Georg-August-Universität zu Göttingen Universitätsmedizin ...· Modul - parallel eingeführt werden

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UniversitUniversittsmedizintsmedizin

Medizinische FakultMedizinische Fakulttt

und Universitund Universittsklinikumtsklinikum

GeorgGeorg--AugustAugust--UniversitUniversittt

zu Gzu Gttingenttingen

Georg-August-Universitt Gttingen

1. Georg-August-Universitt:

Grundstcksflche: 5.000.000 m

Gebudebestand: 192

Hauptnutzflche: 315.000 m

Gesamtflche: 575.000 m

Rume: 22.000

2. Universittsmedizin:

Grundstcksflche: 420.000 m

Gebudebestand: 74

Hauptnutzflche: 201.000 m

Gesamtflche: 392.500 m

Rume: 18.000

Immobilienbestand:

Das Universittsklinikum als

Gebude mit besonderer Komplexitt

Einige Eckdaten:

1.000.000 Kubikmeter umbauter Raum

26.965 einzelne Betonbauteile

225.000 Quadratmeter Nutzflche

> 5.000 Rume (Modulsystem)

12 Klimatrme u. Aufzugsschchte

Baukosten > 1.300.000.000,- DM

Bauzeit > 10 Jahre

Georg-August-Universitt Gttingen

Universittsklinikum Gttingen

Georg-August-Universitt Gttingen

Ausgangssituation CAFM:

In beiden Bereichen der Universitt sollte

das Gebudemanagement neu positioniert bzw.

ausgerichtet werden.

Neben der Beseitigung langjhriger Probleme

bezglich Aufbau (Struktur) und Ablauf

(Prozesse) stand die Ausrichtung auf

die Stiftungsuniversitt im Vordergrund.

Die Georg-August-Universitt Gttingen wird

vom ffentlich-rechtlichen Landesbetrieb (Nds.)

in die Rechtsform einer Stiftung ffentlichen

Rechts berfhrt (Januar 2003)

Im Rahmen der Stiftungserrichtung wurden

die Grundstcke und Gebude in das

Stiftungsvermgen bertragen

(vom NUTZER zum EIGENTMER!)

Zielsetzungen:

Immobilienbewirtschaftung statt

Immobilienverwaltung

Umstellung des Liegenschafts- und

Gebudemanagements auf eine

computergesttzte Branchenlsung.

Ablsung verteilter Systeme und

Professionalisierung der Anwendungen

(eine Datenbasis!).

Integration von Daten und zugehrige

Zeichnungen in einem System

(Verknpfung Daten mit Zeichnungen

und Zeichnungen mit Daten).

Vorbereitung neuer Sichtweisen,

z.B. interne Leistungsverrechnung,

Raumhandelsmodelle, Kosten- und

Leistungstransparenz/-rechnung.

Georg-August-Universitt Gttingen

Dabei

besitzt CAFM-Implementierung eine

hnliche Komplexitt wie SAP R/3.

kommt der Entwicklung bergreifender

Workflow-Funktionalitten eine

besondere Bedeutung zu!

(D.h. im Fokus stehen nicht allein die

Daten sondern die Prozesse).

bentigt CAFM eine nachhaltige

Steuerung und Betreuung.

Im Gegenzug sollen Synergien

erschlossen und die Prozesse nach-

haltig und umfassend optimiert werden.

Georg-August-Universitt Gttingen

Georg-August-Universitt Gttingen

1999-2000 Ist-Analyse Gebudemanagement

(Externes Gutachten)

2000 Beschluss zur Einfhrung eines

CAFM-Systems

2001 HBFG-Antrag bei der DFG

(Kosten 50/50)

2002 Einfhrung von neun Modulen

Produkt BuiSy-Client-Server der Fa.

agiplan, jetzt Fa. conject AG

2002-2005 Implementierung des CAFM-Systems

in beiden Bereichen

Zeitlicher Ablauf

Auswahlprozess

Die CAFM-Einfhrung wird als

Gemeinschaftsprojekt zwischen Universitt

und Bereich Humanmedizin durchgefhrt.

D.h. es gibt nur eine zentrale CAFM-Anwen-

dungsumgebung und -betreuung im

Geschftsbereich Informationstechnologie.

Durchgefhrt wurde eine gemeinsame

Projektierung (Customizing).

Die Trennung erfolgt in Form eines

Mandanten- und Berechtigungskonzeptes.

Auf beiden Seiten wurde eine verantwortliche

Projektkoordination aus der

Organisationsentwicklung beauftragt.

Fr jedes einzufhrende Modul wurde

ein Modulverantwortlicher benannt und sog.

Poweruser aufgebaut/ausgebildet.

Georg-August-Universitt Gttingen

Projektstruktur CAFM

Implementierungskonzept CAFM

Projektierungsphasen seit Projektbeginn 09/2002

Phase 1 Projektierung mit agiplanTS

Alle vorgesehenen Module sollten - unabhngig

vom Datenbestand und vom Kenntnisstand zum

Modul - parallel eingefhrt werden (09/02-04/03).

Phase 2 Projektierung zur Insolvenz

Projektierung einzelner Module und Herstellung

der Funktionalitt fr die Piloten (06/03-09/03).

Phase 3 Projektierung mit conject

Vollstndige bernahme des Vertrages und

Weiterfhrung des Projektes (ab 10/03).

Georg-August-Universitt Gttingen

Implementierungskonzept CAFM

Module des Gttinger CAFM-Modells

Basismodul

Liegenschafts- und Flchenmanagement (LM)

Aufsatzmodule

Reinigungsbewirtschaftung (RB)

Schlsselverwaltung (SV)

Gefahrstoffmanagement (GM)

Entsorgungsmanagement (EM)

Vermietung und Verpachtung (VV)

Verbrauchsmedienmanagement (VM)

Vorbeugender Brandschutz (VB)

Kabel- und Trassenmanagement (KTM)

Georg-August-Universitt Gttingen

Erweiterungen seit Einfhrung:

realisiert:

Rahmenplananmeldung (RPA)

Auenflchen

Strategisches Flchenmanagement

Sicherheitsbeauftragte

Gewsserschutz

in Umsetzung:

Baumkataster

ADT-Anbindung (3D 2D)

Mobile Datenerfassung (PDA)

geplant:

Strahlenschutz

Gentechnik

Georg-August-Universitt Gttingen

Georg-August-Universitt Gttingen

1. Modul LM:

Zentrale Erfassung von Raum- und Gebudedaten.

Aktuelle Raum- und Gebudedaten als

Voraussetzung fr z.B.:

- Realisierung von Raumgewinnungsstrategien

(Raumhandel, Raumbedarfsberechnungen etc.)

Verteilung von BK auf Gebudekostenstellen

(durch aktuelle Verteilerschlssel)

Durchfhrung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen

fr Gebude (Kostentransparenz, Erschlieung

von Einsparpotentialen etc.)

Immobilienbewirtschaftung vs. -verwaltung

Reduzierung des Personaleinsatzes durch

Optimierung

Ergebnisse der Einfhrung des CAFM-

Systems am Beispiel von vier Modulen

Georg-August-Universitt Gttingen

2. Modul VV:

Elektronische Verwaltung von ca. 450 WE und 10 GE.

Mglichkeit zur Erstellung von u.a. NK-Abrechnungen,

Kautionsverwaltung, Serienbriefe, Auslastungsanalyse

3. Modul EM:

Erfassung von Abfallrechnungen via Schnittstelle und

direkt im System

Erstellung einer bereichsbergreifenden Abfallbilanz

aus dem System heraus

Kosten- und Mengentransparenz

Erschlieung von Einsparpotentialen

4. Modul SV:

Zentrale Erfassung von Schliesystemen u. Buchungs-

daten (81 Schlieanlagen, 162000 Schlssel)

Reduzierung des Personaleinsatzes

Optimierung im Bereich Planung und Umsetzung (Zeit)

Online-Bestellung

Georg-August-Universitt Gttingen

Untersttzung des Projekts durch Prsidium und

Vorstand unverzichtbar

Festlegung von Budgetregelungen fr das

Projekt sinnvoll

Entwicklung eines gemeinsamen Projektteams /

Projektgedankens ber beide Bereiche

notwendig

Schwerpunkt der Projekteinfhrung sowohl

Customizing als auch Prozessanalyse

Weiterentwicklung des Facility-Managements

auf Basis der CAFM-Systemlandschaft: BuiSy,

SIPORT, ENerGO, Compass etc.

Fazit der Projektimplementierung

Implementierung eines CAFM-Systems und

Aufbau einer CAFM-Systemlandschaft aus

Sicht der Informationstechnologie

Georg-August-Universitt Gttingen

Sichtweise vor der Implementierung von

dem CAFM-System BuiSy

Georg-August-Universitt Gttingen

Sichtweise auf die CAFM-Systemlandschaft

nach der Implementierung von BuiSy

Schnittstellen:

in Betrieb:

SAP FI (Finanzen)

SAP CO (Controlling)

SAP HR (Personalwesen)

SAP PM (techn. Instandhaltung / Wartung)

SiPort (elektronische Zutrittssteuerung)

Energiemanagement (ENerGO)

in Planung/Umsetzung:

Systemmanagement (update4u)

Medizintechnik (MT)

Georg-August-Universitt Gttingen

CISCOS YSTEMS

latigid

latigid

PWR

OK

WIC0

ACT/CH0

ACT/CH1

WIC0

ACT/CH0

ACT/CH1

ETH

ACT

COL

PWR

OK

WIC0

ACT/CH0

ACT/CH1

WIC0

ACT/CH0

ACT/CH1

ETH

ACT

COL

IT-Systemarchitektur

Ausgangssituation CAD

Bislang existierte kein strukturiertes Zeich-

nungsmanagement

(D.h. Unklarheit darber, welche Zeichnung

den tatschlich letzten nderungsstand

aufweist. Existenz mehrerer Zeichnungen fr

ein Objekt)

nderungsdienste befanden sich in ver-

schiedenen Zustndigkeiten

(D.h. unterschiedliche Zeichnungen mit

verschiedenen Gewerkeeintragungen)

Groteil der Zeichnungen entspricht nicht

den Anforderungen an CAD-Standards

(D.h. vielfach keine separaten Layer fr unter-

schiedliche Sichten und/oder Gewerken)

Geo