Instandhaltungsbuch Betriebs- und 2012. 11. 21.آ  Den Spyder immer auf den Reiأںverschluss lagern und

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Text of Instandhaltungsbuch Betriebs- und 2012. 11. 21.آ  Den Spyder immer auf den Reiأںverschluss...

  • Betriebs- und Instandhaltungsbuch

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    6262 Schlitters 63 tel: +43-(0)5288/727 30 fax: +43-(0)5288/727 31

    e-mail: seedwings@tirol.com w www.tirol.com/seedwings

  • Seite / 1 Wir beglückwünschen Sie zum Kauf eines Seedwings Spyder. Wir hoffen, dass ihnen Ihr Spyder viele Stunden, genussvolle Stunden, in der Luft bereiten wird! Lesen Sie dieses Flughandbuch genauestens und ausführlich durch!

    Inhaltsverzeichnis :

    Wichtig für ihre Sicherheit Seite 1 Landung Seite 7 Aufbau 2 Einstellung Trimmung 8 Kurzpack 3 Abbau 9 Flachaufbau Service 4 Flugbetrieb 5 Schlepp Transport 6

    Wichtig für ihre Sicherheit: �� Ihr Spyder wurde unter Berücksichtigung modernster Sicherungstechnik konstruiert und gebaut. �� Handbuch vor den ersten Flug ausführlich durchlesen �� Dieser Spyder ist für Fußstart / Winden / und UL Schlepp einer Person geeignet. �� Er ist nicht geeignet für Flugmanöver über 60 Grad Querneigung oder

    einen Anstellwinkel über 30 Grad. Weiteres ist er nicht geeignet für Kunstflüge. �� Fluggeschwindigkeiten über 80 km/h �� Helm und Rettungsschirm bei jedem Flug ist Pflicht. �� Fliegen Sie diesen Spyder nur wenn Sie bereit bez. Ihnen persönlich bewusst ist, dass dieser Sport

    mehrere Risiken mit sich bringt. �� Hängegleiten ist ein gefährlicher Sport und kann Risiko und Verletzungen mit sich bringen, unter

    Umständen mit tödlichem Ausgang, selbst bei Ausübung durch einen erfahrenen Piloten. �� Seien Sie sich jeder Wind und Wetterbedingung bewusst und daß Sie diesen Spyder auch beherrschen,

    böige und turbulente Bedingungen können dazu führen das auch erfahrene Piloten den Spyder nicht mehr sicher beherrschen, unter solchen Bedingungen kann sich das Fluggerät überschlagen und brechen

    was zu schwersten Verletzungen führen kann. �� Fliegen Sie nie unter Alkohol / Drogen /und Tabletteneinfluss �� Seedwings Europe übernimmt keinerlei Haftung für jeweilige Unfälle aller Art.

    Gerichtstand ist Zell am Ziller Tirol

    A- 6262 Schlitters 63 T el: 0043 5288 72730 E-Mail: seedwings@tirol.com Hompage: tirol.com/seedwings

  • Seite / 2 Aufbau :

    �� Reißverschluss öffnen �� Polster vom Trapez entfernen �� Segellgattensack aus dem Packsack entnehmen �� Trapezeck befestigen

    Speedbar mit dem Speedbaradabter und mit dem Quickpin verbinden, Quickpin mit der Sicherungskappe sichern.

    �� Spyder auf das Trapez stellen Packsack und Packbänder entfernen. �� Vordere Unterverspannung einhängen und sichern! �� Nasenlatte einschieben und auf den Schrauben aufsetzen. �� Randbögen einschieben und die Alukappe auf den Randbogen stecken . �� Mittels Spannhebel ganz Durchspannen ( Anschlaggeräusch) . �� Flügel nun ganz auseinander geben. �� VG zur Hälfte anziehen und die Segellatten von innen einschieben �� Spyder ganz Durchspannen und die Oberverspannung einhängen. �� Spyder auf die Nase setzen und die Anschläge in die Segeltaschen einlegen und die

    Reißverschlüsse schließen ( dazu das Segel mit einer Hand entlasten) �� Untersegellatten einschieben und sichern. �� Randbogenspannhebel gleichmäßig ausrichten Li + Re �� Nasenverkleidung wird angeklettet. �� Spyder durchecken und noch mal überprüfen VG gangbar? Schrauben alle angezogen? �� Kontrolle aller geschlossenen Reißverschlüsse und ob der Klett beim Randbogen gleichmäßig

    zugeklettet ist.

    Achtung fliege nie ohne Nasenverkleidung und schließe alle Reißverschlüsse und Kletts, denn das könnte die Pitschstabilität negativ beeinflussen !

    A- 6262 Schlitters 63 T el: 0043 5288 72730 E-Mail: seedwings@tirol.com Hompage: tirol.com/seedwings

  • Seite / 3

    Kurzpacken des Gerätes!

    �� Reißverschluss des Packsackes öffnen. �� Schutzhüllen der Flügelrohre entfernen und Segelbefestigungsstift lösen �� Vorderer Bolzen von der vorderen hinteren Seitenstange lösen und herausziehen �� Hinteres Flügelrohr langsam herausziehen markieren ob links oder rechts. �� Segel wieder in den Packsack legen, Rohre vorne verstauen. �� Basic vom Trapezeck abschrauben und parallel zum Trapez verstauen. �� Reisverschlüsse wieder schließen und den gesamten Packsack mit Segel einschlagen

    und mit einen Klett sichern.

    Kurzpacken auf Langversion! �� Packsack öffnen. �� Hintere Seitenstange in die markierten vorderen Seitenstangen einfügen und sie

    mit dem Bolzen (Sicheren Bolzen) von unten nach oben einfügen und mit dem Ringsplint sichern. �� Hintere Segelbefestigungslasche mit dem Bolzen in die hintere Seitenstange einführen und mit den

    Ringsplint sichern; Reisverschluss schließen.

    Achtung! Daß die Segelbefestigungslasche nicht verdreht und von unten montiert ist !! Hülse für die Randbogenführung muss Richtung Eintrittskante stehen. Beim Aufgebauten Zustand des Spyders muss die Lasche unten angebracht sein !!

    Vorflugscheck!

    1. Entlangvisieren an beiden Flügelrohren von der Nase des Spyders, Kontrolle der Biegung und Randbögen, linke u. rechte Seite müssen identisch sein.

    2. Am Flügelgelenk die Verbindung Flügelrohr/Querrohr überprüfen! 3. Segelattenende alle eingehängt? 4. Verspannungen und Kauschen auf verdrehen überprüfen. 5. Querrohrspannseil nicht verdreht und richtig eingerastet und eingehängt? 6. VG läuft reibungsfrei! 7. Swiveltip frei und bewegen sich nach oben . 8. Reißverschlüsse und Kletts alle geschlossen? 9. Randbogenspanner Li + Re gerade eingerastet Klett geschlossen? 10. Oberverspannung eingehängt? 11. Reserveaufhängung lang genug? 12. Trapezrohre und Trapezecken auf Schäden kontrollieren 13. Liegeprobe: Abstand zur Basic o.k., Gurtzeug nicht verdreht?

    Überprüfe Deinen Hängegleiter gründlich Dein Leben hängt daran!

  • Seite / 4 Flachaufbau :

    Sinnvoll bei starken Wind .

    1. Im Aufgebauten Zustand die VG vollständig lösen. 2. Trapezeck auf der VG Seite öffnen ( Quickpin erforderlich) 3. Nase des Spyders gegen den Wind drehen. 4. Vordere Unterverspannung an der Nasenplatte aushängen. 5. Nase anheben und gleichzeitig leicht nach vorne ziehen um den Steuerbügel nach hinten klappen zu

    lassen. 6. Spyder auf den Boden legen.

    Achtung : Nachdem der Spyder wieder aufgestellt wird um ihn startbereit zu machen, ist es unbedingt notwendig den Vorflugscheck durchzuführen:

    Service und Wartung:

    Das Gerät ist regelmäßig zu warten, um optimale Sicherheit, Leistung und Lebensdauer zu gewährleisten.

    �� Segellatten nach 20 Std. Flugzeit auf regelmäßigkeit laut Plan überprüfen. �� Kontrolle der Randbögen auf Risse und Verformungen ( ein verbogener Randbogen kann ein ziehen

    des Spyders zu Folge haben ) �� Von Zeit zu Zeit Reißverschlüsse /Rollen /Beschlagteile/Segellatten mit Teflonspray einsprühen. �� Rohre auf Dellen überprüfen. �� Verspannungen und Kauschen auf Verdrehungen und Beschädigungen überprüfen. �� Spyder nie Nass einpacken kann zu Beschädigungen führen.

    Um die Gültigkeit des DHV Gütesiegels zu bewahren ist ab den Neukauf eine Überprüfung nach 5 Jahren vorgeschrieben. In weiterer Folge ist eine 2 Jahres Überprüfung, durch einen autorisierten Herstellerbetrieb für Luftfahrtgeräte durchzuführen.

    Achtung : Alle Reparaturen an Segel und Gestell können nur durch einen autorisierten Seedwings Händler durchgeführt werden nur er verfügt über alle technischen Unterlagen.

    Beschädigte Teile müssen vor dem Start durch originale Seedwings Ersatzteile ersetzt werden.

    A- 6262 Schlitters 63 T el: 0043 5288 72730 E-Mail: seedwings@tirol.com Hompage: tirol.com/seedwings

  • Seite / 5

    Flugbetrieb :

    Vor den Start:

    �� Vorflugscheck von Spyder und Gurt durchführen. �� In Haupt und Sicherheitsaufhängung eingehängt ? �� Liegeprobe durchgeführt ? �� Hängeposition ca 6-10 cm über die Basis jedoch ohne dass diese bei einer Steuerbewegung am Gurt

    streift . �� Die Sicherheitsaufhängung sollte 5 cm länger sein als die Hauptaufhängung .

    Achtung : Wenn es nötig ist, die Aufhängung zu verlängern empfehlen wir dringend neue Aufhängungsschlaufen vom Seedwings Händler anbringen zu lassen. Das Verlängern der Aufhängung mit zusätzlichen Schlaufen kann gefährlich sein .

    Start :

    Prüfen ob: �� Gurt eingehängt �� VG 1/3 gespannt �� Nase horizontal bis leicht angehoben �� Flügel waagrecht �� Wind günstig von vorne !

    Bei stärkeren Wind ist es günstig ein oder zwei Starthelfer zu haben, die Kommandos zur Kommunikation müssen vorher genau abgesprochen werden. Der Startanlauf soll progressiv bis zur maximalen Anlaufgeschwindigkeit erfolgen .

    Flug : �� Bei genügend Sicherheitsabstand vom Boden kann die VG gegebenenfalls justiert werden. �� Bei Lose VG erreicht man das Bestmöglichste Händling beim Kurbeln. �� Gespannte VG verbessert die Gleitleistung vor allen im höheren Geschwindigkeitsbereich das

    Kurvenverhalten wird träger.

    Achtung : Machen Sie die ersten Flüge in einem bekannten Fluggelände bei guten Bedingungen. Rechnen Sie bei allen Manövern einen extra Sicherheitspolster ein, bis S