31. Mai 2014 - Walk the Line

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  • Minden-Kurier.de 31. Mai 2014 Ausgabe 9 Jahrgang 2 Anzeigen-Hotline (0571) 509255-17 Zustell-Hotline (0571) 509255-21 Zentrale (0571) 509255-0 E-Mail: service@minden-kurier.de

    Landkreis

    Am 15. Juni sind Stichwahlen ums Landratsamt

    Biene Maja in not

    Dank Hobbyimkern: Fr Honigbienen sind die Stdte die letzte BastionKaum noch Wildbienen Seite 14

    Niermann und Deichholz im Duell S. 6

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    Walk the Line

    LAnDrAtSticHWAHL

  • Minden Kurier Samstag 31. Mai 2014 2

    Fettleibigkeit

    Story

    MiSpaBis dahin. Ihr

    Mahlzeit! Oder besser nicht Der Deutsche Lehrerverband hat jetzt beklagt, dass Kinder und Jugendliche hierzulande

    immer schwerflliger, immer unbewegli-cher und schwerer werden. Jedes sechste Kind leidet unter Bewegungsstrungen oder ist zu dick. Es bestehe groer Hand-lungsbedarf in Sachen Fettleibigkeit bei den Heranwachsenden, so Verbandschef Josef Kraus. Motorische Fhigkeiten und krperliche Verfassung der Mdchen und Jungen lassen deutlich zu wnschen brig.

    Bei uns in NRW reagiert man immerhin ab August mit einem Fitnesstest. In 25 Modellkommunen sollen Grundschler Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordina-tion und Beweglichkeit unter Beweis stel-len. Etwa eine Stunde dauert dieser Mo-toriktest, der auerhalb des Unterrichts von Sportlehrern oder bungsleitern in Vereinen durchgefhrt werden soll. In der Folge gibt es kindgerechte Empfehlungen an die Eltern, wie die Leistung verbessert werden kann, beziehungsweise gezielte Einstiegsangebote in Vereine.

    Hoher Medienkonsum, mangelnde Be-wegung und sicher auch zu viel Fastfood gelten als Ursachen. Noch vor vier Jahr-zehnten hatten Grundschler pro Tag bis zu vier Stunden Bewegung, heute ist es im Schnitt nur eine Stunde! Insofern zielt die Forderung auch auf mehr Sportunter-richt. Gefragt ist allerdings Jeder. Runter vom Sofa oder Schreibtischstuhl, rauf aufs Fahrrad oder die Walking-Strecke. Ich flattere mal gleich mit meiner Familie eine Runde ber die City, wobei wir ja zum Glck keine Figurprobleme haben

    MinDen SoLL BArriereFrei WerDen. Die Stadt hat schon einiges investiert, um Menschen mit Behinderungen das Leben zu erleichtern. Die Neupflasterung der Fugngerzone ist hierbei nur der erste Schritt der Barriere-Atlas soll zuknftig weitere Problemstellen aufzeigen.

    Alleinstellungsmerk mal in oWL

    Von der Neugestaltung der Innenstadt haben alle Brgerinnen und Brger etwas. Wir haben beim Pflaster auf den Hell-Dunkel-Kontrast ge-achtet, damit Menschen mit einer Sehbehinde-rung sich besser orientieren knnen. Eine Ma-nahme ist die taktile Leitlinie, die Menschen mit Sehbehinderungen und blinde Menschen durch

    die Fugngerzone fhrt und einen O r i e n t i e r u n g s -punkt bietet. Paral-lel dazu verluft die ebenfalls in grau gehaltene Regen-rinne. Zudem ist das glatte Pflaster auch fr Menschen mit Gehbehinde-rungen und Roll-

    stuhlfahrer gut geeignet Die Stufen am Podest des Weserspuckers sind auch dunkler als das Pflaster und so deutlich erkennbar. Sprich, es ist eine durchdachte bauliche Lsung nicht nur fr stark seh- oder bewegungsbehinderte Men-schen, sondern fr 100 Prozent komfortabel.

    Michael BuhreBrgermeister derstadt minden

    Beim Forum Barriere-atlas konnten Brger- und Brgerinnen ihre ideen zur Barrierefrei-heit mit einbringen.

    rer und Sehbehinderte. Die ersten Ergebnisse der Be-mhungen, die Stadt bar-rierefrei zu machen, sind mittlerweile schon sichtbar: Die Bckerstrae ist fast fer-tig. In der Fugn-gerzone ist das eine einmalige Situation, die den Behinderten

    geboten werden kann, freut sich Ulrich Lauch, stellvertreten-des Mitglied im Beirat fr Men-schen mit Be-h i n d e r u n g e n und Mitglied im Blinden- und Sehbehinderten Verein West-falen (Altkreis Minden). Er be-

    zeichnet den Um-bau sogar als Pilot-projekt und sieht die Manahmen als ein zuknftiges Allein-stel lungsmerkmal fr die Stadt. Damit knnte Minden zu-

    knftig sogar als Vorbild fr ganz Ostwestfalen gelten. Minden tut viel mehr, als manch andere Kommune. Da kann man der Stadt nur gratulieren, dass sich hier

    Der demograf ische Wandel ist Anlass genug, die Stadt ihren Bewohnern anzupas-sen. Die Menschen werden immer lter, sodass es zu-knftig immer mehr Men-schen mit krperlichen Ein-schrnkungen geben wird. Gerade deshalb spielt Bar-

    rierefreiheit eine so groe Rolle: Das Kopfsteinpf las-ter im Innenstadt-Bereich war lange Zeit eine groe Hrde fr Rollstuhlfah-

  • 3 Samstag 31. Mai 2014 Minden KurierStory

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    sandra eichhorn

    wurde, sah es noch nicht so gut aus, schildert er die Ent-wicklung. Der positive Ver-lauf sei nur durch die Integ-ration des Behindertenbeirats

    in den Ausschuss Bauen und Woh-nen mglich gewesen auch wenn die Zusammenarbeit nicht immer ganz unkompliziert gewesen sein soll. Klaus-Georg Erzigkeit, Beige-ordneter fr den Bereich Stdtebau, musste sich erst von den Vorschl-

    so um die Belange der Behinder-ten gekmmert wird. Die Planung ist wirklich mit allen Verbnden abgestimmt worden, auch mit dem Seniorenbeirat und dem Behin-dertenbeirat, sagt Lauch. Als der neue ZOB vor fnf Jahren geplant

  • Minden Kurier Samstag 31. Mai 2014 4Story

    Bei den Bauarbeiten wird darauf geachtet, mglichst viele stufen wegzulassen und kon-traste zu schaffen.

    die tast-Modelle geben Blinden vie-le historische in-formationen und sehenden einen guten berblick.

    Kurz notiert

    Tast-Modelle in Minden und in BckeburgUm Sehbehinderten und Blinden die Orientierung zu erleichtern, wurden vom Knstler Egbert Broerken aus Soest in Min-den und auch in Bckeburg Tast-Modelle im Mastab 1:650 entworfen. Die Modelle sind mit Normalschrift, aber auch mit Blin-den- bzw. Braille-Schrift versehen. Auf die Art knnen Sehbehinderte die Stadt in Mo-dellform ertasten.

    schwer zu lsendes Problem ist laut Stadtverwaltung die Topografie der Innenstadt also die groen Hhen-unterschiede. Auch mit die-sem Problem werden sich die Planer in den kommen-den Monaten auseinander-setzen. Das Manahmen- und Handlungskonzept fr mehr Barrierefreiheit in Minden, das sogar vom Land NRW aus dem Pro-gramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren gefrdert wird, soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

    gen berzeugen lassen: Ich persn-lich htte sogar die Stufen und Re-genrinnen wei gelassen, aber dann habe ich den Selbstversuch mit einer Brille gemacht. Mit dieser Brille hat man nur noch eine Sehstrke von circa zehn Prozent. Das kann ja je-den treffen, dass das Sehvermgen sich so verschlechtert. Ich war er-schrocken und erstaunt zugleich, dass man im Groben nur noch die

    Kontraste sehen kann. Das hat mich berzeugt, erzhlt Erzigkeit.

    Zuknftig wird eine Leitlinie die Blinden und Sehbehinderten durch die gesamte Innenstadt fhren. Vor allem die neuen, glatten Steine und die verschiedenen Farb-Kontraste machen den beeintrchtigten Men-schen das Leben in Zukunft um ei-niges leichter. Sogar das Design des neuen touristischen Ausschilde-

    rungssystems wurde mit dem Be-hindertenbeirat abgestimmt, so-dass Schriftart und Schriftgre den Sehbehinderten entgegenkom-men. Minden ist jetzt sehr gut auf-gestellt, wir sind auf einem guten Weg, bilanziert Ulrich Lauch.

    Auch die Sehbehinderten selbst sind von den Umbau-Arbeiten be-geistert: Helma Anuth ist seit 15 Jahren blind, seitdem lebt sie im Robert-Nussbaum-Haus und wird von ihrem Mann Karl-Heinz An-uth betreut. Beide freuen sich ber die Neuerungen: Ebenes Pf las-ter, keine Stolperfallen mehr. Der schwarze Streifen ist eine echte Geh-

    hilfe. Fr Sehbehinderte und Roll-stuhlfahrer ist das wirklich schn, freut sich Karl-Heinz Anuth.

    Auch der Barriere-Atlas ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ziel ist es, durch Um-fragen, Begehungen und Foren ge-meinsam mit den Brgern einen Plan zu erstellen, der aufzeigt, an welchen Stellen es Handlungsbe-darf gibt. Am ersten Forum Barrie-reatlas am 15. Mai beteiligten sich bereits rund 60 Brger und brachten ihre Ideen mit ein. Ein besonders

  • 5 Samstag 31. Mai 2014 Minden Kurier

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