Dokumentation // Praktische Abschlussprüfung Matthias Guggisberg

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Grafiker 2012 - Bern

Text of Dokumentation // Praktische Abschlussprüfung Matthias Guggisberg

  • DOKUMENTATION

    N 4_3842

    HEIMAT

  • ANALYSE

    Ich persnlich wage zu behaupten:

    HEIMAT IST EIN GEFHL .

    Wir haben alle eine Vorstellung von Heimat und doch knnen wir den Begriff nicht wirklich fassen. Erst recht wenn es darum geht, jemandem zu erklren was Heimat

    eigentlich ist, stsst man an seine Grenzen.

    Die HSA Luzern meint hierzu: Ist Heimat ortsbezogen oder gehren auch Beziehungen,Gewohnheiten und Rituale dazu? Kann man Heimat mit dem aktuellen Wohnort

    gleichsetzen?

    Laut Duden ist Heimat wo jemand zu Hause ist; Land, Landesteil oder Ort, in dem man (geboren) aufgewachsen ist oder stndigen Wohnsitz gehabt hat und sich geborgen fhlt

    oder fhlte. Weiter fgt der Duden hinzu: Wird oft angewandt, umeine besonders gefhlsbetonte Stimmung auszudrcken oder zu erwecken. Mit dieser

    Definition spricht der Duden Heimat einen Ort an, an dem man imVerlaufe des Lebens fr eine lngere Zeit gewohnt hat. Offen bleibt die Frage, wieweitrumig dieser Ort abgesteckt wird. Mit der Geborgenheit, die man an diesem

    Ort erleben muss, um Heimat zu erfahren, deutet diese Definition die emotionalen undsozialen Komponenten von Heimat an. Sie geht jedoch nicht weiter auf soziale

    Beziehungen ein. Gerade die soziale Vernetzung ist es aber, die fr viele Menscheneinen wichtigen Teil der Heimat ausmachen. Einige stellen sich gar auf den

    Standpunkt, dass das Heimatgefhl nicht an einen Ort gebunden ist, sondern aus Bezie-hungen zu Menschen und aus konkreten Lebensbedingungen, die

    Glcksgefhle erzeugen, heranwchst. (1

    Seiten 2+3Analyse

    Seiten 4+5Konzept

    Seite 6Begrndung

    Seite 7Zielgruppe

    Seite 8Positionierung

    Seite 10Stil

    Seite 11WerbemittelZeitplan

    Seite 12Quellen

    INDEX

    2

  • 3Die HSA Luzern fgt weiter hinzu: Whrend es keine allgemein-gltige Definition von Heimat gibt, sind sich doch die meisten Wissenschafter darber einig, dass Heimat eine territoriale Einheit eines subjektiv erlebten Raumbereiches ist, mit dem der Mensch eine besondere Verbundenheit empfindet. In der Regel entsteht diese Verbundenheit durch Traditionen, spezifische Lebensbedingungen und prgenden Erfahrungen, die in der Kindheit und Jugend ge-macht wurden. Der subjektiv erlebte Raumbereich ist im engeren Sinne die Landschaft und die Siedlungsform, in der der Mensch zur Persnlichkeit heranwchst und seine ersten entscheiden-den sozialen Beziehungen und Bindungen knpft.

    Das Erleben eines Heimatgefhls gibt Sicherheit, Schutz und Ge-borgenheit. Heimat ist auch die soziale Umwelt, in der sich jemand heimisch fhlt und mit der sich jemand identifizieren kann. Sie bietet Orientierung im gesellschaftlichen Zusammenleben. Daher erstaunt es nicht, dass der Begriff der Heimat auch im Zeitalterder fortschreitenden Globalisierung nicht an Aktualitt verloren hat. (2 Denn dort, wo man sich wohl fhlt, dort ist Heimat.

    HEIMAT IST DORT, WOMAN SICH WOHL FHLT.

  • KONZEpT

    4

    Was man dem Einleitungstext entziehen kann ist, dass Heimat ein Gefhl ist.

    Obwohl sich Herr und Frau Schweizer grundstzlich zu Hause wohlfhlen,wrden viele nicht Nein sagen, wenn ihr trautes Heim am Meer liegen wrde. Ich wage sogar zu behaupten: Einige Schweizer wrden gerne Kind und Kegel einige

    Kilometer in den Sden verschieben und sich dort dann immer noch wunderbar zu Hause fhlen. Auf der anderen Seite sind wir Schweizer sehr verwhnte

    Gewohnheitstiere, die sich im Ausland nicht so schnell zufrieden geben. Erst recht, wenns ums heissgeliebte Essen oder um andere selbstverstndliche Dinge geht.

    Mit Siebenundzwanzig mchte ich jene Bedrfnisse abdecken, die entstehen, wenn man nach ein paar Monaten im neuen Heim in der Ferne merkt, dass doch einigeDinge, wie Essen, Hygiene, Huserbau, Sprache, Whrung, Einkaufen anders sind.

    Siebenundzwanzig ein Projekt, das momentan mitten in der Bauphase steckt und80 Kilometer Sdstlich von Pachino (Sizilien IT) eine Insel errichtet, um darauf einen 27. schweizer Kanton zu grnden. Schweizerinnen und Schweizer, aber auch Auswr-

    tige mit Fernweh werden ab Mrz 2013 die Mglichkeit haben, ein auf dieser Insel gelegenes Grundstck zu ihrem Eigenen zu machen und in den neuen Kanton

    umzuziehen.

    Gleichzeitig wird es auf der Insel Ferienwohnungen sowie diverse Hotels frdiejenigen geben, die von schweizer Qualitt Urlaub machen wollen.

    SIEbENuNDZWANZIG

  • 5Die Bewohner und Urlauber auf der Insel werden einerseits das sdliche Klima direkt am Meer, andererseits aber auch Schweizer Topqualitt, was die

    Verkehrs- , Hygiene- und Konsumverhltnisse betrifft, geniessen knnen.

    Auf der Insel werden selbstverstndlich typische schweizer Lden, wie Coop, Mirgos, Manor und typische schweizer Restaurants vorhanden sein. Wer sich nicht eine neue

    Sprache aneignen mchte um sich in den Ferien resp. im neuen Heim zu verstn-digen, ist bei uns genau richtig. Denn auf der Insel spricht man selbstverstndlich

    Schweizerdeutsch und bezahlen tut man mit schweizer Franken. Also kein lstiges Geldwechseln und umrechnen von Whrungskursen.

    Das heisst: Es sind verschiedenste Geschfte und Dienstleister vorhanden beidenendie Bewohner arbeiten aber auch konsumieren knnen. Trotz der Selbststndigkeitwerden gewisse Gter wie Fleisch und Milchprodukte vom Schweizer Festlandimportiert.

    Das Projekt wurde bereits im Frhjahr 2010 vorgestellt und in den vergangeneneineinhalb Jahren mehrere Male politisch diskutiert. In verschiedenen nationalensowie internationalen Zeitschriften wurde darber berichtet.

    Fr mich ist wichtig: Ich werde nicht das Design und Erscheinungsbild der Inselan sich, sondern das Logo und die gesamte Kommunikation der Insel gestalten.Aber dazu mehr unter dem Kapitel Werbemittel.

    DIE INSEL IST SELbSTTRAGEND.

  • BEgrNDUNg

    6

    Ich habe mich fr diesen Kunden entschieden, weil es mir in erster Linie darum ging, eine interessante Arbeit gestalten zu drfen. Fr ein 08/15-Kunde sind die Mglich-keiten eingeschrnkt deshalb hab ich mir bereits bei der Kundensuche sehr kreative

    Mglichkeiten berlegt.

    Der Enscheid, eine Insel zu schaffen, wohin Leute auswandern und ihre neue Heimat finden knnen, ist mir sehr leicht gefallen, weil ich mich damit gut identifizieren kann.

    Denn huffig, wenn ich selber im Urlaub bin, stelle ich fest, dass Essen, Hygienequalitativ berhaupt nicht hochstehend sind. Ich bin oft enttuscht. Gerade,

    wenn ich in einem All-Inclusive-Hotel Ferien mache, wsche ich mir feines Essen undhygienische Hotelanlagen, auch wenn ich mich irgendwo weit weg im Sden befinde.

    TV-Sendungen, wie Die Auswanderer, Auf und davon oder GoodbyeDeutschland berichten tglich darber, dass sich Auswanderer vor Ort meistens doch

    nicht wohl fhlen und lieber wieder in das alte Zuhause fahren mchten.Dass die Leute nach kurzer Zeit am neuen Ort auf einmal bemerken, dass man da

    ja eine andere Sprache spricht und dass das Essen berhaupt nicht dem Geschmack entspricht.

    Aus diesem Grund habe ich mich fr meinen Kunden entschieden. Siebenundzwan-zig soll endlich Auswanderer und Urlauber willkommen heissen und ihnen trotz Meer, Palmen und tropischem Klima, auch das geben, was sie sich gewohnt sind.

    AuF uND DAvON

  • ZIELgrUppE

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    Mit Siebenundzwanzig spreche ich in erster Linie zwei Menschengruppen an. Einerseits die, die in den Urlaub fahren aber nicht auf die geliebte Schweizer Qualitt

    verzichten mchten. Andererseits Auswanderer, die zwar am Meer bei tropischen Verhltnissen aber unter Schweizer Qualittsumstnden leben mchten.

    Unten aufgelistet: das Zielpublikum in Stichworten.

    SCHWEIZER-/INNEN AuSWANDERER uRLAubERPENSIONIERTEGESCHFTSLEuTEFAMILIENQuALITTSLIEbHAbERPAAREWOHLHAbENDE

  • 8pOSITIONIErUNg

    WIRTSCHAFTLICH

    SOZIOKuLTuRELL

    Siebenundzwanzig gliedert sich irgendwo zwischen Urlaubsdestinationen, Arbeitgeber und einem tatschli-chen schweizer Kanton an und soll ein gewisses Schweizer Publikum aber auch Auslnder ansprechen. Jeder, der zu Siebenundzwanzig will, ist willkommen.

    Im Vergleich zu anderen Inseln und Destinationen bietet Siebenundzwanzig ein Paket an, welches dem Schweizer Brger

    gefllt. Nebst dem Meer, den Palmen und dem tropischen Klima findet der Besucher auf der Insel alles, was das Herz begehrt, aber so, wie er es aus seiner ursprnglichen Heimat kennt. Dies bietet bisher nur Siebenundzwan-

    zig an.

    Menschen, die gerne reisen, gerne in den Urlaub fahren, und solche, die in einem tropischen Klima glcklicher wren. Willkommen sind Schweizer, aber auch Menschen aus allen anderen Lndern. Denn unser Qualittsstandard kommt ja nicht nur bei den Schweizern gut an.

  • 9DESTINATIONEN

    KANTONE/ORTSCHAFTEN

    STADT IN DER STADT-SySTEME

    SONSTIGE

    Die Konkurrenzsituation ist angenehm. Wie bereits erwhnt bietet Siebenundzwanzig etwas neues, was es so noch nicht

    gab. Darum gibt es wenige direkte Metbewerber auf dem Markt, die den Wettbewerb spannend machenknnten. In einigen lukurisen Feriendestinationen, im Ausland sowie in Ferienorten in der Schweiz finden sich

    indirekte Mitbewerber.

    Natrlich erlaube ich mir diverse Aspekte von Mitbewerbern abzuschauen und fr Siebenundzwanzig besser zu

    MallorcaIbiza

    SardinienSizilien

    Flughafen HamburgNew BerneRoche BaselPalm Islands

    Bristol (Stadt mit eigener Whrung)Diverse Aussteiger-Bauernhfe

    The Shard (Multikomplex London)Palm Islands (Ganzes Stadtviertel Dubai)

    GraubndenJuraGenf

  • STIL

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    Ich gehe bei der Kommunikation des Projektes davon aus, dass 3/4 der Schweizer Brgerinnen und Brger schon davon gehrt oder gelesen haben, da es ja verschiedene politische sowie journalisti-

    sche Beitrge ber das Projekt gab. Ich gehe auch davon aus,