Schaufenzter 0412

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Zirl, Marktgemeinde, Politik, Vereine

Text of Schaufenzter 0412

  • SCHAUFENZTER APRIL 2012

    SEITE 1

    08 042012

    Amtliche Mitteilungen Zirl

    zugestellt durch post.at

    www.mg.zirl.atmarktgemeinde@zirl.gv.at

    Generation 50+Die Teilnehmer fr das Freiwilligenprojekt 50+ Build together wurden ausge-whlt! Fr sechs Zirlerinnen und Zirler geht es nun in die heie Vorbereitungspha-se fr das 3-wchige Projekt im englischen Cornwall. Die Zusammenarbeit von Koordinator Leo Kaserer, Cubic und der Marktgemeinde Zirl geht whrenddessen weiter: ab Herbst gibt es neue Projektpltze fr Interessierte ab 50!

  • SCHAUFENZTER APRIL 2012

    SEITE 2

    Es war ein schneereicher Win-ter, das Schadholz stapelt sich teils meterhoch. Nun ist die Eigeninitiative von allen Wald-besitzern und Nutzungsbe-rechtigten gefragt: Um einer Borkenkferplage vorzubeu-gen, muss das tote Holz so schnell wie mglich entfernt werden.Es ist ein eiserner Bestand der Borkenkfer, welcher jhrlich im Frhjahr aus dem Winterschlaf erwacht und sich in Bume ein-nistet. Bei solchen Wintern wie diesen, in welchen sehr viel feuchtes Schadholz entstan-den ist, kann die Population des

    Schdlings allerdings ra-sant zunehmen, erklrte uns Waldaufseher Martin Praxmarer. Er nistet sich im vorerst feuchten Schad-holz ein, bis diese Stmme austrocknen. Dann sucht er sich wieder ein feuch-tes Brutnest - in diesem Falle dann einen gesunden Baum, schildert er die Problematik. Der Borken-kfer lebt in einer Saison ber drei Generationen lang. So-mit knnten sich Millionen der Insekten bilden.Die Marktgemeinde Zirl star-tet deshalb erneut einen Aufruf

    an alle Waldbesitzern und Nut-zungsberechtigten, ihr Schad-holz, welches ber den Winter entstanden ist, dringend aufzu-arbeiten!

    Borkenkferplage droht bei unsFo

    to:

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    cht

    In Massen ein unbeliebter Geselle: Der Borkenkfer liebt Schadholz zum Nisten.

    An die Waldbesitzer!

    Da die Gefahr einer Borkenk-

    ferplage durch Schadholz in die-

    sem Jahr so enorm hoch ist, hat

    die Gemeinde unter Androhung

    einer Ersatzzahlung eine Frist

    bis zum 15. Mai gesetzt.

    Bei Nichteinhalten dieser Frist

    mssen die Arbeiten von Seiten

    der Gemeinde aus vergeben

    werden, die Kosten dafr sind

    dann vom jeweiligen Waldbesit-

    zer bzw. Nutzungsberechtigten

    zu tragen. Im eigenen Interesse

    ist es also absolut unerlsslich,

    dass das Schadholz dringend

    aufgearbeitet wird.

    SCHAUFENZTERIM APRIL

    THEMA4 Standpunkte der Fraktionen 5 Generation 50+

    WISSENSWERT6 Karwendelbahnsperre, Waldbrnde7 Recyclinghof neu, Filmdreh beim Schlossbach8 Nahversorgung9 Alpenpark Karwendel, Leinenzwang10 - 11 Hospiz-Ausbildung, Frderung fr Sanierer

    ANGEPACKT12 Schwimmbad wird neu erffnet13 Lrmschutz ist fix14 Regionalkraftwerk Mittlerer Inn

    SCHAU VORBEI15 Veranstaltungskalender

    ORTSLEBEN16 Radeln fr den Klimaschutz17 Jugenddemokratie18 - 19 Probstkrippe, Babymassage im EKIZ20 - 21 Kunst im Gasthaus, Tagespflege22 Interview - Neue Mittelschule

    CHRONIK 23 Zirl vor hundert Jahren

    VEREINSLEBEN24 - 25 Ehrungen bei den Schtzen, SK Kruder erfolgreich26 Interview Roland Wild Obmann MV Zirl

    BRGERSERVICE27 Der Weg zum Raumordnungskonzept NEU

    KURZ NOTIERTWichtiges und Wissenswertes aus dem Amt

    BERATUNG ZU DIVERSEN FRDERLEISTUNGENJeden 2. Dienstag im Monat ab 10:00 Uhr: Angeboten wird Be-ratung fr Familien, Alleinerziehende, Alleinstehende, fr alle mit geringem Einkommen, oder in Not geratene Mitbrger/innen. Unter-sttzungen gibt es viele, hier bekommen Sie alle notwendigen In-formationen dazu: Heilbehelfe / Rollstuhl und -rampen, Bewegungs-trainer, Treppenlifte, etc. / Zahnersatz / Zahnregulierung bei Kindern / behindertengerechter Umbau / Bestattungskosten / erhhter Medi-kamentenbedarf etc.ACHTUNG NEU: Um die Termine koordinieren zu knnen, bitten wir um Ihre Voranmeldung in unserem Sekretariat, Tel. 05238-54001.

    REISEPASS BEANTRAGENAb 15.6.2012 braucht auch jedes Kind fr Auslandsreisen seinen eigenen Reisepass. Unser Meldeamt hat daher von 19.03. bis 25.06.2012 jeden Montag bereits ab 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr fr Sie geffnet.

    NEUER RECYCLINGHOFUnser Recyclinghof bersiedelt in die Salzstrae. Letzter Arbeitstag am alten Recyclinghof in der Bahnhofstrae ist der 9.5.2012, am Samstag 12.05.2012 haben wir wegen bersiedlung geschlossen. Los geht es am neuen Standort in der Salzstrae am 15.5.2012.ffnungszeiten:Dienstag 14.00 17.00 UhrMittwoch 15.00 19.00 UhrFreitag 14.00 19.00 Uhr

    DIE SEITE ZWEI INHALT

  • SCHAUFENZTER APRIL 2012

    SEITE 3

    Euer Brgermeister Josef Kreiser

    SPRECHSTUNDEN DES BRGERMEISTERS

    Montag 08:00 Uhr - 12:00 Uhr 17:00 Uhr - 18:00 UhrMittwoch 08:00 Uhr - 12:00 Uhr

    Freitag 08:00 Uhr - 12:00 Uhr

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    Liebe Zirlerinnen, liebe Zirler,

    nach einem sehr ausgiebigen und schneereichen Winter naht der Sommer mit groen Schrit-ten. Umso erfreulicher ist es, dass die Marktgemeinde Zirl pnktlich zum Muttertag mit einem familienfreundlichen und barrierefreien Schwimmbad in die Sommersaison 2012 star-tet. Die beliebte Sportsttte wurde in einem Kraftakt innerhalb krzester Zeit saniert und umgebaut, sodass Sie, liebe Zirlerinnen und Zirler, auch diesen Sommer das khle Nass genieen knnen. Durch die ausgezeichnete Arbeit aller beteiligten Firmen sowie den Ver-antwortlichen im Bauamt konnte der Bau sogar kostengnstiger als erwartet fertiggestellt werden. Das Schwimmbad-Team fiebert der Neu-Erffnung bereits entgegen und freut sich auf Ihr zahlreiches Kommen.

    Ein weiterer wichtiger Punkt auf meiner Agenda war und ist das Lrmschutzprojekt entlang der A 12, welches gemeinsam mit der ASFINAG umgesetzt wird. Hier starten die Bauma-nahmen bereits im Sommer 2012. Insgesamt wird die Lrmschutzwand entlang der Inntal-autobahn eine Lnge von 2,7 km auf Zirler Ortsgebiet haben. Die Hhe der Wand wird je nach Streckenabschnitt zwischen 2,00 und 4,00 Meter betragen. Verkehrsreferent Robert Kaufmann, die Verantwortlichen der ASFINAG und ich als Brgermeister haben in den letzten Monaten in sehr konstruktiven und partnerschaftlichen Gesprchen dieses fr die Lebens-qualitt so magebliche Projekt finalisiert.

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des rtlichen Ortsleitbildes wird als nchster Schritt das Raumordnungskonzept der Marktgemeinde Zirl fortgeschrieben. Im Sinne eines aktiven Fl-chenmanagement durch die Gemeinde werden im Raumordnungskonzept (ROK) wichtige Akzente fr die nchsten zehn Jahre festgeschrieben. Es werden sowohl Flchen fr leist-bares Wohnen, kommunale Einrichtungen, fr Schulen, Kindergrten oder Verkehrserschlie-ungen gesucht und markiert. Das ROK hat konkrete Auswirkungen auf die nachhaltige Ent-wicklung der Marktgemeinde Zirl. Aus diesem Grund finden Sie auf der Seite 27 nochmals einen konkreten Fahrplan fr die nchsten Monate und die Mglichkeiten, sich und Ihre Interessen und Vorstellungen aktiv mit einzubringen.

    Zum Abschluss noch eine Bitte an Sie, liebe Zirlerinnen und Zirler. Der Frhling lsst Stauden, Bume etc. austreiben und sprieen. Bitte beachten Sie im Sinne der Verkehrsicherheit vor allem zum Schutz der Kinder am Schul- oder Heimweg, dass Sie Ihre Strucher und Hecken zur Strae schneiden. Das Einsehen in Kreuzungsbereiche ist durch die wuchernde Bepflan-zung oftmals sehr eingeschrnkt. Ich bedanke mich bereits jetzt fr Ihre aktive Mithilfe.

    WICHTIGE PROJEKTE FERTIG,IHRE MITHILFE IST NTIG!

    EDITORIAL

  • SCHAUFENZTER APRIL 2012

    SEITE 4

    STANDPUNKTE der Parteien zum Thema:50+ in der Marktgemeinde Zirl

    GR Robert Kaufmann

    und gemtliches Zuhause. Die Gemeinde Zirl ist gut aufgestellt, die Herausforderungen einer lter werdenden Gesellschaft zu meistern. Wir von der Zirler Volkspartei mchten und wer-den unseren Beitrag dazu leis-ten.

    GR Dr. Karl Pjeta

    Freiwilligenarbeit), die Nach-barschaftshilfe zelebrieren, die einen Hoangart suchen, die sich am Leben freuen! Auch die Gemeinde soll of-fen fr deren Ideen sein und Aktivitten im Eigeninteresse untersttzen. Ich wnsche mir fr Zirl die fitteste, geistig akti-ve +50-Generation Tirols,- eine Herausforderung fr uns alle! Machts mit!

    Anita Tibeth

    Als Mitglied der 50+Gruppe und Heimkehrerin (nach 28 Jahren wieder in Zirl) freue ich mich be-sonders ber den noch drflichen Charakter der Marktgemeinde Zirl und die gute Infrastruktur. Ein weiterer Grund wieder nach Zirl

    zu ziehen, war fr mich auch der Gedanke an die Zeit der Pension. Es gibt einem ein gutes Gefhl mit Freunden und Bekannten alt werden zu drfen und nicht in einer anonymen Grogemein-de. Zirl ist fr mich ein Ort der noch lebt, in dem Gemeinschaft gepflegt wird. Fr diese wrde ich mir noch eine unparteiische Anlaufstelle fr alle Fragen der 50+ Generation, wie z.Bsp. Steu-

    ervorteile, Betreuungsmg-lichkeiten, Pflegegeld, Be-suchsdienst usw. wnschen. In meiner beruflichen Lauf-bahn habe ich sehr oft fest-gestellt, dass gerade ltere Menschen in diesem Bereich nicht ausreichend informiert bzw. betreut werden. Die ltere Generation muss hier aber leider auch noch lernen, Hilfe anzuneh-men bzw. sie einzufordern.

    GV Mag. Karl Neurauter

    In den letzten Jahrzehnten hat ein gesellschaftlicher Wandel stattgefunden. Wir alle haben statistisch eine hhere Lebenserwartung und es ist eine Kernaufga-

    be der Politik fr diesen Umstand entsprechende Rahmenbedin-gungen zu schaffen. Neben den vorhandenen Organisationen und Betrieben der Gemeinde, die klassischer Weise der Generation

    50+ zugeschrieben werden, wie s zenzi, das betreubare Woh-nen oder die Tagespflege. Diese Strukturen sind wichtig, treffen allerdings nicht die Interessen und Bedrfnisse einer ganzen Ge-neration. So sind die meisten der Generation 50+ noch uerst agil und unterneh