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2014 / 2015 Qualität auf Reisen. Powder Dreams vom Spezialisten. November 2014 bis Oktober 2015 Heliskiing, Catskiing, Ski & Board Kanada, USA, Schweden, Island, Kamchatka, Japan und Antarktis, Ski-/Boardsafaris für Freerider und Pistenliebhaber knecht reisen - der führende Spezialist für Powder Dreams weltweit

Powder Dreams

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Heliskiing, Ski & Board Kanada, USA, Island, Schweden, Alaska, Japan, Kamchatka & Antarktis vom führenden Snow-Spezialisten Knecht Reisen.

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Page 1: Powder Dreams

2014

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Qualität auf Reisen.

Powder Dreams vom Spezialisten.

November 2014 bis Oktober 2015

Heliskiing, Catskiing, Ski & Board Kanada, USA, Schweden, Island, Kamchatka, Japan und Antarktis,Ski-/Boardsafaris für Freerider und Pistenliebhaber

GARANTIE DE VOYAGEGarantie pour l’aller et le retour

R E I S E G A R A N T I Egarantiert hin und zurück

Reisegarantie – Die sichere Reiseformel für Pauschalreisen. Wo Sie dieses Zeichen sehen, bezahlt der Garantiefonds Ihre Rückreise, Ihr einbezahltes Geld oder nicht erfüllte Leistungen vollumfänglich zurück, wenn ein Reiseveranstalter zahlungsunfähig wird. Reisegarantie gibt es nur in geprüften Reisebüros. Die TTS-Reiseveranstalter sind dabei.

Die Spezialisten für höchste Qualität in der Reisebranche.Die TTS-Gruppe ist eine Vereinigung unabhängiger Reiseunternehmen in der ganzen Schweiz. Sie alle erfüllen strenge Aufnahme kriterien. Die TTS-Reiseveranstalter bieten bei ihren weltweiten Angeboten eine hohe Fachkompetenz. Fragen Sie in Ihrem Reisebüro nach diesen Qualitätsprodukten!

Sardinien, Sizilien und Äolische Inseln, Toskana, Apulien, Elba

Asien, Indien, Sri Lanka, China, Japan

Irland, die Kanalinseln Jersey und Guernsey, Malta, Zypern

Flussreisen

Wander- und Veloreisen, Trekking- und Bikeabenteuer, Mal- und Erlebnisreisen, Städtereisen für Aktive,

Winterreisen für Aktive

Abenteuerreisen

Premium Busreisen

Deluxe-Rundreisen, Comfort-Rundreisen, Aktivreisen, Badeferien, Berge und Seen, Gesundheit

und Wellness, Festtagsreisen, Musikreisen

Antarktis, Arktis, Island, Skandinavien, Baltikum, Russland, Deutschland

Mitglied der Knecht Reisegruppe

Membre du groupe Knecht Voyages

Indischer Ozean, Arabien, Afrika

Russland, Zentralasien, Europas Osten, Baltikum, Flusskreuzfahrten, Zugreisen,

Gruppenreisen, Privatreisen

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Australien, Neuseeland, Südsee; Südliches Afrika; USA, Kanada, Alaska; Ski&Board und Heliskiing; Golfreisen; Gruppen- und Landwirtschaftsreisen;

Jassferien; Schiffsreisen

Südamerika, Zentralamerika, Karibik

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Tel. 044 360 46 00knecht reisen ag Fax 044 360 46 19Rämistrasse 5 - direkt beim Bellevue E-Mail: [email protected] Zürich www.heliski.ch

knecht reisender Spezial ist

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Zum 25-jährigen Jubiläum unserer Ski- und Snowboard-Reisen haben wir unser Programm nochmals ausgebaut und wir präsentieren es Ih-nen in einer völlig neuen Form als grosses Pow-der Dreams Reisemagazin. Darin liefern wir Ih-nen nicht nur Reiseangebote, Fakten und Daten, sondern viel mehr: spannende Reportagen, aus-führliche Berichte über alle Heliski-Lodges und Snow Resorts, nützliche Insidertipps, Porträts und Interviews. Die Preise finden Sie im separa-ten Preisteil. Oder holen Sie sich tagesaktuelle Angebote direkt in unseren knecht reisen Büros oder bei unseren zahlreichen Reisebüropartnern.

Powder Dreams ist umfangreicher und facetten-reicher denn je. Bei uns finden Sie wirklich alle Wintersportziele in Kanada und den USA. Auch dank des günstigen Dollarkurses können wir Ih-nen wieder absolute Top-Konditionen anbieten. Und zusammen mit unserem Partner Kjus ma-chen wir Ihnen noch ein besonderes Geschenk. Mit Ihrer Buchung erhalten Sie für den Kjus Flag-ship-Store einen Rabattgutschein von zehn Pro-zent für jeden Einkauf ab 250 Franken.

Entdecken Sie in Powder Dreams Klassiker, New-comer und Geheimtipps. Erleben Sie mit uns die Faszination Heliskiing in Kanada, den USA, Is-land, Schweden und – ganz neu – in Kamt-schatka. Erfüllen Sie sich den unvergesslichen Traum vom Tiefschneefahren in überwältigenden Gebirgslandschaften. Oder verreisen Sie doch mal mit Superstars der Wintersport-Szene.

Exklusiv für knecht reisen begleiten die Ski-Stars Didier Cuche, Dani Mahrer und Patrick Küng ver-schiedene Heliskiing-Reisen zu CMH nach Ka-nada. Snowboard-Champion und Speedrider Ueli Kestenholz fährt mit unseren Gästen auf Powder-Safari nach Japan. Für alle Abenteurer und für diejenigen unter Ihnen, die schon alles gesehen haben, geht’s 2015 per Schiff auf Expedition in die Antarktis!

Powder Dreams – dieser Name ist für uns Pro-gramm. Weil jeder seine ganz persönliche Vorstellung von einer Traumreise hat, setzen wir Ihnen keine starren, vorgefertigten Reisepakete vor. Lassen Sie sich vielmehr inspirieren von un-serem Magazin oder auf einer unserer vielen Infoveranstaltungen. Und dann melden Sie sich bitte bei uns – mit ihren Vorstellungen von Ihrer ganz persönlichen Traumreise. Wir nehmen uns Zeit für Sie, um Ihren Powder Dream wahr wer-den zu lassen.

Ihr Kenny Prevost

und das Ski- und Snowboard-Team der knecht reisen AG

Liebe Leserinnen und Leser,

seit 25 Jahren organisieren wir für Sie Ski- und Snowboard-Reisen: aussergewöhnlich, leiden-schaftlich, kompetent und massgeschneidert – so wie es bei knecht reisen üblich ist. Denn knecht reisen ist der Spezialist unter den grossen Schweizer Reiseveranstaltern und die Nummer eins für den ganz besonderen Wintersporturlaub – für Powder Dreams!

25 Jahre Powder Dreams mit knecht reisen, dem Spezialisten.

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Alaska (USA)

Kanada

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Island

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AntarktisSeite 18 - 19

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4 Warum raus aus den Alpen? 6 Unser Team - Ihr Spezialist 9 Veranstaltungskalender - Goodie KJUS10 Neu: Golf Dreams by knecht reisen

13 -21 GRUPPENREISEN UND SPECIALS13 Ski-WM Vail/Beaver Creek 201514 Helskiing mit Dani Mahrer15 Heliskiing mit Patrick Küng16 Aficionado-Jubiläumsreise17 Salom Backcountry Days - Island18-19 Skitouring Antarktis20-21 Japan mit Ueli Kestenholz22 Die knecht-Reisewelt24 Island mit Franco Cavegn25 Heliskiing mit Didier Cuche 28 Ihr Wegweiser zum idealen Snow Resort

30-37 FASzINAtIoN HELIkSIING34-35 Tagebuch: Tagesablauf36-37 Run-Erkärung

38-89 HELISkIING kANADA38-69 CMH Heliskiing56 Interview Anjan Truffer: Safety First70 First Timer Heliskiing Reportage72-79 Last Frontier Heliskiing80-87 Selkirk Tangiers Heliskiing88 Treeskiing

90-95 HELISkIING ALASkA92 Chugach Powder Guides94 Tordrillo Mountain Lodge

Inhaltsverzeichnis96-103 HELISkING ISLAND & SCHwEDEN96-99 Arctic Heliskiing, Island100-103 Arctic Elements, Schweden

104 Interview Ueli Kestenholz

106-109 HELISkIING kAmCHAtkA

110-113 CAtSkIING112 Big Red Cat / K3 / Castle Mountain

114-117 RIDE jAPAN114 Niseko116 Hokkaido Powder117 Ski-Safari Hokkaido Powder Belt

118-156 SkIFAHREN kANADA122-125 Ski-Safaris Kanada126-127 Heliski-Safaris128-156 Ski-Resorts Kanada

158-199 SkIFAHREN USA162-165 Ski-Safaris USA166 Must-Haves: Accessoires168-199 Ski-Resorts USA182 Interview mit Didier Cuche

200-207 StoPovERS201-203 Gateway Cities

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HELISkIING

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Alaska (USA)

Kanada

USA

Kamtschatka (Russland)

Hokkaido (Japan)

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Island

Schweden

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AltaAnjan Truffer: Safety First InterviewAntarktisArapahoe BasinArctic Elements SchwedenArctic Heliskiing IslandAspenBahamasBanffBeaver CreekBig Sky MontanaBig WhiteBreckenridgeCalgaryCatskiing: Big RedCatskiing: Castler MountainCatskiing: K3ChicagoChugach Powder Guides HeliskiingCMH AdamantsCMH Bobbie BurnsCMH BugaboosCMH CariboosCMH GalenaCMH GothicsCMH HeliskiingCMH K2CMH MonasheesCMH NomadsCMH RevelstokeCMH ValemountCopper MountainCrestd ButteCrystal Mountain

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Orts- und SachregisterDaniel MahrerDeer ValleyDenverDidier CucheFernieFranco CavegnGrand TargheeHawaiiHeavenlyHeliski-Safari: 2 Day Heli-IntroHeliski-Safari: 4 & 5 Day Heli-SafariJackson HoleJapan: HokkaidoJasperKamchatka HeliskiingKanada ÜbersichtKeystoneKicking HorseKimberleyKirkwoodLake LouiseLast Frontier HeliskiingMammoth MountainMontrealMount BachelorMust-Haves: AccessoiresNisekoNorthstarPanoramaPark CityPatrick KüngRed MountainReykjavikRevelstoke

Salt Lake CitySan FranciscoSchweitzer MountainSelkirk Tangiers HeliskiingSierra at TahoeSilver StarSilvertonSki Safari Japan: Hokkaido PowderSki Safari Kanada: Freerider's SecretsSki Safari Kanada: Crossboarder DelightSki Safari Kanada: Powder HighwaySki Safari USA: California DiamondsSki Safari USA: RockstarsSki Safari USA: Stars & SecretsSki Safari USA: The Best of UtahSnowbasinSnowbirdSolitudeSquaw ValleySteamboatStockholmSun PeaksSundanceTellurideThe CanyonsTordrillo Mountain Lodge HeliskiingUeli KestenholzUSA: ÜbersichtVailVancouverWhistlerWhitefishWhitewaterWinter Park

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Warum indie weiteWelt?Winterferien in den Alpen sind wunderschön. Keine Frage! Wieso also dann mit Ski und Snowboard in die Ferne schwei-fen? Was bietet die große weite Winterwelt, das wir nicht auch zu Hause finden? Eine ganze Menge!

ANDERE LANDSCHAFtENAußerhalb der Alpen sieht die Bergwelt oft ganz anders aus. Fahren Sie auf gigantischen Vulka-nen in Kamtschatka, durch bizarre, von Tief-schnee fast erstickte Wälder auf der japanischen Insel Hokkaido, durch Islands mystische Berg-welt bis hinunter ans Polarmeer, auf Schwedens sanft geschwungenen Kuppen, in den schier un-endlichen Weiten der Rocky Mountains oder auf Abenteuer-Kreuzfahrt in die Antarktis. In Ka-nada, den USA, Antarktis, Russland, Japan, Schweden und Island entdecken Sie neue, faszi-nierende Gebirgslandschaften in allen Facetten.

BESSERER SCHNEEWeiß ist der Schnee überall, aber sonst unter-scheidet er sich gewaltig. Wer schon einmal durch den fast schwerelosen Champagne Powder in den Rocky Mountains geschwebt ist, wird das bestätigen. Vor allem in den USA und Kanada ist der Schnee sehr viel trockener als in den Alpen. Wegen der trockenen Luft und teilweise auch we-gen der großen Höhen bleibt der Schnee tagelang wunderbar pulvrig. Experten sagen zu Recht: In Kanada und den USA fährt jeder eine Klasse bes-ser – Einsteiger genauso wie Experten. Auf dem trockenen Powder lassen sich Board oder Ski nämlich viel leichter drehen. So macht auch das Tiefschneefahren richtig Spaß – auch Dank der Unmengen von Schnee. In Kanadas Tiefschnee-Paradiesen sind Schneefallmengen von rund 20 Metern pro Jahr keine Seltenheit.

ABwECHSLUNGSREICHERE SkIGEBIEtEIn den Alpen spielt sich in den Skigebieten fast al-les auf den Pisten ab. Ins Gelände darf man selten, in die Wälder fast nie. Anders in Nordamerika.

Dort ist das gesamte Skigebiet eine einzige Spiel-wiese für Skifahrer und Boarder mit einem Mix aus frisch präparierten Pisten, nur unregelmäßig platt gewalzten Abfahrten, unendlich viele be-fahrbare, naturbelassene Hänge und grandiose Waldstücke für das Tree-Skiing durch weit aus-einander stehende Bäume.

ENtSPANNtES FLAIRFernab unserer dicht besiedelten Alpen herrscht ein ganz anderes Flair in den Skigebieten. Win-tersport ist dort oft viel entspannter. Weniger Menschen bedeutet weniger Stress. Alle sind gast-freundlich, offen und kommunikativ. Wer einmal die relaxte Atmosphäre in nordamerikanischen Skigebieten erlebt hat, weiß sie zu schätzen.

ANDERE SkIoRtEAußerhalb der Alpen gibt es viele perfekt ge-plante Ski-Resorts mit allem Komfort, in denen Lifte und Pisten oft direkt vor der Haustür liegen. Besonders schön und für Europäer ein wenig exo-tisch sind alte Goldgräber- und Wildwest-Städt-chen in den USA.

BESSERE ERHoLUNGNatürlich dauert eine Reise nach Japan, USA oder Kanada länger als eine Fahrt in die Alpen. Aber die größere Distanz entfernt Sie auch weiter vom Alltag. Wenn Sie erstmal in einem Blockhütten-Chalet in den Rocky Mountains am Kaminfeuer sitzen, sind Ihre Alltagssorgen ganz weit weg. Je weiter Sie sich aus ihrem gewohnten Umfeld wegbewegen, um so größer ist oft die Erholung. Probieren Sie es aus! Und wer weiss, vielleicht werden Sie zum Wiederholungstäter!

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EIN BISSCHEN ABENtEUERNatürlich gilt bei knecht reisen immer Safety First. Aber ein bisschen Abenteuer ist schon da-bei, wenn Sie Island, Japan oder Kamtschatka auf Ski und Boards erobern oder mit Hundeschlitten oder Snowmobilen in Schweden oder Nordame-rika umherjagen. Und erst recht, wenn Sie sich in Kanada das ultimative Schneesport-Erlebnis gönnen: Heliskiing in der weißen Wildnis von Bri-tish Columbia oder per Schiff auf Expedition in die Antarktis.

BEEINDRUCkENDE mEtRoPoLENAuf unseren Ski- und Snowboardreisen entde-cken Sie mehr als nur neue Skigebiete. Auf Ihrem Weg in neue Ski-Welten bieten sich Zwischen-stopps in faszinierenden Metropolen an: Entde-cken Sie Tokio oder Moskau und erleben Sie vib-rierende Cities wie Vancouver, Calgary, Denver,

Salt Lake City oder San Francisco. Für Sportfans ein absolutes Muss ist dort eines Besuch eines NHL-Hockey Games oder eines Basketball Match der NBA!

FEINSCHmECkER-ERLEBNISSESushi, Seafood und grandiose Steaks – Japan, Schweden, Island und Nordamerika sind ein Pa-radies für Feinschmecker. Vor allem die Skige-biete in den USA und Kanada bieten dabei einen perfekten Mix aus traditionellen alpiner und in-novativer amerikanischer Küche, weil viele Ski-Pioniere aus Europa stammen. Einige gründeten Hotels und Restaurants, wie die früheren öster-reichischen Skirennstars Pepi Gramshammer (Vail) und Pepi Stiegler (Jackson Hole) oder der Norwegische Olympiasieger Stein Eriksen (Deer Valley). Bei der Aspen Skiing Company verant-wortet der Österreicher Andreas Fischbacher alle

Bergrestaurants. Auch viele Heliskiing-Anbieter wurden von Europäern gegründet. In ihren Lod-ges wird bis heute großer Wert auf erstklassige Küche gelegt. Das ist bei dem vom Österreicher Hans Gmoser gegründeten CMH nicht anders, als bei Selkirk Tangiers und Last Frontier, die von den Schweizern Peter Schlunegger bzw. George Rosset aufgebaut wurden.

REISEN mIt SCHwEIzER SkI- UNDSNowBoARD-StARSWo kann man in den Alpen schon mal einen ge-meinsamen Winterurlaub mit Schweizer Ski-Stars wie Didier Cuche, Dani Mahrer und Patrick Küng oder dem Snowboarder und Cross-Over-Sportler Ueli Kestenholz verbringen? In Kanada und Japan mach knecht reisen dies möglich.

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Marc Fraefel Cäsar Bolliger

Mehrwert vom Spezialisten – darum sollten Sie bei uns buchenÜber 100 000 Kunden jährlich vertrauen uns ihre Reisepläne an. Das macht uns stolz und treibt uns zu Spitzenleistungen in Beratung und Service. Denn wir sind überzeugt: Heute und in Zukunft gibt es viele Gründe, Ferien im guten Reisebüro zu buchen.

01 SPEzIALIStENtUmKonsequent gelebte Spezialisierung ist

und bleibt in unseren Augen die einzige Daseins-berechtigung für einen Reiseveranstalter. Mit un-serem fundierten Wissen und der Leidenschaft für unsere Destinationen können wir Ihnen ech-ten Mehrwert gegenüber reinen Internet-Porta-len bieten.

02 ERFAHRUNGknecht reisen gibt es seit mehr als 50 Jah-

ren. Mit unseren eigenen Fernreisen haben wir über 30 Jahre Erfahrung. Dies ist ein Garant da-für, dass auch Ihre Reise ein voller Erfolg wird. Wir kennen unsere Destinationen aus erster Hand und passen unser Angebot laufend den Kundenbedürfnissen an.

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Tamara Jehle Sandra Bosshard Kenny Prevost

03 QUALItÄtUnsere oberste Priorität lautet: Qualität!

Unsere gut ausgebildeten Reisespezialisten set-zen alles daran, Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten und Ihre Reise mit grösstmöglicher Sorgfalt zu organisieren.

04 PARtNERUnsere lokalen Leistungsträger werden

nach strengen Kriterien ausgewählt und laufend überprüft. Mit unseren meisten Partnern pflegen wir langjährige, freundschaftliche Beziehungen. Wir sind von deren Leistungsfähigkeit überzeugt.

05 FLEXIBILItÄtEs kann vorkommen, dass Sie Ihre Traum-

reise nicht eins zu eins aus unserem Prospekt entnehmen können. Kein Problem, wir sind flexi-bel genug und gehen gerne auf Ihre Wünsche und Vorstellungen ein. Die meisten Leistungen lassen sich «nach Mass» anpassen, ergänzen oder an-ders kombinieren – auch mit Leistungen, die nicht in unseren Katalogen enthalten sind.

06 GARANtIERt HIN UND zURÜCkWir garantieren die Sicherstellung Ihres

für die Pauschalreise einbezahlten Geldes durch den Garantiefonds der Schweizer Reisebranche.

07 SICHERHEItSind Sie abgereist, hört unser Service für

Sie nicht auf. In Notfällen steht Ihnen der Pikett-dienst der knecht Reisegruppe in Zusammenar-beit mit dem Mondial Assistance Helpdesk rund um die Uhr zur Verfügung. Unsere Haftpflicht-versicherung übertrifft die gesetzlich vorge-schriebene Deckung bei weitem.

08 EINkAUFSkRAFtDie Knecht Reisegruppe gehört zu den

Top 5 der Schweizer Reisebranche. Für zusätzli-che Einkaufskraft sorgt unsere Mitgliedschaft im Travel Trade Service TTS Ltd., einem Zusammen-schluss von unabhängigen und eigenständigen Reiseunternehmen.

09 vERLÄSSLICHkEItUnser Unternehmen ist kerngesund.

Sämtliche Zukäufe der letzten Jahre haben wir mit eigenen Mitteln bestritten. Ebenso für Ver-trauen und Zuverlässigkeit steht unsere Mutter-gesellschaft, die Knecht Holding AG.

10 vERANtwoRtUNGFaszinierende Begegnungen mit Men-

schen und der Natur bereichern jede Reise. Im Sinne der Nachhaltigkeit möchten wir auch etwas zurückgeben. Gerade dort, wo es am meisten ge-braucht wird. Wir unterstützen drei Projekte im Südlichen Afrika, weitere Informationen finden Sie unter www.knecht-reisen.ch/social.

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Geschenkt! knecht reisen und Snapfish by HP schenken Ihnen Ihren schönsten Ferienmoment auf Leinwand!

Von Ihrem Powder Dreams-Trip bringen Sie jede Menge fantastische Erinnerungen mit

nach Hause – und sicher genauso viele tolle Fotos. In Zusammenarbeit mit

Snapfish, dem Online-Fotoservice von Hewlett-Packard, schenkt Ihnen knecht reisen einen Leinwanddruck im Format 20 x 30 cm von Ihrem schönsten Ferienbild!

Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie einen Gutscheincode im Wert von CHF 57.95 für den Druck inkl.

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Sie wollen einen noch grösseren Leinwanddruck von Ihrem besten Ferienmoment? Kein Problem: Nutzen Sie einfach den knecht reisen-Geschenk-gutschein als Rabatt für Leinwanddrucke bei Snapfish in anderen Formaten bis 60 x 80cm oder für einen hochwertigen Rahmen.

Verwandeln Sie Ihre schönste Ferienerinnerung in ein echtes Kunstwerk!

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Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung und un-ser Insider-Wissen. Unsere Reiseexperten von knecht reisen kennen alle Reiseziele und Pro-gramme bestens bis ins kleinste Detail. Fragen Sie uns und lassen Sie sich inspirieren und bera-ten. Besonders beliebt sind unsere speziellen In-formationsveranstaltungen und Messe-Aufritte. Schauen Sie einfach vorbei. Die Teilnahme an den knecht reisen Veranstaltungen ist selbstver-ständlich für Sie kostenlos und völlig unverbind-lich. Um die Termine besser planen zu können, bitten wir Sie lediglich um eine kurze Anmeldung auf:

www.HELISkI.CH/EvENtS

kneChT reIsen veransTalTunGsTIpps

20.10.2014 Kundenabend Kjus im Flagship-Store in Hünenberg31.10.–02.11.2014 Ferienmesse Luzern05.11.2014 Skifahren weltweit im Reisezentrum Windisch06.11.2014 Island Skitouren & Helisking mit JB von Artic Heliskiing und Chrigel Aschwanden bei Salomon in Hagedorn08.11.2014 Canada Day im Reisezentrum Windisch12.11.2014 Last Frontier Heliskiing in Kanada im Reisezentrum Windisch15.01.–18.01.2015 Ferienmesse Bern09.01.–01.02.2015 FESPO und Golfmesse in Zürich

Weitere Destinationsabende wie z.B. über Südafrika, Australien etc. finden Sie auf www.knecht-reisen.ch

zusammen mit unserem Partner kjus machen wir Ihnen noch ein besonderes Geschenk. mit Ihrer Buchung erhalten Sie für den kjus Flag-ship-Store einen Rabattgutschein von zehn Pro-zent für jeden Einkauf ab 250 Franken.

LK InternationalRothusstrasse 24 6331 Hünenberg

Vorbeischauen lohnt sich, denn diesen Winter präsentiert KJUS erstmals eine komplette Free-ride Kollektion. In dieser steckt der Forscher- und Entwicklergeist der weltweit führenden Herstel-ler von Hightech-Funktionsmaterialien. Die neue FRX Kollektion schafft eine neue Definition von Atmungsaktivität, Strapazierfähigkeit und Bewe-gungsfreiheit – mehr dazu auf Seite 26-27.

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Grossbritanien & Irland

Vereinigte Arabische Emirate

Seychellen

Mauritius

Südafrika

Thailand

Vietnam

Indonesien

Australien

Neuseeland

Kanada

USA

Hawaii

Mexiko

Costa Rica

Dominikanische Republik

Deutschland

Türkei

Hapag Lloyd Golf & Cruise

Marokko

Kanarische Inseln

Vancouver / Whistler

OR / CA / AZ / FL / GA / SC / NC

Cancun

England / SchottlandIrland

Sylt

Belek

Teneriffa

Dubai / Abu Dhabi

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Golf Dreams – dieser Name ist für uns Programm. Weil jeder seine ganz persönliche Vorstellung von einer Traumreise hat, setzen wir Ihnen – ge-nauso wie in unserem Ski- und Snowboard-Pro-gramm Powder Dreams – keine starren, vorgefer-tigten Reisepakete vor. Auch unser erster Golf-Katalog ist ganz bewusst wie ein Reisemagazin gestaltet.

Wir liefern Ihnen nicht nur Fakten, Daten und Preise, sondern viel mehr: spannende Reporta-gen, nützliche Geheimtipps, Porträts und Inter-views wie das mit Ski-Champion Didier Cuche, der als leidenschaftlicher Golfer auch mit knecht reisen unterwegs ist, oder mit der Schweizer Top-Golferin Fabienne In-Albon.

Immer häufiger wurden wir dabei von unseren Kunden gefragt: «Warum macht ihr eigentlich kein eigenes Golfreisen-Programm?» Je länger wir über die Frage nachdachten, umso klarer wurde uns: Sie haben völlig Recht! 2014 sind wir Ihrem Wunsch nachgekommen und präsentieren unser erstes Spezial-Programm für Golfreisen. Darin ha-ben wir unsere ganze Erfahrung als Spezialist für hochwertige Reisen in die schönsten und faszi-nierendsten Regionen der Welt mit unserem über viele Jahre aufgebauten Golf-Know-how gebün-delt.Golf Dreams, unser neues Baby in der knecht rei-sen Familie, präsentiert Ihnen die schönsten Golf-Destinationen der Welt, von Südafrika bis Schott-land und von Hawaii bis zu den Seychellen. Sie finden grandiose Plätze, erstklassige Hotels, fas-zinierende Golf-Kreuzfahrten und unendlich viele Ideen für Aktivitäten abseits der Golfkurse.

Das erste Golf-Programm mit der Qualitätsgarantie von knecht reisenWenn der Schnee schmilzt, greifen viele Wintersportler zum Golfschläger. Wir auch. Im Sommer haben wir als begeisterte Golfer immer schon Golfreisen für unsere Kunden organisiert. Individuell und mass-geschneidert – so wie es bei knecht reisen üblich ist.

Bestellen sie ihr Golf Dreamsexemplar über [email protected]

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Mauritius Tourism Promotion Authority / Serge Marizy

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zum Baden einlädt. Für Taucher gibt es in den Ko-rallengärten eine faszinierende Unterwasserwelt zu entdecken.

Der grösste Schatz der Insel sind aber ihre Men-schen. In dieser kleinen Welt leben die Nachfah-ren von Europäern, Afrikanern, Indern und Chi-nesen friedlich zusammen. Ein derartiger Reich-tum an Kulturen in so enger Gemeinschaft sucht weltweit seinesgleichen. Bei aller Verschieden-heit ist den Mauritiern eines gemeinsam: ihre auf-geschlossene, fröhliche und herzliche Art, Frem-den zu begegnen. Diese traditionelle Gastfreund-schaft ist kein Zufall, sondern Ausdruck der ge-genseitigen Toleranz, die auf Mauritius täglich gelebt wird.

tEmPERAtURENMit 23-33°C im Sommer (November bis April) und 17-23°C im Winter (Mai – Oktober) ist Mau-ritius eine Ganz-Jahres-Destination. Die Wasser-temperaturen befinden sich zwischen 22 -27°C

vIELFÄLtIGkEIt DER AktIvItÄtENIm Wasser, an Land und in der Luft: Mauritius bietet jede Menge Gelegenheit, sich zu bewegen.Hier können Anfänger Sportarten neu beginnen, Profis freuen sich über exzellente Trainingsmög-lichkeiten. Im und auf dem Wasser: Tauchen, Se-geln, Windsurfen, Kite, Wasserski, Hochseefi-schen, Kajaktouren. Durchs Gelände: Wandern,Mountainbiking, Klettern, Canyoning, Reiten, Quad fahren, Zipline-Touren. Auf dem Platz und in der Natur: Tennis, Golf und Bogenschiessen.

ERREICHBARkEItMauritius kann täglich erreicht werden mit Air France, Air Mauritius, British Airways, Condor

und Emirates. Air France und Air Mauritius bie-ten tägliche Flüge über Paris an. British Airways und Condor fliegen jeden zweiten Tag nach Mau-ritius. Emirates A380 fliegt ab Oktober 2014 zweimal täglich nach Mauritius.

wIE FÜR GoLFER GESCHAFFENPalmenstrände, türkisfarbene Lagunen, tropische Blumenpracht und atemberaubend schöne Kurse – Mauritius gehört zu den Traumzielen für Gol-fer. Die exotischen Inseln im Indischen Ozean scheinen wie geschaffen für Geniesser. Kein Golf-ziel auf der Welt ist bunter, vielfältiger, sicherer und multikultureller. Für europäische Golfer ist Mauritius auch ein ide-ales Ziel, weil nur eine geringe Zeitverschiebung gibt und das ganze Jahr über perfektes Golfwet-ter bietet. Von November bis April steigen die Temperaturen zwar bis auf 33 Grad, eine stete Brise aber macht die Hitze auf den Plätzen erträg-lich. Vom Mai bis Oktober ist es mit durchschnitt-lich 17 bis 23 Grad immer noch warm und das Klima perfekt für sportliche Golfer und Gäste, die eine ruhigere Nebensaison mit deutlich weniger Spielern besonders schätzen. Gerade Golfer mit höheren Handicaps können die traumhaften Plätze dann völlig entspannt geniessen. Mauritius wartet mit rund einem Dutzend gran-dioser Golfplätze auf. Zu den schönsten zählen der Anahita-Kurs als jüngster Top-Platz der Insel, Paradis, die Constance-Anlagen The Legend und The Links, Bernhard Langers Le Touessrok und der von Palmen gesäumte Neun-Loch-Platz des Le Saint Gerán.

Wie ein grünes Juwel liegt die Insel im tiefblauen Meer – umgeben von schneeweissen Stränden, umhüllt von der angenehm warmen Luft des ewi-gen Sommers, der Mauritius das ganze Jahr über zu einem attraktiven Reiseziel macht. So attrak-tive Ganz-Jahres-Destinationen mit einer derart grossen Vielfalt an Aktivitäten gibt es nur sehr wenige auf der Welt. Und kaum eine ist so be-quem und täglich von Europa aus erreichbar wie Mauritius.

Seinen Besuchern offenbart sich auf kleinstem Raum eine Landschaft in phantastischen Formen: Bizarre Steilwände erloschener Vulkane erheben sich im zentralen Hochland gegen den blauen Himmel. Ein reicher Teppich üppiger tropischer Vegetation bedeckt Berge und fruchtbare Ebenen. Mit seinen seltenen Tieren, Blumen in leuchten-den Farben, Urwaldriesen und Früchten ist Mau-ritius ein Mekka für Naturfreunde. Umrahmt wird diese exotische Pracht von einer kilometerlangen Küste, die grösstenteils aus Sandstränden be-steht.

Um sie herum ein fast vollständiger Schutzwall aus Korallenriffen, hinter dem sich warme Lagu-nen gebildet haben, deren kristallklares Wasser

MauritiusNicht ohne Stolz nennen die Mauritier ihre Heimat «Paradies im Indischen Ozean».

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«Einmal im Leben muss jeder nach Vail und Be-aver Creek», sagt Daniel Mahrer. Wenige Skige-biete haben den früheren Schweizer Ski-Cham-pion so beeindruckt, wie die beiden Top-Resorts westlich von Denver. Das Skigebiet ist riesig, der «Champagne Powder» in den legendären Back Bowls trockener als James Bonds Lieblingsmar-tini und Blue Sky Basin schlicht ein Traum. Vail allein ist schon der Hammer, zusammen mit sei-nem Schwesterresort Beaver Creek sprengt es alle Vorstellungen.

tRAUmPAAR: vAIL UND BEAvER CREEkAls grösstes Skigebiet des Kontinents ist Vail die Ikone des Skisports in Nordamerika, sein Schwes-terressort Beaver Creek bis heute der Massstab für alle anderen Resorts. 2015 wird das Luxus-Winter-Wonderland der Schönen und Reichen das Herz der alpinen Ski-WM sein. Die meisten Rennen werden vor seiner Bilderbuch-Kulisse ausgetragen. Vails kleine Schwester bietet nicht nur Luxushotels, beheizte Gehwege, Rolltreppen, Top-Service und Genussabfahrten, sondern auch sportliche Herausforderungen. «Und die nicht nur für Rennfahrer», betont Mike Williams. Mike arbeitet seit Jahrzehnten als Skilehrer in Vail und Beaver Creek.

BIRDS oF PREy UND RAPtoREr kennt jede Ecke der Gebiete und die ultima-tive Herausforderung für sportliche Skiurlauber – die Rennstrecken für die WM 2015. Die Män-ner-Abfahrt Birds of Prey mit einer Neigung von bis zu 45 Prozent wurde von Bernhard Russi kon-

zipiert. Sie gilt als eine der anspruchsvollsten im Ski-Weltcup. Gemeinsam mit der neu gestalteten Damen-Abfahrt Raptor wird sie das Herzstück der WM 2015 werden. Bis auf die Entscheidung im Nationalteam-Event werden alle WM-Rennen in Beaver Creek ausgetragen, das mit Shuttlebussen perfekt an das nur rund 20 Minuten entfernt lie-gende Vail angebunden ist. ERöFFNUNGSFEIER IN vAIL – SCHLUSSFEIER IN BEAvER CREEkDie Ski WM 2015 beginnt am 2. Februar 2015 mit der Eröffnungsfeier im Golden Peak-Stadion in Vail. Die WM endet nach dem Herren-Slalom am 15. Februar mit der Abschlussfeier im Red Tail-Stadion in Beaver Creek.

mIt kNECHt REISEN INSHoUSE oF SwItzERLANDWährend der WM-Tage wird das House of Switzerland der zentrale Treffpunkt für das Schweizer Team sein. Das Schweizer Haus soll als eine Art kleine Botschaft der Eidgenossen-schaft in Vail eine Begegnungsstätte für die Sportler, Trainer und Betreuer, Fans, Sponsoren, Medien und die Vertreter von Swiss-Ski werden. Im Haus werden alle Rennen zu sehen sein. Das Schweizer Fernsehen sendet täglich live für die drei Programme, SRF, RTS und RSI aus dem House of Switzerland. Star-Köche werden die Gäste mit Schweizer Spezialitäten im gemütli-chen Chalet verwöhnen, in dem hoffentlich zahl-reiche Medaillen für das Swiss-Ski-Team gefeiert werden können.

Skifahren in Colorado ist VAILmeisterlich Gigantisch, einzigartig, unvergleichlich! «Vail ist einfach super», sagt Ski-Superstar Lindsey Vonn über ihre Heimat, in der sich 2015 die besten Skifahrer der Welt bei der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Colorado messen. Zu Lindsey Vonns Heim-WM bietet knecht reisen in Kooperation mit Ochsner Sport einzigartige Skireise-Pakete mit Eintrittskarten zu den Rennen und exklusivem Zugang ins House of Switzerland in Vail an.

Ihr reIseproGramm

1. Tag Individuelle Anreise nach Denver Transfer von Denver nach Vail, organisiert von knecht reisen

2.-7. Tag Ski-WM in Vail Geniessen Sie die einmalige Atmosphäre, Unterkunft im Hotel Sebastian‘s

8. Tag Transfer von Vail nach Denver, anschliessend individuelle Abreise Verlängerungstage auf Anfrage möglich

InklusIve

7 Nächte im The Sebastian`s inkl. FrühstückTransfers Denver-Vail-Denver

Ochsner Sport Travel Package:Zutritt zum «House of Switzerland 2015» an einem Abend inkl. NachtessenEintritte für Rennen während Ihres Aufenthaltes Skijacke aus aktueller Kollektion von Fila Ochsner Sport Reiseleitung vor Ort

Nicht eingeschlossen:Persönliche Auslagen wie Skipässe etc.

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preis ChF 8'750 pro person

Flug in Economy Klasse, sämtliche Transfers, Ski-pässe für 2 Tage in Lake Louise, 3 Übernachtun-gen im Post Hotel, inkl. Frühstück, 5 Tage Heli-skiing inkl. 21'780 Höhenmeter & Vollpension, LVS, Guide, eine Übernachtungen in Calgary inkl. Frühstück.

ZuschlägeFlughafentaxen CHF 580Einzelzimmer CHF 8801000 Höhemeter CAD 130 + Taxen

Ende eines grossartigen Skitages geht der Spass auch in der Lodge weiter, wo Sie mit Ihren neuen Skifreunden und unseren exzellenten Mitarbei-tern Kontakte knüpfen können. Eine Woche in den Gothics ist stets ein unvergessliches Erleb-nis! Die behagliche Lodge besteht aus 35 Zim-mern. Zahlreiche Einzelzimmer – je mit gemein-samer Dusche - kommen den Individualisten ent-gegen.

LAkE LoUISE Vier Berge mit über 100 bezeichneten Pisten und mehreren tausend Quadratkilometer offener Pla-teaus. Für die Experten bieten die «Back Bowls» auf der Nordseite einen Genuss der Extraklasse. Acht Kilometer ist die längste Abfahrtsstrecke - spektakuläre und abwechslungsreiche Pulver- und Firnhänge, ein Panorama zum Ausflippen. Unsere Unterkunft für die ersten drei Nächte ist das Relais & Château Post Hotel Lake Louise, wel-ches höchste Gemütlichkeit bietet. Vorwiegend aus Holz erbaut und mit Liebe und Details einge-richtet, garantiert das Post Hotel einen unver-gesslichen und nicht alltäglichen Aufenthalt in Kanadas Winter.

CmH GotHICSIn diesem Areal, das zu den grösseren CMH-Ge-bieten gehört, geniessen die Fahrerinnen und Fahrer ein reiches Spektrum an hervorragenden Waldabfahrten, offenem Alpingelände und spek-takulären Gletscher-«Runs». Dank mehreren Mi-kroklimazonen haben Skifahrer unabhängig von den Wetterbedingungen, der Schneestabilität oder den Skibedingungen zahlreiche Wahlmög-lichkeiten. Bei unserer mit erfahrenen Guides und Piloten besetzten Kerngruppe stehen Spass und Sicherheit jeden Tag im Vordergrund. Am

Höhenflügeim TiefschneeUnsere begleitete Rundreise von Ski-Profi Dani Mahrer und Stöckli-Ski.

26. März 2015 Flug nach Calgary mit Air Canada in Economy Klasse

26.–29. März 2015 Aufenthalt im Post Hotel Lake Louise inkl. Frühstück 27.–28. März 2015 Skifahren in Banff / Lake Louise

29. März – 03. April 2015 5 Tage Heliskiing @ CMH Gothics 03.–04. April 2015 Übernachtung im Delta Calgary Airport Hotel inkl. Frühstück 04. April 2015 Rückflug in die Schweiz 05. April 2015 Ankunft in Zürich

«Auf fast allen Kontinenten der Welt bin ich als Spitzen-sportler in den Speed-Diszip-nen auf schmalen Brettern – die für mich die Welt bedeu-teten – unterwegs gewesen. Heute ist das Heli-Skiing in Kanada jedes Mal von neuem ein Höhepunkt! Bei CMH Heli-Skiing wurde ich in den letzten sechs Jahren noch nie enttäuscht.»

Weitere Informationen:

CMH Gothics Lodge S. 54

Banff/Lake Louise S. 128

Post Hotel S. 132

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«Für diese Reise im März keh-re ich der pickelharten Renn-unterlage den Rücken. Statt-dessen erwartet mich flockig weicher Champagne-Powder mit atemberaubenden Alpi-nabfahrten. Schweben und schwingen Sie mit mir durch unberührte, in weisse Watte gepackte Wälder, und shred-den die langen Gletscherab-fahrten. Think Snow!»

preis ChF 8'750 pro person

Flug in Economy Klasse, sämtliche Transfers, 7 Tage Heliskiing inkl. 30'500 Höhenmeter & Voll-pension, LVS, Guide, zwei Übernachtungen in Calgary inkl. Frühstück.

ZuschlägeFlughafentaxen CHF 575Einzelzimmer CHF 12901000 Höhemeter CAD 130 + Taxen

CmH CARIBooSWie der einst als Goldgräbergebiet berühmten Gebirgskette inmitten hoher nach Norden ausge-richter Gletscher befindet sich die Cariboo Lodge. Sie ist eine der großartigsten Lodges von CMH und das Skigebiet fasziniert durch endlos weite Alpinabfahrten und beste Waldabfahrten in atem-beraubender Umgebung. Dank der beständig ho-hen Schneemengen des North Thompson Tales, zählen die Cariboos zur besten Heliski Region bis spät in die Saison. Konstanter Schneefall in ei-nem riesigen Skigebiet machen die Cariboos für Newcomer und Experten gleichermaßen attrak-tiv. Als Mutter Natur das Cariboo Gebirge er-schuf, dachte sie mit Sicherheit ans Skifahren! Die 1974 erbaute Cariboo Lodge ist das einzige abgeschiedene Bergdomizil im gesamten Cari-boo-Bereich, einem unserer nördlichen Skige-biete.

Weitere Informationen:

CMH Cariboos Lodge S. 50

Heliskiing mit Patrick Küngund SalomonUnsere begleitete Rundreise vom besten Speed Ski-Profi der Schweiz der Saison 13/14 Patrick Küng und Salomon.

03. April 2015 Flug nach Calgary mit Air Canada in Economy Klasse

03.–04. April 2015 Übernachtung im Delta Calgary Airport Hotel inkl. Frühstück 04. April 2015 Transfer in die Cariboo Lodge

05.–10. April 2015 6 Tage Heliskiing @ CMH Cariboos 11. April 2015 Transfer Flughafen Calgary 11. April 2015 Rückflug in die Schweiz 12. Apil 2015 Ankunft in Zürich

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«Aficionado heisst übersetzt Liebhaber. Auch nach 25 Jah-ren als passionierter und treuer Liebhaber des Heliski-ings, freue ich mich wie beim ersten Powder Dream diese Leidenschaft mit Gleichge-sinnten zu zelebrieren und gelegentlich auch mal in Nos-talgie zu schwelgen.»Kenny Prevost

Preis CHF 9'500 pro Person

Flug in Economy Klasse, sämtliche Transfers, 7 Tage Heliskiing inkl. 30'500 Höhenmeter & Voll-pension, LVS, Guide, zwei Übernachtungen in Calgary inkl. Frühstück. Wichtig! Minimale Teil-nehmerzahl 22 Personen.

ZuschlägeFlughafentaxen CHF 625Einzelzimmer CHF 12951000 Höhemeter CAD 130 + Taxen

Feiern Sie diese beiden Geburtstage mit den Jubilaren: Mit CMH, dem Erfinder des Heliskiing-Business, und knecht reisen, dem Pionier für Ski- und Snowboard-Ferien in der Schweiz. Wo? Natürlich am denkbar besten Ort für diese beiden Jubiläen – in einer Heliskiing-Lodge von Canadian Mountain Holidays (CMH) in Kanada, nämlich in der Monashee Lodge, inmitten eines der besten Heliskiing- und Heliboarding-Gebiete der Welt.

Begleitet wird diese Jubiläumsreise durch Kenny Prevost, welcher der Initiant unseres Winterpro-grammes ist.

Afi cionado!In diesem Winter haben wir allen Grund zum Feiern! Heli-skiing wird 50 Jahre alt und das erste Nordamerika-Skiprogramm von knecht reisen startete vor 25 Jahren.

13. März 2015Flug nach Calgary mit Air Canadain Economy Klasse

13.–14. März 2015Übernachtung im Delta Calgary Airport Hotelinkl. Frühstück

14. März 2015Transfer in die Monashee Lodge

14.–21. März 20157 Tage Heliskiing @ CMH Monashees

21. März 2015Transfer Flughafen Calgary

21.–22. März 2015Übernachtung im Delta Calgary Airport Hotelinkl. Frühstück

22. März 2015Rückflug in die Schweiz

23. März 2015Ankunft in Zürich

Weitere informationen:

CMH Monashees Lodge S. 60

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SalomonBackcountryDaysUnsere begleitete Rundreise mit Bergführer Chrigel Aschwanden und Salomon.

11. April 2015 Flug nach Keflavik anschliessender Bustransfer zum Indlandsflug-platz in Reykjavik, Flug nach Akureyri

11.–15. April 2015 Aufenthalt in Olafsfjordur 12.–17. April 2015 5 Skitourentage, 1 Cat-Skiing Tag

15.–17. April 2015 Aufenthalt in Akuryeri 17. April 2015 Bus- und Flugtransfer nach Reykjavik 17.–18. April 2015 Übernachtung in Reykjavik 18. Apil 2015 Rückflug nach Zürich

«Erobern Sie mit uns Skitouren-Neuland am Rande der Arktis!» Chrigel Aschwanden, Schweizer Bergführer

Preis CHF 4'995 pro Person

Flug in Economy Klasse, Transfers, 6 Übernach-tungen inkl. sämtliche Mahlzeiten, 1 Nacht Rey-kavik inkl. Frühstück, 1 Tag Cat Skiing, 5 Touren-tage, Tourenausrüstung, Schweizer Reiseleitung,Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen.

ZuschlägeFlughafentaxen CHF 575

Mächtige Vulkane, gigantische Geysire, heisse Quellen, mystische Nordlichter und lange Früh-lingstage – Island ist eines der faszinierendsten Län-der der Welt und einer der grössten Geheimtipps in der Skitourengeher-Szene.

Unser Skitourengebiet befindet sich auf der Tröllas-kagi-Halbinsel im Norden Islands nordwestlich der Stadt Akureyri und nur rund 40 Kilometer vom Nördlichen Polarkreis entfernt. Die sehr gebirgige Halbinsel ist eingebettet zwischen den beiden Fjor-den Eyjafjördur und Skagafjördur. Dank des war-men Golfstroms ist das Klima auf Island milder als in anderen Regionen dieser Breitengrade.

Im Winter pendeln die Temperaturen um die Null-gradgrenze, auch wenn es auf den Gletschern deut-lich kälter wird. Viele Berge erreichen Höhen von über 1000 Metern. Die höchste Erhebung ist der 1538 Meter hohe Kerling, der höchste Berg aller Küstenregionen Islands. Neben Vulkanen prägen die eiszeitlichen Gletscher die Landschaft mit schmalen Tälern.

Grössere Siedlungen liegen hier nur an der Küste. Aufgrund der nördlichen Lage und der schmalen Täler, welche die Stürme etwas abhalten und ver-hindern, dass der Schnee verweht, ist die Schnee-lage auf Tröllaskagi im Winter die Beste auf ganz Island. Dank der geografischen Lage und der klima-tischen Verhältnissen ist die Schneedecke im Früh-jahr relativ stabil, was sich positiv auf die Lawinen-gefahr auswirkt.

Dies und die aussergewöhnliche Berglandschaft macht die Troll-Halbinsel für uns zu einem Skitou-rengebiet von Weltklasseformat. Erobern Sie mit uns Skitouren-Neuland am Rande der Arktis!

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Das Programmangebot ist vielseitig und für Je-dermann. Keine Angst: Nur die Landschaft ist ex-trem, die Anforderungen an die Reiseteilnehmer sind es nicht. Auch mit weniger Backcountry-Er-fahrung können Sie problemlos an den Tagesaus-flügen in die Gebirgsregionen teilnehmen. Die Gruppen werden nach Erfahrung eingeteilt. Cracks können ihre Limits ausloten, während we-niger erfahrene oder kondititionsstarke Skifahrer nicht unter Druck geraten.

Es ist 19 Stunden am Tag hell – genug Zeit also für viele verschiedene Ausflüge ganz nach Ihrem Ge-schmack. Sie entscheiden, wohin und wie hoch hi-nauf es gehen soll, wie lange Sie draussen sind und wann Sie mal einen Tag Pause brauchen - kein Pro-blem! Auf dem Clipper gibt es ein umfassendes Al-ternativprogramm mit Vorträgen von Historikern, Ornithologen und Meeresbiologen. So lernen Sie Ihr Reiseziel bestens kennen und können Ihr neues Wissen bei der nächsten Exkursion bereits anwenden.

Das Abenteuer Ihres Lebens startet in Ushuaia am Südzipfel Argentiniens. Hier treffen Sie erstmals die gesamte Gruppe und das Reiseleiter-Team. Sie lernen Ihre Ski-Compañeros kennen und bekom-men beim gemeinsamen Dinner einen ersten Ein-druck von dem, was Sie unterwegs erwartet.

Die 13 Tage dieser Reise werden Sie nie mehr vergessen. Nach diesen 13 Tagen wird Ihr Leben nicht mehr so sein, wie es war, denn Sie werden Ihre alte Umgebung von nun an ganz anders wahrnehmen. Sie haben ein Abenteuer hinter

sich, das seinesgleichen sucht: Kein Massen-tourismus, sondern ein individuell abge-

stimmtes Programm, bei dem alles kann und nichts muss.

Begeisterte Outdoorer und ein Team aus professionellen Gui-des und Wissenschaftlern be-gleiten Sie auf Ihrer Reise an einen der exotischsten, ein-samsten und überwältigends-ten Orte unseres Planeten. Auf der Sea Adventurer fah-ren Sie durch die Antarktis. Täglich sind Sie auf dem eisi-

gen Festland des Südkonti-nents unterwegs, um For-

schungsstationen zu besichti-gen, Pinguin-Kolonien zu beobach-

ten oder um Backcountry-Skitouren in die Gletschergebirge zu unterneh-

men. Die Gipfel ragen direkt aus dem Wasser empor und sind zwischen 150 und

gut 900 Meter hoch.

Eine Kreuzfahrt ans Ende der Welt Wie oft hört man von einer Reise ans Ende der Welt? Meist liegt dieses «Ende der Welt» aber gar nicht so weit entfernt. Oft ist nur eine bevölkerungsarme oder weniger entwickelte Region der Erde gemeint. Wir aber bringen Sie wirklich ans Ende der Welt! An einen Ort, an dem es keine Bevölkerung, keine Landesflaggen, keine Regierung gibt. Entdecken Sie auf unserer Abenteuer-Kreuzfahrt in die Antarktis mit Ski- und Expeditions-Touren eine faszinierende Welt aus Schnee, Wasser und Eis.

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THe insider

Die Sea Adventurer - früher Cliff Adventurer genannt - ist mit der „Ice Class 1A“ echter Eis-brecher mit Top-Ausstattung. Das Schiff wurde 1975 gebaut, 1998 für 13 Millionen US-Dollar komplett überholt und 2014 wurden sämtliche Zimmer renoviert und neu möbliert. Der 100 Meter Riese fährt unter der Schiffsflagge Baha-mas und schafft bis zu 12 Knoten (rund 6m/sec). 72 Nord-Amerikanischen Crewmitglieder kümmern sich um bis zu 117 Gäste.

Preis ab CHF 10'552 pro Person

13-tägige Antarktis Expedition inkl. Vollpension an Board, Ausflüge und Guides.

Details siehe Preisbeilage Seite 29

Am Tag drauf geht es auf den Sea Adventurer und sie durchfahren in Begleitung von Walen und Meeresvögeln den Beagle-Kanal und die Drake-Passage. Per Zodiac geht es dann an Land. Jeden Tag steht ein anderer Trip auf dem Programm: Mal wandern Sie durch die atemberaubenden Landschaften des antarktischen Kontinents, mal besuchen Sie Pinguin-Kolonien oder Forschungs-stationen, in denen Sie erfahren, wie die Antark-tis entdeckt und erforscht wurde und wie das Le-ben in den Stationen aussieht.

Am nächsten Tag klettern Sie auf einen Inselberg, der steil aus einer Eiswüsten-Landschaft empor-steigt, die Sie zuvor nicht für real gehalten hät-ten. Schnee, Eis und Wasser soweit das Auge reicht. Um Sie herum tummeln sich hunderte Pin-guine, aber keine Menschenseele weit und breit.Wenn Sie dann erstmals die Ski anschnallen, be-ginnt das ultimative Abenteuer. Auf Backcountry-

Skitouren über Eiskanäle und Gletscher sehen Sie Killerwale und Seeleoparden, die eiskalten Jäger der Antarktis. Am Ende jedes Tages kehren Sie auf den Clipper zurück, sitzen gemeinsam beim Nachtessen zusammen, tauschen die ersten Ge-schichten und Erlebnisse aus und schauen in ei-nen unfassbar schönen Sternenhimmel.

Der nächste Tag birgt bereits ein neues Aben-teuer: Sie wandern über Eisschollen, fahren mit dem Zodiac die Küste entlang und lassen sich die frische eiskalte Luft ins Gesicht blasen. Oder sie bleiben einfach mal an Bord und geniessen, in warme Decken gehüllt die dramatische Land-schaft.

reiseablauf 7.–19.11.2015

07. November 2015: Ankunft in Ushuaia, Einführung von den Guides Fakultativer Trekking-Ausflug in den Nationalpark

08. November 2015: Einschiffung auf die Sea Adventurer Fahrt durch den Beagle Channel 09.–10. November 2015: Durchquerung der Drake Passage

11. November 2015: Skifahren und Trekking Neko Harbour Ausflüge mit Zodiac Schlauchboot 12. November 2015: Skifahren und Trekking Anvers und Wenke Islands Besichtigung des Port Lockroy Museums und eines Pinguin-Habitats 13. November 2015: Besuch einer Pinguinen-Kolonie in Georges Point 14. November 2015: Skifahren und Trekking in Paradise Bay Ausflüge mit Zodiac Schlauchboot zur Pinguin-Kolonie und Almirante Brown Station 15. November 2015: Besichtigung der Ukrainischen Vernadsky Wissenschafts- Zentrum. Orka- und Leopardenrobbe-Watching 16. November 2015 Ski-Abfahrten und Schiffsfahrt in Charlotte Bay 17.–18. November 2015 Durchquerung der Drake Passage 19. November 2015 Ausschiffung in Ushuaia

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auch im aktuellen Warren Miller-Film mitwirkte, gibt gern den ein oder anderen Tipp.

KesTeNHOlZ: «KeiNe sOrGe, es WirD KeiNe eXTreM-TOur»Berührungsängste muss man bei dem sympathi-schen Top-Sportler keine haben - und auch keine Angst, dass die Tour zu extrem wird. «Keine Sorge. Man sollte schon gut fahren können, um Hokkaido so richtig geniessen zu können, aber wir werden da nicht von Cliffs springen», betont Kestenholz, dem es auch darum geht, einfach eine gute Zeit mit

sCHNee, sCHNee, sCHNee Hokkaido steht für Schnee, Schnee, Schnee. Oft versinken die Vulkankegel der Insel förmlich un-ter der weissen Pracht. «Das ermöglicht Freeriden vom Feinsten», schwärmt Kestenholz, der mit den knecht reisen-Gästen durch Bambus- und Birken-wälder powdern und faszinierende Hänge auf Vul-kanflanken hinabgleiten wird. Für ambitionierte Skifahrer und Snowboarder wird die Reise mit dem Weltklasse-Snowboarder, der 1998 bei den Olym-pischen Winterspielen in Nagano Bronze gewon-nen hat, unvergesslich. Kestenholz, der als Athlet

Japan-Powder-Trip mit Free-Ride Profi Ueli Kestenholz nach Hokkaido Einmal im Leben in Japans Powder-Paradies Hokkaido durch den Tiefschnee zu schweben, ist nur den wenigsten Skifahrern und Snowboardern vergönnt. Einmal zusammen mit dem Schweizer Crossover Athlet Ueli Kestenholz auf den Berg zu gehen, werden noch weniger erleben. knecht reisen ermöglicht Ihnen beides. Der Tausendsassa des Schweizer Sports begleitet eine exklusive Gruppe von leidenschaft-lichen Wintersportlern nach Japan. Verpassen Sie nicht den Trip Ihres Lebens!

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Preis CHF 5'770 pro Person

Sämtliche Flüge und Transfers, 7 Übernachtun-gen in Unterkünften im mittleren Preissegment, Basis Doppelzimmer, inkl. Frühstück, Guide an den 5 Skitagen, Skipässe 5 Tage, 1 Tag Cat Ski-ing mit Guide, Exklusive Betreuung durch Ueli Kestenholz inkl. Film + Fotoaufnahmen, Mindest-teilnehmerzahl: 6 Personen.

Zuschlag Flughafentaxen: CHF 650Vorankündigung Japan Powder Trip 2016

21. bis 30. Januar 2016

der Gruppe zu haben, Japans faszinierende Kultur und Landschaft zu erleben und abends auch ein-fach mal nett zusammenzusitzen.

POWDerN auf DeM «sPielPlaTZ Der GÖTTer»Die Reise führt in zwei der schneereichsten Ge-biete Hokkaidos. Zum Auftakt geht es zu einem 4-tägigen Aufenthalt in Niseko, wo das leicht er-reichbare Terrain neben den Pisten und benach-barte Regionen gefahren werden. Niseko ist welt-weit für seinen hohen Schneefall mit durchschnitt-lich rund 15 Metern pro Saison bekannt. Dann

geht es weiter zum Daisetsuzan Nationalpark in das Gebiet Asahidake, wo der höchst gelegene Vul-kan der Insel liegt. Von den Nachfahren der Urein-wohner wird das Gebiet «Kamui Mintara» («Spiel-platz der Götter») genannt. Dort können Sie Ihre Tiefschneeträume in den gewaltigen Schneemas-sen ausleben und den Tag in einer der heissen Quellen ausklingen lassen. Abends wartet dann die hervorragende japanische Küche auf Sie.

reiseablauf 22.–31. JaNuar 2015

22. Januar 2015Flug Zürich – Japan

23. Januar 2015Ankunft in Tokio und Weiterflug nach Sapporo. Transfer nach Niseko, dem Tiefschnee Mekka von Japan.

24. Januar 2015Auf geführten Routen lassen Sie die Grenzen von Niseko hinter sich, um den berühmten Hokkaido-Tiefschnee zu erleben. Die atemberaubende Sicht auf das japanische Meer und Mt. Yotei, Hokkaidos Fuji des Nordens, sind nur eines der vielen Highlights. Lichte Birkenwälder bieten Waldabfahrten auf höchstem Niveau.

25. Januar 2015Abstecher nach Rusutsu für unvergessliche Tiefschnee-Abfahrten

26. Januar 2015Cat Skiing – einer der Höhepunkte dieser Safari – erwartet Sie heute in einem grossartigen Gelände mit Schneefall der Grössenordnung XXL.

27. Januar 2015Weiterreise an Hokkaidos Westküste ins Skigebiet Asahidake. Auf dem Weg gibt es noch einen Abstecher ins Skigebiet von Teine. Übernachtung in Asahikawa.

28. Januar 2015Skifahren in Asahidake. Eine Seilbahn erschliesst den Berg, der Sie mit langen Abfahrten (500 Höhenmeter) durch alte Fichtenwälder verwöhnt. Die Waldabfahrten werden durch einen Sessellift auf der vorderen Bergflanke bedient.

29. Januar 2015Skifahren und Snowboarden in Asahidake.

30. Januar 2015 Transfer nach Sapporo und Weiterflug nach Tokio. Nach einer Stadt-Rundfahrt geht es zum Farewell-Nachtessen in ein traditionelles Izakaya-Restaurant. Izakaya bedeutet so viel wie “Sake Laden zum Sitzen”. Übernachtung in Tokio.

31. Januar 2015Transfer zum Airport und Flug Tokio – Schweiz.

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knecht reisen ist der Spezialist unter den Schwei-zer Reiseveranstaltern – und das nicht nur für Ski- und Snowboard-Reisen. Unsere Experten sind auf der ganzen Welt unterwegs, um die schönsten Orte, die besten Unterkünfte, die fas-zinierendsten Aktivitäten und die bequemsten Reisemöglichkeiten für Sie zu finden.

Das Beste vom Besten präsentieren wir Ihnen in unseren Spezialkatalogen. Überzeugen Sie sich selbst und entdecken Sie Klassiker, Newcomer und so manchen Geheimtipp. Wir sind Ihre Spe-zialisten für Nordamerika, Zentralamerika und die Karibik, für Südamerika, das südliche Afrika und Australien genauso wie für Kreuzfahrten und Sprachreisen.

Unsere Reisewelt. knecht reisen und Latino Travel sind die beiden Marken in der Knecht Reisegruppe, die sich ganz auf Fernreisen spezialisiert haben. So unterschiedlich die Zielgebiete auch sind, eines ist beiden Firmen gemeinsam: Die Leidenschaft für Destination und Produkt.

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Weitere informationen:

Arctic Heliskiing S. 96

Preis CHF 10'500 pro Person

Flug in Economy Klasse, sämtliche Transfers, 6 Übernachtungen in der Klængshóll Lodge inkl. Vollpension, 6 Tage Heliskiing inkl. 25'000 Hö-henmeter, Bergführerleistung, LVS-Gerät, Pick-nick-Lunch während des Heliskiings, 1 Über-nachtung in Reykjavik mit Frühstück

ZuschlägeZusätzl. Flugstunde EUR 2'200 / Gruppe

Das Highlight aber ist und bleibt das Skifahren und Snowboarden am Rande der Arktis. Wer gerne Firnschnee oder steilere Flanken von bis zu 45° Grad Neigung fährt, wird hier sein Para-dies finden. Es muss nicht immer flockiger «Champagne-Powder» wie in Kanada sein. Auch Firnschnee-Abfahrten vor der atemberaubenden Kulisse Islands sind unvergessliche Erlebnisse.

Gehen Sie mit dem Ski-Champion auf eine unver-gessliche Heliskiing-Tour ganz ohne Jetlag und verspurte Hänge. Tauchen Sie nach nur 4,5 Flug-stunden in eine bizarre arktische Welt am nörd-lichen Polarkreis ein. Franco Cavegn freut sich auf Sie und auf Island: «Nach vielen Jahren in Ka-nada ist es jetzt einmal Zeit für eine neue Heraus-forderung. Und wenn Warren Miller Teile seines 2013er-Films auf Island gedreht hat, dann wird dies seinen Grund haben!», meint der frühere Ab-fahrtsspezialist.

Heisse Quellen, Feuer speiende Vulkane, riesige Gletscher und mystische Landschaften - erleben Sie die ganze Faszination Islands mit grandiosen Heliskiing-Abfahrten bis hinunter ans Eismeer und einer Runde Golf um Mitternacht! Wenn Sie nicht mit dem Heli unterwegs sind, können Sie auch zu Vulkan-Touren aufbrechen, in den hei-ssen Quellen baden oder Wale beobachten.

Helskiing inIsland mit Ski-Star FrancoCavegnHeliskiing auf Island zwischen Vulkanen und Fjorden? Klingt aufregend – und das ist es auch! Selbst für Champions wie den früheren Schweizer Weltcupra-cer Franco Cavegn, der in diesem Winter erstmals eine Gruppe von knecht reisen-Gäste auf die Insel aus Feuer und Eis begleitet.

11. April 2015 Flug nach Reykjavik, Transfer zum Inlandsflughafen und Weiterflug nach Akureyri. Transfer ins Skídadalur Tal zur Klængshóll Lodge - eine rustikale Familienfarm mit Charme. 12.–16. April 2015 Heliskiing vom Feinsten. 17. April 2015 Heliskiing bis ca. 15.00 Uhr. Anschliessend Transfer nach Akureyri und Flug nach Reykjavik. Übernachtung in Reykjavik.

18. April 2015 Rückflug nach Zürich.

«Nach den vielen Jahren in Kanada ist es jetzt einmal Zeit für eine neue Herausforde-rung. Wenn Waren Miller und sein Film Team hier gefilmt haben, dann wird dies seinen Grund haben!»

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«Seit fast 20 Jahren fahre ich auf präparierten Pisten eine vorgegebene Strecke. Nun freue ich mich, dieses beson-dere Tiefschnee-Erlebnis mit Ihnen zu teilen und eigene Slalom-spuren zwischen den Bäumen zu ziehen.»

CMH MonasHeesCMH Monashees ist für uns und die vielen «Wie-derholungstäter» eines der weltbesten Skige-biete! Es gibt nichts Aufregenderes als einen Tag Treeskiing in Soards Creek. Das mag an der sel-tenen Mischung weiträumiger, naturbelasse-ner Baumbestände und steiler, nach Norden ausgerichteter und nicht enden wollenden Ab-fahrten liegen.

Die Monashees Lodge ist die neueste der CMH und verfügt über Doppel- und Einzelzimmer, Barbereich, Speiseraum, Fitnessgeräte, Kletter-wand, Skishop, Massage, Whirlpool und Sauna.

Heliskiing in Kanada mitDidier CucheUnsere begleitete Rundreise von Ski-Profi Didier Cuche

13. Februar 2015 Flug nach Calgary mit Air Canada in Economy Klasse

13.–14. Februar 2015 Übernachtung im Delta Calgary Airport Hotel inkl. Frühstück 14. Februar 2015 Transfer in die Monashees Lodge

14.–21. Februar 2015 7 Tage Heliskiing @ CMH Monashees 21. Februar 2015 Transfer Flughafen Calgary 21.–22. Februar 2015 Übernachtung im Delta Calgary Airport Hotel inkl. Frühstück 22. Februar 2015 Rückflug in die Schweiz 23. Februar 2015 Ankunft in Zürich

Weitere Informationen:

CMH Monashees Lodge S. 60

Preis CHF 13'400 pro Person

Flug in Economy Klasse, sämtliche Transfers, 7 Tage Heliskiing inkl. 30'500 Höhenmeter & Voll-pension, LVS, Guide, zwei Übernachtungen in Calgary inkl. Frühstück.

ZuschlägeFlughafentaxen CHF 625Einzelzimmer CHF 12951000 Höhemeter CAD 130 + Taxen

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Der Wegweiser zu Ihrem idealen Snow ResortEin Blick genügt, und schon wissen Sie, ob ein Snow-Resort für Sie ideal ist. Die Klassifizierung der Ski- und Snowboard-Experten von knecht reisen soll Ihnen als praktischer Wegweiser dienen.Sind Sie Crack, Cruiser, Freerider oder Gourmet? Ist Ihnen Après Ski und Nightlife wichtig? Und wollen Sie im Winterurlaub mehr, als nur Skifahren und Snowboarden?

Mit unseren sechs Kategorien und dem Fünf-punktesystem finden Sie schnell Ihr Traum- Resort.

kategoRien:

CRaCks Sportliche und ambitionierte Skifahrer und Snow-boarder, die gerne schnell, anspruchsvoll und viel fahren.

CRuiseR Geniesser, die lieber gemütlich dahingleiten als zu rasen und zwischendurch gern mal eine Pause einlegen.

FReeRideRSkifahrer und Snowboarder, die jede Möglichkeit für einen Abstecher in den Tiefschnee und ins un-präparierte Gelände – sei es innerhalb oder au-sserhalb eines gesicherten Skigebiets - nutzen.

gouRMetSie legen Wert auf gutes Essen und wissen die urchige Beiz genauso zu schätzen wie das Top-Restaurant.

aPRès skiWie schön sind die Hütten, wie bunt die Kneipen-szene und wie cool das Nightlife?

sPeCials/otHeR snoW aCtivitiesWie viel wird neben Skifahren und Snowboarden geboten?

Selbstverständlich schliessen sich unsere Kate-gorien Cracks, Cruiser und Freerider nicht gegen-seitig aus. Im Laufe eines Tages kann man einige Stunden wie ein Crack fahren, dann zum Freeri-den gehen und den Tag als Cruiser ausklingen lassen. Viele Schneeresorts, Cat- und Heliskiing-Areale sind denn auch für alle Skifahrer- und Snowboarder-Typen geeignet - wenn auch unter-schiedlich gut. Dies wollen wir Ihnen mit unse-ren Kategorien und dem Punktesystem auf einen Blick zeigen.

Punktesystem

= nicht geeignet = wenig geeignet = geeignet = gut geeignet = sehr gut geeignet = perfekt geeignet

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Fotolounge.ch

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Interview Patrik Wiederkehr Wie gut muss ich sein fürs Heli-skiing? «Weit weniger gut als Sie glauben!», sagt Patrik Wieder-kehr. Und er muss es wissen. Schließlich ist Wiederkehr Leiter der Suvretta Snowsports School St. Moritz.

Wie gut Muss Man skiFaHRen odeR snoWboaRden, uM zuM Heliski geHen zu können?Man sollte im Skigebiet rote Pisten sicher beherr-schen und sich auch auf schwarzen Pisten wohl-fühlen.

Muss Man geländeeRFaHRung MitbRingen?Das ist natürlich hilfreich, aber nicht unbedingt-Bedingung. Beim Heliksiing werden die verschie-denen Gruppen nach ihren Fähigkeiten einge-teilt. Routinierte Guides sorgen dafür, dass weni-ger erfahrene Gäste am Anfang nicht überfordert werden. Einige Anbieter haben ja auch spezielle Einsteiger-Programme im Angebot.

sollte Man siCH auF das Heliskiing voRbeReiten?Wer bislang wenig Off-Piste gefahren ist, sollte dies vor dem ersten Heliskiing-Tag im normalen Skigebiet am besten mit einem Skilehrer oder Bergführer ausprobieren. Das geht in Kanada überall und natürlich auch zu Hause in den Al-pen. Wir und viele andere Skischulen bieten das an.

Wie Fit Muss Man sein?Eine gute körperliche Grundfitness sollte schon vorhanden sein. Wer regelmäßig Sport treibt, ist ganz sicher fit genug. Ein bisschen Ausdauer- und Krafttraining zur Vorbereitung schadet natür-lich nicht. Je mehr Kondition man hat, umso bes-ser ist esund umso mehr kann man die herrliche Umgebung und das einmalige Erlebnis geniessen. Aber keine Angst: Wer müde wird, kann ja auch beim Heliskiing mal etwas früher aufhören.

Helfetia ermöglicht Kindern für sie sonst unerschwinglicheSki-FerienSki- und Snowboard-Ferien sind traumhaft schön – gerade auch für Kinder. Aber nicht jede Fami-lie hat das Geld dafür. Um auch wirtschaftlich oder sozial benachteiligten Kindern in der Schweiz das unvergessliche Erlebnis einer Ski-Freizeit zu ermöglichen, haben vor drei Jahren ei-nige leidenschaftliche Wintersportler den Verein Helfetia gegründet. Der Verein finanziert für die Kinder Anreise, Unterbringung, Verpflegung, Ski-Ausrüstung und Ski-Kurs in St. Moritz.

«Wir wollen die Kinder dabei nicht nur an die Schneesportarten heranführen, sondern ihnen vor allem das Erlebnis von Natur und Gemein-schaft vermitteln», sagt Helfetia-Geschäftsführer Patrik Wiederkehr. Der Verein wird von zahlrei-chen Unternehmen und Persönlichkeiten aus St. Moritz und der gesamten Schweiz unterstützt. Zudem sammelt Helfetia Spenden auf einem jähr-lichen Benefiz-Event. In diesem Winter ist der Helfetia-Event für den 17. Januar in St. Moritz ge-plant.

Der 2014er Fundraising-Event auf der bekannten el-paradiso-Hütte in St. Moritz war ein Riesener-folg. Der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer Lasse Kjus erzählte Anekdoten aus seiner Karri-ere und Voice of Switzerland-Juror Philipp Fank-hauser sorgte mit seiner Band für Top-Stimmung. Die Tombola, bei der eine streng limitierte Hub-lot-Uhr mit Helfetia-Logo im Wert von rund 14.000 Franken verlost wurde, brachte stolze 10.000 Franken für die Kinder-Ski-Camps ein.

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Wo Traumabfahrten Alltag sind: Heliskiing im kanadischen Pulverschnee«Champagne Powder», majestätische Bergmassive und urchige Lod-ges mitten in der weissen Wildnis – British Columbia ist das Winter-wunderland für Skifahrer und Snowboarder.

«Wie oft seid ihr in dieser Saison einen unver-spurten Hang gefahren?», fragt Bruce Howatt die neuen Gäste in der Bobbie Burns-Lodge. «So ei-nen Pulverschneehang, in den noch keine einzige Spur gezogen ist?», schiebt der Lodge-Manager von Canadian Mountain Holidays (CMH) hinter-her. Zwei passionierte Tourengeher aus dem En-gadin kommen immerhin auf ein gutes Dutzend, ein Berner zählt fünf, drei Norddeutsche können sich beim besten Willen an kein einziges Mal in diesem Jahr erinnern. «Wir sind allein heute elf solcher Powderruns gefahren», sagt Bruce und fügt strahlend hinzu: «That´s Heliskiing!»

Spielt das Wetter in den Rocky Mountains mit, fahren Heliskier den ganzen Tag jungfräuliche Pulverschnee-Hänge. Die grosse Ausnahme in den Alpen ist in British Columbia Alltag. Und das liegt nicht nur an den gigantischen Schneemen-gen von 20 und mehr Metern pro Jahr.

«Die Flexibilität durch die Hub-schrauber macht Kanada zum Winterwunderland für Tief-schneefans», erklärt der frü-here Schweizer Skistar Didier Cuche.

Selbst Tage nach dem letzten Neuschnee fahren Heliskier und Heliboarder noch in makellosem Gelände, weil die Areale mit durchschnittlich 2200 Quadratkilometern riesig sind. Die grössten sind mit über 9000 Quadratkilometern doppelt so gross wie die Zentralschweiz. Selbst durch-schnittliche Heliskiing-Areale sind zweimal grö-sser als die legendären Skigebiete von St. Moritz, Zermatt, Arlberg, Aspen, Vail und Whistler zu-sammen. Dort sind tausende Skifahrer pro Tag unterwegs, im Gebiet der Bobbie Burns-Lodge in British Columbia nur 33!

Heliskiing ist ein exklusives Vergnügen. Den-noch geht es leger zu. «Heliskier sind keine Snobs, sondern einfach nur leidenschaftliche Ski-fahrer, denen es um ein einzigartiges Skierlebnis geht», sagt der achtmalige Ski-Weltcupsieger Da-niel Mahrer aus Chur. Entsprechend bunt ge-mischt sind die Gruppen in den Helis. Da sitzen Unternehmer und Konzernbosse neben Normal-verdienern, Top-Skifahrer neben klassischen Ski-urlaubern und einige Jüngere zwischen deutlich mehr reiferen Semestern. Der ehemalige Abfahrts-Champion Mahrer mag die ungezwungene Atmosphäre. Und er liebt den magischen Moment, wenn der Heli die Winter-sportler auf einem Gipfel abgesetzt hat, wieder aufsteigt und dann im Sturzflug ins Tal abdreht – und plötzlich absolute Stille herrscht.

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Wie in einer Schneekugel flirren dann im Son-nenlicht funkelnde Schneekristalle durch die Luft. Bis zum Horizont gibt es nichts ausser im-posanten Gipfeln, gigantischen Gletschern und riesigen Tälern mit weiss überzuckerten Wäl-dern. Kein Ort ist zu sehen, kein Haus, keine Stra-sse, kein Strommast – und auch keine Spuren von anderen Skifahrern.«So ein weiter Gletscher ist ideal für den Ein-stieg», sagt Bruce. Für die Gäste sieht es so aus, als würde der Pilot irgend einen Traumhang an-fliegen, doch die Guides überlassen nichts dem Zufall. Alle Landepunkte und Abfahrten sind ge-testet und kartographiert. Morgens um sieben ha-ben die Guides die Wetter- und Schneeberichte studiert und sich mit den anderen Heliskiing-An-bietern in der Region ausgetauscht. «Safety first» lautet das Motto, Konkurrenzdenken gibt es nicht. Nirgendwo sind Guides und Piloten besser ausgebildet, die Sicherheitsstandards höher und

die Gäste intensiver mit Lawinenverschüt-teten-Suchgerät (LVS), Sonde und

Schaufel vertraut gemacht. CMH stattet jeden zudem mit Funk-

gerät und – gegen Gebühr – auch mit einem ABS-

Lawinenairbag aus.

Noch entscheiden-der für die Sicher-heit aber ist die Qualität der Berg-führer. Als Chef-Guide hat Bruce morgens die Ab-fahrten des Tages festgelegt. Den-noch überprüft

der Guide jeder Gruppe vor Ort und

vor jeder Abfahrt nochmals die Ent-

scheidung. Hat er Zwei-fel, wechselt er zu einem

sichereren Hang. Diesmal war Bruces Wahl aber goldrich-

tig: Der Gletscherhang ist sanft ge-neigt, makellos und nicht lawinenge-

fährdet – ideal für den ersten Run. Als ers-ter fährt der Guide, dann taucht einer nach dem anderen in den knietiefen Pulverschnee ein. Bei

jedem Schwung staubt der «Champagne Powder» auf. Beinahe schwerelos surfen die Snowboarder den Hang hinunter, die Skifahrer tänzeln durch den Tiefschnee. Die kostenlos zur Verfügung ge-stellten, breiten Spezialski erleichtern das Tief-schneefahren enorm. Dank der «Fat Boys» schwimmt man im Powder förmlich auf. Heliskiing ist ein Abenteuer, aber längst nicht nur etwas für Super-Skifahrer. «Jeder gute Skifah-rer kann zum Heliskiing kommen», betont Bruce. «Gestresst oder gehetzt wird niemand. Wer mal müde ist, fliegt mittags zurück in die Lodge oder setzt einfach auch mal einen Tag aus», erklärt der CMH-Lodge-Manager. Heliskiing-Spezialisten wie knecht reisen haben zudem spezielle Ein-stiegstouren im Angebot, bei denen man vorsich-tig an das Fahren im Gelände herangeführt wird, bevor man erstmals mit Herzklopfen in den Heli steigt. Das Kribbeln im Bauch gehört dazu – auch für er-fahrene Heliskier. Denn die Schneeverhältnisse ändern sich stetig. Wind und Wetter machen das Fahren im unpräparierten Gelände manchmal zur Herausforderung. Aber auch bei schwierigen Be-dingungen finden Bruce & Co. immer noch Traumhänge. Können die Helikopter wegen Ne-bels, eines Sturms oder extrem starken Schnee-falls mal nicht bis auf die Gipfel fliegen, weichen die Guides in die Wälder aus – zum sogenannten Tree-Skiing. Der Naturslalom durch die Bäume und das Naturerlebnis in den kanadischen Wäl-dern ist für viele unvergesslich. Diese perfekte Mischung aus Waldabfahrten, herausfordernden Steilstücken und offenen Freeride-Hängen macht die Faszination Heliskiing aus. Wie exklusiv man diese erlebt, hängt von der Lodge, dem gebuchten Paket – vom Tagesangebot bis hin zum Wochen-Arrangement – und der Grup-pengrösse ab. Marktführer CMH bietet gleich elf Lodges und Heliskiing mit kleinen oder grossen Helis an. In den grösseren fliegen elf Gäste, in den kleineren vier bis fünf. Ein Hubschrauber steht drei bis vier Gruppen zur Verfügung. Dank des ein-gespielten Systems halten sich die Wartezeiten in Grenzen. Fährt die eine Gruppe gerade ab, fliegt der Heli schon die nächste auf den Gipfel.

Je weniger Skifahrer und je weniger Gruppen ein Heli befördert, umso mehr fährt man. Acht bis zehn Runs pro Tag sind normal, bis zu 15 und

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mehr möglich. Zwischen 30.000 und mehr als 50.000 Höhenmeter in einer Woche sind durchaus üblich – eine Mindestanzahl von Höhenmetern ist immer inkludiert. Wer mehr fliegt, zahlt einen Auf-preis, wer wegen schlechten Wetters weniger fliegt, erhält eine Rückerstattung. Das ist beim Marktführer CMH, dessen Gründer Hans Gmoser das Heliskiing in Kanada 1965 erfun-den hat, nicht anders als bei Boutique-Heliskiing-Anbietern wie Last Frontier Heliskiing. Das Unter-nehmen des ausgewanderten Schweizers George Rosset operiert im hohen Norden British Columbias an der Grenze zu Alaska. Rund um seine zwei Standorte Bell 2 und Ripley Creek hat er 9500 Qua-dratkilometer zur Verfügung – das entspricht ei-nem Viertel der Fläche der Schweiz. In diesem laut LFH «grössten Heliskiing-Areal der Welt» sind nur eine Handvoll Wintersportler unterwegs. LFH fliegt mit kleinen Helis und Fünfergruppen.

Genauso legendär wie der hohe Norden British Columbias ist das Tiefschnee-Dorado Revelstoke.

In dem Städtchen am Columbia River kann man nicht nur mit CMH oder Selkirk Tangiers zum He-liskiing, sondern sich in dem anspruchsvollen Skigebiet auch warmfahren und Catskiing aus-probieren. Beim Catskiing transportieren umge-baute Pistenraupen die Wintersportler hinauf auf die Gipfel, von denen aus die Gruppen von rund zehn Skifahrern und Snowboardern von einem Guide geführt ins Tal gleiten. Unten angekom-men bringt die Pistenraupe sie wieder hinauf. «Die Krönung jedes Kanada-Skiurlaubs aber ist und bleibt Heliskiing», – da sind sich Daniel Mah-rer und CMH-Lodge-Manager Bruce Howatt einig.

Heliskiing-Trips nach Kanada oder nach Alaska zu den Chugach Powder Guides und in die Tor-drillo Mountain Lodge sind sicher Höhepunkte im Leben jedes Schneesportlers. Für ein ähnliches Heliskiing-Erlebnis muss man allerdings gar nicht immer über den grossen Teich. Ganz ohne langen Flug und Jetlag kann man die Faszination Heliskiing auch im hohen Norden Europas erleben

– bei den knecht reisen Partnern Arctic Heliskiing in Island und bei Arctic Elements im schwedischen Lappland und neu auch in Kamchatka.

noCH MeHR zuM skiFaHRen und snoWboaRden in kanada & usaonline bei:

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Heliskiing-Tagebuch Wie läuft eigentlich so ein Heliskiing-Tag ab? Diese Frage wird oft gestellt. Hier sind die Antworten im Powder Dreams Heliskiing-Tagebuch.

anReisetagKaum ist man angekommen, geht das Heliskiing-Abenteuer auch schon los. Nachdem die Zimmer bezogen wurden, heisst es: warme Ski-Kleidung anziehen, Handschuhe und Mütze mitnehmen und raus in den Schnee zum Sicherheits-Trai-ning. Denn beim Heliskiing gilt Safety First!

saFety bRieFingErstklassig ausgebildete Heliskiing-Guides mit vielen Jahren Erfahrung erklären erst die kosten-los zur Verfügung gestellte Sicherheitsausrüs-tung. Diese besteht aus Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde, Schaufel, Funkgerät und gegebenenfalls einem zum Teil gegen Gebühr ge-stellten Lawinen-Airbag-Rucksack. Danach wird erläutert, was bei einem Lawinenunfall zu tun ist. Der gesamte Ablauf, von Alarmierung über die Suche bis hin zur Bergung von Verschütteten, wird mehrfach mit allen Gästen geübt. Nach rund einer Stunde Training weiss jeder, was im Ernst-fall zu tun wäre, auch wenn ihn zum Glück fast niemand je erlebt.

Heli-bRieFingRund eine halbe Stunde lang erklärt der Pilot, wie sich die Gäste beim Heliskiing im und rund um den Hubschrauber zu verhalten haben. Wie wird ein- und ausgestiegen, wie funktionieren die Si-cherheitsgurte, wie nähert man sich einem Heli, bei dem der Rotor läuft?

ausRüstung CHeCkenSpezielle Tiefschnee-Ski inklusive Stöcke werden kostenlos gestellt. Ein Service-Mitarbeiter berät bei der Auswahl von Modell und Länge der Ski und stellt die Bindungen ein.

WaiveR, Wiegen & WünsCHenFür Europäer ist es ungewohnt, für Nordamerika-ner Routine: Vor jeder Aktivität müssen die Gäste ein Formular („Waiver“) ausfüllen und unter-schreiben, mit dem sie versichern, keine Ansprü-che gegen den Veranstalter zu stellen. Danach geht’s zum Wiegen. Der Pilot muss wissen, wie schwer seine Passagiere sind, um den Benzinver-brauch kalkulieren zu können. Gibt es mehrere Gruppen, kann man Wünsche äussern, ob man eher gemütlicher oder sportlicher unterwegs sein will und mit wem man zusammen fahren möchte.

WelCoMe-bRieFingAm ersten Abend begrüsst der Lodge-Manager oder einer der Guides die Gäste, erklärt den typi-schen Ablauf der Woche, gibt Infos zur aktuellen Schnee- und Wetter-Situation und beantwortet Fragen.

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ein tyPisCHeR Heliskiing-tag

07.00 uhr guides-MeetingJeden Morgen planen die Guides, welche Areale der riesigen Heliski-Gebiete angeflogen und wel-che Abfahrten gefahren werden. Dafür werden alle Wetter- und Schneedaten geprüft – nicht nur die eigenen. Alle Heliskiing-Anbieter tauschen je-den Tag ihre Daten aus. Wenn es um Sicherheit geht, gibt es keine Konkurrenz. Die als sicher ein-gestuften Runs werden auf der Tagesliste grün markiert. Die Gäste werden (möglichst) nach ih-ren Wünschen in die Gruppen eingeteilt und den verschiedenen Guides zugeteilt.

07.15 uhr WeckenBei CMH werden die Gäste traditionell von einem Mitarbeiter geweckt, der mit einer Glocke über die Flure geht. Anderswo muss man sich selbst einen Wecker stellen.

07.30 uhr stretching Meist ist es eine der Masseurinnen, die morgens die Heliskiier mit sanften Dehnübungen fit für den Tag macht.

08.00 uhr Frühstück & Morgen-briefingWährend des üppigen Frühstücks informiert ei-ner der Guides über das Wetter und insbesondere über die zu erwartenden Temperaturen. Grup-peneinteilungen, Guide-Zuordnungen und Start-

zeiten hängen am schwarzen Brett.

09.00 uhr take off!Die erste Gruppe startet mit dem Head-Guide. Vor dem Einstieg in den Heli prüft der Guide, ob alle Gäste ihre LVS-Geräte eingeschaltet haben. Am ersten Landepunkt versichert sich der Guide nochmals, ob die im Guides-Meeting getroffene Entscheidung richtig war. Diesen Safety-Check wiederholt er vor jeder Abfahrt. Hat er nur ge-ringste Zweifel, wird ein sichererer Hang ge-wählt. Während die erste Gruppe losfährt, holt der Heli nacheinander die übrigen Gruppen mit ihren Guides.

12.30 uhr Mittagessen auf dem bergAlle Gruppen kommen an einem besonders schö-nen Platz in den Bergen zusammen. Die Guides bauen aus Schnee kleine Tische. Es gibt heisse Suppe, Sandwiches, Obst, süsse Snacks und Tee. Wer müde ist, kann mit dem Heli nach dem Lunch zurück in die Lodge fliegen. Am Nachmit-tag gibt es ungefähr nach jeweils drei Runs wei-tere Möglichkeiten zum vorzeitigen Heimflug, wenn der Heli auftanken muss.

15.30 – 16.30 uhr let´s go home!Am späten Nachmittag geht der Ski- und Snow-board-Tag zu Ende. Wann genau, hängt vor allem von der Jahreszeit und dem Wetter ab. Spätestens eine Stunde vor Sonnenuntergang müssen alle

zurück in der Lodge sein. Die Startgruppe fliegt als erste zurück, die zuletzt gestartete als letzte. So sind alle Gruppen ungefähr gleich lang drau-ssen.

ab 16.00 uhr après-skiIn der Lodge warten bereits Snacks. Die meisten Gäste treffen sich auf einen Drink oder einen Kaf-fee an der Bar oder vor dem offenen Kamin. Da-nach machen die einen ein Nickerchen, andere entspannen die Muskeln im Whirlpool, wärmen sich in der Sauna auf oder gönnen sich eine Mas-sage.

19.00 uhr nachtessenBeim mehrgängigen Menü sitzen Gäste, Guides und Piloten zusammen. So erfährt man viel über das Abenteuer Heliskiing – die grossen und klei-nen Geschichten.

21.00 uhr absacker an der barLange Party-Nächte an der Bar sind selten. Die meisten Gäste nehmen noch einen Absacker und gehen dann relativ früh zu Bett. Heliskiing macht müde und schliesslich wartet am Morgen der nächste faszinierende Snowboard- und Ski-Tag in den Bergen.

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«FiRe and iCe»Location: Fire and Ice ist eine der drei alpinen Ab-fahrten am Norman Wood Creek, südöstlich der No Man's Land-Abfahrt.

Ausrichtung: West

Untergrund: Steingeröll und Gebüsch

Landeplätze: Es gibt einen guten Landeplatz am Fuss des beinahe unsichtbaren Gletschers. Der Pick-up liegt auf etwa 2200 Metern Höhe, ist gut zu erkennen und leicht anzufliegen.

Beschreibung: Obwohl Fire and Ice eine alpine und sehr weiträumige Abfahrt ist, sollte man die Gruppe möglichst zusammenhalten. Die sehr steile Falllinie geht nicht direkt vom Landeplatz ab, sondern etwas weiter links. Aufpassen auf eingeschneite Felsen! Einige müssen befahren werden. Als Abhol-Plattform wird meist eine Flä-che 150 Meter über dem Talboden benutzt. Kommt man von oben, ist sie links gelegen auf einem leicht sichtbaren Hügel, dahinter wird die Abfahrt deutlich schmaler. Auf der rechten Seite gibt es keinen geeigneten Pick-up-Platz und die weitere Abfahrt ist durch Klippen versperrt. Wenn genug Schnee liegt und es die Bedingun-gen ermöglichen, kann man sogar bis zum Talbo-den durchfahren. Steiles Terrain und eine sch-male Rinne markieren den Weg zum kleinen Fluss. Die Guides sollten sich die Umgebung vor-her genau aus der Luft anschauen, bevor sie bis ganz nach unten fahren.

die «FiRe, iCe and dynaMite»-vaRianteDie Erweiterung des Terrains in Richtung des Gipfels wird Fire, Ice and Dynamite genannt. Es gibt jedoch zwei Varianten; beide verlaufen über einen Gletscher. Ein Landeplatz liegt beim An-flug links von einem Felsvorsprung auf über 2500 Metern Höhe. Die Route, die zum Lande-platz der Fire and Ice-Abfahrt führt, wurde frü-her deutlich häufiger befahren. Der Landeplatz ist umringt von offenen und freiliegenden Glet-scherspalten. Eine weitere Landemöglichkeit mit weniger Gletscherspalten liegt auf der rechten Seite des Felsvorsprungs. Diese Route geht flie-ssend in die Fire and Ice-Abfahrt über. Beide Va-rianten können nur bei exzellenten Schnee- und Wetterverhältnissen befahren werden.

Fluginformationen: Die Landung ober-halb der Fire and Ice-Route ist sehr flach und liegt direkt oberhalb des Startpunkts. Der Fire, Ice and Dyna-mite-Landeplatz sollte vorher von den Snow Safety Guides entspre-chend präpariert werden.

Kommentar: Fire and Ice ist eine der grössten alpinen Abfahrten in den Ada-mants. Obwohl sie so weit und offen ist, ist sie keine unkomplizierte Route. Die Gruppe muss besonders eng und kontrol-liert geführt werden. Vor dem Start sollte man sich die Route aus der Luft genau einprägen, um mögliche Gefahren besser einschätzen zu können. Die Nutzung der höheren Variante, Fire, Ice and Dynamite, muss von einem weiteren Guide ge-prüft worden sein, bevor sie in Angriff genommen wird. Ganz wichtig: Vorsicht vor Gletscherspalten!

Eine Run-Erklärung Heliskiing ist für die Gäste boarden und skifahren in unberührtem Schnee, ohne markierte Pisten und Hinweisschilder. Die Guides sehen diese weisse Wildnis mit anderen Augen. Beim Heliskiing werden nicht einfach die schönsten Gipfel angeflogen und die besten Powder-Hänge abgefahren. Es gilt stets das Motto Safety First. Deshalb sind alle Runs exakt geplant. Im Gelände verlassen sich Guides und Pilo-ten nicht nur auf ihr Know-how und ihre langjährige Erfahrung, sondern auch auf das Guides-Book jeder Lodge mit detaillierten Beschreibungen der Abfahrten, wie zum Beispiel das Fire and Ice-Run im CMH Adamants-Gebiet.