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Medizin- und Wissenschaftsfotografie SPECIAL PHOTO PRESSE - Klie Verlagsgesellschaft mbH - Postfach 1348 - 34333 Hann. Münden. Preis „Mikro-/Makrofotografie“,, © Martin Oeggerli November 2009

PP Special Medizin- und Wissenschaftsphotographie

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Fotografiertes Wissen Fotografie in Medizin und Wissenschaft ist ein weites Feld, dessen Bedeutung vielen nicht bewusst ist. Schon zu analogen Zeiten war Fotografie im Wissenschaftsbetrieb ein selbstverständlicher Bestandteil. Sie begleitet die Naturwissenschaften quasi seit ihrer Erfindung.

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Thorsten Ramthun

Medizin- und Wissenschaftsfotografie

SPECIAL

PHOTO PRESSE - Klie Verlagsgesellschaft mbH - Postfach 1348 - 34333 Hann. Münden. Preis „Mikro-/Makrofotografie“,, © Martin Oeggerli

November 2009

MEDIZIN- & WISSENSCHAFTSFOTOGRAFIEUngesehenes sichtbar machen

PORTFOLIOWissenschaft fürs Auge

PORTRAITAls Fotograf in der Welt der Wissenschaft

CEWE COLORDas Vorzeige-Medium

HASSELBLAD Canfield Scientific

NEC DISPLAY SOLUTIONSFarbdisplays für höchste Ansprüche

KAISER FOTOTECHNIKLösungen für Spezialaufgaben

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Fotografiertes WissenFotografie in Medizin und Wissenschaft ist ein weites Feld, dessen Bedeutung vielen nicht bewusst ist. Schon zu analogen Zeiten war Fotografie im Wissenschaftsbetrieb ein selbstverständlicher Bestandteil. Sie begleitet die Naturwissenschaften quasi seit ihrer Erfindung. Die zahlreichen Fotoabteilungen in den Instituten und Krankenhäu-sern sind Ausdruck der Symbiose von Fotografie und Forschung. Die Digitalisierung hat, wie in praktisch allen anderen Segmenten der Fotografie, zu großen Umwälzun- gen, in manchen Wissenschaftsbereichen gar zu Quantensprüngen (im wahrsten Sinne des Wortes) im Erkenntnisprozess geführt.

Nicht von ungefähr sind die beiden Wissenschaftler George Smith und Willard Boyle unlängst mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physik geehrt worden, die in den Jahren 1969 und 1970 den lichtempfindlichen CCD-Sensor entwickelten, das Herzstück digi- taler Kameras (gemeinsam mit Charles Kao, der 1966 das Potenzial von Glasfaser- kabeln erkannte). „Die Verbindung von Digitalfotografie und Glasfasertechnik bietet ganz neue Möglichkeiten, vor allem auch bei Krankheiten. Bilder von einem chirurgi- schen Eingriff oder von einer Röntgenaufnahme können von einem Ort zum anderen übermittelt werden, das ist einfach großartig“, begeisterte sich Joseph Nordgren, Mitglied des Nobelpreis-Komitees.

Neben medizinischen Verfahren sind es auch andere wissenschaftliche Gebiete, die sich erst durch die Digitalfotografie ganz neue Bereiche erschließen konnten, so wie es heute die Teleskope für den Blick in die Tiefen des Alls, fast bis zum Beginn von Raum und Zeit, können. Die ungeheuren Fortschritte der Astrophysik und Kosmologie in den letzten Jahrzehnten wären ohne die im Vergleich zu herkömmlichem Film enorme Lichtsammelleistung der CCD-Chips nicht möglich gewesen.

So kann man der Fotografie in der Wissenschaft ganz allgemein drei Aufgaben zu- weisen: Sie ist zum einen Teil des Forschungsprozesses – mit ihr wird gemessen und analysiert. Sie dient zum anderen der Dokumentation der Ergebnisse und sie hat, drit- tens, die vornehme Aufgabe, den Forschungsprozess und seine Ergebnisse einer interessierten Öffentlichkeit zu vermitteln. In diesem Zusammenhang ist es auch inte- ressant zu wissen, dass in der neuen Ausbildungsverordnung für Fotografen, die in diesem Jahr in Kraft getreten ist, Wissenschaftsfotografie neben Portrait-, Produkt-, Industrie- und Architekturfotografie zu einem Ausbildungsschwerpunkt geworden ist. Auch die vor zwei Monaten bereits zum achten Mal veranstaltete Tagung „Quo vadis – Photographie in Medizin und Wissenschaft?“ (PP 21-2009, Seite 28) der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) zeigt die große Bedeutung dieses fotografischen Bereichs.

Uns interessiert in diesem PP Special in erster Linie, wie die Arbeit eines Medizin- und Wissenschaftsfotografen sich heute darstellt, welche Veränderungen sich durch die Digitalisierung ergeben haben, welche Perspektiven sich in diesem Berufsfeld gegen- wärtig auftun und mit welchem fotografischen Werkzeug gearbeitet wird. Außerdem präsentieren wir Ihnen die diesjährigen Ergebnisse des „Deutschen Preises für Wis-senschaftsfotografie“.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei unserem Kooperationspartner, der Fachzeit- schrift Bild der Wissenschaft bedanken, die dieses Special großzügig in ihren aktuel-len Newsletter und auf ihrer Homepage aufgenommen hat, sodass eine weit über die Fotobranche hinausgehende Verbreitung, unter anderem an die Leiter wissenschaftli- cher Institute, Mediziner, Ingenieure, Wissenschaftler der Universitäten und Hoch- schulen und Studenten verschiedenster Fachrichtungen, möglich wurde.

Wissenschaftsfotografie ist spannend. Ich wünsche Ihnen eine informative und unter-haltsame Lektüre!

Hagen Klie

EDITORIAL

Aus der Sicht des Patienten. Im Hintergrund ist die zusätzliche Beleuchtung für dieses OP-Foto zu erkennen

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MEDIZIN- & WISSENSCHAFTSFOTOGRAFIE

Speziell die Wissenschaftsfotografie befasst sich mit dem eigentlich Unsicht-baren: Experimenten, die nur Messwerte liefern, Beobachtungen vom Kleinsten und vom Größten oder Verfahren in abgeschlossenen Bereichen. Aber auch in der Medizinfotografie geht es um nicht alltägliche Motive, wenn Operationen, Krankheitsbilder oder mikroskopische und endoskopische Untersuchungen illustriert werden müssen. Vor welchen Herausforderungen diese Spezialisten unter den Fotografen stehen, soll der folgende Beitrag aufzeigen.

Ungesehenes sichtbar machen

Hohe Auflösung, HD Video und scharfe Optiken. Die Canon EOS 5D Mark II ist die Standardkamera in der Fotoabteilung der Zahnklinik der Uniklinik Köln

Es ist ein ganz besonderer Zweig der Fotografie, der sich mit Wissenschaft und Medizin beschäftigt. Zwar sind Visualisierungen in vielen wissen-schaftlichen Disziplinen schon seit dem Mittelalter integraler Bestandteil derselben, durch neue und natürlich in jüngster Zeit verstärkt digitale Tech-nologien der Bilderzeugung explodiert heute aber die Zahl der visuellen Ana-lysen in so gut wie allen Bereichen der Forschung und Wissenschaft. Neben den klassischen akademischen Fel-dern wie Archäologie, Kunstgeschichte, Philosophie, Ethnologie, Theologie, Film- oder Medienwissenschaft, die sich unter anderem mit ästhetischen oder ethischen Aspekten von visuellem Material beschäftigen, befassen sich immer mehr natur- und ingenieurwis-senschaftliche Disziplinen mit Bildern als zentralem Mittel zur Erlangung von Forschungsergebnissen. Dies ist sicher, neben der Entwicklung immer neuer bildgebender Verfahren und Auswertungsmöglichkeiten, auch mit gesellschaftlichen Tendenzen hin zu kontinuierlich wachsender Medien-vielfalt zu erklären. Animiert wird diese Entwicklung zusätzlich durch eine rasant beschleunigte Compu-tertechnologie, die in nahezu allen Bereichen der Wissenschaft geradezu revolutionäre Umschichtungen von Informationssammlung und -transfer in reiner Wortform zum Bild bewirkt.

Genau betrachtet, ist diese verstärkte Hinwendung zum Bild in Wissen-schaft und Forschung eine absurde Entwicklung. Denn nirgendwo sonst befasst man sich derart mit dem für das menschliche Auge Unsichtbaren. Grundlagenforschung heißt heute Betrachtung des Kleinsten, des Größten, des Schnellsten oder des Langsamsten. Alles ist für die nor-male Kamera des Fotografen nicht aufnehmbar. Forscher arbeiten mit

indirekten Verfahren, die das eigentli-che Objekt nicht erfassen, sondern nur seine Spuren, wie etwa in Teilchenbe-schleunigern oder auch in der Radar- und Radioastronomie. So stehen jour-nalistisch arbeitende Wissenschaftsfo-tografen stets erneut vor der Aufgabe, Unsichtbares sichtbar zu machen.

Sonderfall Medizinfotografie

Als Sonderfall, oder sogar als eige-nes Genre, kann sicher die Medizin-fotografie betrachtet werden. Sie visualisiert meistens Dinge, die jeder Mensch auch sehen könnte, schaute er manchmal unter die Haut. Die Illus-tration von medizinischen Themen hat wahrscheinlich die längste Tradition in der Wissenschaft. Schon aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert ist ein illustrierter Kommentar zu einem noch älteren Werk „Über das Einrenken von Gelenken“ bekannt. Es wird vermutet, dass es davor schon medizinische Veröffentlichungen mit Bildern gab, die aber nicht mehr erhalten sind. Die moderne medizi-nische Illustration wird auf Leonardo da Vinci zurückgeführt. Seitdem hat sich viel getan und heute befasst sich auch die Medizinfotografie mit den allerneuesten Technologien und macht auch biologische Prozesse sichtbar, die bisher verborgen blieben.

Eine weitere Besonderheit bei die-sem Bereich der Fotografie ist, dass viele Mediziner selbst fotografieren und das nicht nur für die beruflichen Zwecke. Gerade unter Zahnärzten finden sich besonders viele Fotoen-thusiasten. Aber es gibt ihn noch, den klassischen Medizinfotografen, auch wenn er in Zeiten der sofortigen Bildkontrolle und einfachen Bedien-barkeit bei digitalen Kamerasys-temen und dem daraus folgenden Vordrängen der Ärzte in die Position

eines Fotografen seine Daseinsbe-rechtigung betriebswirtschaftlich auf neue Weise belegen muss.

In der Zahnklinik der Uniklinik Köln

Thies Schöning, Leiter der Fotoabtei-lung der Zahnklinik der Uniklinik Köln, kann zunächst ein Lied vom Leid der Medizinfotografen singen. Durch die Digitalisierung in der Fotografie sieht er schon seit Längerem eine wahnsin-nige Veränderung in seinem Job. Von ehemals 25 Mitarbeitern der Foto-abteilung sind heute nur noch 13 übrig geblieben. Diese Fotografen sind nicht mehr, wie früher üblich, einer medi-zinischen Fachrichtung zugeordnet, sondern müssen sich einer wachsen-den Zentralisierung und Universalisie-rung unterordnen. Das hat nicht nur Vorteile. Vielfach geht ganz spezielles Know-how verloren, wenn Fotografen sich zum Beispiel nicht mehr mit ganz besonderen Spiegeltechniken bei der Beleuchtung von zahnmedizinischen

Aufnahmen beschäftigen können. Es kommen aber auch neue, spannende Themen für die verbliebenen Fotogra-fen hinzu. So wird die Außendarstel-lung von Kliniken zunehmend wichtig. Die Fotoabteilung in Köln befasst sich neben der reinen Medizinfotografie mit Ausstellungskonzepten, der dazu- gehörigen Werbe- und Veranstaltungs-fotografie, digitalem Großdruck, Grafik und Video.

Schauen wir zunächst ein-mal, wie die klassischen Aufgaben für Foto-grafen in medizinischen Einrichtungen aussehen. Die normale Funktion ist die eines Dokumentars. Meistens geht es um rechtliche Fra-gestellungen, wenn Ausgangssitua-tionen festgehalten werden müssen. Da braucht ein Gutachter Bildmaterial von der Notaufnahme, um häusliche Gewalt oder Kindesmissbrauch zu erkennen oder ein Forensiker kann Ursprungszustände nicht reproduzie-ren und benötigt visuelles Beweisma-terial. Daneben ist die Dokumentation für Vorträge von Ärzten und die Lehre ein ganz großes Gebiet. Dazu werden vollständige Operationen fotografisch begleitet. Die Fotografen in Köln müs-sen bei geplanten Ereignissen sehr pünktlich im OP erscheinen, um sich erstens, genau wie das Ärzteteam, ste-ril zu machen und zweitens, um jeden einzelnen Schritt aufzunehmen. Sie sind dazu über den ganzen Zeitraum der Operation am Tisch, was bis zu acht Stunden dauern kann. Ein Ein- und Ausschleusen lohnt sich zeitlich nicht. So entstehen viele Pausen, in denen der Fotograf aber keinesfalls die Konzentration verlieren darf. Denn

kommt es drauf an, hat er nur ganz wenige Minuten Zeit für die jeweilige Aufnahme. In dieser kurzen Zeit muss er nicht nur ein richtig belichtetes und scharfes Bild schießen, er darf weder die Operateure noch das Operations-feld oder die Instrumente unsteril machen und muss bisweilen akro-batisch in das OP-Feld eintauchen.

Obwohl die Beleuchtung bei den Ein-griffen stets sehr stark ist, kann der

Fotograf diese nicht nutzen, da sie farblich zu

inkonsistent und zu kontrastreich ist. Speziell in der Zahnmedizin

kommen Ringblitze an der Kamera zum

Einsatz. In Köln nutzt man Canon Kameras mit dem ent-sprechenden Systemzubehör. Standardausrüstung im OP sind EOS 5D Mark II Gehäuse mit dem EF 100 mm 1:2.8 USM Makroobjektiv und dem Mac-ro Ring Lite MR-14EX. Diese Kombination hat sich bewährt, da die Auflösung der Kamera

ausreicht, das Objektiv hinrei-chend scharf ist und der Blitz sein

Licht sehr nah an der optischen Achse abgibt. Die Charakteristik des Canon Ringblitzes ermöglicht ausgeleuchtete Aufnahmen auch tief in der Mundhöh-le des Patienten. Andere Hersteller bieten zwar zusätzliche Features wie rastbare Einstellungen für bestimmte Abbildungsmaßstäbe der Objektive, die dann sogar in das Bild einbelichtet werden können, aber die exzellente Ausleuchtung bekommen die meisten nicht hin und die ist oft entscheidend. Wenn das Budget dann doch etwas kleiner ausfallen sollte, lohnt sich aber ein Blick auf die Firma Dörr, die Ring-blitze und LED-Ringleuchten im Ange-bot hat. Die Belichtungseinstellung für die Aufnahme erfolgt immer manuell, ohne den Einsatz einer Automatik.

Zu den vorab geplanten Einsätzen der Fotografen der Zahnklinik der Uniklinik Köln kommen noch sponta-ne Shootings, wenn zum Beispiel im OP besondere Eingriffe erfolgen, die nicht vorhergesehen werden können. Dann heißt es, alles stehen und liegen lassen, die Ausrüstung schnappen und ab in die sterile Kluft. Ein net-ter Zusatznutzen der eingesetzten

Canon Kamera ist die Videofunktion. Üblicherweise entsteht ein enormer Aufwand, wenn eine Operation gefilmt und in die Hörsäle übertragen werden soll. Um die ausführenden Ärzte nicht zu stören, werden zwei Videokameras an sehr großen Galgenstativen über dem Operationsfeld positioniert. Die-se müssen einerseits alles erfassen, dürfen andererseits aber niemanden stören. Ein nicht immer einfacher Spagat. Die EOS 5D Mark II hingegen kann wie üblich eingesetzt werden und liefert Videosequenzen von Geräten in Funktion und Handgriffen, die mit Einzelbildern nicht visualisierbar sind.

Zusatzaufgaben in modernen Zeiten

Wie oben beschrieben, hat sich das Aufgabenfeld der Medizinfotografen in den letzten Jahren stark gewandelt. Ganz drastisch schildert dies Markus Winter, Leiter des Medienzentrums der Uniklinik und medizinischen Fakultät Heidelberg. Dort werden alle Standarddokumentationen von den Ärzten vorgenommen. Sie haben das für die inhaltliche Richtigkeit des Fotos notwendige Know-how und können meistens sehr gut mit den Kameras umgehen. Die Medienabteilung hilft bei der Zusammenstellung, dem Kauf der Ausrüstung und bei der unter Umständen gewünschten Einwei-sung auf das Equipment. Hier kommt Nikon zum Einsatz, nicht zuletzt, weil sich sehr viele alte Objektive des Herstellers im Bestand befin-den. Dort tauchen auch Schätzchen wie ein Makro Shiftobjektiv auf.

Die plastische Chirurgie hat die niedrigsten Anforderungen an die Auflösung einer Kamera. Es reichen fünf Megapixel und es wird mit Nikon D70 Gehäusen gearbeitet. Für höhere Auflösungen stehen verschiedenen Gehäuse von der Nikon D3X abwärts bereit. Für Markus Winter zählt nicht nur die Auflösung. Viel wichtiger ist eine gute Detailzeichnung in den Schatten und vor allen Dingen in den Lichtern, da in Heidelberg das vorhan-dene OP-Licht genutzt wird und dieses sehr hohe Lichtkontraste schafft. Die neuesten Nikon Kameras erfüllen diese Anforderungen und keiner im Medienzentrum kommt noch auf die Idee, die aktuelle Qualität digitaler mit der analoger Kameras zu vergleichen. Die Zeiten sind endgültig vorbei. In

Der Canon Ringblitz vervollständigt die Standardausrüstung in Köln und punktet mit gleichmäßiger Ausleuchtung bis in die Tiefe

© Kristopher Grunert/Corbis

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MEDIZIN- & WISSENSCHAFTSFOTOGRAFIE

Heidelberg geht man aber schon einen Schritt weiter. In einigen OPs sind die Lampen und viele Lupenbrillen, die bei Eingriffen verwendet werden, mit Anschlüssen für HD-Videokameras versehen. Für die Routine reicht das völlig aus. Auf diese Weise werden ganze Operationen aufgenommen und auf Festplatten gestreamt. Nach dem Eingriff wird dann gesichtet, das brauchbare Material gespei-chert und der Ausschuss gelöscht.

Die echten Medizinfotografen kommen in Heidelberg nur noch auf spezielle Anfragen zum Einsatz. Das ist auch gut so, denn die schiere Menge an fotogra-fischen Aufgaben wäre mit der Beleg-schaft nicht zu bewältigen. Sie müssen sich hauptsächlich mit vielen anderen Dingen befassen. Viel Wert wird auf den Support der fotografierenden Ärz-te gelegt. Zwar können die alle gut mit Kamera und Objektiv umgehen, wenn es aber zum Beispiel um die Frage JPEG oder RAW geht und wie dann mit dem jeweiligen Format umgegangen werden muss, springen die Fotogra-fen mit ihrem Spezialwissen ein.

Weiter ist die nachträgliche Bildbe-arbeitung sehr zeitaufwändig. Das Medienzentrum der Uniklinik setzt Apple Computer und Adobe Photo-shop in der Extended Version ein. Die Software verfügt über spezielle medizinisch-wissenschaftliche Zusatz-funktionen wie ein Zählwerkzeug, Extraktionsmöglichkeiten von Mess-werten im Bild, Skalenmarkierungen und die Unterstützung von so genann-ten DICOM-Bildern. DICOM steht für Digital Imaging and Communications in Medicine und bezeichnet einen offenen Standard für den Austausch von Informationen in der Medizin, der neben dem reinen Format auch noch Protokolle für den Datenaustausch enthält. Nach diesem Standard wer-den alle Medien, die im Laufe eines Patientenaufenthaltes in der Uniklinik anfallen, behandelt. In einer Akte

Perfekt ausge-

leuchtet bis in

die hintersten

Winkel

können dann digitale Röntgenbilder, Dateien aus der MRT (Magnetreso-nanztomografie), Fotos und Videos zusammengefasst werden. Diese Bündelung in einem Format hat eine enorme Zeitersparnis zur Folge.

Eine weitere neue Aufgabe für Medi-zinfotografen, nicht nur in Heidelberg und Köln, sind Dokumentationen und Werbeaufnahmen für die Öffentlich-keitsarbeit der Kliniken. Hier gelten andere Anforderungen an die fotogra-fischen Inhalte und die Gestaltung, die sich natürlich nach werblichen Gesichtspunkten richten. Offene Operationen und abstoßende Krank-heitsbilder sind tabu, es geht mehr in Richtung Peoplefotografie mit medizi-nischem Touch oder cleaner Wissen-schaftsfotografie, eben echte Werbefo-tos. Immer mehr Krankenhäuser sind auf externe Mittel wie Spenden von gemeinnützigen Vereinen angewiesen. Die wollen natürlich nicht nur wissen, wofür sie ihr Geld ausgeben, sondern auch neue Spender finden und anwer-ben. Dazu geben Kliniken sehr regel-mäßig Empfänge und richten spezielle Veranstaltungen für vorhandene und potenzielle Spender aus. Diese wiede-rum müssen visuell begleitet werden. Einerseits mit illustrativem Bildmate-rial für die Veranstaltung selbst und natürlich für spätere eigene Veröffent-lichungen von dem Event. Da heißt es für die Fotografen jetzt oft Abend- und Wochenendschichten zu schieben. Aber diese Präsenz der jeweiligen

Klinik in der Öffentlichkeit sichert auch den Arbeitsplatz der Fotografen.In Heidelberg kümmern sich Markus Winter und seine Kollegen verstärkt um die Organisation der riesigen anfallenden Bilddatenmengen. Zwar wird jedes Bild nur gerade so groß gespeichert, wie es unbedingt nötig ist – so werden dokumentarische Aufnah-men für die Krankenkasse oder den Hausarzt maximal für einen A4 Aus-druck angelegt – trotzdem kommen im Laufe der Zeit Terrabyte an Daten zusammen. Speicherung ist dabei nur die eine Herausforderung, die durch ständig wachsende Kapazitäten von Speichermedien aufgefangen werden kann. Die andere ist die Bereitstellung der Daten im hauseigenen Netzwerk. Dieser Datenverkehr muss akribisch geplant werden, damit alle Materiali-en verzögerungsfrei bereitstehen. In Heidelberg wird Bild und Video dazu getrennt bereitgestellt. Die Videos lau-fen immer auf einem eigenen Server in einem Stream. Ziel ist es, möglichst wenig Daten im Umlauf und alles Wichtige sicher gespeichert zu haben.

Ästhetik in der Medizinfotografie?

Kann man sich das vorstellen: Ästhe-tische Medizinfotos? Nicht, wenn man Bilder von offenen Körpern bei einer OP, Nahaufnahmen von Zahnfehl-stellungen oder Hautkrankheiten im Kopf hat. Bei diesen wissenschaftlich-dokumentarischen Fotos geht es, wie schon erwähnt, darum, einen

Ist-Zustand festzuhalten und nicht ein fotowettbewerbsfähiges Kunst-werk zu schaffen. Aber wie wir auch schon erfahren haben, befassen sich modern strukturierte medizinische Fotoabteilungen vermehrt mit Aufga-ben, die hauptsächlich Werbezwecke für die entsprechende Klinik erfüllen müssen. In Broschüren, Flyern oder dem Internetauftritt wird man keine Detailaufnahmen von Operationen, wohlmöglich noch blutige, finden. Freundliche, helle People- und Por-traitaufnahmen, süße Babyfotos und cleane, aufgeräumte Bilder von Abtei-lungen und technischen Geräten sind in den Fokus gerückt. Der Mensch ist immer im Mittelpunkt, denn um ihn soll es ja gehen. Die Fotos sollen nicht abschrecken, sondern im Gegen-teil Vertrauen in das Krankenhaus wecken und den Schrecken vor Arzt, Krankheit und Behandlung nehmen.

Thies Schöning in Köln und Mar-kus Winter in Heidelberg wissen zu berichten, dass aus diesen Gründen zunehmend Grafiken in 2D und 3D, häufig animiert, eingesetzt werden, um Abläufe, Eingriffe, Anatomien und vieles mehr einfach und ästhetisch darzustellen. Mit Grafiken gelingt es zum Beispiel eher, spezielle Techniken bei Operationen im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen, ohne bis zu den Ellenbogen in Blut und Körperflüssigkeiten zu stecken. Für alle gängigen 2D- und 3D-Grafik-programme wie Cinema 4D und Poser werden Sammlungen von Körpern und Körperteilen angeboten, die dann den Wünschen und Anforderungen ent-sprechend zusammengesetzt werden.

Medizinbilder für die Öffentlichkeit

Verständlicherweise sind die meisten dokumentarischen Medizinfotos aus Kliniken nicht für eine breite Öffent-lichkeit gedacht, aus rechtlichen wie aus ästhetischen Gründen. Aber auch Zeitschriften und Magazine benöti-gen Bildmaterial, um medizinische Themen zu illustrieren. In den Neun-ziger Jahren bestand die editorielle Medizinfotografie fast ausschließlich aus OP-Bildern. Ganz langsam wurde auch Material mit Models nachge-stellt und in Bildagenturen angeboten. Dieses Stockmaterial kam so gut wie ausschließlich aus Amerika und war dadurch in Europa nur eingeschränkt

Ganz dicht ran. Mit einer digitalen Canon EOS Kamera und dem Macro Ring Lite MR-14EX werden in der Zahnklinik der Uniklinik Köln dokumentarische Aufnahmen gemacht

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nutzbar, da nicht nur die abgebildeten Personen eindeutig dem amerikani-schen Kontinent zugeordnet werden konnten, sondern auch die im Bild gezeigten medizinischen Geräte in Europa keine Anwendung fanden. Sehr wenige spezialisierte Fotojournalisten und Fotodesigner kümmerten sich hierzulande um diesen doch so inte-ressanten fotografischen Bereich.

Aus diesem Mangel an gutem und nutzbarem Bildmaterial erwuchs bei Thomas Schmidt aus Köln die Idee zu einer eigenen Bildagentur für Fotos aus diesem Bereich. Natür-lich sollte es ganz zeitgemäß eine Online-Bilddatenbank werden, und im Jahr 2002 ging dann medical picture online. Die Nachfrage nach Reporta-gefotos aus den Bereichen Medizin, Pharmazeutik und ähnlichem war von Beginn an da. Es folgten erste Ver-öffentlichungen in Geo und anderen namhaften wissenschaftlichen oder populärwissenschaftlichen Magazinen. Plötzlich war Medizin- und Wissen-schaftsfotografie interessant, ja en vogue. Aus diesem Grund öffneten sich medizinische Einrichtungen Schritt für Schritt dem editoriellen Bereich und räumten rechtliche Probleme einfacher aus dem Weg. Schön für Thomas Schmidt, plötzlich war es nicht mehr so schwer, an Bildmate-rial heranzukommen und die Agentur wuchs zu Europas größter heran. Der Gründer hat sich seit kurzer Zeit aus der Agentur zurückgezogen, beob-achtet die weiteren Entwicklungen aber mit einem wachen, geschulten Auge und muss feststellen, dass die Medizinfotografie eine neue Krise durchmacht. Neue rechtliche Proble-me bei der Nutzung von Bildmaterial der Fachfotografen aus den Kliniken, sinkende Honorare im editoriellen Bereich und die Nutzung von Internet-portalen wie youtube, flickr etc. von Ärzten für Schulungen sind Gründe dafür. Folge sind qualitativ minder-wertiges Stockmaterial, Interesse-losigkeit von „Starfotografen“ für dieses Genre und wenig Kreativität bei Studioproduktionen, die zudem auch unter sinkenden Preisen leiden.

Quo vadis Medizinfotografie?

Unsere drei Gesprächspartner zu diesem Thema sind sich einig, dass die klassische Medizinfotografie einen

MEDIZIN- & WISSENSCHAFTSFOTOGRAFIE

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extremen Wandel durchmacht. Dabei ist es egal, ob wir von den Fachfoto-grafen in Kliniken und anderen Ein-richtungen oder von editoriellen und werblichen Spezialisten sprechen. Der Trend geht eindeutig zu mehr foto-grafischer Kompetenz bei den Ärzten und zu einem größeren Medienmix. Ersterer Trend ist sicher die Folge von leistungsfähigeren Kamera- und Blitz-systemen bei gleichzeitig einfacherer Bedienung der digitalen Kameras mit ihrem Zubehör. Die sofortige Bild-kontrolle versetzt Ärzte, die traditio-nell gerne fotografieren, in die Lage, hochwertige Dokumentarbilder mit ihrem ganz speziellen Know-how zu erzeugen. Weiter haben wir ja schon gehört, dass Video in seiner hoch-auflösenden Form immer stärkeren Einzug in die OPs hält. Die Qualität ist jetzt so gut, dass aus einem Mitschnitt einer Operation Filme für Schulungen, Dokumentation und Eigendarstel-lung sowie zusätzlich Standbilder als Fotos für selbige und weitere Zwecke genutzt werden können.

Als wichtigster Teil dieser Trends ist aber sicher die verstärkt auftretende Nutzung von grafischem Material in 2D und 3D zu nennen. Diese Bilder und Animationen sind verhältnismäßig günstig zu produzieren und unterlie-gen keinerlei persönlichkeitsrechtli-chen Beschränkungen. Weiter müssen hochkritische Operationen nicht für Foto oder Video unterbrochen werden und auch Blut erscheint nur soviel, wie und dort wo gewünscht. Ketze-risch könnte man anmerken, dass diese Darstellung von medizinischen Inhalten bisweilen etwas blutleer daherkommt. Aber die Nachfrage bestimmt das Geschäft. So werden die Fotografen an medizinischen Ein-richtungen immer mehr zu Dienst-leistern rund um das eigentliche Bild herum. Zum Berater für die fotogra-fierenden Ärzte, zum Assetmanager für die riesigen Datenmengen, zum Organisator der Medienvielfalt und ab und zu auch zum Gesellschafts- und Werbefotografen für die Klinik.

Königsdisziplin Wissenschaftsfotografie?

Die Überkategorie Wissenschafts- fotografie, zu der die Medizinfotografie gehört, teilt sich grundsätzlich in zwei Bereiche. Auf der einen Seite finden

wir die rein akademische Arbeit mit bildgebenden Verfahren im weitesten Sinne. Dazu gehört zum Beispiel die Mikroskopiefotografie, die Magnetre-sonanz- und die Computertomografie, die Holografie, die Interferometrie und sogar die Blasenkammer in einem Teilchenbeschleuniger kann als Auf-nahmegerät bezeichnet werden. Viele der wissenschaftlichen Verfahren zur Bildaufzeichnung haben nichts mehr mit der klassischen Fotografie zu tun, aber ein paar davon erinnern immer noch an die „guten alten Zei-ten“. Optische Mikroskope etwa sehen aus wie ehedem und auch Kameras dafür sind, nicht in allen Fällen, als solche zu identifizieren. Heute aller-dings sind sie durchweg digital und haben, wie im Fall der Olympus E 330, LCD-Displays mit Live View.

Andere Kameras desselben Herstel-lers erinnern dagegen an Eishockey-pucks und beherbergen doch Digital-sensoren mit bis zu 12,8 Megapixeln wie bei der Olympus DP 72. Einige der Geräte sind aktiv gekühlt, um Rau-schen weitestgehend zu unterdrücken,

denn niemand möchte ein Rauschpixel mit einer bösartigen Gewebeverände-rung verwechseln. Daneben können die digitalen Farbkameras auch mono-chrom aufnehmen, um Fluoreszens-aufnahmen zu realisieren. Das diffizile Fokussieren wird erleichtern durch selektives Auslesen eines vordefinier-ten Teil des Gesichtsfeldes. Alle Funk-tionen werden bequem per spezieller Software vom Computer gesteuert, da die Apparate selbst keine Einstell-knöpfe oder einen Sucher haben.

Ein weiteres Beispiel für eine foto-grafische Anwendung kommt aus der Augenheilkunde. Das Canon CR-1 Mark II System zur Aufnahme der Retina, also der Augennetzhaut, arbeitet mit einer EOS 50D, einem erweiterten Rauschunterdrückungs-system und einer stark verringerten Blitzleistung, um ein zu extremes Schließen der Pupille bei der Betrach-tung zu vermeiden. Die spezielle, mitgelieferte Software bietet die Option, Bildparameter wie Kontrast, Helligkeit und Farbe zu steuern, um so die Diagnose zu beschleunigen. Die Retina ist der einzige Ort im mensch-lichen Körper, an dem Blutgefäße quasi live bei der Arbeit beobachtet werden können. Hier sind Glaukome, Diabetes oder Bluthochdruck schnell und einfach zu diagnostizieren.

Der zweite große Bereich der Wis-senschaftsfotografie will akademi-sche Inhalte in nichtakademischen Publikationen visualisieren. Zu den bekanntesten populärwissenschaft-lichen Magazinen gehören National Geographic, Geo oder auch die 1964 von Prof. Heinz Haber gegründete Bild der Wissenschaft. Diese Urgesteine prägen noch immer die Ästhetik dieser

Durchblick mit Canon. Eine EOS 50D arbeitet an diesem Retina-Untersuchungsgerät von Canon

© Andrew Brookes/Corbis

Art Fotografie. Waren es bis vor eini-gen Jahren noch inszenierte Bilder mit extrem farbigen Beleuchtungen, die auch als „Star Wars Fotografi-en“ bezeichnet wurden, so ist heute Nüchternheit, Klarheit und Helligkeit angesagt. Einerseits folgt die moderne Bildsprache in der Wissenschaftsfo-tografie sicher auch den Werbetrends der Medien, andererseits wird aus der Not der schrumpfenden Budgets – fast kein Zeitschriftenverlag finan-ziert mehr eine zwei- bis dreiwöchige Produktion – mit neuester digitaler Kameratechnik, also geringem Bild-rauschen bei hohen ISO Zahlen und neutraler Farbwiedergabe durch exak-te Weißbalance, eine Tugend gemacht.

Die eigentliche Herausforderung in der Wissenschaftsfotografie ist, wie der Titel dieses Artikels vorwegnimmt, die Visualisierung von unsichtbaren physikalischen, biologischen oder chemischen Vorgängen. Viele der Fotografen dieses Feldes arbeiten mit einer indirekten Darstellung, da die Prozesse selbst im geschlossenen Raum zu schnell oder zu langsam ablaufen. Eine sehr enge Zusammen-arbeit mit den beteiligten Forschern ist dabei unabdingbar, da nur sie ganz genau wissen, was bei ihren For-schungen wirklich passiert und nur sie sagen können, ob die Bildauffassung des Fotografen sinnvoll ist oder nicht. Gerade dieses intensive Eingehen auf Menschen mit faszinierenden Auf-gaben und die stets neuen Themen werden von vielen Wissenschafts-fotografen als die befriedigendsten Aspekte ihrer Arbeit angesehen, wie der Bericht über Thomas Pflaum, der unter anderem für Geo und Stern arbeitet, aufzeigt (s. Seite 18).

Neben dem bildgestalterischen Trend zu mehr Helligkeit und Leichtigkeit rückt in der Wissenschaftsfotogra-fie immer mehr der Mensch, der die Wissenschaft ja betreibt, in den Mittel-punkt. Seien das die großen Stars des akademischen Betriebes, bekannt aus Funk und Fernsehen, ausgezeichnet mit Nobel- und anderen Preisen, oder einfach der studentische Helfer bei der Sisyphusarbeit, immer menschelt es. Dadurch verliert die oft sterile Umgebung, in der die hehre Forschung betrieben wird, ihre Unpersönlichkeit und etwas von ihrem Geheimnis. Denn wie im „normalen“ Leben wird auch

hier nur mit Wasser gekocht, zugege-ben, das ist manchmal etwas heißer als in der Küche, aber das Prinzip bleibt. Und die Fotografen hinter der Kamera sind ebenso „normale“ Men-schen, auch wenn sie sich bei jeder Aufgabe aufs Neue in Probleme ein-arbeiten müssen, die thematisch weit abseits von allem Üblichen liegen.

Bei all dieser Normalität im Betrieb der Wissenschaftsfotografie verwun-dert es nicht, dass viele Fotografen mit ganz gewöhnlichen, handelsüb-lichen Kameras arbeiten. Natürlich bestimmt der Auftrag dann, inwieweit spezielles Zubehör zum Einsatz kom-men muss, als da zum Beispiel wären Makroobjektive und Ringblitze für die kleinen Dinge, Panoramakameras und -neiger für die großen Dinge, Stative und Lichtschranken für die schnellen Dinge oder zeitgesteuerte Auslöser für die langsamen Dinge.

Fazit

Ein Fazit zum Thema Wissenschafts- und Medizinfotografie könnte lauten: Ein Wissenschaftsfotograf ist ein Foto-graf wie Du und ich, der, wie alle im editoriellen Bereich, mit stagnierenden oder sinkenden Budgets der Maga-zine zu kämpfen hat und trotzdem außergewöhnliche Bilder abliefern muss. Der Medizinfotograf dagegen verliert seine eigentliche Arbeit an die Mediziner, für die er bisher tätig war und mutiert so zu einem Dienst-leister im multimedialen Bereich von medizinischen Einrichtungen.

Das sind keine rosigen Aussichten. Dennoch gibt es gerade in diesen so interessanten Genres der Fotografie viele Enthusiasten, die uns einfache Sterbliche mit Einblicken in Welten verblüffen, die wir nie betreten wer-den und die uns Zusammenhänge aus Physik, Chemie und Biologie bildlich so klar machen, dass wir aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Michael Marczok

www.canon.de Hersteller von digitalen Spiegelreflexkameras und Systemblitzen, auch Ringblitzen, sowie medizinischen Speziallösungen

www.nikon.deHersteller von digitalen Spiegelreflexkameras und Systemblitzen, auch Ringblitzen

www.olympus.de Hersteller von digitalem Fotoequipment mit sehr großer Sparte für medizinische Lösungen aus den Bereichen Endoskopie und Mikroskopie

www.maxon.net Website des Herstellers der 3D Software Cinema 4D

my.smithmicro.comWebsite der Herstellers der 3D Charaktererstellungssoftware Poser mit der Weiterleitung zum Produkt, passend zum eingesetzten Betriebssystem

www.uk-koeln.de Internetauftritt der Uniklinik Köln

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Medienzentrum.8650.0.html Website des Medienzentrums der Uniklinik Heidelberg mit Links zu allen Unterbereichen

www.medicalpicture.de Bilddatenbank, spezialisiert auf Themen der Bereiche Medizin, Gesundheit, Pharma, Wissenschaft und Forschung. Es werden Fotos, Illustrationen und 3D Grafiken angeboten

www.wissenschaft.deWebsite von Bild der Wissenschaft, monatlich erscheinende Fachzeitschrift. Sie beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen aus Forschung und Technik sowie deren gesellschaftlichem und politischem Kontext

LINKLISte MedIZIN- UNd WISSeNSchaFtSFotoGraFIe

MEDIZIN- & WISSENSCHAFTSFOTOGRAFIE

11Eine Nikon D200 mit dem Makroblitz-Kit R1C1, einem zusätzlichen Blitz SB-R200 und der Blitzsteuereinheit SU800. So ausgerüstet, kann der Patient ruhig kommen

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Der von Bild der Wissenschaft und dem DüsseldorferPressebüro Brendel ins Leben gerufene „Deutsche Preis für Wissenschaftsfotografie“ geht in diesem Jahr an fünf Fotografen.

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PORTFOLIO

2. Preis „Einzelfoto“: In einem Eistank wird überprüft, ob ein Rumpfmodell des Eisbrechers Aurora Borealis den gewaltigen Kräften von Packeis standhält, © Jan Meier

Den 1. Preis „Einzelfotografie“ erhält Thomas Pflaum aus Castrop-Rauxel. Das Foto des 53-Jähri-gen zeigt die Interaktion zwischen Mensch und Roboter. Pflaum hat in Dortmund und Bielefeld Foto-design studiert und arbeitet seit 1983 als freiberuflicher Fotograf.

Mit dem 2. Preis „Einzelfotografie“ wird der Bremer Jan Meier aus-gezeichnet. Die Jury würdigte die Aufnahme des 38-Jährigen von dem Belastungstests eines Modells des europäischen Forschungseisbrechers Aurora Borealis. Meier machte 1997 seinen Meister im Fotohandwerk und 2003 sein Diplom in Geografie. Am liebsten fotografiert er in Häfen.

Der Preis für die „Beste Fotorepor-tage“ wird dem Franzosen Patrick Dumas für seine Dokumentation über die Herstellung des Spiegels des Herschel-Teleskopes ver-liehen. Der 50-Jährige wohnt in Toulouse und ist seit 1984 für ver-schiedene Fotoagenturen tätig.

Der Sonderpreis „Zukunft Gestalten“ geht an Paul Langrock. Der 55-jährige Berliner hat im Ausland verschiedene Anlagen für erneuerbare Energien fotografiert, an deren Bau deutsche Firmen maßgeblich beteiligt sind. Lan-grock ist eigentlich Diplom-Psycholo-ge, machte aber Anfang der 1980er-Jahre sein Hobby zum Beruf und ist seitdem selbstständiger Fotograf.

Über den Preis „Mikro-/Makrofotogra-fie“ darf sich der 35-jährige Schweizer Martin Oeggerli für seine Bildserie unterschiedlicher Einzelblüten eines Gänseblümchens freuen. Oeggerli ist promovierter Molekularbiologe. Er hat sich darauf spezialisiert, mit-hilfe der Rasterelektronenmikros-kopie kleinste Objekte abzulichten.

„Beste Fotoreportage“: An Standorten im französischen Tarbes (Bilder 1, 2 und 3), im finnischen Turku (Bild 4), im spanischen Calar-Alto (Bild 5) und im belgischen Liège (Bild 6) hat Patrick Dumas fotogra-

fiert, wie der Spiegel des Weltraumteleskops Herschel entsteht, © Patrick Dumas

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PORTFOLIO

Sonderpreis „Zukunft gestalten“: Anlagen für erneuerbare Energien aus Deutschland sind ein Ex-

portschlager. Beispiele sind Solaranlagen in den spanischen Städten Sevilla (Bild 1) und La Calahor-

ra (Bild 2 und 3), an deren Bau die Unternehmen Abengoa Solar beziehungsweise die Solar Millen-

nium AG beteiligt sind. Bei Windkraftanlagen liegt Siemens mit vorn. Etwa bei Malmö in Schweden

(Bild 4) oder im texanischen Big Spring (Bild 5). © Paul Langrock

Preis „Mikro-/Makrofotografie“: Unterschiedliche Blütenformen eines Gänseblümchens. © Martin Oeggerli

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PORTFOLIO

Thomas Pflaum ist Wissenschaftsfotograf. Er ist es gerne und deshalb ist er erfolgreich. Geo, Stern,Bild der Wissenschaft, Focus und viele andere Magazine drucken seine Bilder. Gerade hat er beim renommierten „Deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie“ den ersten Platz in der Kategorie „Einzelfoto“ erlangt. Er erzählt uns etwas aus dem Alltag eines Fotografen, der es meisterhaft versteht, wissenschaftliche Zusammenhänge zu visualisieren.

Als Fotograf in der Welt der Wissenschaft

Spiel mit Farben. Wenn Farbigkeit vorhanden ist, nutzt sie Thomas Pflaum auch für seine Bilder wie dieses, das mit vorhandenem Licht aufgenommen wurde

Alle Fotos: © Thomas Pflaum/AGON/VISUM

Der Mensch im Mittelpunkt. Thomas Pflaum zeigt in seinen Bildern immer den menschlichen Aspekt der Wissenschaft auf, wie hier in der ETH Zürich (Bild 1 und 2)

Hingucker. Durch den gezielten Einsatz von Farbe und Licht stellt Pflaum Forscher und Forschungsobjekt, wie rechts in einem Labor zur Aromenforschung, ins Zentrum der Betrachtung

19Thomas Pflaum

Das Portrait von Thomas Pflaum zeigt einen freundlichen Mann, der auch im persönlichen Gespräch so rüber kommt. Nahezu jeder zweite Satz beginnt mit einem Lachen, welches nicht nur die Freude am Gespräch, sondern auch die an seiner Arbeit zeigt. Diese Affinität zum Beruf und dem speziellen Genre, in dem er tätig ist, wird, neben der Freundlichkeit, auch durch die Unmengen von Anek-doten aus seinem Alltag deutlich.

es begann mit Geo

Thomas Pflaum kommt aus der klas-sischen Reportagefotografie. 1989 trat das Magazin Geo an ihn heran und bot ihm die Chance, eine Trilogie über Altlasten, Müll und Verpackungen zu fotografieren. Er musste sich zum ers-ten Mal so richtig mit sehr trockener Technologie als fotografischem Thema auseinandersetzen. Die Frage lautete: Wie zeige ich so etwas so spannend, dass der Leser fasziniert von Müll ist? Nach gründlicher Recherche, die einen eminent wichtigen Bestandteil eines Jobs in der Wissenschaftsfotografie darstellt, war klar, er musste ganz nah an den Müll heran. Wie sich im Laufe der Aufgabe herausstellte, so nah, dass der Geruch nicht mehr aus den Klamotten zu bekommen war.

Der Geruch verging mit der Zeit, aber die Wissenschaft klebte ab diesem Zeitpunkt an den Hacken des Fotogra-fen. Ein Auftrag folgte auf den anderen und Thomas Pflaum wurde eine feste Größe bei den Magazinen. Den Spaß an der Sache hat er dabei nie verloren, da er einen speziellen Draht zu dem The-ma zu haben scheint. Natürlich hilft ihm auch seine entgegenkommende Art bei der Arbeit, da der persönliche Kontakt zu Forschern und Wissen-schaftlern ein weiterer wichtiger Part auf dem Weg zu einem guten Bild ist. Sie können ihm genau sagen, ob seine Bildidee inhaltlich richtig ist. Diese Gespräche sind für Thomas Pflaum immer interessant und bisweilen rich-tig spannend, wenn es zum Beispiel

um völlig neue Technologien geht. So arbeitete er schon vor Jahren zu den Themen Stammzellenforschung und Brennstoffzelle, als diese Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauch noch nicht vorkamen. Auch auf Kurioses trifft der Fotograf. Für einen Bericht über interessante Ideen für den Stern fotografierte er einen Forscher, der aus Silizium, also Sand, Öl herstel-len wollte. Der Bericht wurde zwar gedruckt, die Idee ist dann allerdings eingeschlafen, schade eigentlich.

Bildsprache der Wissenschaft

Genau wie in anderen Bereichen der Fotografie, unterliegt auch die Bild-sprache der Wissenschaftsfotografie Moden. Thomas Pflaum hat davon schon einige mitgemacht. In den acht-ziger und neunziger Jahren, weiß er zu berichten, herrschten bunt ausge-leuchtete Schatten bei sehr dunklen Bildern vor. Auch er hat so fotografiert, dabei aber immer versucht, die Farb-gebung dem Thema anzupassen. Rot und blau standen bei kardiologischen Themen für arterielles und venöses Blut. Magenta stand für Bilder, die mit physikalischem Plasma zu tun hatten, da dieser spezielle Aggregat-zustand eben diese Farbe besitzt.

Die Zeit der bunten, dunklen Bilder ist vorbei. Leichte, luftige, lockere und vor allen Dingen helle Aufnahmen sind zurzeit gefragt. Natürlich beherrscht der Wissenschaftsfotograf Thomas Pflaum auch diese Bildsprache perfekt. Schwierig wird es, wenn Forschungs-einrichtungen und wissenschaftliche Labors in alten, dunklen Gebäuden untergebracht sind. Dann steht der Fotograf wie vor einer Black Box. Zusätzlich gleichen sich solche Einrich-tungen oft noch wie ein Ei dem ande-ren. Die Aufgabe, unterschiedliche, dabei aber oft unsichtbare und sich auf den ersten Blick gleichende Technolo-gien stets neu ins Bild zu setzen, for-dert Thomas Pflaum jedes Mal wieder aufs Neue heraus. Diese ganz spezielle Herausforderung macht aber genau die

Freude am Fotografieren aus und wird dann belohnt, wenn es mal um biolo-gische Themen wie Pilzforschung mit lebenden Motiven geht. Auch große, komplizierte Maschinen wie der Cern Large Hadron Collider sind dankbare Themen, die sich, mit aller Erfah-rung, quasi von selbst fotografieren.

Im Mittelpunkt steht der Mensch

Trotz aller modischer Launen bei der Bildgestaltung von wissenschaftlichen Fotos, zieht sich ein Faden durch das Werk von Thomas Pflaum. Immer sind Menschen im Bild. Dieser Aspekt ist dem Fotografen außerordentlich wichtig, da er über die Jahre gelernt hat, dass ohne den Menschen, ohne Forscher, Techniker, Ingenieure, kei-ne Wissenschaft funktioniert. Diese Neugier des Menschen zeichnet ihn doch vor anderen Lebewesen aus und der Erfindungsreichtum, der daraus erwächst, erstaunt jedes Mal aufs Neue. Thomas Pflaum hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns „norma-len“ Menschen, die nicht jeden Tag in Labors oder Teilchenbeschleunigern arbeiten, die Wissenschaft mit seinen Bildern nahe zu bringen. Auf diese Weise erhaschen wir einen kleinen Einblick in diese so fremde, interes-sante, spannende Welt und können uns auch als ein Teil, manchmal auch als Mittelpunkt derselben füh-len. Vielen Dank Thomas Pflaum.

Michael Marczok

PORTRAIT

Es fasst zusammen, zeigt Vorher/Nachher, erläutert Zusammenhänge, macht transparent, klärt auf und überzeugt: Die Einsatzmöglichkeiten des CEWE FOTOBUCHs in der Medizin sind so vielfältig wie das mehrfach ausgezeichnete Produkt selbst.

Zeigen, erklären, verständlich machen, dokumentieren: Die Einsatzmöglichkeiten des CEWE FOTOBUCHs in der Medizin bieten viel Potenzial

Die Frau in der Praxis von Dr. Bor-ger zweifelt. Wie wird sie aussehen nach der Operation, bei der ihr der Nasenrücken begradigt werden soll? Der Schönheitschirurg kennt dieses Zögern vor jedem operativen Eingriff. Diese Momente, in denen die vor-nehmlich weiblichen Patienten zwar in der Regel keinen Rückzieher von ihrem Entschluss mehr machen, aber dennoch vor allem eine überzeugende Bestätigung brauchen, dass ihre Ent-scheidung die richtige war. Dr. Bor-ger legt der Frau diese Bestätigung in die Hand – in Form eines CEWE FOTOBUCHs. Dort sieht die Patien-tin anschaulich viele Beispiele, wie vormals kleine Makel des menschli-chen Körpers durch die Eingriffe des erfahrenen Chirurgen formvollendet verändert werden. Ohne sichtbare

Spuren. Begleitende Kurztexte erläu-tern die jeweiligen Bildpaare „Vorher/Nachher“, die auf den Doppelseiten des CEWE FOTOBUCHs gestaltet wur-den. Dr. Borger: „Ich bin durch einen Freund auf die Idee gekommen, meine medizinischen Tätigkeiten und Ergeb-nisse in einem CEWE FOTOBUCH zu dokumentieren. Dieser hatte ein Foto-buch über einen Kurzurlaub mit Fotos und Texten sehr unterhaltsam zusam-mengestellt – und da dachte ich, dass eine solche Darstellung auch für mei-ne Patienten ein ideales Medium ist.“ Mittlerweile hat der Arzt bereits meh-rere CEWE FOTOBÜCHER produziert, in denen einzelne Operations-Typen seines Genres zusammengefasst sind wie beispielsweise Nasenkorrekturen oder Hautfaltenreduzierungen. Und das Prinzip zieht Kreise: Einige seiner

Kollegen wie Orthopäden oder Haut-ärzte haben das CEWE FOTOBUCH ebenfalls als erstklassiges Dokumen-tations-Medium für ihre Zwecke ent-deckt. Dr. Borger ist da schon wieder einen Schritt weiter: „Ich möchte mei-ne Patientinnen und Patienten nicht nur mit meinen chirurgischen Leis-tungen überzeugen, sondern auch mit dem besonders angenehmen Ambi-ente meiner Klinik. Deshalb habe ich einen Profi-Fotografen beauftragt, aussagestarke Bilder von unseren Räumen, dem Gebäude und den Außenanlagen zu machen und daraus ein attraktives Fotobuch zu gestalten. Eine etwas kleinformatigere Version des CEWE FOTOBUCHs habe ich in hoher Auflage bestellt und versende diese Exemplare an potenzielle Kun-den. Und meine neueste Idee: Aus den

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CEWE COLOR

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Beispiel für Eigenwerbung und Event-Doku: Das CEWE FOTOBUCH „Pius-Hospital, Einweihung der Strahlentherapie-Zweigstelle am Klinikum Oldenburg“

13 schönsten Bildern von diesem Shooting lasse ich bei CeWe Color einen Kalen-der produzieren, den ich als kleines Dankeschön an alle Patienten versende, die mir in diesem Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben.“Auch das Pius-Hos-pital in Oldenburg setzt auf die visuel-le Kraft des CEWE FOTOBUCHs: So wurde beispielsweise die Einweihung der Strahlentherapie-Zweigstelle in einem attraktiven CEWE FOTOBUCH dokumen-tiert, das von der Klinik-leitung als wirksames Marketinginstrument eingesetzt wird.

Das CEWE FOTOBUCH ist besonders im medizi-nischen Kontext ein ech-tes Allround-Medium. So gibt es beispielswei-se kaum eine bessere

Möglichkeit, um kleinen Kindern vor Operationen ihre Angst vor dem kom-menden Eingriff zu nehmen als in einem CEWE FOTOBUCH zu zeigen, wie sie später wieder gesund sein werden und nach Herzenslust spielen werden. „Visuelle Eindrücke von erfreulichen Erfahrungen in der Zukunft helfen signifikant, um Einstellungen von Kin-dern gegenüber eigentlich ja wenig erfreulichen und manchmal auch schmerzhaften Eingriffen positiv zu vermitteln,“ so Dr. Flori-an Bourbon, Leiter einer Kinderklinik in Mün-chen. Aber das CEWE FOTOBUCH leistet dort noch mehr: Die visuellen Symptome von Kinder-krankheiten werden in Fotobüchern zusammengefasst

und bilden für den internen Gebrauch eine optimale Lösung als Nach-schlagewerk, aber auch als Doku-mentation für das eigene Archiv.Dass sich bereits zahlreiche Ärzte für das CEWE FOTOBUCH entscheiden, hat vor allem drei gute Gründe: Ers-tens sind die Einsatzmöglichkeiten sehr variabel und perfekt auf einzelne Anwendungen zuschneidbar – ein echtes „Vorzeige-Medium“. Zweitens ist die Qualität des CEWE FOTOBUCHs nicht nur in unzähligen unabhängigen Tests von Fachzeitschriften bestätigt und ausgezeichnet worden, sondern auch in der Praxis – im wahrsten

Sinne des Wortes – zeigt sich: Auch nach tausendfacher Nutzung hält die aufwändige Bindung und Verarbei-tung. Und drittens: ist die Software des CEWE FOTOBUCHs in der Praxis sehr einfach und logisch zu bedienen.Und das macht natürlich auch mit anderen als den medizinischen Motiven viel Spaß: Kein Wunder, dass sich bei Dr. Borger und Dr. Bourbon zu Hause immer mehr CEWE FOTOBÜCHER von Urlaubsreisen und den wichtigsten Momenten des Familienlebens finden.

Weitere Informationen unter www.cewecolor.de.

Hasselblad Exceeds Demands of Medical Imaging Pros – H3DII is Key Documentation and Discovery Tool

„Plenty of cameras on the market are easy to use and produce great-looking prints, but certain medical conditions require image quality beyond the capabilities of most cameras.“

Canfield Scientific

Canfield Imaging Systems, a divi-sion of Canfield Scientific (www.can-fieldsci.com), provides photographic documentation services to clients in the pharmaceutical, biotechnology, and medical fields. For more than 20 years, the Fairfield, New Jersey, operation has provided support for more than 1,500 clinical studies and developed some 500 imag-ing systems to capture everything from individual hairs to complete bodies in 3D. Founder Doug Can-field explains why the Hasselblad H3DII has become an integral part of their premier imaging systems.

At Canfield Imaging Systems, we provide clients with the expertise and product development knowledge they need for successful image-based data collection, analysis, and submissions preparation for approval by govern-mental agencies. About 15 years ago, we began applying our expertise to the development of off-the-shelf solu-tions, primarily for plastic surgeons

and dermatologists. Today, we are the largest provider of imaging solutions to the Dermatology and Plastic Sur-gery market, a small niche market, for which high-quality surface imag-ing is essential. The skin care and beauty markets also have become an essential part of our business.

Our customers want more than equipment, which is why they turn to us for their imaging needs, rather than a traditional photo retailer. They want medical imaging solutions and a support team that makes sure the system works well in their practice – all of which are uniquely capable of providing. We go onsite and install positioning systems and lighting customized to the doctor’s practice and offer individual live Web-based training, group Webinars, and onsite training as required by the particular business, equipment, and application.

We also help our clients by integrat-ing the equipment they purchase with our Mirror software, a modular sys-tem of clinical imaging applications they can use to capture and archive images, create communications materials, and perform virtual simu-lations of medical procedures. The software also can integrate with man-agement applications for a seamless system of imaging and patient care.

Plenty of cameras on the mar-ket are easy to use and produce great-looking prints, but certain medical conditions require image quality beyond the capabilities of most cameras. Our clients require distortion-free optics, the most pre-cise color reproduction possible, and trouble-free integration into their practice. For the most demanding of these applications, the Hassel-blad H3DII is often the right choice. Its extraordinary image resolution, dynamic range, and signal-to-noise ratio enable doctors to make better decisions regarding patient care.

We have to be confident that the

equipment we deliver to our custom-ers is reliable, has solid technical support, and won’t suddenly become obsolete. We have sold Hasselblad film cameras for years, and know we can rely on the equipment and the company. Delivering an integrated system, where all the pieces are supplied and supported by a single company, improves technical support for our clients and our company.

Many of our clients have experi-ence with Hasselblad that pre-dates their medical professions – or is completely separate from it. In many ways, Hasselblad’s special position in traditional medium-format photogra-phy has pre-qualified it as the camera of choice for clinical applications. For example, Dr. Barry DiBernardo, a board certified plastic surgeon in Montclair, New Jersey, whose prac-tice also offers laser treatments, skin restoration, and acne treatments, worked his way through medical school shooting weddings with a Hasselblad. These days, he heads out to the botanical gardens with his Hasselblad. This is typical among clients for this class of product.

Photography is not new in clini-cal practice. Doctors of all types have been taking pictures for years. However, in this era of dig-ital photography, so much more can be done with images that it has become an essential part of medi-cal treatment documentation.

We currently have plans on the drawing board for brand-new pho-tographic systems, some of which will be instrumental in critical applications. Hasselblad cam-eras, such as the H3DII, will play a key role in these new systems.

For example, we have started pro-moting the H3DII with our Total Body Photography (TBP) systems. These systems track skin lesions that might develop into melanoma, identifying them before the condition becomes

Canfield images were captured with a Hasselblad H3DII

Doug Canfield, Founder of Canfield Scientific

HASSELBLAD

life threatening. Photographs are tak-en of a specific body section to create a record of the patient’s skin surface. These images are examined in minute detail and used by physicians and patients to detect any changes that might indicate the onset of melano-ma. This is where the image quality from an H3DII could literally mean the difference between life and death.

The H3DII is a critical part of the premier imaging systems we cre-ate for our camera-savvy clients in the pharmaceutical, biotechnol-ogy, and medical fields. There is no question that Hasselblad rep-resents the best in class when it comes to photographic equipment.

www.hasselblad.com

Text: Alice B. Miller

23Some Canfield images and enlargements were captured with the company’s Total Body Photography system, which includes a Hasselblad H3DII. The system screens for melanoma by monitoring changes in skin lesions

Canfield clients require distortion-free optics, the most precise color reproduction possible, and trouble-free integra-tion into their practice. For the most demanding of these applications, the Hasselblad H3DII is often the right choice. Its extraordinary image resolution, dynamic range, and signal-to-noise ratio enable doctors to make better decisions regarding patient care

Mit dem weltweit breitesten Displayportfolio bietet NEC Display Solutions auch im Medizinbereich den passenden Bildschirm für jede Applikation. Mit den Displaysystemen der NEC MD Color Serie kommt das Unternehmen einem sich abzeichnenden Trend entgegen, auch im Medical Imaging- Markt verstärkt Farbdisplays zu verwenden. Außerdem verstärkt NEC Display Solutions die NEC SpectraView Serie und setzt einen neuen Maßstab im Farbmanagement.

Farbdisplays für höchste Ansprüche

Nec Md304Mc

Der NEC MD304MC ist der erste Farb-Bildschirm der NEC Produkt-palette, der höchsten Anforderungen im Medizinbereich genügt. Er kann damit, im Zuge der neuen Tendenz, als Befundungsbildschirm eingesetzt werden – sowohl in der Landscape- als auch Portrait-Ausrichtung. Er erfüllt alle für den medizinischen Bereich erforderlichen Standards wie CE-MDD, AAPM-TG18 Primary Class sowie die DIN V6868-57 Kategorie B Norm. Durch die 4,0 Megapixel Auf-lösung eignet sich der Bildschirm für die Computer- und Kernspintomo-graphie. Die patentierte X-Light Pro Technologie gewährleistet die Echtheit der Darstellung in der Aufwärmphase sowie über die gesamte Betriebszeit hinweg. Aufgrund der großzügigen Bilddiagonale von 30-Zoll, stellt der NEC MD304MC eine praktische Alter-native zu Arbeitsplätzen mit zwei Geräten à jeweils zwei Megapixel.

Nec Md21M

Für die exakte Wiedergabe medi-zinischer Diagnosebilder in Farbe hat NEC Display Solutions den NEC MD21M auf den Markt gebracht. Der neue 2-Megapixel Bildschirm der NEC MD Color Serie verfügt über ein SA-SFT (IPS) Panel und garantiert so höchste Bildqualität in Farbe. Er wurde speziell für die Befundung im Bereich der Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Kar-diologie entwickelt. Der NEC MD21M erfüllt alle verbindlichen Standards wie CE-MDD und DIN V6868-57 Norm, Kategorie B und bietet ein attrak-tives Preis/Leistungsverhältnis.

Nec Md212Mc und Nec Md213Mc

Im Klinikumfeld werden zunehmend Echtzeit 3D Bilder in Farbe – bei-spielsweise in der Chirurgie – ange-fertigt. Für die präzise Bilddarstellung im Medizinbereich bringt NEC Display Solutions zwei neue Modelle der NEC MD Color Serie auf den Markt. Die NEC MD212MC und NEC MD213MC Bildschirme garantieren ein Maximum an Farbechtheit und die Wiederga-be selbst feinster Details. Aufgrund der Darstellungspräzision auch im monochromen Bereich eignen sie sich zudem als Nachfolger von reinen

Graustufen-Schirmen für die Befun-dung in der Radiologie. Die NEC High Brightness Farbmonitore werden als Klasse A Befunddisplays zur Diag-nostik von unter anderem Extremitä-ten-, Schädel- und Thoraxaufnahmen eingesetzt. Zudem eignen sie sich hervorragend für die Schnittbilddi-agnostik in Kombination mit 3D-Farb-rekonstruktion. Das UA SFT (IPS) Panel bietet besonders hohe Einblick-winkel und beste Sicht auf das Bild aus nahezu jeder Position. Die Bild-schirme sind darüber hinaus mit der innovativen NEC X-Light 3 Technologie mit dem integrierten RGB 3-color Sen-sor ausgestattet, die für die Einhal-tung vorgeschriebener Standards und die Echtheit der Darstellung über die gesamte Betriebszeit hinweg sorgen.

Nec Md213MG

Für eine präzise Bilddarstellung im Medizinbereich bringt NEC Display Solutions einen neuen 3 Megapixel Graustufen-Bildschirm in 21-Zoll auf den Markt. Der NEC MD213MG bietet in der Nachfolge des NEC MD21GS-3MP hochwertige UA-SFT (IPS)

NEC MD304MC NEC MD213MG

NEC MD21M

NEC DISPLAY SOLUTIONS

Panel-Technologie und ist optimal für den Einsatz in PACS-Systemen zur Diagnostik durch geschultes medizini-sches Personal ausgestattet. Dank der hohen DICOM-Darstellungspräzision eignet sich das NEC LC-Display zur Erstbefundung in der Radiologie oder im Bereich der Computer- und Kern-spintomographie sowie für Aufnahmen von Positronen-Emissions-Tomogra-phien (PET) in der Nuklearmedizin.

Nec Mdview242-2 und Mdview262-2

NEC Display Solutions wertet seine MDview Serie für Bildschirme zur medizinischen Betrachtung um zwei Farbgeräte im Wide-Format auf. Die Monitore NEC MDview242-2 und MDview262-2 bieten hervorragende Bilddarstellung auf IPS Farbpanels mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln (2,3 Megapixel) und einem zentralen, garantiert pixelfehlerfreien Ansichts-bereich. Zudem verhindert das inno-vative X-Light Pro-Feature Helligkeits- und Farbabweichungen während der gesamten Lebensdauer des Monitors. Die für eine digitale medizinische Darstellung verbindliche DICOM Kurve (Digital Imaging and Com-munications in Medicine) ist bereits vorkalibriert und hinterlegt. Die NEC MDview242-2 und -262-2 erfüllen so ab Werk die Anforderungen von PACS-Arbeitsplätzen (Picture Archi-ving and Communication System).

Nec SpectraView2490, Nec Spec-traView reference 2690 und Nec SpectraView reference 3090

Mit dem NEC SpectraView 2490 ver-stärkt NEC Display Solutions einer-seits die NEC SpectraView Serie um ein hardware-kalibrierbares 24-Zoll Widescreen-Modell und setzt andererseits mit den beiden Wide Gamut Reference LCD-Displays 2690 und 3090 einen neuen Maß-stab im Farbmanagement. Den Anspruch einer höchst professionellen

Bildbearbeitung erfüllen das IPS Panel beim 2490 sowie die H-IPS Panels (Horizontal In Plane Switching) beim 2690 und 3090, da sich die IPS Panel-Technologie gerade für Farb-Applikationen am besten eignet. Die hohen Auflösungen von 1920 x 1200 sowie 2560 x 1600 bei 60Hz (Reference 3090), eine AdobeRGB-Farbraumab-deckung von bis zu 107 Prozent und sehr weite und stabile Einblickwinkel von 178 Grad ermöglichen scharfe Bilder und brillante Farben ohne jegli-che Farbverschiebungen (Color Shift). Dafür sorgen zudem die für jedes RGB-Signal programmierbare 12-Bit LUT (Look up table) für 36-Bit Farb-kontrolle und Gamma-Korrektur sowie das X-Light Pro Feature. Ob für den Einsatz in der Mediengestaltung, die digitale Bildbearbeitung oder im Print-Workflow, mit diesen neuen Modellen vereint NEC Display Solutions her-vorragende technische Perfomance und optimale Wirtschaftlichkeit.

Alle vorgestellten Monitore sind über NEC Display Solutions sowie über den zertifizierten medizinischen Fachhan-del verfügbar. NEC Display Solutions Europe gewährt auf die Geräte drei Jahre Garantie, die auch die Hinter-grundbeleuchtung einschließt.

Weitere Informationen unter www.nec.com.

25NEC SpectraView Reference 2690

NEC MDview242-2

KAISER FOTOTECHNIK

redaktionsbüro (Zentrale)

Hagen Klie/DGPh, Hanni Käfer-Klie

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Leitung anzeigenverkauf

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Telefon: 02131 31371-77

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Gestaltung

Nina Eibelshäuser

Email: [email protected]

Die meisten Anforderungen, die bei wissenschaftlicher oder medizinischer Fotografie entstehen, lassen sich mit handelsüblichem Gerät und Zubehör nicht erfüllen. Diesen teilweise sehr speziellen Aufgaben stellt sich Kaiser Fototechnik in enger Zusammenarbeit mit Spezialanbietern und den Bild- schaffenden in Forschung, Wissenschaft und Medizin.

Lösungen für Spezialaufgaben

So entdeckt man Komponenten von Kaiser bei Delta Pix, einem Anbieter sehr exotischer fotografischer Kompo-nenten. Neben Digitalkameras für den Festeinbau, der Automatisierung von mikroskopischen Aufgaben und digita-lem Vermessen werden auch Makro-Aufnahmesysteme angeboten. Und innerhalb der Makro-Sparte findet sich auch eine Lösung für die Pathologie. Mit einem speziellen Aufnahmetisch, zwei Reproleuchten, einer Kamerasäu-le und einer fahrbaren Kameraauf-nahme, alles von Kaiser Fototechnik, sowie einer DeltaPix Kamera und spe-zieller Software können so gleichmä-ßig ausgeleuchtete, schattenfreie Prä-parate-Bilder erzeugt werden. Sollten

trotz des reproartigen Aufbaus doch noch zu

starke Refle-xionen auf-treten, kann dies von der Software

durch Kombi-nation mehrerer

Belichtungen ausgeglichen werden.

Ein zweites Beispiel einer Zusammenarbeit von Kaiser

Fototechnik mit Experten aus der medizinisch-

wissenschaftlichen Bran-che ist die biomechanische

Laufanalyse per Video der currex GmbH. Die currex GmbH

ist eine interdisziplinäre Organisati-on, die Systeme zur orthopädischen Gang- und Laufanalyse entwickelt und anbietet. Für die Kunden wird von Software über Messsystem bis zur Komplettanlage alles geboten. Unter anderem auch ein Arbeits-platz mit Laufband, Computer und Videokameras mit Beleuchtung, die auf Kamerasäulen von Kaiser Foto-technik beweglich angebracht sind.

Ein weiteres Beispiel entdeckt man an der Fachhochschule Hannover. Hier wurde eine automatisierte Lösung für die Digitalisierung großer Mengen von Herbar-Belegen, also Pflanzenproben, gesucht. Herausge-kommen ist ein Scanner-Arbeitsplatz mit drehbarem Rundtisch, zwei Flächenleuchten, einer Standard-Kamerasäule und einer Scan-Kamera. Hier kommen die Kamerasäule und die Flächenleuchten von Kaiser. Der Arbeitsplatz kann halb- oder voll-automatisch betrieben werden.

Wie wir auf Anfrage von Kaiser Foto-technik erfahren haben, werden laufend kundenspezifische Prob-lemlösungen für wissenschaftliche oder medizinische Fotografie erar-beitet, die auf dem Modulkonzept der Kaiser Reprosysteme basieren.

Weitere Informationen unter www.kaiser-fototechnik.de.

Aufbau für die Laufanalyse der currex GmbH mit Kaiser Fototechnik Komponenten Was wie ein regulärer Repro-Arbeitsplatz aussieht, ist in Wirklichkeit eine fotografische Lösung von Kaiser Foto-technik für pathologische Makroaufnahmen

An der Fachhochschule Hannover werden mit diesem Aufbau automatisiert große Mengen von Pflanzenproben digitalisiert

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