Das Titrationsverhalten von Peptiden der Glutaminsäure

  • Published on
    08-Aug-2016

  • View
    215

  • Download
    2

Embed Size (px)

Transcript

<ul><li><p>462 Bericht: Spezielle analytische ~ethoden </p><p>Zur Sequenzanalyse yon Peptiden empfeh]en F. W~]YGAND, A. PROX, H.H. FESS~L und KWOK KUN SuN [1] die massenspektrometrische Untersuehung als N-Trifluoracetyl-peptidester. Letztere sind infolge ihres hohen Dampfdruckes fiir die Massenspektrometrie besonders geeignet, so dab mit direktem Einla~system bei 70 eV und 270 ~ C gcarbeitet werden kann. Zur Analyse geniigen einige Mikrogramm. Das Vorgehen zur Ableitung der Sequenz und die Aufstellung der dazu notwendigen Differenzschemata entnehme man der Originalarbeit. Sequenzen mit Arginin, Cystin, Cystein, Glutamin und Asparagin sind allerdings noch nieht geniigend unter- sucht und deshalb ausgeklammert worden. [1] Z. Naturforseh. 20b, 1169--1182 (1965). Organ.-Chem. Inst., Teehn. Hochschule, Miinchen. J. RAsc~ </p><p>Das Titrationsverhalten yon Peptiden der Glutamins~iure untersucht M. AT- REYI [1]. Bei hochmolekularer Polyglutamins~Lure wird die tIelixstruktur bei der Titration mit Alkali zerstSrt. Dadurch wird die Titr~tionskurve beeinflul~t. Zum Vergleich werden hicr nun niedermolekulare Polyglutaminsauren mit einem mitt- leren Polymerisationsgrad yon 8--10, in der keine Helixstruktur mSglich ist, titriert. Die erhaltenen ungew6hnlichen konduktometrisohen und potentiometrischen Titra- tionskurven werden so gedeutet, daI3 etwa die tIalfte der Peptidgruppen in Form eines hydratisierten Imidringes vorliegen. IR-Spektren seheinen diese Annahme zu best~tigen. [1] J. Eleetroanal. Chem. 9, 380--384 (1965). Dept. Chem., Univ., Delhi (Indien). </p><p>U. BXUMA~ </p><p>Die Aussagekraft ehemiseh-analytiseher Kriterien bei der Wertbemessung yon Peptonen untersuehen H.-G. PATZWAI~DT und J. FI~I]~DE~ANN [1]. In je zwei Chargen yon neun versehiedenen Peptontypen werden Wassergehalt, Sulfatasche, Chlorid, Gesamt- und Aminostickstoff quantitativ, sowie Tryptoph~n, Proteosen und freie Aminosauren qualitativ bestimmt. Nach der so ermittelten Zusammensetzung kalm man zwar allgemein auf die Brauehbarkeit der Peptone zur Bakterienziiehtung schliel3en -- (Wachstum yon Shigella dysenteria I und Shigella flexneri III) -- aber keine Qualit~Ltsunterschiede feststellen. Daraus geht hervor, dab man jede Pepton- charge, besonders welm man cine biochemisehe Differentialdiagnose durehfiihren will, erst empirisch auf ihre Eignung untersuchen mu2. [1] Z. Med. Lab.-Techn. 6, 393--402 (1965). Inst. f. Serum- und Impfstoffprtifung, Berlin-Pankow. U. BAV~AN~ </p><p>Eine Methode zur fluorimetrisehen Mikrobestimmung yon H~improtein teilt G. R. MOI~RISOiV [1] mit. Sie beruht auf der Auswertung der Beobachtung, dab der Porphyrinantefl des EiweiBkSrpers mit Oxalsanre eine fluorescierende Verbindung gibt, deren optische Intensitat bis hinauf zu 0,5 ~g Hamprotein/ml linear verlauft und 24 Std stabil ist. Mit einer Standardabweiehung yon 20/0 ]assen sieh noeh 0,01 vg Hamprotein bestimmen. Die sehr ausfiihrlichen Vorschriften f'dr histolo- gische Schnitte oder Homogenate mSge man im Original nachlesen. [1] Anal. Chem. ]7, 1124--1126 (1965). Dept. Preventive lV[ed., Washington Univ. School IVied., St. Louis, Me. (USA). E. Mfflm~t~, Wiirzburg </p><p>Uber die Gelfiltration yon ehemisch veriindertem Rinderserum an Sephadex G- 200 berichtet T. I. PRIS~OUI'IL [1]. Verf. trennt einen dutch Hitzedenaturierung und Formolbehandlung yon Rinderserum gewonnenen Blutvolumenexpander [2] (Pro- teinersatz) dutch Gelfiltration in 3 Fraktionen. Die Molekulargewichtsbestimmung dieser Fraktionen mit Hilfe der Gelfiltration gelingt nur, wenn die PufferlSsung 8 m </p></li></ul>

Recommended

View more >