Blickpunkt Juli 2013

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VP Biedermannsdorf, news, infos, partei, övp

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    WIR WNSCHEN IHNEN EINEN ANGENEHMEN SOMMER UND EINE TOLLE FERIENZEIT!

  • Vorwort der Obfrau

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    Beatrix DalosBrgermeisterin & VP Obfrau0664 / 96 45 275bgm.dalos@biedermannsdorf.at

    Liebe Biedermannsdorferinnen und Biedermannsdorfer,

    in den letzten Monaten wurden wieder wichti-ge Weichen fr eine nachhaltige Entwicklung unseres Ortes gestellt. Wir haben das Glck, in einem Ort zu leben, in dem viele kommuna-le Leistungen angeboten werden knnen. Dies beginnt bei der bestens ausgebauten Kinderbe-treuung (Krabbelstube Kindergarten Volk-schule Hort) und geht ber ausgezeichnete Erholungs- und Freizeitangebote, bis hin zu zielgerichteten Leistungen fr Kinder, Jugendli-che, Familien und Senioren. Neben Geldleistun-gen als Untersttzung, haben wir in den letzten Jahren vermehrt darauf Wert gelegt, dass auch hier nachhaltige und bestndige Angebote aus-gebaut werden, wie die Jugendstartwohnungen, das Betreute Wohnen, Ausbau des Betreuungs-angebots im Kindergarten, Hort und in der Krab-belstube, Erweiterung des Freizeitangebots am Badeteich und in der Jubilumshalle und vieles mehr. Diesen Weg werden wir auch weiter be-schreiten. Genauso wichtig ist aber auch eine funktionie-rende Infrastruktur, in deren Erweiterung und Erneuerung wir den Schwerpunkt unserer Ar-beit in den letzten Monaten gelegt haben. Hier wurden und werden die Kanalanlagen und die Hausanschlsse inspiziert, um eine berlas-tung unseres Schmutzwasserkanals hintanzu-halten. In der Weghubersiedlung werden die gesamte Regenwasserkanalanlage sowie die Wasserleitung erneuert, der Schmutzwasser-kanal wird teilweise erneuert, auf dem grten Teil der Strecke saniert. Ausschlaggebend fr diese Entscheidung, die letztlich auch von der Opposition mitgetragen wurde, waren die Erhe-bungen des IST-Zustandes und die darauf auf-bauende Zustandsbeurteilung, die ergeben hat, dass der Zustand - bis auf wenige Stellen eine

    Generalsanierung nicht notwendig macht. Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Aufschlie-ung der Oberen Krautgrten, um den dringend notwendigen Wohnbau in unserer Gemeinde weiter zu forcieren und so leistbaren Wohnraum fr unsere Jugend und Familien zu schaffen. Erfreulich ist auch, dass unser Ort an das Fern-wrmenetz angebunden wird. Aus kologischen Grnden haben wir uns fr diese Anbindung stark gemacht und uns auch dazu entschlos-sen, die ffentlichen Gebude an die Fernwr-me anzuschlieen, was vom Gemeinderat auch zustimmend zur Kenntnis genommen wurde. Gleichzeitig ist es unser Ziel, dass sich auch mglichst viele Privathaushalte anschlieen (leider knnen sich derzeit nur jene Haushal-te anschlieen, die entlang der Trasse liegen). Zu diesem Zweck wurde von unserem UGR Ing. Glasl dem Gemeinderat ein Vorschlag zur Frderung des Anschlusses an eine Nah- oder Fernwrmeanlage unterbreitet, der einstimmig angenommen wurde (vgl. die Frderungsricht-linien fr energiesparende und emissionsmin-dernde Manahmen abrufbar auf unserer Homepage unter Brgerservice Frderun-gen).

    Finanziert wird dies alles aus den Mehreinnah-men bzw. Einsparungen der Vorjahre sowie der verstrkten Frderung von kologisch unbe-denklichen Betriebsansiedelungen in unseren Gewerbegebieten. Eine finanzielle Belastung knftiger Generationen werde ich nicht zulas-sen.

    Ich wnsche Ihnen/Euch einen schnen Som-mer und gute Erholung, sowie Spa und Freude in der bevorstehenden Urlaubszeit. Ihre

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    Vorstellung des neuen AAB Obmanns

    Markus MayerObmann AAB0676 / 72 47 208MarkusMayer.OEAAB@gmail.com

    Liebe BiedermannsdorferInnen,

    mein Name ist Markus Mayer und ich mchte mich als neuer AAB-Obmann kurz vorstellen. Ich bin 42 Jahre alt und wohne seit 39 Jahren in Biedermanndorf. Ich absolvierte die Schule fr Datenverarbeitungskaufleute und bin seither in der IT ttig. Meine Freizeit widme ich meiner Familie und dem Laufsport.

    Nachdem ich seit 3 Jahren im AAB Bieder-mannsdorf als Organisationsreferent ttig war, wurde ich am 13. Mai 2013 einstimmig als

    Nachfolger von Josef Haunschmid zum Ob-mann gewhlt. Eine neue Herausforderung, die ich gerne annehme.

    Mein Motto lautet: Miteinander mehr erreichen!

    In diesem Sinne freue ich mich auf eine kon-struktive Zusammenarbeit und auf ein persn-liches Kennenlernen bei einen der nchsten AAB-Veranstaltungen.

    Ihr Markus Mayer

    Die Bnde der VP Biedermannsdorf laden zur 2. Familienfackelwanderung

    Wann: Samstag, den 14.9.2013Start: ab 19:00 Uhr im Perlashof

    Alle Teilnehmer erhalten eine Fackel. Wir gehen eine Runde durch den Ort und strken bzw. unter-halten uns bei den einzelnen Stationen.

    Anschlieend treffen wir um ca. 21:00 Uhr im Per-lashof ein, wo fr Essen und Getrnke gesorgt ist.

    Wir freuen uns auf Ihre / Deine Teilnahme!

  • Gib (Erd)GAS!

    Liebe Biedermannsdorferinnen,liebe Biedermannsdorfer!

    Bezglich Mobilitt ist seit Jahren der Elektro-antrieb in aller Munde. Die Realitt sieht freilich anders aus. Wen wundert es, dass beim derzei-tigen Fahrzeugangebot und den Anschaffungs-kosten, der Reichweite und den Ladezeiten, bei den noch immer offenen Fragen rund um die Batterien (Lebenszeit, Gewicht, Kosten) der Absatz fr Elektrofahrzeuge nicht so recht in Gang kommen will.In sterreich fast totgeschwiegen wird, dass sich der tatschliche Umbruch im Fahrzeugbe-reich in Richtung Gasantrieb bewegt.Im direkten Vergleich zum Strom ist Erdgas ebenfalls umweltschonend, aber vor allem preisgnstig und voll alltagstauglich. Erstaun-lich dabei ist vor allem die Gegenberstellung der CO2-Emissionen. Nachdem der Strom ja bekanntlich auch erzeugt werden muss, ergibt die Gesamtsicht (auf Basis EU-Strommix) sogar Vorteile fr Erdgas als Treibstoff.

    Was ist CNG:Compressed natural gas ist Erdgas, dass auf 200 bar verdichtet wird und zu 99% aus Me-than (CH4) besteht. Bei der Verbrennung ent-steht eine geringe Menge CO2, vor allem aber Wasserdampf. Das Gas ist unsichtbar, ungiftig und leichter als Luft. Damit Erdgas im Falle von Undichtheiten gerochen werden kann, werden Geruchsstoffe beigemischt. So kann Gas schon ab 1% Konzentration gerochen werde, whrend die Gefahrengrenze erst ab etwa 14-16% er-reicht wird. Chemisch sind Biogas und Erdgas identisch und haben daher auch die gleichen Eigenschaften.

    Keinesfalls verwechseln darf man CNG mit LPG (Liquefied Petroleum Gas), welches auch Au-togas genannt wird und die letzten Jahrzehnte als Energiequelle im Fahrzeugbereich verwen-det wurde. Dieses LPG ist ein Nebenprodukt

    aus den Raffinerien und ist schwerer als Luft. Mit LPG betriebene Fahrzeuge drfen daher nicht in Tiefgaragen einfahren. Fr CNG gilt diese Einschrnkung nicht. Die Landesgesetze von Wien, N, O und der Stmk. wurden dahin-gehend schon angepasst. Manch privater Ga-ragenbetreiber hat den Unterschied noch nicht erkannt und sollte im Zweifelsfall darauf ange-sprochen werden.

    Die Technik ist alltagserprobt: Weltweit sind 16,2 Mill. CNG-Fahrzeuge un-terwegs (Pakistan 3,1 Mill., Iran 2,9 Mill., Ar-gentinien 2,1 Mill.). In Europa sind es 1,7 Mill. Fahrzeuge (Italien ist Spitzenreiter mit 746.000 Fahrzeugen und 7% Anteil an den Neuzulas-sungen).

    In sterreich sind knapp ber 7.000 Fahrzeuge unterwegs. Ziel laut sterreichischer Klimastra-tegie sind 200.000 Fahrzeuge bis 2020. Da ist also noch einiges zu tun!

    Anbieter:Grundstzlich kann fast jeder Benzinmotor auf Erdgas umgerstet werden. Dazu werden die Gastanks im Kofferraum platziert. Bei neuen, von vorneherein auf Erdgasbetrieb ausgerichte-ten Fahrzeugen, werden die Behlter meist in Unterflur-Bauweise installiert. Die Gastanks be-finden sich also mit den Benzintanks unter dem Boden des Fahrzeuges und lassen so fr die Koffer gengend Raum.CNG fhrt zu keinem Leistungsverlust. Da CNG 130 Oktan aufweist (also wesentlich mehr als Superbenzin), knnte man durch hhere Ver-dichtung und hhere Ladedrcke sogar noch mehr Leistung erzielen als beim Benziner.

    Hersteller von PKWs und Lieferwagen: VW, Fiat/Iveco, Opel, Mercedes, Seat, Skoda, dem-nchst auch Audi, wobei einige dieser Hersteller schon fast ihr ganzes Programm auch mit CNG-Antrieb anbieten.

    GR Ing. Wolfgang GlaslUmweltgemeinderat0699 / 18 00 61 90wolfgang.glasl@aon.at

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    Schwerfahrzeuge:Hier sind mehrere Hersteller schon seit Jahren im Bereich der stdtischen Busse oder Mll-fahrzeugen aktiv. Im Fernverkehr hat sich diese Lsung noch nicht durchgesetzt, weil man sehr groe Tanks bruchte. Fr die Zukunft tun sich hier zwei Mglichkeiten auf: Um grere Sprit-mengen mitnehmen zu knnen wird an LNG (li-quid natural gas) gearbeitet. Hier wird das Gas auf -163C gekhlt und damit verflssigt. Gear-beitet wird auch an einem gemeinsamen Antrieb Diesel + Gas. Damit wird die Effizienz des Die-selmotors verbessert und die Abgasemissionen (besonders CO2 und Partikel) reduziert.

    CNG-Tankstellen:In unserer unmittelbaren Nhe sind gleich meh-rere Tankstellen zu finden: OMV-Tankstelle Wr. Neudorf bei der Einfahrt von der B11 ins IZ-N-Sd, neue IQ-Tankstelle zwischen Achau und Lanzendorf, ENI-Tankstelle Autobahnabfahrt Brunn von der A21 auf der B12 Richtung Ket-zergasse. Weitere in Baden, Mllersdorf und Schwechat.

    Neben aktuellen Listen im Internet weisen auch moderne Navigationssysteme den Weg zur nchsten CNG-Tankstelle und fr Smartphones gibt es entsprechende Apps.

    Der Tankvorgang dauert etwa gleichlang wie bei Benzin. Fast alle Autos sind bivalent. N