„nderungen der Schulpolitik NRW

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Änderungen der Schulpolitik NRW. Inhaltliche Aspekte des V ortrags. Überblick über die Problemlage Details zum Referentenentwurf zum 9. Schulrechtsänderungsgesetz vom 10.Sept . 2012 und Verordnung über M indestgrößen v. Förderschulen - PowerPoint PPT Presentation

Text of „nderungen der Schulpolitik NRW

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    GesetzInhalte ( Schulrechtsnderungsgesetze )Beschluss4.Rcknahme Grundschulempfehlung u. Kopfnoten; Drittelparitt; Schulbezirke fr GS15.12.20105.Einschulungsstichalter auf 30. Sept. festgesetzt30.03.20116.Einfhrung Sekundarschule; Erleichterung v. GS-Verbnden; Gemeinschaftsschulgesetz wurde zurckgezogen20.10.20117.Einfhrung des Schulfaches Islamischer Religionsunterricht21.12.20118.Regeln zum Erhalt kleiner Schulstandorte und zur gerechten Klassenbildung7.11.12 beschlossen9.Umsetzung der Inklusion an SchulenKabinettsentwurf 10.09.12

  • berblick ber die Problemlage Details zum Referentenentwurf zum 9. Schulrechtsnderungsgesetz vom 10.Sept. 2012 und Verordnung ber Mindestgren v. Frderschulen Zur konkreten Frderschulgefhrdung im Kreis Heinsberg

    Positionen der Kommunalen Spitzenverbnde

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  • Sonderpdagogische Frderung NRWSchler in FrderschulenSchler im GU ( alle Schulformen )Gesamtbilanz: 2000 :110.000 2008: 115.300 2011: 109.020 *Pressemitteilung Ministerin 3.12.12: 130.000 Frderschler ( 104.000 in Frderschulen ) d.h. 20% Inklusionsanteil ! Inklusionsanteil: 2011: 15,5 % ( Klemm-Preuss-Lausitz ) (Niedersachsen: 7,2% -- Schleswig-Holstein: 45,5%)Quelle: Antwort L-Reg. auf kl. Anfrage 14/9753 ; * Zahlen ohne berufsbild. und Waldorfschulen* Haushalt 2012

    JahrSchler2000100.1202008100.960201193.9302012 *89.965

    JahrSchler20009880200814.350201115.090

  • Frderschwerpunkte an den 701 Frderschulen in NRWMinisterin: Diese 3 Schwer-punkte sollen aus- laufen: - 60% der Schulen - 71% der Schler

    SchwerpunktAnzahl SchulenSchlerL/S-Rel.Inklusions-anteil 2011Lernen31754.70010,5617,1%Sprache14.6008,53 7,8616,9%Emot. u. Soz. Entwicklung10319.9007,8620,6%Geistige Entw.11519.0006,147,1%Krperl. u. motor. Entwicklung10.1005,9117,3 %Hren u. Kommunikat.51007,8614,5 %Sehen27007,8614,0%

  • Aussagen Ministerin LhrmannWir sind mitten auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem von Landesseite sollen keine Frder-schulen mit bestimmten Frderschwerpunkten abgeschafft werden (Presseinfo 1137/12/2012 ) aber: Handlungsweise: - Verordnungsentwurf ber Mindestgren fr Frderschulen beschleunigt massiv die Zwangsschlieung von Frderschulen- Druck auf Kommunen/Schulmter: Terminankndigung fr Rechtsanspruch der Eltern;

    *Referentenentwurf : 9. Schulrechtsnderungsgesetz

  • *Verordnungsentwurf v. 10. Sept 2012 : Schulgren v. Frderschulen*) Auch Zusammenlegung/Teilung gilt als Errichtung !

    FrderschuleFortfhrung NeuFortfhrung BisherErrich- tung *Prognose bei 50% Inklusions-quote bis 2020Lernen144144 / 72216254 Schulen (80%) mit >72 SSSprache33p + 33sekI66 / 33504 Schulen (6%) > 33 SSE/Soz. Entw.33p + 33s66 / 335031 Schulen (30%)S-H Krperl. Mot. Entw.110100 / 5016517% d. Schulen f. Sehen > 50 SSGeist. Entw.5050 / 25753 Schulen (3%) > 25 SSVerbnde144Sch. F. Kranke12

  • *Frderschulentwicklung und gefhrdung im Krs HS*) Nach Erlassentwurf L-Reg. Sept. 12

    SchuleMin *PrognoseIstGre12/1314/15Okt 11Aug 12Rurtalschule50226215233234Don Bosco144195180162141Gebr. Grimm66132124130112Pestalozzi144161151172146Mercator1449284114117Janusz-Korczak66119118134143Peter Jordan144 ?187177168156Comenius14479727147

  • Aussagen Ministerin Lhrmann

    2) Ziel ist ein breiter politischer Konsens dabei geht Grndlichkeit vor Schnelligkeit aber: die Landesregierung hat die Schulaufsicht bereits beim bergang zum Schuljahr 2011/12 gebeten, das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung immer dort mglich zu machen, wo es gewnscht ist. => Verwaltung ( Bez.Reg. / Schulamt ) handelt ohne Gesetzesgrundlage mit pauschaler Befragung der Eltern

    *Referentenentwurf : 9. Schulrechtsnderungsgesetz

  • Neu: 2, Abs 5: In der Schule werden Schlerinnen und Schler mit und ohne Behinderung in der Regel gemeinsam unterrichtet und erzogen (inklusive Bildung). Inklusive Bildung sortiert gar nicht erst aus. Strukturen und Didaktik werden von vorneherein auf die verschiedenen Bedrfnisse ausgerichtet. Ziel ist ein inklusives Lernen bis zum Ende der Schulpflicht. => Gemeinsame Curricula zielgleich ? Neue Unterscheidung: Sonderpdagogische Untersttzung Frderung => soll sonderpd. Untersttzung nicht mehr von Sonderpdagogen durchgefhrt werden ?Komm. Spitzenverbnde: Erweiterung des Auftrages um das Ziel inklusiver Bildung ist eine wesentliche Vernderung des Systems Schule => personelle u. schliche Begleitung erforderlich ! CDU / Lehrerverbnde: Lehrerteams - Doppelbesetzung

    *Entwurf : 9. Schulrechtsnderungsgesetz - Details

  • 19,Abs 2: Die sonderpdagogische Frderung ( i.d.R. an allg. Schule) umfasst alle 7 Frderschwerpunkte d.h. jede allg. Schule frdert alles ! Wie soll das personell organisiert werden ? Abs 3: Sie hat im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schulen das Ziel, die Schler mit Bedarf an sonderpdagogischer Untersttzung zu den Abschlssen zu fhren, die dieses Gesetz vorsieht . Fr den Unterricht gelten grundstzlich die Unterrichtsvorgaben ( 29) fr die allgemeine Schule sowie die Richtlinien fr die einzelnen Frderschwerpunkte. => alle SS werden zielgleich unterrichtet ! Abs 4: In den Frderschwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung werden die Schlerinnen und Schler zu eigenen Abschlssen gefhrt ( 12 Absatz 4). Dies gilt auch fr Schler, bei denen daneben weitere Frderschwerpunkte festgestellt sind. Im Frderschwerpunkt Lernen ist der Erwerb eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschlusses mglich.

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  • 19 , Abs. 5: Auf Antrag der Eltern ( nicht mehr der Schule)entscheidet die Schulaufsichtsbehrde ber den Bedarf an sonderpdagogischer Untersttzung und die Frderschwerpunkte. Besteht ein solcher Bedarf, schlgt sie den Eltern mit Zustimmung des Schultrgers mindestens eine allgemeine Schule vor, an der ein Angebot zum Gemeinsamen Lernen eingerichtet ist, das der Empfehlung der Schule oder dem bisherigen Bildungsweg der Schlerin oder des Schlers entspricht. 20 Abstze 3 und 5 bleiben unberhrt. Vorher holt die Schulaufsichtsbehrde ein sonderpdagogisches Gutachten sowie ein medizinisches Gutachten der unteren Gesundheitsbehrde ein und beteiligt die Eltern. ( Nur noch Anhngsel ohne konkrete Bedeutung ) *Nur 5% der Entscheidungen fr sonderpd. Frderbedarf geht von den Eltern aus => Absicht: Der Bedarf wird zuknftig kaum noch festgestellt : Es gibt diese SS praktisch nicht mehr alle werden nach der allg. SS/Lehrer-Relation unterrichtet: Einsparung von Lehrern ! => Qualitt ?!

  • 19 , Abs. 7: In besonderen Ausnahmefllen kann eine allgemeine Schule den Antrag nach Absatz 5 stellen, insbesondere wenn 1. eine Schlerin oder ein Schler nicht zielgleich unterrichtet werden kann, 2. bei einem vermuteten Bedarf an sonderpdagogischer Untersttzung im Frderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, der mit einer Selbst- oder Fremdgefhrdung einhergeht. Diese Grnde sind nicht gegen die Eltern durchsetzbar Beschrnkung auf Fremdgefhrdung geht an der Realitt vorbei und blendet die Interessen der Lernwilligen aus. Verfahren dazu: spter per Rechtsverordnung!) Bei einem vermuteten Bedarf an sonderpdagogischer Untersttzung im Frderschwerpunkt Lernen kann die allgemeine Schule den Antrag frhestens stellen, wenn eine Schlerin oder ein Schler drei Jahre lang in der Grundschule die Schuleingangsphase besucht hat. Nach dem Ende der Klasse 6 ist ein Antrag nicht mehr mglich. Prventive sonderpd Frderung beginnend mit der Einschulung ist nicht mehr gesichert*

  • 19 , Abs. 8: Das Ministerium bestimmt durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des fr Schulen zustndigen Landtagsausschusses die Voraussetzungen und das Verfahren zur Feststellung des Bedarfs an sonderpdagogischer Untersttzung sowie zur Festlegung der Frderschwerpunkte und Benennung geeigneter Schulen einschlielich der Beteiligung der Eltern und die Vergabe der Abschlsse nach Magabe des Absatzes 4. Intransparent vllig unklar zuknftig ohne Verbndebeteiligung entschieden ! 20, Abs 1: Orte Sonderpdagogischer Frderung sind 1. die allgemeinen Schulen 2. die Frderschulen 3. die Schulen f. Kranke Abs 2: Der Unterricht wird an der allg. Schule als gemeinsames Lernen im Klassenverband oder der Lerngruppe erteilt. d.h. Organisationsform beliebig whlbar ! *

  • 20, Abs 3: Die Schulaufsicht richtet Gemeinsames Lernen mit Zustimmung des Schultrgers ein. Unbestimmter Rechtsbegriff: vertretbarer Aufwand ( d.h. Trger ist verantwortlich fr personelle/schliche Ausstattung)Abs. 4: Sonderpd. Frderung findet in der Regel an der allgemeinen Schule statt. Die Eltern knnen abweichend hiervon die Frderschule whlen ( Wenn sie noch besteht ! Schultrger kann anders entscheiden ) Abs. 5: In besonderen Ausnahmefllen kann die Schulaufsicht abweichend von der Wahl der Eltern die allg. Schule an Stelle der Frderschule bestimmen Ermchtigung fr Schulaufsicht fr Inklusion an allg. Schule auch gegen den Elternwillen ! Abs. 6: Schultrger knnen mit Zustimmung der oberen Schulaufsicht allgem. Schulen als Schwerpunktschulen fr gemeinsames Lernen bestimmen Mindestvoraussetzungen (personell /schlich) nicht definiert ! *

  • 46, Abs 4: Aufnahme in die Schule; Schulwechsel Der Schultrger kann die Zahl der in die Klasse 5 aufzunehmenden Schler begrenzen, wenn a) ein Angebot fr gemeinsames Lernen eingefhrt wird b) rechnerisch pro Parallelklasse (einer Schule) min. 2 Schler mit festgestelltem sonderpdagogischem Bedarf aufgenommen werden c) Im Durchschnitt aller Parallelklassen der jeweilige Klassenfrequenzrichtwert nicht unterschritten wird d.h. Mglichkeit zur Bildung von Kleineren Klassen bei angepasstem Verhalten