Schweizerische Kunstausstellung Basel 1956 - .Prof. Dr. Max Huggler, Bern, Präsident Walter Bodmer,

  • View
    213

  • Download
    0

Embed Size (px)

Text of Schweizerische Kunstausstellung Basel 1956 - .Prof. Dr. Max Huggler, Bern, Präsident Walter Bodmer,

  • A 1

    7815

    H

    1 Schweizerische

    Kunstausstellung

    Basel 1956

  • Abstrakte Maler Bazaine-Bertholle-Bissire- Eble Estve-Hartung-Lanskoy- Loutre Manessier-Le Moal-Nallard Reichel-Singier-Vieira da Silva Spiller-de Stal

    Ausstellung Juni, Juli

    Matres de l'art moderne

    Delacroix-Renoir-van Gogh Czanne -Braque-Rouault Picasso etc.

    Ausstellung August, September, Oktober

    Illustrierte Kataloge

    Galerie Beyeler

    Basel/Bumleingasse 9 tglich (sonntags nur 10-12 Uhr)

    ETHICS SIK Telephon 222558

    02000001352510

  • Schweizerische

    Kunstausstellung

    Basel 1956

    A/\

    r-

    vf

    WlU . W Schweizerisches Institut fr Kunstwissenschaft

    Zrich

    Schweizer Mustermesse, Halle 8, Baslerhalle 2. Juni bis 15. Juli 1956

    ( ~t s \~2-~

  • Dauer der Ausstellung

    Besuchszeiten

    Eintrittspreise

    Illustrierter Katalog

    Verkufe

    2. Juni bis 15. Juli 1956

    Tglich 10-12 und 14-17 Uhr Sonntags durchgehend von 10-17 Uhr

    Einmaliger Eintritt (inkl. Billettsteuer) Fr. 1.50 Schler und Studenten Fr.I. Schler in gefhrten Gruppen Fr.-.50 Tageskarte Fr. 2.50

    Fr. 2.50

    Alle Verkufe haben durch Vermittlung der Kasse zu erfolgen. Frdie ausdem Ausland eingesandten Werke hat der Kufer den Zoll zu tragen. Die Abgabe der gekauften Werke erfolgt nach Schlu der Ausstellung.

  • Prof. Dr. Max Huggler, Bern, Prsident Walter Bodmer, Basel Serge Brignoni, Bern Charles Chinet, Rolle Charles-Franois Philippe, Genf Hans Stocker, Basel Frau Janeb, Boudry Frau Elsa Burckhardt-Blum, Ksnacht, Ersatz Max von Mhlenen, Bern, Ersatz Rudolf Zender, Winterthur, Ersatz

    Werner Br, Zrich, Prsident Bruno Giacometti, Zrich Otto Charles Bnninger, Zrich Hermann Hubacher, Zrich Remo Rossi, Locarno Max Weber, Genf Frulein Hildi Hess, Zrich Paul Baud, Genf, Ersatz Casimir Reymond, Lutry, Ersatz Frulein Hedwig Frei, Basel, Ersatz

  • Architektonische Gestaltung

    Einrichtung der Ausstellung

    Plakat der Ausstellung

    Kataloggestaltung

    Photos

    Clichs

    Druck

    Pflanzenschmuck in der Ausstellung

    E. F. Burckhardt, Ksnacht

    Arnold Rdlinger, Basel E. F. Burckhardt, Ksnacht

    Albert Chavaz, Savise

    Emil Ruder, Basel

    Christian Baur/Atelier Moeschlin und Peter Heman, Basel

    Lang, Basel

    Karl Werner AG, Basel

    Stadtgrtnerei Basel, R. Arioli

  • Vorwort

    Zum zweitenmal seit 1946 hat es der Schweizerische Kunstverein bernommen, anstelle der alle fnf Jahre von der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu ver anstaltenden Nationalen Kunstausstellung - des sogenannten Salons - eine gesamtschweizerische Kunstausstellung durchzufhren. Als Ort der Schwei zerischen Kunstausstellung 1956 wurde Basel gewhlt, das seit Dezennien keine derartige Veranstaltung mehr beherbergt hat, und wo sich in der Muster messe grozgige Ausstellungsmglichkeiten boten.

    Der Schweizerische Kunstverein, der dieses Jahr sein hundertfnfzigjhriges Jubilum feiern kann, sieht in der ihm aus diesem Anla von der Eidgenossen schaft bertragenen Aufgabe eine Anerkennung seines Wirkens. Er dankt dem hohen Bundesrat und vorab dem Vorsteher des Eidgenssischen Departements des Innern, Herrn Bundesrat Dr. Philipp Etter, fr das ihm geschenkte Vertrauen und zugleich fr die gewhrte nachhaltige finanzielle Untersttzung. Unser Dank gilt auch dem hohen Regierungsrat von Basel-Stadt, der dem Kunstverein ebenfalls in grozgiger Weise seine finanzielle Untersttzung hat zukommen lassen und berdies es sich angelegen sein lie, unserem Unternehmen in jeder Hinsicht entgegenzukommen. Schlielich ist noch der Direktion der Schweizer Mustermesse unser Dank auszusprechen fr ihr groes Entgegenkommen bei der Einrichtung der Ausstellung.

    Wenn der Schweizerische Kunstverein, vom Vertrauen der Behrden getragen, mit Freude an die Organisation der Ausstellung herangegangen ist, so war er sich doch gleichzeitig der Problematik aller groen Ausstellungen bewut. Diese Problematik wird noch erhht durch Anfgung einer Ausstellung der Refsier- ten, so da unsere Veranstaltung, rein zahlenmig gesehen, einen bisher nie gesehenen Umfang erreicht hat. Es kann wohl kaum bestritten werden, da eine kleinere Ausstellung, bei welcher nur eine beschrnkte Zahl Knstler mit eigent lichen Werkgruppen ausstellen, fr den Besucher nicht nur ansprechender und interessanter erscheinen mag, sondern auch physisch leichter zu bewltigen ist und daher vielleicht nachhaltigere Eindrcke liefert. Auf der anderen Seite ist aber zu bedenken, da eine Pyramide nicht nur aus der Spitze bestehen kann, sondern eine Basis haben mu, und da die Spitze um so hherzu liegen kommt, je breiter die Basis ist. In entsprechender Weise ist es die Aufgabe einer ge samtschweizerischen Kunstausstellung, die breiteste Schicht der Knstlerschaft zu erfassen.DamitaberdiePyramidenichtberdimensioniert werde, dafr hat die Jury zu sorgen. Auerdem ist darauf hinzuweisen, da die Eidgenssische Kunst ordnung den Ankauf von Kunstwerken in solchen gesamtschweizerischen Ver anstaltungen vorsieht, und es wrewohl sehrschwierig, in dieser Hinsicht mit we sentlichen Neuerungen einzusetzen.

    Da die Schweizerische Kunstausstellung auch eine Ausstellung der Refsier- ten umfat, ist ziemlich erstmalig in der Schweiz. Eine solche Veranstaltung ist offensichtlich ein besonders risikoreiches Unternehmen, und es ist uns anfangs gar nicht leicht gefallen, das Kind beim Namen zu nennen. Der Schweizerische Kunstverein hat sich erst nach reiflicher berlegung und nach Anhren zahl reicher kompetenter Persnlichkeiten dazu entschlossen. Es sprachen viele Argumente dafr und dagegen. Mitausschlaggebend und ermutigend war die Sympathie, mit welcher das Eidgenssische Departement des Innern dieser Idee gegenberstand. Jedem Einsender wurde bei der Anmeldung die Mglichkeit gegeben, im Falle der gnzlichen Refsierung, ein von ihm selber zu bezeichnen des Werk auszustellen. Ziemlich genau die Hlfte der Einsender hat sich hierfr angemeldet.

    5

  • Ein wesentlicher Grund, der uns von der Notwendigkeit dieses Versuches ber zeugte, besteht darin, da weitherum die Ansicht zu hren ist, es gebe im Kunst leben ganz allgemein gesehen, und dies nicht nur in der Schweiz, eine soge nannte offizielle Kunst, die sich weigere, gewisse Richtungen, ganze Gruppen oder einzelne Knstler anzuerkennen, gehren doch die Veranstalter von offiziel len Ausstellungen immer ungefhr den gleichen Kreisen an, und dasselbe gilt fr die Jury. Nicht zuletzt um diesem fast klassenkmpferisch anmutenden Vor wurf zu begegnen, haben wir uns entschlossen, den Versuch zu wagen. Wir glauben, da, wie man auch immer die Schau der Refsierten beurteilt, insbeson dere im Vergleich mit dem offiziellen Teil der Ausstellung, es sich auf alle Flle um einen aufschlureichen Versuch handelt. Die groe Ausdehnung der Muster messe-Hallen hat uns die Durchfhrung erleichtert, und das drfte ein weiterer Anla sein, da der Versuch wahrscheinlich einmalig ist und bleiben mu.

    Wenn nun das gesamte Ausstellungsgut, und zwar sowohl die Werke, welche von der Jury zugelassen wurden, als auch die refsierten, vor dem Beschauer liegt, so drfen wir wohl feststellen, da sich ein beraus lebendiges Bild des schweizerischen Kunstschaffens bietet. Wir drfen wohl auch bei Betrachtung des eigentlichen Salons konstatieren, da die offizielle Kunst kein Schimpf wort bedeutet, sondern durchwegs eine eindeutige und erfreulich frische Hal tung aufweist. Es kommen die verschiedensten Richtungen zum Wort, und das Ganze scheint uns gerade in seiner Vielfalt einen beraus nachhaltigen Eindruck zu vermitteln. Wiederum haben wir, wie dies bei frheren hnlichen Veranstal tungen der Fall war, eine diesmal allerdings kleine Zahl von Knstlern nachtrg lich eingeladen, noch einige Werke einzusenden.

    Wenn wir nun noch mit einigen Zahlen aufwarten, so geschieht dies nicht nur, um den groen Umfang, den die Ausstellung angenommen hat, zu erklren, sondern auch, um zu zeigen, welch gewaltige Arbeit durch die Jury zu erledigen war. Nach dem Reglement konnte jeder Knstler drei Werke einsenden; nur die Jurymitglieder werden auf zwei Werke beschrnkt, die sie unter eigener Verant wortung ausstellen. Von den rund 3800 Werken, die von 1300 Knstlern ein gereicht wurden (etwa 3000 Bilder, 500 Plastiken und der Rest Graphik, Mosaik und Glasgemlde), sind 891 Nummern im jurierten Teil der Ausstellung angenommen worden, entsprechend etwa dem Umfang der Schweizerischen Kunstausstellung 1951, whrend bei den Refsierten nunmehr 430 Nummern figurieren.

    Es ist uns eine angenehme Pflicht, an dieser Stelle Herrn E. F. Burckhardt, Architekt, und Herrn A. Rdlinger, Konservator der Basler Kunsthalle, fr die Gestaltung der Ausstellung zu danken. Ihre groe Arbeit drfte wesentlich zum Gelingen unserer Veranstaltung beitragen.

    Mge nun dieser Ausstellung ein guter Erfolg beschieden sein, ein Erfolg, der sich nicht nur in einer Anerkennung des geleisteten Kunstschaffens zeigt, son dern auch durch Erbauung der hoffentlich zahlreichen Besucher, welche den Wunsch haben, sich mit dem schweizerischen Kunstschaffen der Gegenwart ver- trautzu machen.

    Werner Br

    6

  • ) $r- j*,.> " V

    t fj. **. ^k'ipH 4**%sf: tljMW wbfi sM>ft *&* *y .OiMMtttfH,^ t

    Vfry- 1 ,i-iVAi1^ *Sf4 ., *sro44> ,. syrj *9&$w,

    i ' * . !> - "/"s. . .'. -t,

    v ^>0....'* i'V V^S*'J ,'*, '~~ '

    t^W."., .K lx

    > *c ?* .. - i fcfi ,

    &*

    :>M0W:$ r - ,&?

    itk'i \

  • Zu zustzlichen Einsendungen wurden von der Jury eingeladen:

    Jacques Berger, Pully Emile Chambon, Carouge-Genve Albert Chavaz, Savise Jacques Dblin, Oberwil Theo Eble, Basel Rudolf Gnthardt, Zrich Hans Haefliger, Wallbach Ar