Drehscheibe Juli 2013

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Zeitung der SPÖ Feldkirchen

Text of Drehscheibe Juli 2013

  • Z u g e s t e l l t d u r c h P o s t . a t

    Ausgabe Juli 2013

    Wir wnschen Ihnen eine

    erholsame Urlaubszeit!

    Impressum:Herausgeber, fr den Inhalt verantwortlich: SP - Feldkirchen, Oberlacken 38, 4101 Feldkirchenredaktion-drehscheibe@gmx.netwww.spoe-feldkirchen.comTitelfotos: Privat

    d r e h s c h e i b ef e l d k i r c h e n . . .

  • 2Obmann des Planungsausschusses lautet meine neue Herausforderung, der ich mich ab sofort stellen wer-de. Nach dem Verzicht von Peter Lackinger auf sein Ge-meinderatsmandat und somit auf die Funk on des Lei-ters dieses Gremiums entschied ich mich, dieses Amt zu bernehmen. Die Aufgaben sind vielfl g: Erstellung von Bebauungsplnen, des Flchenwidmungsplanes, von Bau-landsicherungsvertrgen und Entwicklungskonzepten ....., alles Fachausdrcke, die vielen Brgerinnen und Brgern wenig sagen.Es geht darum, Weichen zu stellen, wie sich eine Gemein-de entwickelt, ob und wie rasch sie wchst, wo Unterneh-men ihren Platz nden und damit wich ge Arbeitspltze errichten knnen.Dabei ist Rcksicht zu nehmen auf die Menschen und die vorhandene Infrastruktur. Zum Beispiel: Haben wir auch ausreichend Kindergartenpltze?Besonders und leider aktueller denn je ist, Rcksicht zu nehmen auf Faktoren wie Hochwasser und andere Ge-fahren, die Nhe zu mglichen Lrmquellen, ... um nicht Menschen zu gefhrden. Was Hochwasser betri t, wer-den wir noch strker als bisher darauf achten mssen, ge-fhrdete Zonen genau zu kennen, um Bebauung in diesem Bereichen zu verhindern.Wich g ist auch, Wohnen leistbarer zu machen, sprich die Grundstckspreise so gering wie mglich zu halten, indem die Gemeinde mit dem Eigentmer einen maximalen Ver-kaufspreis je Quadratmeter vereinbart - als Bedingung fr die Umwidmung.

    S P Feldkirchena.d. Donau

    drehscheibe feldkirchen

    Ladestation fr E-BikesFeldkirchen um Tourismus bemht

    Feldkirchen setzte durch die Errichtung der E- Bike- Ladesta on am Feldkirchner Markt-

    platz nicht nur ein Zeichen zum Umweltschutz, sondern unterstrich damit auch den

    Willen zur Untersttzung des rtlichen Tourismus.

    Der Kauf von Elektrofahrrdern boomte in den letzten Jahren sehr, die Kapazitt der

    Akkus dieser Fahrrder ist aber begrenzt.

    Daher ha! en die Verantwortlichen in der Gemeinde die Idee, eine Ladesta on fr E-

    Bikes zu errichten. Die Radfahrerinnen und Radfahrer knnen an dieser Ladesta on

    ihre Akkus kostenlos au aden, whrend sie sich in der Gemeinde umsehen bzw. in ei-

    ner der rtlichen Gastst! en verweilen, whrend ihr Fahrradakku geladen wird.

    Dies ist neben der Errichtung von Fotovoltaikanlagen an entlichen Gebuden ein

    weiterer Schri! fr eine kogemeinde Feldkirchen.

    Auch auf eine gute soziale Durchmi-schung innerhalb der Gemeinde ist zu achten, indem man sowohl Miet-wohnungen, Eigentumswohnungen als auch Eigenheimbauten gleicher-maen ermglicht.Und dabei ist es wich g, die Inter-essen seitens der Gemeinde und die der Grundstcksbesitzer sozusagen unter einen Hut zu bringen, denn wenn auch das Ziel das gleiche ist - nmlich ein Grundstck umzuwidmen - sind doch die Meinungen o# sehr verschieden. Ziel ist daher immer, die Interessen aller Brgerinnen und Brger im Kopf zu haben und ab-zuwgen, z.B. welche Vor- u. Nachteile sich durch eine Umwidmung ergeben, welche Kosten damit verbunden sind, das heit: Alles soll sorgfl g bedacht werden.Ich freue mich auf diese Aufgabe, denn sie ermglicht mir, unsere Gemeinde ak v mitzugestalten, und ich werde sie objek v - stets das Interesse der Gemeinde im Auge be-haltend - erledigen.Und wie lsst sich das alles mit Familie und Arbeit verein-baren? Derzeit arbeite ich an einer dauerha# en Lsung fr die nchste Zukun# , die Details sind aber noch nicht ganz ausgefeilt.

    Robert Gumpenberger (Frak! onsobmann)

    Besuchen Sie auch unsere Website

    www.spoe-feldkirchen.com

    Hallo Feldkirchen!

  • Eigentlich wollte ich in dieser Aus-

    gabe etwas ganz anderes schrei-

    ben, doch das ist aufgrund der

    Hochwasserkatastrophe in Feldkir-

    chen, Goldwrth, O ensheim und

    in den Gebieten um Aschach, Efer-

    ding, u.v.m. leider zur Nebensache

    geworden.

    Ich mchte mein Mitgefhl fr alle

    unmi elbar Betro enen zum Aus-

    druck bringen, wer eine solche Kata-

    strophe nicht vor Ort miterlebt hat,

    kann sich das Ausma dieser Hoch-

    wasserschden und das unsagbare

    Leid der geschdigten Menschen

    nicht im geringsten vorstellen.

    Nun kann man nach Schuldigen su-

    chen, sich Vorwrfe machen, dass

    man vielleicht nicht rich! g gehandelt

    hat - oder vieles mehr.

    Egal, im Nachhinein bringt das nicht

    viel, wenn man vor dem Nichts

    steht und die eigene Existenz und Le-

    bensgrundlage innerhalb von Minu-

    ten vernichtet worden ist.

    Ich habe als Helfer in O ensheim

    auch miterlebt, wie ohnmch! g und

    3

    hil os man bei einer solchen Naturka-

    tastrophe ist, wenn man Unmengen

    von belriechenden Schlammmassen

    en# ernt und nach einigen Sekunden

    diese Brhe aus der nchsten Ritze

    wieder nachkommt.

    Eines aber habe ich miterleben dr-

    fen - und darber war ich sehr be-

    rhrt und auch etwas stolz: Das war

    die Hilfsbereitscha$ der Menschen

    vor Ort.

    Nachdem ich ja keiner Feuerwehr

    ak! v angehre, konnte ich zum ers-

    ten Mal am eigenen Leib miterle-

    ben, welchen krperlichen und psy-

    chischen Belastungen die Ak! ven

    der Feuerwehren stndig ausgesetzt

    sind. Ich war am 1. Tag meines Ein-

    satzes am Nachmi ag schon sehr

    geschlaucht, die Feuerwehrleu-

    te arbeiteten aber noch mit voller

    Power weiter.

    Einer rief lchelnd zu mir herber:

    Bist leicht scho miad ? Is jo erst

    Fnfe!

    Nach diesem Ereignis ist meine Hoch-

    achtung zu den Mnnern und Frauen

    Geschtzte Feldkirchnerinnen und Feldkirchner!

    der Freiwilligen Feuerwehren gegen-

    ber noch um einiges ges! egen.

    Ob Feuerwehren, Bundesheer, Bau-

    rmen und Landwirte aus der Umge-

    bung, unzhlige freiwillige Helferin-

    nen und Helfer aus der Bevlkerung

    aus verschiedensten Gemeinden

    - der Zusammenhalt und die Hilfsbe-

    reitscha$ war neben einer hervorra-

    genden logis! schen Organisa! on fr

    mich berwl! gend.

    So etwas habe ich noch nie miterle-

    ben drfen!

    Wie soll es nun weitergehen? Von

    Seiten der Poli! k wurden viele Zusa-

    gen getro en, dass niemand in S! ch

    gelassen wird und alle Schden er-

    setzt werden. Alle Schden ersetzt zu

    bekommen ist fr mich zwar schwer

    vorstellbar, aber die Ho nung s! rbt ja

    bekannterweise zuletzt.

    Fr die Geschdigten ist jetzt die Zeit

    gekommen, um mit Versicherungen,

    Behrden oder Hilfsorganisa! onen

    Kontakt aufzunehmen und darauf zu

    ho en, dass der Groteil der materi-

    ellen Schden ersetzt wird.

    Was man an persnlichen Verlusten

    wie Fotos, liebgewonnenen Spielsa-

    chen, Sammelstcken und dgl. verlo-

    ren hat, kann keine Versicherung der

    Welt ersetzen.

    Im Namen unserer Ortsorganisa! on

    wnsche ich den Geschdigten alles

    Gute bei der Bewl! gung ihrer vern-

    derten, schweren Lebenssitua! on.

    Roland Etzlstorfer,

    Parteivorsitzender der SP-Feldkirchen

    drehscheibe feldkirchen S P Feldkirchena.d. Donau

    Bi e spenden Sie fr Hochwassergeschdigte!

  • 4S P Feldkirchena.d. Donau

    drehscheibe feldkirchen

    Neuer SP-BezirksvorsitzederBM Alois Stger einstimmig gewhlt

    Bei der Bezirkskonferenz der SP-Urfahr Umge-

    bung wurde BM Alois Stger aus Feldkirchen mit

    100% der Delegiertens! mmen sehr eindrucksvoll

    zum Bezirksparteivorsitzenden gewhlt.

    Wer nun glaubt, dass Alois Stger durch seinen

    Ministerstatus automa! sch zum Vorsitzenden

    bes! mmt wird, der irrt. Alois Stger musste

    sich zuvor einem Hearing mit vier weiteren Kan-

    didatInnen stellen, wo er vom anwesenden Gre-

    mium als geeignetster Kandidat angesehen wur-

    de. Minister Stger folgt nun LAbg. Bgm. Josef

    Eidenberger aus Walding als Bezirksparteivorsit-

    zender nach.

    Die Delegierten der SP Feldkirchen sowie

    Karl Angerer, Trger der Viktor-Adler-Plake" e,

    der hchsten Auszeichnung, welche von der Sozi-

    aldemokra! schen Partei fr besondere Verdiens-

    te vergeben wird, gratulierten unserem neuen

    Bezirksvorsitzenden BM Alois Stger zu seiner

    neuen verantwortungsvollen T! gkeit.

    Unser Eidi, wie er von vielen unverwechselbar genannt wird, verabschiedete sich am Bezirksparteitag mit einer Po-

    werpoint - Prsenta! on, in der er seine bisherige 31jhrige poli! sche T! gkeit Revue passieren lie. Als Brgermeister

    und Landtagsabgeortneter wird Eidenberger jedoch in gewohnt guter Qualitt weiterarbeiten. Foto: even" oto.at

    Foto v. l.: GR Auguste Blchl-Traxler, GV Robert Gumpenberger,

    GR Annemarie Peherstorfer, GR Roland Etzlstorfer, Bgm. Franz

    Allerstorfer, BM Alois Stger, GV Carin Stangl und Karl Angerer

    Ausschsse neu besetztPersonalrochade bei der SP-Feldkirchen

    Neuer Obman des Planungsausschus-

    ses wurde GV Ing. Robert Gumpen-

    berger, der Peter Lackinger in dieser

    Posi! on folgte.

    Nachdem sich Lackinger vllig ber-

    raschend aus der Gemeindepoli! k

    zurckgezogen hat, erklrte sich Gum-

    penberger spontan bereit, diesen Aus-

    schuss zu bernehmen.

    Gumpenberger, ein gebr! ger Feldkirchner, kennt die bau-

    liche bzw. rumliche Situa! on in Feldkirchen sehr gut, der

    zur Begutachtung an das Land O.. eingereichte Flchen-

    widmungsplan ist ihm bestens bek