Idee Nr. 1 – Eine Mindmap erstellen Idee Nr. 1 – Eine Mindmap erstellen Liebe Eltern, liebe Betreuer*innen,

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  • Idee Nr. 1 – Eine Mindmap erstellen

    Liebe Eltern, liebe Betreuer*innen, eine tolle Möglichkeit, die Kinder anzuregen, sich selbst Akti- vitäten auszudenken, ist das Erstellen einer Mindmap. Dabei steht ein Thema in der Mitte eines Blattes und rundherum werden Ideen dazu aufgeschrieben oder gemalt.

    Diese Arbeitstechnik findet in vielen Schulen Verwendung, möglicherweise kennt Ihr Kind sie also bereits. Sollte das nicht der Fall sein, ist das nicht schlimm, mit ein wenig Erklä- rung verstehen Kinder diese Methode meist schnell.

    Wir haben für Sie eine Vorlage zum Ausdrucken und Aus- füllen vorbereitet und geben Ihnen noch ein paar Infos an die Hand – dann können Sie auch schon loslegen.

    Eine Mindmap fördert das kreative Denken

    Das folgende Foto zeigt eine einfach strukturierte Mind- map, die von der elfjährigen Lea vor Kurzem aus aktu- ellem Anlass angefertigt wurde. Dieses Kind hatte eine ganze Menge Ideen, was es alles zuhause machen könnte:

    © Lea Holl

    In der Vorlage, die wir für Sie vorbereitet haben, kann auch Ihr Kind verschiedene Ideen sammeln, die gegen Langeweile helfen. Es müssen nicht gleich so viele sein wie bei Lea – besonders jüngeren Kindern wird sicher nicht gleich so viel einfallen und das ist völlig in Ordnung!

    Wichtig: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Die Mindmap fördert vernetztes Denken und ermöglicht Ihrem Kind so- mit, zu kreativen und ungewöhnlichen Ideen zu gelangen.

    Los geht‘s!

    Wir haben in der Vorlage auf Seite 2 zunächst fünf Ver- bindungsbögen vorgegeben, die beschriftet oder mit einer Zeichnung versehen werden können. Selbstverständlich können weitere hinzugefügt werden, wenn die Ideen nur so sprudeln sollten. Um den Kindern den Einstieg zu er- leichtern und ihre Kreativität ein wenig ins Rollen zu brin- gen, haben wir eine mögliche Tätigkeit bereits genannt. Die Bilder am Rand des Blattes stehen für weitere Ideen, die ihr Kind übernehmen kann, aber nicht muss.

    Da die Ideen vom Kind selber gesammelt und notiert werden sollen, ist es mit der Mindmap zum einen schon einmal eine Weile sehr sinnvoll beschäftigt und zum anderen übernimmt es Verantwortung für die eigene Zeit- gestaltung.

    Dabei kann es die Erfahrung machen, dass es der Lange- weile nicht machtlos ausgeliefert ist, sondern selbst etwas dagegen tun kann.

    Ist die Mindmap fertig, kann das Kind aus diesem Ange- bot selbst etwas wählen und Sie werden in Ihrer Rolle als „Animateurin“ oder „Animateur“ etwas entlastet. Auf den Satz „Mir ist langweilig.“ können Sie mit dem Hinweis auf die Mindmap reagieren.

    So setzen Sie die Mindmap ein • Drucken Sie Seite 2 aus. • Besprechen Sie mit Ihrem Kind, worum es bei dieser

    Beschäftigung geht. • Helfen Sie, wenn nötig, beim Sammeln von Ideen,

    indem Sie z. B. stumm auf Gegenstände wie Spiele oder Malutensilien zeigen oder Tätigkeiten in Rät- selsätzen verpacken, sodass Ihr Kind das Erfolgser- lebnis hat, selber auf die Dinge gekommen zu sein.

    • Benötigt Ihr Kind keine Hilfe, lassen Sie es die Arbeit alleine tun, umso stolzer kann es am Ende auf das Ergebnis sein.

    Jedes Kind kann seine eigene Mindmap erstellen, es ist aber auch möglich, dass mehrere Geschwister gemeinsam arbeiten und ihre Ideen sammeln.

    Viel Spaß und Erfolg!

    Ihre Lernbienen