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Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Juni 2014

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In der Juni-Ausgabe des Newsletters “Leben und Arbeiten im Ausland” finden Interessierte ein wirklich inspirierendes Interview mit einer deutschen Ärztin, die vor zehn Jahren nach Kenia ausgewandert ist und dort ein Leben führt, von dem sie bereits als junge Frau geträumt hat. Viele gute Erkenntnisse liefert zudem ein Gastbeitrag vom Forscher Dr. Benjamin Bader von der Universität Hamburg. Er untersuchte, wie sich Entsendungen in Risikoländer auf Expats auswirken. Allen, die durch die Fußball-WM in Brasilien die Sehnsucht nach diesem schönen Land gepackt hat, empfehlen wir den Artikel Leben und Arbeiten in Brasilien: Die wichtigsten Tipps. Wen es demnächst nach Singapur zieht, erfährt die wichtigsten Verhaltensregeln im Business-Knigge Singapur und bekommt in einem weiteren Beitrag auch noch Tipps gegen den Jetlag. Darüber hinaus wartet der Newsletter neben relevanten Gerichtsurteilen mit einigen Buchvorstellungen auf. Rezensiert haben wir beispielsweise das Buch „Wenn Tränen trocknen“ von unserem Kooperationspartner Hans Walter Schäfer. In seinem Ratgeber beschreibt er, wie man einen Notfallplan für seine Angehörigen erstellt, damit diese Zugriff auf wichtige geschützte Daten bekommen, wenn ein Worst-Case-Szenario eintritt. Aktuelle und ältere Newsletter-Ausgaben sowie das kostenlose Newsletter-Abo finden Interessierte unter http://www.bdae-ev.de/news/newsletter/.

Text of Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Juni 2014

  • 1. 1 AUSLANDJUNI 2014 LEBEN UND ARBEITEN IM INTERVIEW EXPATRIATES VERMISCHTES ICH HABE ZEHN JAHRE NACH DEM PASSENDEN LAND FR MICH GESUCHT Wie eine deutsche rztin ihr Glck in Kenia fand. REISEN DURCH EUROPA Was bei einem lngeren Trip be- achtet werden sollte. BUSINESS-KNIGGE SINGAPUR Verhandeln mit verdeckten Karten. INTER- GESCHFTS- Kjersti - Fotolia.com
  • 2. 2 INTERN INTERVIEW RECHTLICHES EXPATRIATES AIRLINES VERMISCHTES WELTWEIT 11 Business-Knigge Singapur: Verhandeln mit verdeckten Karten 12 Internationale Geschftskulturen schnell verstehen 13 gypten bleibt unsicher fr Expats und Geschftsreisende 14 Studie: Wie sich Entsendungen in Risikolnder auf Expats auswirken 19 Reisen durch Europa Was bei einem lngeren Trip beachtet werden soll 24 Leben und Arbeiten in Brasilien: Die wichtigsten Fakten 26 Gehaltsstudie Korea und aktuelles AHK-Mitglieder- verzeichnis erschienen 26 Kostenloser Interkultureller Lnderkompass fr elf Lnder zum Online-Download 27 Tipps zu Indonesien 27 Impressum GESUNDHEIT 20 Zahnputzsitten weltweit 20 Medizintourismus in Deutschland ist Wachstumsmarkt 21 Vorher bekannte Insektenplage ist Reisemangel 21 Viele Todesflle in Saudi-Arabien wegen MERS 22 Welche Medikamente mit ins Ausland sollten und drfen 23 Hilfreiche Tipps gegen Jetlag nach Fernreisen 17 Vietnam Airlines 17 Flughafen Frankfurt 17 Iceland Air 18 Germanwings 18 Dalmatian 18 Germania 18 Turkish Airlines 5 Ich habe zehn Jahre nach dem passenden Land fr mich gesucht 3 Neu dabei 3 Gerchte um BDAE-Versicherungs- schutz in Thailand 3 Zahl des Monats 4 Buchtipp: Wenn Trnen trocknen Notfallplan fr die Familie im Ernstfall EDITORIAL Liebe Leserin, Lieber Leser, fast die ganze Welt ist zurzeit im Fuballfieber. Kaum eine Sportart vermag es, die Menschen auf der Welt einander so nahe zu bringen wie Fuball. Wussten Sei b- rigens, dass es ein deutscher Auswanderer war (genauer gesagt, sogar ein Ham- burger), der den populren Ballsport um 1900 nach Brasilien brachte und dort auch den ersten Fuballverein des Landes grndete? Ich las davon erst krzlich in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Wer aufgrund der Berichterstattung groe Lust be- kommen hat, fr ein paar Jahre nach Brasilien zu gehen oder sogar dorthin auszuwandern, erfhrt in diesem Newsletter auf der Seite 24 die wichtig- sten Basisfakten zu diesem Thema. All jenen, die nicht gleich auswandern wollen, aber dennoch neue Lnder kennenlernen mch- ten, kann ich den Beitrag Reisen durch Europa auf der Seite 19 ans Herz legen. Fr Fernreisende liefert ein Beitrag auf der Seite 23 hilfreiche Tipps, wie sie einen Jetlag verhindern knnen. Viele Leser schtzen unsere Interviewrubrik sehr und mir geht es da nicht anders. Aus jedem Gesprch nehme ich etwas fr mich persnlich mit. So auch diesmal in dem Interview mit der rztin Dr. Karin Freudenberg, die nach jahrelanger Suche schlielich in Kenia das Land ihrer Trume fand. Einzelheiten erfahren Sie auf Seite 5. Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lektre und denken Sie immer daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland! Herzlichst, Ihr Andreas Opitz 8 Reisercktritt ist auch nach Online-Check-In mglich 8 Neue EU-Richtlinie verbessert Bedingungen fr Expat-Partner 9 Strende Muezzin-Rufe im Urlaub bringen keinen Schadensersatz 9 Spanien: Beglaubigte ber- setzung von Urkunden nicht immer notwendig 10 Sanktionen fr Russland: Worauf deutsche Unternehmen achten mssen 10 Neues Doppelbesteuerungsab- kommen zwischen Deutschland und China
  • 3. 3 NEU DABEI Seit November 2013 untersttzt Ferdinand Messerschmidt als Werksstudent die Abteilung Unternehmenskommuni- kation und Marketing. Der 25-Jhrige hat bereits einen Ba- chelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und studiert derzeit an der Universitt Hamburg Betriebs- wirtschaft mit den Schwerpunkten Marketing & Medien und Unternehmensfhrung. Erste Be- rufserfahrung hat der Master-Student unter an- derem whrend eines Praktikums in San Francisco gesammelt, wo er bei einem interna- tionalen Unternehmen in der Personal- und Marketingabteilung beschftigt war. Den BDAE untersttzt er beispielsweise mit sei- nen Kenntnissen in Photoshop und diversen De signprogrammen. Zudem entwickelt er Flyer und Infobltter sowie unterschiedliche Inhalte fr die Social-Media-Auftritte des Unternehmens. Am BDAE schtzt er insbesondere das Beratungsportfolio zum Thema Auslandsentsendung, denn er kann sich gut vorstellen, nach dem Studium einmal selbst im Ausland zu arbeiten. In seiner Freizeit ist Ferdinand Messerschmidt gerne auf Reisen und schaut sich berhmte Stdte an. Dabei hat er festgestellt, dass es einen signifikanten Unterschied zwischen dem Sehen und Erleben von Stdten gibt ein Eindruck, den Auswanderer und Expats si- cherlich besttigen knnen. Ein langjhriger Versi- cherter im BDAE-Tarif Expat Retired hat uns freundlicherweise darauf hingewiesen, dass unter deutschen Auswanderern in Thailand das Gercht kur- siere, der BDAE wrde ver- suchen, sich von Personen zu trennen, die lter als 67 Jahre sind. Dies trifft selbstverstndlich nicht zu. Unser Tarif Expat Retired ist fr ebendiese Zielgruppe entwickelt wor- den. Hintergrund dieser u- erungen in Thailand knnte unsere zugegebe- nermaen diesmal sehr hoch ausfallende Beitrags- anpassung in diesem Tarif zum 1. April 2014 gewesen sein, die bei manch einem vielleicht den Eindruck er- weckt hat, uns ginge es darum, ltere Versicherte aus dem Tarif Expat Retired hinaus zu komplimentieren. Uns war vollkommen be- wusst, dass dies fr unsere Kunden eine finanzielle Mehrbelastung darstellt. Es gibt jedoch gewichtige Fak- toren, die uns keine andere Wahl gelassen haben. Diese sind unter anderem: Steigende Kosten im Ge- sundheitssektor insbeson- dere in Sdostasien, wo sich viele Expat-Retired- Versicherte aufhalten. Eine signifikante Zu- nahme von Schden in- nerhalb der Gruppe der versicherten Personen ab einem Alter von 50 Jah- ren. Der bisherige Versi- cherungsbeitrag reichte leider nicht mehr aus, um die gestiegenen Kosten in dieser Altersgruppe ein- zudmmen. Nur weil wir uns diesen u- eren Umstnden angepasst haben ist es uns mglich, diesen Auslandskrankenver- sicherungstarif weiterhin an- zubieten und zwar insbesondere fr unsere Kunden im Rentenalter. Dass bei einigen Versicher- ten und sogar bei dem Arzt, der erwhnt wurde, das Ge- genteil unserer Bemhun- gen angekommen ist, empfinden wir natrlich als schade. Der Expat Retired ist der lteste Auslandskran- kenversicherungs-Tarif sei- ner Art und wir mchten diesen noch viele Jahre an- bieten. Mehr Infos zum Expat Reti- red hier: https://www.bdae.com/de/a uslandsversicherung/expa- tretired.htm 168MILIONEN ZAHL DES Kinder weltweit sind auf- grund ihrer Lebensum- stnde gezwungen, zu arbeiten. (Quelle: UNICEF) MONATS INTERN GERCHTE UM BDAE-VERSICHERUNGSSCHUTZ IN THAILAND tashatuvango - Fotolia.com
  • 4. 4 Ein Familienvater liegt seit neun Jahren im Wachkoma und seine Frau muss vor jedem Kontozugriff ein Gericht um Genehmigung bitten. Ein Geschftsfhrer hat einen Autounfall. Nach drei Wochen wird er aus dem knstlichen Koma aufgeweckt doch seine Firma ist schon ruiniert. Nach langer Krankheit stirbt die Mutter. Doch auf einmal erbt der verhasste Onkel, weil sich keiner um das Testament gekmmert hat. Solche Szenarien sind keine Seltenheit, sondern passieren Tag fr Tag in Deutschland und im Ausland. Wir organisie- ren tagtglich unser Leben, aber nicht unser Ableben. Einen Unfall oder gar den eigenen Tod hat niemand auf seiner To- do-Liste stehen. Tritt der Notfall ein, regiert das Chaos. Noch bevor die Trnen der Verwandten getrocknet sind, drngen sich unzhlige Fragen auf, wie zum Beispiel: Wo sind welche Unterlagen? Wer darf was entscheiden? Welche Fristen sind einzuhalten? Wie kann ich mich vor staatlicher Einflussnahme in Form eines gesetzlichen Betreuers schtzen? Diese Fragen beschftigten auch BDAE-Kooperationsspartner Hans Walter Schfer, nachdem er gemeinsam mit seiner Frau einen Fernsehbeitrag im Magazin Brisant auf ARD sah, in dem Flle wie oben beschrieben, gezeigt worden waren. (Die Sendung ist abrufbar unter www.wenn-traenen-trocknen.de) Spontan beschloss das Ehepaar, einen Notfallplan zu erstel- len. Doch das war leichter gedacht als getan. Nach ausfhrli- cher Recherche stellte Schfer fest, dass es zu diesem Thema zwar Fachlektre gibt, diese allerdings nie eine Schritt-fr Schritt-Anleitung zur Verfgung stellten. Mir wurde gesagt, was ich tun sollte, aber nicht wie ich es tun sollte. Unklar war, wie ich alles aufschreiben und struktu- rieren sollte, wie ich sichere Passwrter, PINs und Benutzer- namen ablege, so dass niemand darauf Zugriff hat, aber im Notfall dennoch zur Verfgung steht, erinnert sich Autor Schfer. Dies bewog den Unternehmer, ein eigenes System mit einer konkreten Anleitung zur Erstellung eines Notfallplans zu ent- wickeln, aus dem schlielich das Handbuch Wenn Trnen trocknen entstanden ist. Darin erlutert er unter anderem, welche Entscheidungen Sie fr Ihr Leben und Eigentum auf jeden Fall klren sollten. Mit einer Schritt-fr-Schritt-Anlei- tung, Checklisten und Vorlagen wird dem Leser praxisnah er- klrt, wie er einen eigenen Notfallplan erstellt. Dabei geht es nicht nur um die konkreten Fragen rund um Testament, Vor- sorgevollmachten und hnliches, sondern auch darum, wie man seine Unterlagen so sortieren, dass die eigene Familie sofort den berblick hat. Die Kapitel im berblick: Einleitung: Warum jeder Mensch einen Notfallordner braucht 1. Wenn der Notfall eintritt 2. Die sechs Bereiche Ihres Notfallplans 3. Wie der Notfallordner