Megalink.ch Juni/Juli 2013

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  • Fallstricke der Globalisierung | Optimierung von Simulationsstrukturen | Produktber-sicht Embedded PC | Marktbersicht Displays | Schwerpunkt Stromversorgungen

    JUNI-JULI 2013 www.megalink.ch

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  • Stellenausschreibungen beschwren gerne das AttributTeamfhigkeit. Mit dieser, so die Erfahrung von Hans-Jo-achim Hess, ist es allerdings nicht weit her zumindestwenn es zum Prozess kommt. Sptestens dann, sagt derauf Produkthaftung und -sicherheit spezialisierte Rechts-anwalt, sei pltzlich doch jemand Chef gewesen und ha-be entschieden! Damit der Richter diese Verantwortlich-keiten erst gar nicht klren muss, gibt er in dem BeitragFallstricke der Globalisierung ab Seite 14 wertvolle Tipps,mit deren Einhaltung sich kostspielige Gerichtsverhandlun-gen vermeiden lassen.Die Ratschlge von Hans-Joachim Hess drften frdie Teilnehmer der Embedded Computing Confe-rence, die am 27. August bereits zum sechstenMal in Winterthur stattfindet, ebenfalls von Inte-resse sein. Immerhin tragen sie die Verantwor-tung fr Produkte, die hier in der Schweiz entwi-ckelt wurden, aber weltweit zum Einsatz kom-men. Auf was bei deren Entwicklung sonst nochzu achten ist, versucht unter anderem die Veran-staltung in vier Streams zu klren. Mehr dazu abSeite 16.ber das Stadium der Produktentwicklung ist der Eismeis-ter von Maxon Motor lngst hinaus. Der Antrieb ist frTemperaturen bis 125 C ausgelegt und stellt das in ver-schiedenen Applikationen eindrucksvoll unter Beweis. Einedavon hat mit einem Teleskop und der Antarktis zu tun (abSeite 62).

    Markus Back, Chefredaktormarkus.back@azmedien.ch

    Wer hat es entwickelt ?

    E D I TO R I A L 6-7.13 megalink 1

  • 14 AusbildungFallstricke der GlobalisierungDie Sicherheitsfunktionen von Produktenwerden in den globalen Mrkten unter-schiedlich wahrgenommen. Dieser Um-stand erfordert von Entwicklern und Konst-rukteuren eine besondere Sensibilitt, dennwas hier als sicher gilt, muss es andernortsnicht unbedingt sein.

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    Der Einsatz von Simulationen, diedas dynamische Verhalten von Syste-men besser verstehen helfen, ist frdie Verifikation von Entwrfen infrhen Entwicklungsstadien von ent-scheidender Bedeutung. Denn ob-wohl bei solchen Studien grosseDatenmengen anfallen, trgt diedreidimensionale Darstellung einesSystems erheblich zum Verstndnisseines Verhaltens bei. Die Titel-geschichte beschreibt, wie 3D-Ani-mationen die frhzeitige Verifikationin modellbasierten Entwicklungspro-zessen wie dem Model-Based-Design verbessern helfen.

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    ZUR TITELSEITE

    Komplexes leicht verstehen

  • 62 AntriebstechnikEismeisterDas Teleskop des Dome C in der Antark-tis ist ununterbrochen in Betrieb, und diesbei Wetterbedingungen, die zu den hrtes-ten auf unserem Planeten zhlen. Damitsich das Teleskop trotz Temperaturen von85 C ausrichten lsst, sorgen Antriebevon Maxon Motor.

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    41 Lithiumionen-BatterienMemory-Effekt nachgewiesenBisher herrschte die Annahme, dass Lithi-umionen-Batterien keinen Memory-Effekthaben. Nun haben Wissenschaftler des PSIund des Toyota-Forschungslabors genau die-sen bei einem weitverbreiteten Batterietypnachgewiesen. Diese Entdeckung ist insbe-sondere fr die Einfhrung von Elektroautosrelevant.

    I N H A L T S VE R Z E I C H N I S 6-7.13 megalink 3

    THEMEN 1 Editorial 5 Nachrichten 13 Veranstaltungskalender

    NACHRICHTEN

    4 Schwerer Weg zur Nachhaltigkeit Studie zur 2000-Watt-Gesellschaft

    AUSBILDUNG

    14 Fallstricke der Globalisierung H.J. Hess anlsslich 50 Jahre Ingenieurausbildung

    MESSEN

    16 Wissenstransfer in kompakter Form Embedded Computing Conference 2013 18 Intelligente Vernetzung als Schlsselfaktor ineltec 2013 vom 10. bis 13. September in Basel

    FACHTEIL

    20 Komplexes leicht verstehen Optimierung durch 3D-Animationen 24 Mechatronik aber konsequent Leistungsbewertung heterogener Entwicklungswerkzeuge 28 Produktion im semi-industriellen Massstab PlantPAx steuert Kohlenstoff-Nanorhren-Fertigung 30 Powerlink macht Druck Komplexitt, Geschwindigkeit und Przision 32 Marktbersicht Displays 36 Produktbersicht Embedded-PC 41 berraschende Entdeckung am PSI Memory-Effekt bei Lithiumionen-Batterien 44 Die Qual der Wahl ... Verwendung der richtigen Batterietechnologie 46 Sicheres Handling Lagerung/Transport von Lithium-Akkus und -Batterien

    48 Ein (Gerte-)Leben lang Strom Was verleiht Batterien Durchhaltevermgen? 50 Redundanzmodul fr khles Arbeiten Stromversorgungssystem wird zum Spiegelei-Brter 54 Unabhngig von Zeit und Raum Planungshilfe fr solare Fassaden 57 Simulation von Leiterplatten Digitale Bausteine erfordern Designregeln 59 in motion Antriebe und Fluidik 60 Durchgngige Sicherheit Antriebssystem um sichere Logik erweitert 62 Eismeister Antriebe fr antarktische Temperaturen von 125C 67 swissT.net Networks & Communication 68 Steter Fluss von Bits und Bytes Kommunikationsunterbruch in Ethernet-Netzwerken 70 Kommunikation leicht gemacht Fernwartung via Smartphone und Tablet-PC

    HIGHLIGHT

    27 Spectra: Komplettsystem in IP64 43 Compona: Flexibilitt fr Designer

    PRODUKTE

    34 Automation 51 Stromversorgung 64 Antriebstechnik 71 Networks & Communication 72 Bauelemente 74 Industriebedarf 75 Messen & Prfen

    78 Lieferantenverzeichnis 80 Impressum

  • 4 megalink 6-7.13 N A C H R I C H TE N

    noch weitaus schwieriger. Die Schweizmsste dafr 80 Prozent der gesamtenEnergie aus kohlenstoffarmen Quellen bezie-hen. Mit der Abschaltung der Atomkraftwer-ke bedeutet das erneuerbare Energien undzwar nicht nur fr den Strom, sondern auchfr Heizung und Mobilitt. Dafr brauche esmarkanten technischen Fortschritt und ei-nen Wandel im Lebensstil, so die Studie.

    Denn der Grossteil der Energie fliesst inHeizung und in Mobilitt. Die sparsamstenHaushalte schnitten in ebendiesen Katego-rien besonders gut ab. So war die beheizteFlche pro Person niedrig und der Heizbe-darf verhltnismssig gering. Bei der Mobili-tt waren solche Haushalte ebenfalls sehrzurckhaltend: Sie schrnkten sich beim Au-tofahren und Fliegen ein.Im Wohn- und Mobilittsverhalten sehendie Forscher dann auch am meisten Ver-besserungspotenzial. Gerade in Niedrig-energiehusern sei die beheizte Flche proPerson zu gross. Mobilitt, vor allem mitAuto und Flugzeug, sorgt fr beinahe dieHlfte der Treibhausgasemissionen und ei-ne starke Umweltbelastung: Die Energie-trger in diesem Bereich sind berwiegendfossil.

    Verzicht ist unumgnglichDie Umwandlung Schweiz in eine nachhalti-ge 2000-Watt-Gesellschaft halten die For-scher fr mglich allerdings nur noch mitgrsstmglicher Anstrengung. Die Treib-hausgasemissionen zu senken, sei dagegen

    n einer Kombination aus Umfrage und Le-benszyklusanalysen gelang den Forschern

    ein einmalig detaillierter Querschnitt durchdie verschiedenen Lebensstile der Schwei-zer Bevlkerung. 3369 Haushalte beant-worteten Fragen zu Wohnen, Mobilitt, Er-nhrung und Konsumgtern. Mithilfe deran der Empa gefhrten Datenbank ecoin-vent bestimmten die Forscher den indivi-duellen Energieverbrauch sowie die darausresultierenden Treibhausgasemissionenund den Gesamteinfluss einzelner Haushal-te auf die Umwelt.

    Ernchternde Ergebnis