INTERBUS Installation & Diagnostics Phoenix Contact

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Manual de Configuración y puesta en servicio de sistemas interbus impartido por Phoenix Contact

Text of INTERBUS Installation & Diagnostics Phoenix Contact

  • INTERBUSInstallation & Startup

    PC WORX & CMDMaintenance & Diagnostics

  • INTERBUSInstallation & StartupPC WORX & CMDMaintenance & Diagnostics

    Ihr Referent:

    CCAXCompetence Center AUTOMATIONWORX

    Sie haben Fragen oder Anregungen?Rufen Sie uns an:+49 (0) 52 81 9 46 21 01

    Weitergabe sowie Vervielfltigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung ihres Inhalts sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrcklich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten. Alle erwhnten Firmen- und Markenbezeichnungen sind Handelsmarken und/oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Hersteller.

    2011 Phoenix Contact GmbH & Co. KG

    1 INTERBUS-SystemTopologie 1-15Aufgaben der Komponenten 1-31Serielle Datenbertragung 1-35Identifikations- und Datenzyklus 1-41

    2 HardwareDie Pheonix Contact Steuerungen 2- 5Standardregister der Steuerung 2-13

    3 INTERBUS-DiagnoseDiagnose an Fernbusteilnehmern 3-5Diagnose an Lokalbus-Teilnehmern 3-17

    4 SteuerungsdiagnoseDiagnose auf der Steuerung 4-5Erweiterte Diagnose 4-21

    5 PC WORX und DIAG+PC WORX und DIAG+ im berblick 5-5Bedienoberflche 5- 7Fahrplan fr ein Projektbeispiel 5-17Kommunikationswege 5-21Netzwerkeinstellungen der Steuerung 5-25Konfiguration des Bussystems 5-29Online-Konfiguration 5-33Offline-Konfiguration 5-37Gertekatalog und Gertedateien 5-41Prozessdatenvariablen 5-47Test und Debugging 5-53Arbeiten mit dem Schulungsprojekt 5-57Diagnosemglichkeiten mit PC WORX 5-61

    6 CMDCMD im berblick 6-5Erste Schritte 6-9Bedienoberflche 6-13Fahrplan fr ein Projektbeispiel 6-17Arbeiten mit dem Schulungsprojekt 6-27Grundeinstellungen 6-31Monitoringfunktion 6-37Diagnosemglichkeiten 6-41

    7 Spannungsversorgungskonzept & Installation KupferSpannungsversorgung der Gerte 7-5Spannungsversorgung Inline 7-9Spannungsversorgung Rugged Line 7-17Anschlusstechniken fr Sensoren 7-25Differenzsignalbertragung 7-29Schirmungs- und Erdungskonzept 7-33Busverkabelung in Kupfer 7-37

    2011-1

  • 8 Installation LichtwellenleiterGrundlagen 8-5Verlegerichtlinien fr Polymerfaser-Kabel (980/1000m) 8-11Konfektionierung von Polymerfaser-Kabel (980/1000m) 8-17KonfektionierungRugged Line Stecker 8-23Leistungsmessung nach der ErstinstallationRugged Line-Stecker 8-27Leistungsmessungnach der Erstinstallation 8-31

    A1 Aufbau von Diag+Diag+ 2.xx Ansichten - Einstellungen A1-5Diag+ 2.xx Ansichten INTERBUS-Diagnose A1-13Diag+ 2.xx Ansichten Diagnosearchiv A1-15Karteikarten von Diag+ A1-21

    E1 bungsaufgaben Installation und InbetriebnahmeAufgaben zu den Schulungskoffern E1-7Fehlersimulation an der Buskonfiguration E1-15

    E2 bungsaufgaben Wartung & Diagnose

  • Notizen:

  • 1 - 1

    INTERBUS Grundlagen

    INTERBUS-System

    Kapitel 1

    20xx/xx-xx

  • 1 - 2

    INTERBUS Grundlagen

    Notizen:

  • 1 - 3

    INTERBUS Grundlagen

    In diesem Kapitel erhalten Sie eine bersicht ber den INTERBUS (Aufbau, Funktionsweise) und einige Gerte aus dem Hause Phoenix Contact.

    Inhalt

    Achtung!

    Information

    Tipp

  • 1 - 4

    INTERBUS Grundlagen

    INTERBUS-Kommunikation im Feld

    INTERBUSDas INTERBUS-System ist als Datenring aufgebaut. Innerhalb dieses Datenringes befindet sich die Masterstation (Anschaltbaugruppe), sowie dezentral aufgebaute E/A-Gerte, die ber eine entsprechende INTERBUS-Schnittstelle verfgen. Die Anschaltbaugruppe steuert die Datenbertragung von und zur Peripherie. Die Verwendung der Ringstruktur bietet dabei die Mglichkeit des zeitgleichen Sendens und Empfangens von Daten (Vollduplex). Hin- und Rckleitung des Datenrings befinden sich jeweils in einen Kabel, so dass nur die Vorteile eines Ringsystems zum tragen kommen.Bei der Vernetzung mit INTERBUS werden verschiedene Steuerungssysteme als Master-System untersttzt. Die Verbindung des INTERBUS zum Steuerungssystem wird ber eine Anschaltbaugruppe realisiert. Anschaltbaugruppen stehen fr folgende Systeme zur Verfgung:

    Steuerungssysteme SPS-Systeme: Rechnersysteme:

    AEG Modicon IBM PC Allen Bradley VMEbusBosch DEC MicroVaxGE-FanucHitachiIndramatKlaschkaKlckner-MoellerPilzSiemensu.v.a.

    Slavebaugruppen SiemensBoschIBM PC

  • 1 - 5

    INTERBUS Grundlagen

    INTERBUS Ein-/Ausgabegerte

    Mehrleiteranschluss Galvanische Trennung E/A-Statusanzeige Diagnose-Anzeige Mehrere Potentialebenen DIN ISO 9001 DIN 45001 (EMV)

    Das Modulspektrum umfasst standardmig digitale und analoge E/A-Baugruppen in verschiedenen Schutzklassen. Dazu gehren aber auch Sondermodule wie Counter und V.24-Modul, Anzeige und Bediengerte, Ventilinseln sowie Gerte von Herstellern, die sich in Nutzergruppen wie DRIVECOM und ENCOM organisiert haben.

    KomponentenspektrumDas Komponentenspektrum des INTERBUS-Systems umfasst z.B. folgende Bereiche:

    Anschaltbaugruppen fr bergeordnete Steuerungssysteme Busklemmen Analoge Ein-/Ausgabemodule Digitale Ein-/Ausgabemodule Kommunikationsmodule fr Siemens und Bosch SPS bzw. IBM PC's Bedienterminals und Anzeigegerte Zhlermodul V.24 Modul Gateway-Modul Motorschalter Frequenzumrichter, Servoantriebe Identifikationssysteme Winkelkodierer Weitere Technologiemodule fr

    - Schrauber-Steuerungen- Positionier-Steuerungen- Roboter-Steuerungen- Pneumatik-Ventilinseln- Hydraulik-Ventilinseln- Schweisteuerungen

  • 1 - 6

    INTERBUS Grundlagen

    IBS ST 24 BK-RB-T DIO 8/8/3-LK

    INTERBUS-ST Busklemmen mit zustzlichen SchnittstellenIn die INTERBUS-Ein-/Ausgabebusklemmen sind, neben den eigentlichen Busklemmen-Funktionen, 8 digitale Eingnge und 8 digitale Ausgnge integriert. Darber hinaus lassen sich die Module um bis zu vier INTERBUS-ST-Ein-/Ausgabemodule erweitern. Alle Funktionen der Busklemmen, wie z.B. das Abkoppeln der Ein-/Ausgabemodule vom INTERBUS-Netzwerk, bleiben uneingeschrnkt erhalten. Speziell in Anwendungen, bei denen wenig Platz zur Verfgung steht oder nur wenige Ein-/Ausgabepunkte zu verarbeiten sind, bietet sich der Einsatz dieser Busklemmen an. Die Busklemmen IBS ST 24 BK DIO 8/8/3-T bzw. ....-LK bieten die Mglichkeit, Ein- und Ausgnge wahlweise ber die Schraubklemmen im Klemmenblock oder ber einen FLK-Systemsteckverbinder zu belegen. Das lsst den einfachen Anschluss von elektronischen Lastrelais ELR 319 oder VARIOFACE-Ein-/Ausgabemodulen mit 14poligen FLK-Steckverbindern zu. Die Busklemmen IBS ST 24 BK RB-T... bzw. IBS ST 24 BK RB-LK ... besitzen einen zustzlichen Fernbus-Stich. Dieser Fernbus-Stich hat dieselben Ausbau-grenzen wie der Fernbus. Alle Gerte mit Fernbus-Schnittstelle knnen hier eingebunden werden. Alle INTERBUS-Busklemmenermglichen das separate Abschalten der zustzlichen Busschnittstellen. Sie bernehmen damit gewissermaen die Aufgaben von zwei Busklemmen im INTERBUS-System und werden auch in PC WORX als zwei Teilnehmer dargestellt. Der erste Teil im Busaufbau wird in diesem Fall mit 1st und der zweite mit 2nd gekennzeichnet.

    Beim Aufbau der von den Busklemmen abzweigenden Busse ist die von den INTERBUS-Anschaltbaugruppen untersttzte Topologie zu beachten.

  • 1 - 7

    INTERBUS Grundlagen

    ILB IB 24 DI8 DO8

    Inline Block IOInline Block IO Module werden an das Feldbussystem INTERBUS angekoppelt. Je nach Modulvariante bieten sie unterschiedliche Kombinationen von Ein- und Ausgngen, in 16-oder 32- kanaliger Ausprgung.Der Fernbusanschluss erfolgt ber die bekannten Inline- Stecker in Zugfederklemmentechnik. Auch der Anschluss der unterschiedlichenVersorgungsspannungen und der E/As wird ber Inline-Stecker realisiert. Alle Stecker sind im Lieferumfang enthalten. Die Mglichkeit einer Steckercodierung verhindert ein Vertauschen der Stecker untereinander. Die verschiedenen Rangierebenen auf dem Modul ermglichen den Anschluss von Sensoren und Aktoren in Mehrleitertechnik. Somit bilden die Inline Block IO Module eine kompakte Einheit zum direkten Anschluss von Ein- /Ausgngen an den INTERBUS Fernbus. Diagnose-LEDs auf dem Modul und umfangreiche Diagnosemeldungen ber den Feldbus untersttzen im Servicefall und garantieren eine hohe Anlagenverfgbarkeit.Die Module knnen mit Hilfe von klappbaren Beschriftungsfeldern individuell gekennzeichnet werden. Die auf das Modul gedruckten eindeutigenKlemmstellenbezeichnungen und zustzliche Kennzeichnungsmglichkeiten via Zackband untersttzen bei der Projektierung und der Installation.

  • 1 - 8

    INTERBUS Grundlagen

    IBS IL 24 BK-T/U & IB IL 24 AI 2/SF-230

    Inline ModularInline Modular Module sind einzelne analoge oder digitale Einheiten. Im Gegensatz zu Inline Block Modulen knnen diese beliebig bis 63 Teilnehmer erweitert werden. Die Erweiterung geschieht durch einfaches Zusammenstecken der Einzelmodule ber die ausgefhrten Kontakte. Die Module stehen in Varianten mit 2 bis 16 Eingngen bzw. Ausgngen zur Verfgung. Zustzlich gibt es u.A. Spannungseinspeise- und Segmentierungsklemmen um beispielsweise einzelne Module separat abzusichern.Durch den modularen Aufbau ist man auch bei kleinen Schaltschrankabmessungen flexibel. Der Anschluss von Sensorik und Aktorik oder der Anschluss weiterfhrender Fernbusse erfolgt wie bei den Inline Block Modulen. Ebenso sind Beschriftungsmglichkeiten und Diagnose- bzw. Status-LEDs vorhanden. Um im Schaltschrank die Anreihung der Inlinekomponenten fortzusetzen, auch wenn der Schaltschrank relativ schmal ist, knnen Zeilensprungklemmen eingesetzt werden.

  • 1 - 9

    INTERBUS Grundlagen

    IBS RL 24 DIO 8/8/8 LK

    Rugged Line-ModuleUnter rauen Umgebungsbedingungen oder bei hohen Anforderungen an die Systemdiagnose stehen die INTERBUS-Rugged-Line-Module zur Verfgung. Um eine hohe Verfgbarkeit zu gewhrleisten, sind diese Module mit einem Zinkdruckguss-Gehuse (IP 67) ausgestattet. So ist z.B. auch eine Montage in unmittelbarer Nhe von Schweizangen mglich.Jedes Rugged-Line-Modul besteht aus einer Montageplatte und einem Elektronikmodul. Das Elektronikmodul wird auf die Montageplatte aufgerastet und bei Bedarf mit zwei Schrauben fixiert. Peripheriefehler lassen sich durch die erweiterte Diagnose eindeutig lokalisieren. So werden z.B. Kurzschlsse der Sensorversorgung in Gruppen von je 4 Eingngen gemeldet. Bei einem Kurzschluss an einem Ausgang wird sogar direkt der entsprechende Ausgang zur Anzeige gebracht. Diese Informationen werden sowohl der Steuerung zur Verfgung gestellt, als auch am Modul angezeigt. Bei den Modulen mit Lichtwellenleiteranschluss geht die Diagnosefhigkeit noch einen Schritt weiter. Durch den Einsatz neuester Lichtwellenleitertechnik wird permanent die Qualitt der bertragungsstrecke ermittelt und optimal ausgeregelt. Auch dieseInformationen stehen sowohl der Steuerung als auch am Modul zur Verfgung. Diese zustzlichen Eigenschaften ermglichen es, eine schleichende Verschlechterung der bertragungsstrecke zu erkennen, bevor Fehler in der bertragung auftreten bzw. die bertragung unterbrochen wird.Bei Rugged-Line-Modulen ist das Busmedium whlbar. Neben Varianten mit Lichtwellenleiter-Anschluss (Polymerfaser) stehen auch Module fr die Verwendung von Twisted-Pair-Leitungen zur Verfgung. Der Wechsel des Busmediums von der LWL-Installation auf ein Kupfermedium ist jederzeit mittels entsprechender Steckadapter mglich.Der Busanschluss erfolgt ber IP-67-Steckverbinder die sowohl das Bussignal als auch die Versorgung an die Module bringen. Zur einfachen Konfektionierung werden das Versorgungskabel ber QUICKON-Schnellanschlusstechnik und das Lichtwellenleiterkabel mit Hilfe eines einfachen Schneid- und Montagewerkzeuges ohne zustzliches Polieren am Stecker angeschlossen. Das LWL-Buskabel, z.B. die Brcke zwischen 2 Modulen, das vom Anwender selbst konfektioniert wird, muss mindestens einen Meter lang sein. Fr krzere Kabelbrcken verwenden Sie bitte ausschlielich Kabelbrcken von Phoenix Contact.In der Bezeichnung oben steht die letzte 8 fr die Anzahl der Buchsen.

  • 1 - 10

    INTERBUS Grundlagen

    IBS PCI SCRI-LK

    INTERBUS-Systemkoppler fr PCs mit PCI BusDie Systemkoppler integrieren Master- und Slave-Funktionalitten platzsparend und kostengnstig auf einer Anschaltbaugruppe. Anwendungsbereiche finden sich berall da, wo der PC gleichzeitig Steuerungsfunktionen in einem unterlagerten INTERBUS-System durchfhrt und eine rckwirkungsfreie Anbindung an ein berlagertes INTERBUS-System bentigt.Eine typische Anwendung ist z.B. die interne Steuerung eines Roboters mit einem PC und die gleichzeitige Anbindung an das Anlagennetzwerk.Die Software-Schnittstellen zum Anwendungsprogramm sind kompatibel zu INTERBUS Generation 4 PC-Anschaltbaugruppen wie der IBS PCI SC/I-T. Konfiguration, Parametrierung und Diagnose wird wie bei allen Generation 4 Karten durch die INTERBUS-Software CMD untersttzt. Fr einen unterbrechungsfreien Betrieb des berlagerten INTERBUS-Systems bietet die Baugruppe den Anschluss einer externen 24-V-DC-Spannungsversorgung.

  • 1 - 11

    INTERBUS Grundlagen

    FLS IB M12DI8 M12

    Die Produktfamilie FieldlineDie Ein- und Ausgabe-Gerte der Produktfamilie Fieldline sind fr dezentrale Automatisie-rungsaufgaben unter rauen Umgebungsbedingungen konzipiert. Die Gerte erfllen die Schutzart IP65/67. Mit ihnen wird der direkte Anschluss von Sensoren und Aktoren in der stationsnahen Umgebung ermglicht.Innerhalb der Produktfamilie Fieldline gibt es die Produktgruppen Fieldline-Stand-Alone (FLS) und Fieldline-Modular (FLM).Fieldline-Stand-Alone-Gerte lassen sich nicht erweitern und haben die Feldbusanschaltung sowie die I/O-Ebene direkt integriert. Sie finden ihren Einsatz im Feld bei hoher Dezentralisierung, wenn wenige digitale I/O-Punkte bentigt werden.Fieldline-Modular-Gerte setzen sich aus einem Buskoppler (Gateway) und anschliebaren I/O-Modulen zusammen. Sie finden ihren Einsatz bei speziellen Funktionen, vorwiegend bei hoher I/O-Knoten-Dichte und komplexer Funktionalitt.

  • 1 - 12

    INTERBUS Grundlagen

    Erluterung der Produktbezeichnung

    z.B. IBS ST 24 BK RB-T DIO 8/8/3-LKIB ST 24 DI 16/4

    IBSIB

    IBSIB

    Bau-weiseBau-weise

    Versorgungs-spannung

    Versorgungs-spannung

    AufgabeFunktionAufgabeFunktion

    AnzahlEin-/Ausgnge

    AnzahlEin-/Ausgnge

    Anschluss-technik

    Anschluss-technik ZustzeZustze

    BauweiseBA Bosch-AnschaltbaugruppeBOX Loop-TeilnehmerCB Anschaltbaugruppe der Generation 3 (Controller Board)CC Compact-Controller-GehuseCPCI Compact PCI Bus (32 Bit)CT CT-Modul (Configurable Terminal)DCB Anschaltbaugruppe der Generation 3 mit Diagnose-DisplayDSC Anschaltbaugruppe der Generation 4 mit Diagnose-DisplayETH Ethernet-AnschaltbaugruppeFC Field ControllerFLS Fieldline Stand-AloneFLM Fieldline Modular GE GE-Fanuc-AnschaltbaugruppeIBSL Installationslokalbus-ModulIL InlineIP Schutzklasse IP 67/65/54IPC Klckner-Mller-AnschaltbaugruppeIPCI Industrial PCI Bus (32 Bit)IPKES Schutzart IP 67 KESIPKIS Schutzart IP 67 KISISA PC-ISA-Bus (8/16 Bit)L2 Loop 2-TeilnehmerMEA Mitsubishi MELSEC-AnschaltbaugruppePC Anschaltbaugruppe fr IBM-kompatible PCsPCI PC-PCI-Bus (32 Bit)PLC5 Allen-Bradley-AnschaltbaugruppeRFC Remote Field ControllerRL Rugged LineRT RT-Modul (Remote Terminal)S5/S7 Siemens SIMATIC-AnschaltbaugruppeSAB Sensor-/AktorboxSC Anschaltbaugruppe der Generation 4 ohne Display (Standard Controller)SL InstallationslokalbusST ST-Modul (Smart Terminal)STME Austausch-ModulelektronikST ZF ST-Modul mit ZugfederanschlussVME VMEbus-Anschaltbaugruppe

  • 1 - 13

    INTERBUS Grundlagen

    Versorgungsspannung24 24 V DC120/230 120/230 V AC500 500 V AC400 400 V AC

    Aufgabe/FunktionAI Analoges EingabemodulAIO Analoges Ein-/AusgabemodulAO Analoges AusgabemodulBDO/BDI Standardversion des entsprechenden ModulsBAO/BAIBK BusklemmeBKM Basis-BusklemmeRB-T Zustzliche Fernbusschnittstelle in KupferRB-LK Zustzliche Fernbusschnittstelle in LWL-TechnikBK LB-T Busklemme mit Lokalbusschnittstelle in KupferCBK Installationsfernbus-BusklemmeCDI/CDO Digitales Installationsfernbus-Ein-/AusgabemodulCNT Zhlermodul (Counter)DI Digitales EingabemodulDIO Digitales Ein-/AusgabemodulDO Digitales AusgabemodulELR Elektronisches LastrelaisFT FehlertolerantGT Koppelmodul (Gateway)INC InkrementalwertgebermodulMLR Mechanisches LastrelaisPT WiderstandssensorenR/RELS RelaisausgangSEB Schnellerreger-BausteinUTH ThermoelementeV.24 Serielle Verbindung V.24/RS-232VFD FrequenzumrichterWT Erweiterter Temperaturbereich

    Anzahl Ein-/Ausgnge und/oder AnschlusstechnikBeispiele:24/16 24 Eingnge, 16 Ausgnge16/3 16 Eingnge, 3-Leitertechnik8/8/2 8 Eingnge, 8 Ausgnge, 2-Leitertechnik

    Zustze-2A Strombegrenzung-LK Mit Lichtwellenleiter-Anschluss-S Sonderfunktion-T Mit Kupfer-Fernbus-Anschluss (Twisted Pair)/BP Bipolar/ETH Mit Ethernet-Schnittstelle/IMit PotentialtrennungLB/RB Lokalbus/Fernbus (Local Bus; Remote Bus)2MB 2 MBaud

  • 1 - 14

    INTERBUS Grundlagen

    Notizen:

  • 1 - 15

    INTERBUS Grundlagen

    Topologie

    20xx/xx-xx

  • 1 - 16

    INTERBUS Grundlagen

    Fernbus (Remote Bus)m

    ax.1

    2,8k

    m (C

    u)

    max

    . 70m

    (PO

    F)m

    ax. 4

    00m

    (HC

    S / C

    U)

    Anschaltbaugruppe / SPS

    Anschaltbaugruppe / SPS

    INTERBUS TopologieDas INTERBUS-System besteht aus verschiedenen Teilsystemen und Komponenten, die im Folgenden mit ihren Aufgaben beschrieben sind.

    Fernbus (RBUS)Der Fernbus ist das INTERBUS-Teilsystem, das fr das berwinden der groen Distanzen konzipiert ist, er verbindet die Anschaltbaugruppe im Hostsystem mit der ersten Busklemme. Busklemmen oder allgemeine Fernbusteilnehmer werden untereinander ebenfalls durch einen Fernbus verbunden. Der Fernbus setzt sich aus einzelnen Fernbussegmenten zusammen, max. 254 Segmente. Die maximale Gesamtausdehnung kann beim Einsatz von Cu-Kabeln 12,8 km betragen.

    FernbussegmentAls Fernbussegment bezeichnet man das Fernbuskabel mit dem jeweils nachfolgenden Fernbusteilnehmer einschlielich der zugehrenden E/A-Gerte. Die maximale Lnge eines Fernbussegments hngt vom verwendeten bertragungsmedium ab und betrgt z.B. bei Kupferkabel maximal 400 m.Fr den Einsatz von Lichtwellenleiter-Technik im INTERBUS gibt es Busklemmen, an denen der direkte Anschluss von LWL-Kabel (F-SMA-Stecker) vorgesehen ist. Bei kupfergebundenen Fernbusschnittstellen wird die Verwendung von Lichtwellenleitern durch Schnittstellen-Konverter ermglicht.Hinweis: Der Fernbus wird auch mit seiner englischen Bezeichnung Remote-Busbenannt. Als Abkrzung wird RBUS verwendet. Dieses Krzel wird auch zur Kennzeichnung eines Fernbusfehlers auf dem LC-Display der Anschaltbaugruppe verwendet.

    Eckdaten bei Einsatz von LWL-TechnikUm den INTERBUS auch in elektromagnetisch belasteter Umgebung einzusetzen, knnen die Fernbusteilnehmer durch Polymer- oder Glasfaserkabel miteinander verbunden werden. Sie zeichnen sich durch Eigenschaften wie geringen Preis und leichte Handhabbarkeit (Polymerfaser) bzw. durch eine geringe Faserdmpfung (Glasfaser) aus.Technische Daten wie erreichbare bertragungsdistanz hngen im Wesentlichen vom verwendeten Kabelmaterial ab und betragen beispielsweise fr:

    bertragungsdistanz Wellenlnge DmpfungPolymerfaser max. 70 m 660 nm

  • 1 - 17

    INTERBUS Grundlagen

    Fernbus-Stich

    Busklemme frFernbusstich

    Fernbus-stich

    Fernbus-stich

    Fernbus-Stich (RBUS-Stich)Neben der Verzweigung ber einen Lokalbus besteht auch die Mglichkeit, mit einem Fernbus-Stich zu arbeiten.Der Fernbusstich ermglicht die Verzweigung des Fernbusses und die Realisierung von bis zu sechzehn Busebenen. Er gestattet dadurch, die Topologie dem Aufbau einer komplexen Anlagenstruktur anzupassen.Sinnvoll ist der Einsatz von Fernbusstichen unter dem Gesichtspunkt, dass der Stich ohne Auswirkungen auf die Restkonfiguration abgeschaltet werden kann. Ein Fernbusstich ist auerdem fr den Aufbau von Alternativen Gruppen (s. Folie Alternative Gruppen) erforderlich.

    Out 2

    In 1

    Out 1

  • 1 - 18

    INTERBUS Grundlagen

    Rugged Line (Remote Bus)

    Fernbus-stich

    Fernbus-stich

    Busklemme frFernbusstich

    Die Rugged-Line-Module RL sind fr den Einsatz im Anlagenbau konzipiert. Durch die Schutzart IP 67 sind sie fr den schaltschranklosen Einsatz unter rauen industriellen Um-gebungsbedingungen geeignet. Sie knnen z. B. an Werkzeugplattformen, an Schwei- robotern oder in der Frdertechnik eingesetzt werden.RL-Module bieten die Mglichkeit, den Bus und die Versorgungsspannung je nach Einsatzbereich aus zwei Richtungen an das Modul anzuschlieen. Die Versorgungsspannung fr die Buslogik/Sensorik (24 V DC) und fr die Aktorik (24 V DC) wird ber Busanschluss-Stecker mit QUICKON-Anschlusstechnik in das Modul eingefhrt. Zur Produktfamilie Rugged-Line gehren RL-Busklemmen, die das Rugged-Line-System mit dem INTERBUS-Fernbus verbinden:

    RL-Busklemme mit Fernbus-Stich (Anschlsse in LWL-Technik)RL-Busklemme mit Fernbus-Stich (Anschlsse in Kupfertechnik)

    Auerdem stehen RL-Module mit digitalen Ein- und Ausgabefunktionen zur Verfgung:

    Digitales Ein-/Ausgabemodul mit acht Eingngen und acht Ausgngenan je vier M12-Buchsen (Belastbarkeit der Ausgnge: maximal 500 mA je Kanal, Gleichzeitigkeitseinschrnkung von 50 %)

    Digitales Eingabemodul mit 16 digitalen Eingngen an acht M12-BuchsenDigitales Ausgabemodul mit acht Ausgngen an acht M12-BuchsenMotorschalter / RelaismodulModule mit 500KB in Kupfer und LWL-AnschlusstechnikModule mit 2MB In LWL-AnschlusstechnikRepeatermodul ohne E/A fr reine Repeater-Funktion

  • 1 - 19

    INTERBUS Grundlagen

    Fieldline (Local Bus)

    Busklemme frLokalbusstich Lokalbus

    Mit dem Fieldline System hat Phoenix Contact ein Feldinstallationssystem in Schutzart IP65/67 geschaffen, welches in Hinsicht auf Busoffenheit, Ergonomie und Flexibilitt neue Mglich-keiten erffnet. Ob als Fieldline Stand-Alone zur Dezentralisierung kleiner E/A Aufkommen oderFieldline Modular bei hoher Komplexitt und Kanalzahl des Prozessabbildes Fieldline bietet in standardisierter Anschlusstechnik die Verbindung zu allen marktgngigen Sensoren und Aktoren. Im Fokus des mechanischen Designs stehen Ergonomie, Langlebigkeit und flexibler Einsatz unter rauen Industriebedingungen direkt im Feld. Abgestimmte Diagnosekonzepte verringern die Busstillstandszeiten. Dazu werden die busspezifischen Dienste genutzt und gleichzeitig die Buslast minimiert.

    Fieldline Stand-AloneOb Installation auf Profilen oder auf ebenen Flchen oder Einbau unter schwierigen Bedingungen das Fieldline Stand-Alone-Montagekonzept erlaubt Flexibilitt und robuste Installation zur Reduktion der Maschinenausfallzeiten. Zwei Montagerichtungen der Fieldline Stand-Alone-Gerte gengen jedem Einsatzfall. Die Anordnung der Steckverbinder ist stets so gewhlt, dass auch unter schwierigen Montagebedingungen die Montagezeiten auf ein minimum reduziert werden.

    Fieldline ModularFieldline Modular bietet die kostengnstige und leistungsstarke Alternative bei erhhter Komplexitt der I/O Funktionalitt oder hoher Kanalbndelung. Buskoppler zu INTERBUS, PROFIBUS, DeviceNet und CANopen ermglichen die flexible und einfache Ankopplung an nahezu jedes Netzwerk. Der leistungsfhige Fieldline-Lokalbus erlaubt die rumliche Ausdehnung bis zu 20 m mit 16 Teilnehmern.

  • 1 - 20

    INTERBUS Grundlagen

    Installationsfernbus

    Hybridkabel fr gemeinsame bertragungvon Versorgungsspannung und Daten

    max. 50m Lnge eines Installationsfernbusstranges

    max. Belastung von 4,5A bei 1,0mm2

    Installations-fernbus

    Installations-fernbus

    Installationsfernbus (RBUS)Der Installationsfernbus ist eine Variante des Fernbusses. Neben den eigentlichen Datenleitungen wird die Versorgungsspannung fr die Modulelektronik und fr die Initiatoren im Installationsfernbus-Kabel (Hybridkabel) mitgefhrt. Der Installationsfernbus eignet sich zum Aufbau von verteilten Unterstationen mit direktem Anschluss der Sensoren und Aktoren.Der Installationsfernbus ist eine physikalische Variante und hat auf die Buslogik keine Auswirkung. Er kann daher wie abgebildet im Fernbus-Stich als auch im Hauptstrang eingesetzt werden.

    Einschrnkungen beim Installationsfernbus gibt es zum einen bei der maximalen Strombelastbarkeit von 4,5A und zum anderen in der max. Distanz von 50m zwischen Busklemme und letztem Modul.Die Ausgnge mssen separat versorgt werden, da sie in der Regel zwischen 500mAund 2 A bentigen und somit den Rahmen der max. Strombelastbarkeit schnell berschreiten wrden.

    Weitere Informationen ber die verwendeten Teilnehmer im Busaufbau findet man in den Datenblttern der Teilnehmer und in dem Fenster Gertedetails. Unter Busschnittstellen steht, welche Arten von Schnittstellen der jeweilige Teilnehmer bereitstellt.

  • 1 - 21

    INTERBUS Grundlagen

    ST-Lokalbus (Local Bus)

    bis zu 8 Teilnehmer pro ST-Station

    ST-LokalbusST-Lokalbus

    ST-Lokalbus (LBUS)Ein Lokalbus ist eine Busverbindung, die ber eine Busklemme von einem Fernbus abzweigt und die Lokalbus-Teilnehmer untereinander verbindet. Die Busklemme versorgt die angeschlossenen Teilnehmer mit der erforderlichen Logikspannung. Die Schaltspannung fr die Peripherie muss im Allgemeinen separat an die E/A-Module angeschlossen werden. Eine Verzweigung innerhalb eines Lokalbusses ist nicht mglich, die maximale Anzahl von Lokalbus-Teilnehmern ist von der Bauform des Lokalbusses und der verwendeten Busklemme abhngig.Ein Lokalbus der ST-Baureihe (Smart Terminals) ist fr E/A-Stationen mit mittlerer bis hoher E/A-Zahl oder Funktionsgruppen geeignet. Die Modulelektronik der Gerte ist in der Regel steckbar ausgefhrt. Sie kann vertauschungssicher gewechselt werden (codierbar), ohne das ein Leiter vom Klemmenblock gelst werden muss. Eine ST-Kompaktstation kann abhngig von der verwendeten Busklemme aus bis zu acht Modulen bestehen. Die ST-Komponenten mssen direkt aneinandergereiht werden.

    Der Lokalbus wird auch mit seiner englischen Bezeichnung Local Bus benannt. Als Abkrzung wird LBUS verwendet. Dieses Krzel wird auch zur Kennzeichnung einesLokalbusfehlers auf dem LC-Display der Steuerung verwendet.

  • 1 - 22

    INTERBUS Grundlagen

    Inline-Lokalbus (Local Bus)

    bis zu 63 Teilnehmer pro Inline-Station

    Inline-LokalbusInline-Lokalbus

    Inline-Lokalbus (LBUS)Die Produktfamilie Inline ist ein in das INTERBUS-System integriertes modulares Automatisierungssystem. Mit Hilfe der Inline-Module knnen durch einfaches Aneinanderreihen Funktionseinheiten aufgebaut werden, die exakt den jeweiligen Anforderungen der Applikation entsprechen.Durch das Aufrasten der Klemmen auf die Tragschiene werden innerhalb der Inline-Station sowohl der Busanschluss als auch die Stromversorgung fr die angeschlossenen Teilnehmer realisiert. Die sonst notwendige Querverdrahtung entfllt. Eine Potentialtrennung kann ber Segment- oder Einspeiseklemmen erfolgen.Das verfgbare Inline-Programm enthlt Automatisierungsklemmen fr digitale und analoge Einheiten wie auch fr Steuerung, Pneumatik, Sicherheit, Hydraulik und Schalten von Motoren.

  • 1 - 23

    INTERBUS Grundlagen

    SchnittstellenumsetzerTeilnehmer in

    CU-Technik

    Teilnehmer in LWL-Technik

    Inkompatible bertragungsstreckenDa ein Schnittstellenkonverter keine Prozessdaten mit dem System austauscht, ist dieser nicht fr den Interbus interessant und braucht im Busaufbau nicht aufgefhrt werden. Im Meldungsfenster weist PC WORX jedoch beim Einfgen von Teilnehmern mit inkompatiblen Schnittstellen auf diese Unstimmigkeit hin. Ein Schnittstellenkonverter ist somit ein passiver Teilnehmer. Aktive Teilnehmer nehmen ber ihre Prozessdaten oder Steuerfunktionen (Schnittstellen schalten) an der Kommunikation im Interbussystem teil.

  • 1 - 24

    INTERBUS Grundlagen

    Gruppen

    Gruppendeklarationfr funktionale

    Zusammengehrigkeit

    Festlegung von logischen GruppenDie Zusammenfassung verschiedener Module zu logischen Gruppen erfolgt unter PC WORX, indem im Fenster Gertedetails, Tab INTERBUS Einstellungen zustzlich zur Angabe der Teilnehmernummer eine Gruppennummer editiert wird. Die zu einer Gruppe gehrenden INTERBUS-Module werden gemeinsam ab- oder zugeschaltet, wobei Teilnehmer einer Gruppe nicht zu einem Bussegment gehren mssen. Die Gruppennummer kann lckenhaft vergeben werden. Gruppe 0 ist die Standardgruppe und entspricht keiner Gruppe. Wird eine Gruppe abgeschaltet, so fallen die Ausgnge auf 0.

  • 1 - 25

    INTERBUS Grundlagen

    Alternative Gruppen

    Alternative 1

    Alternative 2

    Aufbau von alternativen GruppenEbenfalls knnen alternative Gruppen in den Gertedetails unter INTERBUS Einstellungen eingetragen werden. Voraussetzung fr den Aufbau ist dabei der Anschluss der Alternativen an eine Fernbus-Schnittstelle. Die Alternative mit der Kennung 0 wird (falls vergeben) dabei in die aktive Konfiguration geschaltet.

  • 1 - 26

    INTERBUS Grundlagen

    Abschalten von Teilnehmern

    AbgeschalteterFernbusstich

    AbgeschalteterLokalbus

    AbgeschalteterLokalbus

    Die abgehenden Schnittstellen von Fernbus-Teilnehmern (weiterfhrende und Stich-schnittstellen von Busklemmen) knnen grundstzlich mit Hilfe von Software abgeschaltet werden. Dies kann fr den Wartungsfall interessant sein, wenn fr den Gertetausch nur der betreffende Teil des Busses abgeschaltet werden muss oder fr den Fehlerfall im laufenden Betrieb, wenn der fehlerhafte Teil abgeschaltet wird und der funktionsfhige Teil der Anlage bei unproblematischen Applikationen wieder in Betrieb genommen werden kann. Aus diesem Grund ist es schon bei der Projektierung sinnvoll, ber Lokalbusse und Fernbusstiche in der Buskonfiguration nachzudenken, da diese besagte Schaltfunktionalitten ermglichen, ohne den kompletten Busbetrieb zu beeintrchtigen.

  • 1 - 27

    INTERBUS Grundlagen

    Brcken von Teilnehmern

    GebrckteTeilnehmer

    Im Gegensatz zum Abschalten von Teilnehmern, die im Busaufbau verbleiben knnen, aber nur nicht mehr am Datenverkehr teilhaben, muss ein gebrckter Teilnehmer physikalisch aus dem Busaufbau entfernt werden. Das Beispiel in der Grafik verdeutlicht, dass die Busklemme mit ST-Lokalbus real durch eine Brckung ersetzt werden muss.Das Brcken von Teilnehmern kann im laufenden Betrieb erfolgen, jedoch wird der hinter der Brckung befindliche Teil der Buskonfiguration vorbergehend auer Betrieb genommen d. h. abgeschaltet.

  • 1 - 28

    INTERBUS Grundlagen

    Teilnehmer-Identifikation/Ebenen

    BK

    BK

    BK

    E/A

    1.0

    3.0

    BS 1

    BS 2

    BS 3

    BS 4

    BS 5

    TeilnehmernummerSegment.Position(1...254).(0;1...63)

    max. 16 Ebenen (0 bis 15)

    E/A

    E/A

    E/A

    BK

    Ebene 0Ebene 0

    Ebene 1Ebene 1

    Ebene 2Ebene 22.0

    4.0

    BK5.0

    E/A

    3.1

    3.2

    3.3

    3.4

    5.1

    Ebene 3Ebene 3

    TeilnehmeridentifikationDie Teilnehmernummer eines IBS-Moduls setzt sich aus den Teilen Bussegment (BS) und Position zusammen.

    Darstellung Bussegment . Position

    Die Segmentnummer kann entsprechend der max. Anzahl von Fernbus-Teilnehmern Werte zwischen 1 und 254 annehmen. Dadurch knnen spter Fernbusteilnehmer eingefgt werden, ohne die Kennzeichnung neu vornehmen zu mssen. Bei Lokalbus-Teilnehmern ist die Segmentnummer abhngig von der jeweils den Lokalbusstich erffnenden Busklemme.

    Die Positionsnummer kann fr Lokalbus-Teilnehmer Werte zwischen 1 und 63 annehmen und ist fr einen Fernbus-Teilnehmer fest auf den Wert 0 gesetzt.

    Zhlmodus fr physikalische AdressierungWerden von einem Fernbusteilnehmer (2.0) sowohl ein Fernbus-Stich (3.0) als auch ein weiterfhrender Fernbus (4.0) erffnet, so hat immer der Fernbus-Stich-Teilnehmer die erste folgende Ziffer. Ebenso werden dann alle weiteren Verstelungen in diesem Stich gezhlt und dann erst der weiterfhrende Fernbus.

    EbenenIn einem IBS-System der Generation 4 ist es mglich, eine Baumstruktur mit bis zu sechzehn Ebenen aufzubauen (zwei Ebenen mit G3). Der Fernbushauptstrang ist als Ebene 0 definiert, bergnge zu anderen Ebenen werden durch Busklemmen gebildet. Unabhngig von Lokal- oder Fernbus werden die Teilnehmer im erffneten Stich (OUT 2) der nchsthheren Ebene zugeordnet.

  • 1 - 29

    INTERBUS Grundlagen

    Gruppen / Alternative GruppenTeilnehmernummerTeilnehmernummer

    GruppennummerGruppennummer AlternativeAlternative

    GruppenZu den im INTERBUS-System nutzbaren Funktionalitten gehrt die Mglichkeit, einzelne Bussegmente zu logischen Gruppen zusammenzufassen.Diese Zusammenfassung kann genutzt werden, um physikalisch entfernt voneinander liegende Busteilnehmer zusammen ab- oder zuzuschalten. Innerhalb einer Gruppe mssen die Teilnehmer nicht unmittelbar aufeinander folgen. Peripheriebusteilnehmer sind der bergeord-neten Busklemme zugeordnet.

    Wird ein Teilnehmer abgeschaltet, der einer Gruppe zugeordnet ist, so wird diese Gruppe komplett abgeschaltet.

    AlternativenDurch die Mglichkeit, innerhalb einer Gruppe zustzlich Alternativen festzulegen, kann der Anwender unterschiedlich strukturierte Bussegmente bei laufender Anlage dynamisch schalten (z.B. An- und Abdocken von Werkzeugtrgern an ein Bearbeitungszentrum).

    Darstellung (Wenn in Gertedarstellung eingestellt)Grp: xx Alt: xx

    Logische GruppennummerDie Gruppenummer von alternativ schaltbaren Teilnehmern ist gleich, die Alternativennummer ist unterschiedlich, z.B.: 2-1

    2-2

    Beim Start des INTERBUS wird die Alternative mit der Nummer 0 in die aktive Konfiguration geschaltet. Sollte eine Alternative 0 projektiert aber nicht vorhanden sein, kommt es zum Fernbusfehler. Ist keine Alternative 0 projektiert, wie oben abgebildet, muss die tatschlich vorhandene Alternative nachtrglich zugeschaltet werden.

    Anders als die Teilnehmernummer wird eine Gruppennummer standardmig nicht vergeben. Sie muss nur bei den oben genannten Fllen in der Teilnehmer-beschreibung vergeben werden.

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    INTERBUS Grundlagen

    SystemeckdatenSYSTEMAnzahl der E-/A-Punkte 4096Anzahl der Datenworte 256

    FW-Version >4.61Anzahl der E-/A-Punkte 8192Anzahl der Datenworte 512

    Baudrate 500 kBaud/2 Mbaud

    TEILNEHMERAnzahl der Fernbusteilnehmer 254 Anzahl der IBS-Teilnehmer 512

    ENTFERNUNG CU/HCS zwischenAnschaltbaugruppe - erster RB 400 mzwei Fernbusteilnehmern 400 mAnschaltbaugruppe - letzter RB 12,8 km

    LOKALBUS (Smart Terminal)Anzahl der Module max. 8Stromaufnahme aus der BK 800 mA

    Anzahl der Module max. 4Stromaufnahme aus der BK 400 mA

    LOKALBUS (Inline)Anzahl der Module max. 63Stromaufnahme aus der BK max. 2 A

    LOKALBUS (Fieldline M12/M8)Lnge des Lokalbusses max. 20/40 mAnzahl der Module max. 16Stromaufnahme aus der BK max. 2A

    INSTALLATIONSFERNBUSLnge des Inst.fernbusses max. 50 m Distanz zwischen Teilnehmern max. 50 mStromaufnahme aus der BK max. 4,5 A (16 A)

    Fernbus (Rugged Line/Fieldline)Anzahl der TN max. 254

    NormenDIN 19258, EN 50254, IEC 61158EMV Prfklasse IEC 801-4 Klasse 4

    SystemeckdatenAbschlieend sollen hier die Eckdaten des INTERBUS zusammengefasst werden.

    Die Lngenangaben im Fernbusbereich beziehen sich auf die Anwendung von Kupferkabel, beim Einsatz von LWL-Technik hngt die Distanz vom verwendeten LWL-Medium ab.

  • 1 - 31

    INTERBUS Grundlagen

    Aufgaben der Komponenten

    20xx/xx-xx

  • 1 - 32

    INTERBUS Grundlagen

    Aufgaben der E/A-Module

    IB ST 24 AOIB ST 24 AI

    ACHTUNG

    MMI

    IB ST 24 DO 16/3

    Datentransfer von und zur Peripherie

    IBS ST 24 BK DIO

    INT ERBUS

    UL

    RC

    BA

    AC

    ERR

    IN0

    IN1

    IN2

    M1

    M2

    RD IN3

    IBS IP 4 0 0 EL R2 -3A D I4/ 4O rd . N o . : 2 8 3 6 0 2 3 / 00Re m o te Di g ita l I N/O UTM o du le I den t.: 0 340 0 V AC , IP 5 4

    INTERBUS E/A-ModuleDas E/A-Modul bildet die Verbindung zwischen dem INTERBUS und der Prozessperipherie. Die Aufgabe des E/A-Moduls besteht in der Datenaufnahme und im Datentransfer zwischen der Anschaltbaugruppe und dem Sensor bzw. Aktor. Dabei knnen digitale und/oder analoge Signale an die bzw. von der Prozessperipherie bertragen werden.Die Modulelektronik der E/A-Module wird von der jeweils bergeordneten Busklemme versorgt.

  • 1 - 33

    INTERBUS Grundlagen

    Aufgaben der Fernbusteilnehmer

    Fernbusteilnehmer- Repeaterfunktion- Schalten alternativer Wege

    zur FehlerlokalisierungIB ST 24 DI 16/4IBS ST 24BK RB-T

    IB ST CNT

    IB ST 24 AI

    IBS ST 24BK-T

    IBS ST 24BK-T

    IB ST 24 DI 16/4IBS ST 24BK RB-T

    IB ST CNT

    IB ST 24 AI

    IBS ST 24BK-T

    IBS ST 24BK-T

    - Schalten von Teilnehmernzur Systemkonfiguration

    Fernbusteilnehmer BusklemmeDie Busklemme verbindet Fernbussegmente untereinander und bildet gleichzeitig den Knoten zwischen dem Fernbus und dem in einer nchsten Ebene angeordneten Lokalbus, in dem sich die E/A-Module befinden. In einem INTERBUS-System knnen maximal 254 Busklemmen eingesetzt werden. Busklemmen sind aktiveFernbusteilnehmer und mssen mit einer separaten Spannung versorgt werden, d.h., dass die Spannung nicht mit dem Abschalten der Teilanlage abgeschaltet werden darf. Der Ausfall der Versorgungsspannung an der Busklemme fhrt zum Stillstand des Systems mit einer Fehlermeldung fr das entsprechende Fernbussegment (RBUS-Fehler).

    Aufgaben Kopplung der Fernbussegmente Kopplung von Fern- und Lokalbus Versorgung der E/A-Modulelektronik (Logikspannung) Datenregenerierung im Fernbus (Repeaterfunktion) Galvanische Trennung der Fernbussegmente Zu- oder Abschaltung des Lokalbusses und/oder des weiterfhrenden Fernbusses berwachungsfunktionen

  • 1 - 34

    INTERBUS Grundlagen

    Aufgaben der Anschaltbaugruppe

    Transfer der Ausgabedaten zu den Ausgangsmodulen Transfer der Eingangsdaten zur Anschaltbaugruppe

    Steuerung des zyklischen I/O-Protokolls

    berwachung des INTERBUS:

    - Fehlermitteilung an das Hostsystem

    - Statistische Diagnose

    - Optische Diagnoseanzeige

    Steuerfunktionen fr den Busbetrieb

    Prozessdatenvorverarbeitung

    T

    AnschaltbaugruppeDer INTERBUS kann an verschiedene Steuerungssysteme angebunden werden. Die Implementierung fr das jeweilige Steuerungssystem, SPS oder PC, erfolgt ber die Hardware-spezifische Anschaltbaugruppe, die z.B. als Einsteckkarte realisiert ist.

  • 1 - 35

    INTERBUS Grundlagen

    Serielle Datenbertragung

    20xx/xx-xx

  • 1 - 36

    INTERBUS Grundlagen

    bertragungsverfahren

    Loop-back CRC END

    E/A-orientiertes bertragungsverfahren2 Byte 4 Byte 2 2 2 2 2

    16 Eingnge16 Ausgnge

    16 Eingnge32 Eingnge32 Ausgnge

    16 Eingnge16 Ausgnge

    Nutzdaten

    NutzdatenRahmendatenRahmendaten

    28+2 Byte28+4 Byte28+4 Byte

    Nachrichtenorientiertes bertragungsverfahren

    EffizienzDa die zu bertragende Datenmenge bei jeder Anlage im Wesentlichen durch die gewnschte Funktion bestimmt wird, lsst sich hier die Zykluszeit nicht verkrzen. Die bertragungsgeschwindigkeit (Baudrate) zu erhhen, setzt einen nicht notwendigen, greren technischen Aufwand voraus und fhrt u.a. zu einer hheren Stranflligkeit oder zu Einschrnkungen bzgl. der erreichbaren Ausdehnung des Gesamtsystems.Es ist also sinnvoll, bei der bertragung mit einem mglichst effizienten bertragungsprotokoll zu arbeiten. Als Effizienz bezeichnen wir das Verhltnis von Nutzdaten des Protokolls zu den Rahmeninformationen.

    bertragungsprotokolle Nachrichtenorientierte bertragungsverfahren E/A-orientierte bertragungsverfahrenNachrichtenorientierte bertragungsverfahrenbenutzen einen groen Telegrammrahmen, in dem z.B. die Adresse des angesprochenen Gertes, Start, Stop und Kontrollsequenzen enthalten sind. Dieser Rahmen wird fr jedes Gert einmal benutzt und durch ein hnliches Telegramm von dem Gert beantwortet.

    Beispiel

    Beim Write request an einen Teilnehmer werden z.B. beim Profibus die Nutzdaten (1-246 Byte) mit ca. 28 Byte Rahmeninformationen umhllt; die Effizienz dieses bertragungsverfahren ist also bei groen Nutzdatenmengen und geringer Hufigkeit hoch. Weniger gut geeignet ist das bertragungsverfahren auf der Sensor-/Aktorebene, auf der man nur wenigen Byte Nutzdaten hat, die dafr aber mit hoher Hufigkeit und entsprechenden Zeitanforderungen bertragen werden.

    Sync LE LEr Start Address ControllLASP FMS Data Unit

    FCS EndData Unit

    33 Bit 11 Bit 22 Bit 88 Bit 1-246 Byte11 Bit 11 Bit 11 Bit 11 Bit 11 Bit 11 Bit

    Loop-Check Modul 1 Modul 2 Modul 3 Modul 4 Modul 5 Modul n

    Moduln-1 FCS End

    4 Byte2 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte4 Byte4 Byte

    Start

    Profibus write Request (an einen Teilnehmer)

    INTERBUS ( alle Teilnehmer)

  • 1 - 37

    INTERBUS Grundlagen

    E/A-orientierte bertragungsverfahrenwie das Summenrahmenprotokoll des INTERBUS, sind fr bertragungsaufgaben auf der Sensor-/Aktorebene besser geeignet, da alle Nutzdaten gemeinsam nur einmal in einem Datenrahmen mit konstanter Lnge zusammengefasst sind. Darber hinaus werden Ein- und Ausgangsdaten im gleichen Telegramm versendet.Durch das Summenrahmenprotokoll und den Aufbau als physikalischer Ring werden Adresseinstellungen oder spezielle Adressierungsverfahren vermieden. INTERBUS-Teilnehmersind somit einfach und schnell zu installieren und in Betrieb zu nehmen, da keine DIP-Schalteroder Jumper zur Einstellung einer Teilnehmeradresse notwendig sind. Beim Ausfall und Austausch von Buskomponenten ist dies von Vorteil, da keine Fehler durch falsch eingestellte Adressschalter auftreten knnen.

  • 1 - 38

    INTERBUS Grundlagen

    Notizen:

  • 1 - 39

    INTERBUS Grundlagen

    Schieberegisterprinzip

    MPM

    IPM

    S

    Anschaltbaugruppe

    Hostsystem

    Busklemme E/A-ModulSUPI

    E/A-ModulSUPI

    P r o z e s s

    SUPI

    Busklemme E/A-ModulSUPI

    E/A-ModulSUPI

    P r o z e s s

    SUPI

    Grundprinzip der Datenbertragung beim INTERBUS

    SchieberegisterDer INTERBUS lsst sich am besten durch ein groes dezentrales Schieberegister veranschaulichen. Alle Slave-Teilnehmer im Ring sind durch eine gewisse Datenbreite reprsentiert. Im Master, als besonderer Teilnehmer, befindet sich ein Abbild der anderen im Ring befindlichen Datenregister. Wie auch bei einem ganz normalen Schieberegister werden auf der einen Seite seriell Daten in das Register hineingeschoben bzw. auf der anderen Seite wieder herausgeschoben. Das bedeutet, dass gleichzeitig Daten in die Register und Daten aus den Registern geschoben werden (Vollduplexverfahren).

    MPM (Multi-Port-Memory)Das MPM ist ein Speicher auf der Steuerung, ber den der gesamte Datenaustausch zwischen der Anschaltbaugruppe und der Steuerung realisiert ist. Das MPM gliedert sich in einen Datenbereich, den Signalbereich und den Mailboxbereich.

    IPMS (INTERBUS-Protokol-Microcontroller)INTERBUS-Master-Protokollchip auf den Anschaltbaugruppen.

    SUPI (Serial Universal Process Interface)Protokollchip auf den dezentralen INTERBUS-Teilnehmern, der den Prozessdatentransfer abwickelt.

  • 1 - 40

    INTERBUS Grundlagen

    INTERBUS Ident-RegisterBK

    ID Register ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    Gertegruppe (Modul-Ident)DatenbreiteManagement-Bits

    15 14 1213 1011 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0

    ID-RegisterDie Struktur des ID-Registers (Identifikationsregisters) gliedert sich in drei Bereiche:

    Management-BitsMit den Bits 13 bis 15 erfolgen Meldungen des Teilnehmers an den Busmaster, die mit einem ID-Zyklus durch den Busmaster gelesen werden (z.B. Modulfehler, CRC-Fehler).

    DatenbreiteDie Bits 8 bis 12 codieren die Datenbreite des Teilnehmers in Bit bzw. in Worten (siehe PC WORX-Teilnehmerbeschreibung).

    GertegruppenMit Hilfe der Bit 0 bis 7 werden die Teilnehmer in einzelne Gertegruppen unterteilt. Diese Angabe wird auch als Modul-Ident bezeichnet und im Hex-Code auf der Frontblende der Gerte aufgedruckt (siehe PC WORX-Teilnehmerbeschreibung).

  • 1 - 41

    INTERBUS Grundlagen

    Identifikations- und Datenzyklus

    20xx/xx-xx

  • 1 - 42

    INTERBUS Grundlagen

    INTERBUS RegisterBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    RegistertypenIn den Slaves unterscheidet man zwei Typen von Registern; die Identifikationsregister (wie bereits angesprochen) und die Datenregister. Die einzelnen Register werden in den verschiedenen Phasen des INTERBUS-Protokolls in den Ring geschaltet.

  • 1 - 43

    INTERBUS Grundlagen

    ID-ZyklusBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    Der Ident-ZyklusDer Identifikationszyklus wird im Normalfall nur ein einziges Mal zur Inbetriebnahme des Systems benutzt. Dieser Zyklus dient dem Master zur Identifikation der Teilnehmer am INTERBUS. Die entsprechenden Daten sind in den Identifikationsregistern der Slaves abgelegt, die alle ber 16 Bit Datenbreite verfgen.Durch das Setzen des SL-Signals (Select-Signal) im Statustelegramm auf High werden in allen Teilnehmern die Identifikationsregister in den Ring geschaltet. Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer seinen 16 Bit langen Identifikations-Code in den Ring legt.

    Kennzeichen des IdentifikationszyklusDas SL-Signal des Statustelegramms ist auf High. Der ID-Zyklus wird nach dem Power-up-Reset begonnen. Nach bertragungsfehlern oder durch Anforderung der Masterapplikation wird ein solcher Zyklus zur Diagnose gefahren.

    Loopback-Word (LB)Im INTERBUS-Master wird ein Loopback-Word generiert, das sich eindeutig von allen gltigen ID-Codes unterscheidet. Es hat die Kennzeichnung E51Xhex, mit X = 0 bis F. An diesem Wort erkennt der Master, dass er alle Identifikationsregister eingelesen und alle Teilnehmer bercksichtigt hat.

  • 1 - 44

    INTERBUS Grundlagen

    ID Zyklus erster TaktBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    Ident-Zyklus erster TaktDer Bus-Master taktet und schiebt das erste Bit des Loopback-Words aus dem Master heraus, hinein in den ersten Teilnehmer. Der erste Teilnehmer schiebt sein letztes Bit, das niederwertigste heraus in den nchsten Teilnehmer. Dieser wiederum schiebt sein niederwertigstes Bit in den nchsten Teilnehmer usw (Schieberegisterprinzip).

    Beim Schieben wird das niederwertigste Bit immer zuerst geschoben und das hchstwertige immer zuletzt.

    Loopback-Word (LB)Der Master taktet nun so lange, bis er sein Loopback-Word wieder erkannt hat. Das Wiedererkennen wird dadurch sichergestellt, dass ein Identifikations-Code von E5 im High-Byte nicht erlaubt ist.

  • 1 - 45

    INTERBUS Grundlagen

    ID Zyklus letzter TaktBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    ID-Zyklus letzter TaktDer Bus-Master hat sein Loopback-Word erkannt. Dieses stellt das letzte Wort in einer Wortliste dar, die die einzelnen Teilnehmer reprsentiert.

    Direkt vor dem Loopback-Word befindet sich der Ident-Code des Teilnehmers, der physikalisch direkt nach dem Bus-Master angeschlossen ist. Das nachfolgende Wort identifiziert den nachfolgenden Teilnehmer usw. An der Summe der eingelesenen Worte erkennt der Master die Anzahl der Teilnehmer im Ring.

    Falls der Bus-Master kein Loopback-Word erkennt, taktet er so lange, wie es nach der maximalen Buslnge theoretisch mglich ist.

    Das bedeutet:

    max. Anzahl IBS-Module x ID-Registerlnge + LB-Word = Anzahl der Takte

    512 TN x 16 Bit + 16 Bit = 8208

    Dann wird die Initialisierung des Bussystems mit einer Fehlerausgabe beendet.

    Zustzlich zu den hier dargestellten Daten in dem Identifikations-Zyklus und dem Loopback-Word folgt noch eine CRC-Check-Sequenz. Sie gehrt zum INTERBUS-Protokoll und dient der Sicherheit der Datenbertragung.

  • 1 - 46

    INTERBUS Grundlagen

    Aufbau Speicherabbild, DatenzyklusBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    Aufbau des SpeicherabbildesIn den Identifikationsworten ist u.a. die Datenbreite der Teilnehmer enthalten. Diese Angaben bentigt der Master, um ein adquates Speicherabbild der Teilnehmer im Ring zu erstellen.Auerdem ist noch die Art des Slaves aus dem ID-Wort zu erkennen (z.B. Fernbus-Teilnehmer mit Ein- und Ausgangsadressen o..). Mit diesen Informationen ist der Master in der Lage, die zu bertragenden Daten so in seinem Speicher zu organisieren, dass er sie nur noch nacheinander hinausschieben muss. Erhlt er dann sein Loopback-Word zurck, sind alle Informationen an der richtigen Stelle im Ring abgelegt.

  • 1 - 47

    INTERBUS Grundlagen

    Aufbau Speicherabbild, DatenzyklusBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    Aufbau des SpeicherabbildesIn den Identifikationsworten ist u.a. die Datenbreite der Teilnehmer enthalten. Diese Angaben bentigt der Master, um ein adquates Speicherabbild der Teilnehmer im Ring zu erstellen.Auerdem ist noch die Art des Slaves aus dem ID-Wort zu erkennen (z.B. Fernbus-Teilnehmer mit Ein- und Ausgangsadressen o..). Mit diesen Informationen ist der Master in der Lage, die zu bertragenden Daten so in seinem Speicher zu organisieren, dass er sie nur noch nacheinander hinausschieben muss. Erhlt er dann sein Loopback-Word zurck, sind alle Informationen an der richtigen Stelle im Ring abgelegt.

  • 1 - 48

    INTERBUS Grundlagen

    Daten Zyklus erster TaktBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    DatenzyklusDer zweite Zyklustyp ist der Datenzyklus. Er wird, nachdem der Ident-Zyklus erfolgt ist, stndig zur Datenbertragung gefahren.

    Kennzeichen des DatenzyklusWhrend eines Datenzyklus liegt das SL-Signal (Select-Signal) auf Low. Durch dieses Signal schalten die Slaves die Datenregister in den Ring. Busklemmen ohne E/A-Funktionalitt besitzen keine Datenregister, da sie keine Daten mit der Prozessperipherie austauschen.

    Datenzyklus erster TaktWie auch beim Identifikationszyklus wird zuerst das Loopback-Word aus dem Master herausgeschoben, das niederwertigste Bit zuerst. Im gleichen Moment wird das niederwertigste Bit des letzten Teilnehmers im Master empfangen.Im Unterschied zum ID-Zyklus werden nach dem Loopback-Word keine bedeutungslosen Daten vom Master hinausgeschoben, sondern die dem Speicherabbild zugeordneten Informationen fr die Bus-Teilnehmer, mit denen die Prozessperipherie gesteuert wird. Das bedeutet, dass nicht nur die Daten in den angeschlossenen Modulen Bit fr Bit geschoben werden, sondern auch die empfangenen Daten im Speicherbild des Masters.

  • 1 - 49

    INTERBUS Grundlagen

    Daten Zyklus letzter TaktBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    Datenzyklus letzter TaktIm Beispiel ist nach 96 Takten das Loopback-Word vom Master als korrekt wiedererkannt worden. Vor dem Loopback-Word befinden sich nun, hnlich wie beim Ident-Zyklus, die Daten der einzelnen Teilnehmer. Jeder einzelne Teilnehmer ist durch seine im Identifikations-Code angegebene Datenbreite reprsentiert. Wenn z.B. bei der Busklemme keine Daten bertragen werden, dann wird auch im Speicherabbild der empfangenen Daten kein Platz reserviert.Beim dritten Teilnehmer gibt es mehr Out-Register als In-Register (Dataregister). Da die maximale Datenbreite immer diejenige Datenbreite ist, die den Teilnehmer reprsentiert, gibt es fr die Eingangsdaten ein Dummy-Register. Fr den Master bedeutet das lediglich, dass er beim Schreiben der Daten dieses Feld nicht beschreibt. Ist also der Datenzyklus nach Erkennen des Loopback-Wortes abgeschlossen, ist im Speicherbereich des Masters ein freies Feld vorhanden.

  • 1 - 50

    INTERBUS Grundlagen

    DatenbernahmeBK

    ID Register

    DIO 16 IN/16 OUT

    OUT Register

    Daten Register

    ID Register

    DIO 16 IN/32 OUT

    OUT Register OUT Register

    Daten RegisterDaten Register

    ID Register

    ID Register

    DIO 32 IN/16 OUTOUT Register

    Daten Register Daten Register

    OUT Register

    LB

    CRC-CheckNach den eigentlichen Nutzdaten wird die CRC-Checksequenz bertragen. Dazu wird das CR-Signal im Datentelegramm auf High gesetzt, mit dem jeder Teilnehmer seinen CRC-Generator in den Ring schaltet. Dann sendet jeder Teilnehmer seine CRC-Prfsumme in den CRC-Checker des nchsten Teilnehmers. In dem anschlieenden Vergleich von gesendetem und empfangenen CRC-Wort kann die korrekte Datenbertragung festgestellt werden.

    DatenbernahmeIst der CRC-Check positiv, wird ein bernahmesignal generiert. Das bedeutet, dass die Daten aus dem Daten-Register in die Out-Register bernommen ("latcht out") und die Daten aus der Peripherie in die Daten-Register bertragen werden ("latch in"). Wurde hingegen ein CRC-Fehler festgestellt, werden keine Daten bernommen; d.h. es wird ein neuer Datenzyklus gefahren.Durch dieses Verfahren wird gewhrleistet, dass alle Teilnehmer zum gleichen Zeitpunkt neue, aktuelle Daten zur Verfgung haben. Dies gilt auch fr den Master. Nach dem Datenzyklus haben also alle Teilnehmer neue Ausgangsdaten vom Master erhalten und haben dem Master ihrerseits neue Eingangsdaten bergeben (Vollduplex-Betrieb).

    CRC-Checker

    CRC-Generator

    CRC-Checker

    CRC-Generator

    CRC-Checker

    CRC-Generator

  • 1 - 51

    INTERBUS Grundlagen

    Aufgaben:

    (1) Nennen Sie Unterschiede zwischen Fernbus- und Lokalbusteilnehmern.(2) Wie mssen Sie bei der Projektierung vorgehen, um Anlagenteile gemeinsam schalten zu

    knnen?(3) Nennen Sie die charakteristischen Eigenschaften eines ST-Lokalbus. (4) Nennen Sie die charakteristischen Eigenschaften eines IL-Lokalbus.

  • 1 - 52

    INTERBUS Grundlagen

    (5) Ordnen Sie den Modulen im unten stehenden Busplan Teilnehmernummern zu.

    BK

    BK

    BK

    BKBK

    DIDIDO

    BKDIDIDOAI

    AO

    AO

  • 2 - 1

    Hardware

    Hardware

    Kapitel 2

    20xx/xx-xx

  • 2 - 2

    Hardware

    Notizen:

  • 2 - 3

    Hardware

    In diesem Kapitel wird der Aufbau der Interbusmaster beschrieben.

    Inhalt

    Achtung!

    Information

    Tipp

  • 2 - 4

    Hardware

    Notizen:

  • 2 - 5

    Hardware

    Die Phoenix Contact Steuerungen(Auswahl)

  • 2 - 6

    Hardware

    Aufbau der Steuerung RFC ETH IB 430 und 450

    1 Diagnose-Display2 Schlsselschalter zur Betriebsartenwahl3 Einschub fr Parametrierungsspeicher4 Tastenfeld 5 Reset-Taster6 Diagnose-Schnittstelle (D-SUB-Stiftleiste, 9-polig)7 Fernbus-Anschluss (D-SUB-Buchse, 9-polig)8 Anschluss fr Versorgungsspannung (24 V DC)9 Direkte Ein-/Ausgnge10 Serielle Schnittstelle COM1 (nur unter PC WORX 3 betreibbar)11 Ethernet-Anschluss (RJ45-Buchse, 10/100 BASE-T(X))12 Status- und Diagnose-Anzeigen (Ethernet)13 Lftermodul (optional)

    Auch wenn kein Diagnosedisplay auf den Steuerungen zur Verfgung steht, lassen sich die blicherweise dort dargestellten Informationen in PC WORX ber das LC-Display aufrufen.

  • 2 - 7

    Hardware

    Aufbau der Steuerungen ILC 130, 150, 155

    Der Inline-Controller besteht aus folgenden Komponenten:1 Elektroniksockel2 Betriebsartenschalter3 Reset-Taster4 RS-232-Schnittstelle5 Ethernet-Anschluss6 Stecker 1: Klemmpunkte zur Spannungseinspeisung7 Stecker 2: Ausgangsklemmpunkte8 Stecker 3 und 4: Eingangsklemmpunkte9 Diagnose- und Statusanzeigen10 Abschlussplatte

    Auch wenn kein Diagnosedisplay auf den Steuerungen zur Verfgung steht, lassen sich die blicherweise dort dargestellten Informationen in PC WORX ber das LC-Display aufrufen.

  • 2 - 8

    Hardware

    Aufbau der Steuerung ILC 170

    Der Inline-Controller besteht aus folgenden Komponenten:1 Elektroniksockel2 Schacht fr den Parametrierungsspeicher/Kartenhalter (SD-Karte) 3 Betriebsartenschalter4 Reset-Taster5 RS-232-Schnittstelle (X1)6 Ethernet-Schnittstellen (X2.1/X2.2)7 Stecker 1: Klemmpunkte zur Spannungseinspeisung8 Stecker 2: Ausgangsklemmpunkte9 Stecker 3 und 4: Eingangsklemmpunkte10 Diagnose- und Statusanzeigen11 Abschlussplatte

    Auch wenn kein Diagnosedisplay auf den Steuerungen zur Verfgung steht, lassen sich die blicherweise dort dargestellten Informationen in PC WORX ber das LC-Display aufrufen.

  • 2 - 9

    Hardware

    Aufbau der Steuerung ILC 200 IB

    Auf dem Inline Controller befinden sich folgende Komponenten:1. Stecker 1: Fernbus-Anschluss (INTERBUS IN)2. Stecker 2: Fernbus-Anschluss (INTERBUS OUT)3. Stecker 3: Eingangs-Klemmpunkte4. Stecker 4: Ein- und Ausgangsklemmpunkte5. Stecker 5: Segment-, Haupt- und ILC-Einspeisung6. RS-232-Schnittstelle7. Start-/Stoppschalter8. Konfigurationstaster9. RESET-Taster10. Abschlussplatte11. Diagnose-und Status-Anzeigen12. FE-Kontakt zur Hutschiene (rechte Gehuseseite, hier verdeckt)13. Elektroniksockel

    Auch wenn kein Diagnosedisplay auf den Steuerungen zur Verfgung steht, lassen sich die blicherweise dort dargestellten Informationen in PC WORX ber das LC-Display aufrufen.

  • 2 - 10

    Hardware

    Aufbau der Steuerungen ILC 370 und 390 ETH

    Der Inline-Controller besteht aus folgenden Komponenten:1 Elektroniksockel2 Ethernet-Anschluss3 Reset-Taster4 INTERBUS-Anschluss (berlagerter INTERBUS)5 RS-232-Schnittstelle6 Stecker 1 bis 3: Eingangsklemmpunkte7 Stecker 4: Ausgangsklemmpunkte8 Stecker 5: Klemmpunkte zur Spannungseinspeisung9 Kartenhalter fr den Parametrierungsspeicher10 Betriebsartenschalter11 Abschlussplatte

    Auch wenn kein Diagnosedisplay auf den Steuerungen zur Verfgung steht, lassen sich die blicherweise dort dargestellten Informationen in PC WORX ber das LC-Display aufrufen.

  • 2 - 11

    Hardware

    Prfen der angeschlossenen INTERBUS-Konfiguration

    LEVLLEN

    MODE

    CFG DIAG STAT OPT

    ID

    MONI

    ACTV CFGBRDGSWTC SAVE CFG

    NORM

    KonfigurationsprfungDer angeschlossene Busaufbau kann mit verschiedenen Menpunkten des Controllers berprft werden:Mit dem Menuepunkt ID werden die Teilnehmernummer und dessen Identcode (ID-Nr.) angezeigt. Mit dem Menuepunkt LEN werden die Teilnehmernummer und dessen Prozessdatenlnge (LENGTH) angezeigt.Mit dem Menuepunkt LEVL werden die Teilnehmernummer und dessen Busebene (LEVEL) angezeigt.

    BetriebIm Betrieb ist die Konfiguration auf der Flashkarte abgespeichert und wird beim Resetin Betrieb genommen. Erst wenn dieser Busaufbau mit dem physikalisch angeschlossenen bereinstimmt, kommt der Controller in den Run-Status.

  • 2 - 12

    Hardware

    Notizen:

  • 2 - 13

    Hardware

    Standardregister derSteuerung

  • 2 - 14

    Hardware

    Notizen:

  • 2 - 15

    Hardware

    Standardregister ZuordnungZur Statusberwachung und zur Bedienung der Bussteuerung

    G4-Controller

    CPU

    Diagnose- Statusregister- Parameterregister 1- Parameterregister 2

    EingangAusgangGlobale Variablentabelle

    -Systemvariablen

    MASTER_DIAG_PARAM_REG_HI

    MASTER_DIAG_PARAM_REG_LOW

    MASTER_DIAG_PARAM_2_REG_HI

    MASTER_DIAG_PARAM_2_REG_LOW

    MASTER_DIAG_STATUS_REG_HI

    MASTER_DIAG_STATUS_REG_LOW

    ber die Standardregister des INTERBUS besteht die Mglichkeit, Statusinformationen des Busbetriebs der Programmsteuerung zur Verfgung zu stellen oder ber das Steuerungsprogramm Einfluss zu nehmen auf die Bussteuerung.

  • 2 - 16

    Hardware

    Diagnose-Statusregister

    USER Anwender-Fehler/ParametrierungPF Peripherie-FehlerBUS Bus-FehlerCTRL Controller-FehlerDETECT Diagnoseroutine ist aktivRUN Datenbertragung ist aktivACTIVE Ausgewhlte Konfiguration ist betriebsbereitREADY Anschaltbaugruppe ist betriebsbereit

    BSA Bussegment abgeschaltetSYS Steuerung in Stopp: Ausgnge sperrenRESULT Standard-Funktion negativ bearbeitetSY-RESULT Synchronisationsfehler aufgetretenDC-Result Fehlerhafte DatenzyklenWARNING Festgelegte Buswarnzeit berschrittenQUALITY bertragungsqualitt zu geringSDSI Meldung zur Steuerung liegt an

    7 6 5 4 3 2 1 0 7 6 5 4 3 2 1 0

    DiagnoseregisterInnerhalb des Standardregistersatzes gibt es zwei 16 Bit breite Diagnoseregister, in denen der aktuelle Zustand des INTERBUS-Systems durch die Steuerung abgebildet wird. Zugriff auf die Register ermglicht PC WORX ber die Globale Variablen Tabelle in der Gruppe Systemvariablen.

    Die Register werden bezeichnet mit: Diagnose-Statusregister Diagnose-ParameterregisterDiagnose-StatusregisterJedem Bit im Diagnose-Statusregister ist ein Zustand des Bussystems zugeordnet, zu dem die Steuerung im Diagnose-Parameterregister weitere Informationen zur Verfgung stellt. Durch Auswertung dieser Register in der Steuerung kann das Anwendungsprogramm im Fehlerfall entsprechend reagieren (z.B. automatischer Wiederanlauf des Busses, Visualisierung von Fehlermeldungen).

    Im Diagnose-Statusregister knnen auch mehrere Bits gleichzeitig aktiviert - d.h. gesetzt - sein.

    Beispiel:Der Inhalt des Diagnose-Statusregisters 0000 0000 1110 000bin bzw. 00E0hex zeigt an: die Steuerung ist betriebsbereit (READY) und es ist ein Konfigurationsrahmen aktiviert (AKTIV) und die Datenbertragung ist aktiv (E/As werden aktualisiert) und es liegt sonst kein Fehler vor

  • 2 - 17

    Hardware

    Diagnose-Parameterregister 1

    7 0 7 003dez 01dez

    Segmentnummer Position in Segment

    Ort

    7 0 7 00A(hex) 50(hex)

    Fehlernummer

    Fehlercode

    Beispiel: Lokalbusfehleram Teilnehmer 3.1

    Beispiel: UserfehlerAdressberschneidung

    Diagnose-ParameterregisterDas Diagnose-Parameterregister liefert zustzliche Informationen zu dem im Diagnose-Statusregister angezeigten Status des Bussystems.In Abhngigkeit des im Diagnose-Statusregisters anstehenden Fehlerbits ist der Wert im Diagnose-Parameterregister entweder als Fehlerort (bei Peripherie- und Busfehler) oder als Fehlernummer (bei Controller- und Anwenderfehler) zu interpretieren.Diese Information kann im Rahmen von Prozessvisualisierungen mit erklrenden Texten versehen oder vom Anwender anhand der Diagnosefibel (Fehler-Code) gedeutet werden.

    FehlerortWird ein Fehlerort angezeigt, so steht im High-Byte die Segmentnummer, im Low-Bytedie Position des betroffenen Gertes innerhalb des angegebenen Segments. Im Diagnose-Parameterregister steht also eine Teilnehmernummer.

    FehlercodeBei Bus- und Controller-Fehlern ist der Inhalt des Diagnose-Parameterregisters als hex-Wert zu interpretieren, d.h. es wird eine 4-stellige (hex) Fehlernummer angegeben, die die Fehlerart genauer beschreibt.Die Fehlernummer knnen Sie der Diagnosefibel oder der Software DIAG+ entnehmen.

    Ist im Diagnose-Statusregister kein Fehlerbit gesetzt, enthlt das Parameterregister den Wert 0.

  • 2 - 18

    Hardware

    Sondercode bei Schnittstellenfehler

    Beispiel: OUT 1-Fehler am Fernbusteilnehmer 3.0

    Beispiel: OUT 2-Fehler am Fernbusteilnehmer 3.0

    Ort7 0 7 0

    3dez (3hex) 128dez (80hex)

    Teilnehmer 3 Sondercode OUT 1

    Ort

    7 0 7 03dez (3hex) 129dez (81hex)

    Teilnehmer 3 Sondercode OUT 2

    OUT 1Bei dieser Fehlermeldung ist im Diagnose-Statusregister das Bit BUS gesetzt.Bedeutung: Fehler an der weiterfhrenden Schnittstelle (Fernbus).

    OUT 2Bei dieser Fehlermeldung ist im Diagnose-Statusregister das Bit BUS gesetzt.Bedeutung: Fehler an der abzweigenden Bus-Schnittstelle.

    Schnittstellenbezeichnungen am Fernbusteilnehmer

    IN

    OUT 1

    OUT 2

  • 2 - 19

    Hardware

    Diagnose-Parameterregister 2

    Gruppenbezogene Diagnose-Meldung10xx xxxx

    Kanalbezogene Diagnose-Meldung01xx xxxx

    BedeutungBinr-Code

    KKKKKT10

    01234567

    Kanalbezogene Diagnose-Meldung

    G5G6G7G81001

    G1G2G3G40001

    U1U2U3U40101

    01234567

    Gruppenbezogene Diagnose-Meldung

    Kanalnummer (K) wird kodiert in 5 BitsT = 0 Fehler ist behobenT = 1 Fehler steht an

    Sensorversorgung Gruppe 1 bis 4Sensorversorgung Gruppe 5 bis 8SpannungsversorgungBit = 0 kein FehlerBit = 1 Fehler

    Mit Hilfe der Bits 14 und 15 wird zwischen der kanalbezogenen und der gruppenbezogenen Diagnosemeldung unterschieden.Bei der gruppenbezogenen Diagnose-Meldung gibt jedes Bit den Status einer Gruppe an.

  • 2 - 20

    Hardware

    Diagnose-Parameterregister 2

    Gruppenbezogene Diagnose-Meldung10xx xxxx

    Kanalbezogene Diagnose-Meldung01xx xxxx

    BedeutungBinr-Code

    KKKKKT10

    01234567

    Kanalbezogene Diagnose-Meldung

    G5G6G7G81001

    G1G2G3G40001

    U1U2U3U40101

    01234567

    Gruppenbezogene Diagnose-Meldung

    Kanalnummer (K) wird kodiert in 5 BitsT = 0 Fehler ist behobenT = 1 Fehler steht an

    Sensorversorgung Gruppe 1 bis 4Sensorversorgung Gruppe 5 bis 8SpannungsversorgungBit = 0 kein FehlerBit = 1 Fehler

    Mit Hilfe der Bits 14 und 15 wird zwischen der kanalbezogenen und der gruppenbezogenen Diagnosemeldung unterschieden.Bei der gruppenbezogenen Diagnose-Meldung gibt jedes Bit den Status einer Gruppe an.

  • 3 - 1

    INTERBUS-Diagnose

    INTERBUS-Diagnose

    Kapitel 3

    20xx/xx-xx

  • 3 - 2

    INTERBUS-Diagnose

    Notizen:

  • 3 - 3

    INTERBUS-Diagnose

    In diesem Kapitel werden die Diagnosemglichkeiten der Interbusteilnehmer angesprochen.

    Inhalt

    Achtung!

    Information

    Tipp

  • 3 - 4

    INTERBUS-Diagnose

    Notizen:

  • 3 - 5

    INTERBUS-Diagnose

    Diagnose-Schnittstellen

    Diagnose

    Software Hardware

    Diagnose-Programm

    DIAG+

    Diagnose-Register

    Zentrale AnzeigeDisplay der Steuerung

    DezentraleAnzeige aufden Modulen

    DiagnoseschnittstellenEin Ma fr die Einsatzfhigkeit einer leistungsstarken Diagnose ist nicht nur der Diagnoseumfang, sondern auch der einfache und schnelle Zugriff auf die Diagnosedaten. Im INTERBUS-System wird dieser Zugriff ber verschiedene Diagnoseschnittstellen ermglicht.Es handelt sich um:

    die optische Anzeige auf der Anschaltbaugruppe und den Peripheriemodulen, Meldungen von der Anschaltbaugruppe zum Applikationsprogramm, optionale Diagnosemglichkeiten ber die V.24-Schnittstelle der

    Anschaltbaugruppen.Hardware-DiagnoseDiese Anzeigeform wurde gewhlt, um dem Servicepersonal die Mglichkeit zu geben, ohne Programmierhilfsmittel (z.B. Programmiergert) den Bus zu diagnostizieren und Buszustnde sichtbar zu machen. Die zentrale Diagnoseanzeige befindet sich auf der Frontblende der (4xx) Steuerung, die Diagnose- und Statusanzeigen beinhaltet. Die Diagnose-LEDs auf den Modulen des Busaufbaus stellen die dezentrale Diagnoseschnittstelle zum Anwender vor Ort dar.Software-DiagnoseDie Diagnoseschnittstelle zwischen Applikation und Steuerung besteht aus den Diagnoseregistern und einer Kommando- und Meldungsschnittstelle, die durch das Applikationsprogramm bedient wird. Die Diagnoseregister stellen dem Anwenderprogramm Diagnosedaten, die auch auf der Frontblende der Steuerung visuell dargestellt werden knnen, zur Verfgung. Zustzliche Diagnoseinformationen werden in Form von Meldungen von der Steuerung an das Anwenderprogramm weitergegeben.Optionale Diagnose ber eine SchnittstelleAlle Diagnosedaten knnen vom Anwender auch ber die auf jeder Steuerung vorhandene Schnittstelle (V.24, PC ISA-Slot, Ethernet) abgerufen werden. Mit Hilfe einer PC-Software wie DIAG+ und PC WORX sowie einer Verbindung zwischen Anschaltbaugruppe und PC knnen die Daten online ausgelesen und ausgewertet werden.Beispiel: berprfen der bertragungsqualitt des Bussystems bei laufender Anlage.

  • 3 - 6

    INTERBUS-Diagnose

    Notizen:

  • 3 - 7

    INTERBUS-Diagnose

    Diagnose an Fernbus-Teilnehmern

  • 3 - 8

    INTERBUS-Diagnose

    Diagnose an Busklemmen

    FO1 (gelb) Status der ankommendenLichtwellenleiter-Strecke

    FO2 (gelb) Status der weiterfhrendenLichtwellenleiter-Strecke

    UL (grn) Versorgungsspannung der Modulelektronik

    RC (grn) ankommender Fernbusbetriebsbereit

    BA (grn) Bus aktivE (rot) Fehler im abzweigenden

    PeripheriebusLD (rot) Peripheriebus abgeschaltetRD (rot) weiterfhrender Fernbus

    abgeschaltet

    IBS ST 24 BK-T

    UL RC BA E LD RD

    IBS ST 24 BK -TINTERBUS

    IBS IL 24 BK-LK

    FO1

    FO2

    OUT

    IN

    OUT

    IN

    REMOTE IN

    REMOTE OUT

    1 2

    1

    2

    3

    4

    1

    2

    3

    4

    BARD

    RCLD

    BK-LK

    UL

    AllgemeinAuf den folgenden Seiten werden die Diagnosemglichkeiten vorgestellt, die auf den dezentralen Modulen des Busaufbaus bestehen. Zunchst werden verschiedene Gruppen von Fernbusteilnehmern behandelt, anschlieend die Diagnose-LEDs noch einmal zur einfachen Orientierung zentral zusammengefasst.

    Diagnose an BusklemmenDie Komponente Busklemme erffnet aus dem Fernbus heraus eine Stichleitung (Peripheriebus, Loop und/oder Fernbus). Auerdem versorgt die Busklemme u.a. die angeschlossenen Peripheriebus-Teilnehmer mit der Logik-Spannung sowie den weiterfhrenden Fernbus mit verstrkten Signalen (Repeater). Die Diagnose-LEDs auf der Busklemme beziehen sich auf Funktion und Zustand des Peripherie- und Fernbusses an dieser bergeordneten Koppelstelle.

    Inline-BusklemmeDie Inline-Busklemme konfiguriert ihre weiterfhrende Schnittstelle automatisch beim Anrasten des nchsten Busteilnehmers. Ist der nchste Teilnehmer eine Klemme mit Fernbus-Stich, konfiguriert die Busklemme ihre weiterfhrende Schnittstelle als Fernbus-Schnittstelle (0Chex). Ist der nchste Teilnehmer keine Klemme mit Fernbusstich, konfiguriert dieBusklemme ihre weiterfhrende Schnittstelle als Lokalbus-Schnittstelle (04hex).

    Die Diagnose-LED E (rot) wird nur in Generation 3 untersttzt.

  • 3 - 9

    INTERBUS-Diagnose

    Busklemmen fr mehrere Busstiche

    IBS ST 24 BK RB-T

    Bus Terminal, 24 V DCModule Ident. 1: 08, Module Ident. 2 : 12

    IBS ST 24 BK RB-T

    1 2Reconfiguration

    RC BA1BA2 LD1LD2 RDUL E1 E2

    FO1 (gelb) Status der ankommendenLichtwellenleiter-Strecke

    FO2 (gelb) Status der weiterfhrendenLichtwellenleiter-Strecke

    FO3 (gelb) Status der Fernbus-Stich-Lichtwellenleiter-Strecke

    UL (grn) Versorgungsspannung derModulelektronik

    RC (grn) ankommender Fernbusbetriebsbereit

    BA1, BA2 Datenbertragung aktiv E1 (rot) Fehler im ST-Lokalbus

    E2 (rot) Fehler im Fernbusstich bzw.Lokalbusstich

    LD1 (rot) ST-Lokalbus abgeschaltetLD2 (rot) Fernbusstich bzw.

    Lokalbusstich abgeschaltet

    RD (rot) weiterfhrender Fernbusabgeschaltet

    zustzlicherLokalbusstich

    zustzlicherFernbusstich

    INTERBUS

    OUT

    IN

    RE

    MO

    TE IN

    1R

    EM

    OTE

    OU

    T 2

    FO3

    OUT

    IN

    FO1

    OUT

    IN

    FO2

    RE

    MO

    TE O

    UT 1

    1 2

    1

    2

    3

    4

    1

    2

    3

    4

    BA2RD2

    RC2LD2

    R B-LK

    ULBA1

    RD1RC1

    LD1

    IBS IL 24 BK RB-LK

    Diagnose an Busklemmen mit zwei abzweigenden SchnittstellenDie Busklemmen IBS ST 24 BK RB-T sowie IBS ST 24 BK LB-T verfgen zustzlich zu der Schnittstelle zur IB ST-Kompaktstation (Peripheriebus) und der weiterfhrenden Fern-busschnittstelle noch ber entweder eine zweite Fernbusschnittstelle (Fernbusstich mittels RB-T) oder ber eine zweite Peripheriebusschnittstelle (LB-T). Zu den nun bereits bekannten Diagnose-LEDs der Busklemmen (siehe oben) sind auf den hier genannten Busklemmen entsprechend weitere LEDs fr die zustzlichen Schnittstellen vorhanden.

    Die Diagnose-LEDs E1 und E2 (rot) werden nur in Generation 3 untersttzt.

  • 3 - 10

    INTERBUS-Diagnose

    Anzeigen auf einer RL-Busklemme

    IB DIAG LED grn INTERBUS-Diagnoseaus: Keine Versorgungsspannung vorhanden blinkt mit 0,5 Hz: Versorgungsspg vorhanden, Bus nicht aktiv blinkt mit 2 Hz: Versorgungsspg vorhanden, Peripheriefehlerein: Vers.spg vorhanden, Bus aktiv, kein PF

    RC LED grn Fernbus-Kabel-Check (Remote Bus Check)ein: Auf der ankommenden Fernbus-Verbindung

    werden Daten gesendetaus: Ankommende Fernbus-Verbindung gestrt

    oder nicht aktivRD1 LED rot Fernbus-Status

    ein: Weiterfhrender Fernbus abgeschaltetRD2 LED rot Status des Fernbus-Stiches (Disabled)

    ein: Fernbus-Stich abgeschaltetE LED rot Fehlermeldung

    ein: Fehler im Fernbus-Stich aufgetretenFO1* LED gelb berwachung der ankommenden

    Lichtwellenleiter-Strecke (Fiber Optic/LWL)ein: Ankommende LWL-Strecke nicht o.k. oder

    Systemreserve im geregelten Betrieb erreicht aus: Ankommende LWL-Strecke o.k. oder nicht

    belegtFO2* LED gelb berwachung der weiterfhrenden LWL-

    Strecke (Fiber Optic)ein: Weiterfhrende LWL-Strecke nicht o.k. oder

    Systemreserve im geregelten Betrieb erreichtaus: Weiterfhrende Lichtwellenleiter-Strecke o.k

    oder nicht belegt

  • 3 - 11

    INTERBUS-Diagnose

    FO3* LED gelb berwachung der Lichtwellenleiter-Strecke des Fernbus-Stichs (Fiber Optic/LWL)

    ein: Weiterfhrende Lichtwellenleiter-Strecke des Fernbus-Stichs nicht o.k. oder Systemreserve im geregelten Betrieb erreicht

    aus: Weiterfhrende Lichtwellenleiter-Strecke des Fernbus-Stichs o.k. oder nicht belegt

    US1 LED grn berwachung der Versorgungsspannung US1aus: US1 nicht vorhandenblinkt: US1 unterhalb des zulssigen Spannungsbereichesein: US1 vorhanden

    US2 LED grn berwachung der Versorgungsspannung US2blinkt: US2 unterhalb des zulssigen Spannungsbereiches /

    nicht vorhandenein: US2 vorhanden

    * Nur bei Busklemmen mit LWL-Anschluss vorhanden.

  • 3 - 12

    INTERBUS-Diagnose

    Anzeigen auf RL-E/A-Modulen

    IB DIAG RC RD US1 US2

    0 1 2 3

    E

    4 5 6 7

    E

    0 2 3 4 5 6 71

    IN IN IN IN OUT OUT OUT OUT

    0 1 2 3 4 5 6 70001020304050607080910

    PRESS

    IBS RL 24 DIO 8/8/8-LK-2

    MBd Module Ident.: 03INTERBUS IN1 OUT1

    RemoteFO1 FO2

    IB DIAG LED grn INTERBUS-Diagnoseaus: Keine Versorgungsspannung vorhanden blinkt mit 0,5 Hz: Versorgungsspannung vorhanden, Bus nicht aktiv blinkt mit 2 Hz: Versorgungsspannung vorhanden, PFein: Versorgungsspannung vorhanden, Bus aktiv, kein

    PeripheriefehlerRC LED grn Fernbus-Kabel-Check (Remote Bus Check)

    ein: Auf der ankommenden Fernbus-Verbindung werden Daten gesendet

    aus: Ankommende Fernbus-Verbindung gestrt oder nicht aktiv

    RD LED rot Fernbus-Status (Remote Bus Disabled)ein: Weiterfhrender Fernbus abgeschaltet

    FO1* LED gelb berwachung der ankommenden LWL-Strecke(Fiber Optic/LWL)

    ein: Ankommende Lichtwellenleiter-Strecke nicht o.k. oder Systemreserve im geregelten Betrieb erreicht

    aus: Ankommende Lichtwellenleiter-Strecke o.k. oder nicht belegt

    FO2* LED gelb berwachung der weiterfhrenden LWL-Strecke (Fiber Optic/LWL)

    ein: Weiterfhrende Lichtwellenleiter-Strecke nicht o.k. oder Systemreserve im geregelten Betrieb erreicht

    aus: Weiterfhrende LWL-Strecke o.k oder nicht belegtUS1 LED grn berwachung der Versorgungsspannung US1

    aus: US1 nicht vorhandenblinkt: US1 unterhalb des zulssigen

    Spannungsbereichesein: US1 vorhanden

  • 3 - 13

    INTERBUS-Diagnose

    US2 LED grn berwachung der Versorgungsspannung US2blinkt: US2 unterhalb des zulssigen Spannungsbereiches /

    nicht vorhandenein: US2 vorhanden

    E LED rot Fehlermeldungein: Kurzschluss der Sensorversorgung einer Gruppe von 4

    Eingngen (diese Fehlermeldung wird in dem Modul zwischengespeichert. Sie ist aber flchtig, d.h. sie geht bei einem Spannungs-Reset verloren.)

    IN 0-n LED gelb Status je Eingangein: Eingang auf logisch 1aus: Eingang auf logisch 0

    OUT 0-n LED gelb/rot Status je Ausganggelb: Ausgang auf logisch 1aus: Ausgang auf logisch 0rot: Kurzschluss/berlast eines Ausganges

    (Diese Fehlermeldung wird in dem Modul zwischenge-speichert. Sie ist aber flchtig, d.h. sie geht bei einem Spannungs-Reset verloren.)

    * Nur bei E/A Modulen mit LWL-Anschluss vorhanden.

  • 3 - 14

    INTERBUS-Diagnose

    Diagnoseanzeige FO1 bis FO3

    OU

    TO

    UT

    ININ

    Remote OUT

    Remote IN

    FO1 FO2

    FO1 FO2

    FO1 FO2

    AusEin

    Beispiel 2

    TN 1.0

    TN 2.0

    TN 3.0

    OU

    TO

    UT

    ININ

    Remote IN

    Beispiel 1

    Remote OUT

    Bei RL-Modulen mit LWL-Anschluss zeigen die Diagnose-Anzeigen FO1 bis FO3 die bertragungsqualitt an und zwar fr jede Schnittstelle (ankommende, weiterfhrende und abzweigende) und fr jede Datenrichtung.

    Beispiel 1 Die LED FO1 leuchtet bei Teilnehmer 3.0, wenn beim Datenrckweg der ankommenden Schnittstelle die Systemreserve erreicht oder berschritten ist.

    Beispiel 2 Die LED FO2 bei Teilnehmer 1.0 zeigt den bertragungsstaus des Datenhinwegs der weiterfhrenden Schnittstelle an. Fr die abzweigende Schnittstelle einer Rugged Line-Busklemme mit Fernbus-Stich gilt das gleiche wie fr die normale weiterfhrende Schnittstelle. Dort zeigt dann die LED FO3 den bertragungsstatus des Datenhinwegs der abzweigenden Schnittstelle an.

  • 3 - 15

    INTERBUS-Diagnose

    Zusammenfassung der Diagnoseanzeigen an Fernbusteilnehmern:

    Signaldarstellung

    UL (grn) / Ready Logikspannung: Diese LED ist nur dann aktiv, wenn die Versor-gungsspannung an der Busklemme anliegt.

    USn oder UBn (grn) Schaltspannungsversorgung der Gruppe n liegt an

    RC (grn) Remotebus Check: Diese LED zeigt eine bestehende Verbindung zum vorhergehenden Fernbus an. Sie ist aktiv, wenn der ankommen-de Fernbus in Ordnung und der Master eingeschaltet ist.

    BA (grn) Bus aktiv: ber diese LED werden Datenzyklen auf dem INTERBUS angezeigt.

    E (rot) PeripheriebusfehlerFernbus-Stich-Fehler Fehler auf der jeweils angeschlossenen Topologievariante (Peripherie-bus, Loop oder Fernbus-Stich) aktivieren diese LED (wird nur in Generation 3 untersttzt).

    Mgliche Ursachen: Modul defekt. Buskabel defekt. Spannungsversorgung ber den Peripheriebus, Loop ausgefallen.

    LD (rot) Abgeschalteter Stich: Diese Anzeige zeigt den Status der Stichschnittstelle an. Leuchtet die LED, so ist die Stichschnittstelle abgeschaltet.

    Mgliche Ursachen: Stop des Busses (z.B. in einem Peripheriebus); die aktive E-LED

    zeigt den fehlerhaften Peripheriebus lokal vor Ort an. Der Peripheriebus wurde softwaremig abgeschaltet.

    RD (rot) Abgeschalteter Fernbus: Diese Anzeige zeigt den Status der weiterfhrenden Fernbusschnittselle an. Leuchtet die LED, so ist die weiterfhrende Fernbusschnittstelle abgeschaltet.

    Mgliche Ursachen: Der nachfolgende Fernbus-Teilnehmer wurde softwaremig abgeschaltet

    FO1 FO4 bertragungsqualitt der LWL-Schnittstelle

  • 3 - 16

    INTERBUS-Diagnose

    Notizen:

  • 3 - 17

    INTERBUS-Diagnose

    Diagnose an Lokalbus-Teilnehmern

  • 3 - 18

    INTERBUS-Diagnose

    Diagnose an Peripheriebus-Teilnehmern

    UL (grn) Versorgungsspannungder Modulelektronik

    Us (grn) Versorgungsspannungder Peripherie (Gruppen 1-4)

    E (rot) berlastung/Kurzschlu(Gruppen 1-4)

    XX (gelb) Ein-/Ausgangsspannung(fr Kanal XX)

    CC (grn) ST-Kabel-Check

    BA (grn) Bus aktiv

    IB STME 24 DI 16/4

    8 9 10 11 12 13 15

    Us1

    CC

    BA

    UL

    1 2 3 4 5 6 7

    E1

    14

    Us2 E2

    16

    Us3 E3 Us4 E4INTERBUS

    16 digital Input , 24 V DC, Module Ident.: 1901

    Us2 E2

    BA

    CC

    8 digital Output 2A, 24 V DCModule Ident.: 185

    IB ST 24 DO 8/3-2AUs1 E1

    UL

    INTERBUS

    2 3 4 5 6 7 81

    E/A-Module verfgen ber Status-LEDs fr die Ein- und Ausgnge sowie Diagnose-LEDs fr die berwachung von Buslogikspannung, Kurzschluss und berlast.Stellvertretend fr die verschiedenen Modultypen sollen hier Module behandelt werden, von denen auf die anderen IBS-Typen geschlossen werden kann.

    Zusammenfassung der Diagnoseanzeigen auf E/A-Modulen

    UL (grn) Logik-Spannung des Moduls: Wird ber das Peripheriebus-Kabel von der Busklemme eingespeist.

    CC (grn) Cable Check: berprfung von Daten- und Versorgungsadern

    Us (grn) Betriebsspannung der Gruppen 1-4: ber diese LED wird angezeigt, ob die Versorgungsspannung fr die Funktionsgruppe angelegt ist. Eine solche Potentialgruppe kann je nach Modultyp aus 4, 8, 16 oder 32 E/A-Punkten bestehen.

    E (rot) Strung in einer Funktionsgruppe 1-4: berlastung eines Ausgangs Kurzschluss

    Statusanzeige (gelb) Statusanzeige der E/A-Kanle: Der Status jedes E/A-Punktes wird ber eine gelbe LED angezeigt. aktiv - Signal liegt an nicht aktiv - Signal steht auf Null

  • 3 - 19

    INTERBUS-Diagnose

    Inline-Lokalbus-DiagnoseFehler auf der Datenhinleitung

    4.2 4.4

    +1 +1 +1

    4.1

    +1

    +1 +1 +1+1

    4.5

    +1InlineBK

    4.0

    Diagnose-LEDOn On On On

    4.3

    OnINTERBUS

    0.5 Hz 0.5 Hz 0.5 Hz 0.5 Hz4.0 Hz

    Fehler auf DatenhinleitungFr einen Fehler auf der Datenhinleitung wird im oberen Beispiel der Teilnehmer mit der Nummer 4.3 zum LBD-Master (LokalBusDiagnose). Er sendet an den folgenden Teilnehmer ein Notfalldatentelegramm, das von diesem inkrementiert wird.Bei einem konfigurierten System gibt der Controller die Teilnehmernummer des defekten oder nicht zu erreichenden Moduls aus.

  • 3 - 20

    INTERBUS-Diagnose

    Inline-Lokalbus-DiagnoseFehler auf der Datenrckleitung

    INTERBUS

    4.2 4.3 4.4

    +1 +1

    4.1

    +1

    +1+1

    4.5

    +1InlineBK

    4.0

    Diagnose-LEDOn On On OnOn

    +1

    +1

    +1

    +1

    0.5 Hz 0.5 Hz 4.0 Hz 0.5 Hz0.5 Hz

    Fehler auf der DatenrckleitungFr ein konfiguriertes System kann wie beim Fehler auf der Hinleitung der exakte Fehlerort angegeben werden.

  • 3 - 21

    INTERBUS-Diagnose

    Teilnehmer Inline-Lokalbus-Diagnose

    Normalbetrieb

    LBD*-Slave0.5 Hz

    inkrementieren desDatentelegrammes

    LBD*-Master4.0 Hz

    initiieren desDatentelegrammes

    gltigerID-Zyklus

    Telegrammempfangenkein Signal

    Reset

    *LokalBusDiagnose

    Anzeige Zustand des Protokollchips

    kein Licht keine Versorgung bzw. Versorgungsspannung zu gering (Chip im Reset)

    statisch an Versorgung O.K., kein Peripheriefehler, Kommunikation aktiv(bertragung gltiger Zyklen)

    0.5 Hz Versorgung O.K., kein Peripheriefehler, Kommunikation aktiv(Teilnehmer empfngt Telegramme)

    2.0 Hz Versorgung O.K., Peripheriefehler, Kommunikation aktiv oder nicht aktiv(Teilnehmer empfngt zumindest Telegramme)

    4.0 Hz Versorgung O.K., Kommunikation nicht aktiv, Teilnehmer ist LBD-Master(Teilnehmer empfngt keine Telegramme)

  • 3 - 22

    INTERBUS-Diagnose

    Notizen:

  • 4 - 1

    Steuerungsdiagnose

    Steuerungsdiagnose

    Kapitel 4

    2011/03-07

  • 4 - 2

    Steuerungsdiagnose

    Notizen:

  • 4 - 3

    Steuerungsdiagnose

    In diesem Kapitel werden die Diagnosemglichkeiten der Steuerung vorgestellt

    Inhalt

    Achtung!

    Information

    Tipp

  • 4 - 4

    Steuerungsdiagnose

    Notizen:

  • 4 - 5

    Steuerungsdiagnose

    Diagnose auf der Steuerung

  • 4 - 6

    Steuerungsdiagnose

    Frontblende und Diagnose Display

    Zeile 1

    Zeile 2

    Zeile 3

    Statuszeile mit vier Statusanzeigen

    16 Statussegmente

    drei senkrecht nach unten zeigende Pfeile

    Diagnose Display Das Display besteht aus drei Zeilen mit 16 Segmentanzeigen, die jeweils universell eingesetzt werden. Hier werden z.B. aufgetretene Fehler in Klartext angezeigt. Zu jeder dieser Zeilen gehren bestimmte Statuselemente auf dem Display, die im folgenden nher beschrieben werden.

    E/A-Diagnose 16 quadratische Segmente an der linken Seite des LC-Displays bilden die Grundlage fr die E/A-Diagnose, d.h. hier werden Eingangsworte bzw. Ausgangsworte binr dargestellt.

    Grunddiagnose Vier Segmente innerhalb eines aufgedruckten Rahmens und der linke untere Pfeil bilden die Grunddiagnose. Der Pfeil zeigt dabei auf einen Aufdruck auf der Frontblende, der die Bezeichnung fr eine systemspezifische Meldung bildet.Die Darstellung von Zahlen geschieht standardmig dezimal. Die hexadezimale Darstellung ist durch das dazugehrige Hex-Segment gekennzeichnet.

    FAIL Ist immer eingeschaltet, wenn ein Fehler auftritt, durch den der laufende Datenzyklus gestoppt wird bzw. der Start von Datenzyklen nicht mglich ist.

    MODE Ist der Menpunkt Mode aktiv, so knnen von hier aus weitere Men-Punkte angewhlt werden.

    MONI Ist das Men Monitor ist aktiv, so knnen auch von hier weitere andere Menpunkte angewhlt werden.

    EXP Zeigt an, dass man sich in einem Expertenmodus befindet

    PARA Parameter zu einer Meldung

    CODE Meldecode

  • 4 - 7

    Steuerungsdiagnose

    SEG.POS Teilnehmernummer (Bussegment und Position)

    VALUE Wert

    HIGH bzw. LOW Die angezeigte Zahl ist das hherwertige bzw. niederwertige Wort eines 32 Bit-Wertes

    % Prozentangabe

  • 4 - 8

    Steuerungsdiagnose

    Tastenfeld

    : Ein Eintrag nach oben, im folgenden"Pfeil hoch" genannt.

    : Ein Eintrag nach unten, im folgenden"Pfeil unten" genannt.

    : Ein Eintrag nach rechts, im folgenden"Pfeil rechts" genannt.

    : Ein Eintrag nach links, im folgenden"Pfeil links" genannt.

    : Enter

    : Escape

    400er Steuerungen (RFC) bieten zur bersichtlichen Bedienung ein Tastenfeld mit sechs Tasten und das eben vorgestellte LC-Display.

    TastenfeldDas Tastenfeld macht eine mengefhrte Bedienung des INTERBUS ber die Cursor-Tasten direkt auf der Anschaltbaugruppe mglich. Die sechs Cursor-Tasten beinhalten die Funktionen:

    , zur Besttigung einer Auswahl , einen Menpunkt zurck Vier -Tasten, um innerhalb eines Mens die verschiedenen Unterpunkte anwhlen zu

    knnen.

    Mit Ausnahme der Reset-Funktion kann ber das Tastenfeld keine Aktivitt (z.B. Quittieren des Busses) ausgelst werden.

  • 4 - 9

    Steuerungsdiagnose

    Grunddiagnose

    GrunddiagnoseWurde ber das Tastenfeld keine besondere Funktionalitt gewhlt, ist als Standardfunktionalitt eine Grunddiagnose aktiv, mit der die verschiedenen Status desSystems angezeigt werden, z. B.:

    BOOT Das System befindet sich in der BOOT-Phase und startet dasBetriebssystem. Der Controller fhrt einen Selbsttest seiner Hardware durch.

    READY Die BOOT-Phase ist abgeschlossen, der Controller ist betriebsbereit.

    ACTIVE Zeigt an, dass eine Buskonfiguration auf den