Intuitive Psychologie – Untersuchung zur Theory of Mind Intuitive Psychologie – Untersuchung zur Theory of Mind

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  • Intuitive Psychologie Untersuchung zur Theory of Mind Intuitive Psychologie Untersuchung zur Theory of Mind
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  • ToM Theory of Mind Theory of Mind bezeichnet die Fhigkeit, mentale Funktionen bei anderen wahrzunehmen sowie das Vermgen, eine Verbindung zwischen den mentalen Funktionen einer Person und ihren Handlungen herzustellen
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  • Mentale Funktionen Produkte des Denkens (beliefs): Ansichten, Meinungen, berzeugungen, WissensbestndeProdukte des Denkens (beliefs): Ansichten, Meinungen, berzeugungen, Wissensbestnde Antriebsfaktoren fr das Handeln (desires): Bedrfnisse, Wnsche, IntentionenAntriebsfaktoren fr das Handeln (desires): Bedrfnisse, Wnsche, Intentionen
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  • Entwicklung der Theory of Mind
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  • Vorlufer der Theory of Mind: Unterscheidung zwischen eigenen und fremden Gefhlen bzw. HandlungszielenUnterscheidung zwischen eigenen und fremden Gefhlen bzw. Handlungszielen Entwicklung der Fhigkeit, anderen Personen bestimmte Wnsche zuzuschreibenEntwicklung der Fhigkeit, anderen Personen bestimmte Wnsche zuzuschreiben Alter: bis ca. 2 JahreAlter: bis ca. 2 Jahre
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  • First-order belief: Verstndnis, dass man eine falsche berzeugung ber einen Sachverhalt haben kann, d.h. Unterscheidung zw. berzeugung und RealittVerstndnis, dass man eine falsche berzeugung ber einen Sachverhalt haben kann, d.h. Unterscheidung zw. berzeugung und Realitt Alter: ca. 3 JahreAlter: ca. 3 Jahre
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  • Anne-und-Sally-Test
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  • Second-order belief: Entwicklung des Verstndnisses, dass jemand eine falsche berzeugung ber eine berzeugung haben kannEntwicklung des Verstndnisses, dass jemand eine falsche berzeugung ber eine berzeugung haben kann Alter: ca. 6 JahreAlter: ca. 6 Jahre
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  • Kinder mit Autismus haben hufig Schwierigkeiten, die Perspektive zu wechseln.Kinder mit Autismus haben hufig Schwierigkeiten, die Perspektive zu wechseln. Es gibt aber auch Autisten, die unterschiedlich stark ausgeprgte ToM-Fhigkeiten besitzen.Es gibt aber auch Autisten, die unterschiedlich stark ausgeprgte ToM-Fhigkeiten besitzen. Ungeklrt ist, welche Rolle die Intelligenz bei der Entwicklung der ToM-Fhigkeiten von Autisten spielt.Ungeklrt ist, welche Rolle die Intelligenz bei der Entwicklung der ToM-Fhigkeiten von Autisten spielt.
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  • ToM-Defizite bei anderen Erkrankungen
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  • SchizophrenieSchizophrenie Bipolar affektive StrungBipolar affektive Strung AD(H)SAD(H)S Apoplektischer InsultApoplektischer Insult
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  • Schizophrenie Patienten zeigen im Vergleich zu Gesunden signifikant schlechtere Leistungen in unterschiedlichen ToM- AufgabenPatienten zeigen im Vergleich zu Gesunden signifikant schlechtere Leistungen in unterschiedlichen ToM- Aufgaben Variation der Defizite innerhalb des schizophrenen Formenkreises sehr gro:Variation der Defizite innerhalb des schizophrenen Formenkreises sehr gro: Schwierigkeiten aus indirekter Rede korrekte Schlussfolgerungen zu ziehen Schwierigkeiten aus indirekter Rede korrekte Schlussfolgerungen zu ziehen mangelnde Fhigkeit die Ich-Perspektive einzunehmen mangelnde Fhigkeit die Ich-Perspektive einzunehmen Fehlende Einsicht in soziale Zusammenhnge Fehlende Einsicht in soziale Zusammenhnge
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  • Zusammenhnge zwischen Einschrnkungen der ToM- Kompetenzen und schizophrenen Symptomen bestehen im Einzelnen aus formalen Denkstrungen und Defiziten der verbalen GedchtnisleistungenZusammenhnge zwischen Einschrnkungen der ToM- Kompetenzen und schizophrenen Symptomen bestehen im Einzelnen aus formalen Denkstrungen und Defiziten der verbalen Gedchtnisleistungen Schizophrene haben geringere ToM-Defizite als AutistenSchizophrene haben geringere ToM-Defizite als Autisten z.B. bei der Wahrnehmung von Emotionen z.B. bei der Wahrnehmung von Emotionen
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  • Trotz normaler Entwicklung der ToM vor Beginn ihrer Erkrankung, gibt es bei ihnen hnliche zerebrale Aufflligkeiten, wie sie auch bei Autisten auftretenTrotz normaler Entwicklung der ToM vor Beginn ihrer Erkrankung, gibt es bei ihnen hnliche zerebrale Aufflligkeiten, wie sie auch bei Autisten auftreten hnliche biologische Basis?hnliche biologische Basis?
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  • Affektive Strungen Lediglich zwei Untersuchungen zu ToM-Defiziten:Lediglich zwei Untersuchungen zu ToM-Defiziten: Eine stellte deutliche ToM-Defizite fest, die sich allerdings nach der Remission der bipolaren Symptomatik deutlich zurckbildeten oder gar vllig verschwanden Eine stellte deutliche ToM-Defizite fest, die sich allerdings nach der Remission der bipolaren Symptomatik deutlich zurckbildeten oder gar vllig verschwanden eine Zweite stellte keine Einschrnkungen im Vergleich mit einer Kontrollgruppe mit milden Lernschwierigkeiten (IQ 50-70) fest eine Zweite stellte keine Einschrnkungen im Vergleich mit einer Kontrollgruppe mit milden Lernschwierigkeiten (IQ 50-70) fest
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  • AD(H)S Kein Unterschied bei der Verarbeitung von ToM-Aufgaben zweiter Ordnung zwischen Asperger-Autisten, Patienten mit atypischem Autismus und Patienten mit AD(H)SKein Unterschied bei der Verarbeitung von ToM-Aufgaben zweiter Ordnung zwischen Asperger-Autisten, Patienten mit atypischem Autismus und Patienten mit AD(H)S Nachteil: lediglich 9 Kinder mit AD(H)SNachteil: lediglich 9 Kinder mit AD(H)S Befund dennoch bedeutsam, da 40% aller autistischen Kinder zustzlich eine Aufmerksamkeitsstrung aufweisenBefund dennoch bedeutsam, da 40% aller autistischen Kinder zustzlich eine Aufmerksamkeitsstrung aufweisen Bei Genomscans von Familien mit AD(H)S wurden Regionen identifiziert, die auch als relevant fr den Autismus beschrieben werdenBei Genomscans von Familien mit AD(H)S wurden Regionen identifiziert, die auch als relevant fr den Autismus beschrieben werden
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  • ToM-Fhigkeiten knnen auch nach Schlaganfllen selektiv beeintrchtigt sein, besonders bei einer rechtsfrontalen Schdigung
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  • Bei den beschriebenen ToM-Defiziten handelt es sich nicht um autismusspezifische StrungenBei den beschriebenen ToM-Defiziten handelt es sich nicht um autismusspezifische Strungen Im Gegensatz zu anderen psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen, liegt die Strung bei Autisten jedoch schon von Geburt an vorIm Gegensatz zu anderen psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen, liegt die Strung bei Autisten jedoch schon von Geburt an vor Keine Verlaufsuntersuchungen zu AD(H)SKeine Verlaufsuntersuchungen zu AD(H)S
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  • Neuronale Beziehungen der ToM
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  • ToM-Leistungen beinhalten viele mentale Prozesse, welche mit hchster Wahrscheinlichkeit nicht in einer einzigen Hirnregion lokalisiert sindToM-Leistungen beinhalten viele mentale Prozesse, welche mit hchster Wahrscheinlichkeit nicht in einer einzigen Hirnregion lokalisiert sind Verschiedene Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren (PET und fMRT)Verschiedene Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren (PET und fMRT) klassische ToM-Aufgaben klassische ToM-Aufgaben Aufgaben zur Gesichterverarbeitung Aufgaben zur Gesichterverarbeitung
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  • Signifikant weniger Aktivitt im Bereich der AmygdalaSignifikant weniger Aktivitt im Bereich der Amygdala zustndig fr die Verarbeitung von emotionalen Prozessen und Belohnungsreizen zustndig fr die Verarbeitung von emotionalen Prozessen und Belohnungsreizen
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  • Weniger Aktivitt im Bereich des Gyrus fusiformis:Weniger Aktivitt im Bereich des Gyrus fusiformis: besonders bei der Betrachtung von Gesichtern aktiv Stattdessen hhere Aktivitt in zerebralen Bereichen der ObjekterkennungStattdessen hhere Aktivitt in zerebralen Bereichen der Objekterkennung
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  • Funktionelle Abweichungen des Gesichtererkennungssystems, sowohl in der quantitativen Aktivierung bestimmter Hirnregionen, als auch der qualitativenFunktionelle Abweichungen des Gesichtererkennungssystems, sowohl in der quantitativen Aktivierung bestimmter Hirnregionen, als auch der qualitativen Ist die Aktivittsminderung ein primres Phnomen und die erhhte Aktivierung des Objekterkennungssystems kompensatorischer Natur oder wenden Autisten vllig andere Strategien zur Gesichtererkennung an?Ist die Aktivittsminderung ein primres Phnomen und die erhhte Aktivierung des Objekterkennungssystems kompensatorischer Natur oder wenden Autisten vllig andere Strategien zur Gesichtererkennung an?
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  • Methodische Aspekte und Ausblick auf die Zukunft
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  • Bisher drei Publikationen ber testtheoretische AspekteBisher drei Publikationen ber testtheoretische Aspekte Ergebnis:Ergebnis: eher unbefriedigende Test-Retest-Reliabilitt eher unbefriedigende Test-Retest-Reliabilitt Moderate interne Geschlossenheit Moderate interne Geschlossenheit Kritik:Kritik: Schwieriger Vergleich mit bisherigen Untersuchungen, da in einem Fall statt mit Bildern, mit Videos gearbeitet wurde Schwieriger Vergleich mit bisherigen Untersuchungen, da in einem Fall statt mit Bildern, mit Videos gearbeitet wurde
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  • Erhebungen ber ToM-Kompetenzen sind besonders dann reliabel und valide, wenn die genannten false- belief-tasks mit belief-desire reasoning-Aufgaben verknpft werden
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  • Weitere Theorien Theorie der schwachen sozialen Kohrenz:Theorie der schwachen sozialen Kohrenz: Autisten ha