Richtig Lernen

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    25-May-2015

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  • 1. Lernen aber richtig ... Grundlagen des effektiven Lernens Ein berblick fr Handelsfachwirte

2. Genial Lernen Die Grundlagen fr gehirngerechtes LernenDie Welt, die wir sehen, entsteht im Gehirn, dort bauen wir Bilder, die wir kennen.2 3. Die Basis des menschlichen GehirnsEin Netzwerk von Nervenzellen (>100 Milliarden) Neuronen bilden untereinander Kontakte (Synapsen).Jedes Neuron kann bis zu 10.000 solcher Synapsen mit anderen Nervenzellen entwickeln. Kontaktstellen sind extrem vernderbar. Vernderungen an diesen Kontakten = neuronale Basis fr unser Gedchtnis. 3 4. Netzwerk Gehirn- Nervenzellen 4 5. Bau einer Nervenzelle- InformationsaufnahmeZellkrper Informationsverarbeitung InformationsbertragungInformationsweiterleitung-5 6. Expedition ins Gehirn GrohirnrindeGyrus cinguliThalamusKleinhirnHippocampus AmygdalaHirnstamm 6 7. Das quot;Limbische Systemquot;Sammelbezeichnung fr eine Funktionseinheit aus Teilen des Grohirns sowie Teilen des ZwischenhirnsZum limbischen System gehren u.a. Hippocampus und Amygdala (Mandelkern).Entscheidende Rolle bei bertragung von Informationen ins Langzeitgedchtnis.Emotionale Bewertung aufgenommener Informationen 7 8. Hippocampussmtliche am Tag gesammelten Eindrcke, Erlebnisse, Informationen - z.B. Lerninhalte - erst einmal zwischengespeichertquot;. Besitzt nur begrenzte Kapazitt Informationen Grohirnrinde (den Sitz des Langzeitgedchtnisses) Dort werden sie mit bereits vorhandenen Inhalten verknpft und dauerhaft gespeichertquot;.8 9. Amygdala und die Angst lernt mitOhne sie wre unser Leben monoton und gefhrlich. Sie ist wie eine gute Freundin und verdient daher mehr Aufmerksamkeit. Angst schliet Kreativitt aus! Beim Lernen unter Angst lernen wir die Angst gleichmit!Wer lacht, lernt nicht.9 10. Dopamin spielt bei Freude und beim Glcksgefhl eine zentrale Rolle wirkt beim Lernen wie ein Verstrker Richtiges Lernen macht nicht nur schlau, sondern auch glcklich! 10 11. Karten im Kopf Lernen hinterlsst im menschlichenGehirn messbare Spuren (kortikale Karten)Wichtige Bereiche der Krperoberflche nehmen auf der Karte mehr Platz ein Linke Hemisphre: logisches Denken, Sprache, analytisches denken Rechte Hemisphre: Musikalitt, Kreativitt, Rumliches Vorstellungsvermgen, Emotionalitt 11 12. Lernen im Schlafquot;Der Traum des Pharaosquot; Im Tiefschlaf findet in unseren Gehirnen die Verschiebearbeitquot; vom Hippocampus in die Grohirnrinde stattfindet.Das Ordnen, Sortieren und Strukturieren erfolgt dann in der REM-Phase.Wenn neue Inhalte hinzukommen, werden bestehende Strukturen im Gehirn verndert oder umorganisiert.Vor dem Einschlafen nur Positives denken!12 13. Die Bedeutung des REM-Schlafes13 14. Lernen mit Musik Fr das Lernen besonders hilfreich ist Musik, die 56 bis 64 Schlge pro Minute aufweist (Herzschlag eines Menschen im entspannten Zustand). 14 15. Entspannung beim LernenSchritt 1: SauerstoffSchritt 2: Gehirnhlften verbindenSchritt 3: Thymusdrse aktivierenSchritt 4: Reflexzonen im Ohr motivieren15 16. LerntypenWir behalten oder nehmen auf:10% von dem was wir lesen20% von dem, was wir hren30% von dem, was wir sehen50% von dem, was wir hren+ sehen70% von dem, was wir selbst sagen90% von dem, was wir selbst tun 16 17. Lerntypen Der visuelle Lerntyp: Lernen durch SehenDer auditive Lerntyp: Lernen durch HrenDer kommunikative Lerntyp: Lernen durch GesprcheDer motorische Lerntyp: Lernen durch Ausprobieren 17 18. Wie helfe ich mir selbst bei Konzentrationsproblemen?Konzentration hngt ab von : o Tageszeit o inneren und ueren Reizen o Auge und Ohr o Sauerstoff und Flssigkeit Konzentrationsfhigkeit muss erlerntund regelmig gebt werden!18 19. Effektiv LernenZum effektiven Lernen ist eine mglichst groe Beteiligung und Nutzung aller Sinne am besten. Je mehr Wahrnehmungsfelder im Gehirn beteiligt sind, desto mehr gedankliche Verknpfungen knnen zu dem Lernstoff hergestellt werden19 20. LerntippsNotizen machenZu bersichtlichen Notizen gehren: Datum Thema / berschrift / Unterthemen Beispiele notwendige bungen - Nacharbeiten20 21. LerntippsAktiv mitarbeiten innere und uere Selbstbeteiligung am Lernprozess zielbewusste Teilnahme am Unterricht durch Zuhren,Mitdenken, Mitreden und Mitschreiben. Von Zeit das Gehrte berdenken Ist ein roter Faden noch erkennbar, oder verstehe ich nicht mehr, was ich hre? Langeweile? - vorauszudenken versuchen. Andere Meinung- Gegenargumente suchen und notieren. Dadurch lerne ich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden! 21 22. Mitschrifttipps Gro genug schreiben Aktiv mitdenken Das Thema im Auge behalten Mitschrift erst dann, wenn Sinnabschnitt beendet Zusammenhnge erkennen (Mind Maps) Notiere nur das Wesentliche Benutze sinnvolle Abkrzungen Namen/ unbekannte Fachbegriffe nicht abkrzen Zusammenhnge erkennbar machen 22 23. Die 3 Gedchtnisprinzipien Assoziation Vorstellungsvermgen Speicherplatz (Ordnung und Struktur) 24. Kreativitt und Gedchtnis Fantasie F Alle Sinne einsetzen A Reihenfolge und OrdnungR Bewegung B ErotikE NummerierungN Positives Denken P Reichtum an Farben Assoziation R CodesA Humor C Tiefere EindrckeH T 25. Mnemotechnik= Gedchtniskunst entwickelt Merkhilfen (Eselsbrcken, z. B. als Merksatz, Reim, Schema, Grafik.Mnemotechniken aber auch komplexe Systeme, mit deren Hilfe man sich ganzer Bcher oder Listen mit tausenden von Wrtern oder tausendstelliger Zahlen sicher erinnern kann. 26. Beispiel einer MnemotechnikMein Vater erklrt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten. Dabei steht jeder der Anfangsbuchstaben fr einen Planeten.Das M in Mein fr Merkur (sonnennchster Planet), das V in Vater fr Venus (zweitnchster Planet von der Sonne aus), und so weiter fr Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto. 27. Beispiel- Mnemotechnik Jeder Gletscher besitzt ein Nhr- und ein Zehrgebiet Stellen Sie sich vor, Sie stehen hoch oben im Gebirge, barfu auf kaltem Eis. Sie schauen in Richtung Bergspitze und sehen ein riesiges Gebiet, eine dicke Schneedecke worauf kstliche Nahrungsmittel liegen. Sie erkennen das Nhrgebiet. Sie wenden Ihren Blick Richtung Tal und sehen wir diese mchtige, kalte Eismasse kleiner, ... ausgezehrt wird. 28. Spezielle Mnemotechniken Zahlenlernen Assoziationstechnik Ersatzwortmethode Loci (Routen)-Methode Major-System Lernkartei Mind Mapping 29. Zahlen- Mnemotechnik 6 = Elefant 00 = Spiegelei 7 = Zwerg 1= Baum/ Kerze 8 = Sanduhr 2 = Schwan 3 = Dreizack 9 = Katze4= Vierklee10= Zehe 5 = Hand 30. Beispiel: Die Zahl 9 7 3 6 soll gelernt werdenIhre Katze (9) luft unruhig durch die Wohnung und krmmt sich pltzlich muss Sie sich bergeben und wrgt einen kleinen wtenden Zwerg (7) hervor, der sofort mit einem Dreizack (3) auf Sie losstrmt. Sie ergreifen panisch einen Stozahn (6) und spieen den Zwerg auf. 31. Die AssoziationstechnikEin Zweibein sa auf einem Dreibein und a ein Einbein. Da kam ein Vierbein und stahl dem Zweibein das Einbein. Daraufhin nahm das Zweibein das Dreibein und warf es nach dem Vierbein.Bildhafte Vorstellung entwickeln 32. Beispiel Assoziationstechnikbzw. ErsatzwortmethodeWas fllt Ihnen etwa zu Herrn Nuskowsky ein?Herr Nuskowsky knnte doch mit einer Nuss auf dem Kopf Ski fahren. Sehen Sie, wie gerade er sich halten muss, damit die Nuss nicht herunterfllt?Je unsinniger das Bild, desto leichter prgt sich der Name ein! 33. ErsatzwortmethodeLernmaterial, zu dem schwer Assoziationen zu bilden sind (Vokabeln Fremdwrtern Personennamen)Beispiel: quot;anachronistisch (falsche zeitliche Einordnung von Ereignissen) quot;Annaquot;, quot;Kronequot; und quot;Tisch Csikszentmihalyi (sprich: Tschik-sent-mihai) 34. Locitechnik(lateinisch locus = Ort)Methode, sich Dinge in einer bestimmten Reihenfolge zu merken. Mgliche Pltze: Wohnung, Huserffentliche PltzeStraenMuseeneigener Krper 35. Beispiel- Locitechnik Sie wollen sich 10 Begriffe in der richtigen Reihenfolge merken:Von Zuhause in die Arbeit haben Sie sich z. B. folgende Orte in dieser Reihenfolge gemerkt: Haustr- Gartentor- Cafe- Apotheke- Bckerei- Post- Bahnbergang- Wiese- Tor- ArbeitssttteZu merken sind: Fuball, Fller, Arbeitsbericht, Schokoriegel, Kerze, Seife, Handtuch, Fotoapparat, Flasche, Joghurt 36. BUNG:Fuball Fller Arbeitsbericht Schokoriegel Kerze Seife Handtuch Fotoapparat Flasche Joghurt 37. Major SystemZuordnung von Lauten zu ZiffernErsatz- Ziffer Merkhilfenkonsonanten 0s,z,,ssvgl. englisch zerot knnte man mit einer 1 verwechseln, d 1t,dist lautverwandt 2n n hat zwei Beine 3m m hat drei Beine 4r vier endet mit R 5l L erinnert an die rmische Ziffer 506ch,j,schs -e- chs hat viele s (j wie Dschungel) 7k,g,ck7 ist eine G -l- ck -szahl 8f,v,w,phV8 Motor bei VW9 ist ein spiegelverkehrtes P oder 9p,bverdrehtes B (beide sind lautverwandt) 38. Major System 11= Tod 12= Ton 0= Hose 13= Dom 1= Tee14= Teer 2= Noah 15= Diele. 3= Oma20= Nase 4= Reh30= Maus 40= Rose 5= Lwe 50= Lasso 6= Schuh 60= Schuss 7= Kuh70= Kse 8= Pfau 80= Fass 9= Bau90= Bus 10= Dose 1/d + 0/s100= Dosis 39. Major System Beispiel: 9 6 1 Teppich hat den Zahlenwert 196 Latte hat den Zahlenwert 51Die Kombination quot;6 59 16quot; knnte dann etwa quot;Ich liebe dichquot; bedeuten.ich = 6= ch,j,sch liebe = 59= 5= l/ 9= b,p dich = 1= d,t/ 6= ch,j,sch 40. BUNG:1582= TELEFO Welcher Begriff? N 1= t,dth 5= l 8= f,ph,v,w 2= n Geschenk 7627=Welcher Begriff? 7= g,k,ck,c 6= sch,j,ch,g 2= n 7= g,k,ck,c 41. Beispiel8514292703 584 FeldRennbahnGemseLufer 42. Klassischequot; Methode der Mnemotechnik -die Lernkartei Bei richtig ins nchste Fach! Bei falsch zurck in Fach 1! 43. Mind Mapping 44. Basisleistung des Gehirns gerichtete/fokussierte Aufmerksamkeit (= Konzentrationsfhigkeit)die Steigerung der Aufmerksamkeit ist die Konzentration 45. Konzentrationsbung- finde TiernamenEin zwielichtiger, groer Kerl verschaffte sich in einer zerstreuten Phase seines Lebens einen nicht ganz sauberen Schundroman. Dadurch ermuntert, brach er mit Gewalt in ein Lebensmittelgeschft ein und schlug einen brtigen Mann nieder, welcher gerade am Eisenherd stand, den er abstauben wollte. Dann drehte er ihn um, nahm sein Geld, etwa achthundert Mark, ruhte sich am Tisch lange aus, denn die Luft ging ihm aus. Anschlieend lief er kellerwrts, zertrat Telefon und Inventar, entdeckte ein Zahl von Tischweinen. In groen Dosen entdeckte er Rosentee, trank am Elektroherd stehend alles schnell aus, floh, dabei Geld und Wein mitnehmend. 46. Ein zwielichtiger, groer Kerl verschaffte sich in einer zerstreuten Phase seines Lebens einen nicht ganz sauberen Schundroman. Dadurch ermuntert, brach er mit Gewalt in ein Lebensmittelgeschft ein und schlug einen brtigen Mann nieder, welcher gerade am Eisenherd stand, den er abstauben wollte. Dann drehte er ihn um, nahm sein Geld, etwa achthundert Mark, ruhte sich am Tisch lange aus, denn die Luft ging ihm aus. Anschlieend lief er kellerwrts, zertrat Telefon und Inventar, entdeckte ein Zahl von Tischweinen. In groen Dosen entdeckte er Rosentee, trank am Elektroherd stehend alles schnell aus, floh, dabei Geld und Wein mitnehmend. 47. Lernmotive und Lernmotivation 48. Bildungsmotivation 49. Gedchtnisdauer nach Eccles 50. Ultrakurzzeitgedchtnis speichert sehr kurz (fr ca. 0,5 - 2 Sek.) unkodiert weitgehend alle Sinnesdaten (Filter) Kurzzeitgedchtnis- Kapazitt betrgt etwa sieben Objekte (merken in Chunks)Langzeitgedchtnis- Inhalte in Form von Verbindungen zwischen Neuronen gespeichert (also als Hirnstruktur) 51. Lernzeiten10 Minuten TRAINING ca. 7 Min Nachbearbeitenwww.birkenbihl.de 52. Die neue Gehirnforschung zeigt:Es ist nie zu spt!PERKINS spricht von lernbarer Intelligenz!Wir knnen auch im hohen Alter noch beginnen, zu lernen und das ist es, was unser Gehirn auf Trab bringtIndem wir die Methode ndern, ndern wirdie Ergebnisse! 53. Lebenslanges LernenBewusstheit durch BewegungWer lebenslang neues hinzulernt, sorgt fr seine NEUROGENESE und somit frhchstmgliche Gesundheit! 54. Vielen DaAufm nk fr Ihr erkse amkeit