Cloe Kompendium 2014

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Cloe Kompendium 2014

Text of Cloe Kompendium 2014

CLOE Cultura i Limbajul Organizaiilor EuropeneDie Europische Union

1. Die Geschichte der Europischen Union Autor: Robert-Ilan Feldman

Bevor ich ber die Geschichte der Europischen Union spreche, will ich etwas ber die Europa-Sage erzhlen. Die griechische Sage Europa berichtet davon, wie der Kontinent Europa entstand. Europa kommt von der Geschichte ber eine sehr schne phnizische Prinzessin, namens Europa, die mit ihren Eltern in einem groen Palast wohnte. Sie liebte es, im Wald spazieren zu gehen, und Tiere zu beobachten.Als der Gttervater Zeus Europa sah, verliebte er sich Hals ber Kopf in sie. Er wollte sie so schnell wie mglich kennenlernen. Zeus hatte eine Idee - weil Europa Tiere liebte, wollte er sich in ein Tier verwandeln, um ihr zu gefallen. Er dachte, wenn er sich in einen wunderschnen Stier verwandelte, wrde Europa berrascht und erfreut sein.Als Europa ihn sah, wurde sie natrlich beeindruckt, was fr ein schnes Tier er war. Wegen seiner Schnheit und Sanftheit, bewunderte sie den weien Stier und nherte sich ihm vertrauensvoll.Der weie Stier legte sich unbeweglich hin, und wartete auf Europa, damit sie nher kam. Als Europa sich auf seinen Rcken gesetzt hatte, sprang der Stier der eigentlich Zeus war auf und lief mit der berraschten Europa auf seinem Rcken davon. Europa schrie erfolglos, und verstand nicht, warum sie von diesem Stier entfhrt wurde. Schnell ergriff sie die Hrner des Stiers und bemerkte, dass sie keine Angst mehr hatte.Zeus beschloss, sich wieder in einen Menschen zu verwandeln. Als Europa Zeus erblickte, verliebte sie sich unsterblich in ihn. Sie bekamen drei Shne: Minos, Rhadamanthys und Sarpedon.[footnoteRef:1] [1: http://www.infopoint-europa.de/halloeuropa/Europa%20Sage.htm]

Ich habe diese Sage sehr interessant und komisch gefunden. Es ist mir sehr klar, dass alles von den antiken griechischen Mythen stammt. Ich glaube, dass Europa der lteste Kontinent ist. Deshalb hat Europa eine sehr lange Geschichte mit vielen Ereignissen.Die beiden Weltkriege haben eine neue Geschichte fr Europa geschrieben.Im 20sten Jahrhundert fanden zwei Weltkriege statt, die eine groe Zerstrung gebracht haben. Der zweite Weltkrieg (1939-1945) war schrecklicher als der erste, und Europa musste wieder aufgebaut werden.[footnoteRef:2] Es war notwendig, dass Europa eine neue Ordnung schuf. Das Ziel war, Friedenssicherung zu haben und einen anderen Weltkrieg zu verhindern. Eine Kontrolle gegen die Bewaffnung musste gemacht werden. Die erste Person, die diese Sache gemacht hat, war Robert Schuman. Nachdem die Schuman-Erklrung bekannt wurde, wurde am 1951 die Europische Gemeinschaft fr Kohle und Stahl (EGKS) gegrndet.[footnoteRef:3] [2: http://www.infopoint-europa.de/halloeuropa/Die%20Geschichte%20der%20EU.htm] [3: http://www.infopoint-europa.de/halloeuropa/Die%20Geschichte%20der%20EU.htm]

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren nicht alle Lnder zufrieden. Deshalb mussten die Hauptproduktionen wie Kohle und Stahl eine neue Politik machen. Damit hatte die tatschliche Geschichte der Europischen Union begonnen.6 Lnder Belgien, Deutschland, die Niederlande, Luxemburg, Frankreich und Italien unterschrieben mit beiderseitigem Einverstndnis eine Vereinbarung. Zwischen diesen Lndern sollte der Handel fr Kohle und Produkten aus Stahl einfacher werden. Das Ziel war die Abschaffung des Zolls zwischen den 6 Lndern.Auf diese Weise hatten die Lnder, die zuvor gegeneinander gekmpft hatten, ein gemeinsames Ziel, nmlich die Zusammenarbeit in der Wirtschaft. Auf praktische, aber uerst symbolische Weise wurden kriegswichtige Rohstoffe zu Instrumenten der Vershnung und des Friedens. (Europa in 12 Lektionen, Pascal Fontaine, Europische Kommission, Luxemburg, 2005).Um die EU-Geschichte besser verstehen zu knnen, will ich die folgenden Eckdaten zu diesem Thema nennen:

Eckdaten 1951: Europische Gemeinschaft fr Kohle und Stahl (EGKS) 1957: Rmer Vertrge: Europische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), Euratom 1965: Fusionsvertrag (1967 in Kraft): Gemeinsame Institutionen 1973: Beitritt von Grobritannien, Irland und Dnemark 1981: Beitritt Griechenlands 1986: Beitritt von Spanien und Portugal, Einheitliche Europische Akte (EEA) 1990: Wiedervereinigung Deutschlands 1992: Vertrag von Maastricht, die EU entsteht, Beschluss die Wirtschafts- und Whrungsunion (WWU) zu erschaffen 1995: Beitritt von sterreich, Schweden und Finnland (EU-15) 1997: Vertrag von Amsterdam 2001: Vertrag von Nizza 2002: Einfhrung des Euro als Bargeld 2004: Beitritt von Polen, Ungarn, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Lettland, Estland, Litauen, Zypern und Malta (EU-25) 2004: Verfassungsvertrag: Entwurf eines Vertrages ber eine Verfassung fr Europa (nicht in Kraft getreten; gescheitert an Referenden in Frankreich und den Niederlanden) 2007: Beitritt von Bulgarien und Rumnien (EU-27) 2007: Vertrag von Lissabon wird am 13. Dezember unterzeichnet. 2009: Der Vertrag von Lissabon tritt am 1. Dezember in Kraft 2012: 25 EU-Mitgliedstaaten unterzeichnen einen Fiskalpakt als Teil der Lsung der Schuldenkrise. 2013: Beitritt Kroatiens (EU-28) 2013: Unterzeichnung des Wettbewerbsabkommens[footnoteRef:4] [4: http://www.europa.admin.ch/themen/00502/00742/index.html?lang=de]

Bibliographie:http://www.infopoint-europa.de/halloeuropa/Europa%20Sage.htmhttp://www.infopoint-europa.de/halloeuropa/Die%20Geschichte%20der%20EU.htm

http://www.infopoint-europa.de/halloeuropa/Die%20Geschichte%20der%20EU.htmhttp://www.europa.admin.ch/themen/00502/00742/index.html?lang=de

2. Europisches ParlamentAutorin: Teodora Tarnovechi

Die Mitglieder des Europischen Parlaments sind die Vertreter der europischen Brgerinnen und Brger. Sie werden in direkten Wahlen alle fnf Jahre neu gewhlt. Gemeinsam mit dem Rat der Europischen Union (der Rat) bildet das Parlament die gesetzgebende Gewalt der EU.Das Europische Parlament hat drei wichtige Aufgaben: Errterung und Verabschiedung von EU-Rechtsvorschriften, in Zusammenarbeit mit dem Rat; Kontrolle anderer EU-Institutionen, insbesondere der Kommission, um eine demokratische Arbeitsweise zu gewhrleisten; Errterung und Verabschiedung des EU-Haushalts, in Zusammenarbeit mit dem Rat.

Verabschiedung von EU-RechtsvorschriftenIn vielen Bereichen wie Verbraucherschutz und Umwelt arbeitet das Parlament gemeinsam mit dem Rat (Vertreter der nationalen Regierungen) an der inhaltlichen Ausgestaltung der EU-Rechtsvorschriften, bis diese schlielich gemeinsam vereinbart werden. Dieses Verfahren wird als ordentliches Gesetzgebungsverfahren bezeichnet.Mit dem Vertrag von Lissabon wurde die Bandbreite der Politikbereiche erweitert, in denen die Rechtsvorschriften im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren verabschiedet werden. Dadurch hat das Parlament mehr Einfluss auf den Inhalt der Rechtsvorschriften in Bereichen wie Landwirtschaft, Energiepolitik, Einwanderung und Finanzen.Das Parlament muss auch bei anderen wichtigen Entscheidungen seine Zustimmung geben, wenn es um den Beitritt neuer Lnder zur EU geht.

Demokratische KontrolleDas Parlament bt auf verschiedene Art und Weise Einfluss auf andere europische Institutionen aus.Wenn eine neue Kommission bestellt wird, knnen ihre 28 Mitglieder eines aus jedem EU-Land ihr Amt erst dann antreten, wenn das Parlament seine Zustimmung gegeben hat. Lehnt das Parlament einen Kandidaten ab, kann es auch die Kommission insgesamt ablehnen.Das Parlament kann die Kommission auch whrend ihrer Amtszeit auffordern zurckzutreten. Dazu bedarf es eines Misstrauensantrags.Das Parlament behlt die Kontrolle ber die Kommission, indem es Berichte der Kommission prft und Anfragen an die Kommissare richtet. In dieser Hinsicht spielen die parlamentarischen Ausschsse eine groe Rolle.Die Mitglieder des Parlaments bearbeiten Petitionen der EU-Brgerinnen und -Brger und setzen Untersuchungsausschsse ein.Vor einem Gipfel der europischen Staats- und Regierungschefs nimmt das Parlament Stellung zu den Tagesordnungspunkten.

HaushaltskontrolleDas Parlament verabschiedet jhrlich gemeinsam mit dem Rat der Europischen Union den EU-Haushalt.Der Haushaltsausschuss des Parlaments kontrolliert, wie die Haushaltsmittel ausgegeben werden, und beurteilt jedes Jahr den Umgang der Kommission mit dem Vorjahreshaushalt.

ZusammensetzungGrob gesagt richtet sich die Zahl der Abgeordneten pro Land nach der jeweiligen Bevlkerungsanzahl. Nach dem Vertrag von Lissabon betrgt die Zahl der Abgeordneten pro Land mindestens 6 und hchstens 96.Die derzeitige Verteilung im Parlament wurde jedoch vor dem Inkrafttreten des Vertrags festgelegt. In der nchsten Legislaturperiode werden die Abgeordnetenzahlen angepasst. Beispielsweise wird Deutschland statt 99 Abgeordneten nur noch 96 haben und Lettland statt 9 Abgeordneten nur noch 8.Die Mitglieder des Parlaments sind nach Fraktionen und nicht nach Staatsangehrigkeit gruppiert.

OrtDas Europische Parlament ist an drei Orten vertreten Brssel (Belgien), Luxemburg und Straburg (Frankreich).In Luxemburg befinden sich die Verwaltungsstellen des Parlaments (Generalsekretariat).Die Plenartagungen finden in Straburg und Brssel statt. Die Ausschsse halten ihre Sitzungen ebenfalls in Brssel ab.Der Lissabon-Vertrag erweitert die Gesetzgebungskompetenz des Europischen Parlaments, das nunmehr bei fast allen EU-Gesetzen mitbestimmt und ber deren Inkrafttreten entscheidet. In mehr als 40 zustzlichen Bereichen kommt zuknftig das ordentliche Gesetzgebungsverfahren (bisher Mitentscheidungsverfahren genannt) zur Anwendung, dazu gehren beispielsweise die Landwirtschaftspolitik, Energiepolitik, Zuwanderungsfragen und die europische Regionalfrderung. Auch im Haushalt der EU wird es keine einzige Budget-Linie mehr geben, der das Parlament nicht zugestimmt hat. Mehr Macht bedeutet auch mehr Verantwortung. Als einzige EU-Institution, die aus direkten Wahlen hervorgeht, wird das Parlament in die Lage versetzt, dafr zu sorgen, dass die EU im Sinne der Brger handelt und ihnen gegen