Arche Noah Projekt 2014 - Programmheft

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Liebe Leserinnen und Leser, dieses Heft informiert Sie über das Projekt „Arche Noah 2014“ im Rahmen der Interkulturellen Woche (22.09.2014 bis 27.09.2014) und will Ihnen für die verschiedenen Angebote in diesem Jahr ein Leitfaden sein. Die Arche Noah ist ein gemeinsames Projekt der jüdischen Kultusgemeinde, der Katholischen und Evangelischen Kirche, der Kommission Islam und Moscheen in Essen (KIM-E) und der Stadt Essen, vertreten durch das kommunale Integrationszentrum (KI). Die Arche Noah will Kulturen verbinden. Schon 2013 war das gleichnamige Projekt ein voller Erfolg: Eine Woche lang wurde interkulturelle Akzeptanz in gegenseitiger Annahme gefeiert, über 100 Organisationen und Institutionen nahmen teil und täglich besuchten bis zu 1.000 Menschen die Arche Noah auf dem Burgplatz in der Essener Innenstadt.

Text of Arche Noah Projekt 2014 - Programmheft

  • STOPPOK

    ProjektARCHE NOAHin Essen22. - 27. September2014

    22.09. 28.09.2014Burgplatz

    PROGRAMM

    Erffnung der Respektmeile Freitag, 5. September um 12 Uhr am GenerationenKulthaus, Viehofer Str. 31

    Die Schirmherrschaft trgt Oberbrgermeister Reinhard Pa

    STOPPOK

  • Vorwort

    Liebe Leserinnen und Leser,

    dieses kleine Heft informiert Sie ber das Projekt Arche Noah 2014 und will Ihnen fr die verschiedenen Angebote in diesem Jahr ein Leitfaden sein. Die Arche Noah ist ein gemeinsames Projekt der jdischen Kultusge-meinde, der Katholischen und Evangelischen Kirche, der Kommission Islam und Moscheen in Essen (KIM-E) und der Stadt Essen, vertreten durch das kommunale Integrationszentrum (KI).

    Die Arche Noah will Kulturen verbinden. Schon 2013 war das gleichnamige Projekt ein voller Erfolg: Eine Woche lang wurde interkulturelle Akzeptanz in gegenseitiger Annahme gefeiert, ber 100 Organisationen und Instituti-onen nahmen teil und tglich besuchten bis zu 1.000 Menschen die Arche Noah auf dem Burgplatz in der Essener Innenstadt.

    Die Arche Noah ist eine Plattform, auf der das alltgliche friedliche Zusam-menleben in Vielfalt und gegenseitigem Respekt in einer groen Stadt wie Essen gezeigt und bewusst gemacht wird. Die unterschiedlichsten Gruppen wirken in dieser einen Woche zusammen und setzen so ein Zeichen, dass es fr sie viele gemeinsame Ziele gibt, die sie zusammen verfolgen. Sieben Tage lang werden Respekt und Akzeptanz mit einem breiten Bhnenpro-gramm begangen, das sich der Beteiligung von ber 50 Einrichtungen und Institutionen der Stadt Essen freuen darf. An dieser Stelle bedanken wir uns bei der Stadt Essen und der Stiftung Mercator gleichermaen fr die Frderung dieses Projektes.

    Wir wnschen Ihnen viel Spa bei der Lektre und freuen uns, Sie im September auf dem Burgplatz zu treffen.

    Initiativkreis Religionen in Essen (IRE)

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  • Inhalt

    S. 4-5 Projekt Arche Noah 2014

    S. 6-7 Sommerflo nach Carl

    S. 8 Respektmeile

    S. 9 Illustrative Foto-Animation

    S. 10-11 Erffnung, Tag der Kinder

    S. 12-13 Tag der Religionen

    S. 14-15 Tag der Schulen und der Jugend

    S. 16-17 Tag der Umwelt, Gesundheit und sozialen Innovation

    S. 18-19 Tag des Flchtlings und des Respekts

    S. 20-23 Day of Song/Tag der Kulturen

    S. 24-25 Zeltstadt

    S. 26-28 Brgerhaus Oststadt/ Stadtteilbibliothek Freisenbruch

    S. 30-31 Mitwirkende und Untersttzer

    S. 31 Impressum

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    * Aus Grnden der besseren Lesbarkeit nutzen wir in diesem Programm-heft die mnnliche Schreibweise, auch wenn die weibliche mit gemeint ist. Wir bitten alle Leserinnen und Leser um Verstndnis.

    ** Kleine zeitliche Abweichungen im Programm sind mglich.

  • Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern so lautet das Leitmotiv der bundesweiten Interkulturellen Woche 2014 (IKW). Auch in Essen wird die Botschaft von Frieden, Respekt und ge-genseitiger Achtung wieder gefeiert. Im Rahmen der IKW, vom 22. bis zum 29. September, errichten Kinder und Jugendliche aus Kitas, Schulen, Jugendeinrichtungen und Migranten-Organisa-tionen miteinander eine 25 Meter groe Arche Noah auf dem Burgplatz. Die Planken des imposanten Bauwerks werden von den Kindern im Vorhinein liebevoll gestaltet, so dass die Arche genauso bunt wird, wie der Dialog zwischen den Kulturen.

    Als direkte Vorbereitung auf die Interkulturelle Woche erffnet am 5. September die Respektmeile in der Essener Innenstadt. Die Meile reicht vom Generationenkulthaus bis zum Burgplatz. An beiden Enden sind Mauern aufgestellt, in deren Mitte ein Loch klafft: Ein Symbol fr den Abbau von Vorurteilen, die Innenstadt als Raum des offenen Miteinanders.

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    Projekt Arche Noah 2014

  • 5Die Interkulturelle Woche 2014 startet am Montag, 22. Septem-ber, mit dem Tag der Kinder, danach wird jeweils ein Tag den Re-ligionen, den Schulen und der Jugend, der Umwelt, Gesundheit und sozialen Innovation, den Flchtlingen und dem Respekt und schlielich den Kulturen gewidmet. Eine groe Bhne auf dem Schiff gibt Raum fr verschiedene Auffhrungen, wie Konzerte, Musik, Tanz, Schauspiel oder Diskussionen.

  • Eng wurde es am Mittwoch, 13. August, auf der Zwei-gertbrcke: ber hundert Es-sener erwarteten die Ankunft des Musikers Heinz Ratz und der Women in Exile, die zu-sammen via Eigenbau-Flo von Nrnberg nach Berlin reisen. Zwi-schenstopp am 30. Tag: die Zeche

    Carl in Altenessen. Die Aktion war Teil der Arche 2014, denn der Tag des Flchtlings greift das gleiche Kernthema auf. Noch nie haben uns so viele Menschen empfangen wie hier, kom-mentierte Ratz die Ankunft an der Zweigertbrcke. Er, seine Band Strom und Wasser und Flchtlingsfrauen der Organisation Wo-men in Exile erreichten den dortigen Anleger gegen 15 Uhr und wurden von zahlreichen Anwohnern, hiesigen Einrichtungen, Kul-turdezernent Andreas Bomheuer, Sozialdezernent Peter Renzel und Mitgliedern des Initiativkreis Religionen begrt. Die beiden Fle sind Symbol fr die tragischen Schicksale, die Flchtlinge nicht selten auf der Fahrt bers Mittel-meer ereilen.

    Sommerflo nach Carl am 13. August 2014

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  • 7Fortgesetzt wurde der Tag mit ei-nem Fest der Begegnung auf der Zeche Carl. In der vollen Turnhalle wandte sich Sozialdezernent Peter Renzel an die bunte Menge: Wir wissen, dass wir alle hier in Essen zusammenstehen. Das zeigt die heutige Aktion genauso wie die Interkulturelle Woche im September. Essen ist eine Stadt des Willkommens.

    Wir danken den Entsorgungsbetrieben Essen (EBE) fr die Untersttzung dieses Festes.

  • Respektmeile - Rassismus entsteht im Kopf5. September 2014

    Als Auftakt fr die Interkulturelle Woche (IKW) erffnet am 5. Sep-tember die Respektmeile in der Essener Innenstadt. Die Meile reicht vom GenerationenKulthaus bis zum Burgplatz. An beiden Enden sind Mauern aufgestellt, in deren Mitte die Umrisse eines Kopfes heraus-geschnitten sind: Rassismus entsteht im Kopf Offenheit auch.Es ist ein Symbol fr den Abbau von Vorurteilen, die Innenstadt als Raum des offenen Miteinanders. Der Gang durch die Mauer repr-sentiert den Schritt, Rassismus im Kopf zu berwinden und sich fr mehr Toleranz und Respekt zu ffnen. Die Respektmeile ist einzigar-tig in der Bundesrepublik Deutschland.Im vorigen Jahr wurden die Mauern von auszubildenden Malern und Tischlern der Jugendhilfe Essen gGmbH (JHE) erstellt und werden auch in diesem Jahr wieder vor Ort installiert.

    Erffnung Respektmeile durch Oberbrgermeister Reinhard Pa, Schirmherr | Freitag, 5. September | 12 Uhr GenerationenKulthaus, Viehofer Strae 31

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    13 Uhr | MarktkircheVorschau auf die Ausstel-lung Illustrative Foto-Animation von Ulrich P-schmann

  • Mit sympathie-geladenen Bildern von Menschen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften wurde von dem Fotografen Ulrich Psch-mann eine Illustrative Foto-Animation entwickelt, um damit eine Basis fr Vertrauen, Freundschaften und Zuneigung zu schaffen und das gemeinsame Miteinander zu kultivieren.Die Aktion ermglicht, vorgeblich Fremdes durch eines der wirk-samsten Instrumente kennen zu lernen: das Bild. Mit der Animation werden Vorurteile und ngste abgebaut und Mauern zwischen ver-schiedenen Kulturen in der Stadt berwunden.

    Auf einem Bildschirm in der Marktkirche werden ber 100 Bilder in flieender Form prsentiert. Begleitet wird die dramaturgische Dar-stellung der Fotos durch die kraftvolle Musik Shirin Partowis. Aus dieser Komposition verschiedener Motive formen sich Geschichten ber Respekt und Akzeptanz.

    Gezeigt wird die Illustrative Foto-Animation in der Marktkirche, die Erffnung ist am 22. September. Einen Vorgeschmack gibt es bereits am 5. September um 13 Uhr.

    Vorschau auf die Ausstellung Illustrative Foto-AnimationFreitag, 5. September | 13 UhrMarktkirche Essen | Markt 2/Porschekanzel | 45127 Essenffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10.30 bis 13.30 Uhr und 15 bis 18 Uhr Sa. 12 bis 14 Uhr

    Die Illustrative Foto-Animation ist ein Beitrag der Evangelischen Kirche zur Arche Noah 2014 mit freundlicher Untersttzung der Sparkasse Essen und der Katholischen Gemeinde St. Josef in Essen-Katernberg.

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    Illustrative Foto-Animation So hab ich das noch nie gesehen | 22. September bis 3. Oktober 2014

  • Erffnung und Tag der Kinder

    Nicht ich, sondern wir! die Erfahrung, dass Leben blo ge-meinsam gelingen kann, haben Menschen und Tiere schon auf der Arche gemacht. Viele Tage waren sie auf dem Wasser unterwegs, weit und breit kein rettendes Land in Sicht. Eine harte Zeit, aber weil sie alle zusammenhielten, berstanden sie die Reise und lan-deten mit der Arche am Ende auf festem Grund.

    An diese Gemeinschaftserfahrung knpft der Erffnungstag, der Tag der Kinder, in der Interkulturellen Woche 2014 an. Mit der Theatergruppe von Jubril Sulaimon und Schauspielern aus dem Grillo Theater wird die Rettung gefeiert und in Liedern, Ge-schichten und Bildern erzhlt. Reinhard Pa, Oberbrgermeister der Stadt und Schirmherr der Arche Noah 2014, lutet die In-terkulturelle Woche ein und begrt alle auf der Arche.

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  • 11.30 UhrWalk-Acts mit Jubril Sulaimon und seiner Theatergruppe AIPO auf der Kettwiger-strae

    12 Uhr Erffnung der Interkulturellen Woche durch die Veranstalter und den Schirm-herr, Oberbrgermeister Reinhard Pa

    12.15 Uhr Bhnenprogramm mit Jubril Sulaimon und seiner Theatergruppe

    12.30 Uhr Kinder verschiedener Schulen und Kitas sin-gen, tanzen und berichten davon, was ihnen nach der Rettung wich-tig ist. Gleichzeitig knnen sie sich in einem Zelt unter der Leitung Theater und Philharmonie Essen als Tiere der Arche Noah schminken lassen.

    14.30 Uhr Alle Menschen und Tiere ziehen in Begleitung von Jubril Sulaimon von der Arche in die Stadt

    15.30 Uhr Jubril Sulaimon und AIPO beenden den Tag

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    Nicht ich, sondern wir

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