Centrum für Reisemedizin: Jede 3. Krankenkasse übernimmt die Kosten für Reiseimpfungen

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    09-Sep-2016

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<ul><li><p>Centrum fur Reisemedizin: InMittelmeerlandern Lebensmit-tel aus Rohmilch meiden</p><p>Reisende in sudliche Lander solltenLebensmittel, die dort aus nichtpasteuri-sierter Milch hergestellt werden, vermei-den. Darauf weist das CRM Centrum furReisemedizin, Dusseldorf, hin. Immer</p><p>Centrum fur Reisemedizin: Jede3. Krankenkasse ubernimmt dieKosten fur Reiseimpfungen</p><p>Seit gut einem Jahr ist es den gesetzli-chen Krankenversicherungen per Gesetzerlaubt, die Kosten fur Reiseimpfungenauf freiwilliger Basis zu erstatten. Mitrund 70 Krankenkassen hat sich bisheretwa jede 3. in Deutschland dazuentschlossen, das Angebot in ihren Leis-tungskatalog aufzunehmen.</p><p>Ich emp-</p><p>fehle jedem, der eine Auslandsreise plant,</p><p>19wieder kommt es vor, dass mit derRohmilch bzw. dem daraus hergestelltenKase, die Erreger des sogenannten Mit-telmeerfiebers, der Brucellose, ubertragenwerden. So sind auf der griechischen InselThasos, im Norden der Agais, zwischenApril und Mitte Juni 55 Menschen er-krankt. Im Mai waren es fast 400Personen in Bosnien-Herzegowina.Die Krankheit auert sich durch Fieber,das im Anfangsstadium oft auch daseinzige Krankheitszeichen ist. Spaterentstehen Gelenkschmerzen, es kommtzur Schwellung der Lymphknoten, Ver-groerung von Leber und Milz undmanchmal auch zu Ausfallen vonGehirnfunktionen und Storungen desHerzrhythmus. Oft klingt die Erkrankungzunachst ab, um nach 3 bis 4 Wochenerneut aufzuflammen.</p><p>Die Brucellose</p><p>kann mit Antibiotikum behandelt werden,dies ist jedoch oftmals langwierig</p><p>,erlautert PD Dr. Tomas Jelinek, wissen-schaftlicher Leiter des CRM.Die Krankheitserreger sind Bakterien, dieunter Nutztieren wie Schafe, Ziegen,Rinder und Schweine verbreitet sind. DieUbertragung erfolgt meistens uber roheMilchprodukte, aber auch bei direktemKontakt zu infizierten Tieren. Die Erkran-kung ist weltweit verbreitet, kommtjedoch besonders haufig in den Mittel-meerlandern vor.</p><p>c Quelle:CRM Centrum fur ReisemedizinPresse- und OffentlichkeitsarbeitHansaallee 32140549 Dusseldorf</p><p>Kontakt:Gisela Hartmann-KottingTel.: 0211904 29 61E-Mail: hartmann@crm.de</p><p>Gisela Hartmann-KottingPresse &amp; Offentlichkeitsarbeit</p><p>196 Krh.-Hyg. + Inf.verh. 30 Heft 5 (2008):http://www.elsevier.de/khinfdie Chance zu nutzen und den personli-chen Impfschutz uberprufen zu lassen</p><p>,sagt PD Dr. Tomas Jelinek, wissenschaft-licher Leiter des CRM Centrum furReisemedizin, Dusseldorf. Eine aktuelleListe der Krankenkassen, die die Kostenfur Reiseimpfungen erstatten, ist auf derInternetseite www.crm.de/Krankenkassenveroffentlicht.Andere Lander haben oftmals auchandere Infektionsrisiken. Beispielsweiseempfiehlt das CRM bei Reisen in sudlicheLander, etwa in Regionen rund um dasMittelmeer, die Impfung gegen Hepatitis A.Schon in Ost- und Sudosteuropa kannTollwut zu einem Problem werden. Beieiner Fernreise konnen eine Reihe wei-terer Impfungen hinzukommen. Je nachReiseziel und Reiseart kann unter ande-rem die Impfung gegen die Erreger vonTyphus, Gelbfieber, Kinderlahmung, Hirn-hautentzundung (Meningokokken) undJapanischer Enzephalitis sinnvoll sein.</p><p>c Quelle:CRM Centrum fur ReisemedizinPresse- und OffentlichkeitsarbeitHansaallee 32140549 Dusseldorf</p><p>Kontakt:Gisela Hartmann-KottingTel.: 0211904 29 61E-Mail: hartmann@crm.de</p><p>Gisela Hartmann-KottingPresse &amp; Offentlichkeitsarbeit</p><p>5196</p></li></ul>

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