9. März - ?· nicht dem DTA-Vertrag entsprechend praktizierte Abrechnung zwischen der KZV und den Krankenkassen…

Embed Size (px)

Text of 9. März - ?· nicht dem DTA-Vertrag entsprechend praktizierte Abrechnung zwischen der KZV und den...

  • Mitteilungsblatt der Zahnrztekammer undder Kassenzahnrztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern

    9. Mrz2012

    3dens

  • dens 3/2012 1

    Editorial

    Sehr geehrte Frau Kollegin,sehr geehrter Herr Kollege,

    die letzten Wochen forderten sehr viel Engagement von Ihnen und Ih-ren Teams bei der Erstellung der ersten Abrechnung der ZE-, Par-, Kbr- und Kfo-Leistungen auf dem elektronischem Weg. Trotz der vielen Schwierigkeiten und teilweise nach wie vor bestehenden Probleme in der Praxisverwaltungssoftware (PVS) oder im Bereich der Software der Laboratorien (Erzeugung der XML-Dateien) haben ber 60 Prozent der abrechnenden Zahnarztpraxen den ersten Schritt zur angestrebten papier-losen Abrechnung vollzogen.

    Fr diesen Einsatz mchten sich der Vorstand und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kassenzahnrzt-lichen Vereinigung bei Ihnen und Ih-ren Teams recht herzlich bedanken. Fr all die Zahnarztpraxen, deren PVS nicht einwandfrei arbeitete, gibt es die erfreuliche Information, dass die bestehenden Fehler zwischen den Beteiligten zwischenzeitlich analy-siert wurden und die KZBV davon ausgeht, dass die noch nicht einwand-frei arbeitenden PVS kurzfristig neue Updates erhalten und diese dann in Ihre PVS eingepflegt werden.

    Um in Ihrer KZV den antiquierten Abrechnungsweg endgltig verlassen zu knnen, ist die KZV natrlich auf eine weitere Steigerung der Online-Abrechner angewiesen. Denn durch den vom Gesetzgeber geforderten und auf Bundesebene vereinbarten Datentrgeraustauschvertrag wurden die in der KZV zur Erstellung der Ab-rechnung der vertragszahnrztlichen Leistungen gegenber den Kranken-kassen zu erfassenden Leistungsin-halte neu geregelt. Diese neue Festle-gung bedeutet auch eine Erweiterung der Erfassungspositionen. Damit ein-hergehend wre auch eine personelle Neuorientierung in der KZV notwen-dig. Um diese kurzfristige Zeitspanne bis wir in Mecklenburg-Vorpommern wie im konservierend/chirurgischen Leis-tungsbereich einen fast 100-pro-zentigen Stand bei den EDV-Abrech-nern haben, zu berbrcken, leisten unsere Mitarbeiterinnen insbesondere im Monatsbereich enorme berstun-den. Den verbleibenden Teil decken wir mit Kooperationspartner ab. Aus

    diesem Grund kann der Vorstand nur fr die EDV-Abrechnung werben, denn nur so sind Kostensteigerungen, die sich dann im Verwaltungskosten-satz auf Dauer widerspiegeln ms-sen, zu vermeiden! Lassen Sie sich also nicht entmutigen und helfen Sie durch das Praktizieren der EDV-Ab-rechnung, die Brokratiekosten im vertretbaren Rahmen zu halten und damit gleichzeitig den Krankenkassen nicht die Chance zu geben, fr eine nicht dem DTA-Vertrag entsprechend praktizierte Abrechnung zwischen der KZV und den Krankenkassen auf elektronischen Datentrgern Teile der Gesamtvergtung zu krzen. Die tat-schliche, sofortige Umsetzung der vom Gesetzgeber eingerumten Straf-zahlung hatte der Spitzenverband der Krankenkassen in der letzten Ver-handlung auf Bundesebene der KZBV gegenber geuert, wobei jede erfah-rene Fhrungskraft doch wissen muss, dass bei der Einfhrung und Anwen-dung neuer Verfahren auch eine ge-wisse Erprobungs- und Lernphase eingerumt werden muss!

    Lernphase ist ein gutes Stichwort, denn im Zusammenhang mit der Um-setzung der Online-Abrechnung habe ich auch zur Kenntnis nehmen mssen, dass es doch Kollegen/innen geben soll, die ratsuchende Kollegen/innen in diesem Zusammenhang eine kollegiale Untersttzung verwehren. Ich denke, dass dies nicht der Kolle-gialitt entspricht, die wir alle ben-tigen, um in der immer komplexer werdenden Versorgungsbedingungen unntigen brokratischen Aufwand zu vermeiden. Der teilweise fehlende kollegiale Austausch war ein Haupt-thema auf der a. o. Sitzung der Kreis-stellenvorsitzenden (ab Seite 10). Die Vorstnde der Zahnrztekammer und der Kassenzahnrztlichen Vereinigung hatten und haben sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit den Kreisstellenvorsit-zenden Mglichkeiten abzuwgen, um den Informationsaustausch, die Zusammenarbeit zwischen den nie-dergelassenen Zahnrzten/innen und den Krperschaften zu intensivieren. Diese Zusammenarbeit wird in dem immer komplexer werdenden Gefge der Gesundheitsversorgung durch wis-senschaftliche und/oder konomische Entwicklungen damit einhergehend gesetzliche und vertragliche Vernde-

    rungen immer wichtiger. Zum einen, um sich fr neue Begehrlichkeiten Dritter am Versorgungsgeschehen zu sensibilisieren und zum anderen, um Aufklrung ber Sinn und Unsinn der teilweise mit viel Marketing unterstri-chenen Begehrlichkeiten gegenber den Entscheidungstrgern bis hin zu den Politikern zu betreiben. Denn wie der zahnmedizinische Versorgungsall-tag sich tatschlich darstellt, wissen nur die praktizierenden Zahnrzte/innen.

    Ein Thema, welches sicherlich fr alle Zahnrzte/innen von Interesse ist, ist die Honorarverteilung ab dem Jahr 2012. Der Gesetzgeber hat mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz die Verantwortung fr die Honorar-verteilung wieder ausschlielich der Vertreterversammlung der KZV wie vor dem Jahr 2004 bertragen. Die Vorbereitungen laufen und der HVM-Ausschuss hat am 24. Februar das ers te Mal getagt und die Grundsatz-frage IPOG-Regelungen oder reine Einzelleistungsvergtung diskutiert. Hierbei spielt natrlich auch das ab dem Jahr 2013 wieder ausschlielich von den Krankenkassen zu tragende Morbidittsrisiko eine groe Rol-le. Wir werden Sie zeitnah ber den Fortgang der Beratungen und ber die Entscheidung der Vertreterversamm-lung unterrichten. Unbenommen bleibt Ihnen, Ihre Auffassung zur Ho-norarverteilung der KZV, Ihrem VV-Delegierten oder vielleicht als Leser-brief zu bermitteln.

    dens und dies nun seit 20 Jah-ren herzlichen Glckwunsch und Danke an all diejenigen, die es er-mglicht haben mchte aktuell und wrde gerade durch Leserbriefe zu solch sensiblen Themen fr alle eine spannende Lektre bleiben. Sie ha-ben die Mglichkeit, sich aktiv an der Arbeit der Krperschaften zu beteili-gen, nutzen Sie Ihre Chancen, um zu einem spteren Zeitpunkt die Frchte Ihrer kollegialen oder ehrenamtlichen Ttigkeit im Rahmen Ihrer Praxist-tigkeit einfahren zu knnen. Dies mit dem primren Ziel Krankheiten zu lindern oder zu heilen verbunden mit dem Anspruch einer angemessenen Honorierung.

    Dipl.-Betrw. Wolfgang Abeln

    Kollegialitt ist und bleibt Trumpf!Dank an alle Praxisteams fr Umsetzung der papierlosen Abrechnung

  • EinladungZahnrzteball 2012

    am Sonnabend, 21. April

    Die Kassenzahnrztliche Vereinigung ldt alle Kolleginnen und Kollegen zum traditionellen Zahnrzteball ein. Die Yachthafenresidenz Hohe Dne in

    Rostock-Warnemnde bietet dazu das perfekte Ambiente.

    Fr den Nachmittag haben wir ein Fortbildungsseminar zum Thema organisiert. Das Thema: Juristische Fallstricke im Praxisalltag.

    Referent ist Dipl.-Betrw. Theo Sander, Fachanwalt fr Steuerrechtvom Institut fr Wirtschaft und Praxis Bicanski GmbH.

    Der Ball beginnt nach einem gemtlichen Sektempfang wie immer um 20 Uhr.Die Showband Papermoon wird mit ihrem brandaktuellen Programm dafr sorgen,

    dass die Tanzflche immer gefllt ist.

    Die Karten werden inklusive Referat 70 Euro kosten.

    Praxisstempel

    Anmeldung zum Zahnrzteball 2012

    Bitte schicken Sie den Anmeldecoupon an:

    Kassenzahnrztliche Vereinigung M-V, Wismarsche Str. 304 ffentlichkeitsarbeit 19055 Schwerin

    Fax: 0385 54 92 498, Tel: 0385 54 92 103E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@kzvmv.de

    Ja, ich komme zum Ball mit insgesamt _____ Personen.

    Nach Mglichkeit mchte/n ich/wir zusammensitzen mit

    Datum, Unterschrift (bitte gut leserlich schreiben)

    mailto:oeffentlichkeitsarbeit@kzvmv.de
  • dens 3/2012 3

    inhaltsvErzEichnis

    Herausgeber:ZK Mecklenburg-VorpommernWismarsche Str. 304, 19055 SchwerinTel. 03 85-59 10 80, Fax 03 85-5 91 08 20E-Mail: sekretariat@zaekmv.de, Internet: www.zahnaerzte-mv.de

    Kassenzahnrztliche VereinigungMecklenburg-Vorpommern Wismarsche Str. 304, 19055 SchwerinTelefon 03 85-5 49 21 03, Telefax 03 85-5 49 24 98E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@kzvmv.de, Internet: www.zahnaerzte-mv.de

    Redaktion:Dipl.-Stom. Gerald Flemming, ZK (verant.),Dr. Manfred Krohn, KZV (verant.), Kerstin Abeln, Konrad Curth

    Internet: www.dens-mv.de

    Gestaltung und Satz:Kassenzahnrztliche Vereinigung

    Anzeigenverwaltung, Druck und Versand:Satztechnik Meien GmbH, Sabine SperlingAm Sand 1c, 01665 Diera-Zehren,Tel. 0 35 25-71 86 24,Telefax 0 35 25-71 86 10E-Mail sperling@satztechnik-meissen.de

    Redaktionshinweise:Mit Verfassernamen gekennzeichnete Beitrge geben nicht unbedingt die Meinung der Re-daktion wieder. Produktinformationen werden ohne Gewhr verffentlicht.

    Nachdruck und fotomechanische Wiedergabe bedrfen der vorherigen Genehmigung der Redaktion. Die Redaktion behlt sich bei allen Beitrgen das Recht auf Krzungen vor.

    Redaktionsschluss:15. des Vormonats

    Erscheinungsweise:Das Mitteilungsblatt erscheint monatlich.

    Bezugsbedingungen:Der Bezug ist fr Mitglieder der zahnrztlichen Krperschaften Mecklenburg-Vorpommern ko-stenlos. Nichtmitglieder erhalten ein Jahresabon-nement fr 36 Euro, Einzelheft 4 Euro zuzglich Versandkosten.

    Titelbild: Kerstin Abeln, Schwerin

    21. JahrgangdensMitteilungsblatt der Zahnrztekam-mer und der Kassenzahnrztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpom-mern mit amtlichen Mitteilungen

    Zahnrztekammer

    Aus dem Inhalt:

    Hochschulen / Wissenschaft / Praxis Recht / Versorgung / Steuern / Versorgungswerk

    ImpressumHerstellerinformationen

    M-V / Deutschland

    Kassenzahnrztliche Vereinigung

    331

    4-61213

    16-171717

    18-1928303232

    10-1114151618

    20, 2121

    2, 127-91116

    22-232729

    1924-26

    26

    20 Jahre dens Ein RckblickVerankerung eines PrventionsmanagementsNeujahrsempfang der ZahnrzteschaftZahnarzt wichtig fr DiabetesmanagementDeutsche schtzen ihren ZahnarztNeue Broschre: Lokale BetubungenKeine Siliko