J Dümichen, in Zeitschrift für ägyptische Sprache

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    03-Apr-2018

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<ul><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 1/160</p><p>ZEITSCHRIFTFR</p><p>GYPTISCHE SPRACHEUNDALTERTUMSKUNDE</p><p>7. Band</p><p>Unvernderter Nachdruck der Originalausgabe 1869</p><p>ZENTRAL-ANTIQUARIATDER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK</p><p>LEIPZIG 1967</p><p>Ag 509,243/67 IlI/IP/6?</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 2/160</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 3/160</p><p> PTlOOH</p><p>ZEITSCHRIFTFR</p><p>GYPTISCHE SPRACHEUND</p><p>ALTERTHUMSKNDEHERAUSGEGEBEN</p><p>VON</p><p>C. R. LEPSISZ BERLIN</p><p>UNTER MITWIRKUNG VON H. BRUGSGH</p><p>SIEBENTER JAHRGAN G1869</p><p>LEIPZIGJ. C. HINRICHS'SCHE BUCHHANDLUNG</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 4/160</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 5/160</p><p>3ttl)alt.8lM</p><p>Prof. Brugsch an den Herausgeber 1Assyrica, by Dr. Haigh 3Ueber die Gtter der 4 Elemente, von Job. Dmichen 6Offener Brief an H. Prof. Dr. Brugsch, von Fr. J. Lauth 7The annals of Tiglath Pileser II, by George Smith 9Seconde Lettre M. Lepsius, sur un decan du ciel egyptien, par A. Romieu (Avec une</p><p>planche) 17. 34Varia, by S. Birch 25. 115. 133Die gyptischen Skaraben als Gewichte, von J. Lieblein 28Du rapport entre les papyrus 350 et 352 du musee de Leide, par W. Pleyte 30Sur la prononciation du groupe * ^</p><p>|</p><p>-', par F. Chabas 42</p><p>Egyptian genealogies, by Dr. Haigh 43(073 Gosen, by Dr. Haigh 47Bemerkung ber feine^-s, von Albert Harkavy 48On the formulas of three ryal Coffins, by S. Birch # 49Psametich IV bei Manetho, von Fr. J. Lauth 53Quelques remarques sur le role des determinatifs , par F. Chabas 55Sur quelques Instruments egyptiens de mesurage, par F. Chabas 57Die Biblische und Assyrische Chronologie nach Hrn. G. Smith, von Prof. Dr. JuliusOppert 63</p><p>Nachtrag, von dems 68Entgegnung (gegen W. Pleyte), von Fr. J. Lauth 69Topographical notes from Coptic papyri, by C. W. Goodwin 73Sur le groupe ,^^1=^, par F. Chabas , 76Die Kalenderreform im Dekret von Kanopus, von R. Lepsius 77Sur quelques groupes hieroglyphiques, par W. Pleyte 82Aegyptisch-Semitisches, von A. Harkavy 83. 132Sur quelques donnees des Papyrus Rollin, par F. Chabas 85Assyrian History, by George Smith 92. 106Le scribe Ptahmesu, par W. Pleyte 100Die Sle und Zimmer im Tempel von Dendera, von Job. Dmichen (mit einer Tafel) . 101Le Ptoembari et les Ptoemphanae de Pline, par PaulBuchere 112Les Wawa ou Wawa-t, par Paul Buchere . 113Remarks on Assyrian Chronology, by Daniel Hy. Haigh 117Aegyptische Genealogien, von J. Lieblein 121Gleanings in Coptic Lexicography, by C. W. Goodwi n 129. 141Traduction du Chapitre l^^ du Livre des Morts d'apres les papyrus du Louvre, par Paul</p><p>Pierret 137Nachrichten 48. usErschienene Schriften 24. 48. 72. 84. 148Hieroglyphisches Glossar i47</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 6/160</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 7/160</p><p>Zeitschriftfar</p><p>gyptische Sprache und Alterthumskimdeherausgegeben von Professor Dr. B. Lepsius zu Berlio (Bendler-Strafse 18)anter Mitwirkung von Professor Dr. H. Bmgsch zu Ottingen.</p><p>Januar Preis jhrlich 5 Thlr. 1869.Inhalt.</p><p>Prof. Bmgsch an den Herausgeber. Assyrica, by Dr. Haigh. eber die Gtter der 4 Elemente, vonJob. Dmichen. Offener Brief an H. Prof. Dr. Brugsch, Ton Fr. J. Lanth. The annals of Tiglath Pi-leser II, by Greorge Smith. Seconde Lettre a M. Lepsins, snr un decan du ciel egyptien, par A. Bomiea.(Suite.) Erschienene Schriften.</p><p>Prof. Brugsch an den Herausgeber.Theben, den 20. Dezbr. 1868.</p><p>Hochverehrter Herr Kollege,eit 40 Tagen schwimmen wir, d. h. die Herren Mariette, Vassalli und meine Wenig-</p><p>keit auf dem Nil in dem hchst bequem eingerichteten Dampfer Menschieh und haben indieser Zeit Gelegenheit gehabt die Hauptstationen unserer Reise Dendera, Theben undEdfu in der ausfuhrlichsten Weise zu studiren. Ich kann Ihnen nicht genugsam schildern,wie unendlich, befriedigt ich von den bisherigen Ergebnissen meiner Studien bin und wievor allen Edfu, der nunmehr vollstndig ausgegrabene Tempel der alten ApollinopolisMagna es ist, dftr mir tglich neue und unerwartete Aufschlsse darbot. Meine Vorgnger,wie es scheint, haben nur das zunchst Auffallendste und nahe Liegendste gesehen, wh-rend eine Menge interessanter Einzelheiten ihren Forschungen entgangen sind. Ich rechnedazu 1. eine vollstndige Abhandlung ber die altgyptischen Ellen, 2. drei grofse und aus-fhrliche Baulisten mit Angabe astronomischer Positionen (Orion und der grofse Br), 3.fnf grofse Texte (98 Zeilen), eine Fortsetzung der Schenkungsurkunde enthaltend, 4. zweibeinahe vollstndige Festkalender, so wie acht Listen sehr ausfhrlicher Natur, die Festord-nungen des Tempeldienstes in sich schliefsend, 5. die Horus-Mythologie, ein Text von ber200 Zeilen mit den zugehrigen Darstellungen, die Herr Vassalli so freundlich war frmich zu copiren. Dieser Text hat geographisch eine besondere Wichtigkeit, als die unter-gyptischen fr typhonisch gehaltenen Stdte (vor allen Avaris) sehr genau, im Zusammen-hang mit den Kmpfen des Uorus gegen Typhon, beschrieben werden. Es erscheint beidieser Gelegenheit auch die Gttin Astarte, deren Abbildung ich diesem Briefe beifge;6. die sehr ausfhrlichen Nomoslisten, die neben den geographischen Aufschlssen reiche,bisher nicht gekannte Angaben mythologischer Natur gewhren, wie z. . die Namen desHorus und des Osiris in jedem einzelnen Nomos. Rechne ich zu dieser Aufzhlung nochdie historischen Texte (der Tempel von Apollinopolis enthlt die ptolemische Reichsge-schichte wie der Tempel von Kamak die des Neuen Reiches der Pharaonenzeit) so wiedas berreiche philologische Material, so habe ich in grofsen Zgen die allgemeinen Um-risse meiner Thtigkeit gegeben. Wie arm erscheinen dagegen die Inschriften der altenZeit mit ihren einfachen, meistens (oder wenigstens scheinbar) nichts sagenden Formeln!</p><p>Zeitschr. f. Aegypt. 8pr. etc. 1869. 1</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 8/160</p><p>Prof. Brugsch an den Herausgeber. [Januar</p><p>Darstellung an der innern nach Osten schauenden Seite der westlichen Umfassungsmauer.</p><p>Ci h?^</p><p>63\d Q</p><p> c \</p><p>start hont semaemu /eh rttXont utes-hgi'</p><p>Astarte, die Knigin derRosse,die Herrin desWagens, die vonApollinopolis magna."</p><p>In Dendera, dessen Tempel wir auf unserer Heimkehr noch eine Woche lang zu studirengedenken, haben mich vor allem die astronomischen Texte im Pronaos so wie auf demDache des Tempels interessirt und ich bringe in Abdrcken oder Copien ein ungemeinfruchtbares Material zuiiick. Ich habe mit Hlfe ausgezeichneter Glser smmtliche In-schriften an der Decke des Pronaos copirt und meine Copien wiederholt mit den Origi-nalen verglichen. Die Hauptausbeute betrifft eine neue, von mir entdeckte Liste der 30Eponymien des Monates, hier mit der eberschrift: r,r\r\R) )' | ^'^ Namen der 30(sc. Tage) des Monats". Ich habe hierdurch zugleich die lang gesuchte Gelegenheit gefun-den, die fehlenden Tage 20. und 21. der Edfuer Liste zu ergnzen. Der 20. ward be-zeichnet durch die Gruppe n sotep (heb), der 2L Tag durch A per (heb). DieDekanlisten, die Verzeichnisse der Planeten, die Hauptconstellationeir des gyptischenHimmels bilden in jeder Beziehung ein vorzgliches lehrreiches Material fr weitere Stu-dien, die ich nach meiner Rckkehr wieder aufzunehmen gedenke. Auch die Geographieist in Dendera nicht schlecht vertreten. Ich besitze jetzt ein vollstndiges Bild der 44Nomen (diese Zahl wird in einem Texte ausdrcklich genannt) Ober- und Untergyptens,ihrer Hfen, Tempelgebiete und Seen, ihrer Priester und priesterlichen Zeichen, ihrerGtter und heiligen Thiere, ihrer Osirisglieder, ihrer Feste und Kalendertage, ihrer hei-ligen Bume und Pflanzen u. s. w. so vollstndig, dafs auch nicht an einer Stelle eineLcke brig geblieben ist. Sie knnen sich am besten vorstellen, welche Freude ich anallen diesen Funden habe und wie sehr ich hoffe, durch baldige Publication des Gefun-denen der Wissenschaft meine Dienste zu leisten. Eine besondere Seite meiner Thtig-keit betrifft die Bezeichnung der Thore, Sle und Zimmer eines gyptischen Tempelganzenund ich habe mich durch genauere Untersuchungen der Tempel von Dendera und Edfu,gegenber den grofsen Tempelgruppen von Theben berzeugen knnen, dafs das vielge-gliederte Bausystem einem gewissen Plane folgt, der am besten durch die gleichen Be-nennungen in den Vordergrund tritt. Das Schema der Namen ist ein stereotypes und.nirgends sind mir Ausnahmen bedenklicher Natur entgegengetreten. In Memphis, das wirden ersten Tag unserer Auffahrt nach Obergypten besuchten, sah ich die mchtigenGrundmauern eines von Hrn. Mariette aufgefundenen Tempel Ramses II, im Norden vondem Kolosse desselben Knigs. Die stehen gebliebenen unteren Theile der Mauern habenein besonderes geographisches Interesse, insofern in einer erhaltenen Liste untergyptischeStdte auch die Stadt Avaris in ihrer bekannten Schreibung erscheint. Was ich heutebehaupten zu knnen glaube ist dafs Avaris vollstndig mit _23^^ identisch ist.</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 9/160</p><p>1869.] Assyrica, by Dr. Haigh.</p><p>und dafs beide, wie Sie dies zuerst von Avaris scharfsinnig vermuthet haben, die lterenBezeichnungen der Grenzstadt Pelusi um sind. Noch mufs ich erwhnen, dafs wir Abydosauf unserer weiteren Heimreise berhren werden. Hier wird im Kum-es-svltdn eine grofs-artige Ausgrabung veranstaltet.</p><p>Assyrica.The students of the history of ancient Egypt are indebted to Mr. Smith for a most</p><p>acceptable largess out of the rieh treasury which is under his control. Of the errors whichhe has pointed out in my communication (Zeitschrift Juli), two were derived from theauthority whom I foUowed (Sir H. C. Rawlinson, in the Athenaeum, and in the Trans-actions of the Royal Society of Literature).</p><p>1. Asurbanipal was represented as saying, that his father Asurahidin destroyed thecid cities of Egypt and then rebuilt them The destruction of cities would involve thedestruction of monuments; and this State raent in the annals of the Assyrian king seemedto me to account for the paucity of the monuments of the period.</p><p>2. It was also stated that rdamani was pursued to Kipkip, captured there, andeventually executed at Ni'a. It now appears that such was not the case.</p><p>3. The fate of Tarku was said to be involved in mystery, on account of a defect inthe annals. l ventured the conjecture, "until otherwise informed", that he abdicated;interpreting in this sense Herodotus' Statement, with regard to the termination of theEthiopian rule in Egypt. The defect in the annals is now supplied, and we know thatTarku retired to Ethiopia, and died immediately afterwards.</p><p>The main object of my communication was to cal l attention to the illustration mu-tually aiforded, eaxih to the other, by the stele of H^^"*^-^!!, ^^^ t^ annals ofAsurbanipal. This illustration is rendered clearer still by the additional Information whichMr. Smith has supplied, with regard to the commencement of Urdamani's reign, and Ithink his identity with f/)^^^Flll "^*' ^ acknowledged. For brevity's sake, letUS arrange the history from the stele, and from the Assyrian annals in parallel columns.</p><p>rdamani0^^-^i jin the year of his coronation as king, had adream, of which the Interpretation was, the"land of the South is thine, subdue the landof the North";</p><p>entered Thebes, and performed the sacredrites appertaining to a king in the templeof Amun; thenceproceeded northwards, meeting with no Op-position, those who had been hostile receiv-ing him with joy.When he came near to Memphis, "the sonsof rebellion" came out to fight with him, andwere defeated with immense slaughter: Mem-phis entered triumphantly.</p><p>as soon as he ascended the throne</p><p>prepared for war with the Assyrians, whooccupied Lower Egypt;fortified Thebes, and</p><p>gathering a large force inarched into LowerEgypt.</p><p>The Assyrians posted their army at Memphis;</p><p>they were besieged there; Memphis with allits garrison taken.</p><p>1</p></li><li><p>7/28/2019 J Dmichen, in Zeitschrift fr gyptische Sprache...</p><p> 10/160</p><p>Assyrica, by Dr. Haigh. [Januar</p><p>Other cities of Lower Egypt were governedby the kings native and foreign, tributarieaof Assyria. Niku of Sai, and Pakmru ofPisabtu were the chief amongst these. Nikuhaving been (probably) slain at Memphis,their leader would now be Pakmru. Urda-mani gained Lower Egypt.</p><p>He then proceeded to attack the Chiefs ofthe North, who dared not come out of theirfortresses to oppose him, and he retired toMemphis to concert measures for the pro-secution of the war. Then the Chiefs of theNorth, headed by Pakruru of Pa-sabti, cameto offer their Submission.The parallel is exact.</p><p>This king then commenced his reign on the death of Taharka B. C. 663. He mightsurvive his defeat for years, if he escaped the Assyrian conqueror: but the time spent inhis conquest of Lower Egypt, in the journey of a messenger to Assyria, and in Asur-banipal's march to Egypt, blockading Tyre on his way, would well carry the date of hisfall into . C. 662, his 2nd year, to which the monument of his reign at Berlin belongs.It was so, indeed, for the accession of Psametik, and therefore probably the death ofTaharka (from which he dated his years), was between Mesori 21 and Paophi 25, i. e.January 21 and April 1, and Asurbanipal set out on his expedition in Nisan or March,certainly of the year foUowing the conquest of Memphis by Urdamani. I could not pos-sibly have confounded this king with either of the others whom Mr. Smith names. Withregard to the second of these the only facts that are known of his history are that hehad a daughter Arbastutanifu , and that his son in law, her husband, was a king Pefaa-bast. The name of the lady connects her with the Bubastite dynasty; and the possibleidentity of her husband with the king of Xe^ens who is named on the Pianxi stele, mayWarrant us in regarding Amunrut as having reigned somewhat earlier than the date thereof.Still the Bubastite names might continue in use in that family, and reappear in Egyptianhistory in much later times, as does the name Susinqu in the Assyrian narrative of thetime of the XXVth dynasty ending; and Amunrut and Pefaabast may yet be found tobelong to the place originally assigned to them, in the XXVIII th dynasty.</p><p>Not having had an opportunity of seeing M. Mariette's publication, I followed M. deRouge in identifying the conqueror ( fj^ '"^l|fl J with the king whose throne-namewas ("]-&gt;'^]. If his throne-name was really (oP^!^] one of my grounds forplacing him (in my second communication), in the Bubastite succession, disappears. Still,with M. de Rouge, I must regard him as having reigned before the time of the XXIVthdynasty. A reappearance of the name of his. most formidable adversary will be remarkedin Mr. Smith's list, Tap-na^ti of unu . The iirst element of this name shonid be ^ ;Sir H. C. Rawlinson read it M, i. e. ^^^ , and I believe the variant Y^ mi occursin one writing of this name. The king Pianxi Amunmi cannot be Montimi-anvi, for, asMr. Smith has observed, Monti is a transcription of aa/wva not of (I ' ' ; and the wholename would be (^^-^(jl)]. '^^^^We may now perhaps venture to fix the limits of the period of d...</p></li></ul>