Seehas Magazin Februar März 2013

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DIE RMERSTRASSE :AUF DEN SPUREN DER ANTIKE VOMNECKAR ZUR AARE UND ZUM HOCHRHEINKULTUR :THEATER, KONZERTE, MUSEENAUSBILDUNG :SCHULEN, FIRMEN, INSTITUTEWELLNESS UND GESUNDHEIT :GUT FR KRPER UND PSYCHEHAUS & GARTEN :NEUE HUSER NEUE IDEEN

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  • MAGAZIN FR DIE BODENSEEREGIONKULTUR FREIZEIT BUSINESSseehas

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    DIE RMERSTRASSE :AUF DEN SPUREN DER ANTIKE VOM NECKAR ZUR AARE UND ZUM HOCHRHEIN

    KULTUR : THEATER, KONZERTE, MUSEEN

    AUSBILDUNG : SCHULEN, FIRMEN, INSTITUTE

    WELLNESS UND GESUNDHEIT : GUT FR KRPER UND PSYCHE

    HAUS & GARTEN : NEUE HUSER NEUE IDEEN

    www.seehas-magazin.de

  • ImpressumHerausgeber des Seehas-Magazins: Anneros und Ernst TrollChefredaktion: Ernst Troll (V.i.S.d.P.) Verlag, Produktion und Anzeigenberatung:Troll Design und MedienMozartstr. 1, D-78256 SteilingenTelefon +49(0)7738-9296-44Telefax +49(0)7738-9296-48ISDN +49(0)7738-9296-22(Leonardo) E-Mail info@seehas-magazin.deInternet www.seehas-magazin.de www.seesommer.de www.troll-design.de

    Bro Friedrichshafen: Siegfried GrokopfEschenstrae 15, 88069 TettnangTelefon +49(0)7542-62 21Telefon 2 +49(0)7542-95 11 91Telefax +49(0)7542-95 11 92E-Mail siegfried.grosskopf@gmx.net

    Bro Schweiz, sterreich, Liechtenstein: WEW Agentur Waltraud EisenschmidSeestrasse 24 / Postfach 142, CH-8596 ScherzingenTel. +41 71 688 68 55, wewagentur@bluewin.ch

    Abonnement: 6 x Seehas-Magazine + 1 x SeeSommer-Magazin im Jahr fr Euro 25,- (SFr. 35.-) Versandkosten(die Magazine sind kostenlos).Bestellen Sie per Brief und legen Sie den Betrag bei.

    Erscheinungsweise: 6 x Seehas-Magazin 1 x SeeSommer-Magazin

    Verteilte Au age: je Ausgabe 20 000 ExemplareFr unverlangt eingesandte Artikel und Fotos berneh-men wir keine Haftung. Die durch den Verlag erstellten Anzeigen, Artikel und Fotos sind urheberrechtlich geschtzt und drfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages weiter verwendet werden.

    Redaktionelle Mitarbeit: Dr. Patrick Rau - ALMSiegfried Grokopf - Interview Christiane Frank - Rmerstrae

    Links: www.edition-fotoart.com, www.culturis.dewww.mo1art.de

    INTERVIEWDIETMAR PHILIPP, TOURISMUSDIREKTOR DER STADT FRIEDRICHSHAFEN

    DIE RMERSTRASSENECKAR ALB AARE UND NECKAR HOCHRHEIN

    FREIZEITARCHOLOGISCHES LANDESMUSEUM EIN SOLDAT ROMS IN KRIEG UND FRIEDEN

    KULTURSTADTHALLE SINGEN BREITES SPEKTRUM VON NARRETEI BIS ZUR MARKTWIRTSCHAFTWISSEN SCHAFT ERFOLG 2. WIRTSCHAFTSFORUM SINGENERZHLZEIT OHNE GRENZEN SINGEN -SCHAFFHAUSENTHEATER KONSTANZ PREMIEREN UND HIGHLIGHTSLITERATUR IN HUSERN 2013 DEUTSCH-SCHWEIZERISCHE BEZIEHUNGENPHNIX THEATER STECKBORN SPIELZEIT FEBRUAR-MRZ-APRILVIKTORIA UND IHR HUSAR OPERETTE SIRNACHDIE NACHT DER MUSICALS IN RADOLFZELLBACHS MATTHUSPASSION LUTHERKIRCHE KONSTANZTHE TEN TENORS DOUBLE PLATINUM TOUR 2013 KONGRESSHAUS ZRICHKINDERTRUME ALTE PUPPEN AUS THRINGEN STADTMUSEUM RADOLFZELLIT@HOME VON DER SCHREIBMASCHINE ZUM INTERNET STADTMUSEUM RADOLFZELLZEHNTE ART-KARLSRUHE VON DER KLASSISCHEN MODERNE ZUR GEGENWARTSKUNSTBCHER

    WELLNESS & GESUNDHEITGROSSES FREIZEITVERGNGEN IM SNTISPARKDAS BADEPARADIES SCHWARZWALD URLAUBSTRUME WERDEN WAHRWELLNESS FR DIE SEELE GESUNDHEITSPARK JORDANBAD IN BIBERACHABTAUCHEN UND AUFTANKEN RADON REVITALBAD MITTEN IM SCHWARZWALDESSEN WAS SINN MACHT METABOLIC BALANCE, DIE INDIVIDUELLE ERNHRUNGMIT PFLANZENPOWER ZUR WUNSCHFIGUR DIE 5-ELEMENTE-KUR

    AUSBILDUNGVORLESUNG AUF TOURNEE CAMPUS TUTTLINGEN BIETET PHYSIK MAL ANDERSHTWG KONSTANZ IN EUROPISCHE UNIVERSITTSVEREINIGUNG AUFGENOMMENNTA ISNY AUSBILDUNG UND STUDIUM LIVE ERLEBENFUNKTION-GLEICHUNG-GEOMETRIE SCHWIERIGKEITEN MIT DER MATHEMATIKBERND BLINDOW-SCHULEN BERUFLICHE GYMNASIEN STAATLICH ANERKANNTWENN DAS IHR ZIEL IST...? AUSBILDUNG IN EINEM SOZIALEN BERUFTRAUMBERUF MODEDESIGNER MODESCHULE KEHRERCAMPHILL FACHSCHULE FR SOZIALWESENAUSBILDUNG ZUM SOZIALFACHMANAGER KOLPING BILDUNGSWERK RADOLFZELL

    BUSINESSBODO UND VHB KOMMEN SICH NHERARBEITEN IN DER BODENSEEREGION EURES-BERATUNG AUF DER IBO FRIEDRICHSHAFENSCHNUPPERABO BODO VERKEHRSVERBUNDRADOLFZELL PRSENTIERT SICH AUF DER CMT IN STUTTGART2 CENT FR DIE WASSERSTIFTUNG RANDEGGER OTTILIENQUELLE SPENDET13. ENGENER OSTERMARKTHCHSTE QUALITTSAUSZEICHNUNG HEGAUER SSSMOSTKELTEREI AUER

    HAUS & GARTENNEUE HUSER NEUE IDEENSCHIMMELSPRHUNDE IM EINSATZ

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    Seehas-Magazin 2013.Fordern Sie die neuen Mediadaten an!Tel. 07738 / 9296-0, Fax 07738 / 9296-48info@seehas-magazin.de

  • Dieses Buch erzhlt von Neandertalern und Steinzeitjgern, von Rmern und Alemannenknigen, von Mnchen und Burgherren und es prsentiert die unvergleichbar schne und uralte Kulturlandschaft der internationalen Bodenseeregion mit Deutschland, der Schweiz und sterreich. Faszinierende Landschaftsfotograe und Geschichte in einem einzigartigen Buch vereint.Ein Augenschmaus und hoch interessant, genau so wie die Bodenseeregion. Lassen Sie sich begeistern.

    Im Herzen Europas liegt die Bodenseeregion mit ihrer herrlichen und abwechslungsreichen Landschaft. ber Jahrtausende hat der See die Menschen angelockt, ber das Wasser hinweg waren sie miteinander verbunden.

    Faszinierend ist auch die Geschichte ihrer Kultur. Rund 50000 Jahre alt sind die frhesten Zeugnisse davon, dass Menschen den Bodenseeraum durchwandert haben. Gefunden wurden diese Relikte des Neandertalers in der Wildkirchli-Hhle im schweizerischen Appenzell.

    Seit jenen fernen Zeiten haben die Menschen der Bodenseeregion eine bewegte und bewegende Geschichte hinterlassen. Archologische Funde zeugen von den Epochen der Alt- und Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit, von der rmischen Kolonisation und deren Ablsung durch die Alemannen. Diese wurden christianisiert, grndeten bedeutende Klster im Mittelalter und sind dem See bis heute treu geblieben.

    Anneros Troll hat die Bodenseelandschaft auf eindrucksvolle Art fotograert, die mit 25 doppelseitigen Bildern im Wechsel mit den archologischen Funden prsentiert wird. Mitherausgeber und -autor ist der Konstanzer Kreisarchologe Dr. Jrgen Hald. Er hat auch die redaktionelle Arbeit seiner 14 Archologen-Kollegen aus Deutschland, sterreich und der Schweiz koordiniert. Den Leser erwarten hchst interessante geschichtliche Highlights aus den jeweiligen geograschen Gebieten rund um den Bodensee. Damit ist ein beraus lebendiges Fotograe- und Landschaftsportrt ber die Kultur und Natur des Bodenseeraumes von hoher Qualitt entstanden, mit populr aufbereiteter und verstndlicher Geschichte.

    Das Buch ist durchgehend farbig gedruckt und prsentiert 25 hervorragende doppelseitige Landschafts-Bilder aus Deutschland, der Schweiz und sterreich, 27 bedeutende archologische Funde der internationalen Archologie rund um den Bodensee mit 165 archologische Bildern und Zeichnungen sowie eine bersichtskarte und Lageplne.

    Bildband und Geschichte.Machen Sie sich und anderen eine Freude mit dem internationalen Buch fr die Schweiz, fr Deutschland und fr sterreichHardcover, Buchformat ca. 24 x 33 cm, Umfang 120 Seiten, ISBN 3-00-013117-5(D) E 29,90 (A) E 30,80 (CH) Fr. 49,90berall im Buchhandel erhltlich.

    ZEITREISEN AM BODENSEE von den Rentierjgern zu den Alemannen

    Culturis Verlag , Mozartstrae 1, D-78256 SteilingenTelefon +49 7738 9296-44, Telefax +49 7738 9296-48 www.culturis.de, info@culturis.de

    Das Buch zum Titel-Th

    ema:

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    kar-Alb-Aare

    und Neckar-Hochrhei

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    ab Seite 6 in diesem M

    agazin.

  • DAS GRAF-ZEPPELIN-HAUS : PRO TAG FAST SIEBEN SLE BELEGTDietmar Philipp erlutert die Erfolgsgeschichte einer der wichtigsten Kultursttten der Bodenseeregion

    Das Friedrichshafener Graf-Zeppelin-Haus zhlt heute zu den wichtigsten Kul-tursttten der Bodenseeregion. Dabei war es einst hchst umstritten und konnte erst nach einem Brgerentscheid durchstarten. Theater, Konzerte und Ballett-auffhrungen auf hchstem Niveau, aber auch Kleinkunst, Jazz, Pop und Rock stehen auf seinem Programm, neben Tagungen und Kongressen durch Verbnde und Unternehmen, deren Veranstalter seit Jahren immer wieder anklopfen. Im vergangenen Jahr erlebte das Haus einen besonderen Boom: Die Raumbelegun-gen stiegen um fast 30 Prozent. Im Interview mit dem Seehas-Magazin erlutert Dietmar Philipp, Tourismus-Direktor der Stadt und Chef des Kultur- und Congress-Centrums, unserem Mitarbeiter Siegfried Grokopf die Grnde fr den anhalten-den Erfolg von Friedrichshafens guter Stube.

    Herr Philipp, wie versuchen Sie, nichts dem Zufall zu berlassen?Seit den 90er Jahren verfgen wir im GZH ber eine eigene Marketingkonzeption, die laufend modiziert und genderten Marktverhltnissen angepasst wird. 1999 wurde mir dafr vom Europischen Verband der Veranstaltungscentren (EVVC) ein europischer Innovationspreis verliehen. Anhand von Marktinformationen formulieren wir mittel- und langfristige Ziele, die einem laufenden Controlling-Prozess unterliegen, um jederzeit eingreifen zu knnen und Verbesserungen zu erreichen.

    Welches sind Ihre hauptschlichen Strategien?Ich lege sehr groen Wert auf das so genannte Innenmarketing, das heit, bei uns steht bei allen Bemhungen der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Unsere Mitar-beiter werden gefrdert. Es nden alle zwei bis drei Jahre Inhouse-Coachings statt, bei denen Kundenorientierung und Qualittsservice den Schwerpunkt der Schulungen bilden. Daneben ist mir die Netzwerkpolitik, das Miteinander im Kreis gleichgesinnter Hallen, wichtig, um Synergien zu nutzen und nanzielle Ressourcen besser auszuschpfen. Am Ende kontrollieren wir durch schriftliche Kundenbefragungen, ob sich das alles bezahlt macht und wir uns richtig ver-halten.

    Welche Erkenntnis haben Sie aus den Kundenbewertungen gezogen?Unabhngig von kleinen nderungen oder Verschiebungen ergaben sich fr uns bis dato folgende Ergebnisse:Sehr guter Service und berdurchschnittliche Leistungen zahlen sich aus. Die Weiterempfehlungsquote des Graf-Zeppelin-Hauses ist berdurchschnitt-lich hoch. Alle bisherigen Kunden (100 Prozent) wollen uns weiter empfehlen. 50 Prozent unserer Neukunden werden aufgrund von Empfehlungen auf uns aufmerksam.Neben der einmaligen Lage unseres Hauses direkt am Bodenseeufer wird das kompetente und engagierte Team von fast jedem dritten Kunden als Entschei-dungsgrund fr das Wiederkommen genannt.

    Sie sagten, dass Sie Ziele fr das GZH formulieren. Wie sehen die aus?Die Hauptziele werden sich auch in Zukunft kaum verndern: Im Rahmen unserer Kulturangebote mchten wir uns am regionalen und berregionalen Markt weiter erfolgreich positionieren. Im Tagungs- und Kongressbereich reicht dies vereinzelt bis zu einer nationalen Ausrichtung. Dank der Zustimmung des Gemeinderats vor fast zehn Jahren konnten in unserem Haus zwischen 2008 und 2011 Modernisier-ungsmanahmen in Hhe von rund 8,5 Millionen Euro umgesetzt werden, die der langfristigen und nachhaltigen Substanz- und Wettbewerbssicherung dienen.

    Wie sieht die Belegung des Graf-Zeppelin-Hauses aus?Im Vergleich zu 2011 konnten wir die Anzahl der Veranstaltung im vergangenen Jahr um zehn Prozent steigern. Bei den Raumbelegungen (2012) haben wir sogar um knapp 30 Prozent zugelegt. Das heit, dass wir rein rechnerisch im Durch-schnitt pro Tag fast sieben Sle und Rume belegen.

    Was planen Sie fr die kommenden Jahre?Wichtige Themen sind fr uns der Ausbau des Kunden- und Gste-Komforts, ein noch intensiveres Umweltbewusstsein und eine strkere Nachhaltigkeit im kologischen, konomischen und sozial-gesellschaftlichen Sinn, die Einstellung auf den demograschen Wandel und die Verknpfung von realen Veranstaltun-gen mit virtuellen Veranstaltungsbausteinen im Internet.

    Sie berlassen nichts dem Zufall?Wer weiterhin Wettbewerbsvorteile erzielen will, muss agieren und nicht nur re-agieren, muss innovativ sein und durch neue Dienstleistungsangebote versuchen, Kunden und Gste zu verblffen und nicht nur zu begeistern. Daran arbeiten wir permanent, um das allgemein hohe Niveau und das gute Image unseres Hauses aufrecht zu erhalten.

    Herr Philipp, wir danken Ihnen fr das Gesprch und wnschen weiter-hin viel Erfolg!

    INTERVIEW : SEEHAS-MAGAZIN 05

    Dietmar Philipp, Tourismus-Direktor der Stadt und

    Chef des Kultur- und Congress-Centrums in Friedrichshafen

  • Authentische Zeugnisse der provinzialrmischen Geschichte sind in breiter Viel-falt entlang der Rmerstrae Neckar-Alb-Aare zu besichtigen, die wichtige Sta-tionen der Provinz Obergermanien miteinander verbindet. Auf historischen R-merwegen knnen hier zahlreiche Schaupltze antiker Geschichte entdeckt und vielfltige Siedlungstypen der rmischen Zeit erfahren werden, seien es lnd-liche Gutshfe, driche Siedlungen, Kastellorte oder groe Stdte. Ausgrabun-gen, Denkmale und Museen mit unzhligen Fundstcken aus archologischen Grabungen geben uns Einblicke in das Leben der rmischen Soldaten, aber auch in den Alltag der Zivilbevlkerung. Die ersten Straen, die von den Rmern angelegt wurden, waren Militrstra-en. Sie sollten die krzesten Marschwege zwischen den Kastellen schaffen, den Nachschub sichern und besonders im Kriegsfall schnelle Truppenbewegun-gen ermglichen. Ein gut ausgebautes Straennetz war also unabdingbare Vor-aussetzung fr die Organisation, Verwaltung und Versorgung des riesigen rmi-schen Reiches.Die rmische Strae, an deren Verlauf sich die Route der Rmerstrae Neckar-Alb-Aare in weiten Bereichen orientiert, ist auf der Tabula Peutingeriana, der bekannten Peutinger Karte dargestellt. Die mittelalterliche Kopie einer antiken Straenkarte zeigt die Streckenfhrung vom Legionslager Vindonissa (Windisch) ber Tenedo (Bad Zurzach) und Iuliomago (Schleitheim) nach Brigobanne (Hn-gen); von dort ging es weiter ber Arae Flaviae (Rottweil) und Sumelocenna (Rot-tenburg) nach Grinario (Kngen). Die auf der Karte angegebenen Entfernungen entsprechen dabei fast exakt den heute gemessenen Distanzen!

    Inzwischen umfasst die Themenstrae drei Teilstrecken: die Rmerstrae Neck-ar-Alb, die Rmerstrae Neckar-Aare und die Rmerstrae Neckar-Hochrhein.

    Rmerstrae Neckar-AlbDer lngste und fundreichste Abschnitt beginnt in Kngen, dem antiken Grina-rio und fhrt ber Rottenburg - Hauptstadt der Civitas Sumelocennensis - vorbei an Gutshfen, Kastellen, Thermen und Wasserleitungen bis nach Rottweil, ehe-mals Municipium Arae Flaviae und damit im durchaus seltenen Besitz rmischen Stadtrechts.Bereits ab 1783 fanden die ersten Ausgrabungen im Bereich des Kngener Ko-hortenkastells statt. Gegrndet unter Kaiser Domitian (90-95 n. Chr.), verlor das Kastell in den Jahren um 150/160 n. Chr. seine Bedeutung und wurde gerumt. Die etwa gleichzeitig entstandene zivile Siedlung (vicus) mit dem Namen Grinario hatte etwa 100 Jahre lnger Bestand. Im Bereich des Kastells bendet sich heute der Rmerpark, dessen Gestaltung und Bepanzung das ursprngliche Aussehen der Anlage widerspiegelt. Im 1911 wiederaufgebauten sdlichen Eckturm und im modernen Museumspavillon wird anschaulich die Geschichte des antiken Grina-rio dargestellt. Bemerkenswert sind vor allem die antiken Skulpturen bereits am Ortseingang weist der Abguss einer Jupitergigantensule auf die rmische Epoche Kngens hin. Alle zwei Jahre entfhrt der Rmertag mit einem umfang-reichen Programm die Besucher in frhere Zeiten. An der nchsten...