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Konflikte clever lösen COMENIUS 2012 -2014

Konflikte clever lösen

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Comenius 2012 -2014 Surveys, presentations, interviews and more.

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  • Konflikte clever lsen COMENIUS 2012 -2014

  • Inhalt Einfuhrung Zusammenfassung der Projektes Das Ziel Konkrete Ziele European Added Value Teilnehmerschulen: Deutschland - Bayreuth - Richard-Wagner-Gymnasium Italien - La Spezia - IISS A.Fossati M.Da Passano Polen - Gliwice - Zesp Szk Oglnoksztaccych nr 10 w Gliwicach Tuerkei - Trabzon - Arakl Anadolu retmen Lisesi Aktivitaeten 2012 Polen, Gliwice - Reisetagebuch Polen 2013 by Gabi Kemnitzer Die Umfrage - Umfrage zu Konflikten in den 8. Klassen Italienisch PPT Polnisch Die Umfrage PPT - Konflikte in der Schule Tuerkisch PPT Deutsch PPT Konflikte clever loesen Sozialkundeprojekt 9a Streitschlichter/Mediation Poster: Stopp der Gewalt Gewalt bezieht sich auf dich 2013 Deutschland, Bayreuth - Bayreuther Tagebuch von Wojciech Dutka ProgettoComeniusItalienischePPTFilme Interview mit Herrn Adam Sarkowicz, dem Schulleiter von ZSO Nr. 10 in Gliwice Interview mit der Schulpsychologin, Frau Yvona Woniakowa 2013 Tuerkei, Trabzon - Comenius-Treffen in der Tuerkei von Dorota Kowalik, Reisetagebuch Trabzon, Tuerkei von Wojciech Dutka Kalender

  • 2014 Italien, La Spezia - Progetto Comenius PPT The Meditation in Project Konflikte Klever Loesen 2012-2014 - W. Dutka PPT

  • Zusammenfassung der Projektes

  • Das Ziel

    Das Ziel, das wir mit berzeugung

    verfolgen wollen, ist das Vertiefen

    der Schule als Ort der toleranten

    Konfrontation der Ideen, der

    Erfahrung und des menschlichen und

    kulturellen Wachstums. Deswegen

    ist fr uns ein Projekt der Mediation

    innerhalb der Schule wichtig, um

    gegen den frhzeitigen

    Schulabbruch, gegen das hufige

    Fernbleiben vom Unterricht und

    gegen Schler, die mit der

    Schulgemeinschaft und der

    Institution Schule in Konflikt geraten,

    anzugehen und um

    Konfliktsituationen, Ausgrenzung

    oder Zusammenste zwischen

    Einzelnen oder Gruppen besser

    bewltigen zu knnen. Diese

    Phnomene sind heute noch mehr

    als gestern gegenwrtig, nicht nur

    wegen der stetig wachsenden

    Anzahl der Schler aus anderen

    Lndern, wo objektiv gesehen oft

    schwierige Situationen herrschen,

    sondern auch aufgrund des

    Anwachsens der sozial schwachen

    Schichten, die unter der globalen

    Wirtschaftskrise leiden.

    Ein anderer genauso wichtiger Aspekt,

    der durch dieses Projekt eine

    Verbesserung erzielen knnte, ist das

    Thema der Integration der Schler mit

    Behinderungen: das Akzeptieren des

    Andersseins, das konfliktfreie

    Zusammenleben innerhalb einer Klasse

    und der Schulgemeinschaft sind ebenfalls

    Ziele dieses Projektes. In den

    verschiedenen Schulrealitten der Partner

    werden all diese Problematiken

    unterschiedlich angegangen. Wichtig ist es

    deswegen, sich mit den Partnern zu

    konfrontieren, verschiedene Lsungen zu

    finden, die besten zu sammeln: Dies ist

    nicht nur positiv fr jede einzelne Schule,

    sondern bildet eine Basis des

    gegenseitigen Verstndnisses, die hilft, die

    Probleme der Jugendlichen mit ihnen

    gemeinsam zu lsen und extreme

    Situationen in Momente des

    gemeinsamen Wachstums zu

    verwandeln.

    1

  • Konkrete Ziele

    Situationen, in denen es

    aufgrund

    zwischenmenschlicher

    Konflikte zu Spannungen

    kommt, sollen erkannt und

    identifiziert werden.

    Soziale und kulturelle

    Unterschiede sollen begriffen

    werden, aus denen Konflikte

    entspringen.

    Die europischen Partner

    sollen die wirksamsten

    Strategien zur Verbesserung

    des Zusammenlebens in den

    Schulen herausarbeiten

    Die Schler sollen mehr

    Eigenverantwortung

    bertragen bekommen und

    selbstndig

    Vorbeugungsmanahmen

    entwickeln und organisieren

    knnen (Informationstreffen,

    Mediatorengruppen,

    Schulregeln, etc.)

    Konkrete Mediationstechniken

    sollen erlernt und

    verinnerlicht werden, so dass

    sie in Konfliktsituationen

    selbststndig angewandt und

    umgesetzt werden.

    Die Partnerschaft setzt ihren

    Fokus auf ein Verbessern der

    interpersonellen Beziehungen

    innerhalb der Schulen, auf das

    aktive Mitwirken der Schler -

    und nicht nur dieser - damit

    es mglich wird konfliktreiche

    Situationen besser zu

    bewltigen und damit das

    Bewusstsein entsteht, ein

    aktiver Brger mit

    Verantwortungsbewusstsein zu

    sein.

    Die betreffende Thematik sollte

    vor allem von den

    Geistewissenschaftslehrern,

    Fremdsprachenlehrern, Rechts-

    und Wirtschaftslehrern und

    Religion/Ethik angegangen

    werden. Informatiklehrer helfen

    bei der technischen

    Verarbeitung.

    Auerdem ist es wichtig die

    Eltern und das Kollegium mit

    einzubeziehen. Alle Lehrer und

    das gesamte Schulteam

    mssen hinsichtlich dieses

    Ziels mitwirken.

    Es wird ein interaktiver und

    interdisziplinrer Ansatz zwischen

    dem Schulteam der verschiedenen

    Schulen angewendet. Projektwork

    ermglicht die Fhigkeiten und

    Fertigkeiten aller Fcher zu

    verbinden und die Schlerautonomie

    zu frdern. Die Fremdsprache wird

    kreativ und in realen Situationen

    gebt und die Schler lernen in

    einem sozio- und interkulturellen

    Kontext zu handeln. Alle Aktivitten

    (Gruppenarbeit, problem solving,

    Videokonferenz etc.) beruhen auf

    ein handlungsorientiertes Lernen.

    Durch den Gebrauch der

    Informatiklabore tritt der

    multimediale Aspekt in den

    Vordergrund. Das Arbeiten mit Video

    foerdert Fachkompetenzen, wie das

    sich mit der Sprache

    auseinandersetzen,

    Medienkompetenzen, wie mit einer

    Digital-Video-Kamera umgehen

    knnen. Die Lehrer nehmen aktiv an

    allen Phasen (Planung, Organisation,

    Realisation und Evaluierung) teil. Die

    Schler sind in jeder Phase der

    Aktivitten Protagonisten: von der

    Planung bis zur Wahl der zu

    bearbeitenden Flle, was zur

    bewussten und

    verantwortungsvollen Teilnahme am

    Schulleben beitragen wird.

    2

  • European Added Value

    Die Auswirkung dieser europischen Kooperation wird mit einem bedeutsamen Reifungsprozess fr alle Beteiligten verbunden sein. Die Schler werden die life-skills und ethisch-soziale Kompetenzen des Konfliktlsens erlernen, die notwendig sind, um in der Zukunft die Rolle des aktiven und verantwortungsbewussten Brgers anzunehmen, wie es heute die demokratische Gesellschaft erfordert.

    Auerdem ist es wichtig, zu erfahren,

    wie in anderen Lndern

    Fremdsprachen gelernt werden und

    wie man anhand der gesammelten

    Erfahrungen die eigenen

    Lernprogramme berarbeiten kann; es

    wird die Fhigkeit geschult, Probleme

    in verschiedenen Situationen zu

    bewltigen, vor einem fremden

    Publikum zu sprechen und Ergebnisse

    vorzustellen.

    3

  • Richard-Wagner-Gymnasium

    IISS A.Fossati M.Da Passano

    Zesp Szk Oglnoksztaccych nr 10

    w Gliwicach

    Arakl Anadolu retmen Lisesi

  • Richard - Wagner - Gymnasium Bayreuth

    Unsere Schule liegt im Herzen Bayreuths, einer 60.000 Einwohner-Stadt im Zentrum von Deutschland. Als sozialwissenschaftliches und neusprachliches Gymnasium mit den lebenden Sprachen Englisch, Franzsisch, Spanisch und Italienisch ist es unser Ziel, unsere Schler zu mndigen Weltbrgern zu erziehen, fr die Offenheit und Toleranz kein Fremdwort ist. Auch in der inneren Schulentwicklung bemht sich unsere Schule stets um Gleichberechtigung, Kooperation zwischen allen Beteiligten und einen fairen Umgang miteinander. So haben wir beispielsweise eine Streitschlichtergruppe, die sich kontinuierlich in Moderationstechniken fortbildet, einen Schulsanittsdienst, einen Mensaordnungsdienst und einen Bchereidienst.

    Alle diese mter werden von Schlern selbstndig ausgefhrt. Besonderes Augenmerk wird auf die neu ankommenden Schler der 5. Klassen gelegt, die durch ein Tutorensystem von lteren betreut werden. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Schularten (z.B. durch Differenzierungstunden mit Grundschullehrern) ist uns wichtig.

    Die individuelle Frderung unserer

    Schler geschieht mittels vielfltiger

    Intensivierungs- und

    Wahlfachangebote. Fr besonders

    Begabte gibt es beispielsweise das

    naturwissenschaftliche ChemKids

    -Projekt, zudem bieten wir ein breites

    Spektrum an Musik-Wahlfchern. Etwa

    10% unserer Schler haben einen

    Migrationshintergrund, das Verhltnis

    Jungen-Mdchen ist etwa 30:70. Dies

    bietet bisweilen ein gewisses

    Konfliktpotential, worauf wir in der

    Vergangenheit mit verschiedenen

    inneren Schulentwicklungsprojekten

    reagiert haben. Die Erfahrungen aus

    diesen Projekten weiterzugeben und

    im Austausch mit anderen

    europischen Schulen neue Ideen und

    Erkenntnisse zu gewinnen, mit deren

    Hilfe sich der Schulalltag an unserem

    Gymnasium noch harmonischer

    gestalten lsst, ist unsere Motivation

    fr die Teilnahme an diesem

    Comenius-Projekt.

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  • Arakl Anadolu retmen Lisesi

    Die Schule liegt in Arakl und liegt 30 km stlich von Trabzon, das berhmt ist fr seine Almen, seine historischen und natrlichen Sehenswrdigkeiten, seine Haselnsse und Kse. Wir haben 358 Schler|innen und 31 Lehrer. Unsere Schler stammen hauptschlich (80%) aus der Umgebung von Arakl. Im Schlerheim wohnen 207 Schler, wo sie Essen und Unterkunft bekommen. Die Schule ist ein Lehrergymnasium. Unsere Aufgabe ist es, die Schler auf das Lehramt vorzubereiten und ihnen die erforderlichen Kenntnisse, Fhigkeiten, Einstellungen und Verhaltensweisen beizubringen. Die Schler lernen neben Englisch auch Deutsch (als zweite Fremdsprache), somit sollen sie auf kultureller Ebene die Welt nher kennen lernen. So bekommen sie auch bessere Berufschancen, falls sie einen anderen Beruf whlen sollten. Die Klassenlehrer und die Vertrauenslehrerin sorgen dafr, dass die Schler auch eine formale Bildung erhalten, indem sie Seminare veranstalten.

    Das grte Problem entsteht dadurch,

    dass die Schler entfernt von ihren

    Familien leben mssen und die Struktur

    der Gesellschaft in der Stadt nicht so

    entwickelt ist. Sie fhlen sich unter

    Druck gesetzt, knnen sich nicht offen

    ausdrcken und in der Gesellschaft nicht

    unbekmmert handeln. Das Verhltnis

    zwischen der Schule und den Eltern ist

    problematisch, weil die Eltern nicht

    regelmig die Schule besuchen.

    Deshalb ist bei der Lsung der Konflikte

    eine Zusammenarbeit mit den Eltern

    fast nicht mglich. Mit diesem Projekt

    wollen wir eine Zusammenarbeit mit

    verschiedenen Schulen verwirklichen und

    versuchen, die Konflikte mit Hilfe

    verschiedener Methoden zu lsen.

    7

  • IISS A.Fossati M.Da Passano

    http://www.italiaorienta.it/cms/wp-content/uploads/2013/04/fossati-da

    -passano.jpg

    Die Schule liegt an der Peripherie eines

    Wohngebietes , angrenzend an das

    Industrie-und Hafengebiet Sie hat circa

    800 Schler und 130 Lehrer. Im

    Vordergrund steht stets das individuelle

    Wachstum der Jugendlichen, groer

    Wert wird auf ein Klima des

    gegenseitigen Respekts, der Toleranz

    und der Kooperation zwischen den

    verschiedenen Mitgliedern der Schule

    gelegt. Soweit mglich, beugt die

    Schule vorzeitigem Schulabbruch durch

    verschiedene Frder- und

    Neuorientierungskurse vor, gestaltet

    auerdem schlerzentrierten Unterricht

    mit Rcksicht auf verschiedene

    Lernproblematiken, u.a. durch das

    Angebot individuueller Programme;

    sie bedient sich verschiedener Formen der

    Flexibilitt, des fcherbergreifenden

    Unterrichts mit paralleler

    Lehreranwesenheit, der modularen

    Didaktik und des CLILs; sie bezieht die

    territorialen Instanzen in die Festsetzung

    des Curriculums ein, welches anstrebt,

    den Schlern die von der Arbeitswelt

    verlangten Kompetenzen zu vermitteln;

    sie verfolgt die europische Dimension mit

    Hilfe des europischen Schulnetzes, mit

    der Teilnahme an Schleraustauschen mit

    Partnerschulen der europischen Union

    (der Austausch mit dem Richard-Wagner

    Gymnasium besteht seit ber 25 Jahren).

    Das Einzugsgebiet unserer Schler

    umfasst die Provinz La Spezia ( wie auch

    Golfo, Riviera, Valle di Magra, Valle di

    Vara). Meist kehren die Schler, nach

    Erwerb der notwendigen Kompetenzen

    und Fhigkeiten, dorthin zurck, um sich

    mit Erfolg in die Region wieder

    einzugliedern. In den letzten Jahren ist die

    Region besonders im wirtschaftlichen

    Bereich von der allgemeinen Krise

    betroffen worden. Hinzu kam das

    schwere Unwetter des letzten Oktobers,

    das die Situation vieler Familien und

    kleinen Firmen erheblich erschwerte.

    5

  • Zesp Szk Oglnoksztaccych

    nr 10 w Gliwicach

    Das Oberschulzentrum Nr.10 in

    Gliwice liegt in Schlesien, einer Region,

    die im Vergleich zu anderen Gebieten

    von Polen wirtschaftlich

    verhltnismig gut entwickelt ist. Die

    Bltezeit der Region, wenn es um die

    industrielle Entwicklung geht, ist aber

    schon vorbei. Nach der Wende 1989

    wurden hier viele Bergwerke, Htten

    und andere Betriebe stillgelegt. Seit

    dieser Zeit hat Gliwice, wie auch

    andere schlesische Stdte, mit dem

    Migrationsproblem zu tun. Viele

    Einwohner der Region sind

    ausgewandert.

    Diejenigen, welche die doppelte, d.h.

    deutsche und polnische, Staatsbrgerschaft

    haben, sind oft in die BRD emigriert. In

    diesem Kontext gibt es sowohl

    wohlhabende als auch finanziell schwache

    Familien. Besonders problematisch ist die

    Lage in manchen Arbeiterfamilien, in denen

    nicht so viel Wert auf Bildung gelegt wird,

    und die sich in der neuen

    marktwirtschaftlichen Situation nicht immer

    zurechtgefunden haben.

    Das Oberschulzentrum Nr.10 in Gliwice ist

    eine Schule mit langer und interessanter

    Tradition. Die Schwerpunkte der Schule sind

    Mathematik und Physik. Seit 2009 nimmt

    die Schule am Internationalen

    Abiturprogramm (International

    Baccalaureate Program) teil.

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  • 2012

    2013

    2013

    2014

  • Konflikte clever lsen

    Comenius2012-2014am RWG

  • Homepage RWG Infotext Das RWG beteiligt sich am multilateralen Austauschprogramm im Rahmen des

    SOKRATES COMENIUS Programms, das von der Europischen Union gefrdert wird.

    Unsere Schule ist seit ber 15 Jahren im COMENIUS-Projekten aktiv. Ziel dieser Aktion ist es, die Qualitt der Schulbildung in Europa zu verbessern, die europische Dimension in der Schule zu strken und junge Menschen in Europa einander nher zu bringen. Dabei werden eventuelle Vorurteile gegenber Fremdem und Neuem abgebaut und die Kommunikation in einer gemeinsamen Sprache (meist Englisch) gefrdert. Die Schler werden fachlich gefordert und mssen sich beweisen im Umgang mit anderssprachigen jungen Menschen.

    Derzeit findet an unserer Schule im Rahmen des Projektes "Lebenslanges Lernen" das Comenius-Projekt: "Konflikte clever lsen" statt. Beteiligt sind Schlerinnen und Schler aus Italien, Polen und der Trkei.

    Es geht darum, zwischenmenschliche Beziehungen innerhalb der Schule zu verbessern, Konfliktsituationen rechtzeitig zu erkennen und zu bewltigen. Die europischen Partner sollen wirksame Strategien zur Verbesserung des Zusammenlebens in den Schulen erarbeiten. Den Schlern soll bei diesem Prozess mehr Eigenverantwortung bertragen werden, damit sie fhig werden, selbststndig Vorbeugungsmanahmen zu entwickeln und bei der Gestaltung des gewaltfreien Umgangs in der Schulgemeinschaft mitzuarbeiten.

  • Phase 1:Umfrage

    Auswertung der Umfrage unter den Klassensprechern der Klassen 6-10 im Schuljahr 2012

    Die berwiegende Anzahl der Fragen wurden mit kaum oder gar nicht beantwortet. Dies zeigt, dass es im RWG auf den ersten Blick offensichtlich wenig ins Auge stechende Probleme gibt. Allerdings waren die Kategorien mglicherweise zu wenig genau gestellt und die Bewertung in 5 Mglichkeiten war zu offen.

    Probleme knnte man besser auf drei Gebieten kategorisieren und genauer nachfragen.

    Der Fragebogen muss deshalb als erste Orientierungshilfe gesehen werden.

    Konflikte Schler- Schler Konflikte Schler- Lehrer /Schulregeln Konflikte im Umfeld der Schule

  • Auswertung

    Probleme sehen die Schler offensichtlich am meisten im Bereich der Gemeinschaft miteinander > Mobbing (Cybermobbing, durch Videos), Eifersucht, Ausschluss aus der Klasse, Hochbegabte, Notengerechtigkeit und

    In einem weiteren Bereich dort, wo Autoritt bzw. Schulregeln gegen Eigeninteressen stehen:

    Rauchen vor der Schule, Sauberkeit, Verlassen der Schule, Sigkeitenautomat

  • Phase 2: Das Thema des Projektes wird in die Arbeit der gesamten Schule eingebracht

    Das Thema: Konflikte clever lsen strkt die Arbeit des schon vorhandenen Streitschlichterteams. Die Streitschlichter arbeiten bereits 2 Jahre am RWG und wurden dazu in einem 45 stndigen Programm von Experten auerhalb der Schule ausgebildet. Ein Team von Lehrern untersttzt die Arbeit der Streitschlichter an der Schule.

    Comenius finanziert eine weitere Runde der Ausbildung fr neue Streitschlichter, auerdem wird die Arbeit des Teams auch dadurch ernst genommen und gesttzt, dass sich die ganze Schule verstrkt mit dem Problem der Schlerstrkung auseinandersetzt.

    So gibt es seit 2012 ein Programm zur Strkung der Mittelstufe. Unter anderem wurde dabei auch ein neues Konzept fr einen Fcher- bergreifenden Projekttag vom Kollegium in einer pdagogischen Konferenz ausgearbeitet. Jede Klassenstufe soll demnach einen Tag lang an einem ethischen bzw. entwicklungspdagogischen Aspekt arbeiten. So war fr die 7. Klasse z.B. das Thema Mobbing vorgesehen worden.

    Der Projekttag fand im Februar 2013 statt. Die Streitschlichter stellten den 7. Klassen dabei ihre Arbeit vor.

  • 1. Streitschlichter stellen ihre alltgliche Arbeit zur Lsung von Konflikten beim Projekttag

    den Klassen vor:

    Die 5 Phasen der Mediation werden theoretisch vorgestellt und durch die Geschichte mit dem Hammer illustriert.

    1. Vertrauensvolle Atmosphre schaffen und Verfahren erklren

    2. Beide Standpunkte anhren und verstehen- Sichtweisen der Konfliktparteien klren

    3. Persnliche Bedeutung des Konflikts Konflikterhellung

    4. Von der Vergangenheit zur Zukunft

    5. Problemlsung und Vershnung

  • Die Geschichte mit dem HammerEin Mann will ein Bild aufhngen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschliet unser Mann, hinberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grte er mich nur so flchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschtzt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Blo weil er einen Hammer hat. Jetzt reichts mir wirklich. - Und so strmt er hinber, lutet, der Nachbar ffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rpel!"

  • Konfliktbewltigung am Eisbergmodell zeigen

    Beim Mediationsgesprch mssen die Parteien dazu gebracht werden zu erkennen, was unter der Oberflche ihrer Wut steckt. Dann kann daran gearbeitet werden, den anderen zu verstehen und auf ihn zuzugehen.

  • 2. Arbeit in den Klassen1. In Sozialkunde 9. Klasse wurde

    bei Frau Steininger der Konflikt: Unbegleitete Migrationskinder in Bayreuth aufgearbeitet, dabei entstand eine Arbeit, die als Wettbewerb eingereicht wurde, einige der Plakate sind hier eingefgt.

  • Minderjhrige Flchtlinge

  • 2. Aufarbeitung der Begriffe Mobbing in den Religionsklassen von Frau Wagner und am Projekttag der 7. Klassen : Ergebnisplakate

    3. Entwurf von Piktogrammen zum Comeniusprojektthema im Kunstunterricht der Oberstufe bei Frau Gerdes

    4. Die Projektgruppe bei Frau Kemnitzer arbeitete an der Vorbereitung des Treffens und an der Ausarbeitung der Umfrage. Dazu entstanden Plakate.

  • Phase 3: Treffen in Bayreuth

    Montag, 11.3.: Begrung der Gste und warmup- Spiel zum Kennenlernen/ Kuchenbuffet der Kollegen

  • Begrung durch Herrn Weber

    berreichung von Geschenken

  • Empfang im Rathaus

    Und Stadtfhrung durch Bayreuth

    Begrung der Gste in Bayreuth

  • Theaterauffhrung in der Aula des RWG

    ( Konflikt: Das Verbrechen)Gespielt von 9. Klassen unter Leitung

    vonFrau Guder-Spth

  • Dienstag, 12.3. Arbeitstag: Vorstellen der Ergebnisse der

    Umfrage im jeweiligen Land durch PPP

    Fragebogenauswertung und Herauskristallisieren der Hauptprobleme

    Einteilung der internationalen Gruppen zur Erstellung mehrerer Filme zum Thema Konflikte

    Einfhrung in die Arbeit der Streitschlichter am RWG durch Anspiel einer Mediationssituation

    Logovorschlge ausgewertet

  • Mittwoch, 13.3. Fahrt nach Nrnberg (Konflikte in der Geschichte)Besichtigung des Dokuzentrums zum Nationalsozialismus

    Besichtigung der Lochgefngnisse

    Donnerstag, 14.3. Fahrt nach Bamberg ( Historie und Dom)Arbeit an den Filmen (Schler)

    Besprechung des weiteren Vorgehens

    (Lehrer)

    Gemeinsames Abendessen

  • Freitag, 15.3. Arbeitstag, Europischer Abend

    Planung des weiteren Vorgehens und der nchsten Treffen, Schler stellen Filme fertig und stellen diese vor

    Schlerbefragung ber das weitere Vorgehen: Wnsche,Vorschge werden gesammelt

    Kritikpunkte werden gesammelt (diese werden zusammen mit den Erwartungszetteln, die am Anfang der Woche eingeholt wurden) in Italien bzw. Deutschland ausgewertet und spter an alle Teilnehmer weitergereicht- ebenso sollen die Filme weitergegeben werden.

    Zum Abschlussbuffet bringen die Schler Salate und Nachspeisen mit

    Der Abend klingt mit heftigem Tanzen im Gangmanstyl aus.

    Allen Teilnehmern und Aufrumern gilt unseren Dank!

    Abschiedsrede der Direktorin des RWG Frau Graf

  • Vorstellen der Filme in den jeweiligen Gruppen

  • Abschiedsworte von Frau Klamt und Frau Kemnitzer

  • Comenius Projekt 2013/2014

    Fossati Da Passano

  • Das ist unsere Arbeit

  • Lucrezia sagt Martina, dass sie in Alessandro verliebt ist . Die beiden sind Freundinnen, seit sie geboren sind .

  • Auch Martina ist in Alessandro verliebt . Sie sagt aber nichts zu ihrer Freundin, weil sie Angst hat, sie zu verlieren.

  • Die beiden haben Giulia, eine Klassenkameradin von Lucrezia, nicht gesehen. .

  • Sie sagt Lucrezia, was sie gesehen hat . Lucrezia will es nicht wahr haben, weil Martina ihre beste Freundin ist .

  • Am Nachmittag sieht Monia ,die Klatschtante der Schule , die beiden in der Stadt und macht ein Photo .

  • Am Tag danach zeigt Monia Lucrezia das Photo.

  • Danach geht Lucrezia zu Martina und zeigt ihr das Photo .

  • Die beiden Mdchen streiten sich, sie finden keinen Kompromiss und am Ende gehen zu einem Mediator

  • AUSWERTUNG DER UMFRAGE ZUM THEMA KONFLIKTE IN

    DER SCHULE

    Zesp Szk Oglnoksztaccych nr 10 I LO in Gleiwitz,

    POLEN 11.10.2013

  • DIE BEFRAGTEN

    An unserer Umfrage haben 60 Schuelerinnen im Alter zwischen 14 und 18 teilgenommen.

  • DIE BEFRAGTEN (60 PERSONEN) Mczyn

    i - Mnner

    Kobiety Frauen

  • ANTWORTEN Die hufigsten Antworten auf die gestellten Fragen

  • KONFLIKTE BEDEUTEN FR UNS AM HUFIGSTEN:

    Werkzeug, mit dem wir gewisse Ziele erreichen, Spannungsmoment, - Frustsituation, - Methode, unsere Argumente durchzusetzen.

  • BESCHREIBE KURZ EINE KONFLIKTSITUATION, AN DER DU TEILGENOMMEN HAST (BEISPIELE):

    Konflikt zwischem meiner Gruppe und dem Mathelehrer. Die Gruppe meint, dass der Lehrer unverstndlich, zu schnell und oberflchlich den Lernstoff erklrt. Gleichzeitig mussten die Schler die meisten Aufgaben, die im Unterricht nicht erklrt wurden, selbststndig zu Hause lsen. Deswegen konnte die Gruppe nicht alle Begriffe verstehen und die Hausaufgaben richtig lsen.

    Zum Glck habe ich in dieser Schule keine Konfliktsituation erfahren.

    Ich war im Unterricht abewesend. Der Lehrer hat mir die Note ungengend gegeben, obwohl er den Grund fr meine Abwesenheit nicht kannte. Dadurch war ich vor dem Semesterende bedroht und bin mit dem Lehrer in Konflikt geraten.

  • BESCHREIBE KURZ EINE KONFLIKTSITUATION, AN DER DU TEILGENOMMEN HAST (BEISPIELE):

    Oft streite ich ber Kleinigkeiten. Er/sie findet, dass ich nicht aufrume, etwas falsch mache. Ich bin damit nicht einverstanden. Die Meinungsverschiedenheiten enden oft mit einem groen Streit.

    Ein Teil von meiner Klasse war gegen einen der Lehrer. Diese Gruppe hat den Rest der Klasse gegen den Lehrer gehetzt. Wenn jemand eine andere Meinung hatte, wurde er bedroht. Eine andere Meinung wurde nicht akzeptiert.

    Spott ber Anpassungsunfhigkeit

  • -Konfliktsituationen habe ich ganz selten erfahren. Der Konflikt, den ich beschreiben mchte, war auf der Ebene Eltern Sohn. Der Konflikt betraf das Internet-Verbot in einem sehr wichtigen Moment meines Lebens, whrend des Rankingspiels Leaque of legends (Oh weh!). In solchen Situationen sprt der Mensch rger, weil die Kollegen punkten und die Punte im Spiel sehr wichtig sind. Ich begann zu schnauzen. Der Konflikt endete wir immer mit der Internet-Sperre und dem Versprechen, dass ich mein Verhalten ndere.

    - Im vorigen Schuljahr hat ein Mitschler Bses hinter meinem Rcken geredet, zu einer Mitschlerin, die mir sehr gefallen hat. Ich wurde wtend, wollte ihn nicht zusammenschlagen und habe seine E-Mail-Box geknackt. Er hat die Polizei verstndigt und in einer Woche habe ich ein Verfahren vor Gericht . Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass es ein einfacher Streit war.

    BESCHREIBE KURZ EINE KONFLIKTSITUATION, AN DER DU TEILGENOMMEN HAST (BEISPIELE):

  • - Als ich mein Handy verloren habe, war meine Mutter sauer auf mich. Zuerst sind wir zum Polizeirevier gefahren, aber es hat nichts gebracht. Wir haben einige Tage miteinander nicht gesprochen, weil das Handy nicht billig war. Spter wurde es besser.

    - Es was 23 Uhr. Mein Vater hat mehrmals zu mir gesagt, dass ich baden gehen soll. Letztendlich ist er zu mir gekommen. Es kam zu einem Meinungsaustausch. Meine letzte Aussage wurde von Vater falsch interpretiert (vielleicht konnte ich wegen meiner Mdigkeit die Gedanken nicht richtig formulieren). Mein Vater wurd e danach nervser. Ich wusste nicht, warum.

    BESCHREIBE KURZ EINE KONFLIKTSITUATION, AN DER DU

    TEILGENOMMEN HAST (BEISPIELE):

  • WIE OFT HAST DU MIT KONFLIKTSITUATIONEN ZU TUN?

    Kilkakrotnie w cigu dnia Mehrmals im Monat

    Kilkakrotnie w cigu tygodnia Mehrmals in der Woche

    Kilkakrotnie w cigu dnia Mehrmals am Tag

  • MIT WEM STREITEST DU MEISTENS?

    Przyjacimi mit Freunden

    Rodzicami mit Eltern

    Rodzestwem mit Geschwistern

    Nauczycielami mit Lehrern

  • UNTER WELCHEN UMSTNDEN GERTST DU IN KONFLIKTE?

    Szkoa Schule

    Dom Haus

  • WELCHE FRAGEN BETREFFEN DEINE KONFLIKTE?

    Przyjaci Freunde

    Pogldw Ansichten

    Czonkw rodziny Familienmitglieder

    Stresujcych sytuacji w cigu dnia - Stresssituationen innerhalb des Tages

    Funkcjonowanie w szkole Schulleben

  • WIE SIND DEINE GEFHLE UND EMOTIONEN IN SOLCHEN KONFLIKTSITUATIONEN?

    Frustracja Frust

    Wcieko Wut

    Satysfakcja Genugtuung

    Nie mam adnych Ich habe keine

  • WIE REAGIERST DU IN KONFLIKTSITUATIONEN?

    Szukasz kompromisu Du suchst nach einem Kompromiss

    Uczestniczysz w rozwizaniu konfliktu Du nimmst an der Konfliktlsung teil

    Stawiam na swoim Du bestehst auf deiner Meinung

    Dostosowujesz si Du passt dich an

    Uciekasz Du flchtest

  • BESCHREIB KURZ, WIE DU EINEN KONFLIKT GELST HAST. (BEISPIELE)

    - Durch ein ehrliches Gesprch und den Austausch von Argumenten konnten wir einen Kompromiss finden, der fr alle anzunehmen war.

    - Eine gewisse Zeit lang sage ich gar nichts, ich muss mich beruhigen. Wenn ich ruhig bin, versuche ich alles zu erklren.

    - Ich versuchte, psychiologisch an die Sache heranzugehen und die schwachen Punkte der Konfliktparteien zu finden. Danach kam es zum Waffenstillstand.

    -

  • BESCHREIB KURZ, WIE DU EINEN KONFLIKT GELST HAST. (BEISPIELE)

    In Konfliktsituationen versuche ich meistens mit berredungskunst zu agieren. Ich beziehe mich auf die Gefhle und Sensibilit von anderen. In Extremsituationen, wenn ich mit psychisch starken Personen zu tun habe, bediene ich mich der Erpressung.

    - Meistens versuche ich auf die immer greren Spannungen nicht zu reagieren. Wenn es eine Mglichkeit fr Kompromiss gibt, versuche ich ihn zu erzielen. Manche Konflikte, die das Wertesystem betreffen, machen mich sehr nervs. Dann versuche ich den Argumenten von dem Gegenber , die fr mich beleidigend sind, nicht zuzuhren.

    - Ich versuchte eine Komromisslsung zu finden, die fr beide Parteien akzeptabel gewesen wre, Wenn es nicht klappte, habe ich nachgegeben.

  • - Am nchsten Tag, als mein Vater mich von der Schule abgeholt hat, habe ich ihn im Auto gefragt, worum es geht. Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir uns falsch verstanden haben. Wir haben den Konflikt mithilfe eines Dialogs und einer tiefgrndigen Analyse gelst.

    - Ich habe meine Meinung geuert, wobei ich berzeugt war, dass ich Recht habe. Auf der anderen Seite habe ich mich damit abgefunden, dass die andere Seite eine andere Ansicht vertritt. Ich habe nicht darauf bestanden, dass mein Gegenber seine Meinung ndert.

    -Wenn die Situation mich direkt betrifft, dann bestehe ich auf meiner Meinung, weil ich sehr stur bin. Die andere Seite gibt dann meistens auf. Wenn ich aber einen belanglosen Konflikt abwenden will, dann entschuldige ich mich und gebe meistens Recht. Wenn der Konflikt mich nicht direkt betrifft, wenn ich nur ein Zuschauer bin, dann versuche ich die beiden Parteien zu beruhigen und zu einem Kompromiss zu berreden. Unter Umstnden bitte ich die Konfliktparteien, dass sie sich Zeit lassen und beruhigen.

    BESCHREIB KURZ, WIE DU EINEN KONFLIKT GELST HAST. (BEISPIELE)

  • BIST DU ZUFRIEDEN MIT DER ART UND WEISE, WIE DU DICH MIR DEM KONFLIKT AUSEINANDERGESETZT HAST?

    Tak Ja Nie Nein

  • WARUM BIST DU ZUFRIEDEN MIT DER ART UND WEISE, WIE DU DEN KONFLIKT GELST HAST? (BEISPIELE)

    - Weil ich khlen Kopf bewahrt und die Fassung nicht verloren habe. - Weil der Konflikt gelst wurde und beide Seiten zufrieden waren.- Es kam zu keinen Gewaltttigkeiten und der Konflikt wurde bald

    vergessen.- Sowohl die eine, als auch die andere Seite haben einen Teil ihrer Ziele

    erreicht. Gleichzeitig haben sie die Haltung aufgegeben, die die andere Person beleidigt hat.

    - Ich habe starken Charakter, also bin ich imstande, die andere Person zu berzeugen, dass ich Recht habe. Ich lasse nie locker, ich mag nicht verlieren. Es macht mir Spa, wenn die Person, mit der ich seit langem einen Konflikt habe, mir endlich Recht gibt und zugibt, dass sich der Konflikt aus ihrer Schuld ergeben hat, obwohl es nicht immer stimmt.

    - Weil ich finde, dass der Konflikt fr beide Seiten gut war. Er lie dicke Luft verschwinden und die Spannungen abbauen.

  • WARUM BIST DU NICHT ZUFRIEDEN MIT DER ART UND WEISE, WIE DU DEN KONFLIKT GELST HAST? (BEISPIELE)

    - Statt nach einem Kompromiss zu suchen, fhle ich mich beleidigt und ich kann einen Dialog erst dann fhren, wenn ich mich beruhigt habe. Mein Gegenber rgert sich oft ber mich, wenn ich gereizt bin und nicht ruhig sprechen kann.

    - So ein Konflikt ist sinnlos. Wegen solcher Lappalien soll man sich nicht aufregen.

    - Weil ich gewhnlich nicht ausdrcken kann, was ich fhle. Deswegen tut es mir Leid.

  • WARUM BIST DU NICHT ZUFRIEDEN MIT DER ART UND WEISE, WIE DU DEN KONFLIKT GELST HAST? (BEISPIELE)

    - Ich habe starken Charakter, also bin ich imstande, die andere Person zu berzeugen, dass ich Recht habe. Ich lasse nie locker, ich mag nicht verlieren. Es macht mir Spa, wenn die Person, mit der ich seit langem einen Konflikt habe, mir endlich Recht gibt und zugibt, dass sich der Konflikt aus ihrer Schuld ergeben hat, obwohl es nicht immer stimmt.

    - Weil ich finde, dass der Konflikt fr beide Seiten gut war. Er lie dicke Luft verschwinden und die Spannungen abbauen.

  • HAST DU SCHON MAL DIREKT ODER INDIREKT AN EINEM KONFLIKT IN DER SCHULE

    TEILGENOMMEN?

    Tak Ja Nie

    Nein

  • WER SIND AM HUFIGSTEN DIE PERSONEN, DIE IN EINEN KONFLIKT VERWICKELT SIND?

    Nauczyciele Lehrer

    Modsi uczniowie jngere Schler

    Koledzy z klasy Mitschler aus der Klasse

  • WAS IST DIE HUFIGSTE URSACHE FR STREITIGKEITEN UNTER DEN SCHLERN IN

    DERSELBEN KLASSE? Zachowanie w klasie

    Benehmen in der Klasse

    Stosunek do nauczycieli Verhltnis zu Lehrern

    Ustalanie hierarchii Festlegung einer Hierarchie

    Rnice pogldw Meinungsverschiedenheiten

    Stosunek do innych kolegw Verhltnis zu anderen Mitschlern

    Oceny - Noten

  • WAS IST DIE HUFIGSTE URSACHE FR KONFLIKTE MIT LEHRERN?

    Zachowanie w klasie Benehmen in der Klasse

    Postawa nauczycieli Lehrerhaltung

    Stosunek do nauczycieli Verhltnis zu Lehrern

    Rnice w ocenianiu Unterschiede in der Notengebung

  • DENKST DU, DASS KONFLIKTE INNERHALB DER KLASSE RICHTIG GELST WERDEN?

    Tak Ja Nie Nein

  • SCHREIB, WARUM DIE KONFLIKTE INNNERHALB DER KLASSE RICHTIG GELST

    WERDEN. (BEISPIELE)

    - Unter kultivierten Menschen werden die eingesetzten Methoden wirksam.

    - Weil man gemeinsam eine Lsung findet. - Weil die zerstrittenen Personen beim

    Konflikt versuchen einander zu vermeiden. Dadurch herrschte in der Klasse schlechte Stimmung.

  • SCHREIB, WARUM DIE KONFLIKTE INNERHALB DER KLASSE NICHT RICHTIG

    GELST WERDEN. (BEISPIELE)

    - Weil die Schler keine rationalen Argumente vorbringen und nicht anerkennen, dass andere Menschen andere Meinungen haben knnen. Manchmal sind die Schler sich gegenber aggressiv und schimpfen oft, um der anderen Seite zu beweisen, dass sie sich irrt.

    - Die Konflikte werden berhaupt nicht gelst.- Manchmal dauert die Lsung des Konfliktes

    viel zu lange.

  • SCHREIB, WARUM DIE KONFLIKTE INNERHALB DER KLASSE NICHT RICHTIG

    GELST WERDEN. (BEISPIELE)

    - Konflikte werden im kleinen Kreis gelst. Wenn der Konflikt die ganze Klasse betrifft, diskutieren wir mit unserem Klassenlehrer.

    - Wir sind in der Mehrheit reif. Es ist uns schade, Zeit fr Kleinigkeiten zu verlieren. Wir streiten nicht gern. Meistens versuchen wir den Streit gtlich zu schlichten.

    - Die meisten in der Klasse kennen Verhaltensnormen und versuchen sich daran zu halten. Wenn ein schwarzes Schaf erscheint, versuchen wir es mit entsprechenden Argumenten zur Ordnung zu rufen.

  • WIE IST DEIN VERHLTNIS ZU KONFLIKTSITUATIONEN IN DEINER SCHULE?

    Szukasz kompromisu Du suchst nach einem Kompromiss

    Uczestniczysz w rozwizaniu problemu Du nimmst an der Problemlsung teil

    Dopasowujesz si Du passt dich an

  • WAS/WER KANN DEINER MEINUNG NACH HELFEN, KONFLIKTE ZU LSEN?

    Mediator Streitschlichter

    Reguy obowizujce w klasie Verhaltensregeln in der Klasse

    Zebrania rodzicw Elternabende

    Nie ma uniwersalnej odpowiedzi Es gibt keine universale Lsung

    Karanie indywidualne, a nie grupowe Individualisierung der Strafen

    Surowe przepisy Strenge Regeln

  • HAST DU SCHON DIREKT ODER INDIREKT AN KONFLIKTEN ZU HAUSE

    TEILGENOMMEN? Tak Ja Nie Nein

  • WELCHE PERSONEN BETREFFEN GRUNDSTZLICH DIE KONFLIKTE?

    Mnie Mich

    Rodzicw Eltern

    Rodzestwo - Geschwister

  • WAS SIND DIE HUFIGSTEN URSACHEN FR DEN STREIT? (BEISPIELE)

    - Schulleistungen, Freundschaften

    - Schulleistungen, auerschulische Beschftigungen

    - Ordnung, Benutzen von Computer/Fernseher

  • WIE BENIMMST DU DICH IN KONFLIKTSITUATIONEN IN DEINER FAMILIE?

    (DIE HUFIGSTEN ANTWORTEN)

    - Du bestehst auf deiner Meinung

    - Du suchst nach einem Kompromiss

    - Du passt dich an

    Du nimmst an der Streitschlichtung teil

  • BESCHREIB KURZ, WIE DU MIT EINER KONFLIKTSITUATION ZU HAUSE ZURECHTGEKOMMEN

    BIST. (BEISPIELE)

    - Ich ziehe mich zurck und warte ab, bis die negativen Gefhle vorbei sind, dann kommt die Zeit fr ein Gesprch und die Streitschlichtung.

    - Nie war ich imstande, so einen Konflikt zu gewinnen. Wenn die Eltern auf ihrer Meinung bestehen, geben sie auf keinen Fall nach.

    - Ich habe meine Meinung ausgedrckt, die andere Partei auch. Nachdem die Eltern meine Ansicht kennen gelernt hatten, trafen sie die richtige Entscheidung.

    - Hartnckig habe ich auf meiner Meinung bestanden. Sonst wre meine Schwche mein letzter Sargnagel gewesen.

  • BESCHREIB KURZ, WIE DU MIT EINER KONFLIKTSITUATION ZU HAUSE ZURECHTGEKOMMEN

    BIST. (BEISPIELE)

    - Ich habe mich an die Anforderungen der Eltern angepasst. Gleichzeitig habe ich meine Profite nicht aufgegeben.

    - Siehe oben. Ich habe den Argumenten der Eltern zugehrt, habe gelchelt und bin aus dem Zimmer rausgegangen. Ich habe mein Verhalten nicht gendert. Die Lehrer und Eltern wissen nicht, dass die Schler/Kinder ihr Privalleben und ihre Probleme haben, z.B. Dogensucht des Freundes, Selbsmord einer nahen Person, Nikotinsucht, Selbstverstmmelung, Ratlosigkeit, u.a.

  • F R A G E B O G E N D E R B U N D E S Z E N T R A L E F R P O L I T I S C H E B I L D U N G

    D I E S C H L E R L E R N E N , F R A G E B O G E N A M C O M P U T E R A U S Z U W E R T E N U N D B A L K E N D I A G R A M M E Z U L E S E N .

    Umfrage in allen 8. Klassen des Richard-Wagner-

    Gymnasiums Bayreuth

  • 1. Gruppendruck innerhalb der Klasse

    2. Einstellung zur Schule und auf die Leistungsbereitschaft der Schler.

    3. Verhltnis zwischen Schlern und Lehrkrften

    4. Verhltnis zwischen Familien und Schlern

    Komponenten bei der Ermittlung des Schulklimas am RWG anhand einer Umfrage in

    den 8. Klassen

  • Zu 1: Gruppendruck innerhalb der Klasse

    Auenseiter und Cliquen Tonangebende Schler Neid auf Mitschler Schadenfreude und Lstern

  • Zu 1. Gruppendruck innerhalb der Klasse Auenseiter und Cliquen?

  • Gibt es Schler, die den Ton angeben?

  • Neid auf andere Mitschler?

    Auf die Frage, ob die Schler beispielsweise wegen der Kleidung aufeinander neidisch sind, ist es bei zwei Klassen (8a und c) eher nicht der Fall, whrend in den beiden anderen Klassen jeweils knapp die Hlfte der Schler angibt, dass Neidgefhle existieren. Auerdem wurden die Schler gefragt, ob sie sich heimlich darber freuen, wenn jemand einen Fehler macht. Diese Frage zielt auf den Grad der Schadenfreude bzw. den Neid auf die Leistungen der Mitschler. Auch dies wird in den Klassen 8b und 8d strker wahrgenommen als in den Klassen 8a und 8c. Auch die Antworten auf die Frage, inwieweit Schler versuchen sich selbst gut darzustellen, indem sie andere schlechtmachen, zielen in dieselbe Richtung. Bei den Klassen 8b und d wird dem zugestimmt, wogegen dies in den anderen Klassen nicht angegeben wird und es dort somit weniger Streit geben drfte.

  • Neid auf gute Noten andere schlecht machen?

  • Schadenfreude - Lstern?

  • Ergebnis: Klassenklima? Siehe Folie 3

    Ergebnis: -Wenig Konfliktpotential -Kein starker Gruppendruck - wenige Auenseiter - die Mehrheit der Schler ist mit ihrer Klasse zufrieden

  • Gehe ich gern in die Schule?

    Die folgenden Abbildungen zeigen, ob die Schlerinnen und Schler gerne zur Schule gehen und inwieweit sie sich in ihren Klassen wohl fhlen. Hier gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Die allermeisten Schler geben an, dass sie keine Angst haben, zur Schule zu gehen (51 von 88 Befragten). Demgegenber sagt aber auch der Groteil der Schlerinnen und Schler, dass sie nicht gerne zur Schule gehen. In ihren Klassen allerdings fhlt sich die Mehrheit der Schler wohl (49 von 88 Befragten sagen, dass sie sich sehr wohl fhlen und dazu kommen noch einmal 23 Schlerinnen und Schler, die sich eher wohl fhlen.) Hier sticht die Klasse 8d heraus, die zwar angibt, dass sehr viel gelstert wird. In der Klasse fhlen sich aber 21 von 24 Schlerinnen wohl bzw. sehr wohl.

  • Klassenklima?

  • Unterrichtsstrung?

    Ein Grund fr Konflikte zwischen Lehrern und Schlern knnte in den Unterrichtsstrungen liegen. Diese werden von allen Klassen ziemlich hufig wahrgenommen. Mglicherweise liegt das daran, dass eine Mehrheit der Schler keine klaren Verhaltensregeln erkennt, an die sie sich halten sollten. Konflikte mit den Lehrkrften knnen dann entstehen, wenn die Lehrer versuchen, klare Regeln durchzusetzen, was durchaus der Fall zu sein scheint.

  • Schler halten Regeln ein?

  • Lehrer achten auf Regeln?

  • berforderung?

    Diese Abbildung beschftigt sich mit der Frage, ob die Schler sich in der Schule berfordert fhlen. Hier gibt fast die Hlfte aller Befragten an, dass sie eher berfordert oder berfordert sind. Nur etwa ein Viertel sagt dagegen, dass dies nicht der Fall sei. Ein Gefhl der berforderung

    kann auch damit zusammenhngen, ob man gut vorbereitet in den Unterricht kommt. Hier gibt es Unterschiede zwischen den Klassen, wie das Balkendiagramm zeigt.

  • Lehrer-Schler Verhltnis?

  • Lehrer-Schler Verhltnis?

  • Konflikte in den Familien?

    Zum Schluss wurden die Schler nach huslichen Konflikten gefragt, weil diese sich vielleicht auch auf den schulischen Erfolg auswirken knnten. Zu der Frage, ob es schwere

    Konflikte gibt, die einen belasten, antworteten von 87 Schlern 5, dass es schwere Konflikte gibt, und 40 dagegen, dass es gar keine Konflikte mit der Familie gibt. Insgesamt herrschen also keine nennenswerten Konflikte in den Familien.

  • Mitverantwortung in der Familie?

    Eine weitere Frage war, ob die Eltern einen bei Entscheidungen (wie z.B. Schule oder Freizeit) mit einbeziehen. Bei dieser Frage antworteten 48 von 87 Schlern, dass sie immer mit einbezogen werden und nur eine Person, dass dies berhaupt nicht der Fall sei. Insgesamt beziehen die Eltern ihre Kinder in familire Entscheidungen mit ein.

  • Verhltnis zu der Familie?

    Dass die Befragten insgesamt ein positives Verhltnis zu ihren Familien haben, sieht man auch daran, dass 30 von 82 Schlern angeben, dass sie sehr gerne etwas mit ihrer Familie unternehmen und nur 5 sagen, dass sie das gar nicht mgen. Auch die anderen

    Balkendiagramme zeigen, dass es nur ganz wenig Konfliktpotential in den Familien gibt.

  • Streit in der Familie?

  • Voraussetzungen:

    Alle Schlerinnen und Schler der achten Klassen wurden gebeten, einen Fragebogen auszufllen, um herauszufinden, wie das Klima, die Stimmung in den einzelnen Klassen und in den Familien der Schler aussieht. Die Schler mussten vorgegebene Aussagen beurteilen. Stimmt die

    Aussage ganz genau, bzw. gar nicht? Es konnte aus fnf verschiedenen Einschtzungen ausgewhlt werden. Die Fragen zielten auf den Gruppendruck innerhalb der Klasse, auf

    die Klassengemeinschaft insgesamt, auf die Einstellung zur Schule und auf die Leistungsbereitschaft der Schler. Hier wurde recht wenig Konfliktpotential festgestellt, wobei es teilweise Unterschiede zwischen den Klassen gibt. Dann wurde nach dem Verhltnis zwischen Schlern und Lehrkrften gefragt. Hier zeigt sich teilweise eine Unzufriedenheit mit dem Verhalten der Lehrkrfte. Innerhalb der Familien der Schler scheint es dagegen recht wenig Konflikte zu geben.

  • Auenseiter und Cliquen?

    Ein Indiz fr Konflikte zwischen den Schlern ist, wenn es Schler und Cliquen in der Klasse gibt, die den Ton angeben. Denn so knnen Schler, wenn sie nicht machen, was diese sagen, ausgeschlossen oder ignoriert werden. in den Klassen 8a,b, und c gibt es solche Gruppen nicht so ausgeprgt wie in der Klasse 8d, denn dort geben 8,1% der Schlerinnen an, dass sie von einer Clique in der Klasse herumkommandiert werden. Eher weniger Konfliktpotential zeigt sich daran, dass zwei Drittel aller Befragten angeben, dass sie in ihrer Klasse nicht schnell zum Auenseiter werden knnen. Deshalb liegt kein groer Gruppendruck vor und somit liegt darin kaum eine Konfliktmglichkeit. Im Widerspruch dazu steht, dass ca. die Hlfte der Befragten angab, dass man unbesorgt anders sein kann als die anderen. Durch diese Angaben haben die Befragten gezeigt, dass sie in ihrer Klasse keinen starken Gruppendruck vorfinden. (Kathrin u. Karla)

  • 2012-2014

  • No problem: 115 participants

    Not exactly expressing yourself: 10 participants

    The difference of culture:7 participants

    The situation of rivalry:2

    Rude reactions:20 participants

    Noisy situation:15 participants

  • 115

    10

    7 2

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    No problem

    Not exactly

    expressing yourself

    The difference of

    culture

    The situation of

    rivalry

    Rude reactions

    Noisy situation

  • No problem:70 participants

    Strict rules:75 participants

    Syllabbus:65 participants

    The deficiency of school materials:13 paticipants

    Privilege among students:12 participants

    The inadequacy of social activities:10 participants

    The wearing school uniform:30 participants

    The pressure on students:15 participants

  • 70

    75

    65

    13 12 10

    30

    30 15

    No problem

    Strict rules

    Syllabbus

    The deficiency of

    school materials

    Privilege among

    students

    The inadequacy of

    social activities

    The wearing school

    uniform

  • No problem:110 participants

    The unsafe situation:25 participants

    The inadequacy of social activities:13 participants

    Being far from town centre:21 participants

    The pollution of environment:15 participants

    The inadequacy of town development:22 participants

  • 110

    25

    13

    21

    15

    22

    No problem

    The unsafe situation

    The inadequacy of

    social activities

    Being far from town

    centre

    The pollution of

    environment

    The inadequacy of town

    development

  • THANK YOU

  • Sprachliches und Wirtschafts- und

    Sozialwissenschaftliches Gymnasium

    Richard-Wagner-Gymnasium Bayreuth

    Streitschlichter/ Mediation am

  • Mediation im deutschen Schulsystem Seit 10 Jahren hat sich die Idee der Mediation oder Streitschlichtung auch an deutschen Schulen erfolgreich bewhrt. Ursprnglich stammt diese aus den USA. Dieses Konzept wurde in den 1960er Jahren in den USA entwickelt und dort zunchst hauptschlich im juristischen Bereich angewendet. Die Erfolge dort lieen erste Nachahmungen Anfang der 1990er Jahre in Deutschland entstehen. Inzwischen verbreiten sich Modelle der schulischen Streitschlichtung in nahezu allen Bundelndern.

  • Conflicts exists in every school

    Ausgangspunkt fr den Einsatz von sogenannten Gewaltprventions- und Interventionsprogrammen sind die Einstellungen von Schlern zum Thema Gewalt. An diesem Punkt mssen die Schler von den Mediatoren innerlich erreicht und abgeholt werden. Der Gewalt mssen alternative Lsungen zur Streitschlichtung und -bewltigung entgegengesetzt werden. Da ltere Kinder und Jugendliche ohnehin hufig das Gefhl haben, keinen Einfluss auf Regeln, Normen und gesellschaftliche und politische Prozesse zu haben, erfahren sie durch Einbeziehung in die Schulmediation Anerkennung und Kompetenz.

    Gerade der Lebensraum Schule ist prdestiniert fr das Auftreten von Konflikten, da immer wieder unterschiedliche Standpunkte und Handlungswnsche kollidieren.

  • Definition Mediation bedeutet Vermittlung und ist ein Verfahren

    zur Konfliktlsung. Ein Mediator ist als unparteiischer Dritter bei der Konfliktlsung behilflich, d.h. die Lsung eines Konfliktes wird nicht von den Streitschlichtern vorgegeben, sondern von den Kontrahenten erarbeitet.

    Dabei helfen die Streitschlichter den Betroffenen, sich ber ihre Gefhle und Interessen klar zu werden und sie verstndlich zum Ausdruck zu bringen. Das gemeinsame Ziel ist es, eine Lsung ohne Verlierer zu finden.

  • Die Arbeit am RWG Im Januar 2006 startete an unserer Schule die Ausbildung zum Mediator. 16 Mdchen aus der Mittelstufe wurden von der

    Ausbildungsleiterin Frau Seidler-Rie vom Jugendamt Bayreuth an mehreren Wochenenden in der Kunst der Mediation ausgebildet. Begleitet wurden sie von vier Lehrkrften, die die Ausbildung mitmachten.

    Die Teilnehmer erhielten eine psychologische Grundausbildung, um die Regeln der gewaltfreien Kommunikation zu erlernen. Dabei wurden die 5 Phasen der Mediation eingebt.

  • Praktische bungen: Rollenspiele Neben der Theorie macht v. a. die Praxisbung einen

    groen Teil der Streitschlichter-Ausbildung aus. Gebt wird mit Hilfe von Rollenspielen (zwei Streitende und zwei Streitschlichterinnen), in denen vorgegebene Konflikte gelst werden mssen.

  • Hier zeigt sich deutlich, wer ein guter Streitschlichter ist, denn man muss sozusagen zwischen den Zeilen lesen knnen, durch genaues Hinhren und gezieltes Nachfragen die jeweiligen Bedrfnisse herausarbeiten und sie so auch fr die Streitenden offenlegen.

  • Im Einsatz seit 2006 Die ausgebildeten Streitschlichter haben spezielle

    Sprechzeiten. Streitende Schler knnen zu ihnen kommen und ihre Probleme vortragen. Schon oft konnten aufkommende Konflikte an unserer Schule auf diese Weise gelst werden.

    Die Streitschlichter werden an unseren Projekttagen, an denen es um die Entwicklung sozialer Kompetenzen geht, gezielt eingesetzt. Sie prsentieren ihr Verfahren und geben so ihr Wissen an die Schler und Lehrer weiter.

  • Neues Team dank Comenius Mit finanzieller

    Untersttzung des Comeniusprojektes konnten 2013 neue Teams ausgebildet werden.

    Drei neue Streitschlichter nahmen am Comeniusprojekt: Konflikte clever lsen teil und erzhlten in Polen von ihrer Ausbildung und Arbeit.

  • Neues Team

  • Die 5 Phasen der Mediation Phase 1: Klrung des Mediationsprozesses z.B. Rolle des Mediators Phase 2: Die Konfliktpartner schildern ihre Sichtweise des Konfliktes. Der Mediator gibt das Gehrte mit seinen Worten wieder , fasst dabei das Wesentliche zusammen und bringt den Konfliktpunkt zur Sprache

  • 3. Phase: Der Mediator erfragt die Konfliktgrnde (Eisberg) 4. Phase: Lsungen werden gesucht, die die offen gelegten Bedrfnisse befriedigen knnen. Die vierte Phase hat das Ziel, das Gesprch zwischen den Streitenden schrittweise wiederherzustellen. Die Methode ist hierbei das sog. Pendeln. Es heit nicht mehr: A oder B, sondern C,D, E etc. werden als Lsungsmglichkeiten erwogen 5. Phase: Die Lsung, die von beiden akzeptiert wird, wird in einer Vereinbarung festgehalten. Sie ist zukunftsorientiert, bedrfnisorientiert, konkret.

  • Streitschlichtung Wiederherstellungsgerechtigkeit

    alternative Form der Konfliktlsung.

    Whrend wir Streitschlichtung lernen, lernen wir auch, wie wir

    im Alltag Konflikte lsen und ihnen vorbeugen knnen.

  • Streitschlichtung Peer-MediationWenn ich mir erlaube, die andere Person zu verstehen, kann

    es auch mich verndern Carl R. Rogers

  • Streitschlichtung ist wie ein Korn, aus dem ein starker und gesunder Baum

    wachsen kann, der die Schule vor einigen Problemen schtzt. Damit das Korn aber wachsen kann, braucht es

    vor allem einen guten Boden, Wasser, Dnger und viel Sonne. Zum Schluss

    brauchen wir Geduld und Zeit.

  • Konfliktfhrt zu

    ESKALATION

    MILDERUNG

    LSUNG

  • KonfliktzyklenVerhaltensweisen

    Wahrnehm

    ung

    Beziehungen

    Folg

    en

  • TRENNE DIE MENSCHEN VOM

    PROBLEM!

  • PROBLEM STANDPUNKT

    ERWARTUNGEN

    SIGNAL

    BEDRFNISSE INTERESSEN

  • Das Signal wird vom

    Empfnger mitgestaltet

  • Verschiedene Methoden Konflikte zu lsen

    1. GERICHT

    2. SCHIEDSVERFAHREN (Schiedsgericht)

    3. VERHANDLUNGEN

    4. STREITSCHLICHTUNG

  • Streitschlichtung ist eine Strategie in der Konfliktlsung, die auf der Ebene der

    BEDRFNISSE UND INTERESSEN basiert und nicht die Standpunkte in den Vordergrund rckt. Dank diesem ist es mglich, sich auf DAS PROBLEM und

    nicht auf die Person zu konzentrieren. Das Verfahren fhrt zur Situation, in der beide

    Konfliktparteien Gewinner sind. Der Streitschlichter ist eine neutrale Person, die die Konfliktparteien untersttzt und schtzt, die

    fr den Prozess und nicht den Inhalt zustndig ist.

  • WARUM STREITSCHLICHTUNG?Denn:

    ES IST EINE MENSCHLICHE HANDLUNG, DIE ZWISCHEN DEM TTER UND DEM OPFER STATTFINDET. SIE ERLAUBT DEN KONFLIKTPARTEIEN DAS

    GESICHT ZU BEWAHREN.Durch:

    AKTIVE TEILNAHME, EINFLUSS AUF DEN VERLAUF DER HANDLUNG

    Sie ermglicht:

    GEFHLE ABZUREAGIEREN

    SCHNELLER EINEN MATERIELLEN SCHADENERSATZ ZU ERLANGEN

    SEINE EMOTIONEN AUSZUDRCKEN

    GEDRFNISSE ZU BEFRIEDIGEN

    ANGST VOR DEM TTER LOSZUWERDEN

    GENUNGTUUNG

    ALLES DAS FINDET IN DER ATMOSPHRE DER VETRAULICHKEIT UND DES GEGENSEITIGEN RESPEKTS STATT.

    POSITIVE BEZIEHUNGEN FR DIE ZUKUNFT AUFZUBAUEN

    VERANTWORTUNG ZU BERNEHMEN

  • Streitschlichung besteht darin, dass

    Gleichaltrige als Streitschlichter agieren.

    Die Streitschlichter kennen sich mit den

    Problemen der Jugendlichen aus und es

    fllt ihnen leichter gegenber

    Erwachsenen, Akzeptanz und Vetrauen

    zu gewinnen.

  • Das Ziel der Streitschlichtung besteht nicht darin, den

    Schuldigen zu finden und ihn zu bestrafen, sondern darin eine falle Konfliktparteien befriedigende Lsung zu

    finden.

  • Streitschlichtung

    Streitschlichter ist ein Schler

    Streitschlichtung findet in der Schule statt

  • Techniken vom aktiven Zuhren

    Verbale und nonverbale Ermunterung UmschreibungWiderspiegeln von Gefhlen Zusammenfassung Aufwertung Erklrung Meldung von sich selbst: ich Goldene Brcke Rang-Perpektive

  • Streitschlichtung ist ein Werkzeug bei der Konfliktlsung. Sie

    vemittelt uns das Wissen, den Dialog zu fhren, sich gegenseitig

    und unsere Rechte zu achten. Streitschlichtung ist eine Kompromiss-Lehrstunde.

  • ETAPY MEDIACJI PHASE DER VERNEINUNG

    PHASE DER BESCHULDIGUNG

    PHASE DES LEIDENS

    PHASE DER EMPRUNG PHASE DES AUSGLEICHS

    PHASE DER INTEGRATION

  • Konfliktpartei Konfliktpartei

    Mein Bild der Konfliktsituation Mein Bild der Konfliktsituation

    GEMEINSAME DEFINIERUNG DES PROBLEMS SUCHE NACH LSUNGEN

    (Vorschlge)

    WAHL DER BESTEN LSUNG, DIE FR BEIDE PARTEIEN AKZEPTABEL IST

  • VORSCHLAG EINES EINIGUNGSVETRAGES

    Einigung

    Whrend des Schlichtungstreffens am zwischen den Konfliktparteien kam es zum Erzielen

    folgender Einigung :

    Konfliktpartei 1: Konfliktpartei 2:

    Die Vereinbarung wurde unter folgenden Bedingungen getroffen:

    1. Beide Konfliktparteien wollen freiwillig den Streit lsen. 2

    Beide Parteien akzeptieren die Bestimmungen des Einigungsvetrags und verpflichten sich sie einzuhalten.

  • Sozialkundeprojekt 9a

    Internationale Konflikte sorgen

    hufig dafr, dass Menschen sich

    auf die Flucht begeben mssen.

    In Bayreuth leben viele

    Flchtlinge im Wohnheim fr

    Asylbewerber. Manchmal sind

    sogar Kinder und Jugendliche

    ohne die Begleitung ihrer Eltern

    oder anderer Erwachsener auf

    der Flucht. Sie bentigen unsere

    Hilfe und Untersttzung in ganz

    besonderer Weise. Christa

    Steininger und ihre Schlerinnen

    und Schler beschftigten sich

    gemeinsam mit der Situation

    dieser Flchtlinge in Bayreuth und

    dokumentierten ihre Ergebnisse

    fr einen Schlerwettbewerb, der

    jedes Jahr von der

    Bundeszentrale fr politische

    Bildung durchgefhrt wird. Ihre

    Arbeit wurde mit einem Preis

    belohnt.

  • Interview mit der Schulpsychologin, Frau

    Yvona Woniakowa

    von Marek Domanowski i Aleksandra Tomaszewska

    Schler: Welche Rolle soll Ihrer Meinung nach an unserer Schule Streitschlichtung spielen?

    Yvona Woniakowa: In unserer Schule, wie in jeder anderen Schule, kann Streitschlichtung eine positive Rolle spielen. Die verschiedenen Studien, die ich vor diesem Interview gelesen habe, geben an, dass die Schulen, die Streitschlichtprogramme eingefhrt haben, im Prinzip weniger Probleme mit gewaltttigen Konfliktlsungen haben. In manchen Schulen hat sich der Prozentsatz der Gewaltanwendung um die Hlfte verringert. Die Mediationen werden sowohl von Gleichaltrigen als auch von Erwachsenen gefhrt. Ich denke also, dass friedliche Konfliktlsungen mehr Vorteile als ngste und Befrchtungen mit sich bringen.

    Schler: Wer knnte die Rolle der Streitschlichter in Konfliktsituationen bernehmen? Es gibt doch verschiedene Konfliktebenen: Schler Schler, Klasse Klasse, Lehrer Lehrer, Schler Lehrer. Soll es eine auenstehende Person oder ein objektiver Lehrer sein?

    Woniakowa: Ihr fragt, ob ein Schler oder Lehrer in der Schule objektiv sein kann. Ich denke, dass es sehr schwierig ist. Die Streitschlichtung basiert aber auf gewissen Prinzipien und wenn sich jemand an diese hlt, dann kann auch er Streitschlichter werden. Ein Streitschlichter kann z.B. nicht jemand werden, der direkt oder indirekt in den Konflikt miteinbezogen ist. Ein Streitschlichter soll also nicht aus derselben Klasse kommen. Es kann aber jemand aus der Parallelklasse, ein lterer oder ein jngerer Schler sein. hnlich ist es im Fall der Lehrer. In dem Konflikt soll nicht ein Lehrer vermitteln, der mit der einen oder der anderen Partei befreundet ist. Manche Prinzipien schlieen sich hier aus. Ihr habt auch gefragt, ob zwischen Schlern oder Klassen ein Schler oder ein Lehrer vermitteln soll. Ich denke, dass hier keine Grundprinzipien gelten. In vielen Schulen, wo es schon Streitschlichter gibt, gibt es Ausschsse von Streitschlichtern, d.h. in jeder Klasse gibt es eine oder zwei Personen, die als Streitschlichter ausgebildet wurden. In dem Fall ist es leichter, im Konflikt unparteiisch zu bleiben. Im Allgemeinen ist es wichtig, dass es ein Gremium von Schlern und Erwachsenen gibt, aus dem man einen neutralen Streitschlichter whlen kann. Eine Person kann nicht alle Konflikte in der Schule lsen.

    Schler: Welche Rolle sollen bei der Streitschlichtung die Eltern spielen?

  • Woniakowa: Im Prinzip habe ich hier keine feste Meinung, weil ich mich nicht fr Streitschlichtung spezialisiere. Ich habe aber gelesen, dass die Eltern in dem Prozess im Hintergrund stehen. Die Eltern sind unsere Partner. Wir erklren ihnen, wozu Streitschlichtung dient, warum sie ntzlich ist, warum es wert ist, sich fr den Prozess zu engagieren. Wenn so ein Verfahren in der Schule eingefhrt wird, dann sollten die Eltern darber informiert werden.

    Schler: Ist Streitschlichtung beim Konfliktlsen berhaupt effektiv?

    Woniakowa: Sie ist effektiv, aber unter bestimmten Bedingungen. Es mssen gewisse Prinzipien eingehalten werden. Zu ihnen gehren: freiwillige Teilnahme der beiden Konfliktparteien an Streitschlichtung, Vertraulichkeit, Unparteilichkeit des Streitschlichters gegenber den Konfliktparteien und gegenber dem Streitgegenstand, Anerkennung des Streitschlichters. Wenn die Regeln eingehalten werden, wird der Konflikt sowohl hier und jetzt als auch fr die Zukunft gelst werden. Wenn die Schler diese Methode und ihre Vorteile lernen, dann knnen wir voraussetzen, dass sie Streitschlichtung in verschiedenen Lebensbereichen in Anspruch nehmen werden. Das ist fr mich langfristige Wirksamkeit der Streitschlichtung. Die Schler lernen ein neues Werkzeug, mit dem sie in schwierigen Situationen zurechtkommen knnen.Schler: Das kann auch in Zukunft Frchte bringen.

    Woniakowa: Genau, das ist die verborgene Wirksamkeit der Streitschlichtung.

    Schler: Kommen wir auf die Eltern zurck. Sie sollen eher damit zufrieden sein, dass es Streitschlichtung in der Schule gibt. Es bedeutet weniger Pflichten fr die Eltern und die Konflikte werden innerhalb der Schule gelst.

    Woniakowa: Die Schule wird zu einem sichereren Ort. Indem man den Eltern die Prinzipien der Streitschlichtung prsentiert, soll man ihnen vergegenwrtigen, dass friedliche Methoden der Konfliktlsung, wie Streitschlichtung oder Verhandlungen, auch auf der familiren Ebene ntzlich sein knnen. Das Kind bermittelt Streitschlichtung in den Familienkreis.

    Schler: In welchen Situationen kann Streitschlichtung erfolgreich sein, und wann kann sie in einer Niederlage enden?

    Woniakowa: Ich denke, dass diese komplizierte Frage keine eindeutige Antwort hat. Wie ich schon gesagt habe, mssen gewisse Regeln eingehalten werden. Dann enden die meisten Streitschlichtungen mit Erfolg. Wenn aber die Konfliktparteien in der Anfangsphase nicht alle Karten zeigen, dann handeln sie scheinbar, spielen nicht fair, umgehen manche Regeln. In so einem Fall endet die Streitschlichtung in einer Niederlage. Streitschlichtungen enden nicht immer mit dem Unterschreiben eines Abkommens oder Schlichtungsvertrags. Es passiert, dass die Streitschlichtung endet, weil eine Konfliktpartei auf den Prozess verzichtet. Ist das ein Sieg oder eine Niederlage? Fr mich ist das zum Teil ein Erfolg, weil die zerstrittenen Parteien in gewissem Ma zu einer Konfliktlsung kamen, auch wenn eine Konfliktpartei sich zurckgezogen hat. Der Erfolg bedeutet fr mich, dass wir ehrlich an den Konflikt herangehen, dass wir uns an die Prinzipien halten. In welchen Situationen kann die Streitschlichtung in einer Niederlage enden? Solche Situationen passieren hufiger

  • weniger erfahrenen Streitschlichtern. Es ist die Frage, wie wir uns des Werkzeugs bedienen. Je erfahrener wir als Streitschlichter sind, desto mehr Erfolg haben wir. Je mehr Training, desto besser.

  • Interview mit Herrn Adam Sarkowicz, dem

    Schulleiter von ZSO Nr. 10 in Gliwice

    von Emilia Kocot und Marcel Kamierczyk

    Schler: Welche Rolle soll Ihrer Meinung nach in unserer Schule Streitschlichtung

    spielen? Wir konzentrieren uns jetzt auf den Prozess der Mediation. Unserer

    Ansicht nach ist Streitschlichtung die einfachste und effektivste Methode der

    Konfliktlsung.

    Adam Sarkowicz: Aus diesem Grund finde ich, dass Mediation ein sehr wichtiges

    Element beim Funktionieren jeder Einrichtung ist. Mediation ist eine wichtige

    Methode der Konfliktlsung mit Hilfe von Verhandlungen. In unserer Schule

    kommt es selten zu greren Konflikten. Es kommt aber sehr oft zu

    Meinungsverschiedenheiten, auf Grund unterschiedlicher Persnlichkeiten, die es

    in unserer Schule gibt. Sowohl die Lehrer als auch die Schler haben ihre eigenen

    Ansichten. Ich glaube, dass es uns gelungen ist, mit Konflikten umzugehen.

    Trotzdem finde ich es uerst wichtig, neue Konfliktlsungen wie zum Beispiel in

    Form von Streitschlichtern einzufhren.

    Schler: Wer kann Ihrer Meinung nach ein Streitschlichter in Konfliktsituationen

    sein?

    Sarkowicz: Am besten wre es, wenn gleichaltrige Schler in Konfliktsituationen

    vermitteln wrden. Ich schliee aber nicht aus, dass auch andere Personen, zu

    denen die Schler Vertrauen haben, also Pdagogen, Psychologen und sogar die

    Eltern, bei Konfliktlsungen behilflich sein knnen.

    Schler: Vielleicht sollten die Konfliktparteien den Vermittler selbst vorschlagen?

    Sarkowicz: Es geht darum, dass der Konflikt ohne Blutvergieen gelst wird.

    Bei der Vermittlung sollte es keine Verlierer, sonder nur Gewinner geben. Es geht

    auch darum, dass es in Zukunft nicht mehr zu solchen Konflikten kommt. Die

    Streitschlichtung ist effektiv und ich denke, dass es von den Konfliktparteien

    abhngt, zu wem sie das grte Vertrauen haben. Wenn es um die Schler geht,

    dann denke ich, dass die gleichaltrigen Mitschler die besten Streitschlichter

    wren.

    Schler: Wie soll die Mediation bei Konflikten zwischen unterschiedlichen Klassen

    aussehen? Es ist ein ganz anderer Fall als zwischen Schlern innerhalb derselben

    Klasse?

  • Sarkowicz: Hier knnte die Schlervertretung eine grere Rolle spielen, also ein

    demokratisch gewhltes Gremium. Ich sehe hier auch einen Spielraum fr Lehrer

    und sogar Eltern. In dem Prozess knnten wir Lehrer, Eltern und den

    Schlersprecher engagieren. Auf eine Gruppe wrde ich mich nicht beschrnken.

    Es mssen nicht nur Schler sein, sondern vor allem Vertrauenspersonen.

    Schler: Was sollen wir tun, wenn es zu einem Konflikt zwischen einem Schler

    und einem Lehrer kommt?

    Sarkowicz: Es ist eine hnliche Frage. Der Streitschlichter soll eine

    Vertrauensperson sein. Es kann sowohl ein Schler als auch ein Lehrer sein. Ich

    wei, dass es manchen Lehrern schwer fallen wrde, einen Schler als Mediator

    zu akzeptieren. Wenn es aber ein Schler ist, der allgemein geschtzt ist und gut

    zuhren kann, dann sehe ich hier einen Spielraum fr so einen Prozess.

    Schler: Wir wissen auch, dass es manchmal zu Konflikten zwischen Lehrern

    kommt. Ich denke, dass es eine schwierigere Angelegenheit ist, weil die Schler

    sie nicht beeinflussen knnen. So eine Spannung wirkt sich aber auch auf die

    Schler aus.

    Sarkowicz: Meiner Meinung nach sollen die Lehrer selbst diese Konflikte lsen.

    Sie sind doch alle erwachsen. In Extremfllen sollen die Lehrer vermitteln, die

    allgemein geschtzt werden, der Schulleiter oder seine Vertreter. Sie unterhalten

    sich dann mit den Lehrern, die zerstritten sind. Sehr oft schalten sich in solchen

    Konflikten Vertreter der Gewerkschaften ein. Im Fall der Konflikte auf der Ebene

    Schulleiter-Lehrer oder Lehrer-Lehrer sehe ich einen Spielraum fr die

    Gewerkschaften. Es passiert auch, dass bei solchen Konflikten Eltern vermitteln.

    Das sind oft Personen, die mit hnlichen Problemen schon zu tun hatten.

    Schler: Die meisten Lehrer an unserer Schule wollen keinen Streitschlichter

    haben. Das zeigten die Ergebnisse der Umfrage, die letztes Jahr durchgefhrt

    wurde. Schler wollen jedoch Streitschlichter haben. Die Eltern sind in dieser

    Hinsicht geteilter Meinung. Woraus ergibt sich diese Haltung?

    Sarkowicz: Ich denke, dass es sich daraus ergibt, dass es nicht so viele Konflikte

    an unserer Schule gibt. Wie ich schon gesagt habe, knnen wir unsere Probleme

    lsen, wir kehren sie nicht unter den Teppich. Das Ausma der Probleme ist nicht

    gro. Trotzdem denke ich, dass viele Lehrer sehr gern die Grundprinzipien der

    Streitschlichtung kennen lernen wrden. Sie wrden auch gerne die Kenntnisse

    ber Streitschlichtung in ihrer Arbeit nutzen. Unsere Lehrer lassen sich gerne

    schulen, sie erwerben gern neue Kenntnisse und dieses Wissen bertragen sie

    dann auf die Arbeit mit den Schlern. Eine Lehrergruppe wird daran bestimmt

    Interesse haben.

    Schler: Welche Rolle sollten bei Streitschlichtungen die Eltern spielen?

    Sarkowicz: Die Eltern sind fr die Schule sehr wichtig. Sie sind unsere Partner.

    Sie sind genauso wichtig wie Lehrer und Schler. Wenn wir Eltern finden, die sich

    fr die Streitschlichtung interessieren, werden wir sie in den Prozess der

    Konfliktlsung miteinbeziehen.

    Schler: Kann die Streitschlichtung bei der Lsung von Schulproblemen effektiv

  • sein?

    Sarkowicz: Ich bin selbstverstndlich fr Streitschlichtung. Meiner Meinung nach

    lsst sich jeder Konflikt lsen und die Vermittlung ist dabei immer

    ausschlaggebend. Wenn wir Konflikte lsen, fhrt das zu positiven Vernderungen

    an unserer Schule. Das gemeinsame Lsen von Problemen ist am wichtigsten.

    Schler: Wrden Sie dem zustimmen, dass das Aufnehmen der Streitschlichtung

    in der Schulordnung bercksichtigt werden sollte?

    Sarkowicz: Wie ich schon gesagt habe, bin ich dafr, dass Streitschlichter an

    unserer Schule agieren. Es wre gut, wenn es in jeder Klasse einen ausgebildeten

    Streitschlichter gbe.

    Schler: Besteht also die Mglichkeit, dass zwei oder drei Personen aus der

    Schlervertretung und ein Lehrer an der Schulung zum Thema Streitschlichtung

    teilnehmen, um dann das erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen?

    Sarkowicz: Das glaube ich schon. Ich bin dafr, dass Streitschlichtung im

    nchsten Jahr im Plan der Lehrerfortbildung bercksichtigt wird. So eine Schulung

    wrde auch erlauben, je einen Klassenvertreter und eine Lehrergruppe

    auszubilden. Ich bin berzeugt, dass jeder in gewissem Ma ein Streitschlichter

    sein sollte. Jeder soll dem Gegenber zuhren und Kompromisse schlieen

    knnen. Wir sehen am Beispiel der Situation in der Ukraine, wozu Konflikte fhren

    knnen. Kleine Meinungsverschiedenheiten fhren dann zu greren Konflikten

    und die Menschen knnen sich nicht verstndigen. In der Schule ist es wichtig, ein

    gemeinsames Ziel vor Augen zu haben und es anzustreben.

    Schler: Wir bedanken uns sehr fr das Interview.

    Sarkowicz: Ich bedanke mich auch.

  • Bayreuth, 11.03.2013

    Dzie pierwszy pobytu w Bayreuth rozpocz si od spotkania i zapoznania ze wszystkimi uczestnikami projektu. Zostalimy take przyjci przez wadze Bayreuth oraz vice-dyrektora szkoy. Wielkie wraenie robi zwiedzanie szkoy przyjaznej przestrzeni korytarzy, wypenionych rysunkami, grafitti (nikt si nie skary, e to przeszkadza). Ja nie mog si nadziwi temu, e mona tak konstruktywnie pomalowa szko.

    Der erste Tag des Aufenthaltes hat in Bayreuth mit zu treffen und mit alle zu machen bekannt begonnen den Teilnehmern des Projekts. Wir sind ebenfalls durch die Behrden Bayreuth sowie vice-dyrektora der Schule angekommen. Der groe Eindruck macht die Schule zu besuchen - des freundlichen Raumes der, mit den Zeichnungen ausgefllten Korridore, grafitti (niemand klagt, dass das strt). Ich kann mich nicht anstreichen , dass so konstruktiv kann wundern die Schule.

  • Bayreuth, 12.03.2013Intensywny dzie pracy w niemieckiej szkole. Modzie realizuje filmy.

    Maj wiele pomysw, zobaczymy co z tego wyjdzie. Niemcy prezentuj

    swoje osignicia, tak samo Wosi i Turcy. Nasz prezentacj pokazuje

    Marek Legaszewski i Karolina Kowalik. Trzymam za nich kciuki, po raz

    pierwszy przed licznym audytorium wygaszaj mow w drugim jzyku

    obcym jakiego si ucz. Modzi dzielni ludzie. Atmosfera jest przyjazna.

    Der intensive Arbeitstag in der deutschen Schule. Die Jugend realisiert

    die Filme. Sie haben viele Ideen, wir

    werden aus dem sehen er wird

    hinausgehen. Deutsche prsentieren

    ihre Leistungen, gleich Italiener und

    Trken. Unsere Prsentation fhren

    Marek Legaszewski und Karolina

    Kowalik. Ich drcke die Daumen, zum

    ersten Mal die Junge halten sie vor

    dem zahlreichen Auditorium in der

    zweite Fremdsprache. Die jungen

    tapferen Menschen. Die Atmosphre

    ist freundlich.

    Norymberga, 13.03.2013 W nocy ostry atak zimy. Dwadziecia centymetrw niegu. Dzi

    wycieczka do Norymbergi, wspaniaego redniowiecznego miasta Durera i

    Wita Stwosza. Co tam zobaczymy? Czy zima nas pokona?

    Gwnym punktem programu byo zwiedzenie Doku - Zentrum orodka

    pamici powiconego III Rzeszy oraz ofiarom narodowego socjalizmu.

    Cao bardzo nowoczesna, ekspozycja ciekawa i poruszajca. Niemcy

    potrafi pokaza i zarazem bardzo krytycznie patrze na swoj przeszo

    i odpowiedzialno. Zaimponowali mi tym. Wykonaem zdjcia w ruinach

    amfiteatru, z ktrego przemawia Hitler w latach 1933-1939. Tam

    rwnie Leni Riefensthal nakrcia synny film Tryumf woli, ktry sta si

  • niezwykle wanym elementem budowania mitu Hitlera, mesjasza

    Niemiec. Modzie wstrznita. Ja te, tak samo wszyscy koledzy i

    koleanki nauczyciele.

    Brak soca w Norymberdze. Pospne

    wraenie, ktre tylko czciowo

    zrekompensowa dom Albrechta Drera.

    In der Nacht der raue Wintereinbruch. Der

    zwanzig Zentimeter des Schnees. Das

    Heute der Ausflug nach Nrnberg, der

    herrlichen mittelalterlichen Stadt Durera

    und geflochten Stwosza. Was werden wir

    dort sehen? Wird der Winter uns besiegen?

    Der Hauptprogrammpunkt war das Zentrum des Gedchtnisses des der

    Dritten Reich sowie den Opfern gewidmeten Nationalsozialismus. Das

    hochmoderne Ganze, die interessante und ansprechende Ausstellung.

    Deutschland knnen zeigen und zugleich ihre Vergangenheit und

    Verantwortung sehr kritisch ansehen. Sie haben mir durch das imponiert.

    Ich habe die Fotos in den Ruinen des Amphitheaters, aus dem Hitler in

    den 1933-1939 Jahren sprach angefertigt. Dort hat sie Leni Riefensthal

    auch aufgezogen der berhmte Film der "Triumph des Willens", der ist

    das sehr wichtig Element die Legende des Hitler aufzubauen geworden,

    des Messias der Deutschland. Die geschttelte Jugend. Ich auch, gleich

    alle Freunde und die Freundinnen die Lehrer.

    Es gibt keine Sonne in Nrnberg. Der dstere Eindruck, den das Haus des

    Albrecht Drers lediglich teilweise ersetzt hat.

    BayreuthBamberg,

    14.03.2013Rano intensywnie pracujemy w szkole nad filmem, modzie pracuje w

    grupach. Najlepszy film, jaki udao si zrobi to film Michaa

    Palatyskiego (naszego ucznia) i Torbena Gerdesa (RWG). Popoudniu

    jedziemy do Bambergu i tam mnstwo ciekawych wrae. Bamberg to

    cudowne miasto redniowieczne, ze wspaniaymi zabytkami. Katedra w

    Bambergu nieodmiennie przypomina mi o chrzcie Polski. Jest to jednak

    miasto czce nowoczesno z tradycj. Dziaa tam dobry uniwersytet.

  • Chodzilimy po uliczkach Bambergu, naprawd zauroczeni.

    Am Morgen arbeiten wir intensiv in der Schule an einem Film, die Jugend

    arbeitet in Gruppen. Der beste Film, welcher es ist gelungen das machen

    der Film Micha Palatyski (unseres Schlers) und Torben Gerdes (RWG).

    Dem Nachmittag wir fahren zu Bamberg und dort die Unmenge der

    interessanten Eindrcke.

    Bamberg das ist die

    groartige mittelalterliche

    Stadt, mit herrlichen

    Denkmlern. Der Dom

    erinnert mich unverndert in

    Bamberg an die Taufe des

    Polens. Das ist aber die die

    Modernitt mit Tradition

    kombinierende Stadt. Dort

    handelt die gute Universitt.

    Wir gingen auf den Gassen

    des Bamberg, wirklich

    bezaubert

    Bayreuth, 15.03.2013Spotkanie podsumowujce. Prezentujemy filmy, dyskutujemy nad

    podziaem zada. Ustalamy wizyty w Polsce, Turcji i we Woszech. Kady

    kraj otrzymuje zadania do wykonania. Zobowizujemy si do

    prowadzenia bloga projektu. Dyskutujemy nad e-bookiem.

    Wieczorem niemieccy gospodarze

    podejmuj nas dyskotek. S

    rodzice, przedstawiciele miasta i

    dyrekcji szkoy. Spotykamy dawn

    znajom Pani Barbar Sabbarth,

    urodzon w Gliwicach, w tej chwili

    mieszkank Bayreuth. Dyskutujemy o

    przeszoci i przyszoci, jaka jest

    pozytywna dla Polski i Niemiec.

    egnamy si z prawdziwym alem,

    e tak intensywny tydzie pracy i

    spotykania si z ciekawymi ludmi min tak szybko.

  • Das zusammenzhlende Treffen. Wir prsentieren die Filmen, wir

    diskutieren ber einer Aufgabenteilung. Wir legen Besuche in Polen fest,

    Trkei und in Italien. Jedes Land erhlt die ausfhrbaren Aufgaben. Wir

    verpflichten uns zu das Blog des Projektes zu fhren. Wir diskutieren

    ber das E-book.

    Abends empfangen die Deutschen uns mit einer Diskothek. Die

    Elternteile sind, die Vertreter die Stadt und die Direktion der Schule. Wir

    treffen frhere bekannte Frau Barbara Sabbarth, geboren in Gleiwitz, sie

    ist die Einwohnerin in Bayreuth. Wir diskutieren ber die Vergangenheit

    und die Zukunft, welche sie ist positiv wegen Polens und Deutschland.

    Wir verabschieden uns mit wahrem Kummer, dass die so intensive

    Arbeitswoche und an sich mit den gespannten Menschen zu treffen ist er

    so schnell vorbeigegangen.

    .

  • PROGETTO COMENIUS

    Il progetto Comenius un'attivit

    di studio che ci ha fornito la

    possibilit di sviluppare la

    conoscenza e la comprensione

    delle diversit culturali e

    linguistiche europee e di affrontare

    un tema che ci sta particolarmente

    a cuore: la conflittualit. Hanno

    partecipato al progetto, oltre agli

    studenti delle classi 2D-B

    dell'Istituto Fossati-Da Passano,

    anche gli allievi di diverse nazioni:

    la Turchia, la Polonia e la

    Germania.

  • L'iniziativa ha previsto una

    serie di incontri, il primo si

    svolto in Germania a

    Bayreuth, citt gemellata con

    La Spezia, insieme alla quale

    la nostra scuola effettua uno

    scambio culturale da molti

    anni.

  • Il giorno successivo

    all'arrivo, tutti i partecipanti

    del progetto sono stati

    accolti nell'auditorium della

    scuola, ricevuti dalla

    coordinatrice e qui c' stato

    il primo incontro con i

    compagni stranieri. Poi gli

    studenti sono stati invitati in

    Comune dal sindaco e

    successivamente, sono

    stati accompagnati da una

    guida a visitare la citt.

    La sera stata messa in

    scena una

    rappresentazione teatrale

    realizzata dagli studenti

    tedeschi.

  • Il giorno seguente ciascun

    gruppo ha presentato il

    lavoro sulle problematiche

    conflittuali. Due ragazze

    tedesche, mediatrici della

    scuola, hanno mostrato

    come risolvere un conflitto

    attraverso una

    dimostrazione pratica.

    Hanno poi riunito gli

    studenti in quattro gruppi

    misti e ciascuno ha girato

    un breve filmato sul tema

    proposto.

  • Il terzo giorno abbiamo

    visitato Norimberga, il

    Dokumentationszentrum, un museo dove sono

    raccolte le testimonianze

    scritte e fotografiche sulla

    dittatura nazzista, sulla

    Seconda Guerra Mondiale

    e anche sul processo di

    Norimberga, che vide

    processati e condannati i

    nazzisti responsabili degli

    eccidi. Dopo un percorso

    per la citt, la visita

    proseguita nelle carceri

    medievali, dove sono

    ancora presenti vari

    strumenti di tortura.

  • L'altra citt visitata stata

    Bamberga, definita anche La Piccola Venezia per la presenza di numerosi canali,

    famosa anche per le antiche

    chiese cristiane fra cui il

    Duomo, di grande bellezza

    artistica.

  • L'ultimo giorno stato

    presentato ai professori il

    lavioro svolto durante la

    settimana. Ogni gruppo si

    espresso con idee originali e

    sono stati creati brevi ma

    significativi filmati.

    La sera prima della partenza

    stata organizzata una

    grande festa a scuola con

    gustosi tipici piatti tedeschi e

    turchi, finita la cena, la serata

    si conclusa con balli e

    musica.

  • Il progetto riprender ad ottobre quando ci sar l'incontro in

    Polonia e a dicembre in Turchia. L'attivit finir con l'ultima

    conferenza a La Spezia ad aprile dell'anno prossimo. E' stata una

    settimana di tanto lavoro, ma anche interessante e divertente.

    Sicuramente queste esperienze aprono la mente soprattutto ai

    ragazzi, perch hanno l'opportunit di conoscere altre culture,

    lavorare con studenti di altre nazionalit e visitare tante citt e

    luoghi di interesse artistico.

  • FILMS

    TITLE YOUTUBE WATCH ON YOUR MOBILE

    Tolerate, dont hate - English version

    http://bit.ly/MUy51w

    Racism - German Version bit.ly/1hUkV0H

    Racism 2 - English Version

    bit.ly/1hUl4RV

  • Mediator bit.ly/1gfgGZq

    Mediator 2 German Version:

    bit.ly/1lFYm2Y

    Bullying bit.ly/1gD4rFR

    Meeting - Bayreuth 2013 bit.ly/1h7OJr6

  • Keine Vorurteile bit.ly/1jUvIJp

  • The Diary

    from the Visit

    to Trabzon, Turkey

    by Wojciech Dutka

    8.12.2013

    Dzie pierwszy. Lecimy samolotem z Wiednia. Mam szczcie, miejsce przy

    oknie. Widz, jak dziesi tysicy metrw pode mn przesuwaj si Karpaty.

    Lecimy na wschd, w stron soca. Stambu przywita nas socem. To ogromne

    miasto, 15 milionw mieszkacw. Jest znakomicie zorganizowane. Z lotniska

    na plac Taksim autobus jedzie p godziny.

    Pierwsze wraenie miasta jest niesamowite, to wielki organizm peen ludzi,

    kolorw i niezliczonej iloci budynkw. Idziemy na obiad. Jagnicina jest

    wyborna. Mamy tylko kilka godzin przed nastpnym lotem do Trabzon. Ale czeka

    nas mia niespodzianka. Odnajdujemy si z Gabi, Christine, Anne oraz

    niemieckimi uczniami. To bardzo mie spotkanie na lotnisku w Istambule. Moje

    pocztkowe obawy o lot samolotem zostay rozwiane. Pogoda jest dobra, w

    przeciwiestwie do Europy lecimy do Azji z nadziej na niezwyke spotkanie

    kulturowe.

    Der erste Tag. Wir fliegen mit dem Flugzeug aus Wien. Ich habe das Glck, das

    Fenster Platz. Ich kann sehen, wie zehntausend Meter unter mir in Karpaten

    bewegen. Wir fliegen im Osten, der Sonne entgegen. Istanbul begrt uns. Es

    ist eine riesige Stadt mit 15 Millionen Einwohnern. Es ist sehr gut organisiert.

    Der Bus Vom Flughafen zum Taksim-Platz fr eine halbe Stunde verkehrt.

    Der erste Eindruck ist genial. Istanbul ist eine groe Krper voll von Menschen,

    Farben und unzhlige Gebude. Wir gehen zum Mittagessen. Der Lamm ist

    kstlich. Wir haben nur ein paar Stunden vor dem nchsten Flug nach Trabzon.

    Eine angenehme berraschung wartet auf uns. Wir finden mit Gabi, Christine,

    Anne und deutsche Studenten. Es ist ein sehr schnes Treffen am Flughafen in

  • Istanbul . Meine anfnglichen Befrchtungen ber das Fliegen haben sich

    zerstreut. Das Wetter ist gut, im Gegensatz zu Europa, wir fliegen nach Asien,

    mit der Hoffnung auf ein bemerkenswertes kulturelles Ereignis.

    9.12.2013

    Dzie drugi. Zwiedzamy tureck szko w Arakli. Poznajemy dyrektora pana

    Serefa Balika, nasi