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    Ostern 2014

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    Erzbischof Dr. Franz Lackner

    aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

    Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging

    Unser neuer Erzbischof kommt aus einem gläubigen Elternhaus in der Steiermark. Er wurde am 14. Juli 1956 in Feldbach geboren und ist in St. Anna am Aigen auf- gewachsen. Sehr geprägt hat ihn in der Kindheit die Armut, die er als etwas Negatives er- lebt hat. Zu- erst machte er eine Elektriker- lehre, damals spielte Gott keine beson- dere Rolle in seinem Leben. Nach der Ge- sellenprüfung arbeitete er als Staplerfah- rer, Betonierer beim Bau der UNO-City. Der Einberufungs- befehl zum B u n d e s h e e r kam gerade richtig. Er ist dann beim Heer geblieben, denn es war eine gute Gelegenheit, Geld zu verdienen. Zweimal war er als UNO-Soldat auf Zypern stati- oniert. Dann kam ihm der Gedan- ke Priester zu werden. Er besuchte das Aufbaugymnasium in Horn und nach der Matura trat er in den Franziskanerorden ein. Er studierte in Rom Theologie und Philosophie

    und schloss das Doktoratsstudium ab. 1991 wurde Franz Lackner in Graz zum Priester geweiht. Zu- gleich erfolgte die Berufung als Professor für Philosophie an die Hochschule in Heiligenkreuz. 2002

    erfolgte die E r n e n n u n g zum Weihbi- schof der Di- özese Graz- Seckau und die Bischofs- weihe. 2013 wählte das D o m k a p i t e l Franz Lackner zum Erzbischof von Salzburg. Papst Franzis- kus bestätigte die Wahl am 22.11.2013. Am 12. Jän- ner 2014, bei seiner Amts- e i n f ü h r u n g , wurde er von der gesamt- en Erzdiözese

    herzlich willkommen geheißen. Bei der Begegnung in Wörgl im März hat er uns allen einen Satz mitgegeben: „Das Leitwort meines Glaubens möge auch das eure sein: Gib Gott in deinem Leben eine Chance!“

    Evangelium nach Johannes (Joh 20, 1-10)

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    Pfarrer Josef Aichriedler

    Liebe Pfarrgemeinden!

    Steine können einem das Leben zur Last machen. Aber nicht nur ein Gallenstein kann einem das Leben schwer machen. Da gibt es viel schwierigere Dinge, die wie ein Stein auf der Seele liegen: die Angst, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, die auf einem zukommen. Ich stehe als Versager da! Eine in- nere Unsicherheit: Verhalte ich mich auch richtig? Oder Sorgen, die einen belasten, berechtigte, wie unberechtigte: Was wird aus den Kindern? Wie geht es weiter in der Partnerschaft? Das können Schwä- chen sein, unter denen ich leide, Eigenarten, deren ich mich schä- me. Warum muss ich immer wieder in die alten Fehler zurückfallen? Das kann eine Verbitterung sein, die tief in mir nagt: eine Schuld, ein Streit, ein Hass, oder die Angst, zu kurz zu kommen, eine innere Einsamkeit, die Erfahrung, nicht verstanden zu werden ….

    Steine können einem das Leben

    schwer machen. Dann wird es eng, denn die Steine unserer Erfah- rungen sitzen fest auf uns wie die Steine auf den Gräbern.

    „Wer könnte uns den Stein vom Ein- gang des Grabes wegwälzen?“, so fragten die Frauen am Ostermor- gen und so fragen viele Menschen, für die das Leben mehr Last ist als Lust und mehr Grab als Hoffnung. Aber als sie hinblickten, jene Frauen damals, war der Stein schon weg- gewälzt. Er, den sie bei den Toten glaubten, ist bei den Lebenden. „Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Ge- kreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“

    Da fängt Ostern an: Die Steine, die unser Leben zum Grab machen, verlieren an Härte. Da wo wir resi- gniert haben, gibt es neue Mög- lichkeiten. Da, wo wir vor Grenzen stehen, öffnen sich Türen. Gott will das Tote und Abgestorbene in uns zu neuem Leben verwandeln. Weil Jesus lebt, dafür dürfen wir wieder aufatmen.

    Ein frohes und gesegnetes Osterfest wünscht euch

    euer Pfarrer

    Heilige! Wozu?

    Am Weißen Sonntag wird Papst Fran- ziskus zwei seiner Vorgänger heilig- sprechen: Johannes XXIII. und Johan- nes Paul II. „Ist das noch zeitgemäß?“ Der Katechismus der Katholischen Kirche gibt uns folgende Antwort: „Wenn die Kirche gewisse Gläubige heiligspricht, anerkennt sie die Macht des Geistes der Heiligkeit, der in ihr ist. Sie stärkt die Hoffnung der Gläubigen, indem sie ihnen die Heiligen als Vorbil- der und Fürsprecher gibt.“ Es gibt jedoch noch Antworten ganz anderer Art, so geschehen in den Maitagen des Jahres 1947. In Klagenfurt Nord, Wiesengasse 16, lebte die damals 47 Jahre alte Anna Melchior. Seit September 1937 war sie schon in ärztlicher Behandlung. Die Diagnose: Wirbelsäulentuberku- lose. Nach 2 Jahren Spitalsaufenthalt in Klagenfurt will sie heim, um dort zu sterben. Aber die arme Frau ist noch weitere 10 Jahre, gelähmt an Armen und Beinen ans Bett gefesselt. Wirbel- säulenfisteln im Rachen und chroni- sche Nierenentzündung machen ihr

    Leben fast unerträglich. In ihrer Not wendet sie sich immer an den seligen Nikolaus von der Flüe. Am Fest Christi Himmelfahrt, den 15. Mai 1947, liest sie im Pfarrblatt von sei- ner Heiligsprechung. Sie streichelt mit ihrer Hand leicht über sein Bildnis und sagt leise: „Ich gratuliere dir, heiliger Bruder Klaus.“ Im gleichen Augenblick spürt sie ei- nen seltsamen Lebensstrom durch ih- ren ganzen Körper fließen. Sie richtet sich auf und steigt zum Staunen ihrer Mutter und einer Freundin aus dem Bett. Der herbeigerufene Arzt kann nur mehr ihre vollständige Heilung feststellen. Die Fisteln im Hals existieren nicht mehr, die Tuberkulose ist weg, die Verkrümmung der Wirbelsäule ver- schwunden. Sie kann wieder gehen, obwohl die Füße durch das jahrelan- ge Liegen verkrüppelt und zu Spitzfü- ßen ausgewachsen sind. So hat uns wohl der Himmel selbst ein deutliches Zeichen für den Sinn von Heiligsprechungen gegeben. Übrigens: Am Ursprung jeder Erneue- rung der Kirche standen immer Heili- ge. Papst Johannes XXIII. hat durch das II. Vatikanische Konzil diese Erneuerung eingeleitet und Johannes Paul II. kün- digte mehrmals ein neues Pfingsten für die Kirche an.

    Hl. Papst Johannes XXIII. und hl. Papst Johannes Paul II bittet für uns!

    Frohe Ostern! Euer Diakon

    Diakon Klaus Niedermühlbichler

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    Diakon Peter Sturm

    Freude über Freude

    Papst Franziskus hat am Ostersonntag des letzten Jahres den Menschen am Petersplatz gesagt: „Welch eine große Freude für mich, euch die Botschaft zu verkünden: Christus ist auferstanden! Ich möchte, dass sie in jedes Haus, in jede Familie gelange und besonders dorthin, wo mehr Leid herrscht, in den Krankenhäusern, in den Gefängnissen… Vor allem möchte ich, dass sie in alle Herzen gelange, denn dort will Gott diese Frohe Botschaft hineinsäen: Jesus ist auferstanden; es gibt die

    Hoffnung für dich, du bist nicht mehr unter der Herrschaft der Sünde, des Bösen! Gesiegt hat die Liebe, gesiegt hat die Barmherzigkeit! Immer siegt die Barmherzigkeit Gottes!“ Diese FROHE BOTSCHAFT darf auch ich euch verkünden und wünsche euch allen ein gesegnetes und frohes Osterfest.

    Euer Diakon

    Die Jungschar Niederau bietet ein buntes Programm

    Egal ob Singen, Basteln, Tanzen, Fasching, Sternsingen, Ausflüge machen, verschiedene Messgestaltungen – es ist für jeden etwas dabei.

    Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz. Würdest du gerne mitarbeiten? Du bist mindestens 16 Jahre alt und

    würdest alle 14 Tage bei der Jungschar mithelfen? Dann würden wir uns freuen, wenn du dich im Pfarrhof oder bei

    Elisabeth Klingler (0664 911 2672) melden würdest! Wir freuen uns auf dich!

    Unsere Ministrantinnen und Ministranten sollen ein neues Gewand bekommen

    Nach vielen, vielen Jahren ist nun die Zeit gekommen, unsere Ministrantinnen und Ministranten neu einzukleiden.

    Der Preis für ein neues Ministrantengewand beläuft sich auf ca. € 120,- 25 Stück davon benötigen wir.

    Nachdem wir im abgelaufenen Jahr unerwartete Ausgaben durch die Anschaffung der neuen Gotteslob-Bücher hatten, heuer das Uhrwerk mit

    Stundenschlagwerk erneuert werden muss und wir dringend ein neues Kopiergerät benötigen, bitte ich euch, um eure Hilfe.

    So erlaube ich mir, diesem Pfarrbrief einen Zahlschein beizulegen mit der Bitte, uns beim Kauf der Ministrantengewänder finanziell zu unterstützen.

    Im Namen unserer Ministrantinnen und Ministranten sage ich euch ein herzliches „Vergelt’s Gott“!

    Das Sakrament der Versöhnung und der Kampf des Christen

    Papst Franziskus über die Beichte:

    Wir Katholiken müssen wieder