Constantin Film eBook

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    30-Mar-2016

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<ul><li><p>ZWEI </p><p>WELTEN </p><p>WER DEN </p><p>KOLLIDIER EN</p><p>ab 29. august im kino Lese</p><p>pro</p><p>be</p></li><li><p>Cassandra Clare</p><p>Chroniken der Unterwelt</p><p>City of Bones</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 1 26.04.2013 17:35:16</p></li><li><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 2 26.04.2013 17:35:17</p></li><li><p>Cassandra Clare</p><p>Chroniken der Unterwelt</p><p>City of Bones</p><p>Aus dem Amerikanischen von</p><p>Franca Fritz und Heinrich Koop</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 3 26.04.2013 17:35:17</p></li><li><p>FR MEINEN GROSSVATER</p><p>2. Auflage der Sonderausgabe 2011Die Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel</p><p>The Mortal Instruments. Book One. City of Bonesbei Margaret K. McElderry Books, einem Imprint der</p><p>Simon &amp; Schuster Childrens Publishing Division, New York.Copyright 2007 by Cassandra Clare, LLC</p><p>Fr die deutschsprachige Ausgabe: 2008 Arena Verlag GmbH, Wrzburg</p><p>Alle Rechte vorbehaltenAus dem Amerikanischen von Franca Fritz und Heinrich Koop</p><p>Umschlagtypografie: knaus. bro fr konzeptionelle undvisuelle identitten, Wrzburg</p><p>Umschlaggestaltung: Frauke SchneiderGesamtherstellung: Westermann Druck Zwickau GmbH</p><p>ISBN 978-3-401-50260-1</p><p>www.arena-verlag.deMitreden unter forum.arena-verlag.de</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 4 26.04.2013 17:35:17</p></li><li><p>Teil eins</p><p>Dunkler Abstieg</p><p>Als ich von Nacht und Chaos sang</p><p>Mit anderer als Orpheus Leier: denn</p><p>Des Himmels Muse hatte mich gelehrt,</p><p>Hinab- und wieder aufzuschwingen mich . . .</p><p>JOHN MILTON, Das verlorene Paradies</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 5 26.04.2013 17:35:17</p></li><li><p>61Pandemonium</p><p>Du willst mich wohl verarschen, sagte der Trsteher und ver-schrnkte die Arme vor seiner breiten Brust. Er schaute auf den Jun-gen in der roten Reiverschlussjacke hinab und schttelte den kahlrasierten Schdel. Du kannst das Ding da nicht mit reinnehmen.</p><p>Die fnfzig Teenager, die vor dem Pandemonium Schlange stan-den, spitzten die Ohren. Die Wartezeit am Eingang des Clubs, derauch Jugendlichen Eintritt gewhrte, war lang vor allem sonn-tags und normalerweise ziemlich de. Die Trsteher waren gna-denlos und erteilten jedem, der auch nur entfernt so aussah, alsknne er rger machen, eine Abfuhr. Die fnfzehnjhrige ClaryFray, die zusammen mit ihrem besten Freund Simon in der Schlangewartete, beugte sich wie alle anderen in der Hoffnung auf etwas Ab-wechslung ein wenig vor.</p><p>Ach, komm schon. Der Junge hielt den Gegenstand hoch; er sahaus wie ein an einer Seite zugespitzter Holzbalken. Das gehrt zumeinem Kostm.</p><p>Der Trsteher zog fragend eine Augenbraue hoch. Und das w-re?</p><p>Der Junge grinste. Frs Pandemonium sah er ziemlich normal aus,fand Clary. Seine stahlblau gefrbten Haare standen zwar vom Kopfab wie die Tentakel eines aufgeschreckten Tintenfischs, aber er be-sa weder kunstvolle Gesichtstattoos noch gepiercte Lippen oderOhren. Ich bin Vampirjger. Er sttzte sich auf den Holzpfahl, dersich unter seinem Gewicht so widerstandslos durchbog wie einGrashalm. Das ist Schaumgummi, alles nur Fake. Okay?</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 6 26.04.2013 17:35:17</p></li><li><p>7Die geweiteten Augen des Jungen leuchteten viel zu grn, dachteClary wie eine Mischung aus Frostschutzmittel und Frhlingsgras.Wahrscheinlich trug er getnte Kontaktlinsen.</p><p>Pltzlich gelangweilt, zuckte der Trsteher die Achseln. Von miraus. Geh schon.</p><p>Der Junge glitt blitzschnell an ihm vorbei. Clary gefiel, wie er dieSchultern schwang, wie er das dunkle Haar beim Gehen zurckwarf.Ihre Mutter htte das sicher als provokante Lssigkeit bezeichnet.</p><p>Du findest ihn s, bemerkte Simon resigniert, stimmts?Clary verpasste ihm einen freundschaftlichen Knuff mit dem Ellbo-</p><p>gen, blieb aber die Antwort schuldig.</p><p>ber dem gesamten Club hingen Schwaden von Trockeneisnebel.Das Spiel der Farbspots verwandelte die Tanzflche in eine irisie-rende Mrchenwelt aus Blau und Neongrn, sattem Pink und Gold.</p><p>Der Junge mit der roten Jacke streichelte die lange, rasiermesser-scharfe Klinge in seiner Hand; ein hintergrndiges Lcheln umspiel-te seine Lippen. Es war so einfach ein bisschen Zauberglanz aufdie Klinge und schon sah sie harmlos aus. Dann etwas Glanz in dieAugen, und kaum dass der Trsteher ihn wahrgenommen hatte,war er auch schon drinnen. Natrlich htte er auch ohne all dieseMhen hineinkommen knnen, aber das war schlielich Teil desVergngens die Mundies, diese dummen Irdischen, unverhohlenzum Narren zu halten, direkt unter ihrer Nase, und die verdutztenBlicke auf ihren einfltigen Gesichtern auszukosten.</p><p>Dabei war es keineswegs so, als wren Menschen zu nichts zu ge-brauchen, dachte er. Seine grnen Augen suchten die Tanzflcheab; schlanke Gliedmaen tanzender Mundies in Leder und Seideleuchteten in rotierenden Trockennebelsulen auf und verschwan-den wieder im Dmmerlicht. Mdchen schwangen ihr langes Haarhin und her, Jungs lieen die lederbekleideten Hften kreisen,nackte, schweiglitzernde Haut. Ihre Krper versprhten pure Le-bendigkeit Wellen von Energie, die ihn mit einer trunkenen Vor-</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 7 26.04.2013 17:35:17</p></li><li><p>8freude erfllten. Er grinste hmisch. Sie wussten nicht, wie gut siees hatten oder was es hie, vor sich hin zu vegetieren in einer totenWelt, in der die Sonne matt wie ausgeglhte Kohle am Himmelhing. Ihr Lebenslicht flackerte so hell wie eine Kerzenflamme undwar genauso leicht auszulschen.</p><p>Seine Finger schlossen sich um die Klinge. Gerade wollte er dieTanzflche betreten, als sich ein Mdchen aus der pulsierendenMenge lste und auf ihn zukam. Er starrte sie an. Fr ein menschli-ches Wesen war sie unglaublich schn langes, fast rabenschwar-zes Haar, die Augen mit schwarzem Kajal geschminkt, dazu ein bo-denlanges weies Kleid, wie es die Frauen getragen hatten, als die-se Welt noch jnger gewesen war. Spitzenrmel umhllten ihreschlanken Arme. Um den Hals trug sie eine dicke Silberkette mit ei-nem dunkelroten Anhnger von der Gre einer Babyfaust. Er kniffdie Augen zusammen was er sah, war echt, echt und kostbar. DasWasser lief ihm im Mund zusammen, whrend sie nher kam. Le-bensenergie strmte aus ihr wie Blut aus einer Wunde. Als sie anihm vorberkam, lchelte sie ihn an und bedeutete ihm mit Blicken,ihr zu folgen. Schon whrend er sich umwandte, um ihr nachzuge-hen, kostete er den Geschmack ihres baldigen Todes auf seinen Lip-pen.</p><p>Es war so einfach. Er sprte bereits die Kraft ihres verlschendenLebens wie Feuer durch seine Adern pulsieren. Die Menschen wa-ren so dumm. Sie besaen ein solch kostbares Gut, doch sie schtz-ten es fast gar nicht. Sie warfen ihr Leben fr Geld fort, fr ein Pck-chen voll Pulver, fr das berckende Lcheln eines Fremden. Wieein bleicher Geist entfernte sich das Mdchen durch den bunten Ne-bel. An der gegenberliegenden Wand angekommen, drehte siesich um, raffte ihr Kleid mit den Hnden und grinste ihn an. Die ho-hen Stiefel, die darunter zum Vorschein kamen, reichten ihr bis zuden Schenkeln.</p><p>Langsam schlenderte er zu ihr hinber; ihre Gegenwart prickelteauf seiner Haut. Aus der Nhe wirkte sie weniger perfekt: Die Wim-</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 8 26.04.2013 17:35:18</p></li><li><p>9perntusche war leicht verwischt und das Haar klebte im verschwitz-ten Nacken. Er witterte ihre Sterblichkeit, den slichen Geruch derVerwesung. Bingo, schoss es ihm durch den Kopf.</p><p>Ein raffiniertes Lcheln umspielte ihre Lippen. Als sie einenSchritt zur Seite machte, sah er, dass sie an einer Tr lehnte. La-ger Zutritt verboten hatte jemand in Rot daraufgeschmiert. Siegriff nach dem Trknauf hinter sich, drehte ihn und schlpfte durchdie Tr. Sein Blick fiel auf Kistenstapel, Kabelgewirr. Ein ganz nor-maler Lagerraum. Er sah sich kurz um niemand schaute zu ihnenherber. Okay, wenn sie es gerne etwas intimer wollte, umso bes-ser.</p><p>Dass ihm jemand folgte, als er den Raum betrat, fiel ihm gar nichtauf.</p><p>Nicht schlecht, die Musik, oder?, sagte Simon.Clary antwortete nicht. Sie tanzten oder taten zumindest so </p><p>heftiges Hin- und Herschwanken mit gelegentlichen HechtsprngenRichtung Boden, als glte es, verlorene Kontaktlinsen aufzufischen.Das Ganze zwischen einer Meute Teenagern in Metallkorsetts undeinem heftig fummelnden asiatischen Prchen, dessen bunte Haar-extensions sich wie Ranken ineinander verschlungen hatten. Einjunger Kerl mit Teddyrucksack und Lippen-Piercing, dessen Fall-schirmspringerhose im Luftzug der Windmaschine flatterte, verteil-te gratis Ecstasy auf Kruterbasis. Clary achtete allerdings wenigerauf ihre unmittelbare Umgebung ihre Augen folgten dem Blauhaa-rigen, der vorhin den Trsteher bequatscht hatte. Er schlich durchdie Menge, als suche er etwas. Die Art und Weise, wie er sich be-wegte, erinnerte sie an irgendetwas . . .</p><p>Ich, fuhr Simon fort, amsiere mich jedenfalls wahnsinnig.Besonders glaubwrdig klang das nicht. Simon wirkte hier im</p><p>Club wie immer denkbar deplatziert, in seiner Jeans und dem altenT-Shirt mit dem Made-in-Brooklyn-Schriftzug auf der Brust. Seinefrisch gewaschenen Haare schimmerten dunkelbraun statt grn</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 9 26.04.2013 17:35:18</p></li><li><p>10</p><p>oder pink und die Brille thronte schief auf seiner Nasenspitze. Ermachte den Eindruck, als wre er auf dem Weg zum Schachclub,statt sich von dunklen Mchten inspirieren zu lassen.</p><p>Hm. Clary wusste genau, dass er sie nur ins Pandemonium be-gleitete, weil es ihr hier gefiel, und dass ihn das Ganze eigentlichlangweilte. Sie war sich nicht einmal sicher, was sie an dem Clubmochte vielleicht lag es an der Kleidung? Oder an der Musik, diealles wie einen Traum erscheinen lie, wie ein anderes Leben, dassich radikal von ihrem eigenen Langweilerdasein unterschied? Abersie war jedes Mal zu schchtern, um mit jemand anderem als Simonins Gesprch zu kommen.</p><p>Der Blauschopf verlie gerade die Tanzflche. Er wirkte verloren,als habe er nicht gefunden, wonach er suchte. Clary fragte sich, waswohl passieren wrde, wenn sie hinbergehen, sich vorstellen undihm anbieten wrde, ihn herumzufhren. Vielleicht wrde er sie nurstumm anstarren. Vielleicht war er ja auch schchtern. Vielleichtwrde er sich einfach freuen, aber versuchen, es zu verbergen, wieJungs es nun mal taten doch sie wrde es trotzdem merken. Viel-leicht . . .</p><p>Pltzlich ging ein Ruck durch den Jungen. Er wirkte nun hellwachund aufmerksam, wie ein Jagdhund, der eine Fhrte aufnimmt. Cla-ry folgte seinem Blick und sah das Mdchen in dem weien Kleid.</p><p>Okay, dachte sie und versuchte, sich ihre Enttuschung nicht anmer-ken zu lassen, das wars dann wohl. Das Mdchen war umwerfend,der Typ, den Clary gern gezeichnet htte hochgewachsen, gerten-schlank, mit langen schwarzen Haaren. Sogar aus dieser Entfernungkonnte Clary die Kette mit dem roten Anhnger erkennen, den dieLichtreflexe der Tanzflche pulsieren lieen wie ein lebendiges,krperloses Herz.</p><p>DJ Bat liefert heute Abend aber echt ganze Arbeit, oder?, ver-suchte Simon es erneut.</p><p>Clary verdrehte wortlos die Augen, denn Simon hasste Trance.</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 10 26.04.2013 17:35:18</p></li><li><p>11</p><p>Und Clary war mehr an dem Mdchen in dem weien Kleid interes-siert, deren helle Gestalt durch Dmmerlicht, Rauch und Trocken-nebel strahlte wie ein Leuchtfeuer. Kein Wunder, dass ihr der Blau-haarige wie gebannt nachlief und nichts mehr um sich herum wahr-nahm nicht einmal die beiden dunklen Schatten an seinen Fersen,die sich dicht hinter ihm durchs Gedrnge schlngelten.</p><p>Clary tanzte langsamer, unfhig wegzuschauen. Sie konnte nichtviel erkennen, nur dass die Schatten zwei groe, schwarz gekleide-te Jungs waren. Woher sie wusste, dass sie dem Blauschopf folgten,vermochte sie nicht zu sagen, doch sie war sich sicher. Vielleicht er-kannte sie es an der Art, wie sie sein Tempo hielten, an ihrer ge-spannten Wachsamkeit und der schlangengleichen Anmut ihrer Be-wegungen. Eine dunkle Ahnung beschlich sie.</p><p>Ach brigens, fuhr Simon unbeirrt fort, ich trag neuerdingsmanchmal Frauenkleider und ich schlaf mit deiner Mutter! Ichdachte, das solltest du wissen.</p><p>Das Mdchen hatte die Wand erreicht und ffnete nun eine Tr,auf der Zutritt verboten stand. Sie bedeutete dem Blauhaarigen,ihr zu folgen, und dann schlpften sie durch die Tr. Natrlich wares nicht das erste Mal, dass Clary ein Prchen sah, das sich in einedunkle Ecke zurckzog; aber das machte die Tatsache, dass die bei-den verfolgt wurden, nur umso bizarrer.</p><p>Clary stellte sich auf die Zehenspitzen, um besser ber die Mengehinwegschauen zu knnen. Die beiden Jungs standen vor der Trund berieten sich offenbar. Einer von ihnen war blond, der anderedunkelhaarig. Der Blonde griff in seine Jacke und holte etwas Lan-ges, Spitzes hervor, das im Stroboskoplicht aufblitzte ein Messer.Simon!, schrie Clary und packte ihn am Arm.</p><p>Was ist? Simon fuhr verschreckt herum. Keine Sorge, Clary, ichschlaf gar nicht mit deiner Mutter. Ich wollte dich nur dazu bringenzuzuhren. Nicht dass sie nicht sehr attraktiv wre fr ihr Alter.</p><p>Siehst du die Typen da drben? Sie fuchtelte mit dem Arm he-rum und erwischte fast ein ppiges schwarzes Mdchen, das in der</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 11 26.04.2013 17:35:18</p></li><li><p>12</p><p>Nhe tanzte und ihr daraufhin einen finsteren Blick zuwarf. tschul-digung!, rief Clary und wandte sich wieder Simon zu. Siehst du diebeiden? Bei der Tr da?</p><p>Simon blinzelte und zuckte die Achseln. Ich seh berhaupt nichts!Zwei Kerle. Sie folgen dem Typ mit den blauen Haaren . . .Den du so s fandest?Ja, aber darum gehts nicht. Der Blonde hat ein Messer gezogen.Bist du sicher? Simon schaute nochmals hin und schttelte den</p><p>Kopf. Ich seh niemanden.Todsicher.Simon straffte die Schultern, dann meinte er nchtern: Ich geh</p><p>mal die Security-Leute holen. Bleib du solange hier. Im nchstenMoment bahnte er sich mit langen Schritten einen Weg durch dieMenge.</p><p>Als Clary sich wieder umdrehte, sah sie gerade noch, wie der Blon-de durch die Zutritt verboten-Tr glitt, dicht gefolgt von seinemFreund. Sie schaute sich um; Simon kmpfte sich immer noch durchdie Tanzenden, kam aber kaum vorwrts. Selbst wenn sie jetzt lautschrie, wrde niemand sie hren, und bis Simon zurck wre, konn-te lngst etwas Schlimmes passiert sein. Clary biss sich auf die Lippeund begann, sich durch die Menge zu zwngen.</p><p>Wie heit du?Sie drehte sich um und lchelte ihn an. Durch die hohen, schmut-</p><p>zigen Gitterfenster drang nur wenig Licht. Der Boden des Lager-raums war berst mit Kabelstrngen, Spiegelstckchen von Disco-Kugeln und leeren Farbdosen.</p><p>Isabelle.Hbscher Name. Er ging auf sie zu, vorsichtig fr den Fall, dass</p><p>eines der Kabel noch Strom fhrte. Im Dmmerlicht wirkte siedurchsichtig, fast farblos, in Wei gehllt wie ein Engel. Sie zu Fallzu bringen, wrde ein wahres Vergngen sein . . . Ich hab dich hiernoch nie gesehen.</p><p>Innenseiten_f_Leseprobe_Chroniken_der Unterwelt_Pfade.indd 12 26.04.2013 17:35:18</p></li><li><p>13</p><p>Du meinst, ob ich fter hierherkomme? Sie kicherte hinter vor-gehaltener Hand. An ihrem Handgelenk, unter dem rmelaufschlag,schimmerte eine Art Armband beim Nherkommen sah er jedoch,dass es eine Ttowierung war, ein kunstvolles Muster aus spiralfr-migen Linien.</p><p>Er erstarrte. Du . . .D...</p></li></ul>