£â€‍NDERUNGEN IM GEFAHRGUTRECHT 2015 - - £â€‍nderungen im...¢  ADR 2015 Freistellungen zur Bef£¶rderung

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  • ÄNDERUNGEN IM GEFAHRGUTRECHT

    2015

    Team: 36.23.1/Gefahrgutüberwachung Kurt-Schumacher-Straße 45, 60313 Frankfurt am Main,

    � 069/212-43313, 40287 oder 42311, � 069/212-45302 E-Mail: Straßenverkehrsamt@stadt-frankfurt.de

    © Copyright: Straßenverkehrsamt -Gefahrgutüberwachung-

    Die Foliensammlung wurde mit Unterstützung von Jörg Holzhäuser, Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur in Mainz erstellt

    1

  • Gliederung

    •Rückblick auf das ADR 2013

    •Neuerungen im ADR 2015

    2

  • RÜCKBLICK ADR 2013

    3

  • Rückblick ADR 2013 • Anwendung von widersprüchlichen Normen :

    (Gesetzesnorm Vorschriften RID/ADR/ADN)

    • Frist für Meldungen von Ereignissen mit gefährlichen Gütern nach 1.8.5 ADR

    Unfall bei Vorlage Beladung/ des Berichts Befüllung/ Beförderung

    1 Monat

    Teil 1

    4

  • Rückblick ADR 2013 • Neue und überarbeitete Begriffsbestimmungen

    (Kapitel 1.2)

    Bergungsdruckgefäß

    Netto-Explosivstoffmasse

    Zusammengesetzte Verpackung

    Flüssiggas (LPG)

    Teil 1

    5

  • Rückblick ADR 2013 • Neue Übergangsbestimmungen für

    • allgemein, hergestellte Lithiumzellen und -batterien • Kennzeichnungsgröße auf Verpackungen • Kennzeichnungsgröße und Angabe Stapellast auf Großverpackungen • gebaute Umschließungsmittel in Verbindung mit SV363 • Einführung von Bergungsdruckgefäßen

    • Ergänzungen und Klarstellungen im Bereich Absender, Beförderer, Befüller

    • Änderungen zur Sicherung im Zusammenhang mit Klasse 7

    • Ergänzungen in der Tabelle 1.1.3.6.3 („Chemikalien unter Druck“)

    Teil 1

    6

  • Rückblick ADR 2013 • Ausschluss der Klasse 7 aus dem Anwendungsbereich

    für umweltgefährdende Stoffe (2.1.3.8)

    Teil 2

    7

  • Rückblick ADR 2013 • Neue Stoffeinträge mit neuen UN-Nummern in Tabelle A (Kapitel 3.3)

    • Schaffungen/ Änderungen/ Streichungen von Sondervorschriften (Kapitel 3.3)

    • Besondere Regelung zu Verpackungen für Gegenstände der Unterklasse 1.4 Verträglichkeitsgruppe S (Kapitel 3.4)

    • Einführung einer „Kleinstmengenregelung“ für geringste Mengen (ermöglicht eine Freistellung von allen weiteren Regelungen des Kapitels 3.5)

    Teil 3

    8

  • Rückblick ADR 2013 • Änderung/Ergänzung der Kategorie

    „nicht abnehmbarer Deckel“ für Fässer bei diversen Verpackungsanweisungen

    (Abschnitt 4.1.4)

    1B1 zum1A1

    1N1Beispiel 1H1

    Teil 4

    9

  • ▪Fassungsraum max. 5 l/

    ▪Nettomasse max. 5 kg

    ▪Fassungsraum max. 30 l/ ▪Nettomasse max. 30kg

    ▪Fassungsraum über 30 l/ ▪Nettomasse über 30 kg

    Rückblick ADR 2013 • Festlegung einer Zeichenhöhe für

    • die Buchstaben „UN“ sowie • die UN-Nummer

    • Sondervorschriften für • Versandstücke, Container und Fahrzeuge • mit Stoffen, die bei der Verwendung für Kühl- oder

    Konditionierungszwecken eine Erstickungsgefahr darstellen können (z.B.: UN 1845), UN 1977, UN 1951)

    Zeichenhöhe: angemessen

    Zeichenhöhe: 6 mm

    Zeichenhöhe: 12 mm

    Teil 5

    10

  • Rückblick ADR 2013

    Änderungen an einem Tank mit gültiger/ abgelaufener/ zurückgezogener Baumusterzulassung

    Prüfung und Zulassung lediglich der geänderten Tankteile

    6.8.2.3.4 ADR

    Teil 6

    11

  • Rückblick ADR 2013 • Zusammenladung von

    • in begrenzten Mengen verpackten gefährlichen Gütern

    • mit explosiven Stoffen

    (Unterabschnitt 7.5.2.4)

    Teil 7

    12

  • Rückblick ADR 2013 • Sondervorschriften

    • für die Beförderung ansteckungsgefährlicher Stoffe

    • Tunnelbeschränkungen für die Durchfahrt von Beförderungseinheiten mit gefährlichen Gütern (Abschnitt 8.6.4)

    Teil 8

    ADR

    8.5 S3

    ADR

    13

  • NEUERUNGEN IM ADR 2015

    Rote Schriftfarbe = Neuerung/ Ergänzung im ADR 2015

    Durchstreichung = Nicht mehr existent im ADR 2015

    14

  • ADR 2015

    15

    Änderungen Teil 1

    Freistellungen zur Beförderung

    Anwendung von Normen

    Begriffsbestimmungen

    Übergangsvorschriften

    Vorschriften für radioaktive Stoffe

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung Klarstellung zu 1.1.3.3

    Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von

    flüssigen Kraftstoffen

    Die Vorschriften des ADR gelten nicht für die Beförderung von:

    • a) In Behältern von Fahrzeugen, mit denen eine Beförderung

    durchgeführt wird, enthaltener Kraftstoff, der zu deren Antrieb oder

    zum Betrieb einer ihrer Einrichtungen dienen(t) oder zum Betrieb ihrer

    besonderen Einrichtungen dient, die während der Beförderung

    verwendet werden oder für den Gebrauch während der Beförderung

    bestimmt sind (z.B. Kühleinrichtungen - RID).

    Teil 1

    16

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung 1.1.3.6.3 Höchstzulässige Mengen In vorstehender Tabelle bedeutet „höchstzulässige Gesamtmenge je Beförderungseinheit“:

    17

    Teil 1

    • die Gesamtmenge der enthaltenen

    gefährlichen Güter in Litern

    für flüssige Stoffe:

    • der mit Wasser ausgeliterte Fassungsraum

    des Gefäßes in Litern

    für verdichtete Gase, adsorbierte Gase

    und Chemikalien unter

    Druck:

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung 1.1.3.6.5 Bezüglich dieses Unterabschnitts bleiben gefährliche Güter, die gemäß den Unterabschnitten

    1.1.3.1 a), b) und d) bis f), 1.1.3.2 bis 1.1.3.5, 1.1.3.7 (nur RID: ,1.1.3.8), 1.1.3.9 und 1.1.3.10

    freigestellt sind, unberücksichtigt.

    18

    Teil 1

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung 1.1.3.7

    Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von

    Einrichtungen zur Speicherung und Erzeugung elektrischer

    Energie

    Die Vorschriften des ADR gelten nicht für:

    Einrichtungen zur Speicherung und Erzeugung elektrischer Energie

    (z.B. Lithiumbatterien, elektrische Kondensatoren, asymetrische

    Kondensatoren, Metallhydrid-Speichersysteme, Brennstoffzellen),

    • a) die in Fahrzeugen eingebaut sind, mit denen eine Beförderung

    durchgeführt wird, und die für deren Antrieb oder den Betrieb einer

    ihrer Einrichtungen dienen;

    Teil 1

    19

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung 1.1.3.7 (Fortsetzung)

    • b) die in einem Gerät für dessen Betrieb enthalten sind, das während

    der Beförderung verwendet wird oder für den Gebrauch während der

    Beförderung bestimmt ist (z.B. tragbarer Rechner).

    Teil 1

    20

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung 1.1.3.10

    Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von

    Leuchtmitteln, die gefährliche Güter enthalten

    Folgende Leuchtmittel unterliegen nicht den Vorschriften des

    RID/ADR/ADN, vorausgesetzt,

    � sie enthalten keine radioaktiven Stoffe und

    � sie enthalten kein Quecksilber in größeren als den in der

    Sondervorschrift 366 des Kapitels 3.3 festgelegten Mengen:

    Teil 1

    21

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung 1.1.3.10 (Fortsetzung)

    • a) Leuchtmittel, die direkt von Privatpersonen und Haushalten

    gesammelt werden, wenn sie zu einer Sammelstelle oder

    Recyclingeinrichtung befördert werden;

    gilt auch für:

    Teil 1

    Weiter- beförderung

    Weiter- beförderung

    Sammelstelle Sammelstelle Zwischen-

    verarbeitungsstelle Recycling- einrichtung

    22

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung 1.1.3.10 (Fortsetzung)

    • b) Leuchtmittel, die jeweils höchstens 1 g gefährliche Güter enthalten

    und so verpackt werden, dass in einem Versandstück höchstens 30 g

    gefährliche Güter enthalten sind,

    �hergestellt gemäß Qualitätsmanagement

    � jedes Leuchtmittel ist zum Schutz entweder einzeln in Innenverpackungen verpackt, durch Unterteilungen abgetrennt oder mit Polstermaterial umgeben und in widerstandsfähige Außenverpackungen verpackt, die den allgemeinen Vorschriften des Unterabschnitts 4.1.1.1 entsprechen und in der Lage sind, eine Fallprüfung aus 1,2 m Höhe zu bestehen;

    Teil 1

    23

  • ADR 2015 Freistellungen zur Beförderung 1.1.3.10 (Fortsetzung)

    • c) gebrauchte, beschädigte oder defekte Leuchtmittel,

    die jeweils höchstens 1 g gefährliche Güter enthalten,

    mit höchstens 30 g gefährliche Güter je Versandstück,

    wenn sie von einer Sammelstelle oder Recyclingeinrichtung befördert

    werden.

    • Die Leuchtmittel müssen in Außenverpackungen verpackt sein, � die ausreichend widerstandsfähig sind, � um unter normalen Beförderungsbedingungen das Austreten von Füllgut zu

    verhindern, � die den allgemeinen Vorschriften des Unterabschnitts 4.1.1.1 entsprechen und � die in der Lage sind, eine Fallprüfung aus mindestens 1,2 m H