Ausgabe Juli 2013

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    10-Mar-2016

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Stadtnachrichten

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<ul><li><p>Magazin der SP Vcklabruck</p><p>Zugestellt durch Post.atAusgabe 2/2013ErscheinungsortVcklabruck</p><p>Stadtnachrichten</p><p>Stadtplatz - Visionen und was die Menschen denkenKrippenpltze - Angebot verbessert!Kinderfreundezentrum - Erffnet!</p></li><li><p>Der Mensch steht im Mittelpunkt betont das Stadtmarketing Vcklabruck und stellt der f-fentlichkeit in diesen Wochen ihre Vision fr eine Umgestaltung des Stadtplatzes vor. Ich begre das ausdrcklich, schlielich hat nicht zuletzt Vi-</p><p>zezBgm. Hubert May-er in den Stadtnach-richten immer wieder darauf hingewiesen, dass die Erarbeitung einer Zukunftspers-pektive fr den Vck-labrucker Stadtplatz eine zentrale Aufgabe des Stadtplatzmarke-tings sein sollte. (vgl. bspw. Stana Ausgabe 01/2012)</p><p>Natrlich wird es in verschiedenen Punk-ten noch Diskussio-</p><p>nen geben. Wo genau wir den grten Diskussi-onsbedarf sehen, werden wir in dieser Ausgabe genauer erlutern. Aber eine sachliche Debatte ist etwas Zielfhrendes, und am Ende wollen wir alle einen mglichst schnen und attraktiven Stadt-platz fr Vcklabruck. Die SP freut sich jeden-falls darauf und wird sich konstruktiv an der wei-teren Arbeit beteiligen. Im Sinne der Menschen unserer Stadt.</p><p>In dieser Ausgabe der Stadtnachrichten setzen wir auch unsere Serien fort. Mit Hannes Krll ziehen wir einen bemerkenswerten Menschen vor den Scheinwerfer, den sicher viele schon mehr-fach gesehen haben. Hier erfahren Sie mehr ber den Mann, der vielleicht auch Ihnen schon einmal die Kupfermuckn verkauft hat.</p><p>Ebenso stellen wir im Rahmen unseres Gast-sttten Guide nun das Cafe Mittn Drin vor, welches vor wenigen Monaten im Burgstall erff-net hat. Schauen Sie ruhig mal vorbei.</p><p>Ein bemerkenswerter Mensch ist zweifelsfrei auch Daniela Holzinger. Eine junge, engagierte Politikwissenschaftlerin, die schon lange fr so-zialdemokratische Werte arbeitet. Dies hat sie in den vergangenen Jahren so berzeugend getan, dass sie bei den kommenden Nationalratswah-len als Spitzenkandidatin im Bezirk Vcklabruck antreten wird. Ich freue mich, dass wir sie hier vorstellen drfen. Ich bin sicher, Sie werden die Mglichkeit haben, Daniela in den kommenden Wochen noch persnlich kennen zu lernen. </p><p>Glauben Sie mir, es lohnt sich.</p><p>Nun wnsche ich Ihnen noch viel Spa mit un-serer Zeitung und natrlich einen schnen Som-mer. </p><p>Ihr Andreas Lhr, leitender Redakteur</p><p>Beim Schulthema geht nun endlich etwas weiter. Krzlich fasste der Vcklabrucker Gemeinderat einen einstimmigen Beschluss fr das neue Schulkonzept. Nach mehreren Verhandlungen, auf Drngen der SP Vcklabruck, ist es gelungen, einen gemeinsamen Weg zu finden. So ist es nun Konsens, dass Vcklabruck eine ganztgige verschrnkte Schulform will, die Pestalozzischule und die Polytechnische Schule neu gebaut wer-den und es die im Gemeinderat beschlossene Projektgruppe geben wird.Unser Konzept, bei dem die ge-samte Volksschule am Schndorfer Plateau neu gebaut werden soll, ist es nun nicht geworden. Ich bin aber berzeugt, dass das gemeinsam er-arbeitete Konzept dennoch ein Gutes ist. Erfreulich ist, dass es zu-knftig, wie von der SP gefordert, nur mehr eine Volksschule gibt und dadurch auch die Schulsprengel fal-len. Waren vor kurzem noch VP und Grne gegen eine Zusammen-legung der beiden Volksschulen, so freut es mich umso mehr, auch hier ein Umdenken bei den beiden Parteien erreicht zu haben, so SP Vorsitzender, Stadtrat Alois Schrat-tenecker.</p><p>Das neue Schulkonzept sieht einen Neubau der polytechnischen Schu-le neben dem Offenen Kulturhaus vor. Die Pestalozzischule wird am Schndorferplateau neu errichtet und um vier Integrationsklassen und vier Volksschulklassen erweitert. Die VS 1 und VS 2 werden zusammen-gelegt, zu einer verschrnkten Ganztagsschule ausgebaut und verbleiben, gemeinsam mit der Hauptschule, in der Schererstrae. Ob dieses Kon-zept so umgesetzt werden kann, ist noch offen. Bei der zustndigen Lan-desrtin Doris Hummer (VP) ist unser Konzept nicht gerade mit groer Freude aufgenommen worden.</p><p>Offensichtlich wird der bereits dringende Schulneubau der Pestalozzi-schule und der polytechnischen Schule seitens des Landes wieder verz-gert und hinausgeschoben. Die zustndige Landesrtin hat auch abenteu-erliche Ideen wie z. B. die Schule in der Schererstrae aufzustocken und in den vorhandenen Rumlichkeiten eine verschrnke Ganztagsschule anzubieten. Jeder der sich nur ansatzweise mit der verschrnkten Form der Ganztagsschule auseinandersetzt wei, dass das so nicht funktionie-ren wird. Das gemeinsam erarbeitet Konzept ist ein Gutes und es muss nun rasch mit der Umsetzung begonnen werden, meint Schrattenecker abschlieend.</p><p>2 / 13 Stadtpolitik</p><p>Stadtnachrichten2</p><p>Auf ein Wort! Schulen</p><p>Andreas Lhr</p><p>StR. Alois SchratteneckerSchulsprecher der SP</p><p>Gastgarten geffnet!</p><p>Einigkeit beim Schulkonzept!</p></li><li><p>Erweiterung Krappelstube: Ende 2013 - Anfang 2014</p><p>Krabbelstube</p><p>Stadtnachrichten 3</p><p>2 / 13Stadtpolitik</p><p>Stadtrat Alois Schrattenecker regte vor kurzem im Aufsichts-rat der Kultur und Freizeit GmbH (KUF) die Einfhrung eines eigenen Tarifes fr die Parkbad Saisonkarte fr Alleinerziehe-rInnen an. Stie der Vorschlag vorerst nicht gerade auf Gegen-liebe, so konnte man sich schlussend-lich doch auf ein neues Modell einigen. Zuknftig gibt es bei der Saisonkarte fr das Parkbad eine Ermigung fr Aktivpass Besitzer. Familien, Alleiner-zieherInnen und Kinder mit Aktivpass zahlen nun statt 122 nur mehr 65 !</p><p>Die Einfhrung des neuen Tari-fes ist eine enorme Verbesserung fr Menschen mit geringerem finanziellen Spielraum. Ich bin sehr froh darber, dass die KUF Aufsichtsratsmitglieder </p><p>meinen Vorschlag, einen Tarif einzufhren, der tatschlich fr die Menschen etwas bringt, zugestimmt haben. Den Vorschlag der KUF Geschftsfhrung fr AlleinerzieherInnen die Sai-sonkarte zu ermigen und gleichzeitig die Familienkarte zu </p><p>erhhen, htte ich auf keinem Fall zu-gestimmt. Da ist die Aktivpass Idee mit Sicherheit die Bessere. Sie ist ausgewo-gen, sozial gerecht und benachteiligt niemanden freut sich der SP Vor-sitzende Stadtrat Alois Schrattenecker ber einen weiteren sozialen Meilen-stein in Vcklabruck.</p><p>Alle Informationen wie man zu ei-nem Aktivpass kommt und wer ihn beanspruchen kann, gibt es auf der Stadtgemeinde Vcklabruck!</p><p>Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es im Bereich der Kinderbetreuung fr Unter-Dreijhrige immer wieder zu Engpssen bei den Pltzen kam. Auch 2013 gibt es </p><p>zu wenige Pltze fr die Kleinsten. Eltern, die keinen Platz mehr bekommen haben, mssen warten ob zu-fllig ein Platz frei wird. Diese unbefriedigende Situati-on sollte nun bald ein Ende haben. Geplant ist, das es zuknftig eine bzw. zwei neue Gruppen geben wird.</p><p>Ich mache schon seit lngerem darauf aufmerksam, dass es bei der Kinderbetreuung fr Unter-Dreijhrige zu wenig Pltze gibt und wir hchsten Handlungs-bedarf haben. Nun gab es, wie von mir Ende 2012 im Familien,- Kindergartenausschuss angekndigt, eine Bedarfserhebung die deutlich machte, dass wir zu wenige Pltze haben. Meinen Antrag im Gemein-derat vom 25. Mrz 2013, ab Herbst eine zustzliche </p><p>Gruppe zu starten, ha-ben alle Parteien un-tersttzt. Umso mehr freut es mich, dass wir bereits einen Bescheid vom Land O bekom-men haben, so der zu-stndige Stadtrat Alois Schrattenecker.</p><p>Geplant ist, dass der Verein Bildung und Erziehung der Franzis-kanerinnen in Vckla-bruck, in Zusammenar-</p><p>beit mit der Stadtgemeinde, die neuen Gruppen betreibt. Platz finden diese neben dem St. Klaraheim bzw. neben dem Semi-narhaus der Franziskanerinnen. Nun geht es darum, in den zu-stndigen Gremien der Stadt, die entsprechenden Beschlsse zu fassen, damit einem Umbau bzw. einem Baubeginn nichts mehr im Wege steht und im Herbst 2013 mit den zwei neuen Gruppen gestartet werden kann.</p><p>Ende Mai wurde der bergang von der Friedhofstrae zur Volkssiedlung ber die B1 von der Bundesstraenverwaltung gesperrt. Dieser aus Sicherheitsgrnden verstndliche Schritt ist insofern nachvoll-ziehbar, da der Weg ber die in diesem Be-reich vierspurige Bun-desstrae fhrt. Ande-rerseits ist dieser fr viele Bewohner Schn-dorfs und der Drnau der krzeste Weg in das Stadtzentrum und muss daher wieder er-mglicht werden.</p><p>Eine kurzfristige Mglichkeit wre eine Geschwindigkeitsreduktion im Bereich zwischen den Einmndungen der Bruckner (60 km/h),- bzw. Salz-burgerstrae (70 km/h). Dies wre aus mehreren Grnden sinnvoll. Zum einen wrde der Fugnger-bergang dadurch sicherer, aber auch die Aus- und Einfahrt in die bzw. aus der Kunzstrae. Es macht auch aus kologischer Sicht nicht viel Sinn in diesem kurzen Bereich von 60 km/h auf 100 km/h zu be-schleunigen um dann die Geschwindigkeit sofort wie-der zu reduzieren. Zudem wrde sich natrlich auch der Verkehrslrm deutlich verringern.</p><p>Mittelfristiges Ziel muss eine kreuzungsfreie Lsung sein. Eine berfhrung mit einem Lift nrdlich der Bundesstrae wrde eine wirklich barrierefreie Mg-lichkeit schaffen, um von den sdlichen Stadtteilen ins Zen-trum zu gelangen. Auch die Bewohner von Assista wrden dadurch wesentlich mobiler werden.</p><p>Fugngerbergang B1Sperrung</p><p>Fraktionsvorsitzender Stefan Maier</p><p>Fam. Referent Alois Schrattenecker</p><p>fr Aktivpass Besitzer nun gnstigerParkbad - Saisonkarte</p></li><li><p>2 / 13 Titel</p><p>66 Stadtnachrichten4</p><p>Stadtplatz</p><p>Ein Stadtplatz fr ALLE</p><p>Das Stadtmarketing hat den politischen Parteien und den Wirtschaftstreibenden der Stadt wie angekndigt die Vision eines neu gestalteten Stadtplatzes vorgestellt. Alle Betrachter zollten Lob und waren sich einig, dass die Arbeitsgruppe des Stadtmarketings eine sehr gute und nachahmenswerte Vorleistung fr die zuknftige Ge-staltung des Stadtplatzes und damit natrlich auch eine gute Weichenstellung fr die gesamte Innenstadt geleistet hat.</p><p>Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Stadtmana-gerin Helga Sturm bestand aus VertreterInnen verschie-denster Interessensgruppen:</p><p>Andrea Pohn-Mhlbauer Kaufmannschaft /Christi-an Hemetsberger Dienstleiter</p><p>Jrgen Schmotzer Liegenschaftseigentmer/Karl Maier Gastronomie</p><p>Maximilian Ltsch Wirtschaftsstadtrat/Walter Mhl-lehner Gastronomie</p><p>Der Mensch steht im Mittelpunkt</p><p>In allen Bereichen hat das Stadtmarketing den Men-schen in den Mittelpunkt ihrer berlegungen gestellt. WANN bewegt sich WER und zu WELCHER ZEIT am Stadtplatz!?</p><p>Menschen suchen: Wohlbefinden Emotionen - Ver-trauen - Kommunikation</p><p>Als wichtig wurde auch erachtet, die Attraktivitt des gesamten Platzes fr den Fugnger zu erhhen, das heit, der Platz sollte in Zukunft vorteilhaft als Ganzes gesehen werden knnen und nicht mehr als oberer und unterer Stadtplatz Ein Stadtplatz fr Alle</p><p>Zielvorstellungen:</p><p>Gesamter Stadtplatz ist fr den Fugnger erschlossen Barrierefrei und bequem fr alle GenerationenGroe und freundliche Verweilzonen </p><p>Teilberdachungen fr EventsBrunnen und Stadttrme mehr in Szene setzenGrnflchen Bepflanzung Licht- und FarbeffekteStadtplatz soll be- und erfahrbar seinKurze Parkdauer max. 30 bis 45 MinutenKeine gerade Fahrbahn Kurvenlinie Schritttempo ev. Einbahnregelung</p><p>Die Visionsgruppe beginnt nun mit je zwei Vertrete-rInnen der im Gemeinderat sitzenden Parteien, die dar-gestellten Ziele und Manahmen zu diskutieren, adaptie-ren und zu verfeinern.</p><p>Visionen des Stadtmarketing und was die Menschen denkenGastkommentar Stadtmarketing:</p><p>Stadtplatz in den 80ern</p><p>Stadtplatz nach Vorstellung des Stadtmarketings</p></li><li><p>2 / 13Titel</p><p>Stadtnachrichten 5</p><p>Der Knackpunkt bleibt die Fugngerzone</p><p>Nun haben wir also eine Vision seitens des Stadtplatz-management. Einen Entwurf, wie der Stadtplatz in eini-gen Jahren aussehen knnte. In den kommenden Wo-chen und Monaten soll diese Vision nun gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien diskutiert, adaptiert und verfeinert werden. (vgl. Seite 2) </p><p> Whrend die Einrichtung von groen Verweilzonen, zahlreichen Grnflchen oder auch die Teilberdachung fr Events auf allgemeine Zustimmung treffen drfte, wird die Frage nach der Zukunft der Fugngerzone si-cher der Knackpunkt bleiben. Nach Vorstellungen der Arbeitsgruppe soll der Stadtplatz zuknftig dauerhaft befahrbar sein.</p><p>Dies wird mit der SP so nicht zu machen sein.</p><p>Wer den Stadtplatz fr die Menschen attraktiver gestal-ten mchte, darf nicht prinzipiell an der Fugngerzone rtteln. Die Menschen wnschen, dass der obere Stadt-platz autofrei bleibt. (vgl. Diagramm) Von 664 befragten Brgerinnen und Brger haben sich ber 96% fr eine Fugngerzone am oberen Stadtplatz ausgesprochen. 60,69% waren sogar der Meinung, die Fuzo sollte auch whrend der Wintermonate gelten. Von den befragten Geschftsleuten gaben nur 21% an, keine Fugngerzo-ne haben zu wollen. Auch wenn die Umfrage nicht repr-sentativ war, lsst sich der Wille der Menschen eindeutig erkennen.</p><p>Wir nehmen diesen Wunsch der Menschen sehr ernst und werden diesen in den kommenden Gesprchen deut-lich einflieen lassen.</p><p>Denn und hier untersttzen wir ausdrcklich das Leitmotiv des Stadtplatzmanagements </p><p>Der Mensch steht im Mittelpunkt</p><p>Sind sie fr die Ausweitung der Fuzoauf den gesamten Stadtplatz? Ja - 41%</p><p>Sind sie fr die ganzjhrige Beibehaltungder Fuzo am Oberen Stadtplatz? Ja - 96%</p><p>Sind sie fr die Beibehaltung der Fuzo am Oberen Stadtplatz im Sommer? Ja - 61%</p><p>Stadtplatz in den 80ern</p><p>Stadtplatz heute</p><p>Andreas Lhr und VizeBgm. Hubert Mayervertreten die SP in der Projektgruppe</p></li><li><p>6Surfen auch Sie mit 100 MBit/s im ASAK-Netz!</p><p>ASAK Kabelmedien GmbH . 4840 Vcklabruck, Feldgasse 1 . Telefon: 07672 22 302 . E-Mail: offi ce@asak.at</p><p>www.asak.at</p><p>Ihr Smartphone hat ein MEGAschnelles Netz verdient!</p><p> Musik-Streaming in Echtzeit </p><p> Online-Gaming ohne Ruckeln </p><p> Lieblingsvideos blitzschnell laden </p><p> Schnellerer Aufbau von Websites Foto:</p><p> s</p><p>canr</p><p>ail -</p><p> Fot</p><p>olia.</p><p>com</p></li><li><p>Stana: Hannes, viele Vcklabruckerin-nen und Vcklabrucker kennen Dich als engagierten Verkufer der Kupfermuckn. Vielleicht magst Du Dich ja mal kurz vor-stellen.</p><p>Hannes: Ich bin 42 Jahre alt, in Wien ge-boren und in Oberthalheim aufgewachsen. 2003 wurde ich obdachlos und bin nach Linz zur Kupfermuckn gekommen. Ich verkaufe sie seit dem nicht nur, sondern arbeite als Re-dakteur auch aktiv bei der Entstehung mit. </p><p>Stana: Sind alle Verkufer der Kupfer-muckn obdachlos?</p><p>Hannes: Alle haben einen persnlichen Bezug zur Obdachlosigkeit, das heisst, dass sie es sind oder aber waren. Ich zum Beispiel habe seit 2007 eine Wohnung in Linz.</p><p>Stana: Ich vermute, die Arbeit fr die Kupfermuckn hat Dir in dieser schwierigen Zeit geholfen.</p><p>Hannes: Ja, das ist so. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf und die Einnahmen. Die Arbeit in der Redaktion und das Schrei-ben frdern auch das Selbstwertgefhl und das finde ich besonders wichtig. Ich habe viele interessante Menschen kennen gelernt. Viele haben eine bewegende Geschichte zu erzhlen, die Kupfermuckn bietet hier eine gute Plattform.</p><p>Stana: Wer steht denn hinter der Kupfer-muckn, wer gibt sie heraus?</p><p>Hannes: Die Kupfermuckn wird von der Arge fr Obdachlose herausgegeben. Ein unabhngiger Verein, der sich fr Obdachlo-se und von Armut geplagten Menschen stark macht. </p><p>Stana: Wie reagieren eigentlich die Men-schen auf die Verkufer und Verkuferin-nen? Fhlen sich nicht viele belstigt?</p><p>Hannes: Nein, denn wir belstigen die Menschen nicht. Es gibt da klare Regeln, an die wir...</p></li></ul>