Bernisches Steuerrecht 2016 - KPMG US LLP | KPMG .Inhalts¼bersicht Seite Geleitwort des Steuerverwalters

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    Bernisches Steuerrecht 2016

    Sammlung der bernischen Steuererlasse

    Stand der Gesetzgebung:1. Januar 2016

  • Bernisches Steuerrecht 2016Sammlung der bernischen Steuererlasse

    Stand der Gesetzgebung:1. Januar 2016

  • Inhaltsbersicht

    SeiteGeleitwort des Steuerverwalters des Kantons Bern 7Das neue bernische Steuerrecht 9

    Bernische Steuererlasse auf Gesetzesebene

    Inhaltsverzeichnis zum Steuergesetz (StG) 23

    Steuergesetz vom 21. Mai 2000 (StG; BSG 661.11) 37

    Gesetz vom 23. November 1999 ber die Erbschafts- und Schenkungssteuer (ESchG; BSG 662.1) 179

    Gesetz vom 23. November 1999 ber die Steuerrekurskommission (StRKG; BSG 661.611) 193

    Gesetz vom 18. Mrz 1992 betreffend die Handnderungssteuern (HG; BSG 215.326.2) 201

    Kirchensteuergesetz vom 16. Mrz 1994 (KStG; BSG 415.0) 215

    Bernische Steuererlasse auf Dekrets- und Verordnungsebene

    Verordnung vom 28. Oktober 2009 ber die Vergtung von Dienstleistungen im Steuerverfahren (DStV; BSG 661.113) 225

    Verordnung vom 18. Oktober 2000 ber die Steuerbefreiung juristischer Personen (SBV; BSG 661.261) 233

    Verordnung vom 18. Oktober 2000 ber die Besteuerung nach dem Aufwand (VBA; BSG 661.312.21) 241

    Verordnung vom 12. November 1980 ber die Unterhalts-, Betriebs- und Verwaltungskosten von Grundstcken (VUBV; BSG 661.312.51) 245

    Verordnung vom 18. Oktober 2000 ber die Berufskosten (Berufskostenverordnung, BKV; BSG 661.312.56) 251

    Verordnung vom 18. Oktober 2000 ber den Verlustvortrag bei geschftlichen Betrieben (VV; BSG 661.312.57) 257

    Verordnung vom 18. Oktober 2000 ber den geschftsmssig begrndeten Aufwand (VgA; BSG 661.312.58) 261

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  • SeiteAbschreibungsverordnung vom 18. Oktober 2000 (AbV; BSG 661.312.59) 265

    Verordnung vom 18. Oktober 2000 ber die Nachbesteuerung von ertragsbesteuertem Bauland (NBV; BSG 661.312.60) 277

    Verordnung vom 30. Januar 2002 ber das Veranlagungsverfahren (VVV; BSG 661.521.1) 281

    Dekret vom 22. Januar 1997 ber die amtliche Bewertung der Grundstcke und Wasserkrfte (ABD; BSG 661.543) 287

    Quellensteuerverordnung vom 28. Oktober 2009 (QSV; BSG 661.711.1) 299

    Verordnung vom 18. Oktober 2000 ber den Bezug und die Verzinsung von Abgaben und anderen zum Inkasso bertragenen Forderungen, ber Zahlungserleichterungen, Erlass sowie Abschreibungen infolge Uneinbringlichkeit (Bezugsverordnung, BEZV; BSG 661.733) 311

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  • Geleitwort des Steuerverwalters des Kantons Bern

    KPMG-Steuererlasse

    Liebe Leserinnen und Leser

    Seit der letzten Ausgabe dieser Gesetzessammlung im Jahr 2011 wurden die darin enthaltenen Erlasse vielfach revidiert. Allein das Steuergesetz hat bei acht Revisio-nen rund 100 Anpassungen erfahren.

    Es wre schn, sagen zu knnen, dass das Steuerrecht nun die ideale Form gefun-den hat und in den nchsten Jahren keine nderungen mehr zu erwarten sind. Aber natrlich ist das Gegenteil der Fall: Nicht zuletzt die Herausforderungen im interna-tionalen Verhltnis werden zu einer umfassenden Reform der steuerrechtlichen Er-lasse von Bund und Kantonen fhren. Wie die weitere Entwicklung der bernischen Steuergesetzgebung aussehen knnte, hat der Regierungsrat am 17. September 2015 bekannt gegeben. Es ist davon auszugehen, dass das bernische Steuergesetz in den nchsten zwei bis drei Jahren wieder grundlegende Vernderungen erfahren wird.

    Bis dahin haben Praktikerinnen und Praktiker mit der vorliegenden Gesamtausgabe wieder ein Werk zur Hand, das die wichtigsten steuerrechtlichen Erlasse des Kan-tons Bern in der am 1. Januar 2016 gltigen Fassung zeigt. nderungen, die erst zu einem spteren Zeitpunkt in Kraft treten werden (Art. 229 StG per 1.1.2017, Art. 94a StG per 01.01.2018), werden ebenfalls dargestellt. Gleiches gilt fr Bestimmun-gen, die bloss whrend einer gewissen bergangsfrist weiter Geltung haben (Art. 16 StG). Gegenber der Vorausgabe sind neu smtliche nderungen seit 2001 mit einem Sternchen (*) markiert. Am Ende jedes Erlasses gibt es eine tabellarische bersicht ber die genderten Bestimmungen, deren Inkrafttreten und die zugeh-rigen Fundstellen in der Bernischen Amtlichen Gesetzessammlung.

    Fr die Praktikerinnen und Praktiker wird sicher auch diese neue Ausgabe wieder zu einem wertvollen Hilfsmittel bei der tglichen Arbeit. Die Steuerverwaltung dankt der KPMG, dass sie wie bereits 2001, 2008 und 2011 mitgeholfen hat, die vorliegen-de Gesamtausgabe in deutscher und franzsischer Sprache auf die Beine zu stellen.

    Beim Lesen und Arbeiten mit den steuerrechtlichen Erlassen des Kantons Bern wnscht Ihnen die Steuerverwaltung viel Vergngen!

    Der Steuerverwalter: Bruno Knsel

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  • Das neue bernische Steuerrecht

    Geschtzte Kundinnen und Kunden der KPMG AGSehr geehrte Damen und Herren

    Wir freuen uns sehr, Sie mit der 4. Auflage der Gesetzessammlung Bernisches Steu-errecht bedienen zu drfen und hoffen, dass Ihnen diese gute Dienste leisten wird.

    Wie in den vorangegangenen Fassungen prsentieren wir Ihnen zunchst in Kr-ze die wichtigsten nderungen seit der letzten Auflage im bernischen Steuergesetz (StG), seinen Nebenerlassen sowie in der Praxis der Steuerverwaltung. Hierbei ver-wenden wir die bewhrten Piktogramme, welche Ihnen anzeigen, ob eine nde-rung die natrlichen ( ) oder die juristischen Personen ( ) betrifft. Unter Ziffer 2 finden Sie sodann eine Wrdigung und einen Ausblick.

    1. Die bedeutendsten Neuerungen im berblick

    1.1. EinleitungDer Grossteil der in den nachfolgenden Ziffern im Einzelnen aufgefhrten Neuerun-gen, welche seit der letzten Ausgabe in Kraft getreten sind, rhrt aus der Steuerge-setzrevision 2014. In deren Mittelpunkt stand die Umsetzung von (berwiegend) zwingendem Bundesrecht. Daneben wurden verschiedene Bedrfnisse aus der Praxis bercksichtigt wie beispielsweise die:

    Neuregelung des besonderen Abzugs in voraussichtlichen Steuererlassfllen (Art. 41 StG);

    Schaffung einer ausdrcklichen gesetzlichen Grundlage, wonach bei Kapital-leistungen aus Vorsorge bereits rechtskrftige Veranlagungen von Amts wegen ergnzt werden knnen, wenn die kantonale Steuerverwaltung von weiteren Kapitalleistungen im gleichen Jahr Kenntnis erhlt (Art. 44 Abs. 4 StG);

    Einfhrung der Mglichkeit, dass mit dem Einverstndnis der steuerpflichti-gen Person knftig die Steuerverwaltung Mitteilungen, Verfgungen und Ein-spracheentscheide auf elektronischem Weg erffnen kann (Art. 159 StG).

    Auf steuerliche Entlastungen wurde wegen der finanzpolitischen Situation weitge-hend verzichtet. Die Steuerbelastung wird lediglich bei kleinen Landwirtschaftsbe-trieben durch Reduktionen des Eigenmietwertes und des amtlichen Wertes vermin-dert (Art. 25 Abs. 3 und Art. 56 Abs. 2 StG).

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  • Die nderungen, welche die Steuergesetzrevision 2016 betreffen, finden sich in den nachfolgenden Ziffern 1.6 und 1.7.

    1.2. Besteuerung nach dem Aufwand / Pauschalbesteuerung (Art. 16 StG) Die Besteuerung nach dem Aufwand gibt auslndischen Staatsangehrigen, die in der Schweiz Wohnsitz haben, aber hier nicht erwerbsttig sind, das Recht, auf der Grundlage ihres Lebensaufwands besteuert zu werden.

    Als Bemessungsgrundlage fr die Einkommenssteuer gilt bei diesen Personen nicht das erzielte Einkommen, sondern die fr die Lebenshaltung gettigten Auf-wendungen.

    Dabei musste die Bemessungsgrundlage immer mindestens dem Fnffachen der Wohnkosten (Eigenmietwert oder Mietzins) bzw. der Summe aller Ertrge aus schweizerischen Quellen entsprechen. Ab 2016 erhht sich die Bemessungsgrund-lage mindestens auf den Wert der siebenfachen Wohnkosten und es wird in jedem Fall von einem minimalen steuerbaren Einkommen von CHF 400000 ausgegangen.

    Die verschrften Bestimmungen des Kantons Bern zur Besteuerung nach dem Auf-wand treten am 1. Januar 2016 in Kraft. Fr Personen, die zu diesem Zeitpunkt be-reits nach dem Aufwand besteuert werden, gilt eine fnfjhrige bergangsfrist, so dass die verschrften Bestimmungen fr diese ab dem 1. Januar 2021 gelten.

    1.3. Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen (Art. 20a-20d StG)Auf den 1. Januar 2013 sind die Bestimmungen des Bundesgesetzes ber die Be-steuerung von Mitarbeiterbeteiligungen in Kraft getreten. Mit der Steuergesetzrevi-sion 2014 wurden diese Bestimmungen auch ins bernische Steuergesetz bernom-men.

    Diesen gemss werden Mitarbeiteraktien und brsenkotierte Mitarbeiteroptionen, welche frei ausbbar sind und keiner Sperrfrist unterliegen, im Zeitpunkt des Er-werbs besteuert.

    Im Unterschied zu frher werden nicht brsenkotierte und gesperrte Mitarbeiterop-tionen erst im Zeitpunkt der Ausbung besteuert. Dies hat zur Folge, dass keine steuerfreien Kapitalgewinne auf solchen Mitarbeiteroptionsgewinnen mehr mg-lich sind. Im Gegenzug kann es auch nicht mehr passieren, dass Mitarbeiteroptio-nen, bei deren Zuteilung besteuert werden, obwohl sie spter aus dem Geld fal-len (aktueller Aktienkurs fllt unter den Ausbungspreis der Option) und dadurch ihren Wert verlieren.

    Die genannten Bestimmungen bringen auch zahlreiche Vorschriften fr die Arbeit-geber mit sich, wie die Zuteilung solcher Mitarbeiterbeteiligungen an Arbeitnehmer zu deklarieren ist.

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  • 1.4. Steuerbefreiung des Feuerwehrsoldes (Art. 29 Bst. g StG)Der Feuerwehrsold wird gem. Art. 29 Bst. g StG seit 2014 im Kanton Bern (und bei der direkten Bundessteuer) bis zu CHF 5000 von der Besteuerung befreit.

    1.5. Abschaffung der Berufskostengesamtpauschale (Art. 31 StG)Bis und mit der Steuerperiode 2013 konnten Steuerpflichtige gemss Art. 31 StG i.V.m. Art. 3 der Verordnung ber die Berufskosten (Berufskos