Media Mind Umwelt 2011

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Media Mind Magazinreihe Umwelt 2011

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  • Umwelt-Technologieund Energiein Bayern PROFILE

    PORTRTSPERSPEKTIVEN

  • Wasser ist unser Leben. Der Schutz dieserRessource hat absolute Prioritt und bestimmtdie Zukunft der Menschheit. Das wird deut-lich in Umwelttechnologie und Energie inBayern vor Augen gefhrt.

    Zudem sind die Erschlieung und der Ausbauneuer Energiequellen in Zeiten des Klima-wandels und der Energiewende fr dieBayerische Umweltindustrie Herausforderungund Chance zugleich.

    Wie kann das Dienstleistungsangebot desUmweltcluster Bayern genutzt werden?

    Welche Einrichtungen und Unternehmen(ATZ, Bayerische Forschungsallianz, bifa,IHK, Kumas, TUM, UTG u.a.) strken undfrdern das Netzwerk der Umwelt-kompetenz?

    Mit welchen Mitteln ist die Umwelt- undEnergieforschung richtig zu finanzierenbzw. wie sind Partner fr ein Forschungs-projekt zu finden?

    Kann der Restabfall aus Haushalten die Roh-stoffquelle der Zukunft sein?

    Bildet (Ab)Wasser die Grundlage jederzivilisatorischen Entwicklung?

    Warum ist das Thema Bioenergie in dengesellschaftlichen und politischen Fokusgerckt?

    Gehen Sie mit auf eine Reise durch neueUmwelttechnologien in Forschung, Ent-wicklung und Anwendung.

    Walter Frst, Geschftsfhrer

    Diese Publikation finden Sie auch im Internetunter www.media-mind.info

    Editorial

    Ob Wasser oder

    AbWasser

    Impressum:

    Herausgeber: media mind GmbH & Co. KGVolkartstr. 7780636 MnchenTelefon: +49 (0) 89 23 55 57-3Telefax: +49 (0) 89 23 55 57-47ISDN (MAC): +49 (0) 89 23 55 57-59E-mail: mail@media-mind.infowww.media-mind.info

    Verantwortlich: Walter Frst, Jrgen Bauernschmitt

    Gestaltung + DTP: Jrgen Bauernschmitt

    Druckvorstufe: media mind GmbH & Co. KG

    Verantwortl. Redaktion: Ilse Schallwegg

    Druck: Druckerei Frischmann, Amberg

    Erscheinungsweise: 1 mal jhrlich

    2011/2012 by media mind GmbH & Co. KG, MnchenKein Teil dieses Heftes darf ohne schriftliche Genehmigung derRedaktion gespeichert, vervielfltigt oder nachgedruckt werden.

  • AnzeigeBayern Innovativ

    8

    Editorial 3

    Anzeigebayfor

    2. US

    AnzeigeViWa GmbH

    44

    VorwortStaatsminister Martin Zeil, MdL

    6

    VorwortDr.-Ing. E.h. Hans G. Huber

    9

    Umweltcluster Bayern

    10

    KUMAS -Kompetenzzentrum Umwelt.e.V.

    30

    Separations-Technologie 49

    Flottweg Separations-Technologie

    fr eine saubere Umwelt

    Kontakt: Flottweg AG

    Hydrologie 46

    Die Folgen des Klimawandels fr die Hydrologie

    mediterraner Flussgebiete

    Kontakt: Prof. Dr. Ralf LudwigDepartment fr Geographie, LMU Mnchen

    UTG-Umwelt-TechnologischesGrnderzentrum Augsburg GmbH

    34

    Industrie- und HandelskammerNrnberg fr Mittelfranken

    36

    Bayerische Forschungsallianz(BayFOR)

    40

    Umwelt- und Energieforschung richtig finanzieren

    Kontakt: M.A. Carola LttringhausBayerische Forschungsallianz GmbH (BayFOR)

    Wasserwirtschaft 50

    Transfer von Know-how und

    Technologie aus Bayern

    Kontakt: Bayerisches Landesamt fr UmweltDienststelle Hof

    BayernLB 39

    BayernLB Experten-Team fr Umwelttechnologie

    Kontakt: Peter HerzogBayernLB, Mnchen

    GrnbeckWasseraufbereitung GmbH

    33

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    AnzeigeHUBER SE

    45

  • bifa UmweltinstitutGmbH

    52

    Abwasser 54

    (Ab)Wasser wichtiger denn je

    Autor: Prof. Dr.-Ing. Franz BischofHochschule fr Angewandte WissenschaftenAmberg-Weiden

    Unternehmensorganisation 3. US

    Genehmigungen, Auflagen und Prfungen

    Kontakt: Christoph SchaafInplus GmbH

    LftungssystemeWolf GmbH

    64

    Industriepark GersthofenServicegesellschaft GmbH

    66

    SD-CHEMIE AG 60

    Betriebsergebnisse mit der elektrokinetischen

    Desintegration auf dem Klrwerk Bruckmhl

    Autor: Andreas Zacherl, SD-CHEMIE AG

    Energie-Atlas Bayern 51

    Der Energie-Atlas Bayern mehr als

    nur eine Karte

    Kontakt: Bayerisches Landesamt fr UmweltAugsburg

    Energieeffizienz 58

    Kompetenz in Sachen BHKW

    GMH-Umwelt H.U.D. GmbH

    Autor: Volkmar GldnerGF GMH-Umwelt H.u.D. GmbH

    WrmelandkarteCOPLAN AG

    62

    Abwasserpumpen: neues SOLID-Laufrad zur

    Optimierung von Betriebs-Sicherheit

    und Wirkungsgrad

    Kontakt: WILO SE, Dortmund

    Abwasserpumpen 59

    Mehr Vertrieb & Vermarktung statt nur

    Forschung und Entwicklung

    Kontakt: Thomas Dillig

    Vertrieb & Vermarktung 78

    Anzeigemedia mind Gmbh & Co. KG

    4. US

    Verfahrenstechnik 68

    Energie aus Biomasse

    Autoren: Prof. Dr.-Ing. M. Faulstich, TU MnchenDr.-Ing. P. Quicker, RWTH AachenDr.-Ing. M. Franke, ATZ Entwicklungszentrum

  • Mit der zunehmendenInternationalisierung derWaren- und Handels-strme droht der ber-wunden geglaubte Kon-flikt zwischen konomieund kologie wiederaufzubrechen. Unsere Un-ternehmen stehen welt-weit im Wettbewerb umnatrliche Ressourcen.Dieser Druck wird an-gesichts zunehmenderKnappheit und weltweitwachsender Umweltbe-lastungen weiter stei-gen. Mit ihm steigt aberauch die Nachfrage nachumweltvertrglichen Her-stellungsmethoden undumweltfreundlichen Pro-dukten. Dabei dient dieUmweltvertrglichkeit demErhalt der kosysteme,der Natur und letztlichder Lebensqualitt. Sieist deshalb ein hoher

    Wert, der von denbayerischen Unterneh-men richtigerweise alsVorteil im internationa-len Wettbewerb erkanntund genutzt wird. Steigende Energie- undRohstoffpreise fr fossileBrennstoffe oder seltene,aber fr moderne Tech-nologien unabdingbareRohstoffe sind fr diebayerischen Unternehmenaktuelle Themen. Dernachhaltige Umgang mitden endlichen Vorrtenan Rohstoffen und Ener-gie die Umweltproduk-tivitt ist deshalb einSchlsselfaktor fr die Zu-kunftsfhigkeit unsererWirtschaft. Das Know-how Ressourcen scho-nender innovativer Tech-nologien ist ein wichtigerWirtschaftsfaktor, dessenBedeutung in der Zu-

    kunft sprunghaft steigenwird. Schon heute liegen dieMaterialkosten im Produ-zierenden Gewerbe mitca. 45,4% deutlich vor denPersonalkosten (17,8%).Durch einen intelligentenUmgang mit Rohstoffenknnen deshalb die ver-meintlich hohen Lohn-kosten relativiert und dieZukunft des StandortesBayern gesichert und aus-gebaut werden. Es zeich-net sich ab, dass Rohstof-fe, wie Erdl und Erdgasoder seltene Erden, Platinoder Tantal in Zukunftnoch knapper werden. DieBayerische Staatsregierunghat dies erkannt und wirdsich dieser zentralen He-rausforderung offensiv stel-len. Der 1. Bayerische Roh-stoffgipfel ist nur ein Bei-spiel dafr.

    6

    Die Umwelttechnikals Wachstumsmotorder bayerischen Industrie

  • national und internationalan der Spitze bleiben.Bereits heute arbeitenrund 55.000 Beschftigein der bayerischen Um-weltwirtschaft, mit stei-gender Tendenz. Das ent-spricht bundesweit einemFnftel aller Beschftigtenin der Umweltschutzg-terproduktion. Um dentechnologischen Vorsprungdauerhaft zu sichern, in-vestieren sowohl unsereUnternehmen als auchder Freistaat Bayern um-fangreich in Forschungund Entwicklung. Diesbeweist nicht zuletzt diehohe Patentaktivitt inBayern und eine FuE-Quote von derzeit 3,1%in der Umweltindustrie.Die weltweit zunehmen-de Bedeutung des Um-weltschutzes und dessparsamen Umgangs mitvorhandenen Ressourcenbietet der hochinnovati-ven bayerischen Umwelt-wirtschaft wichtige Wett-bewerbsvorteile. Mit einerExportquote von rund40% leistet sie bereitsheute einen wichtigenBeitrag, die Spitzenposi-tion Deutschlands beimExport von Umwelt-schutzgtern zu sichern.Den vorhandenen Wett-

    Mit einem prognostizier-ten weltweiten Wachs-tum von jhrlich 6,5%besitzt die Umwelttech-nologie das Potenzial,neue zukunftssichere Ar-beitspltze zu schaffen.Dabei nimmt Bayernbereits heute in Deutsch-land in der Umwelttech-nologie aufgrund derhohen Konzentration vonForschungseinrichtungenund Umwelttechnikunter-nehmen eine Spitzenstel-lung ein.Die Forschung und Ent-wicklung an den Hoch-schulen, Universitten undaueruniversitren For-schungseinrichtungen spieltim Bereich der Umwelt-technik eine Schlsselrol-le. In Bayern sind siebenUniversitten, zehn Hoch-schulen, acht Helmholtz-Institute, zwei Instituteder Fraunhofer-Gesell-schaft sowie das Kompe-tenzzentrum fr Nach-wachsende Rohstoffe, dasatz Entwicklungszentrum,das bifa Umweltinstitut,das ZAE Bayern und dasUmweltinstitut Neumarktin der umweltrelevantenForschung ttig. Sie leis-ten einen wichtigen Bei-trag dazu, dass unsere Un-ternehmen auch weiter

    bewerbsvorteil Bayernsgilt es weiter auszubauenund zu frdern. bereine verstrkte Zusam-menarbeit von Unter-nehmen untereinandersowie von Wirtschaftund Wissenschaft kn-nen vorhandene Inno-vationspotenziale nochbesser und vor allemschneller erschlossen wer-den. Um dieses Poten-zial zu nutzen, habe ichmich fr die Einrichtungund Untersttzung desUmweltclusters Bayerneingesetzt. Davon profi-tieren alle: Produzenten,Zulieferer, Forschungs-einrichtungen und Dienst-leister entlang der ge-samten Wertschpfungs-kette der Umwelttech-nologien, die bayerischeIndustrie durch Effi-zienzsteigerungen undnicht zuletzt die Men-schen selbst ber dieSicherung von Arbeits-pltzen und die Verbes-serung unserer Umwelt.

    Martin Zeil, MdL

    Bayerischer Staatsminister frWirtschaft, Infrastruktur, Verkehr

    und Technologie

    7

  • ERLEBENWASGESPIELTWIRD

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  • Immer wenn ich Besucher aus demAusland begre, weise ich auf dieintakte Umwelt in Bayern hin. DieVielfalt unserer Landschaft, diegepflegten Grnflchen, die saube-ren Seen und Flsse dienen dabeials Beweis. Unser