschalterblock, Leitungseinfhrung von oben7) 2-poliger Hilfsschalterblock, Leitungseinfhrung von oben8) 1-poliger Hilfsschalterblock, Leitungseinfhrung von unten9) 2-poliger Hilfsschalterblock, Leitungseinfhrung von unten10) 4-poliger Hilfsschalterblock

    (Anschlussbezeichnungen nach DIN EN 50 012 oder DIN EN 50 005)11) 2-poliger Hilfsschalterblock, Standardausfhrung oder elektronikgerechte

    Ausfhrung (Anschlussbezeichnungen nach DIN EN 50 005)12) Ltstiftadapter fr Schtze mit 4-poligem Hilfsschalterblock13) Ltstiftadapter fr Schtze und Koppelschtze14) Zusatzverbraucher-Baustein, zur Erhhung des zulssigen Reststroms15) berspannungsbegrenzer mit LED16) berspannungsbegrenzer ohne LED17) 3-Phasen-Einspeiseklemme18) Parallelschaltverbindung (Sternpunktbrcke), 3-polig, ohne Anschlussklemme19) Parallelschaltverbindung, 3-polig, mit Anschlussklemme20) Parallelschaltverbindung, 4-polig, mit Anschlussklemme

    NSB

    0044

    815

    3

    4

    5

    6

    7

    8

    9

    10

    11

    14

    2019

    16

    12

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    1

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    18

    2

    SIRIUS Systemhandbuch

    GWA 4NEB 430 0999-01c 1-7

  • SystembersichtSchtze der Baugren S0 bis S3 mit Zubehr:

    Bild 1-5: Schtze, Zubehr (Baugren S0 bis S3)

    1) Schtz, Baugre S02) Schtz, Baugre S23) Schtz, Baugre S3Fr Baugren S0 bis S3:4) Elektronischer Zeitrelaisblock, ansprechverzgert5) Elektronischer Zeitrelaisblock, rckfallverzgert6) Hilfsschalterblock, elektronisch verzgert (ansprech- oder rckfallverzgert oder Stern-Dreieck-Funktion)7) 2-poliger Hilfsschalterblock, Leitungseinfhrung von oben8) 2-poliger Hilfsschalterblock, Leitungseinfhrung von unten9) 4-poliger Hilfsschalterblock

    Anschlussbezeichnungen nach DIN EN 50 012 oder DIN EN 50 005)10) Parallelschaltverbindung (Sternpunktbrcke), 3-polig, ohne Anschlussklemme11) Parallelschaltverbindung, 3-polig, mit Anschlussklemme12) 2-poliger Hilfsschalterblock, seitlich rechts oder links anbaubar

    (Anschlussbezeichnungen nach DIN EN 50 012 oder DIN EN 50 005)13) 1-poliger Hilfsschalterblock (max. 4 aufschnappbar)

    NSB

    0044

    9

    4

    10

    5

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    16

    11

    1

    12

    96

    15

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    1

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    7

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    2

    21

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