Praktischer Einsatz von Kennzahlen und .Praktischer Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen

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  • Praktischer Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen in der Produktion 3

    Praxisleitfaden der AWF-Arbeitsgemeinschaft Kennzahlen und Kennzahlensystemen zur Unternehmensfhrung und steuerung

    Praktischer Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen in der Produktion

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    Redaktion: Bernd Engroff AWF Arbeitsgemeinschaften fr Vitale Unternehmensentwicklung e.V. And er Pforte 23a 64521 Gro-Gerau Tel: 0 61 52 18 77 0 Fax: 0 61 52 18 77 18 EMail: info@awf.de www. awf.de AWF-Selbstverlag, Eschborn, 2. Auflage 2005 Dieses Werk ist urheberrechtlich geschtzt. Alle Rechte, auch die der bersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags, der Entnahme von Abbil-dungen und Tabellen und der Vervielfltigung des Buches oder Teilen daraus, bleiben den Autoren vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftliche Genehmigung der Autoren in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren), auch nicht fr Zwecke der Unterrichts-gestaltung - mit Ausnahme der in den 53, 54 URG ausdrcklich genannten Sonderfllen-, repro-duziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfltigt oder verbreitet wer-den. Sollten in diesem Werk direkt oder indirekt auf Gesetze, Vorschriften oder Richtlinien (z.B. DIN, VDI, VDE) Bezug genommen oder aus ihnen zitiert worden sein, so knnen die Autoren keine Ge-whr fr Richtigkeit, Vollstndigkeit oder Aktualitt bernehmen. Es empfiehlt sich, gegebenenfalls fr die eigenen Arbeiten die vollstndige Vorschrift oder Richtlinien in der jeweils gltigen Fassung hinzuzuziehen. Druck und Verarbeitung: Scheuermann-Druck GmbH, 64579 Gernsheim/Rhein AWF-Selbstverlag, Eschborn 2004

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    Praktischer Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen in der Produktion Inhalt I Vorwort 9 II Die Arbeitsgemeinschaft und ihre Mitglieder 11 Teil 1 Was sind und was nutzen Kennzahlen? 15 1.1 Kennzahlen und moderne Unternehmensfhrung 16 1.2 Arten und Einflussfaktoren auf Kennzahlen 18 1.2.1 Kaufmnnische Kennzahlen 20 1.2.2 Produktivittskennzahlen 21 1.2.3 Logistikkennzahlen 23 1.2.4 Prozesskennzahlen 25 1.2.5 Von der Kennzahl zum Kennzahlensystem 27 1.3 Umsetzung von Kennzahlen in die betriebliche Praxis 28 1.3.1 Verwendungszwecke von Kennzahlen 34 1.3.2 Aufbau und Strukturierung von Kennzahlen 36 1.3.3 Beeinflussung und Wirkzusammenhnge von Kennzahlen 42 1.3.4 Ermittlung und Erhebung von Kennzahlen 44 1.3.5 Kosten der Kennzahlenermittlung und pflege 46 1.3.6 Information, Kommunikation, Visualisierung von Kennzahlen 47 1.3.7 Motivation und Qualifikation der Fhrungskrfte und Mitarbeiter 51 1.3.8 Kooperation mit dem Betriebsrat 54 1.4 Koordination und Pflege von Kennzahlen 55 1.4.1 Aufgaben und Rolle der Fhrung 57 1.4.2 Aufgaben und Rolle der Arbeitsvorbereitung 60 1.4.3 Aufgaben und Rolle des Controlling 61 1.5 Kennzahlensysteme 62 1.5.1 Balanced Scorecard 62 1.5.2 EFQM-Modell 66 1.5.3 Benchmarking 70 1.6 Literaturhinweise zum einleitenden Teil 72 1.7 Anhang zum 1. Teil: Charts Einflsse auf Kennzahlen 73 1.7.1 Anhang zum 1. Teil: Systematik zur Optimierung betrieblicher 78 Ablufe Teil 2 Praktischer Einsatz von Kennzahlen in der Produktion 81 2.1 Kennzahlen auf Werkerebene zur Untersttzung und Steuerung der 81 Gruppenarbeits-Organisation 2.2 Ganzheitliches Entlohnungsmodell unter Einbeziehung von Kenn- 95 zahlen

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    2.3 Qualittskostenerfassung 107 2.4 Benchmarking unterschiedlicher Produktionsbereiche mittels der 119 Kenngre Lieferfhigkeit 2.5 Konzeption eines Kennzahlen-Kompasses zur Optimierung 127 divergierender Ziele am Beispiel eines Bestandsenkungsprojektes 2.6 Einfhrung, Betrieb und Weiterentwicklung des Produktionskenn- 139

    zahlensystems bei der Koenig & Bauer AG 2.7 Center-Erfolgs-Rechnung Werk Augsburg der EADS 153 2.8 Praktische Konsequenzen aus Produktionskennzahlen auf 157 Werkerebene 2.9 Kennzahlen fr das Bestandscontrolling 173

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    I Vorwort Betriebliche Kennzahlen zu ermitteln ist der erste Schritt. Betriebliche Kennzahlen aus-zuwerten ist der schwierigste Schritt. Praktische Konsequenzen daraus zu ziehen ist der wichtigste Schritt. Diese einfache Tatsache wird in Unternehmen, die mit Kennzahlen arbeiten oder arbeiten mchten, leider allzu oft vernachlssigt und es passiert, was in vielen Unternehmen pas-siert: die Mglichkeiten, die das Instrument an und fr sich zur Verfgung stellt, werden nur unzureichend genutzt, erreichen deshalb auch nicht die erwarteten Ziele, die Aktivi-tten erschlaffen und irgendwann stagniert die Thematik. Wer mit Kennzahlen arbeiten mchte und dies konsequent- packt ein umfassendes Thema an. Wie umfassend, dass hoffen wir in dem vorliegenden Erfahrungsbericht aufzeigen zu knnen. Wir wollen aller-dings keine Rezepte vorlegen, da dies Aktivitten sind, die jedes Unternehmen fr sich auf Basis seiner Mglichkeiten kreieren muss. Wir wollen Anregungen geben, vor oder auch nach der Umsetzung von Kennzahlensystemen ber bestimmte Punkte intensiver nach-zudenken. Der wirkungsvolle Einsatz von Kennzahlen muss Konsequenzen fr die Strukturen und Menschen in der Organisation nach sich ziehen. Dies beginnt mit einem vernderten Ver-stndnis von unternehmensinternen Zahlen und Fakten, die ffentlich werden. Vertrauen in die Mitarbeiter, Vertrauen der Mitarbeiter in die Kennzahl sind unternehmenskulturelle Voraussetzungen, die den Einsatz von Kennzahlen wesentlich erleichtern. Der Prozess der Umsetzung von Kennzahlen braucht Fhrungskrfte, die vor Ort in der Lage sind, die-se Offenheit zu leben. Fhrungskrfte mssen die jeweilige Strategie der Kennzahlen-Nut-zung mittragen und konsequent anwenden. Damit Mitarbeiter qualifiziert mit Kennzahlen umgehen, die richtigen Rckschlsse ziehen und gewonnene Erkenntnisse umsetzen kn-nen sind Information, Kommunikation und Qualifikation notwendig. Es bedeutet Investition in die Mitarbeiter, die mit Kennzahlen fhren und agieren. Kennzahlen sind ein durch-gngiges Fhrungsinstrument, was bedeutet, mit Zielvereinbarungen, die die Erfllung der Kennzahl anstreben, nicht bei der Fhrungskraft stehen zu bleiben, sondern jeden im Unternehmen ttigen Mitarbeiter mit einzubeziehen. Die Basis derer, die mit Kennzahlen arbeiten erreicht damit Wirkungsgrade, die Zielkon-flikte auslsen knnen. Koordination wird dadurch zu einem wichtigen Thema. Hinzu kommt, dass Kennzahlen-Abhngigkeiten dazu fhren, erkannte Schwachstellen ganzheit-lich zu betrachten, um nicht an der einen Stelle zu verschlechtern, was an der anderen verbessert wurde. Transparenz der Prozesse, Vereinbarungen, die Pflege von Schnittstel-len, vor allem aber das gemeinsame Abstimmen von einzusetzenden Kennzahlen und deren Zielgre sind hierfr die Voraussetzungen. Die Mglichkeiten des Einsatzes von Kennzahlen sind nahezu unerschpflich, was leicht dazu fhren kann, zu viele Kennzahlen einzusetzen, den Aufwand fr Pflege und Koordi-nation nach oben zu treiben, die Fhrungskrfte einzuspannen fr Interpretationen nicht-wertschpfender Aspekte. Konsequent heit auch Beschrnkung. Kennzahlen sollen Treiber zur stndigen Entwicklung der relevanten Prozesse des Unternehmens sein, darin liegt ihre Beschrnkung, die eingehalten werden mu. Auch dieser Leitfaden htte weit ausfhrlicher ausfallen knnen. Die Beschrnkung auf den Einsatz von Kennzahlen in der Produktion, der Darstellung der wesentlichsten Aspek-te von Kennzahlen sowie die praktische Beschreibung der unterschiedlichen Anwendun-gen soll Ihnen dennoch den breitestmglichen Ein- und berblick in die Thematik erffnen.

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    Es gibt bereits etliche Verffentlichungen zum Thema Kennzahlen. Kommt diese Verf-fentlichung deshalb zu spt und was kann sie Neues bieten? Nun, viele Unternehmen stehen noch am Anfang oder sind ber die Anfnge nicht hinaus gekommen, ihre Systeme stagnieren oder verharren auf der ersten Ziel-Ebene, es fehlen die Impulse, Treiber, viel-leicht auch Geduld, um festgefahrene Systeme wieder in Schwung und in die Tiefe zu bringen. Mit unserem Leitfaden wollen wir Ihnen Anregungen, Erfahrungen und Erkennt-nisse wiedergeben, die helfen, das Thema neu anzugehen oder zu revitalisieren. Wir wol-len aber auch die Konsequenzen der Einfhrung eines Kennzahlensystems deutlich ma-chen, denn umgesetzte Halbheiten oder kompromissgebeugte Systeme werden zwangs-lufig in die Stagnation fhren. Die AWF Arbeitsgemeinschaften e.V. hofft, allen Interessenten, die Wissen zum Aufbau, der Umsetzung und dem Agieren mit Kennzahlen suchen, einen praxisnahen Leitfaden zur Verfgung zu stellen. Vorstand und Geschftsfhrung der AWF