Beilage Magazin, Soziale Arbeit Februar 2014

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    19-Mar-2016

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<ul><li><p>Soziale Arbeit Nr. 14Februar 2014</p><p>Im QuArtIertreffpunkt SeIn SozIAlkApItAl erweItern</p><p>Dass Menschen, die im Quartiertreff aktiv sind, ihre sozialen Netze strken, liegt auf der Hand. Welche Unterschiede es dabei je nach Hufigkeit und Intensitt der Beteiligung gibt, hat eine Studentin der Hochschule Luzern fr ihre Master-Thesis untersucht.</p><p>Die Beilage Soziale arBeit </p><p>der Hochschule Luzern Soziale Arbeit wird mit dem Magazin der Hochschule Luzern versandt. Magazin und Beilage </p><p>erscheinen dreimal jhrlich.</p><p>HaBen Sie Fragen unD anregungen? </p><p>Wir freuen uns, via E-Mailbeilagesozialearbeit@hslu.ch </p><p>von Ihnen zu hren.</p><p> 1/ 4 SozialKaPital in </p><p>QuartiertreFFPunKten</p><p> 2 Seniorinnen- </p><p>DreHSCHeiBe Fr niDWalDen/ gruSSWort</p><p> 3 aKtuell</p><p>BerBliCK StuDiuM unD WeiterBilDungen</p><p> 5 ProJet urBain in SCHlieren</p><p> 6 Mein Sozialer alltagMit DoriS BarMettler</p><p> 7 interaCt Verlag </p><p> 8 FaCHtagungen unD </p><p>KongreSSe</p><p>FH ZentralschweizArtikel auf Seite 4 &gt;</p></li><li><p>Soziale Arbeit</p><p>2</p><p>gruSSWortSeniorinnen-DreHSCHeiBe Fr niDWalDen</p><p>Liebe Leserinnen, liebe Leser</p><p>Sie habe fr ein Herzensanliegen ge -forscht, sagt die Verfasserin einer Master-Arbeit zu Netzwerken und Sozialkapital in Quartiertreffpunkten, der Sie in dieser Ausgabe begegnen. Auch uns liegen Themen wie die Frderung von Eigenini-tiative und die Strkung sozialer Netze am Herzen. Durch sie werden Krfte frei-gesetzt, die nicht nur fr den einzelnen Menschen wertvoll sind, sondern auch fr die Gesellschaft insgesamt. Zum Beispiel in Stans, wo Seniorinnen und Senioren eine Plattform fr persnliche Dienstleistungen lanciert ha ben untersttzt von drei unse-rer Studentinnen. Dass die Erschliessung von Sozialkapital, wie wir das in der Fach-sprache nennen, auch im Rahmen von Ge meinde-, Stadt- und Regionalentwicklung immer wichtiger wird, macht ein Projekt in Schlieren deutlich. Dort hat man, beglei-tet vom Institut fr Soziokulturelle Ent-wicklung, zusammen mit interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern das soziale Entwicklungspotenzial eines ganzen Stadtteils untersucht. Unter anderem soll nun dort eine Stelle fr Quartiermanage-ment geschaffen werden. Alle drei erwhn-ten Beispiele zeigen: Fr unsere Studie-renden der Soziokulturellen Animation tun sich spannende neue Arbeitsfelder auf. </p><p>walter Schmid, DirektorHochschule Luzern Soziale Arbeit</p><p>von Alexandra karpf</p><p>Ein Oktoberabend in Stans. Die Sthle des Pfarreizen-trums sind bis auf den letzten Platz besetzt, das Lnd-lermusik-Trio Sptlese sorgt fr Stimmung und es herrscht eine Atmosphre erwartungsvollen Wartens: Rund 120 Personen sind zur Erffnungsfeier der Senior-Innen-Drehscheibe Nidwalden gekommen. Ein beson-derer Tag auch fr die Studentinnen Helen Furrer, Delia Fuss und Sandra Wiederkehr (im Bild von links): Sie haben im Rahmen ihres Praxisprojekts bei der Ent-wicklung dieser Austauschplattform mitgearbeitet. Brigitta Stocker, Leiterin Pro Senectute Nidwalden, informiert das Publikum ber die neue Austausch-plattform. In ihrer Arbeit war sie immer wieder darauf angesprochen worden, dass sich Seniorinnen und Se-nioren Untersttzung oder Begleitung wnschen. Des-halb gab sie die Idee als Praxisprojekt bei der Hoch-schule Luzern ein. Eine der ersten Aufgaben der drei Studentinnen war es, Seniorinnen und Senioren fr die Mitarbeit zu finden. ber Anzeigen in Lokalzeitungen und Kon-takte der Pro Senectute meldeten sich acht Personen. Helen Furrer: Von Anfang an war klar: Das Projekt sollte von den Seniorinnen und Senioren selber erar-beitet und spter auch bernommen werden. Unsere Aufgabe war es, den Prozess zu begleiten. Helen Fur-rer leitete beispielsweise die seit Juni alle zwei Wochen stattfindenden Sitzungen. Zuerst lancierte das Pro-jektteam eine Umfrage, die das Bedrfnis nach solchen Dienstleistungen besttigte. Dann ging es darum, das mglichst niederschwellige Angebot zu definieren. Knnen Sie nicht jede Woche vorbeikommen, um die Pflanzen zu giessen! Gelchter im Saal. In Rollen-spielen demonstrieren eine Seniorin und ein Senior das Angebot: Die persnlichen Dienstleistungen der SeniorInnen-Drehscheibe erfolgen auf freiwilliger Ba-</p><p>sis, sind individuelle Dienstleistungen und sollen auf keinen Fall andere Institutionen konkurrenzieren. Auf einem Flyer, der wie eine Parkscheibe aussieht und dem Publikum verteilt wird, sind mgliche Angebote und Dienstleistungen aufgefhrt: Unter Haustiere steht da spazieren fhren, fttern, pflegen oder unter Haushalt nhen, einkaufen, gemeinsam kochen. Der Prototyp einer solchen Drehscheibe wurde bereits ganz zu Beginn des Projekts von einem der lteren Herren gebastelt. berhaupt brachten die Seniorinnen und Senioren viele Ideen, Wissen und Erfahrungen ein. Davon habe das ganze Projektteam sehr profitiert. Ein weiterer Senior, seines Zeichens IT-Spezialist, hat die Datenbank fr den Austausch erstellt. Auch recht-liche Abklrungen wie Fragen zu Haftung und Daten-schutz mussten gemacht werden. Das Projekt habe unter anderem gezeigt, wie viele Ressourcen ltere Menschen einbringen knnten, sind sich die Studentinnen einig. Und Delia Fuss ergnzt: Die grosse Eigeninitiative und die Professionalitt des Projektteams hat uns imponiert. Und was haben die Studentinnen im Projekt ge-lernt? Wie man ein Projekt von A bis Z durchfhrt und das Arbeiten in der Praxis, so Helen Furrer, und Sandra Wiederkehr fgt hinzu: Das Projekt hat vor allem auch menschlich viel hergegeben. Die Zusammenarbeit und die gegenseitige Wertschtzung waren extrem berei-chernd. Zudem habe sie sich damit ltere Menschen als Klientengruppe erschlossen. Das Fazit der Studen-tinnen: Man kann mit einfachen Mitteln und wenig Geld und Zeit etwas sehr Wertvolles aufbauen. Der Abend ist in der Zwischenzeit weit fortge-schritten. Die acht Seniorinnen und Senioren, die die SeniorInnen-Drehscheibe mitentwickelt haben, wer-den sie nun auch weiter betreuen und Angebot und Nachfrage koordinieren. Beim Apro werden bereits die ersten Anmeldeformulare ausgefllt.</p><p>Ein Praxisprojekt wird</p><p>von allen Studierenden des Bachelor-Studiengangs in Sozialer Arbeit whrend ihres Studiums durchgefhrt. Mchten Sie ein Praxisprojekt eingeben? Weitere Informationen: www.hslu.ch/praxis-projekte</p><p>ber die SeniorInnen-Drehscheibe Nidwalden knnen Menschen ab 55 Jahren persnliche Dienstleis-tungen anbieten und beziehen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter:</p><p>www.seniorendrehscheibe-nw.ch. </p><p>mIt wenIgen mItteln wertvolleS erreIchen</p><p>Von, mit und fr SeniorInnen unter diesem Motto haben Nidwaldnerinnen und Nidwaldner ab 55 Jahren eine Austauschplattform fr persnliche Dienst-leistungen lanciert. Drei Studentinnen der Sozialarbeit untersttzten sie bei deren Entwicklung.</p></li><li><p>3aKtuell</p><p>Bachelor- und Master-Diplome vergeben</p><p>An der Diplomfeier vom 14. Februar 2014 drfen Absolventinnen und Absolventen ihr Bachelor- oder Master-Diplom der Hoch-schule Luzern Soziale Arbeit entgegen-nehmen. Die Namensliste sowie Fotos von der Feier finden Sie ab 17. Februar 2014 auf unserer Website. www.hslu.ch/diplome-sozialearbeit</p><p>Scannen Sie den QR-Code mitIhrem Smartphone und ge- langen Sie direkt zu unserer Website. </p><p>Soziokulturelle Interventionen von Bachelor-Studierenden</p><p>Ein ffentliches Wohnzimmer, ein Lebku-chenplausch im Quartierzentrum oder eine Strickwarenausstellung: Im Rahmen eines Pilotprojekts mit den Sozialen Diensten der Stadt Zrich fhren Bachelor-Studierende der Hochschule Luzern Soziale Arbeit ver-schiedene soziokulturelle Interventionen fr das Quartierzentrum Aussersihl durch. Whrend der Fokus bei den ersten Interven-tionen im November und Dezember 2013 auf lteren Menschen lag, sollen knftig Angebote fr alle im Quartier lebenden Generationen geschaffen wer den. Mit die-sem Projekt lernen die Studierenden, die Theorie mit der Praxis zu verknpfen. Das Quartier pro fitiert im Gegenzug von den verschiedenen Aktivitten. Das Pilotprojekt ist auf drei Jahre angelegt. Weitere Informationen einschliesslich Bildergalerie: www.hslu.ch/qza</p><p>herausgeberin: Hochschule Luzern Soziale Arbeit, Werftestrasse 1, Postfach 2945, 6002 Luzern, Schweiz, T +41 41 367 48 48, F +41 41 367 48 49, sozialearbeit@hslu.ch, www.hslu.ch/sozialearbeitAuflage: 15000 Ex., erscheint dreimal jhrlichredaktion: Alexandra Karpf, Verantwortliche Marketing &amp; Kommunikation Hochschule Luzern Soziale Arbeit (Gesamtverantwortung); Isabel Baumberger, Kommunikation &amp; Kultur, Zrich gestaltung: Hi Visuelle Gestaltung, Luzernkorrektorat: punkto Nicole Habermacher, Luzernfotos: Ingolf Hoehn, Kriens (S. 1, 4, 5 und 6) und Edith Pargger, Oberdorf (S. 2)prepress und Druck: UD Print, Luzern</p><p>Nr. 14/ Februar 2014</p><p>tHeMen Der Sozialen arBeit iM </p><p>Magazin Der HoCHSCHule luzern:Das Magazin der Hochschule Luzern wird zusammen mit dieser Beilage des Departements Soziale Arbeit </p><p>versandt. </p><p> S. 4/5 BerSCHulDung Von </p><p>JugenDliCHenEltern haben einen grossen Einfluss darauf, wie ihre Kinder als Teenager </p><p>mit Geld umgehen. </p><p> S. 18/19 ProBleMSituationen </p><p>Bei KinDern unD JugenDliCHen</p><p>In einem Forschungsprojekt wurde untersucht, welche Faktoren die </p><p>Wahrscheinlichkeit einer Gefhrdungs-meldung durch die Schule erhhen. </p><p> S. 20 22 anDerMatt iM WanDel</p><p>Eine Langzeitstudie begleitet die Einwohnerinnen und Einwohner </p><p>whrend der Entstehung des Luxusresorts Andermatt Swiss Alps. </p><p> S. 23 FreiWilligenarBeit </p><p>in Der PalliatiVe CareEinstze von Freiwilligen mssen </p><p>gut geplant sein, damit Angehrige und Fachpersonen </p><p>wirklich entlastet werden.</p><p>Weitere Informationen zum Magazin erhalten Sie unter </p><p>www.hslu.ch/magazin.</p><p>Werkzeugkoffer fr mehr Mnner in Frauenberufen</p><p>Mehr Mnner fr soziale und pdago gische Berufe begeistern das war das Ziel eines Projekts im Rahmen des Programms Chan-cengleichheit von Frauen und Mnnern an Fachhochschulen von Hochschule Luzern, FHS St. Gallen sowie den Pdagogischen Hochschulen in St. Gallen und Zug. Entstan-den ist der Werkzeugkoffer BOX mit vier Interventionsideen wie Infoanlssen an Mittelschulen, die zum Schnuppern in Praxisorganisationen Sozialer Arbeit moti-vieren, oder dem Brettspiel Game XY, mit dem vor der Berufs- und Studiumswahl stehende junge Mnner unter Anleitung eines Sozialarbeiters oder Studenten der Sozialen Arbeit spielerisch im Wettkampf und beim Aufgabenlsen die Berufsfelder der Sozialen Arbeit kennen lernen. Der Werkzeugkoffer ist in den Mediatheken der vier beteiligten Hochschulen erhltlich.Weitere Informationen, Anleitungen, Spiel-material und Angaben zu den Spielleitern sind auch online abrufbar. www.hslu.ch/werkzeugkoffer</p><p>Lernen im Spannungsfeld von Selbst- und Fremdsteuerung</p><p>Wie wird im Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit gelernt und gelehrt? Was ist Lernen und wie wird mit dem Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdsteuerung des Lernens umgegangen? Wie findet die Verzahnung von Studium und Praxis bezie-hungsweise zuknftiger Berufsttigkeit statt? Das neue Werkstattheft vermittelt einen Einblick in das Lernverstndnis an der Hochschule Luzern Soziale Arbeit. Download: www.hslu.ch/interact </p><p>Wirksamkeit von Schulden- prvention bei Jugendlichen</p><p>In der Schweiz leben knapp 24 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren in einem Haushalt mit mindes-tens einem Kredit das zeigen Zahlen des Bundesamts fr Statistik aus dem Jahr 2008. In einer Studie hat Claudia Meier Magistretti, Dozentin und Projektleiterin an der Hochschule Luzern Soziale Arbeit, die Wirksamkeit von Schuldenprvention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen untersucht. Der Bericht stellt einen ber-blick zum aktuellen Wissen zu Wirkfaktoren in der Schuldenprvention zur Verfgung, der direkt fr die Planung, Ausrichtung, Eva-luation und Wirksamkeitsbeurteilung und Wirksamkeitseinschtzung von Interventi-onen genutzt werden kann. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Schulden-beratung Aargau-Solothurn, der Plusminus Budget- und Schuldenberatung Basel, der Eidgenssischen Kommission fr Kinder- und Jugendfragen und der Mller-Mhl Foundation. www.hslu.ch/schuldenpraevention</p><p>Buchtipp: Handbuch Sozialwesen Schweiz</p><p>Fachpersonen aus den Organisationen des Schweizer Sozialwesens sowie Wissen-schaftler und Wissenschaftlerinnen aus Hochschulen zeigen in diesem Buch, welchen Einfluss politische Entscheide auf die Lebensverhltnisse der Bevlkerung haben und welchen Beitrag das Sozialwe-sen an das Wohl aller leistet. Die Besonder-heiten des Schweizer Sozialwesens werden exemplarisch verdeutlicht an den Sozial-versicherungen, der ffentlichen und priva-ten sozialen Dienste sowie der Sozialen Arbeit als Profession und Disziplin. Mit Bei-trgen aus der Hochschule Luzern Sozi ale Arbeit von Kurt Gschwind, Gregor Husi, Walter Schmid, Beat Schmocker, Bernard Wandeler, Alex Willener und Uri Ziegele. www.haupt.ch</p></li><li><p>4SozialKaPital in QuartiertreFFPunKten</p><p>Von nadia Saccavino (im Bild mit ihrem Sohn)</p><p>Kennen Sie jemanden, der Ihnen Geld borgen wrde? Wenn Sie kurzfristig eine Unterkunft bruchten, wss-ten Sie wen fragen? Und gibt es in Ihrem Bekannten-kreis eine Person, die als Referenz fr eine Bewerbung zur Verfgung stnde? Die Beantwortung dieser Fra-gen gibt Hinweise auf Ihr Sozialkapital ein Begriff, der alle Zugnge zu Ressourcen umfasst, welche je-mandem durch sein Beziehungsnetz zur Verfgung stehen. Diese Ressourcenzugnge bilden den Untersu-chungsgegenstand der im August 2013 abgeschlosse-nen Master-Thesis zur Frage, inwiefern Sozialkapital in baselstdtischen Quartiertreffpunkten generiert wird. 100 Personen gaben im Rahmen dieser Studie Auskunft darber, wie sie Quartiertreffpunkte und ihre persnlichen Beziehungen nutzen. Die Ergeb-nisse zeigen eindeutig und erstmals auch quantitativ auf, dass Menschen, die regelmssig in Quartiertreff-punkten verkehren, ihre Netzwerke signifikant erwei-tern und Sozialkapital erlangen. </p><p>Milieugrenzen berwinden Frau S. ist neu ins Quartier gezogen. Um Kontakte zu knpfen, besucht sie mit ihrer kleinen Tochter re-gelmssig einen Eltern-Kind-Treffpunkt. Dort lernt sie andere Eltern kennen und erweitert so ihr Sozialkapi-tal. Nun kann sie etwa whrend eines Arzttermins ihre Tochter einer anderen Mutter aus dem Treffpunkt anvertrauen oder bei Krankheit jemanden anfragen, der fr sie einkauft. Eines Nachmittags fragt der Treff-punktleiter Frau S. an, ob sie am kommenden Wochen-ende am Quartiermittagessen mitkochen wrde. So steht sie ein paar Tage spter zusammen mit drei ande-ren Quartierbewohnerinnen und -bewohnern in der Kche des Quartiertreffpunkts, und vom feinen Des-sert, den sie zubereitet, ist beim Quartiermittagessen bald nichts mehr brig. Auch als Kontaktbrse ist das Ereignis fr Frau S. ein voller Erfolg: Sie hat bei den Vorbereitungen im Kochteam und whrend des An-lasses selbst ihr Beziehungsnetz auf vielfltige Weise erweitert. Nun kennt sie einen Handwerker, der ihr bei der Montage eines neuen Mbelstcks helfen kann, und eine Frau, die ihr eine Arbeitsstelle im rtlichen Buchladen vermitteln will. Dieses Beispiel ist wissenschaftlich aufschlussreich. Denn es zeigt, dass die Nutzung von Quartiertreff-punkten nach Hufigkeit und Intensitt differenziert werden kann und dass die verschiedenen Arten der </p><p>Soziale Arbeit</p><p>Nutzung...</p></li></ul>

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