Die eigene Stimme finden

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Die eigene Stimme finden

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    M A R L I N WAT L I N G WA R U M W I R E I N E A N B E T U N G S KU LT U R B R AU C H E N

    A N B E T U N G M I T S U B STA N Z M A RT Y R E A R D O N

    DIE EIGENE STIMME FINDEN

    D A S V I N E Y A R D M A G A Z I N

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    10 JAHRE ANBETUNG VINEYARD UK

  • :august 2009C

    Equipped ist das Magazin der Vineyard Bewegung in

    Deutschland, sterreich und der Schweiz. Die Artikel geben

    die Meinungen der Autorinnen und Autoren wieder und

    mssen sich nicht mit jenen der Vineyard D.A.CH decken.

    Ausfhrliche Infos, Bestellung und Kundendatennderun-

    gen unter: www.vineyard-dach.net

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    aus den vineyards

    SingsalabimR A H E L O E ST E R

    feature

    Warum wir eine Anbetungs kultur brauchenM A R L I N WAT L I N G

    aus den vineyards

    Gott als Mittelpunkt der AnbetungR I C H A R D C L I N TO N

    word study

    AnbetungP E T E R DAV I D S

    Ich bin zwar kein Musiker, aber ein leidenschaftlicher Anbeter! Ohne es zu wissen, haben meine Eltern das Fundament dazu gelegt, als sie mir die ersten Platten von U2 schenkten. Mann, was sind deren frhe Platten anbetend! Mitten in den besten Teeniejahren habe ich die ersten Vineyard Anbetungskassetten erhalten und konnte manchmal gar nicht mehr mit Sin-gen aufhren. Abends hrte ich so lange mit meinem Walkman (fr alle jungen Leser: ein por-tabler Kassettenspieler) Anbetungslieder und sang sie natrlich mit, dass meine Schwester im Nebenzimmer oft nicht einschlafen konnte. Ich kann mich gut mit Marlin Watling identifizie-ren, der im Leadartikel schreibt, wie die Songs sein Herz bewegten, die Coolness schmelzen lie-en und ihm einen Zugang zu Gott gaben, den er bis dahin nicht kannte. Genau das ist mir immer wieder auch passiert. Die innigen Songs der Vineyard gaben mir eine Stimme, um mich Gott gegenber sehr persnlich auszudrcken. Diese Begegnungen mit Gott stillten einen Hun-ger in mir und weckten interessanterweise gleichzeitig einen noch strkeren Hunger nach der Gegenwart Gottes! Dabei spreche ich nicht einfach von einem Moment intensiver Gefhle. Jede Begegnung war eine Einladung, die nach einer Antwort von meiner Seite schrie: Will ich ihn wirklich in jede Entscheidung meines Lebens einbeziehen? Hat er den ersten Platz in meinem Leben? Ist er der Fokus meiner Anbetung, wie Richard Clinton in den Leadership Insights fragt? Kein Anbeter kommt an dieser Entscheidung vorbei. Ich liebe die Begegnung mit Gott. Ich liebe es, ihm mein Herz und meine Liebe auszudrcken. Durch meine Arbeit bei Vineyard Music habe ich ber die Jahre Hunderte von Anbetungslie-dern kennengelernt. Nicht jeder Song hat mich auf dieselbe Weise berhrt und mir dabei ge-holfen, diesen Zugang zu finden. Gerade wenn ich den 728. Anbetungssong beschreiben muss te, war ich manchmal echt herausgefordert. Gleichzeitig hat mich das aber auch be-geistert. Ja, es wird unglaublich viel geschrieben. Ja, es erscheint eine kaum zu berblickende Menge an Songs. Ja, nicht jeder Song ist gleich zugnglich, tiefsinnig oder qualitativ hoch-stehend. Und es stimmt, manchmal scheint die ganze Anbetung sehr kommerzielle Seiten er-halten zu haben. Aber gleichzeitig ist dies auch Ausdruck davon, dass die innige Art der An-betung in der Christenheit etwas Natrliches geworden ist. Das war eines der Ziele von Vineyard Music: Wir wollten an alle weitergeben, was Gott uns gegeben hat.Dennoch bleibt die Aufgabe unter diesen neuen Vorzeichen die Gleiche: Wir wollen das Verlan-gen nach der Gegenwart Gottes kultivieren. Dazu mssen wir erneut unsere eigene Stimme finden. Die Entwicklung von vineyardmusic2.0 ist ein begeisternder Schritt in diese Richtung!

    Marius Bhlmann

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    focus

    Die eigene Stimme findenM A R L I N WAT L I N G

    focus

    Anbetung mit SubstanzM A RT I N R E A R D O N

    training

    Perspektivwechsel praktischM A RC U S B . H AU S N E R

    martins tagtrume

    Worship Innigkeit Freiheit Leben!M A RT I N B H L M A N N

    Thema der nchsten Ausgabe, November 2009: Gemeinschaft und Gerechtigkeit

    gemeindegrndung

    Give your best awayM A R L I N WAT L I N G

    HerausgeberVineyard D.A.CH, Zeughausgasse 14, Postfach 5424, CH-3001 Bern, Tel. +41 (0)31 327 11 77, Fax +41 (0)31 333 15 19

    Chefredaktion Leitender RedaktorMartin Bhlmann Marius Bhlmann

    Mitarbeiter:Richard Clinton, Peter Davids, Michel Fischer, Til Gerber, Marcus Haus-ner, Gerhard Laqua, Johannes Leuchtmann, Ingrid Moser, Rahel Oester, Marty Reardon, Sara Timothy & Marlin Watling

    Druck / AnzeigenJordi AG, Belp, +41 31 818 01 25maya.lanz@jordibelp.ch

    Banverbindung Schweiz NEU:Vineyard EmpowermentIBAN CH59 0630 0016 9803 6830 1Valiant Bank, 3001 BernBC: 6300Postscheck-Nr.: 30-38112-0Kontonr.: 169.803.683.01

    Bankverbindung Deutschland und EU NEU:Vineyard-DACH-EquippedKto. 5353793BLZ: 52060410BIC / SWIFT: GENODEF1EK1IBAN: DE34520604100005353793EKK Kassel

    Aboverwaltung:www.vineyard-dach.net

    Erscheintviermal jhrlich

    Auflage2000

    AbonnementCHF 24., bzw. 16.

    Gestaltung und Layoutfortissimo : think visualwww.fortissimo.ch

    Liebe Leserin, lieber Leser!

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  • 4Die meisten Anwesenden sind vom ersten Lied an mit dabei. Hnde in die Luft und lautstark mitsingen. Fast wie auf einem Bon-Jovi Konzert. ber die nchsten 40 Minuten wird die Musik immer ruhiger und ich merke, wie Gnsehaut mich befllt. Das ist ja fast wie Trance, sagt spter meine Tante, die whrend der 4 Tage die Hnde-in-die-Luft-Haltung nicht teilt.

    Es ist meine erste Konferenz, meine erste Begegnung mit Vineyard und ein Wendepunkt in meinem Leben. Martin Bhlmann betritt nach der Band die Bhne und redet auf eine Art und Weise ber Gottes Liebe zu uns, als wrde er einen Reisebericht vortragen. Geschichten, Einsichten und Perspek-tiven vermischen sich zu einem unter-haltsamen und bewegenden Erlebnis. Damals, 1994, trgt er noch ausfhrli-che Locken auf seinem Haupt und fhlt sich sichtlich wohl in seiner Rolle. Am Ende des Reiseberichts kommt die Einladung: Wenn dich das bewegt, komm nach vorne und lass fr dich beten. Ich bin zu jung und zu cool, um so was zu machen. Bestimmt die Hlfte der Teilnehmer hat entweder dieses Problem nicht oder setzt sich da-rber hinweg.

    Vier Tage spter reise ich mit dem Zug nach Hause und meine Coolheit ist ge-schmolzen. Reinige mein Herz, singe ich vor mich hin, mach mich rein wie Gold in deinem Feuer. Dieses Lied lernte ich auf der Konferenz kennen. Es brachte mich zu Trnen. Es bewegte mein Herz. ber die nchsten 2 Jahre wird es zu meinem Ohrwurm. Es form-te mein Leben. Dieses Lied gab mir eine Vokabel und einen Zugang zu Gott, den ich bis dahin nicht kannte.

    Als die Jnger ihre 3 Jahre mit Jesus verbrachten, baten sie ihn nur einmal: Lehre uns. Nur einmal. Und dieses eine Mal ging es ums Gebet. Herr, lehre uns beten (Lukas 11,1). Das ist erstaunlich. Von all den Dingen, die Jesus tat, wollten sie Gebet gelehrt be-kommen. Nicht Reden, nicht Umgang mit Menschen, nicht Wunderheilen. Gebet! Und sie kannten Jesus hinter den Kulissen, wie er Tag fr Tag lebte und was ihn ausmachte. Die Beziehung zu seinem Vater schien sie so beein-druckt zu haben, dass sie darber mehr wissen wollten.

    WARUM WIR EINE

    ANBETUNGS-KULTUR BRAUCHEN

    :featureC

    I. Beten lernen

    Lasst uns anbeten!, spricht Bene Mller in einer Freiburger Konferenz-halle von der Bhne. Die 400 Kon-ferenzteilnehmer erheben sich von ihren Sthlen und warten gespannt. Die Stimme lsst sich klar als aus dem Schweizer Kernland lokalisieren. Das breite Grinsen, der Vollbart und die Halbglatze wirken freundlich und ein-ladend. Die Band und der euphorische Gitarren-Wipp-Schritt erinnern an eine Abi-Band, die gerade einen Plattenver-trag angeboten bekommen hat. Das erste Lied startet mit Energie:

    Die ganze Stadt wird singen Du bist Knig!

  • 5Als ich Pastor wurde, so Eugene Peter son in seinem Buch The Contem-plative Pastor, hatte ich eine groe Be-geisterung fr Wissensvermittlung. Ich kam in die Gemeinde und sah ihr groes Pote