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Heim-Neubau soll sich ins Dorf integrieren · Zusammen mit Oscar Sales Bingisser taucht das Klarinettenensemble Holzbiig in die Welt der Schiffskobolde ein. ... Betriebsablauf zu

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Text of Heim-Neubau soll sich ins Dorf integrieren · Zusammen mit Oscar Sales Bingisser taucht das...

  • Ausserschwyz 9Mittwoch, 25. April 2018

    Musikalisches Mrchen fr Gross und KleinZusammen mit Oscar Sales Bingisser taucht das Klarinettenensemble Holzbiig in die Welt der Schiffskobolde ein. Die Klarinette wird zum Schiffshorn und entfhrt die Zuhrer in eine zauberhafte Mrchenwelt.

    Seit ber zehn Jahren ist das Klarinetten ensemble Holzbiig unterwegs und konzertiert mit immer wieder neuen Projekten in der Region. Das Ensemble unter der Leitung von Sabine Gertschen spielt dieses Jahr im Quintett. Oscar Sales Bingisser haucht den Figuren des kleinen Klabautermanns Leben ein. Die Musik von Viktor Fortin untermalt und umrahmt die Erzhlungen auf feinfhlige, unterhaltsame Weise. Die Geschichte wird in Mundart erzhlt und ist fr Kinder sowie Erwachsene ein aussergewhnliches und eindrucksvolles Erlebnis.

    Der unsichtbare KoboldKlabautermnner sind Schiffsgespenster, der kleine Klabautermann aber ist ein ganz besonderer Schiffskobold er ist nmlich unsichtbar. Auf dem Hochseefrachter, seinem Zuhause, spielt er den Schiffsmnnern einen Streich nach dem anderen. Da ihn niemand sehen kann, fhlt er sich bald ein wenig einsam. Eines Tages berbringt ihm eine Bergdohle eine Einladung eines Einsiedlers aus den Bergen. Hocherfreut und neugierig folgt er der Einladung. Dort

    angekommen, findet der kleine Klabautermann nur eine leere Hhle. Statt dem Einsiedler begegnet er der hbschen Eva. Seltsamerweise kann

    sie ihn sehen und sie ist nicht die Einzige.

    Der Klabautermann wird am kommenden Sonntag um 11 Uhr in der

    Aula des Schulhauses Maihof in Schindellegi aufgefhrt und am Abend um 17 Uhr im Theatersaal der Stiftsschule Einsiedeln. (eing)

    Oscar Bingisser, Sabine Gertschen, Anita Inderbitzin, Salome Besmer, Patricia Meier und Gurgen Kakoyan (v.l.) erzhlen beziehungsweise vertonen die Geschichte des kleinen Klabautermannes. Bild zvg

    Leser schreibenGlanzvolle (Wieder-)WahlenDie (Nicht)Wahl hat stattgefunden, alle offiziellen Kandidaten im Bezirk Hfe und in der Gemeinde Freienbach sind mit einem Glanzresultat demokratisch (wieder)gewhlt.

    Glanzresultat? Ja, denn die Gewhlten haben mit Bezug auf die eingereichten Wahlzettel einen sehr hohen Prozentsatz der Stimmen auf sich vereinigen knnen, und sie knnen ja auch nichts dafr, dass keine einzige Gegenkandidatur bestand. Ein kleines bisschen abgefallen sind da einzig die Gemeinderte Monika Lienert (neu) und Werner Schnellmann (bisher), die doch des fteren von einer der drei offiziellen Wahllisten gestrichen beziehungsweise nicht auf eine neutrale Liste gesetzt worden sein mssen.

    Glanzresultat? Bei einer Stimmbeteiligung von weniger als 19 % (Bezirk) beziehungsweise weniger als 21 % (Gemeinde Freienbach)? Bei kritischer Betrachtung knnte man feststellen, dass gegen 80 % der Stimmberechtigten die zur Wahl Stehenden nicht haben whlen wollen, aus welchen Grnden auch immer. Demokratische Legitimation sieht irgendwie anders aus. Aber wie heisst es doch auf Franzsisch so schn: Les absents ont toujours tort.

    Thomas Brunner, Pfffikon

    von Andreas Knobel

    D ie gute Nachricht vorweg: Die fr das Jahr 2030 berechnete Anzahl bentigter Heimpltze wurde schweizweit nach unten korrigiert. Das heisst, die Gemeinden mssen nun nicht ganz so viele neue Pltze schaffen wie befrchtet. So sollten in Wollerau 72 Pflegeheimpltzen ausreichen, ursprnglich ging man von ber 100 aus.

    Sieger wurde gekrtDennoch bleibt das Vorhaben herausfordernd, mitten im Dorf Wollerau, auf dem Areal des bestehenden Altersheims TurmMatt, zwei Neubauten hinzustellen. Am Samstag konnte die Stiftung Alterszentrum TurmMatt im neuen Caf Brggli im Bchlipark wo bereits neue Alterswohnungen stehen den Nachbarn und der Bevlkerung das auserkorene Projekt vorstellen.

    Stiftungsratsprsident Heinz Auer und Zentrumsleiter Stefan Blum erklrten als Gastgeber das Vorgehen. Die Ausfhrungen berliessen sie GianReto Peer und Barbara Springer von der Firma Helbling Beratung + Bauplanung AG in Zrich, die den ganzen Bauprozess vom Anfang bis zum Schluss begleiten. 27 Architekturbros bewarben sich fr den Studienauftrag, sechs haben die Fach und die Sachjury auserwhlt. Nachdem sich zwei Bros zurckgezogen haben, sind vier verblieben. Als Sieger gingen schliesslich die BGM Architekten GmbH aus Basel hervor.

    In allen acht Ecken Es lag dann an Architekt Stephan Mhring, ihr Projekt den Nachbarn und der Bevlkerung vorzustellen. Er betonte, dass keine Sonderbauvorschriften zum Zuge kmen. Klar sei auch stets gewesen, dass der ganze Komplex nach Baureglement auf zwei Gebude verteilt

    werden muss. Um einen optimalen Betriebs ablauf zu gewhrleisten, sind diese beiden Gebude jedoch unterirdisch verbunden. Dank einer ausgeklgelten fnf und achteckigen Form, die sich sozusagen an die Nachbarhuser und den Krebsbach anschmiegt, gelingt es, dezente Bauten zu erstellen, die sich von ihrer Bauweise gar an die historischen Huser im Dorfkern anlehnen. Peer gab zu bedenken, dass es auf dem beschrnkten TurmMattGelnde neu 72 statt wie heute

    46 Wohneinheiten unterzubringen gilt.Dass die Gebude dennoch die Um

    gebung nicht erschlagen, dafr ist nicht zuletzt Ueli Graber von Graber Allemann Landschaftsarchitektur in Altendorf verantwortlich. In unzhligen Nischen rund um die Gebude wird er Grten und Wege anlegen,

    sodass die Nachbarn in die grne Natur statt an eine graue Wand schauen drfen. Auch dass die Zulieferung ber die Bahnhofstrasse erfolgt, drfte die Nachbarn im Allgemeinen beschwichtigen.

    Mit all diesen Massnahmen mchten die Verantwortlichen erreichen,

    dass auch visuell kein Spital, sondern ein Wohnhotel entsteht, dessen Grsse kaum wahrnehmbar ist.

    Noch langer Weg vor sichRecht komplex ist auch die weitere Vorgehensweise. Am 5. Dezember 2018 soll der Gemeinderat die Sachvorlage an der Gemeindeversammlung vorstellen, damit am 10. Februar 2019 an der Urne abgestimmt werden kann. Bis dahin werden natrlich auch die Kosten ermittelt sein.

    Mitte 2020 sollte der Abbruch der bestehenden Alterswohnungen die bereits leer sind erfolgen. An dessen Stelle kommt das neue Pflegeheim zu stehen. Erst danach wird das alte Pflegeheim abgebrochen, wo seinerseits das neue Wohnheim entsteht. Ende 2022 sollten luft alles nach Plan alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.

    Infos auf turmmattwollerau.ch/projekte

    Das Neubauprojekt des Wohn- und Pflegeheims Turm-Matt in Wollerau mit seinen 72Einheiten besticht durch seine polygonale Form und die vielen Gartennischen. So kann es nicht nur ans Dorfbild, sondern auch an die Nachbarsgrundstcke samt Krebsbach angepasst werden. Illustration zvg

    Zentrumsleiter Stefan Blum und Stiftungsratsprsident Heinz Auer (sitzend) freuen sich mit den Architekten und Bauplanern (v.l.) Robin Bader, Stephan Mhring, Barbara Springer und Gian-Reto Peer. Bild Andreas Knobel

    Die Grsse der Gebude sollte kaum wahrnehmbar sein.Stephan Mhring BGM Architekten GmbH

    Heim-Neubau soll sich ins Dorf integrieren

    In der Turm-Matt in Wollerau sollen das bestehende Wohn- und Pflegeheim durch zwei Neubauten ersetzt werden. Nun wurde das Siegerprojekt erkoren und die Bevlkerung

    informiert. Das Projekt drfte dank geschickter Architektur Anklang finden.

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