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Version 1 | 02_15 Thema Zeitbedarf Fächer Methoden Einsatz Material Blatt NM |  GA2  |  3 Blatt NM |  GA2  |  5 Blatt NM |  GA2  |  6 Blatt NM |  GA2  |  7 NM  | GA2   | 1 | Gamen 2 www.be-freelance.net Risikobereitschaft und geschlechterspezifische Unterschiede 2 Lektionen > Individuum und Gemeinschaft > Lebenskunde > Mensch und Umwelt > Informatik  > Kleingruppen > Arbeitsblatt > Fragebogen > Plenum Geeignet für: > Fachspezifischen Unterricht > Bestandteil von Projekttagen > Hintergrundwissen  > Arbeitsblatt (Kopiervorlage) > Zuordnungskriterien (Kopiervorlage) > Auswertung (Projektionsvorlage)

Gamen 2 · inhaltet neben Kenntnissen über Sportarten ... Die weibliche Identität wird ... > Welche der gefragten Fähigkeiten sind typisch weiblich und

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    Thema

    Zeitbedarf

    Fcher

    Methoden

    Einsatz

    Material Blatt NM|GA2|3

    Blatt NM|GA2|5

    Blatt NM|GA2|6

    Blatt NM|GA2|7

    NM

    |GA2

    |1

    |Gamen2

    www.be-freelance.net

    RisikobereitschaftundgeschlechterspezifischeUnterschiede

    2Lektionen

    >IndividuumundGemeinschaft>Lebenskunde>MenschundUmwelt>Informatik

    >Kleingruppen>Arbeitsblatt>Fragebogen>Plenum

    Geeignetfr:>FachspezifischenUnterricht>BestandteilvonProjekttagen

    >Hintergrundwissen

    >Arbeitsblatt(Kopiervorlage)

    >Zuordnungskriterien(Kopiervorlage)

    >Auswertung(Projektionsvorlage)

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    2_15

    Einfhrung

    Lernziele

    Vorbereitung

    Ablauf/Module

    Laut Umfragen verbringen Jugendliche viel Zeit mit Computerspielen. DasSpielverhalten und die Auswahl der Games ist bei Mdchen und Jungs sehrunterschiedlich.IndieserUnterrichtseinheitwerdendiegeschlechterspezifischenUnterschiedeerarbeitetunddieFragenachderWirkungdesSpielverhaltensaufdasjenigeinderRealittdiskutiert.Jugendlichezeigensichoftrisikofreudigundsuchen immer wieder krperliche, seelische oder soziale Grenzerfahrungen.ObwohldiesefrdiepersnlicheEntwicklungwichtigsind,erhhteineunreflek-tierteRisikobereitschaftdieSelbst-oderFremdgefhrdung.DieseUnterrichtseinheitfrderteinenbewussterenUmgangmitBildschirmspielen.Hinweis:DieVorliegendeUnterrichsteinheitkannalsVertiefungzurEinheitGa-men1 (NM |GA1)eingesetztwerden.KenntnisseberdieverschiedenenGenreshelfen,dieAufgabenstellunggezielteranzugehen.

    > Reflexionskompetenzensteigern> InhalteundSpielformenvonBildschirmspielen(Games)reflektieren> GeschlechterspezifischeUnterschiedeinBezugaufdasSpielverhaltenunddas

    Risikoverhaltendiskutieren

    > Hintergrundwissenlesen> ArbeitsblattNM|GA2|5kopieren(1proGruppe)> ZuordnungskriterienNM|GA2|6kopieren(1proGruppe)> Auswertungsblatt/ProjektionsvorlageNM|GA2|7kopieren(frLehrperson)

    |Gamen2| Planung

    NM

    |GA2

    |2

    Input Gruppenarbeit Plenum

    >>

    Methode/Form

    InputdurchLehrperson

    GeschlechterspezifischeKleingruppen

    Gruppenbefragung

    Plenum

    Plenum

    Themen/Auftrge

    Themeneinstieg

    InArbeitsgruppenaufteilenundeineGame-Ideeentwickeln

    Zuordnung

    Resultateauswerten

    Reflexion

    Zeit

    5

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    15

    10

    30

    >>

    Material/Hinweise

    >ArbeitsblattNM|GA2|5

    >FragebogenNM|GA2|6

    >ProjektionsvorlageNM|GA2|7

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    Risikogruppen

    |Gamen2| Zusatzinfos

    NM

    |GA2

    |3Hintergrundwissen

    HiersindeinigeResultateausderJames-Studie2012,diewiederumdeutlichdenGeschlechterunterschied beim Gamen zeigen: Von den befragten Jugendlichenzwischen 12 und 19 Jahren gamen rund 39 % Mdchen und 60 % Jungs alleine tglichodermehrmalsproWoche.Mit anderen im selben Raum spielenfastdop-peltsovieleJungswieMdchen(14%zu26%).BeimOnline-Game mitanderenistderUnterschiedamdeutlichsten:HiergamenJungsviermalmehralsMdchen(9%zu41%).GefragtnachdendreiLieblingsgamesgabenmit23%diemeistenBefragtendasGenrederShooter-Spiele(FirstPersonShooters)an,gefolgtvonje15%diedreiGenresCasualGames,Sport-SpieleundAction-Spiele.Jungs bevorzugen Shooter-, Simulations-, Strategie-, Action- und Sportspiele.MdchenhingegenspielenhufigerJumpn-Run-,Kinder-undLernspiele.JungsspezialisierensichoftaufrisikoreicheGamesundsagen,siewollendasSpielsteu-ernundbeherrschen.MehrHinweisezudenSpielartenfindenSieimModulNeue Medien GA1, Seite10bis13.Risikoverhalten gehrt zur gesunden Entwicklung. Hirnforscher berichten, dieFhigkeit, Risiken einzuschtzen sei bei Jugendlichen eingeschrnkt, weil dieGehirnteile noch nicht gengend verlinkt seien. Das Risikoverhalten von Jungsentspricht oft einem Ausdruck von bertriebener Mnnlichkeit. AngebenShowern,berdieStrngehauen,MutprobensowieMnnlichkeitssymbolewie Autos und Waffen sind Themen fr Jungs, um sich mit ihrer mnnlichenIdentitt auseinanderzusetzen. Die Sozialisationsbotschaft je risikofreudiger,destomnnlicher,sollalssolcheerkanntundhinterfragtwerden.

    Risikokompetenzistwichtig!Jugendliche sollen lernen, Risiken richtig einzuschtzen. Risikokompetenz be-inhaltetnebenKenntnissenberSportarten,Verkehrsregeln,DrogenkonsumundNutzung von Online-Kommunikationsmitteln (Cybergrooming, Schuldenfallen)auchSelbstreflexionundSelbsterkenntnis.Dies istnotwendig,uminkritischenSituationen ruhig und besonnen handeln zu knnen. Wer als Jugendlicher inMassenRisikobereitschaftzeigt,lerntschneller,lebterfolgreicherundzufriedenerals Erwachsene, die als Jugendliche keine Gelegenheit hatten, riskante Verhal-tensweisenauszuprobieren.(Schwanekamp2010)Das Risikoverhalten der Mdchen steht im Kontext zu ihrem Sozialverhalten.Dieses orientiert sich oft amThema Schnheit und Beachtung. Die weiblicheIdentittwirdamAussehen,anderKleidungundanLiebesbeziehungengemes-sen. Um diesen oft von den Mediendarstellungen (inkl. Computergames) undTrends vorgegebenen Standards gerecht zu werden, entwickeln Mdchen undspterjungeFrauendiesbezglicheineerhhteRisikobereitschaft.(Kleiderdieb-stahl,AbmagerungskurenbisAnorexie,leichtfertigeDatesausOnline-Kontakten,operativeBrustvergrsserungenmittelsImplantatenusw.)

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    2_15

    1.Aufgabenstellung,ThemeneinstiegundGruppeneinteilung

    2.Game-Ideeentwickeln

    3.Befragung/Zuordnung

    4.RckmeldungenzudenResultaten

    5.Reflexion

    |Gamen2| Vorgehen

    NM

    |GA2

    |4Vorgehen

    Geschlechtsgetrennte Kleingruppen bilden und ein eigenes Game erfinden. DieLehrpersonerlutertdieAufgabe.SiezhltkurzverschiedeneSpielgattungenaufund erwhnt mgliche Fhigkeiten, die zum Sieg verhelfen. Als kleine Hilfestel-lungknnendieBltterNM|GA1|10-13kopiertundabgegebenwerden.

    DasArbeitsblattNM|GA2|5gibtAnhaltspunkteunddientderKleingruppealsGrundlage,ihreSpielideezuentwickeln.

    JeeineMdchen-undJungengruppediskutiert/errtertanhanddesFragebogensNM|GA2|6- dieEigenschaftenundStrken,diebeiihremjeweiligenSpielbesondersgefor-

    dertsind,- berdieHhedesRisikopotentials-undbestimmtdieKategoriedesSpiels.

    DieLehrpersonprojiziertdasBlatt NM |GA2 |7 undbefragtbeideGruppenzuden bentigten Fertigkeiten, zum Risikoverhalten und zur Spielgattung. Die je-weiligenResultatetrgtsienachGeschlechtgetrenntein.

    FolgendeFragendienenzurReflexion:

    >WelcheGame-Vorlieben(Spielgattungen)habendieMdchenundwelchedieJungs?Begrndet!

    >WelcheFhigkeitensinddabeitypischweiblichundwelchetypischmnnlich?

    >HabendieseUnterschiedeeinenEinflussaufdasRisikoverhaltenderMdchen undJungsinderRealitt?

  • VornameninderGruppe:

    EntwickeltganzkurzundstichwortartigeineIdeefreinComputer-Game,daseurenWnschenentspricht.

    Thema

    Game-Story/Idee

    Ort(e)derHandlung

    Hauptdarstellerinnenoder/undHauptdarsteller

    Spielziel(e)

    Waspassiert,fallsduscheiterst?

    Spielregeln

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    2_15

    Arbeitsblatt

    |Gamen2|Game-Idee entwickeln

    NM

    |GA2

    |5

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    2_15

    Befragung/Zuordnung

    ReaktionsschnelligkeitStress bewltigenLeistung zeigenTeam-PlayZeitmanagementReflexion und KonzentrationDisziplin und AusdauerSiegeswille

    KreativittSorgfltige PlanungGeschickte Steuerung von Fahrzeug/

    SpielfigurOrientierung in Labyrinth/LandschaftExperimentierfreudeProbleme lsenHilfsbereitschaft

    WelcheFertigkeitenbrauchtes,umdasGamezuspielenundzugewinnen?(Mehrfachnennungenmglich)

    |Gamen2|Fragebogen

    NM

    |GA2

    |6

    Game-Entwickler/-innen

    Interview-Gruppe

    Mit diesem Fragebogen stellt ihr fest, welche Fhigkeiten bentigt und wie oft risikoreiche AktionengefordertwerdenundzuwelcherSpielgattungdasSpielgehrt.

    HhedesRisikopotentials(Mutproben,Nervenkitzel,Abenteuer)imSpiel.Bewertungsskala1bis6.(Zutreffendesankreuzen)

    1 2 3 4 5 6

    Action-AdventureDenkspieleManagementSimulationen und LernspieleAdventureGesellschaftsspiele

    RollenspieleSportArcadeJump&RunShooterStrategie

    ZuwelcherSpielgattunggehrtdasSpiel?(Mehrfachnennungenmglich)

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    Projektionsvorlage

    |Gamen2|Auswertung

    NM

    |GA2

    |7Gesamtauswertung

    Pro Spielgattung bzw. Fhigkeit und Team einen Punkt ausfllen (Mehrfachnennungen mglich).

    SpielgattungMdchen Jungs

    Action-Adventure

    Denkspiele

    Management

    Simulationen und Lernspiele

    Adventure

    Gesellschaftsspiele

    Rollenspiele

    Sport

    Arcade

    Jump&Run

    Shooter

    Strategie

    GefragteFhigkeitenMdchen Jungs

    Reaktionsschnelligkeit

    Stress bewltigen

    Leistung zeigen

    Team-Play

    Zeitmanagement

    Reflexion und Konzentration

    Disziplin und Ausdauer

    Besiegen von Gegnern

    Kreativitt

    Sorgfltige Planung

    Geschickte Steuerung von Fahrzeug/Spielfigur

    Orientierung in Labyrinth/Landschaft

    Experimentierfreude

    Probleme lsen

    Hilfsbereitschaft

    Reflexionsfragen>WelcheGame-Vorlieben(Spielgattungen)habendieMdchen,welchedieJungs?Begrnde!>WelchedergefragtenFhigkeitensindtypischweiblichundwelchetypischmnnlich?>HabendieseUnterschiedeeinenEinflussaufdasRisikoverhaltenderMdchenundJungs?