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Ökologisch. Sozial. Fair. · Naturland Fair Schmeckt dreimal mehr! Ökologisch. Sozial. Fair

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Text of Ökologisch. Sozial. Fair. · Naturland Fair Schmeckt dreimal mehr! Ökologisch. Sozial. Fair

  • Naturland Fair

    Schmeckt dreimal mehr!

    www.naturland.de

    kologisch. Sozial. Fair.kologisch. Sozial. Fair.

  • Zu diesem Schluss kamen die Staats- und Regierungschefs 1992 beim 1. UN-Weltgipfel in Rio de Janeiro. Heute ist ihr Fazit aktueller denn je. Wir alle mssen handeln, damit unser Planet auch fr folgende Generationen lebenswert bleibt. Angefangen beim Schutz des Klimas und der (ber)lebenswichtigen Ressourcen Wasser, Luft und Boden ber die Sicherung der Welternhrung bis hin zur Bewahrung der Artenvielfalt.

    Ob in Rio, im Weltagrarbericht1 oder im krzlich erschienenen Bericht Zur Lage der Welt2: berall sehen Experten die kologisch orientierte Landwirtschaft als Schlssel zur Bekmpfung von globalen Umweltproblemen, Hunger und Armut.

    ko mehr als eine Frage des guten Geschmacks

    Als Konsument genieen Sie zunchst einmal die Sicherheit einer Landwirtschaft, die ohne Agro-Gentechnik, chemisch-synthetische Pestizide oder leicht lsliche Stickstoffdnger hochwertige und gesunde Lebensmittel herstellt. Artgerechte Tierhaltung, der Ver-zicht auf viele Zusatzstoffe, die Frderung der regionalen Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitspltzen sind weitere gute Grnde, sich fr ko-Produkte zu entscheiden3.

    Die Vorteile des ko-Landbaus liegen aber auch da, wo man sie weniger sieht. Haben Sie gewusst, dass jhrlich Milliarden Tonnen an Boden die Basis unserer Lebensmittel durch Erosion verloren gehen?

    Die Zukunft der Erde erfordert eine kologische und faire Wirtschaftsweise.

  • ko-Landwirte bewahren diese wertvolle Ressource, indem sie so wenig wie mglich in das natrliche Gleichgewicht eingreifen und Humus aufbauen4. Und das ist nur eines von vielen Beispielen, wie sie im Einklang mit der Natur drngenden Problemen unserer Zeit begegnen.

    Als international aktiver ko-Verband gehrt Naturland zu den Pionieren, die die Entwicklung des ko-Landbaus weltweit vorantreiben. Schon frh spielte fr uns nicht nur kologische, sondern auch soziale Qualitt eine groe Rolle. Denn Nachhaltigkeit heit fr Naturland seit 30 Jahren: Verantwortung bernehmen fr Mensch, Tier und Umwelt.

    1 www.weltagrarbericht.de 2 www.germanwatch.org/pubdiv/zldw.htm3 Broschre 15 gute Grnde ko-Qualitt zu kaufen auf www.naturland.de/publikationen.html 4 Kundeninfo Boden ist Leben auf www.naturland.de/verbraucher.html 5 Broschre Wie viel ko htten Sie denn gerne? auf www.naturland.de/publikationen.html

    Die EU-ko-Verordnung ist die gesetzliche Mindest-anforderung, die ko-Produkte aus aller Welt fr den europischen Markt erfllen mssen.

    Naturland schreibt stren-gere Richtlinien vor, die sowohl fr Pfl anzenbau und Tierhaltung als auch fr die Verarbeitung weit hhere Mastbe setzen.

    Zustzlich mssen alleNaturland Bauern und Verarbeiter Sozialrichtlinien erfllen, die ebenfalls bei der regelmigen ko-Kontrolle berprft werden5.

  • Start der Naturland Kriterien Faire Partnerschaften

    Naturland und GEPA starten gemeinsames internationales Engagement

    Weltweit erste Tee-plantage wird mit Untersttzung von Naturland auf ko umgestellt

    Weitere Fair Handels-organisationen wie dwp und BanaFair werden Naturland Partner

    Naturland fhrt verbindliche Sozialstandards fr alle Betriebe ein

    1986 1987 1987-2001

    Unsere drei Sulen der Nachhaltigkeit: kologisch. Sozial. Fair.

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    2005 2006

  • In der globalen Lebensmittelwirtschaft liegt vieles im Argen: Arbeiter und Liefe-ranten werden ausgebeutet, Erzeuger sind Abhngige der Industrie geworden, und die weltweite Einkaufspolitik ist auf den Bezug billigster Rohstoffe ausgerichtet. All diese Missstnde verursachen immense kolo-gische und soziale Kosten, die letztendlich auch Sie als Verbraucher tragen.

    Besonders hart trifft es Kleinbauern aus den Lndern des Sdens, die 70 Prozent der weltweiten Lebensmittel erzeugen. Naturland untersttzt seit 1986 Kooperativen in Asien, Afrika und Lateinamerika bei der Umstellung auf ko-Landbau. In Verbindung mit Fairem Handel bekommen sie grere Planungs-sicherheit und werden unabhngig von teuren Betriebsmitteln wie leicht lslichen Dngern oder Pestiziden.

    Doch nicht nur in wirtschaftlich benachteilig-ten Regionen mssen kologische, soziale und faire Aspekte zu einer starken Einheit werden. Selbst in Deutschland stehen durch Preisverfall von Lebensmitteln immer mehr buerliche Existenzen auf dem Spiel. 20.900 Hfe mussten allein in den Jahren 2007 bis 2010 aufgeben.

    Aus diesem Grund macht sich Naturland fr ein weltweit nachhaltiges Produktions- und Handelssystem stark, das auf drei tragenden Sulen ruht: kologisch, Sozial und Fair.Dabei achten wir nicht nur auf faire Erzeuger-preise, mit denen ko-Bauern Produktions-kosten decken und angemessene Gewinne erwirtschaften knnen. Fair ist aus Sicht von Naturland mehr: zum Beispiel soziale Verant-wortung, langfristige Handelsbeziehungen, Regionalitt und konsequent kologische Qualitt.

    ko-Landbau hat nur dann Zukunft, wenn die Bauern davon leben knnen. Daher brauchen wir Faire Partnerschaften in den Lndern des Sdens, sowie hier bei uns.Hans Hohenester, ko-Bauer und Vorsitzender des Naturland Prsidiums

    Start der Naturland Kriterien Faire Partnerschaften

    Naturland wird Mitglied in der deutschen Dach-organisation Forum Fairer Handel

    2013

    Weiterentwicklung der Kriterien in Zu-sammenarbeit mit Fair Handelsorganisationen und Mitgliedern

    Erste Naturland Fair Zertifi zierung

    Naturland Delegier-tenversammlung verabschiedet Naturland Fair Richtlinien

    Mehr als 200Produkte tragen das Naturland Fair Zeichen

    2008 2009 2010 2011

  • Naturland Fair: Das Zeichen fr ko-Landbau und Fairen Handel

    Das Know-How der Fair Handelsorganisa-tionen und unsere jahrzehntelange Erfahrung als internationaler Verband von ko-Bauern sind in die Weiterentwicklung der Naturland Kriterien Faire Partnerschaften

    von 2006 eingefl ossen. So entstanden die Naturland Fair Richtlinien, die seit 2010 ko-Landbau und Fairen Handel

    in der ganzen Welt vereinen.

    Sie sollen neue Chancen fr wirtschaft-lich benachteiligte Regionen erffnen. Denn bei Produkten, die das Naturland Fair Zeichen tragen, stammen nach Mglichkeit alle Rohstoffe aus Fairem Handel. Das gilt fr Milch aus Deutschland ebenso wie fr Kaffee oder Obst aus dem Sden. Auf diese Weise entstehen Synergieeffekte, die ko-Landbau und Fairen Handel zugleich voranbringen.

  • Seit 2010 knnen sich Naturland Erzeuger und Verarbeiter aus einer Hand ko und Fair zertifi zieren lassen. Die Naturland Fair Richtlinien setzen dabei neue Mastbe fr zukunftsweisende Partnerschaften und Handelsbeziehungen in aller Welt:

    1. Soziale Verantwortung zum Beispiel im Hinblick auf gerechte Bezahlung, Versammlungsfreiheit, Wahrung der Menschenrechte und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit

    2. Verlssliche Handels-beziehungen im Sinne einer langfristigen, respekt- und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Handelspartner

    3. Faire Erzeugerpreise mit Hilfe einer partnerschaftlichen Preis-fi ndung, die tatschliche Produktionskosten deckt und angemessene Gewinne ermglicht

    4. Regionaler Rohstoffbezug durch eine Einkaufspolitik, die Betriebs-mitteln und Rohstoffen aus der Region den Vorzug gibt

    5. Gemeinschaftliche Qualittssicherung mit dem Ziel einer aktiven Zusammenarbeit aller Partner, auch und gerade im Problemfall

    6. Gesellschaftliches Engagement im Hinblick auf Arbeitspltze, Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Kultur- und Bildungsprojekte

    7. Unternehmensstrategie und Transparenz durch ein Leitbild, das den Fair Gedanken beinhaltet, und die schriftliche Dokumentation seiner Umsetzung

    berzeugender Mehrwert: Das Naturland Fair Zeichen steht auf Produkten, die aus kologisch erzeugten und fair gehandelten Zutaten bestehen.

    Produkten, die aus kologisch erzeugten und fair gehandelten Zutaten bestehen.

  • Auch die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitspltze gehrt zur sozialen Verantwortung. Unsere Kooperative verarbeitet und verpackt ihre Produkte inzwischen selbst. Die Kostenersparnis kommt den Erzeugern zu Gute. Frauke Weissang, Naturland Buerin aus Italien und Mitglied der Kooperative TerraBio

    In unseren Produkten steckt die Mhe und Liebe von Kleinbauernfamilien. Wir setzen uns dafr ein, dass auch unsere Kinder fruchtbaren Boden vor-fi nden, in sozialem Frieden und in Har-monie mit der Umwelt leben knnen.Noel Galindo, Kaffeebauer und Mitglied der Kooperative Union de Productores Mexicanos Tierra Nueva S.P.R. de R.L.

    Naturland Fair Nr. 1 Soziale Verantwortung

    Naturland versteht Nachhaltigkeit als Ver-antwortung fr Mensch, Tier und Umwelt. Unsere ganzheitliche Sichtweise beinhaltet auch den sozialen Umgang mit allen, die in den Betrieben leben und arbeiten. Deswegen haben wir verbindliche Sozialstandards aufgestellt, die auch Bestandteil der Naturland Fair Richtlinien sind.

    Selbstverstndlich ist die Einhaltung der Menschenrechte im Einklang mit UN Kon-ventionen, International Labour Organisation Conventions and Recommendations (ILO) und UN Kinderrechtskonventionen. Dazu gehrt das Verbot von ausbeuterischer Kinder- oder Zwangsarbeit ebenso wie die Zusicherung von Versammlungsfreiheit und Zugang zu Gewerkschaften.

    Soziale Verantwortung betrifft aber auch die Gestaltung des Arbeitsverhltnisses und garantiert faire Vertrge, geregelte Arbeitszeiten, eine Bezahlung auf oder ber dem gesetzlichen Mindestniveau, Gleichstel-lung, Sozialleistungen und Weiterbildung. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sind ebenfalls Aspekte, fr die jeder Naturland Betrieb Sorge tragen muss.

    Tisch noch deutlicher gelb einfrben!

  • Fair ist nicht nur eine Frage des Preises. Es kommt auch auf die Qualitt und Dauer-haftigkeit der Handelsbeziehungen an, die zwischen Erzeugern und Verarbeitern besteht. Eine groe Rolle spielen dabei partnerschaftliches Miteinander, stndiger Austausch und grtmgliche Transparenz. Wichtig ist aber auch die gemeinsame Jahres- und Mengenplanung, die den Betrieben langfristige Stabilitt und Sicherheit gibt.

    Die langfristige Versorgungssicherheit ist uns sehr wichtig, denn wir wollen unsere Kunden zuverlssig mit Naturland Mehlen beliefern. Faire Preise und Abnahmesicherheit fr unsere Bauern sind dabei eine Selbstverstndlichkeit.Michael Hiestand, Vorstand der Meyermhle

    Auf dieser Basis des Vertrauens ist auch eine Vorauszahlung fr die Ernte mglich. Sie ist speziell fr Erzeuger aus wirtschaftlich benachteiligten Regionen gedacht, denen der fi nanzielle Spielraum und der Zugang zu Bankkrediten fehlen. Auf diese Weise wird der Marktanschluss fr Kleinbauern sichergestellt.

    Die Kleinbauernorganisation Urocal in Ecuador ist wichtigster Partner von BanaFair. Seit 1998 pfl egen wir eine verlssliche Handelsbeziehung und tragen damit zur Sicherung der Ernhrungs-souvernitt und zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei.Rudi Pfeifer, Geschftsfhrer des BanaFair e.V.

    Auch die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitspltze gehrt zur sozialen Verantwortung. Unsere Kooperative verarbeitet und verpackt ihre Produkte inzwischen selbst. Die Kostenersparnis kommt den Erzeugern zu Gute. Frauke Weissang, Naturland Buerin aus Italien und Mitglied der Kooperative TerraBio

    Naturland Fair Nr. 2Verlssliche Handelsbeziehungen

    Die langfristige Versorgungssicherheit ist uns sehr wichtig, denn

    beliefern. Faire Preise und Abnahmesicherheit fr unsere Bauern

    Die langfristige Versorgungssicherheit ist uns sehr wichtig, denn

    beliefern. Faire Preise und Abnahmesicherheit fr unsere Bauern

  • Der Handel sichert seine Markt-macht gerne durch Preissenkungen, die er nach unten weitergibt. Die Naturland Fair Zertifi zierung schtzt Bauern und Verarbeiter davor und garantiert ihnen Erlse, die Kosten decken und Gewinne ermglichen.Georg Schlickenrieder, Naturland Bauer vom Archehof Otterfi ng

    Naturland Fair Nr. 3 Faire Erzeugerpreise

    Die Zukunft der kologischen Landwirt-schaft hngt davon ab, ob die Bauern von ihrer Arbeit leben knnen. Weltweit hat die gngige Billig-Einkaufspolitik zu einem dramatischen Hfesterben gefhrt. Man denke dabei nur an den jahrelangen Kampf der Milchbauern gegen die Dumpingpreise mit dem Ziel, ihre Hfe zu retten.

    Nur ein fairer Preis sichert die buerliche Existenzgrundlage. Er muss also zum einen die regional blichen Produktionskosten decken. Zum anderen muss er aber auch einen angemessenen Gewinn ermglichen, der Raum lsst fr Investitionen, mit denen sich die Zukunft der Betriebe weltweit sichern lsst.Die Naturland Fair Richtlinien halten Erzeuger und Verarbeiter zu einer partnerschaftlichen und transparenten Preisfi ndung an, die genau diese entscheidenden Aspekte bercksichtigt.

    Entwicklungsprmien in den Lndern des Sdens

    Alle Unternehmen mit Naturland Fair zertifi -zierten Produkten oder Rohstoffen aus Ln-dern des Sdens verpfl ichten sich zustzlich zur Zahlung einer Fair Prmie. Sie dient dazu, die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der Erzeugergemeinschaft, die Lebensqualitt der Kleinbauernfamilien und die kologische Situation der Region dauerhaft zu verbessern. Ein jhrlicher Bericht beschreibt, auf welche Weise die Fair Prmie den Mitgliedern und Mitarbeitern der Erzeugergemeinschaft zu Gute kommt.

  • Wir verwenden die Fair Prmie auch fr die schulische Ausbildung der Kinder. Seither hat sich die Zahl der Schul-abbrecher reduziert, mehr Schler schlieen mit guten Noten ab und knnen auf weiterfhrende Schulen gehen.Prem Tamang, zustndiger Mitarbeiter fr ko und Fairen Teeanbau bei Tea Promoters India

  • Naturland Fair Nr. 4 Regionaler Rohstoffbezug

    Globale Austauschbarkeit widerspricht dem Grundgedanken des Fairen Handels. Seine wichtigste Basis sind gewachsene Struk-turen und lebendige Beziehungen zwischen den einzelnen Gliedern der Wertschp-fungskette. Insofern gibt Naturland lokaler Erzeugung und Verarbeitung zur Ernhrung der Bevlkerung den Vorrang.

    Jeder Verarbeiter, der seine Produkte nach den Naturland Fair Richtlinien zertifi zieren lassen mchte, sollte nach Mglichkeit regional einkaufen. Optimalerweise stammen mindestens 80 Prozent seiner Zutaten aus der Umgebung, sofern sie in ausreichender Menge und entsprechender Qualitt verfgbar sind. Ausnahmen sind mglich, wenn Rohwaren aus wirtschaftlich benachteiligten Regionen zur Herstellung bentigt werden oder eine Frderung ihrer Erzeuger nach den Fair Grundstzen sinnvoll ist.

    Wirklich faire Handelsbeziehungen mssen bei den regionalen Bauern, die am strksten benachteiligt sind, anfangen. Eine Mindestpreispolitik fr Rohstoffe ist unerlsslich, damit lndliche Gemeinden nachhaltig bestehen knnen. Dr. Sarath Ranaweera von Bio Foods (Sri Lanka)

    Fr uns ist es wichtig, dass wir verlssliche Handelspartner haben. Wir begegnen uns gegenseitig mit Respekt, schtzen die gewissenhafte Zusammenarbeit und knnen unsere Produktions-mengen gemeinsam planen.Sabine Sichler, Naturland Buerin vom Grorachlhof

  • Naturland Fair Nr.5Gemeinsame Qualittssicherung

    In wirklich fairen Handelsbeziehungen arbei-ten Erzeuger und Verarbeiter Hand in Hand, um ihre Waren in optimaler Qualitt auf den Markt zu bringen. Dazu ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit notwendig. Nach den Naturland Fair Richtlinien mssen die Partner gemeinsam defi nieren, wie sie ihre Produktqualitt dauerhaft sichern und weiter verbessern.

    Fr den Fall, dass einmal Qualitts- oder Lieferprobleme auftreten, erarbeiten sie miteinander Plne fr ein schnelles und un-kompliziertes Krisenmanagement. Dazu gehrt auch die gegenseitige Hilfe und Untersttzung sei es beim Anbau, bei der Ernte oder bei der Verarbeitung. Denn schlielich geht es um ein gemeinsames Ziel: die Herstellung von hochwertigen ko-Produkten, die den Kunden sowohl im Geschmack als auch in der Qualitt berzeugen.

    Wachstum allein kann nicht die Zukunft des ko-Landbaus sein. Wichtig ist auch die gemeinsame Weiterentwicklung kleiner und mittlerer Betriebsstrukturen sowie kologische Fortschritte in der Pfl anzen- und Tierzucht oder im Handel. Jrg Groe-Lochtmann, Geschftsfhrer der Marktgesellschaft mbH der Naturland Betriebe

    Wir arbeiten bei der Qualittssicherung eng mit unseren Handelspartnern zusammen. Mgliche Fehler bei der Produktion knnen auf diese Weise schon im Vorfeld behoben werden. Das gibt den Verbrauchern mehr Sicherheit.Stephan Beck, GEPA Produktmanager fr Food-Produkte aus Lateinamerika

    Wirklich faire Handelsbeziehungen mssen bei den regionalen Bauern, die am strksten benachteiligt sind, anfangen. Eine Mindestpreispolitik fr Rohstoffe ist unerlsslich, damit lndliche Gemeinden nachhaltig bestehen knnen. Dr. Sarath Ranaweera von Bio Foods (Sri Lanka)

  • Naturland Fair Nr. 6Gesellschaftliches Engagement

    Faire Partnerschaften frdern ein gesundes Sozialwesen und ein lebendiges Miteinander. Betriebe mit Naturland Fair Produkten kmmern sich daher ganz besonders um das Allgemeinwohl. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Engagement im Umwelt-schutz oder im Bereich der buerlichen Landwirtschaft handeln. Aber auch die Untersttzung von Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und Kulturmanahmen oder gemeinntzigen Einrichtungen gehrt dazu.

    Fair ist darber hinaus die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungspltzen, die nach Mglichkeit auch fr Menschen mit Behinderung oder in Lebenskrisen offen

    stehen. Auch eine Mitarbeiterverpfl egung, die vorwiegend auf kologische und faire Produkte setzt, oder eine ffentlichkeitsarbeit, die Begeisterung dafr weckt, gehren dazu.

    Besonders wichtig ist das Engagement fr wirtschaftlich benachteiligte Regionen. Nach den Naturland Fair Richtlinien untersttzen Unternehmen aus dem Norden Kleinbauern aus dem Sden auf dreifache Weise: Sie knpfen mit ihnen eine faire Handelspartner-schaft. Sie untersttzen die Erzeugerorgani-sationen bei Manahmen zur Weiterbildung, Personal- und Organisationsentwicklung. Und sie sensibilisieren ihre Kunden und Partner fr den Fair Gedanken.

    Fairer Handel ist besonders erfolgreich, wenn er Teil eines ganzheitlichen Konzeptes ist. Durch die Kooperation von dwp mit der BruderhausDiakonie knnen allein in Ravensburg 50 psychisch kranke Menschen am Arbeitsleben teilnehmen.Martin Lang, Referent fr ffentlichkeitsarbeit bei der Fair Handelsgenossenschaft dwp eG

    Fair und nachhaltig zu wirtschaften bedeutet fr uns, ein Umfeld zu schaffen, in dem alle Partner fair und wohlwollend miteinander um-gehen. Dafr engagieren wir uns innerhalb unseres Unternehmens und in unseren Projekten.Nicole Stocker, Geschftsfhrung der Hofpfi sterei

  • Naturland Fair Nr.7: Unternehmens- strategie & Transparenz

    Unsere Vision fr die Zukunft ist, dass Bio-Produkte nachhaltig in der Mitte der Gesellschaft ankommen und dadurch die kleinstrukturierte, extensive Landwirtschaft gerade in der Bergregion erhalten werden kann.Bernhard Pointner, Geschftsfhrung der genossenschaftlich organisierten Milchwerke Berchtesgadener Land

    Die Naturland Fair Richtlinien lassen sich nicht von heute auf morgen in die Tat um-setzen. Alle sieben Richtlinienpunkte stellen Bauern und Verarbeiter vor hohe Anforde-rungen. Welche Ziele sie sich setzen und wie sie dorthin gelangen wollen, mssen sie schriftlich in ihrer Unternehmensstrategie verankern. Auerdem werden die Betriebs-grundstze in einem Leitbild formuliert und verffentlicht.

    Jeder Betrieb ist Teil eines Sozialgefges, in dem Mitarbeiter, Mitglieder, Handelspartner und nicht zuletzt Kunden eine groe Rolle spielen. Transparenz ist daher gerade bei der Umsetzung der Naturland Fair Richt-linien unerlsslich. Dazu gehrt die interne Kommunikation ebenso wie die Offenlegung von Preisbildung, Rohstoffquellen oder Betriebsablufen. Aber auch die ffentlichkeit muss gezielt angesprochen werden, damit ein neues kologisches, soziales und faires Einkaufsverhalten entsteht.

    Unsere Kooperative hat 56 Mitglieder, die Rooibos im Suid Bokkeveld anbauen. Einige sind durch ein Landreform-Programm Farmbesitzer geworden. Unsere Website informiert ausfhrlich ber die Geschichte, Mission und Struktur.Ragel Hesselman, Rooibosbuerin und Mitglied der Heiveld Kooperative in Sdafrika

  • Gemeinsam sind wir kologisch, Sozial und Fair

    Mit mehr als 53.000 Bauern und ber 500 Verarbeitern ist Naturland einer der grten international aktiven ko-Verbnde. In aller Welt setzen wir uns dafr ein, dass kologische Landwirtschaft, soziale Verantwortung und faire Partnerschaften zu einer starken Einheit werden.

    Als Verbraucher sind Sie ein wichtiger Teil der weltweiten Wertschpfungskette und knnen die Arbeit von gesellschaftlich engagierten Naturland Bauern und Verarbeitern direkt untersttzen. Denn mit jeder Kaufentscheidung nehmen Sie unmittelbar Einfl uss auf die Arbeitsbedingungen der Menschen, die in der Landwirtschaft ttig sind, und auf die Lebensqualitt ihrer Familien und Gemeinden.

    Was kann ich tun?Sie knnen auf das Einkaufsangebot einwirken und mehr Nachhaltigkeit fordern. Fragen Sie Ihren Hndler nach kologisch erzeugten und fair gehandelten Produkten. Denn Sie wissen ja: kologisch, Sozial und Fair schmeckt dreimal mehr!

    Naturland Verband fr kologischen Landbau e. V.Kleinhaderner Weg 182166 Grfelfi ng, Deutschland

    Tel +49 (0)89 89 80 82-0Fax +49 (0)89 89 80 [email protected] De

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    Mehr ber Naturland und unser Engagement erfahren Sie auf www.naturland.de

    nach kologisch erzeugten und fair gehandelten Produkten.

    Wir danken den Naturland Partnerbetrieben, die uns das Bildmaterial fr diese Broschre zur Verfgung gestellt haben.