Berit Schneider-Stickler · Peter Kress Hrsg. download.e- .sind die onkologische und plastisch rekonstruktive

  • View
    212

  • Download
    0

Embed Size (px)

Text of Berit Schneider-Stickler · Peter Kress Hrsg. download.e- .sind die onkologische und plastisch...

  • Tracheotomie und Tracheostoma- versorgung

    Berit Schneider-Stickler Peter Kress Hrsg.

    Indikationen, Techniken und Rehabilitation

  • Tracheotomie und Tracheostomaversorgung

  • Berit Schneider-SticklerPeter Kress(Hrsg.)

    Tracheotomie und TracheostomaversorgungIndikationen, Techniken & Rehabilitation

    Mit zahlreichen Abbildungen

    123

  • Herausgeber:Berit Schneider-SticklerMedizinische Universitt WienUniv.-HNO-Klinik, Wien Austria

    Peter KressKlinikum Mutterhaus der BorromerinnenAbteilung fr HNO, Kopf- und HalschirurgieTrier, Germany

    Ergnzendes Material finden Sie unter http://extras.springer.com/2018/978-3-7091-4867-9

    ISBN 978-3-7091-4867-9 978-3-7091-4868-6 (eBook) https://doi.org/10.1007/978-3-7091-4868-6

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte biblio grafische Daten sind im Internet ber http://dnb.d-nb.de abrufbar.

    Springer Springer-Verlag GmbH Austria 2018Das Werk einschlielich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschtzt. Jede Verwertung, die nicht aus-drcklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlags. Das gilt insbesondere fr Vervielfltigungen, Bearbeitungen, bersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspei-cherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berech-tigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Waren-zeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wren und daher von jedermann benutzt werden drften.Der Verlag, die Autoren und die Herausgeber gehen davon aus, dass die Angaben und Informationen in diesem Werk zum Zeitpunkt der Verffentlichung vollstndig und korrekt sind. Weder der Verlag, noch die Autoren oder die Herausgeber bernehmen, ausdrcklich oder implizit, Gewhr fr den Inhalt des Werkes, etwaige Fehler oder uerungen. Der Verlag bleibt im Hinblick auf geografische Zuordnungen und Ge-bietsbezeichnungen in verffentlichten Karten und Institutionsadressen neutral.

    Umschlaggestaltung: deblik BerlinFotonachweis Umschlag: Matthias Leonhard

    Gedruckt auf surefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier

    Springer ist ein Imprint der eingetragenen Gesellschaft Springer-Verlag GmbH, AT und ist Teil von Springer NatureDie Anschrift der Gesellschaft ist: Prinz-Eugen-Str. 810, 1040 Wien, Austria

  • V

    Vorwort

    Die Tracheotomie, eine der ltesten chirurgischen Eingriffe, trgt heute durch schnelleres Weaning und leichtere Bronchialtoilette zur Optimierung der Patientenversorgung im intensivmedizinischen Bereich bei. Auch in chirurgischen Bereichen, z. B. Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie sowie Thoraxchirurgie, sind eine Reihe anspruchsvoller Eingriffe nicht ohne eine zumindest temporre Tracheotomie durchfhrbar.

    Medizinische Behandlungserfolge knnen mit einer lngerfristigen oder sogar perma-nenten Tracheostomaversorgung verbunden sein. Die Versorgung tracheotomierter Pa-tienten gewinnt im rehabilitativen Bereich und im Homecare-Bereich zunehmend an Bedeutung.

    Die Produktvielfalt zum Thema Tracheostomie und Tracheostomaversorgung ist Fluch und Segen zugleich. Stetig steigende Produktangebote ermglichen die individuelle Ver-sorgung tracheostomierter Patienten unter verschiedenen rehabilitativen Gesichtspunk-ten. Gleichzeitig bergen sie das Risiko von Informationsdefizit und Fehlanwendung in sich, so dass es persnliches Engagement erfordert, den berblick ber die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Tracheostomaversorgung zu behalten und den Kriterien der Evidenced-Based Medicine zu folgen. Zustzlich beeinflussen soziale Hin-tergrnde, lokaltherapeutische Zugangsweisen und nationale Gesundheitssysteme den Umgang mit tracheostomierten Patienten erheblich.

    Das vorliegende Lehrbuch ist aus der jahrelangen praktisch-klinischen Zusammenarbeit von Kollegen aus allen Fachbereichen rund um den tracheostomierten Patienten entstan-den. Der Leser wird zunchst mit der Historie und den Grundlagen rund um die Tra-cheotomie vertraut gemacht. Es werden Indikationen zur Tracheotomie diskutiert und gleichzeitig alternative Behandlungsstrategien aufgezeigt. Als mgliche interventionelle Schritte werden neben der notfallmigen Koniotomie die chirurgischen und die perku-tan-dilatativen Tracheotomie-Techniken unter Bercksichtigung ansthesiologischer Aspekte vorgestellt.

    Die Tracheotomie erfordert eine hochspezialisierte multiprofessionelle Nachsorge, die unter rztlicher Verantwortung steht. Neben der Darstellung der vielfltigen Rehabilita-tionsmglichkeiten durch Hilfsmittel war es den Autoren dieses Lehrbuches ein beson-deres Anliegen, zum einen auf die Risikofaktoren aus mikrobieller und klinischer Sicht hinzuweisen und zum anderen Standards zur Tracheostomaversorgung vorzustellen. Das bisher kaum beachtete Mikrobiom des oberen Aerodigestivtraktes ist als Keimreservoir verantwortlich fr die Biofilmbildung auf Trachealkanlen und fhrt zu lebensbedroh-lichen Implantat-assoziierten Infektionen und Defekten an den Kanlen. Vor diesem Hintergrund gewinnen die dargestellten gesetzlichen Richtlinien zur Tracheostomaver-sorgung und Trachealkanlenaufbereitung erheblich an Bedeutung. Nicht zuletzt ist die Rehabilitation von Stimme, Sprache und Schlucken fr die Lebensqualitt tracheosto-mierter Patienten so enorm wichtig, dass ihr ein besonderer Stellenwert beigemessen wird.

  • VI Vorwort

    Fr den Leser haben die Herausgeber ein besonderes Kapitel zur Lungenfunktions-messung als diagnostisches Kriterium fr die Indikation zur Tracheotomie bei Vorliegen einer extrathorakalen Stenose ausgewhlt.

    Als Herausgeber mchten wir uns bei allen Co-Autoren bedanken. Sie haben mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen das vorliegende Lehrbuch ermglicht. Es ist ein umfas-sendes, modernes und interdisziplinres Lehrbuch geworden, das zur Verbesserung der Versorgung tracheostomierter Patienten beitragen soll.

    jVorbemerkungZunchst hatten die Herausgeber versucht, die Geschlechterbezeichnung in jeglicher Verwendung von Personenbezeichnungen geschlechterrespektierend zu verwenden. Die Lesbarkeit des Textes wurde jedoch durch das stndig wiederholte Patientinnen und Patienten sehr erschwert. Wir ersuchen daher um Verstndnis, dass in den nachfolgen-den Texten der Begriff Patienten fr weibliche und mnnliche Patienten verwendet wurde, ohne dass damit eine Wertung verbunden ist.

    Ao. Univ. Prof. Dr. Berit Schneider-Stickler und Dr. med. Peter Kress MHBAWien und Trier, im Juni 2017

  • VII

    Danksagung

    Die Herausgeber bedanken sich besonders bei 4 PD Dr. Claudia Lill fr die Untersttzung unseres Buchprojektes durch die Bereit-stellung von Fotos. 4 Ao.Univ.Prof. Dr. Fritz Leutmezer fr die fachliche Beratung bei der Erstellung des Kapitels Tracheostomie in der Neurologie. 4 Christof Dielacher fr die Untersttzung bei der Erstellung des Kapitels Tracheal-kanlenwechsel beim Intensivpatienten.

    Wir mchten uns bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die uns in den Jahren zur Vorbereitung dieses Lehrbuches durch ihren fachlichen Input, ihre Expertise und ihre Beratung immer wieder motiviert und inspiriert haben. Erst durch die vielen Gesprche und Diskussionen mit unseren Wegbegleitern konnte das vorliegende umfassende inter-disziplinre Lehrbuch entstehen. Wir sagen daher allen indirekten und direkten Mitwir-kenden: Danke!

  • Die Herausgeber

    Prof. Dr. Berit Schneider-SticklerBerit Schneider-Stickler studierte Humanmedizin und Musik in Berlin. Ihre Aus-bildung zur Fachrztin fr Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde absolvierte sie in Berlin und in Essen. Im Anschluss wechselte sie zur Zusatzfachausbildung Phoniatrie an die Klinische Abteilung Phoniatrie-Logopdie der Univ.-Klinik fr Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten Wien. Derzeit ist sie stellvertretende rztliche Leiterin dieser Abteilung. Seit vielen Jahren beschftigt sie sich mit der Quali-ttssicherung in der Betreuung tracheotomierter Patienten nicht nur im Rah-men der universitren Intensivversorgung, sondern auch mit der allgemeinen Etablierung von Versorgungsstandards tracheotomierter Patienten in medizini-schen Versorgungseinrichtungen und im Homecare-Bereich.

    Dr. Peter KressPeter Kress absolvierte nach dem Studium der Humanmedizin an der Universi-tt Mainz seine Weiterbildung zum Facharzt fr Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Klinikum Mutterhaus der Borromerinnen in Trier. Nach einer intensiven operativen Ausbildung wurde er dort zunchst Oberarzt und bernahm nach einem berufsbegleitenden Masterstudiengang zum MHBA an der Universitt Nrnberg die Leitung der Abteilung als Chefarzt. Schwerpunkte seiner Ttigkeit sind die onkologische und plastisch rekonstruktive Chirurgie im Kopf-Hals- Bereich sowie die Rehabilitation nach Laryngektomie und Tracheostomie.

  • IX

    Inhaltsverzeichnis

    1 Zur Begrifflichkeit von Tracheotomie und Tracheostomie . . . . . . . 1Berit Schneider-Stickler

    1.1 Tracheotomie und Tracheostomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.2 Tracheostoma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    2 Die Geschichte der Tracheotomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3Gerhard Moser

    2.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42.2 Periode der Legende (2000 v. Chr. bis 1546 n. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42.3 Periode der Angst (15461833) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .