sensor Mainz Magazin #5 Februar 2011

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Tursteher - Ihr leben vor und hInter der Tur. Preiswert essen & trinken. EIne StadtreIse durch HechtsheIm

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  • Februar 2011 Nr.5

    TrsTeher - Ihr leben vor und hInTer der Tr preis-wert esseN & triNkeN eIne sTadTreIse durch hechTsheIm

  • Titelthema sensor 01/112 sensor 02/11

    Editorial / Inhalt 3

    Ja, da isser wieder. Der neue sensor. Dieses Mal mit der wohl weiblichsten Ausgabe ever, muss an der Brigitte-Dit hier im Haus liegen. Jeden Mit-tag eins von vier Gerichten zum Ab-nehmen. Die Woche waren es Band-nudeln mit Broccoli Pesto sowie Paprika-Putenschnitzel mit Blumen-kohl. ber das Essen hier bei der VRM lsst sich nicht meckern. Zu je-dem Gericht gibt es einen kleinen glsernen Handschmeichler, den man nach der Mahlzeit in zwei Krb-chen wirft: Ein Krbchen Es hat mir geschmeckt und ein anderes Es hat mir nicht geschmeckt. Mein Stein landet meistens bei geschmeckt. Da-nach noch ein kleiner Cappuccino aus dem neuen Kaffeeautomaten und

    der Tag ist gerettet. Was war noch? Ach ja, wir haben uns mit sensor beim Art Directors Club beworben und hoffen nun auf eine Prmierung in der Kategorie Titelbild oder Einzel-ausgabe. Auerdem wurde unserem Redakteur Michael Bonewitz im Ja-nuar die Gutenberg-Statuette verlie-

    hen fr vielfltiges Engagement in Mainz. Unser Praktikant Gabriel Werchez Peral hat uns jedoch leider verlassen und befindet sich nun in El-ternzeit. Dafr kam Susanne Halup-czok, die auch sehr gut anpacken kann. Das Jahr luft gut an, immer mehr Themen kommen, immer mehr Leute sind engagiert, wollen was be-wegen, sprich: Das Klima in Mainz scheint nach wie vor gnstig fr Ak-tionen aller Art. Erst krzlich wurde brigens der Kleinanzeigenbereich auf unserer Seite freigeschaltet. Ge-ben Sie hier also kostenfrei Inserate auf oder nach wie vor im Blatt. So viel zum Stand der Dinge. Nun jedoch viel Spa beim Schmkern.

    David Gutsche, Multiboss

    Editorial

    Inhalt((( 16

    6 ))) Titel: TrsteherIhrLeben vorundhinterderTr

    12 ))) So wohnt Mainz: DieLehnerts

    14 ))) Valentin:Liebesschlsser amRhein

    15 )))Der groe Test: Rodeln

    16 ))) Vereinsleben: sensorimTanzclub RotWeiCasino

    18 )))Speis & Trank: Schnppchen EsseninMainz

    20 ))) Veranstaltungskalender und die Perlen des Monats

    30 ))) Das tolle 2x5 Interview: CatherineRckwardt

    32 ))) Stadtteilserie: Hechtsheim

    34 ))) Mainzer Knstlerseiten: ChristianWeber(Gegenstrich)

    36 ))) Anwlte:Brauchtmaneine Rechtsschutzversicherung?

    37 ))) Geschft des Monats: AlpksladeninderAltstadt

    38 ))) Schne Paare: SonjaundReinholdMller

    40 ))) Horoskop und der Bruno des Monats

    41 ))) Restaurant des Monats: LomoamBallplatz

    42 )))Kleinanzeigen, Leserbriefe und das Orts-Rtsel

    Verlag GLM Gesellschaft fr lokale Medien mbHVertretungsberechtigter Geschftsfhrer:Veronika Madkour, Dr. Hans-Paul KausErich-Dombrowski-Str. 2 | 55127 Mainz(zugleich Anschrift der V.i.S.d.P.)Eine Tochtergesellschaft derVerlagsgruppe Rhein Main (VRM)

    Redaktions- & Anzeigenleitung David Gutsche (Verantwortlich i.S.d.P.) Tel: 06131/484 171 Fax: 06131/484 166www.sensor-magazin.dehallo@sensor-magazin.de

    Art-Direktorin Miriam Migliazzi

    Titelbild Christian Nauck

    Mitarbeiter dieser AusgabeCarina Schmidt, Corinna Beck, Daniel Rettig, Daniela Hartmann, Dorothea Rector, Dr. Treznok, Elisa Biscotti, Gabriel Werchez Peral, Frauke Bnsch, Heidrun Fleischer, Hendrik Schneider, Ines Schneider, Janina Zepter, Jonas Otte, Katharina Dubno, Kerstin Seitz, Lichi, Mart Klein, Michael Bonewitz, Nicola Diehl, Nina Wansart, Ramon Haindl, Regina Robach, Roman Knie, Sophia Weis, Susanne Halupczok, Tessa Bischof

    Terminetermine@sensor-magazin.detippsundtermine@vrm.de

    Verteilung Arenz GmbH & Co. KGkostenlose Auslage in Mainz | Innenstadt und Vororten | an 1.000 Auslagepltzen | zust-zliche Promotion- und Briefkastenverteilung Auflage 30.000 Ex.

    DruckDruckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KGAlexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rsselsheim

    Impressum

    Unser Februar-Titelbild stammt von-Christian Nauck. Der Berliner Illus-trator arbeitet neben verschiedenen Verlagskunden im In- und Ausland fr den Spieleentwickler Ubisoft oder Marvel. Ja, Sie lesen richtig: Marvel. Ja, das Spiderman-Marvel - genau das. Fr die zeichnet er nicht nur Cover, sondern auch Interieur. Obwohl seine Version anders klingt, sind wir alle in seiner Gegenwart nichts als Fanboys.

    Cover-Gestaltung

    Veranstalter: MCO GmbH Tel.: 0211-386 00 0 Fax: 0211-386 00 60 info@paracelsus-messe.de

    11. 13. Februar 2011, tglich von 10 - 18 Uhr

    Gesunde Ernhrung & Gesundes LebenNaturheilkunde & AlternativmedizinDiabetes & ZivilisationskrankheitenNaturkosmetik & NaturproduktePrvention & RehabilitationPharmazie & MedizintechnikVitalitt & EntspannungWellness & Reisen

    Online Vorverkaufsticket:Sparen Sie 2,- Euro im VVK

    www.paracelsus-messe.de

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    Parallel zurPARACELSUS MESSEndet die ersteVeggieWorldin Halle 8 statt.

    ((( 34 ((( 37

  • Dienstags im Mainzer Hauptbahn-hof: Vor mir auf der Rolltreppe steht ein Mdchen, oder vielleicht sollte ich besser sagen eine junge Frau, de-ren Rucksack genau vor meinem Ge-sicht baumelt. Darauf ein Anstecker - auf neudeutsch Button mit einer lchelnden roten Sonne auf gelbem Grund. Rundherum ein Schriftzug. Atomkraft nein danke denke ich, aber der Rucksack hngt so nahe vor meinem Gesicht, dass ich es genauer lese, und da steht doch tatschlich: Montags gegen Atomkraft. Ko-misch, denke ich, heute ist doch Dienstag, und frage mich wofr oder wogegen die junge Frau heute ist.Das Thema ist heikel, denn wenn man progressiv sein und es sich bei seinen Freunden nicht verscherzen will, dann muss man gegen Atom-kraft sein. Dabei spielt es keine Rol-le, ob man etwas von Physik ver-steht, ob man Ahnung von Elektro-technik hat oder wei, was eine Grundlast ist. Man ist dagegen, weil sich das so gehrt, und weil man dann dazugehrt.Ich mchte natrlich nicht meine Freunde verrgern, die montags zur Demonstration gehen und alljhr-lich ins Wendland fahren, um gegen die Castor-Transporte zu protestie-ren. Dennoch verwirrt es mich, dass dieses Montags gegen Atomkraft nun zum offiziellen Schlagwort der Bewegung geworden ist. Haben die denn dienstags frei? Oder sind sie dienstags fr Atomkraft? Oder dienstags gegen etwas anderes, etwa Tierversuche oder prnatale Diag-nostik? Und was ist mit den anderen Wochentagen?Wir nehmen diese Schlagworte so hin und merken gar nicht, wie sehr sie den eigentlichen Inhalt in Frage stellen. Ich muss sofort an den Wer-bespruch einer bekannten Schokola-denmarke denken: quadratisch, praktisch, gut. Was soll das? Scho-kolade, die praktisch ist, kann ei-gentlich nicht gut schmecken. Trotz-dem hat sich dieser Spruch durch die Gehirnwsche der Werbeindustrie so eingebrannt, dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen, praktische Schokolade sonderbar zu finden.Nun ist Schokolade etwas ganz un-

    verfngliches. Die einen mgen sie, die anderen bekommen davon Zahn-schmerzen oder vertragen sie aus gesundheitlichen Grnden nicht. Fr eine politische Diskussion taugt das Thema nicht, und man hat nicht mit Diskriminierung zu rechnen, wenn man in einer Gruppe von Schokoladen-Liebhabern sagt, dass man Schokolade nicht mag. Und wer sie mag, der nimmt auch in Kauf, dass sie vielleicht praktisch ist.Ganz anders verhlt es sich mit Atomkraft. Ich habe es getestet und in einer Gruppe von Atomkraftgeg-nern gesagt, dass ich nicht gegen Atomkraft bin. Alle haben mich ent-setzt angestarrt, als wre ich der Teufel in Person. Ich habe noch nicht einmal gesagt, dass ich dafr bin. Selbst mit einer neutralen Hal-tung wird man bereits zum politi-schen Gegner. Dabei fllt es mir tatschlich schwer, einen Standpunkt einzunehmen. Ich wei nichts ber Atomphysik. Vllig unklar ist mir auch, welche chemi-schen Elemente waffenfhig sind und welche nicht, und vor allem warum. Also bleibe ich lieber neutral, denn die eine Seite sagt dies und die ande-re das Gegenteil, und ich kann jeweils nur sagen: ich habe keine Ahnung.Vielleicht ist die Haltung ja doch ganz praktisch, montags gegen Atomkraft zu sein. Damit mache ich mich bei meinen Freunden nicht un-beliebt und den Rest der Woche habe ich frei. Die Zeit kann ich nutzen, um Bcher ber Atomphysik zu lesen, oder herausfinden, ob praktische Schokolade wirklich nicht schlechter schmeckt als unpraktische.Allerdings und jetzt laufe ich wirklich Gefahr, mich sehr unbeliebt zu machen sind mir die Menschen immer noch lieber, die von Montag bis Sonntag zu ihrer Meinung ste-hen, egal ob sie nun fr oder gegen Atomkraft sind. Und ich wnsche mir, dass die Anti-Atomkraft-Bewe-gung wieder zu ihrem alten Logo mit dem bewhrten Schriftzug zurck-kehrt Atomkraft Nein Danke denn der lsst eine ehrliche und konsequente Meinung wenigstens vermuten.

    www.texthoelle.de

    sensor 02/114 sensor 02/11Kolumne

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    Schickt eure Neuigkeiten an hallo@sensor-magazin.de

    DieWeltdesDr.Treznok

    Quatsch&Tratsch

    Gaul befuttert neues Stadion

    Das neue Sta-dion der 05er ist im Bau und wird voraus-

    sichtlich im Juli eingeweiht. Caterer bleibt Andreas Gaul, der sich schon ber viel mehr Mglichkeiten als am Bruchweg freut. Zurzeit hat der Caterer eine Baustellen-Kche ein-gerichtet, die tglich Stammessen, Snacks und Getrnke zu gnstigen Konditionen anbietet. Auch Fans, die sich auerhalb der Fhrung am neuen Stadion aufhalten, knnen sich vom Bistro Baustelle be-wirten lassen.

    Karstadt Umbau am Hfchen

    Die Filiale des Karstadt-Kon-zerns in der

    Ludwigstrae soll umgebaut und die Lu damit generell aufgewertet werden. Das Karstadt-Warenhaus macht dabei nur einen Teil des ge-planten Centers aus, zu dem auch kleinere Lden, eine Verweilzone und eine Fressmeile gehren sollen. Die Pavillons an der Ludwigstrae wrden dann verschwinden. Noch wird fleiig geplant. Der