Finanzen Evangelische Landeskirche Baden

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Wohin gehen meine Kirchensteuern?

Text of Finanzen Evangelische Landeskirche Baden

  • Was Sie uns anvertrauen.Kirchensteuer, Spenden, unsere Finanzen

  • LIEBE LESERIN,LIEBER LESER,

    als ich mein Patenkind Caroline zu ihrer Taufe im Arm hielt, schlief sie und reagierte erstaunt, als ihr der Pfarrer einige Tropfen Wasser ber den Kopf trufelte. Ihre Eltern und die Angehrigen strahlten glcklich.

    Es dauerte nicht lange, da war Caroline im evangelischen Kindergarten und spielte mit nassen Patschehnden im Sand. Sie nahm an Kindergottesdiensten teil, lernte im Religions-unterricht ihren Pfarrer kennen und im Ge-meindezentrum bei wchentlichen Chorpro-ben singen. Sie erlebte mit der Familie ihre Konfi rmation und fuhr in den Ferien auf einer Jugendfreizeit der Gemeinde mit. Und nach Schule, Ausbildung oder Studium wird sie vielleicht ihren Partner frs Leben fi nden

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  • und in unserer Kirche heiraten. Wenn dann das erste Kind da ist, wird sie wieder am Tauf-becken sein jetzt als Mutter.

    Vielleicht werden ihre inzwischen hoch betagten Eltern genau wie ihre Groeltern zuvor von einer Sozialstation der Diakonie gepfl egt. Spter, wenn sie selbst einmal alt ist, freut sie sich ber Begegnungsmglich-keiten im kirchlichen Seniorentreff. Und am Ende ihres Weges erhlt sie von ihrer Kirche das letzte Geleit zu Gott und ihre Ange-hrigen erfahren Untersttzung und Trost.

    Mglich wird das in einer Gemeinschaft, die sich sttzt und gegenseitig untersttzt. Unsere Kirche hat viele wichtige Aufgaben,

    zu deren Umsetzung Sie mit Ihrer Kirchen-steuer und Ihren Spenden beitragen. Wir mchten Ihnen zeigen, wofr Ihre Gelder verwendet werden und was Ihre Beitrge bewirken.

    Barbara Bauer

    Finanzreferentin der Evangelischen Landeskirche in Baden

    Foto: epd

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  • Jeder und jede Einzelne ist wichtig. Sie strken als Mitglied die Gemeinschaft und tragen mit Ihren Kirchensteuern dazu bei, dass die Evangelische Landeskirche in Baden eine verlssliche Kirche fr die Menschen vor Ort sein kann. Darber hinaus knnen Sie mit Spenden zielgerichtet Schwerpunkte setzen und Neues mglich machen.

    WARUM BRAUCHT DIE KIRCHE MICH?

    7 EURO

    RCKLAGEN & RCK-STELLUNGEN Als Zukunfts-vorsorge und zur Abdeckung eingegangener Verpfl ichtungen

    9 EURO

    KIRCHLICHE ORGANISATION & VERWALTUNG Zentrale Auf-gaben wie die Kirchenleitung, Versicherungen, Rechnungspr-fung, Personal-verwaltung

    2 EURO

    BERATUNG & SEELSORGE

    Krankenhaus-seelsorge, Betreuung von Flchtlingen, Notfallseelsorge

    14 EURO

    BILDUNG, RELIGIONS-UNTERRICHT & AUSBILDUNG

    Erwachsenen-bildung, Schulen, Hochschulen, Bchereien, Archive, Fort- & Weiterbildung

    100 EURO MEINER

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  • 7 EURO

    DIAKONIE Entwicklungs-hilfe, Missions-werke, Diako-niestationen, Altenheime, Krankenhuser, Sozialarbeit

    40 EURO

    GEMEINDE-ARBEIT

    Gottesdienst, Kirchenmusik, Personal in den Gemeinden inkl. Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemein-dediakoninnen und -diakone, Gruppen und Kreise in der Gemeinde

    6 EURO

    ARBEIT MIT KINDERN & JUGEND-LICHEN

    Kindertages-einrichtungen, Kinder- und Jugendgruppen, Schlerarbeit

    5 EURO

    GESAMT-KIRCHLICHE AUFGABEN

    Zuweisungen an die EKD, Untersttzung fi nanzschw-cherer evange-lischer Kirchen, Zusammenar-beit mit ande-ren christlichen Kirchen

    8 EURO

    GEBUDE-UNTERHALT

    Kirchen, Ge-meinderume, Pfarrhuser, vieles denkmal-geschtzt und ortsbildprgend

    2 EURO

    KOSTEN KIRCHEN-STEUER-ERHEBUNG

    Zahlung an die staatliche Finanzverwal-tung dafr, dass sie die Kirchensteuer zusammen mit der Einkom-mensteuer erhebt

    KIRCHENSTEUER

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  • 6

  • IHR SEID DAS LICHT DER WELT. Matthusevangelium 5,14

    Die Kirchensteuer wird anonym vom Staat eingezogen. Deshalb knnen wir nicht direkt und persnlich fr Ihren Beitrag danken. Das mchten wir jetzt auf diesen Seiten nach-holen. Wir bedanken uns auch bei allen Spenderinnen und Spendern, die Gutes mit ihren fi nanziellen Gaben weitergeben. Und wir bedanken uns bei den 53.000 ehrenamt-lichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unsere Kirche und christliche Werte lebendig werden lassen. Es ist der Verdienst von Ihnen allen, dass die Evangelische Kirche in Baden ihre Aufgaben erfllen kann.

    EIN DANKE IST NICHT GENUG.

    Foto: epd 7

  • 74.000 FRHLICHE KINDERAUGEN627 Kindertagessttten, 5.500 Erzieherinnen und Erzieher, 37.000 Kinder

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  • 202.000 MAL FREUNDSCHAFT UND FREUDE TEILEN82.000 Kinder und Jugendliche in festen Gruppenund 120.000 Teilnehmende, etwa bei Freizeiten, Kinderbibelwochen und Jugendgottesdiensten

    6.200 MENSCHEN, DIE JA ZUEINANDER SAGEN3.100 Trauungen pro Jahr

    13.500 JUNGE MENSCHEN, DIE IHRE BEZIEHUNG ZU GOTT BEKRFTIGEN13.500 Konfi rmandinnen und Konfi rmanden pro Jahr

    Der grte Teil der kirchlichen Finanzmittel steht fr die Gemeindearbeit zur Verfgung. Dazu kommen Religionsunterricht, Bildung und Ausbildung, Seelsorge und Beratung. Alsevangelische Kirche leisten wir einen Beitrag zur Werteorientierung. Wir sind mit unseren Einrichtungen auch dort vor Ort, wo es frandere nicht lukrativ erscheint. Unser zen-trales Anliegen ist, berall zu bezeugen und erlebbar zu machen: Gott ist jedem Men-schen nahe.

    Als Evangelische Landeskirche stehen wir zusammen mit unserer Diakonie fr:

    WAS BEWIRKT DIE KIRCHE MIT MEINEN BEITRGEN?

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  • 192.000 MAL NEUGIER AUF GOTT WECKEN UND DAS VERANTWORTUNGS-GEFHL STRKEN 192.000 Schlerinnen und Schler nehmen am evangelischen Religionsunterricht teil. Darunter sind viele, die sich noch nicht fr eine Kirchenmitgliedschaft entschieden haben.

    100.000-FACHE SEELSORGE FR ALLE, DIE ZUSPRUCH UND HILFE SUCHEN800 Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeindediakoninnen und Gemeindediakone in der Gemeinde- und Altenseelsorge, mehr als 70 Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, 170 Notfallseelsorgende in allen Kirchenbezirken, dazu mehrere hundert Ehrenamtliche, die fr die Seelsorge qualifi ziert sind

    185.000 HILFREICHE VERBINDUNGEN FR TRAURIGE UND VERZWEIFELTE7 Pfarrerinnen und Pfarrer in der Leitung der Telefonseelsorge und 500 ehrenamtliche Mitarbeitende erhalten 185.000 Anrufe jhrlich.

    UNZHLIGE TRSTENDE WORTE FR KRANKE UND VERLETZTE22 Krankenhuser und andere Kliniken, in welchen sich 5.400 Mitarbeitende wie rztinnen und rzte, Krankenschwestern und Therapeuten um das Wohl ihrer Patienten kmmern

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  • 258 ORTE, UM ENDLICH MAL LUFT ZU HOLEN UND SICH GEBORGEN ZU FHLEN258 Einrichtungen der Familienhilfe wie Freizeit- und Erholungseinrichtungen fr Familien, Frauen-, Kinderschutz- und Mehrgenerationenhuser, Beratungsstellen und Nachbarschaftshilfen

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  • 19.200 PFLEGENDE HNDE UND GENAUSO VIELE OHREN, UM GESCHICHTEN AUS DER GUTEN ALTEN ZEIT ZU HREN336 Einrichtungen der Altenhilfe mit 9.600 Mitarbeitenden fr 12.500 pfl egebedrftige Menschen

    Foto: epd12

  • 5.500 KPFE, DIE MIT WISSEN UND WERTEN FR EINE GUTE ZUKUNFT VORBEREITET WERDEN650 Lehrkrfte und andere Mitarbeitende in 19 allgemein- und berufsbildenden Schulen in evangelischer Trgerschaft fr 5.500 Schlerinnen und Schler

    3.000-FACHE MOTIVATION FR MENSCHEN, DIE ES SCHWERER HABEN204 Einrichtungen mit rund 3.000 Mitarbeitenden kmmern sich um 11.600 Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten.

    700 FREIWILLIGE, DIE IHR SOZIALES ENGAGEMENT ZEIGENMehr als 700 junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr, Bundesfreiwilligendienst und im Freiwilligen kumenischen Friedensdienst

    40 % WENIGER CO FR DIE BEWAHRUNG DER SCHPFUNGDurch ihr Klimaschutzkonzept reduziert die Evangelische Landeskirche ihren CO-Aussto bis 2020 um 40 %.

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  • Transparenz und Verantwortung sind Grundpfeiler kirchlicher Finanzpolitik.

    Mehr Informationen und aktuelle Zahlen fi nden Sie auf www.ekiba.de/fi nanzen

    WIE FINANZIERT DIE KIRCHE IHRE AUFGABEN?

    Einnahmen aus der Kirchensteuer

    KIRCHENSTEUER74%

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  • 20 Millionen Euro Spenden: Diese Gaben fl ieen der Kirche und ihrer Diakonie von zahl-reichen Spenderinnen und Spendern zu. Auf den nchsten Seiten fi nden Sie Informationen zu Projekten, die mit diesen Geldern umgesetzt werden.

    5%

    7%

    4%

    6%

    4%

    Einnahmen aus Geld- und anderen Verm-gensanlagen

    Zuweisungen und Zuschsse aus staatlichen Mitteln sowie Staatsleistungen

    Finanzierungsbeitrge der Kirchengemeinden und von anderen kirchlichen Einrichtungen fr bestimmte, zentral von der Landeskirche wahrgenommene Aufgaben wie die Gehalts-abrechnung, die Rechnungsprfung und das Versicherungswesen

    Leistungen kirchlicher Versorgungswerke fr die Altersversorgung der Mitarbeitenden

    Kostenersatz kirchlicher, aber auch staatlicherund privater Einrichtungen, die Leistungen der Landeskirche in Anspruch nehmen

    KIRCHLICHES VERMGEN

    STAATS-LEISTUNGEN

    KOSTENERSATZFR VERWALTUNGS-LEISTUNGEN

    LEISTUNGEN KIRCHLICHERVERSORGUNGS-WERKE

    FINANZIERUNGS-BEITRGE VON DRITTEN

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  • Lasst uns nicht lieben mit Worten, son-dern mit der Tat und mit der Wahrheit.(1.Johannesbrief 3,18)

    WIE HELFEN SPENDEN?

    In Pforzheim fi nanzieren die Mitglieder von drei Gemeinden zusammen das Gehalt des Jugendmitarbeiters bei der Jugendkirche mylight.

    MYLIGHT PFORZHEIM

    Sie helfen mit, damit wir helfen knnen. DieProjekte der Landeskirche und der Gemein-den sind so vielfltig und bunt wie das Lebenselbst. Von der Seelsorge und der Arbeit mit

    Hilfsbedrftigen ber die Jugend- und Bil-dungsarbeit und die Kirchenmusik bis zur Ge-staltung von Kirchenrumen: Mit Ihrer Spendewird Sinnvolles getan ganz in Ihrem Sinne.

    Exemplarisch mchten wir Ihnen Projekte aus fnf unterschiedlichen Bereichen vorstellen:

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  • Spenderinnen und Spender der Mannhei-mer Vesperkirche untersttzen bedrftige Mitbrger mit wa

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