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Mobile Payment - Bezahlen 4.0 - ReadingSample ... Mobile Payment - Bezahlen 4.0 Hürden und Lösungsansätze für einen Durchbruch des mobilen Bezahlens am stationären Point-of-Sale

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  • Mobile Payment - Bezahlen 4.0

    Hürden und Lösungsansätze für einen Durchbruch des mobilen Bezahlens am stationären Point-of-Sale (POS)

    Bearbeitet von Ludwig Hierl, Stefan Mosig

    1. Auflage 2016. Buch. 124 S. Hardcover ISBN 978 3 7345 0902 5

    Format (B x L): 14 x 21 cm Gewicht: 323 g

    Weitere Fachgebiete > EDV, Informatik > EDV, Informatik: Allgemeines, Moderne Kommunikation > Multimedia, elektronische Kommunikation

    Zu Inhaltsverzeichnis

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  • Ludwig Hierl und Stefan Mosig

    Mobile Payment - Bezahlen 4.0

    Hürden und Lösungsansätze für einen Durchbruch des mobilen Bezahlens am

    stationären Point-of-Sale (POS)

  • © 2016 Hierl, Ludwig / Mosig, Stefan Verlag: tredition GmbH, Hamburg ISBN Paperback 978-3-7345-0901-8 Hardcover 978-3-7345-0902-5 e-Book 978-3-7345-0903-2

    Printed in Germany

    Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und der Autoren unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

  • 5

    Inhaltsverzeichnis

    1. Einführung und Grundlagen 7

    2. Zahlungsverhalten am POS 13

    2.1. Nutzung von Zahlungsinstrumenten 13

    2.2. Historische Entwicklung des Zahlungsverhaltens 17

    2.3. Motivation für bare und unbare Zahlungsweisen 22

    2.4. Hemmnisse für einen Erfolg von Mobile Payment 32

    3. Anforderungen sowie Herausforderungen für eine Marktetablierung von Mobile Payment 37

    3.1. Marktteilnehmer (Stakeholder) 37

    3.2. Erfolgsbedingungen aus bipolarer Perspektive 50

    4. Transaktionswege und Sicherheitsstandards 55

    4.1. Standards und Regularien im Zahlungsverkehr 55

    4.2. Transaktionswege für ein mobiles Bezahlen 65

    5. Mobile Payment-Ansätze im Praxistest 75

    5.1. Der bislang ungebrochene Wille zum Erfolg 75

    5.2. In Deutschland gescheiterte Lösungen 79

    5.3. Aktuelle Lösungen im deutschen Markt 87

    6. Konzeption eines Umsetzungsmodells 103

    6.1. Zusammenfassende Ausgestaltungsüberlegungen 103

    6.2. Fazit und Ausblick 111

    Literaturverzeichnis 115

    Autoren 123

  • 6

  • 7

    1. Einführung und Grundlagen

    Einkaufsentscheidungen sind keine einfachen Entscheidungen, wenngleich dies den Kunden nicht immer bewusst ist und diese durchaus auch Spontankäufe (sog. Impulskäufe) tätigen, ohne das in Abbildung 1 dargestellte Theoriemodell zum Konsumentenverhalten nach Kotler et al. (2012, S. 259) vollständig zu durchlaufen.

    Nachdem beispielsweise aufgrund verschiedener Stimuli (z.B. Werbung für Smartphones oder das bisherige Handy ist nach einem Unfall defekt) und unter Berücksichtigung von persönlichen Erfahrungen (z.B. erschien die Software des bisherigen Smartphone- Herstellers als nicht ausreichend stabil) sowie finanzieller Rahmenbedingungen (z.B. würde der Kauf eines Apple-Smartphone das persönliche Budget überschreiten) der prinzipielle Entschluss zur Beschaffung von einem Smartphone ohne Mobilfunkvertrag getätigt wurde (Product choice), ist eine Auswahl unter möglichen Marken wie beispielsweise Samsung, Nokia oder LG Electronics (Brand choice) vorzunehmen. Nach einer Festlegung auf eine konkrete Modellwahl (z.B. Galaxy S6; Detaillierung der Product choice) ist eine präferierte Einkaufsstätte wie etwa die MediaMarkt-Saturn-Gruppe oder eine Internet-Handelsplattform zu bestimmen (Dealer choice). Als weitere Schritte folgen die Festlegung auf die gewünschte Einkaufsmenge (Purchase amount, z.B. 1 Stück) sowie den Kaufzeitpunkt (Purchase timing, z.B. am kommenden Samstag gegen 10 Uhr). Der vermeintlich letzte Prozessschritt im Verhaltensmodell von Konsumenten nach Kotler et al. (2012, S. 259), ist die Wahl des präferierten Zahlungsmittels. Sofern der gewählte Händler z.B. lediglich Barzahlung anbieten würde und der Kunde dies nicht akzeptieren möchte und könnte (mangels ausreichender Barmittel), würde er den Kaufprozess wohl (durchaus verärgert) abbrechen und seine Kaufabsicht entweder grundlegend hinterfragen oder versuchen, sein vermeintliches „Einkaufsglück“ bei einem anderen Händler zu finden.

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    In Deutschland wie im übrigen Euro-Währungsraum werden heutzutage Bezahlvorgänge weit überwiegend nur noch bargeldlos durch Transaktionen von sogenanntem Buchgeld (alternativ auch als Giralgeld bezeichnet) getätigt. Das Bargeld in Form von Banknoten (Papiergeld) sowie Münzen repräsentiert nur noch einen geringen Teil der gesamten Geldmenge (vgl. Deutsche Bundesbank 2015a).

    In Anlehnung an ein berühmtes gallisches Dorf von Rene Goscinny und Albert Uderzo scheint es allerdings eine vermeintlich letzte legale Bastion zu geben, bei der diese Aussage nicht zutrifft. Gemäß einer in 2014 durchgeführten Studie der Deutschen Bundesbank (2015b, S. 27) wurden in stationären deutschen Einkaufsstätten 53,2 % des Gesamteinkaufswertes und damit nach wie vor die absolute Mehrheit mit Bargeld bezahlt. Im Zeitverlauf haben es weder die Bezahlvarianten der zweiten Generation (Schecks, Eurocheques), noch der dritten Generation (Girocards, sonstige Karten) geschafft, das Bargeld in diesem Wirtschaftsbereich in seiner führenden Bedeutung abzulösen.

    Anknüpfend an diese Ausgangssituation widmet sich die vorliegende Arbeit der zentralen Fragestellung, ob und unter welchen technischen wie sonstigen Bedingungen der vierten Generation (Mobile Payment) der Durchbruch gelingen und auf absehbare Zeit ein signifikanter Beitrag dazu geleistet werden kann, das Bargeld als führendes Bezahlinstrument am stationären Point-of- Sale (POS) abzulösen. In Analogie zu den gegenwärtig noch einem Nischensegment zugeordneten Biolebensmitteln wird eine erfolgreiche Marktetablierung von mobilen Bezahlverfahren bereits bei einem Marktanteil von zumindest wenigen Prozent als erreicht angesehen. Derzeit liegt der Marktanteil von Mobile Payment gerundet noch bei 0,00 % (vgl. Abschnitt 2.1.). Ein ambitionierteres Ziel für die Definition einer erfolgreichen Etablierung im Markt für Zahlungsinstrumente bedürfte unter andere

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