KOMPENDIUM 2013 Dermatologie - .KOMPENDIUM 2013 Dermatologie Atopische Dermatitis Akne Psoriasis

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  • KOMPENDIUM 2013

    Dermatologie

    ■ Atopische Dermatitis ■ Akne ■ Psoriasis ■ Allergologie ■ Dermatologische Onkologie ■ Trichologie ■ Mykologie ■ Wundmanagement ■ Ästhetische Dermatologie und Anti-Aging

    News & Standards

    19. Jahrgang April 20131–44

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    Literatur: 1. Carr et al. A novel intranasal therapy of azelastine with fl uticasone for the treatment of allergic rhinitis. J Allergy Clin Immunol. 2012; 129(5): 1282-1289. 2. Leung et al. MP29 -02: A major advancement in the treatment of allergic rhinitis. J Allergy Clin Immunol. 2012; 129(5): 1216.

    NEU

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  • Impressum Verlag: Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York Rüdigerstraße 14 70469 Stuttgart www.thieme.de Redaktion: Anna Trawicka Tel.: 07 11 / 89 31­281 Fax: 07 11 / 89 31­107 anna.trawicka@thieme.de Anzeigen­ Andreas Schweiger leitung: Tel.: 07 11 / 89 31­245 Fax: 07 11 / 89 31­624 andreas.schweiger@thieme.de Titelseite: Digital Access, Friolzheim Layout, Satz: F.­M. Stephan, Stuttgart Druck: Kliemo AG, Eupen / Belgien Erscheinungsweise: Das Kompendium Der­ matologie erscheint un re gel mäßig, jedoch mit mindestens einer Ausgabe jähr lich. ISSN 1860­0565 Beilage in der Zeitschrift Aktuelle Dermato- logie, vereinigt mit „Zeitschrift für Dermato­ logie, gegr. 1882. Diese Beilage erscheint außerhalb des Ver­ antwortungsbereiches der Herausgeber der Zeitschrift. Mit dem Abdruck des Beitrags erwirbt der Verlag das alleinige und ausschließliche Recht für die Veröffentlichung in sämtlichen Publi­ kumsmedien sowie Übersetzungen in fremde Sprachen. Nachdruck, fotomechanische Wie­ dergabe und Speicherung in den Datenverar­ beitungsanlagen, auch auszugsweise, nur nach schriftlicher Genehmigung des Verlags.

    Dieses Kompendium enthält Beiträge, die auf Unternehmensinformationen basieren. Einzelne Beiträge sind ganz oder teilweise von einem Unternehmen gesponsert und separat gekennzeichnet.

    Wichtiger Hinweis Wie jede Wissenschaft ist die Medizin stän­ digen Entwicklungen unterworfen. For­ schung und klinische Erfahrung erweitern unsere Erkenntnis, insbesondere was Be­ handlung und medikamentöse Therapie an­ belangt. Soweit in diesem Heft eine Dosie­ rung und Applikation erwähnt wird, darf der Leser zwar darauf vertrauen, dass Autoren und Verlag große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung der Beilage entspricht. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Jeder Benutzer ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung der Beipackzettel der verwendeten Präparate und ggf. nach Konsultation eines Spezialisten festzustellen, ob die dort gege­ bene Empfehlung für Dosierungen oder die Beachtung von Kontraindikationen gegen­ über der Angabe in dieser Beilage abweicht. Eine solche Prüfung ist besonders wichtig bei selten verwendeten Präparaten oder sol­ chen, die neu auf den Markt gebracht wor­ den sind. Jede Dosierung oder Applikation erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers.

    © 2013 Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart

    Editorial

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    rechtzeitig zur 47. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) vom 1.–4. Mai in Dresden präsentieren wir Ihnen das Kompendium Dermatologie 2013. Im diesjährigen Programmheft der Tagung sind erst­ mals thematisch verwandte Symposien entlang des Zeitplans als farblich hinterlegte „Tracks“ (z. B. zu den Themen Onkologie oder Infektiologie) aneinandergereiht, um hier einen konsekutiven Besuch ohne terminliche Überschneidungen zu ermöglichen.

    Auch wir möchten Ihnen mit dem diesjährigen Kompendium eine Anleitung dazu geben, was sich im letzten Jahr von der Ästhetischen Dermatologie, über neue Methoden in der Mykologie bis hin zum Wundmanagement im Fachbereich getan hat: Anfang des Jahres wurde die neue S3­Leitlinie „Diagnose, Therapie und Nachsorge des Melanoms“ veröffentlicht. Mehr zu den aktuellen Forschungsergebnissen unter anderem zur Kombinations­ therapie aus BRAF­ und MEK­Inhibitoren beim Melanom lesen Sie in diesem Heft ab S. 12. Auch auf dem Gebiet der Allergologie gibt es viele Neuentwicklungen. In den letzten 1,5 Jahren haben Medikamenten­ Neuzulassungen zu einer erheblichen Verbesserung des potenziell tödlichen Verlaufs des hereditären Angioödems geführt. In Deutschland stehen der­ zeit 5 Medikamente zur Akutversorgung zur Verfügung. Näheres erfahren Sie im State­of­the­Art­Beitrag „Allergologie“ ab S. 19.

    Wir freuen uns, Ihnen auch dieses Jahr wieder eine anregende und informa­ tive Lektüre – abgerundet mit neuen Entwicklungen aus der Industrie – bieten zu können.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht

    Ihre

    Anna Trawicka

    Titelbilder: © Pixland; Moll I, Duale Reihe Dermatologie, Thieme 2010

    3Kompendium Dermatologie 9. Jahrg. 2013, Nr. 1

    KompDerm2013.indb 3 08.04.13 17:05

  • KOMPENDIUM 2013

    Dermatologie Editorial 3 Kompendium Dermatologie 2013

    Atopische Dermatitis 6 State of the Art

    Akne 9 State of the Art

    Dermatologische Onkologie 12 State of the Art

    15 Therapie aktinischer Keratosen: Vielfältige Behandlungsoptionen erfordern praktikable Therapiealgorithmen

    18 Hautkrebs-Diagnostik: Konfokale Laserscanmikroskopie bietet optische Biopsie in Echtzeit

    Allergologie 19 State of the Art

    24 Angioödeme können gefährlich werden

    Ästhetische Dermatologie 26 State of the Art

    28 Rosazea-Therapie mit Rosaliac AR Intense: Studienergebnisse belegen Wirksamkeit beim Einsatz

    29 Flüssigstickstoff in der Dermatologie – sichere Anwendung mit CRYOSPEED® MED

    Psoriasis 30 State of the Art

    Trichologie 33 State of the Art

    Mykologie 36 State of the Art

    Wundmanagement 40 State of the Art

    4 Kompendium Dermatologie 9. Jahrg. 2013, Nr. 1

    Inhalt

    KompDerm2013.indb 4 08.04.13 17:05

  • ü mildert die Sichtbarkeit erweiterter Äderchen ü mindert Rötungen ü stärkt die Haut

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  • Atopische Dermatitis – State of the Art Dr. Christiane Rödiger, Prof. Dr. Johannes Norgauer, Jena

    Die atopische Dermatitis ist v. a. in den Industriestaaten weit verbreitet:

    Je nach statistischer Untersuchung sind 5–20 % der Kinder und bis zu

    3 % der Erwachsenen betroffen. Die Hauterkrankung tritt bei ca. 60 % der Betroffenen im 1. Lebensjahr und bei ca. 90 % erstmals bis zum 5. Lebens-

    jahr auf. Meist reduzieren sich die Symptome deutlich mit Beginn der

    Adoleszenz [1].

    Terminologie Die atopische Dermatitis, auch als Neurodermitis oder endogenes Ek­ zem bezeichnet, ist, wie der Fach­ begriff bereits beschreibt, eine ent­ zündliche Hauterkrankung aus dem atopischen Formenkreis.

    Bereits in der Antike finden sich erste Beschreibungen zur atopischen Dermatitis. Der römische Schrift­ steller und Gelehrte Gaius Suetonis Tranquillus (ca. 70 – 122 n. Chr.) be­ schrieb in