Seehas Magazin Februar März 2016

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CMT Stuttgart: Bodenseeregion präsentiert Highlights Wirtschaftsforum Singen: Und plötzlich macht es KLICK - Interview mit Bestsellerautor Bas Kast Freizeit: Auf der Römerstraße durchs Jahr 2016 Comer See - Frühlingserwachen Kultur: Theater, Konzerte, Ausstellungen Ausbildung: Schulen und Institute in der Region Bauen und Wohnen: Die besten Einfamilienhäuser 2015

Text of Seehas Magazin Februar März 2016

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    CMT StuttgartBodenseeregion prsentiert Highlights

    Wirtschaftsforum SingenUnd pltzlich macht es KLICK - Interview mit Bestsellerautor Bas KastFreizeit Auf der Rmerstrae durchs Jahr 2016Comer See - FrhlingserwachenKultur Theater, Konzerte, AusstellungenAusbildungSchulen und Institute in der RegionBauen und WohnenDie besten Einfamilienhuser 2015

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    INTERVIEWBas Kast, Bestsellerautor. Referent beim Wirtschaftsforum in Singen

    FREIZEITCMT Stuttgart - Die Bodenseeregion stellt die Hhepunkte des Jahres 2016 vorAuf der Rmerstrae durch das Jahr 2016Die Pfahlbauten! Die groe Archologie und Playmobil-Ausstellung im ALM in KonstanzComer See und Mailand - Frhlingserwachen in beeindruckender Kulisse

    KULTURBcherLebendige Erinnerungskultur - Sonderausstellungen Denk mal an den Krieg in RadolfzellAusstellung Radolfzeller Knstler in der Villa BoschJeremias Heppeler - Ausstellung, Kulturzentrum am Mnster Konstanz, GewlbekellerAm See - Ausstellung Susanne Smaji, Kulturzentrum am Mnster Konstanz, Richental-SaalBachs Johannespassion - Karfreitag Lutherkirche KonstanzPassionskonzert im Mnster Konstanz mit Klaus Maria BrandauerStadthalle Singen - Theater - Musik - Wissenschaft - Oper - ComedyLos gehts - Theater Konstanz im Februar und MrzDie FRBE Radio Show - Literarisch-Musikalisches KabarettCATs - Die beliebtesten Katzen der Welt im Musical Theater Basel3 Premieren im Noltes Theater in berlingenOtto-Dix-Stiftung in Hemmenhofen gegrndet

    BUSINESS2015 - Rekordjahr fr die Randegger Ottilien-QuelleDas Beste zum Schluss - Medaillenregen fr die Smostkelterei Wilhelm Auer16. Engener Ostermarkt mit verkaufsoffenem SonntagBodensee-Caf in Scherzingen wieder erffnetStockfischzeit im Mausacker in SteinebrunnFasten- und Entschlackungskuren - Kruter und Tees von der Kruterdrogerie von KenneUnd pltzlich macht es KLICK - Das 5. Wirtschaftsforum in Singen am 2. MrzDorniers Baracke in Friedrichshafen wird DO.LaborStabiler Arbeitsmarkt - 3,3 % Arbeitslose im Bereich Konstanz-Ravensburg

    AUSBILDUNGNTA Isny macht Zukunft - Gnstig zum TraumberufWillkommen - Hochschulcampus Tuttlingen ffnet seine ToreKolping - Der Weg nach oben mit Abitur, Fachhochschulreife, RealschulabschlussJetzt am Start - Deutscher Jugendfotopreis 2016

    BAUEN UND WOHNENDie 50 besten Einfamilienhuser 2015 in sterreich, Deutschland und der SchweizVroka Solar Veranda auf der Messe Garten & Ambiente in FriedrichshafenAustauschpflicht fr alte HeizkesselTerrassenbelge fr das ganze Jahr - Experten wissen was geeignet istMesse Haus-Bau-Energie in Radolfzell - Richtungsweisende Bau- und Wohnkonzepte

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    ImpressumHerausgeber des Seehas-Magazins: Anneros und Ernst TrollChefredaktion: Ernst Troll (V.i.S.d.P.)

    Verlag, Produktion und Anzeigenberatung:Troll Design und MedienMozartstr. 1, D-78256 SteilingenTelefon +49(0)7738-9296-44Telefax +49(0)7738-9296-48 E-Mail info@seehas-magazin.deInternet www.seehas-magazin.de www.seesommer.de www.troll-design.de

    Bro Friedrichshafen: Siegfried GrokopfEschenstrae 15, 88069 TettnangTelefon +49(0)7542-62 21Telefax +49(0)7542-95 11 92E-Mail siegfried.grosskopf@gmx.net

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    Abonnement: 6 x Seehas-Magazine + 1 x SeeSommer-Magazin im Jahr fr Euro 30,- (SFr. 35.-) Versandkosten(die Magazine sind kostenlos).Bestellen Sie per Brief und legen Sie den Betrag bei.

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  • UND PLTZLICH MACHT ES KLICK : KREATIVITT SCHAFFT ERFOLGBas Kast referiert beim 5. Wirtschaftsforum am 2. Mrz in Singen und gibt vorab Einblicke in sein Wissen

    INTERVIEW : SEEHAS-MAGAZIN 05

    Bas Kast, Referent beim 5. Wirtschaftsforum am 2. Mrz in der Stadthalle Singen.Foto: Heike Steinweg

    Verfasser des Buches Und pltzlich macht es KLICK.

    Herr Kast, Sie sind Psychologe und Biologe, haben in Konstanz, Bochum und in Boston studiert, waren als Journalist bei GEO, Nature und beim Tagesspiegel in Berlin ttig und sind unter anderm Trger des Axel-Springer-Preises und des European Science Writers Awards. Die Abendveranstaltung des Wirtschaftsforums in Singen stellen Sie un-ter das Thema Kreativitt. Was erwartet Ihre Zuhrer?

    Naja, oft sind es ja Gurus, die ber das Thema Kreativitt ihre Weisheiten verkn-den. Sie weihen uns ins laterale Denken ein oder haben eine revolutionr-neue Brainstorming-Technik in petto, mit der sich dann im Handumdrehen um die Ecke denken lsst. Manche von ihnen sind auf magische Methoden gestoen, mit der sich die rechte Gehirnhlfte aktivieren lsst undsoweiter! Ich persnlich war da schon immer ein bisschen skeptisch. Niemand besucht ein solches Seminar, um es als ein zweiter Picasso wieder zu verlassen. Was nicht heit, dass man Kreativitt nicht frdern knnte, das kann man sehr wohl. Um herauszufinden, wie das geht, habe ich mich in den letzten Jahren darin vertieft, was die Wissenschaft ber das Thema Kreativitt herausgefunden hat. Ich bin zu diversen Labors gepilgert, habe mit den Forschern diskutiert, ich habe mein Hirn verkabeln lassen, habe meditiert und, wenn das mglich war, Experimente mitgemacht, um am eigenen Leib zu er-fahren, was wirkt und was nicht. Von diesen Erfahrungen werde ich berichten.

    Von den Unternehmen mit ihren unterschiedlichen Aufgaben und noch unterschiedlicheren Menschen verlangt man Kreativitt, um sich im tgli-chen Wettbewerb zu behaupten. Gibt es Mittel, Wege oder Strategien die zu mehr Kreativitt fhren?

    Natrlich. Leider gibt es dieses weitverbreitete Vorurteil, wonach Kreativitt et-was ist, womit nur Knstler und andere Genies wie Steve Jobs ausgestattet sind. Diesem Klischee zufolge lsst sich die Welt im Grunde in zwei Gruppen einteilen: Auf der einen Seite gibt es die Kreativen (Designer mit dicken Hornbrillen, Wer-beleute etc.), und auf der anderen Seite den ganzen Rest, wir, die Normalos, die Unkreativen. Wer zu den Unkreativen gehrt hat Pech gehabt und kann es genauso gut bleiben lassen mit der schpferischen Arbeit. Aus der Kreativittsforschung hat sich da gerade in den letzten Jahrzehnten ein ganz anderes Bild ergeben: Jedes Gehirn ist grundstzlich kreativ. Man muss diese schpferische Kraft allerdings hervorzulocken wissen. Man muss sie wecken. Eine Strategie besteht darin, das Gehirn mental zu schockieren. Wie das funktioniert, werde ich am Abend ausfhr-lich beschreiben.

    Man kann Kreativitt also auch zielorientiert entwickeln?

    Absolut im Groen und Ganzen aber stellt sich heraus: Man muss dabei weniger direkt vorgehen, als oft angenommen. Kreative Ideen sind nun mal nicht auf Kom-mando zu haben. Oft berfallen sie uns in unscheinbaren Momenten, unter der Dusche, bei einem Spaziergang, in einem beilufigen Gesprch oder abends im Bett, kurz vorm Einschlafen. Deshalb greifen viele angebliche Kreativittstechni-ken (Beispiel Brainstorming) auch nicht. Sie gehen zu direkt vor. Sie versuchen, die Muse allzu sehr herbeizuzwingen. Aber die Muse hat die widerspenstige Eigen-schaft zu kommen, wenn sie will, nicht, wenn wir wollen. Dennoch: Diese Tatsache dass also kreative Einsichten sich meist in unscheinbaren Momenten einstellen,

    dann, wenn wir es gar nicht auf sie abgesehen haben