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  • Schreib-Peer-Tutor*innen-Konferenz

    Abstracts23.-25. September 2016 | Pdagogische Hochschule Freiburg

    9 Das Schreibzentrum der Pdagogischen Hochschule Freiburg

  • Yuliya Khutko

  • Herzlich Willkommen zur 9. SPTK in Freiburg! Als wir im letzten Jahr fr diese Tagung warben, waren wir uns nicht so sicher, ob sich wirklich viele von euch nach Hamburg 2015 auch 2016 wieder auf einen sehr langen Weg machen wrden. Die zahlreichen Vorschlge fr Vortrge, Workshops, Rundtisch-Gesprche und die noch zahlreicheren Anmeldungen aus fast allen Teilen Deutschland haben uns eines besseren belehrt. Ein beson-deres Willkommen! geht an unsere Kolleg*innen vom Schreibzentrum der PH Zrich in der Schweiz und vom Center for Teaching and Learning an der Uni-versitt Wien in sterreich! Wie wir erfahren haben, wird es in Zukunft auch in diesen beiden Lndern Schreib-Peer-Tutor*innen-Tagungen geben und wir hoffen natrlich, dass dann dort ebenfalls eine kleine Gesandtschaft aus Deutschland dabei sein wird. Danke an das Schreibzentrum der Goethe-Universitt Frankfurt/Main fr die Bereitstellung der Fotos aus ihrem Fotowett-bewerb Schreiborte. Diese Fotos werden den Tagungsort der SPTK versch-nen. Die Fotos der drei Preistrger*innen findet ihr in dieser Broschre. Dafr Danke an Yuliya Khutko, Ulrike Ulrich und Nico Linde. Ein herzliches Danke-schn an euch alle, die ihr in unterschiedlicher Form zum Programm beitragen werdet. Ganz besonders freuen wir uns ber die Bereitschaft von Diana Koppelt, Jana Scheurer und Alicja Pitak von der Europa-Universitt Viadrina, Frank-furt/Oder, uns mit ihrem Writers Circus gleich zum Tagungsbeginn in die richti-ge Schreiblaune zu versetzen. Ein herzliches Dankeschn geht auch an Daniel Spielmann (Goethe-Universitt, Frankfurt/Main) fr seine Keynote am Samstag-vormittag. Last, but not least, danken wir dem Rektorat der Pdagogischen Hochschule Freiburg fr die Bereitstellung von finanziellen Mitteln zur Organisa-tion der Tagung. Ein paar einfhrende Worte zum Programm der 9. SPTK: Wir sind der Meinung, dass das diesjhrige Thema der Tagung, Tatschliche Beratungsbedarfe gemeinsam ermitteln Mit Ratsuchenden, Lehrenden und der Institution kommunizieren einen ganz speziellen Bedarf schafft, Hilfsmittel und passen-de Formate fr diese Kommunikation zu erstellen. Mit Blick auf die im Tagungs-titel angesprochenen Zielgruppen unserer kommunikativen Absicht schlagen wir deswegen sechs Arbeitsgruppen (SIG, Special Interest Group) vor, die im Rah-men von zwei Zeitfenstern von jeweils 1,5 Stunden (siehe Programmbersicht) Texte schreiben werden, mit deren Hilfe wir in Zukunft an unseren Standorten mit allen Leitungsebenen zum Thema Schreiben hoffentlich besser ins Ge-sprch kommen werden. Hier eine bersicht ber die Arbeitsgemeinschaften, deren Zielgruppen und die anvisierten Textsorten, die bis zum Tagungsende entstehen sollen: SIG 1: Ihr berichtet in einer Reportage fr eine berregionale Tageszeitung ber die 9. SPTK, mit dem Ziel, einen zumindest fr Deutschland erkennbaren

    Schreib-Peer- Tutor*innen- Konferenz9

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  • Notstand in Sachen akademischer Literalitt im modularisierten Studium zu signalisieren und einen bildungspolitischen Impuls zu skizzieren, wie auf diesen Notstand im Kontext von Schreibzentrumsarbeit und Schreibberatung reagiert werden sollte. Fordert in der Reportage konkrete Schritte ein, die euch auf bil-dungspolitischer Ebene dafr als dringend notwendig erscheinen. Fr diese SIG suchen wir Leute, die ein Faible fr journalistisches Schrei-ben und die Darstellung des Groen und Ganzen haben. Diese Reportage kann nach der Tagung von allen als Vorlage genutzt werden, um Versionen fr Regionalzeitungen zu verfassen. SIG 2: Ihr verfasst ein Strategiepapier fr die Kommunikation mit den Hoch-schul- bzw. Uni-Leitungen. Auf der Grundlage der auf der 9. SPTK vorgestell-ten vielfltigen Bedarfe der Studierenden im Bereich des akademischen bzw. wissenschaftlichen Schreibens und Lesens verweist ihr auf die Notwendigkeit des Ausbaus von Schreibzentren als (hybride) Lernorte, die weit ber die traditi-onelle Vorstellung der Schreibwerkstatt hinausreichen und mit ihren Angebo-ten fr Studierende und Lehrende Akzente in der Hochschuldidaktik, in der Schreib- und Lesepdagogik und fr die Profilierung von Peer-Lernen, Feed-back und Beratung in den Fchern setzen. Ihr macht in eurem Strategiepapier klar, wie diese Aufbauarbeit mittelfristig geleistet werden knnte, angemessene Ressourcen vorausgesetzt. Fr diese SIG suchen wir Leute, die bereits Erfahrung im Umgang mit der Leitungsebene haben und es lieben, Strategien durchzuspielen. Dieses Strate-giepapier kann nach der Tagung von allen als Vorlage genutzt und bei Bedarf adaptiert werden, um mit dem eigenen Rektorat wirkungsvoller ins Gesprch zu kommen. SIG 3: Ihr entwerft die Argumentation fr einen hausinternen Mittelantrag bei eurer Verfassten Studierendenschaft, wenn diese, wie z.Zt. an vielen Standorten blich, ber Mittel zur Verbesserung von Studium und Lehre verfgt. Stellt so konkret wie mglich den Kreislauf von Schreibzentrumsarbeit dar, bei dem es immer wieder von Neuem darum geht, die vorhandenen Bedarfe der Studierenden und Lehrenden in Sachen akademischer Literalitt zu analysieren, Anleitungs-, Begleitungs- und Beratungsangebote zu entwickeln, bekannt zu machen, durchzufhren und zu evaluieren, um sie auf der Basis der sich stndig verndernden Bedarfe weiterzuentwickeln. Verdeutlicht den materiellen Wert, der sich mit diesem Aufwand verbindet und mit dem angezielten Ergebnis, dass gestrkte Studierfhigkeit zu erfolgreichen Absolvent*innen fhrt und nicht zu-letzt die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhht.

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  • Notstand in Sachen akademischer Literalitt im modularisierten Studium zu signalisieren und einen bildungspolitischen Impuls zu skizzieren, wie auf diesen Notstand im Kontext von Schreibzentrumsarbeit und Schreibberatung reagiert werden sollte. Fordert in der Reportage konkrete Schritte ein, die euch auf bil-dungspolitischer Ebene dafr als dringend notwendig erscheinen. Fr diese SIG suchen wir Leute, die ein Faible fr journalistisches Schrei-ben und die Darstellung des Groen und Ganzen haben. Diese Reportage kann nach der Tagung von allen als Vorlage genutzt werden, um Versionen fr Regionalzeitungen zu verfassen. SIG 2: Ihr verfasst ein Strategiepapier fr die Kommunikation mit den Hoch-schul- bzw. Uni-Leitungen. Auf der Grundlage der auf der 9. SPTK vorgestell-ten vielfltigen Bedarfe der Studierenden im Bereich des akademischen bzw. wissenschaftlichen Schreibens und Lesens verweist ihr auf die Notwendigkeit des Ausbaus von Schreibzentren als (hybride) Lernorte, die weit ber die traditi-onelle Vorstellung der Schreibwerkstatt hinausreichen und mit ihren Angebo-ten fr Studierende und Lehrende Akzente in der Hochschuldidaktik, in der Schreib- und Lesepdagogik und fr die Profilierung von Peer-Lernen, Feed-back und Beratung in den Fchern setzen. Ihr macht in eurem Strategiepapier klar, wie diese Aufbauarbeit mittelfristig geleistet werden knnte, angemessene Ressourcen vorausgesetzt. Fr diese SIG suchen wir Leute, die bereits Erfahrung im Umgang mit der Leitungsebene haben und es lieben, Strategien durchzuspielen. Dieses Strate-giepapier kann nach der Tagung von allen als Vorlage genutzt und bei Bedarf adaptiert werden, um mit dem eigenen Rektorat wirkungsvoller ins Gesprch zu kommen. SIG 3: Ihr entwerft die Argumentation fr einen hausinternen Mittelantrag bei eurer Verfassten Studierendenschaft, wenn diese, wie z.Zt. an vielen Standorten blich, ber Mittel zur Verbesserung von Studium und Lehre verfgt. Stellt so konkret wie mglich den Kreislauf von Schreibzentrumsarbeit dar, bei dem es immer wieder von Neuem darum geht, die vorhandenen Bedarfe der Studierenden und Lehrenden in Sachen akademischer Literalitt zu analysieren, Anleitungs-, Begleitungs- und Beratungsangebote zu entwickeln, bekannt zu machen, durchzufhren und zu evaluieren, um sie auf der Basis der sich stndig verndernden Bedarfe weiterzuentwickeln. Verdeutlicht den materiellen Wert, der sich mit diesem Aufwand verbindet und mit dem angezielten Ergebnis, dass gestrkte Studierfhigkeit zu erfolgreichen Absolvent*innen fhrt und nicht zu-letzt die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhht.

    Fr diese SIG suchen wir Leute, die vielleicht selbst schon in der Verfass-ten Studierendenschaft gearbeitet haben bzw. Erfahrung im Umgang mit diesem Gremium und mit hausinterner Antragsrhetorik haben. Dieses Strategiepapier kann von allen als Vorlage genutzt werden, um in Zukunft bei der Verfassten Studierendenschaft erfolgreich Mittelantrge zu stellen. SIG 4: Ihr erstellt eine Informationsbroschre fr die Kommunikation mit den Fachschaften mit den wichtigsten Fakten der prozessorientierten Schreibdidaktik. Erinnert euch an die Zeit, bevor ihr als Schreibberater*innen ausgebildet wurdet: Was habt ihr ber Schreibprozess, Schreibenden-Biografie, individuelles Schreibhandeln, Schreibertypen, Textsorten etc. gewusst? Was sollten die Fachschaften wissen, um die Bedarfe ihrer Peers besser zu erken-nen und gegenber den Lehrenden und dem Schreibzentrum konkreter artikulie-ren zu knnen? Welche schreibdidaktischen Argumente sollten sie kennen, um ihren Peers die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Schreibentwicklung, lang-fristigen Arbeitens an komplexen Schreibauftrgen, Peer-Feedback, Schreibbe-ratung und Textrevision wirkungsvoll vermitteln zu knnen? Fr diese SIG suchen wir Leute, die vielleicht selbst in einer Fachschaft aktiv sind oder waren, die gerne ihren eigenen Erkenntnisweg als Schreibex-pert*innen reflektieren und die schlielich Erfahrung im Umgang mit Info-Broschren haben. Diese Info-Broschre kann von allen als Vorlage genutzt werden, um im Anschluss an diese Tagung als erstes die im Team des Schreib-zentrums vertretenen Fachschaften in Sachen Schreiben besser in Kenntnis zu setzen. SIG 5: Ihr erstellt, wie in SIG 4, eine Inf

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