Heilmittelwerbegesetz eBook

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Erluterung des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) anhand von zwei Beispielen, leicht verstndlich, eine Einfhrung ins Thema, interessant fr MLMer fr Ditprodukte u.a.

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HWG & UWGKarl Hinkel, Dipl.-Wirtsch.-Ing, MBM - Kln Vortrag im Rahmen der Einfhrung eines Partnerprogrammes fr www.Heilsuse.eu Mit allen Produkten, die im hart umkmpften Markt der Gesundheit und Wellness angeboten werden, kann man rasch in Berhrung mit dem HWG = Heilmittelwerbegesetz und dem UWG = Unlauterer Wettbewerb Gesetz kommen Das Bundesministerium fr Justiz stellt die kompletten Bundesgesetze und Aktualisierungen kostenlos ins Internet. Wenn man sich also mit dieser Materie befassen mchte, dann kann man das ber Wikipedia ausfhrlich tun und zu allen Detailfragen, Definitionen und Erluterungen Antworten finden. Hier nun meine Ausarbeitung fr sie, soweit es unsere gute Zusammenarbeit angeht. Natrlich entspricht dieses Script keiner Rechtsberatung im Konfliktfalle. Es ist eine Einfhrung und sinnvolle Information.WWW.HEILSUSE.EU - INFO@HEILSUSE.EU

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Bevor wir uns an eine Gliederung begeben, zeichne ich zuerst die Beweggrnde fr diese Arbeit in einer Einleitung auf und gebe die beiden Beispiele an, mit denen wir uns beschftigen wollen; denn dann wissen Sie gleich, ob es sich fr Sie lohnt, das gesamte Ebook durchzulesen. An dieser Stelle muss ich auch betonen, dass es sich hier nicht um (unzulssige) Rechtsberatung handelt. Es geht um eine kaufmnnische Einfhrung in die Thematik, welche mit dem Titel angegeben ist: Das Heilmittelwerbegesetz und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb kennenzulernen und damit die Grenzen zu kennen, in denen wir uns geschftsmig bewegen knnen.

Kln, Mai 09

Karl Hinkel

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Das ist ja wichtig, weil fr Ihren Erfolg im Verkauf nichts wichtiger ist, als Selbstsicherheit, fr Ihre wirtschaftliche Tagesarbeit nichts wichtiger ist als Rechtssicherheit. Bevor ich die Beispiele ausfhrlich beschreibe, will ich mich mal selbst vorstellen: Geboren im Februar 1954, aufgewachsen in einer Grofalmilie auf einem Bauerhof in sdlichsten Westfalen als sechstes von neun Kindern absolvierte ich mein Studium als Wirschaftsingenieur 1980, das Fach Wirtschaftsrecht habe ich dabei durchgngig mit der Note sehr gut absolviert. Rechtliche Dinge waren auch immer eine wichtige Sache bei den umfangreichen Vertragswerken bei meiner Ttigkeit als Vertriebsingenieur im Bereich Computertechnik fr die Industrie, die Hochschulen fr Forschung & Lehre.

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Heute betreibe ich zusammen mit Partnern ein Internetgeschft fr moderne biophysikalische Funktionsmittel und eine bedeutende Reihe digitaler Produkte berwiegend in den Bereichen Gesundheit und Marketing. Um die beiden Beispiele, die ich jetzt nenne, und die wir fr unsere weiteren Arbeiten heranziehen wollen, gibt es seit vielen Jahren, zum Teil seit Jahrzehnten schon viel Aufregung. Es wird also Zeit, sich das ganze mal in Ruhe anzuschauen, um ruhig werden oder bleiben zu knnen. Vertrauen Sie mir, denn ich werde es sicher schaffen, die teils trockene Thematik des Wirtschaftsrechts verstndlich und interessant zu bearbeiten. Einige bungen habe ich insbesondere durch die letzten Jahre, wo Seminarteilnehmer immer wieder mit Recht forderten,

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die umfangreiche Thematik von Physik und Physiologie zu den eigenen Produkten so zu erklren, dass es jeder verstehen kann. Also habe ich mich darin gebt. Wichtig war das deshalb, weil das Interesse der Teilnehmer wirklich echt war und ist. Und nicht jeder hat ja einen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Nun also das erste Beispiel: Das erste Beispielbetrifft noch nicht einmal die neuen EdelsteineKristall-Flchen, sondern eine Produktserie, die viele meiner Leser kennen, von denen aber sicher alle wenigstens schon einmal gehrt haben. Ich meine so genannte Formula-Diten. Nachdem ich selbst durch einen Kollegen im Softwarehaus, in dem ich damals gearbeitet habe, hrte wie gut die Produkte seien, musste ich das selber ausprobieren. Mein Kollege hatte bei ausschlielich sitzender Ttigkeit EDV= Bildschirmarbeit und ausschlielich sitzender Freizeitbeschftigung in 4 Wochen 8 Kilo abgenommen.

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Das fand ich einfach klasse; denn ich hatte ja das gleiche Problem. Sitzen im Bro, im Auto, am Schreibtisch, im Flugzeug, mit Kunden im Restaurant und zu Hause am Fernseher. Immer nur Sitzen. Und dadurch hatte ich natrlich auch 8 Kilo zu viel auf den Rippen. Die neuen Produkte hatte mir der Kollege im Holiday Inn Hotel gezeigt, die hatte er auf Geschftsreisen nmlich immer dabei. Zwei Elffel von dem nach Vanille riechenden Pulver aus einer Dose schttete er in einen Schttelbecher und sagte, dass man dazu noch drei mal am Tage je zwei der ziemlich groen hellbraunen Tabletten schlucken msse. Erst spter erfuhr ich, dass das Pulver ein Nhrstoffgemisch ist, welches alle wichtigen Bestandteile der Ernhrung enthlt. Die Mischung ist sogar gesetzlich geregelt. Die Tabletten bestanden hauptschlich aus Haferkleie. O.K., lose kann man die ja nicht essen, dachte ich.

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Der Kollege sah auch noch sehr viel besser aus als vor der Gewichtsabnahme, mindestens 5 Jahre jnger. Das wollte ich auch: 8 Kilo weniger und 5 Jahre jnger. Also kaufte ich ein paar Dosen, groe und kleine, FormulaX stand da drauf. Klingt irgendwie nach Mathe. Und siehe da, es funktionierte. 8 Kilo in vier Wochen quasi automatisch. Das lieben wir Ingenieure, wenns funktioniert. Dann erhielt ich Einladungen, wo die Magie der Produkte erklrt werden sollte, die Vertriebswege erlutert und auch neue Produkte vorgestellt wurden. Das Vertriebskonzept interessierte mich nicht, weil ich ja eine gut bezahlte Festanstellung hatte. Interessant fand ich, wie die Redner ber die Produkte sprachen, ber Ernhrung und dass es wichtig sei, darauf zu achten. Genau das konnte ich mir ja nicht leisten im EDV-Vertrieb, oft musste eine Salamisemmel an der Tankstelle ausreichen, auf der Heimfahrt tat es eine Tte mit Waffelkeksen - gab es auch an Tankstellen.

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Durch das Formula Pulver hatte ich gemerkt, dass ich viel ruhiger geworden war, mich weniger ber die Kunden aufregte, besser schlafen konnte und irgendwie insgesamt besser drauf war. Einige Zeit blieb ich bei den Pulverdrinks, weil ich die gewonnene Lebensqualitt nicht missen wollte. Warum sich auch mit weniger zufriedengeben? Nun zu den eigentlich spannenden Auswirkungen dieser ganzen Erfolgsgeschichte vom Body-Shaping bei sitzender Ttigkeit: Dass mehr wird, was ich nicht allein nur habe der Mund des Gastes macht den Wein gut. (Martin Walser, Messners Gedanken) Also begann ich, Bekannten, Freunden, Nachbarn und Kunden davon zu erzhlen. Alle wollten die Produkte haben. Der Hersteller bot auch eine 90-Tage Zufriedenheitsgarantie, d.h., wenn ein Kunde unzufrieden war, bekam er sein Geld zurck. Was ich mit den Anwendern, sprich Konsumenten dieser Produkte erlebte, das war weitestgehend sehr motivierend: 80 % der Kunden waren sehr zufrieden, aber es gab auch einige wenige

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Probleme: Bei einer Kundin, die unbedingt abnehmen wollte, eine nette Dame im Alter von 65 Jahren, bluteten die Magengeschwre. Ihr Arzt rief mich an. Er meinte, seine Patientin solle gar nichts nehmen, er habe ihr schon jahrelang gesagt, dass sie nicht stndig Sahnetorte essen solle, das gbe nur Probleme, und nun noch diese moderne Astronautenkost ich solle sie einfach in Ruhe lasse. Das tat ich dann auch. Eine andere Kundin kam mit ihrer niedlichen kleinen Tochter in mein Bro ich arbeitete bereits selbstndig als Technischer bersetzer und Marketingberater fr meien frheren Arbeitgeber die freundliche Mutter meinte, sie habe schon so viel von diesen Produkten gehrt und sein froh, diese nun auch in Deutschland zu bekommen; denn sie habe stndig Kopfschmerzen, Schlafprobleme, sie wolle das unbedingt haben. Nach 14 Tagen kam die Frau mit der Tochter wieder, wollte ihr Geld zurck; denn das wrde ja auch auf der Pulverdose zugesagt. Sie sah mitlerweile sehr viel besser aus, hbscher, gelassener, gesnder. Es ging wohl ums Geld. Htte die Frau gesagt, dass sie etwas klamm sei, sicher htte ich ihr noch eine Dose oben-

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Karl Hinkel

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drauf geschenkt. Das Marketingprogramm des Herstellers mit den vielversprechenden Karrieren interessierte mich nicht so sehr, weil ich ja bereits ausgelastet war. Meine Arbeit machte mir ja auch viel Spa und war erfolgreich. Die Formula - Ditprodukte halfen mir zudem, wenn ich es zeitlich mal nicht schaffte, in ein Restaurant zum Mittagessen zu gehen. Mit der Zeit habe ich mich daran erinnert, dass in der Oberschule vor langer Zeit das Thema der gesunden Ernhrung behandelt worden war, wie der Stoffwechsel funktioniert, der Zitronensurezyklus, Zellatmung, wie der Krper Energie gewinnt, wie das halt alles wirklich funktioniert. Das Fachbuch hie Grundlagen der Ernhrung, und ich hatte es ja noch.