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Ausgabe Februar 2012 1 WWW.SPORTSTADT-JENA.DE +++ HEIKE DRECHSLER IM INTERVIEW +++ FCC-DERBYHELD SEBASTIAN HÄHNGE BEANTWORTET LESERFRAGEN +++ VEREINSPORTRÄT ÜBER DEN EISENBERGER TC +++

SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

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Das Sportstadt Magazin mit der Ausgabe Februar 2012

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Page 1: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

Ausgabe Februar 2012

1

www.sportstadt-jena.de

+++ Heike drecHsler im interview +++ Fcc-derbyHeld sebastian HäHnge beantwortet leserFragen +++ vereinsporträt über den eisenberger tc +++

Page 2: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

2–SportStadt Magazin

Sport digital

Ausgabe 1 | Februar 2012

Auch im kommenden Jahr erwar-ten uns wieder zahlreiche Com-puter- und Videospiele, die das Können eines jeden einzelnen

am Gamepad, Joystick oder Lenkrad auf die Probe stellt. Nicht neu, aber immer wichtiger werden dabei die Bewegungsteu-erungen von Microsoft (Kinect) und Sonys Move. Für Microsofts Xbox 360 erscheint Ende März der Titel Zumba Fitness Rush. Die Mischung aus Kampfsport, Tanz und Ausdauer ist das Geheimnis von Zumba. Exklusiv für Kinect ausgelegt, lässt sich das Spiel komplett ohne Controller spielen. Ein weiteres Highlight ist die Neuauflage von Tony Hawk’s Pro Skater HD. Das Spiel er-scheint ebenfalls auf der Playstation 3 und bietet ein Remake der besten Level der frü-hen Teile. Selbstverständlich wird es auch ein Spiel zu den Olympischen Spielen in London geben: London 2012: The Official Video Game of the Olympic Games erscheint ebenfalls für beide Konsolen. Neben ande-ren Spielen, wie Gran Slam Tennis 2, darf man auch sicher wieder mit einem neuen Fifa und Pro Evolution Soccer rechnen. (mw)

Vorschau auf die Videosportspiele 2012

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Computer- und VideoSportSpiele

Sportzitate

„Wenn du so gerne das Fähnchen schwenkst, dann such dir doch 'nen Job am Flughafen.“ (Ex-Bundesligaspieler Erik Meijer zum Linienrichter)

Page 3: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

SportStadt Magazin—3www.sportstadt-jena.de

Start

SportStAdt - Allgemein

Die schönsten Wanderstrecken der Region 4Die faulste Sau vom Plattenbau 5

Schnappschüsse des Monats 6

Gewinnspiele: Sporträtsel 8 Sports meets Business: Hoch hinaus - die fluege.de Story 12, 13 Sport global - Auf den Spuren des Fußballs 16

Interview mit Heike Drechsler 17

Sport Vor ort

Helden der Kreisklasse: Tobias Schorcht 7

Umfrage: Haben Sie sich sportlicheVorsätze zum neuen Jahr gestellt? 9

Vereine vorgestellt: Eisenberger TC 10

Einheit 04 -sportlicher Erfolg durch Integration 11

Das interessiert mich brennend - Leserfragen an Sebastian Hähnge 14

Exotische Sportarten: Zumba 19

Sport digitAl

Vorschau Sportspiele 2

Sportapps 5 rAtgeber geSundheit

Der Arzt, dem die Sportler vertrauen - Dr. Tilo Trommer 18

termine (VerAnStAltungen)

Termine 6, 9

SportreCht

Rechtstipps zum Schnee 4

Zunächst e i n m a l wünsche ich Ihnen

ein frohes und ge-sundes neues Jahr. 2012 hat sportlich so einige Höhe-punkte zu bieten, denken wir bei-spielsweise einmal an die Fußballeu-

ropameisterschaft oder die Olympischen Spie-le. Aber nicht nur international geht’s sportlich zu, auch unsere Region wartet stets mit sport-lichen Highlights auf. Die Wanderausstellung zum Thema Sportgeschichte, die in wenigen Wochen im Stadtmuseum beginnt, zeigt die Ursprünge der Sportstadt Jena. Was passie-ren muss, damit Jena in der überregionalen Wahrnehmung auch wieder als Sportstadt angesehen wird, erklärt uns die zweimalige Olympiasiegerin Heike Drechsler im Interview. Fußballerisch wird’s für den FC Carl Zeiss dies-mal richtig eng in Sachen Klassenerhalt, doch Sebastian Hähnge hat mit seinem Tor zum Derbysieg kurz vor Weihnachten die Hoff-

nungen wieder erweckt. Seine Antworten auf ausgewählte Leserfragen können Sie in dieser Ausgabe ebenso lesen wie ein Porträt des Eisenberger Tennisclubs. Zudem erwar-ten Sie eine Vorstellung der Trendsportart Zumba sowie viele weitere interessante Be-richte rund um Ihre Sportstadt. Denn wo könnte besser über die Sportstadt berichtet werden, als im SportStadt Magazin?!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, auch im Namen der Herausgeber Marcel Keil und Carl Weber, viel Spaß beim Durchblättern und Lesen unserer neuen Ausgabe.

Herzlichst, Ihr Christian Slotta (Chefredakteur)

Liebe Leserinnen und Leserdes SportStadt Magazins,

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inhalt

Aufruf

Wie gefällt Ihnen die neue Ausgabe des SportStadt Magazin? Ob Anregungen, Lob oder Kritik – wir

freuen uns über Ihre Rückmeldungen.Schreiben Sie uns: SportStadt Magazin

Keßlerstraße 21, 07745 Jena [email protected] (cs)

leserbriefe

Das SportStadt Magazin wird von Ausgabe zu Ausgabe immer besser. Die Themenauswahl hat mir auch diesmal sehr gefallen. (Daniel Born, per E-Mail)

Ich habe zum ersten Mal das SportStadt Magazin in den Händen gehalten und bin begeistert. Für mich als leidenschaftlichen Win-tersportfreund habt ihr mit dem In-terview von Dieter Thoma und den Berichten über die Skigebiete genau ins Schwarze getroffen.(Jonas Bentler aus Jena)

Mir gefällt, dass ihr so viele Termi-ne für sportliche Veranstaltungen aufführt. So brauche ich nicht im-mer im Internet suchen, sondern nur in euer Magazin reinschauen, wo ich eine gute Übersicht finde. (Georg Krumme aus Jena)

Page 4: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

4–SportStadt Magazin

Sportrecht

Ausgabe 1 | Februar 2012

W as es alles zu be-achten gibt, zei-gen wir Ihnen an dieser Stelle:

ArBEitSrEcHtKommt der Arbeitnehmer auf-grund schneebedingter Verkehrs-behinderungen zur spät zur Ar-beit geht dies nur dann zu seinen Lasten, wenn er von dem Chaos nichts wissen konnte; wenn der Schnee also quasi über Nacht ge-kommen ist. Sind die Verkehrsbe-hinderungen allgemein bekannt, muss es der Arbeitnehmer so

einrichten, dass er rechtzeitig losfährt, um pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Kommt er zu spät, geht dies zu seinen Lasten und wird von seinem Gehaltsanspruch abgezogen bzw. muss nachgear-beitet werden. Ist das Schneecha-os überraschend eingetreten und der Arbeitnehmer nicht rechtzei-tig Kenntnis davon nehmen, geht dies nicht zu seinen Lasten und der verspätete Arbeitsantritt ist entschuldigt.

MiEtrEcHtHier treffen sowohl Vermieter als

auch Mieter die Pflicht zur Beräu-mung des Gehweges vor dem Haus. Grundsätzlich ist natürlich der Eigentümer verantwortlich, dass der Gehweg und sonsti-ge zum Grundstück gehörende Wege frei von Schnee und Glät-te sind. Ist der Eigentümer auch Vermieter trifft ihn diese Pflicht genauso; er kann sie aber auf die Mieter umwälzen. Der Vermieter kann diese Pflicht aber nur dann wirksam auf seine Mieter abwäl-zen, wenn er eine entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag oder zum Mietvertrag trifft. Dann

sind die Mieter verantwortlich, den Gehweg vor dem Haus eis- und schneefrei zu halten. Hat ein Mieter keine Zeit oder ist er kör-perlich nicht in der Lage, dem Winterdienst nachzukommen, so muss er sich um Ersatz be-mühen oder sich ausdrücklich vom Vermieter freistellen lassen. Werktags sind die Wege regelmä-ßig ab 7 Uhr morgens geräumt zu halten und am Wochenende ab 8 Uhr. Passiert einem Dritten doch mal etwas, springt regelmäßig die Haftpflichtversicherung ein und übernimmt den Schaden.

einen ganz besonderen Tipp für den Winter hält der staatlich anerkannte Erholungsort Steinach

für Sie bereit - die Skiarena Sil-bersattel.

Mit zwei Schleppliften, einem Doppelsessellift, Babylift und Skikarussell und mit nunmehr 7 Pisten, davon 4 Pisten mit künst-licher Beschneiung, bietet sie ein abwechslungsreiches Skivergnü-gen. Das Pistensystem von insge-samt 4500 m Länge weist ver-schiedene Schwierigkeitsgrade

von leicht über mittelschwer bis schwer auf. Eine vollautomati-sche Beschneiungsanlage sorgt für stets optimale Bedingungen.

Die Ski-a r e n a hat auch die mit ca. 1.400m längste Flutlichtpiste Thürin-gens, so das Skifahren auch in den Abendstunden möglich ist. Eine Self-Timing-Anlage fordert zum sportlichen Vergleich und Schirmbar mit Imbiss-Hütten und Thüringer Bratwurst sorgen für das leibliche Wohl. Langläu-fer und Skater finden Ihr Ver-gnügen auf den ca. 90 km bes-tens gepflegten Skiwanderwegen, die komplett für Langlauf und Skating präpariert werden. Da-

mit wird das familienfreundliche Abfahrts- und Langlauferlebnis komplettiert. Eine Skischule steht zu Ihrer persönlichen Be-treuung bereit und vermittelt Ih-nen die Grundkenntnisse des weißen Sports. Besuchen Sie uns in Steinach und tauchen Sie ein ins Wintersportvergnügen in Thüringens größtem Skigebiet. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.silbersattel.de oder über das infotelefon: 036762 – 30729.

letztes Jahr um die Zeit war deutschland eingeschneit. der aktuelle Winter macht sei-nem namen noch lange nicht alle ehre – wird uns aber vermutlich nicht verschonen.

ein Wintersportparadies für groß und Klein…

Schnee und Recht

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Page 5: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

SportStadt Magazin—5

Sportstadt allgemein

www.sportstadt-jena.de

der Markt für Smartpho-nes wird immer größer. Dass man mit den klei-nen Alleskönnern viel

mehr kann, als nur telefonieren, ist den meisten sicherlich klar. Die Zahl der kleinen Zusatzprogram-me, kurz Apps genannt, nimmt dabei inzwischen unüberschau-bare Ausmaße an. Darum wollen wir Ihnen hier zwei Apps für den sportlichen Menschen vorstellen:Sport Basics (kostenlos)inhalt: Die App bietet Aufwärm-übungen für alle Sportarten. Zu den sechs Basisübungen wer-den weitere vier Zusatzübungen vorgestellt, welche einen höhe-ren Schwierigkeitsgrad haben. Zusätzlich zu den Erklärungen wird auch das Herunterladen von Videos angeboten, in denen alle Übungen vorgeturnt werden. Bedienung: Wie fast alle Pro-gramme aus dem Appstore ist Sport Basics intuitiv bedienbar. Am unteren Rand finden sich

die Unterpunkte der App, welche man durch einfaches Antippen anwählt. Durch die einzelnen Übungen lässt sich per Finger-wisch scrollen und die Oberflä-che der Videos entspricht dem Standard bei iOS-Geräten. Fazit: Für Sportler mit Grund-kenntnissen ist diese App ideal, um spezifische Muskelbereiche zu erwärmen oder zu trainie-

ren. Anfänger hingegen könnten schon bei den einfachen Übun-gen Schwierigkeiten bekommen. Dafür, dass die App kostenlos ist, lohnt sich das Reinschauen aber allemal. iLiga (kostenlos)inhalt: Bei iLiga dreht sich alles um Fußball. Wird die Anwen-dung gestartet, findet sich eine Übersicht zu nahezu allen Li-gen der Welt. Egal ob England, Schottland, USA oder natür-lich Deutschland – Ergebnisse, Tabellen, Livescore und vieles mehr lässt sich abrufen. Von der Premier League bis hin zur 3. Liga des DFB oder den Spielen der diesjährigen Europameister-schaft.Bedienung: Wie alle iOS Apps ist auch iLiga sehr intuitiv be-dienbar. Am oberen Reiter fin-den sich drei Kategorien: All (eine Gesamtüberischt), LIVE (aktuelle Ergebnisse) und Last (die zuvor verfolgten Mann-

schaften, Ligen und Spiele. Fazit: Zwar findet man keine Hintergrundinformationen, Ar-tikel oder Interviews zu den klei-nen Ligen, aber wenn man im Stadion steht und unbedingt wis-sen möchte, wie die aktuellen Ergebnisse in der Premier League sind, dann wird iLiga zum unumgänglichen Wegbe-gleiter. (mw)

Sportapps für Ihr Smartphone

Aufruf

Schon wieder zuviel über Weihnachten zu-genommen und auch die Vorsätze für eine

Diät wie jedes Jahr nach kur-zer Zeit verworfen? Du kannst dich einfach nicht aufraffen, konsequent abzunehmen und dir fehlt jegliche Motivati-on, Sport zu treiben? Dann können wir Dir helfen. Werde Teil von ‚Die faulste Sau vom Plattenbau’ und wir bringen dich deiner Traumfigur nä-her. Mit gesunder Ernährung,

individuellem Training und garantiert ohne Jojo-Effekt. Trau dich und nimm an unse-rem einmaligen und für dich kostenlosen Projekt teil. Neben dem umfassenden Training und medizinischer Begleitung erwarten dich auch attraktive Geld –und Sachpreise. Also nutz deine Chance und bewirb dich noch heute bei uns! Schick uns eine E-Mail an [email protected] und wir senden Dir alle weiteren Informationen zu. (cs)

Das SportStadt Magazin sucht Dich

Sport digital

Logo: DFSVPB – Die faulste Sau vom Plattenbau

Page 6: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

6–SportStadt Magazin Ausgabe 1 | Februar 2012

Sportstadt allgemein

Schnappschüsse des Monats

11.02. Termine

17.02. 18.02. 18.02. 18.02.

Selbst in Afrika kennt man das Sportstadt Magazin

Ganz schön luftig da oben

Einfach mal abtauchen

Nur auf diesem Foto ist Rot-Weiß oben auf...

Hier spielt noch die ganze Familie mit...

Und wir bleiben alle schön im Takt

Foto: Thomas Pfeifer

Foto: Maximilian Walter

Foto: DRK Ostprignitz-Ruppin

Foto: Thomas Fritsche

Foto: Thomas Fritsche

Foto: Thomas Pfeifer

19.00 Uhr Jena Caputs - Köln 9

9ers, Sporthallenkomplex

Lobeda-West, Alfred-Diener-Str., Jena

20.00 Uhr Zumba, Villa am Par

adies, Knebelstr. 3, Jena, Studio 4

00

09.30 Uhr Kreisjugendtag, Verein

sheim des TSV Eisenberg, Saasa

er

str., Eisenberg, Kreissportbund Sa

ale-Holzland e.V.

14.00 Uhr FC Carl Zeiss Jena -

SpVgg Unterhaching, Ernst-

Abbe-Stadion, Jena, FC Carl Ze

iss Jena e.V.

19.00 Uhr Science City Jena - S

aar-Pfalz Braves, Sporthallenkom

-

plex Lobeda-West, Alfred-Diener-Str., Jena, Sc

ience City Jena e.V.

Page 7: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

SportStadt Magazin—7www.sportstadt-jena.de

Sportstadt allgemein

d iesmal stellen wir in unserer Serie über ehrenamtlich Enga-gierte im Sport Tobi-

as Schorcht vom SV Guts Muths Jena vor. Schorcht leistet in dem Badminton Verein seit Jahren gute Arbeit als Jugendwart und erläutert uns im Gespräch, war-um es für ihn selbstverständlich ist, sich ehrenamtlich zu engagie-ren. „Wenn ich in die Halle kom-me und das Strahlen in den Ge-sichtern der Kinder sehe, weiß ich genau warum ich den Posten als Jugendwart übernommen habe“, erklärt er. Eigentlich sei er eher zufällig Jugendwart geworden, eine Knieverletzung habe ihn ge-zwungen kürzer zu treten, sodass er die Verletzungspause nutzte, um dem Vereinsvorsitzenden Matthias Jauk beim Grundschul-training über die Schultern zu schauen. „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, sodass ich mich entschloss den Übungsleiterschein zu machen und dann selber Ju-gendgruppen zu trainieren.“ Da Schorcht zu dieser Zeit erst 16 Jahre alt war, musste bis zu sei-nem 18.Geburtstag stets seine Oma als Aufsichtsperson mit in der Halle sein. Neben dem Training der Jugendgruppen, gehören zu Schorchts Aufgaben die Durchführung, Organisation

und Vorbereitung von Turnie-ren. Sein ehrenamtliches Enga-gement setzte Schorcht im Jahr 2011 auch im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahrs fort. Er arbeitete in einem Kindergarten in Taiwan, wo er auch versuchte den Kindern Badminton beizu-bringen. Angesichts der Sprach-barrieren „nutzten wir die Schlä-ger aber eher, um mit Luftballons zu spielen“ erklärt Schorcht schmunzelnd. Seit Oktober 2011 absolviert er nun ein Lehramts-studium an der Universität Jena – das ehrenamtliche Engagement ist trotz der gestiegenen Belas-tung weiterhin für ihn selbstver-ständlich. Das SportStadt

Magazin sagt: Hut ab, Herr Schorcht - Ihr Engagement ist vorbildlich. (cs)

Aufruf

Wenn Sie, liebe Leser, engagierte und eh-renamtlich tätige Menschen im Sport

kennen, schreiben Sie uns an [email protected] und wir stellen diese in den nächsten Ausgaben des

SportStadt MagazinS vor. Denn nur das Ehrenamt ist die Basis für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. (cs)

Unfall-Service Gehrt Helden der Kreisklasse

Z Ob Unfallschaden, L a c k i e r a r b e i t e n oder sonstige Kfz-Reparaturen – bei

Unfall-Service Gehrt in Eisen-berg nimmt man sich jeden Problems Ihres Autos an und bietet Ihnen schnell passende Hilfe. Der hochmoderne und leistungsstarke Betrieb umfasst alle Leistungen, die für die Wie-derherstellung eines Kfz nach ei-nem Unfall oder anderweitigen Schaden von Nöten sind. Zudem wird der Betrieb von vielen Kfz-Versicherungen als Vertrauens-werkstatt eingesetzt, sodass Sie sie sicher sein können, dass Ihr Auto bestens aufgehoben sein wird. Neben dem Kerngeschäft des Karosseriebaus und der La-ckiererei gilt die Leidenschaft

von Inhaber Volker Gehrt den Sportwagen. Nach 25 Jahren wollte Gehrt das Können seiner Firma auf die Probe stellen und wagte sich an eine echte Herku-

lesaufgabe heran - den Nachbau des Audi Sport Quattro S1, mit dem Walter Röhrl im Jahr 1985 die San-Remo-Rallyie gewann. Das Original Auto von damals gilt bis heute verschollen, Gehrt schaffte es den Nachbau so de-tailliert zu konstruieren, dass selbst Röhrl beim Einstieg sa-gen konnte, „das ist mein Auto“. Diese spektakuläre Bestätigung des Könnens der Firma Unfall-Service GmbH Volker Gehrt zeigt sich nicht nur im S1, son-dern spiegelt sich in jedem Auto,

das die Firma repariert, wieder. Schauen Sie doch einfach einmal unverbindlich vorbei und stellen Sie fest, dass sich nicht wie in einer herkömmlichen Werkstatt fühlen werden. Vielmehr wirkt das Firmengebäude wie eine Wohlfühloase, in dem Sie und auch Ihr Auto sich schnell gut aufgehoben finden werden. (cs)

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Audi Quattro S 1 Foto: Carl Weber

Tobias Schorcht versucht taiwanesischen Kindern Badminton zu erklären

Volker Gehrt (r.) auf der Auto Messe Erfurt Foto: Carl Weber

die Vertrauenswerkstatt auf allerhöchstem niveau

tobias Schorcht (SV guts muths Jena)

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Foto privat

Page 8: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

8–SportStadt Magazin Ausgabe 1 | Februar 2012

Bitte senden Sie Ihre Lösung an:SportStadt Magazin

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Page 9: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

SportStadt Magazin—9www.sportstadt-jena.de

Sport vor ort

Haben Sie sich sportliche Vorsätze zum neuen Jahr gestellt?

F ür dieses Jahr habe ich mir keine neuen sport-lichen Ziele gesetzt. Das

liegt aber auch daran, dass ich im Verein regelmäßig schwim-me und zur Arbeit mit dem Rad fahre. Als Berufsfeuerwehr-mann war das Schwimmen glücklicherweise erst einmal nötig.ingo Müller (39) aus ramsla

e igentlich will ich dieses Jahr mehr Sport machen, vor allem Joggen gehen.

Aber der Stress durch Haus-arbeiten, Prüfungen und den Praktikumsbericht hat es leider noch nicht zugelassen. Aber ich mache weiterhin Taebo.Astrid Gansekow (24) aus Jena

S ich Vorsätze um Sport zu machen, halte ich für Quatsch, das hält man ja

sowieso nicht ein. Wenn überhaupt würde ich mit meinen Freuden Sport machen, aber ich finde nie-manden der mit mir Joggen geht. Die Freundin, mit der ich früher Joggen war, ist leider weggezogen und alleine macht es keinen Spaß.Magdalena Apel (23) aus Jena

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des Sportgymnasiums, SV GutsM

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Jena e.V. 40, Jena

09.00 Uhr Kleiner Frauensporttag

,

Sporthalle des Gymnasiums, Kah

la,

Kreissportbund Saale-Holzland e.V

.

14.00 Uhr FF USV Jena - SG E

ssen-

Schönebeck, Ernst-Abbe-Stadion

, Jena, FF

USV Jena e.V.

14.00 Uhr FC Carl Zeiss Jena - R

ot Weiss

Oberhausen, Ernst-Abbe-Stadion,

Jena, FC

Carl Zeiss Jena e.V.

19.00 Uhr Science City Jena - C

railsheim

Merlins, Sporthallenkomplex Lobed

a-West,

Alfred-Diener-Str., Jena, Science

City

Jena e.V.

Termine Sportzitate

„Das Wort ‚men-tal’ gab es zu meiner Zeit als Fußballspieler noch gar nicht. Nur eine Zahnpasta, die so ähnlich hieß.“(Ex-Schalke Manager Rudi Assauer)

Page 10: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

10–SportStadt Magazin

Sport vor ort

Ausgabe 1 | Februar 2012

Eisenberger TC

d er Eisenberger TC ist der ein-zige Tennisclub im Saale-Holz-land-Kreis und

kann auf eine lange Traditi-on zurückblicken. Bereits seit mehr als einem Jahrhundert besteht der Club und umfasst derzeit in etwa 100 Mitglieder. Wie bei vielen Sportvereinen im ländlichen Gebiet hat auch der demographische Wandel in Eisenberg nicht Halt gemacht, sodass in der Altersstruktur der jungen Erwachsenen nur wenige Mitglieder zu verzeichnen sind. Allerdings ist der Verein op-timistisch, in Zukunft wieder diese Altersklasse zu erreichen,

denn rund ein Drittel der Ver-einsmitglieder sind Kinder, die besonders gefördert werden. Die Sechs- bis Zwölfjährigen nehmen an professionellen Trainingsein-heiten teil und sind fester Be-standteil des Clubs. Dass die Nach-wuchsförderung so gut klappt, ist in Zeiten, in denen Tennis beileibe nicht den medialen Stellenwert wie beispielsweise Fußball hat, etwas, worauf sie in Eisenberg sehr stolz sein können. Generell hat das Tennis in Deutschland durch die Rücktritte von Boris Be-cker und Steffi Graf Ende der 90er Jahre einen Mitgliederschwund zu verzeichnen, der sich jedoch wieder langsam erholt. Ein Ten-nis-Boom ist zwar derzeit nicht in

Sicht, doch könnten die Leistungen der deutschen Tennisspielerinnen um Görges, Lisicki und Petkovic zumindest wieder für steigende Mitgliederzahlen in den Vereinen sorgen. Ralf Daum, Vorsitzender des Eisenberger TC, sieht das ähn-lich: „Ein deutscher Grand-Slam-Sieg würde die Nachhaltigkeit von Tennis stärken.“ In Eisenberg setzt man neben der Nachwuchsförde-rung vor allem auf den Breiten-sport mit leistungsorientierten Spielern. Die Rahmenbedingun-gen sind mit vier Sandplätzen beim Eisenberger TC nahezu

optimal. Hinzu kommt, dass im Winter die lokalen Schulsport-hallen fürs Training genutzt wer-den können. Wer Lust hat, den Eisenberger TC näher kennen-zulernen, sollte sich den 28.April 2012 vormerken. Denn da steht ein vom Deutschen-Tennis-Bund (DTB) organisierter Aktions-tag unter dem Motto ‚Deutsch-land spielt Tennis’ auf dem Pro-gramm, an dem sich auch der Eisenberger TC präsentiert. Wei-tere Informationen gibt’s unter www.eisenbergertc.de. (cs)

Nachwuchsförderung wird beim Eisenberger TC groß geschrieben Foto Eisenberger TC

Vereine VorgeStellt:

Page 11: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

SportStadt Magazin—11

in Zeiten von Fremdenfeind-lichkeit und Rassismus hat der FV Einheit 04 ein Projekt initiiert, das dagegen steuert und in dieser Form einmalig

in Jena ist. Mit der Integration von Migranten fördert der Verein das sportliche Miteinander und baut so aktiv Vorurteile ab. In Koope-ration mit ‚Streetwork Lobeda’ und dem ‚Jenaer Arbeitskreis Jun-

ge Migranten’ (Jugendamt Jena, Kindersprachbrücke e.V., Jugend Migrationsdienst der AWO) ent-stand ein dreisprachiger Flyer auf Deutsch, Englisch und Rus-sisch, sodass die Migranten direkt angesprochen werden. Mit der Integration der Migranten setzt Einheit 04 auf ein Projekt, das im deutschen Fußball schon seit längerem erfolgreich ist. Betrach-tet man nur einmal die aktuelle Fußballnationalmannschaft - so fallen einem sofort die Fußballer unterschiedlicher Herkunftslän-der wie Khedira, Özil oder Podol-ski auf, die zusammen mit den

deutschen Spie-lern für sportliche Vielfalt und Erfolg sorgen. Diese vor-bildliche Interkul-turalität in der Na-tionalmannschaft ist auch für Einheit 04 Anlass genug, die Integration von Migranten zu fördern. Entstan-den ist die Idee für dieses Projekt durch die ‚Offenen Turnhallen Jena (ehemals Midnight Fun)’, welches vom Trainer der zweiten Mannschaft betreut wird. Durch die Nutzung von offenen Turnhal-len bis mitternachts konnten Mi-granten und Nichtmigranten sich im sportlichen Miteinander mes-

sen und ihre Energie sinnvoll ein-setzen. Die Resonanz beim ‚Mid-night Fun’ war sehr hoch, weshalb Einheit 04 mit seinem Integra-tionsprojekt den Menschen mit Migrationshintergrund nun regel-mäßig die Chance gibt sich, sport-lich zu messen. Die Verknüpfung des beliebtesten Mannschafts-sports Fußball mit dem sozialem Engagement hat sich Einheit 04 auf die Fahnen geschrieben und hebt sich damit deutlich von der Masse anderer Fußballvereine ab. Der Fußballverein Einheit 04 be-steht seit dem Jahr 2004 und um-fasst derzeit 98 Mitglieder. Trai-

nings- und Spielbetrieb finden auf dem Sportgelände am Bowling-Eck in Lobeda-Ost statt. Trai-niert werden die Mannschaften von qualifizierten Übungsleitern wie beispielsweise dem ehema-ligen 2.Bundesligaprofi Andreas Schwesinger, der die D-Junioren betreut. Einheit 04 legt Wert da-rauf, dass Niemand unzufrieden sein muss und auf der Bank sitzen wird, sondern jeder regelmäßige Spielanteile bekommt. Einheit 04 sucht jederzeit Spieler für die Se-nioren- und Jugendmannschaf-ten und bietet Interessierten ein kostenfreies Probetraining an. Der monatliche Mitgliedsbeitrag liegt für Erwachsene bei 8 Euro und für Kinder bei 4 Euro. Kommt einfach zu den Trainingszeiten vorbei und schaut euch unverbind-lich um. Weitere Informationen gibt es bei Daniel Conrad unter tel.:0163-2588443. (cs)

TrainingszeiTen:1.Mannschaft: (Die + Do 18 Uhr)2. Mannschaft: (Mo + Mi 18 Uhr) C- & D-Junioren: (Die + Do 16.30 Uhr)

tipp: sozial schwache Familien können durch Jenarbeit gefördert werden.

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Sport vor ort

Einheit 04 – Sportlicher erfolg durch integration Die D-Junioren mit Trainer Andreas Schwesinger

(ehemaliger Zweitligaprofi beim FCC)

C-Junioren Foto von Einheit 04

Foto: Einheit 04

Page 12: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

12–SportStadt Magazin Ausgabe 1 | Februar 2012

Sportstadt allgemein

SportStadt Magazin: Herr Seydel, wie kamen Sie auf die Idee, in den Skisprungzirkus einzusteigen und warum?

Mark Seydel: „Die Unister GmbH ist mit ihrer Marke fluege.de seit 2009 im Sportsponsoring aktiv. Begonnen haben wir als

Sponsor einiger Vereine der 1. Fußballbundesliga und als Ban-denwerber in der Europa-League. In 2010 wollten wir das Sport-En-gagement vor dem Hintergrund einer ganzjährigen Präsenz im Sport ausbauen und so kamen wir auf das Thema Wintersport. Im Wintersport ist Skispringen zusammen mit Biathlon einer der populärsten und reichweiten-stärksten Sportarten. Die Idee der außergewöhnlichen Werbeform

auf den Sprungski selbst war dann natürlich maßgebend für die Entscheidung zugunsten des Skispringens.“

SportStadt Magazin:

Welche kurzfristige und welche langfristigen sportlichen Ziele streben Sie im Skispringen an?

Mark Seydel: „Als Sprungski-hersteller war uns in erster Linie daran gelegen einen Sprungski herzustellen der durch seine Ei-genschaften unseren Athleten einen Vorteil gegenüber der Kon-kurrenz gibt. Das heißt. durch einen hohen Aufwand im Bereich Forschung und Entwicklung den besten Sprungski herzustellen. Auf dieser Basis wollen wir kurz- bis mittelfristig möglichst vielen Athleten zum Erfolg verhelfen. Natürlich wollen wir mittel- bis langfristig auch Athleten mit

Hans Meyer, Foto Maximilian Walter

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S pätestens seit dieser Wintersportsaison sind die blau-en Skier mit dem Aufdruck ‚fluege.de’ sehr präsent im Skispringen. Das Leipziger Unternehmen Unister GmbH hatte die Idee in den Skisprungsport einzustei-gen und stattet mittlerweile immer mehr Skispringer

aus. Über das Projekt, die Ziele und das Feedback der Springer sprach das SportStadt Magazin mit Mark Seydel, dem Mar-ketingmanager der Unister GmbH. (cs)

Wolfgang Loitzl Foto von: Tadeusz Mieczynski

Page 13: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

SportStadt Magazin—13www.sportstadt-jena.de

Sportstadt allgemein

unseren Ski das ein oder andere Mal im Weltcup auf dem Trepp-chen sehen und uns in der Spitze etablieren. Eine Medaille bei den Olympischen Spielen in Sotchi für einen unserer Skispringer wäre sicherlich das absolute Highlight.“

SportStadt Magazin: Welche Rolle spielt(e) dabei der Exskispringer Dieter Thoma?

Mark Seydel: „Dieter spielt eine sehr große Rolle in diesem Enga-gement.

Zum einen hat er maßgeblichen Anteil daran, dass die Idee über-haupt entstanden ist und dass dieses Engagement zustande kam. Er hat alle wesentlichen Beteiligten dieses Projekts zu-sammengeführt. Zum anderen

ist Dieter, auch aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung, mit-verantwortlich für die Entwick-lung des Skis und insbesondere für die Arbeit mit den Athleten. Dieter kennt alle im Skisprung-zirkus und hat natürlich einen ganz anderen Zugang und Draht zu den Leuten wie wir auf Unter-nehmensseite. Das ist natürlich ungemein hilfreich.“

SportStadt Magazin: Welche Athleten springen der-zeit mit fluege.de Skiern und wen wollen Sie versuchen in Zu-kunft noch mit fluege.de Skiern auszurüsten?

Mark Seydel: „Insgesamt stat-ten wir Frauen und Männer übergreifend ca. 50 Athleten aus. Darunter bekannte Namen wie Martin Schmitt, Stephan Hocke, Maximilian Mechler, Wolfgang Loitzl und Anssi Koivuranta. Bei den Frauen ist unser bekanntestes Zugpferd sicherlich die momen-tan sehr erfolgreiche Sarah Hen-drickson aus den USA.

Als Sprungski-hersteller sind wir ein we-sentlicher Be-standteil dieser Sportart und tragen daher auch eine gro-ße Verantwor-tung für diesen faszinierenden Sport. Am Ende des Ta-ges entscheidet der Athlet auf Basis des für ihn besten Ma-terials welchen Ski er sprin-gen möchte. Daher müssen wir mit unse-rem Material überzeugen.

Im Grunde ist jeder Athlet bei uns willkommen, der von unseren Ski überzeugt ist. Unsere Verantwor-tung nehmen wir aber auch über den Profisportbereich hinaus war. So kooperieren wir bereits mit dem Skiverband Sachsen im Be-reich der Skisprung-Nachwuchs-förderung. Und um den Einstieg des Nachwuchses zu erleichtern bieten wir unseren Nachwuchs-sprungski zum reinen Selbstkos-tenpreis an.“

SportStadt Magzain: Wie ist das Feedback der Ski-springer zu den Skiern?

Mark Seydel: „Die Athleten sind mit der Performance des Skis sehr zufrieden. Aber insbesondere die

individuelle Betreuung, die der Athlet bei uns erfährt, trägt zu ei-ner hohen Zufriedenheit bei. Mit Pierre Heinrich und Peter Lange haben wir zwei ausgesprochen erfahrene und kompetente Mit-arbeiter im Team, die sich indivi-duell um die Belange eines jeden Athleten kümmern. Der Service ist ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg eines Athleten der nicht zu unterschätzen ist. Wir beziehen unsere Athleten na-türlich auch bei der Weiterent-wicklung unseres Skis ein. Ihr Feedback hilft uns den Ski immer weiter zu optimieren. Und davon profitieren sie dann auch letzten Endes wieder.“

Interview von: Christian Slotta

Martin Schmitt Foto von: Tadeusz Mieczynski

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Mit Peter Lange kümmert sich ein echter Experte um die Skier

„Im Grunde ist jeder Athlet bei uns willkom-men, der von unseren

Ski überzeugt ist.“

Page 14: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

14–SportStadt Magazin Ausgabe 1 | Februar 2012

Aufbruchstimmung im Paradies

leSerFrAgen An SebAStiAn hähnge

i m Thüringenderby zwischen Jena und Erfurt kurz vor Weihnach-ten traf Sebastian Hähnge zum 1:0 Sieg in der Nachspielzeit und erweckte die Hoffnung auf den Klassenerhalt beim abstiegsbe-drohten FCC. Lesen Sie hier die Antworten des ehemaligen Bun-

desligaspielers auf eingesandte Leserfragen. (cs)

mit der nötigen Fitness, die wir uns jetzt aufgebaut haben, bin ich überzeugt, dass wir aufgrund unseres vorhandenen Potentials den Klassenerhalt schaffen wer-den. Wir dürfen aber auf gar kei-nen Fall leichtsinnig an die Sache heran gehen oder denken, dass es ein Selbstläufer wird. Für uns wird es wichtig sein, dass wir je-des Spiel als Endspiel betrachten und schnellstmöglich die nötigen Punkte holen, um uns erstmal aus der Abstiegszone heraus zu kämp-fen. Wenn wir danach noch den entsprechen Abstand zu den Ab-stiegsrängen schaffen, bin ich fest vom Klassenerhalt überzeugt.

Wie gehst du mit Kritik durch Presse und Fans um?

Grundsätzlich bin ich der Mei-nung, dass Kritik dazu gehört, wenn man einen Job in der Öffent-lichkeit hat. Ich denke, dass es für die Selbstreflexion durchaus wich-tig ist, dass man Kritik aufnehmen und für sich selbst bewerten kann. Was ich natürlich nicht leiden kann und wogegen ich mich auch

wehre, ist unangebrachte Kritik beziehungsweise Kritik, die unter die Gürtellinie geht. Dafür habe ich meistens auch kein Verständ-nis. Wenn es objektiv und berech-tigt ist, denke ich, gehört Kritik dazu. Ich denke für die Entwick-lung eines Jeden ist es auch wich-tig, sich mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen und die Mei-nungen anderer an zu hören.

Was waren bisher deine schönsten sportlichen Momente?

Ich bin in meiner Karriere fünf-mal aufgestiegen, alles mit Ost-vereinen. Jeder Aufstieg für sich war ein sportlicher Höhepunkt. Besonders herausnehmen möchte ich natürlich die zwei Aufstiege mit Jena, nicht nur weil sie gera-de in Jena stattgefunden haben, sondern weil ich es erreicht habe nachdem ich ein Jahr in Austra-lien war und überhaupt keinen Fußball gespielt habe. In relativer kurzer Zeit habe ich drei Auf-stiege hintereinander geschafft – zweimal mit Jena und einmal mit Hansa Rostock. Der Aufstieg

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Betreibst Du als Ausgleich privat noch eine andere Sportart neben dem Fußball?

Ich fahre im Winter natürlich sehr gerne Snowboard, was ich seit Jah-ren betreibe. Im Sommer spiele ich, wenn es die Zeit zulässt, oft Tennis. Während der Saison halte ich mich mit Ausgleichssport eher zurück. Ich glaube was die sportliche Betä-tigung betrifft, bin ich in meinem Beruf ganz gut ausgelastet bin. Zu-dem fehlt mir auch die Zeit dafür..

Was macht Dir Hoffnung, dass ihr in der Rückserie noch genug Punkte für den Klassener-halt holt?

Hoffnung machen mir die zuletzt gezeigten Leistungen im letzten Jahr und natürlich auch der neue Trainer, der einen neuen Geist in die Mannschaft gebracht hat und uns eine klare Handschrift vermittelt hat. In Verbindung

nAChgeFrAgt

Sebastian Hähnge geboren am: 12.03.1978Position: Sturmrückennummer: 11stationen: 1.FC Magdeburg, Chemnitzer FC, Dynamo Dresden, Carl Zeiss Jena, Hansa Rostock, Carl Zeiss Jenastatistik: 18 Bundesligaspiele (4 Tore), 18 Zweitligaspiele (4 Tore), 123 Drittligaspiele (31 Tore)

Sport vor ort

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Page 15: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

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in die erste Liga mit Rostock war natürlich sehr schön. Ich durfte es ein Jahr miterleben, leider nur ein Jahr. Es war eine sehr schöne Zeit mit ausverkauften Stadien und stets super Stimmung. Ich durf-te mich in dem Jahr mit Mann-schaften messen, die das Maß aller Dinge im Land sind. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werde dieser Erinnerungen immer in meinem Herz und mei-nen Gedanken tragen.

Wie bist du überhaupt Fuß-ballprofi geworden und welche Tipps kannst du Kindern geben, die auch mal Profi werden möchten?

Ich glaube das Fußballspielen und der Sport an sich ist mir schon ein bisschen in die Wiege gelegt worden, da mein Opa auch schon Fußballer war. Ich bin seitdem ich laufen kann mit dem Ball aufge-wachsen. Man muss natürlich auch für sich selbst ein eine ge-wisse Leidenschaft für den Sport entwickeln. Man muss Eltern ha-ben, die das Ganze fördern und sich natürlich selbst auch fordern und fördern. Man muss es einfach

mit Herz und Seele machen wol-len und das wollte ich in meiner Kindheit immer. Von da an habe ich das dann Zeit meines Lebens durchgezogen und habe alle Ju-gendmannschaften durchlebt. Es hat mir immer großen Spaß berei-tet. Kindern kann ich nur den Tipp geben, dass sie völlig unverkrampft daran gehen sollen und auch ande-re Sportarten ausprobieren sollten. Sie sollten für sich feststellen, ob der Fußball was für sie ist oder ob es vielleicht andere Dinge gibt, die sie lieber mögen. Ich denke, dass ist dann schon eine gute Grundvo-raussetzung, um den Sport durch-zuführen. Was natürlich in jedem Lebensbereich wichtig ist, dass man sich nicht von Rückschlä-gen beeinträchtigen lässt – nach schlechten Zeiten kommen auch immer wieder gute Zeiten.

Wie lange möchtest du noch Fußball spielen und was hast du nach deiner Karriere vor? Ich glaube Fußball sollte man na-türlich so lange spielen, solange es die körperliche Gesundheit und die Fitness zulassen. Solange dies

bei mir noch gegeben ist, werde ich auch noch weiter Fußball spielen. Aber wenn ich irgendwann mer-ke, dass die jungen Spieler mir den Rang ablaufen oder merke, dass ich keine Impulse mehr geben kann, dann werde ich sicherlich aufhören. Wann das sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen, allzu lange wird es aber wohl nicht mehr dauern, denn ich bin ja auch schon 33. Für meine Zeit nach der Karriere gibt es sicher viele Ansatzpunkte und Ideen, worauf ich aber noch nicht näher eingehen möchte. Ich kann mir sicherlich vieles vorstellen. Ob es nun weiter im Fußball sein wird

oder ob ich etwas außerhalb des Sports machen werde - das ist al-les noch nicht so richtig geklärt. Ich denke, dass es in den nächsten Jah-ren Konturen annimmt und dann werde ich mich auch für eine Sache entscheiden.

Was gefällt dir an Jena alles?

Ich bin jetzt mein sechstes Jahr in Jena und kann sagen, dass Jena neben meiner Geburtsstadt Mag-deburg zur meiner zweiten Hei-mat geworden ist.. Mir gefällt an Jena, dass man viele Leute kennt. Jena ist eine wirtschaftliche auf-strebende Stadt. Wir haben hier viele Studenten und es ist sehr umfangreich, was die Stadt alles bietet. Das Wichtigste ist, dass man mit dem Menschenschlag zu Recht kommt und damit hatte ich noch nie Probleme, denn ich habe mich immer wohl gefühlt.

Aufgezeichnet von: Christian Slotta

Sport vor ort

Page 16: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

16–SportStadt Magazin Ausgabe 1 | Februar 2012

Sportstadt allgemein

Sport globAl

Auf den Spuren des Fußballseine reise ins afrikanische gambia

A nders als in Jena spielt man Fußball in Gambia noch im Wald. Grund genug

für das SportStadt Maga-

zin einmal auf Spurensuche in Afrika zu gehen und zu entde-cken, welchen Stellenwert der Fußballsport dort besitzt. Unserer ‚Auslandskorrespondent’ Tho-mas Pfeifer hat sich auf die Reise gemacht und stellt Ihnen seine Erfahrungen im Folgenden vor:Der ca. 11.000 km² kleine, vom Senegal eingeschlossene Staat, hat eine britische Kolonialge-schichte. Von dort aus wurden ca. 3Mio Sklaven nach Amerika verschifft, doch seit 1965 ist das Land unabhängig.Heutzutage le-ben ungefähr 1,6Mio Einwohner in Gambia. Da es keine produ-zierende Industrie gibt, sind die Einheimischen zwingend vom Tourismus abhängig. Von Mitte Mai bis Mitte November herrscht Regenzeit, deswegen sind dort, besonders in den trockenen Win-termonaten, viele Briten und Hol-länder im Urlaub; Deutsche stel-len eher die Minderheit, obwohl

die Flugzeit gerade mal 6 Stunden beträgt. Im Land herrscht eine sehr große Armut, der durch-schnittliche Monatslohn beträgt ungefähr 4000 Dalasi, das sind umgerechnet 100€. Trotzdem strahlen die Einwohner, egal wo man ist, eine unglaubliche Gast-freundschaft und Lebensfreude aus. Letztere spiegelt sich auch insbesondere im Sport wider. Sportart Nummer eins ist Fuß-ball, gefolgt vom, für uns etwas unkonventionellem, Wrestling. Durch jedes Dorf, das wir passier-ten, sieht man einen sandigen, staubigen Fußballplatz, auf dem junge Männer einfach nur spielen wollen. Taktik oder Passstafetten sieht man da eher selten – der Spaß steht im Vordergrund. Die Nationalmannschaft Gambias hat es aber leider nicht geschafft sich für den Afrika Cup zu qualifizie-ren, welcher in diesem Jahr in Ga-bun und Äquatorialguinea statt-fand. Nur wenige Spieler schaffen den Sprung in europäische Ligen und landen dort vereinzelt in skandinavischen oder unterklas-sigen englischen Spielklassen. In

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Deutschland spielt der gambische Nationalspieler Dawda Bah beim 1. FC Augsburg.Bei den Olympischen Sommer-spielen 2004 nahmen zwei Sport-ler aus Gambia teil. Zum einen Jaysuma Saidy Ndure, der an den Leichtathletik-Wettbewer-ben 100-Meter und 200-Meter der Männer teilnahm, und zum anderen Adama Njie, die am

800-Meter-Lauf der Frauen teil-nahm. In der Olympischen Ge-schichte Gambias gab es bisher noch keine Medaillen.

Gambia ist auf jeden Fall immer eine Reise wert, nicht ohne Grund ist der Spitzname des freundli-chen Landes an der Atlantikküste „The Smiling Coast of Africa“.

(tp)

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(cs)

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Frau Drechsler, Sie haben vor einigen Wochen den Vorsitz des Fördervereins „Leichtathletik Pro Jena“ übernommen. Was sind die Gründe für Ihr Engagement? Drechsler: „Meine sportliche Karri-ere hat in Jena begonnen und hier legte ich den Grundstein für viele Er-folge. Auch die tollen Wettkämpfe im Ernst Abbe Stadion habe ich noch immer in Erinnerung. Die olympi-sche Kernsportart Leichtathletik ist für mich einer der abwechslungs-reichsten und schönsten Sportarten.

Viele Deutsche Meister, Europa-, Welt-, und Olympiasieger starteten ihre Laufbahn in Jena. Es wäre ein trauriges Ende für die Leichtathletik in Jena, wenn wir es nicht schaf-fen würden an diese Traditionen anzuknüpfen. Wichtig ist es den Nachwuchs in Jena zu fördern und den Jenensern zu zeigen, dass die Leichtathletik lebt. Diese Ziele sind allerdings nur umsetzbar, wenn wir alle Kräfte in Jena bündeln, die es am Ende möglich machen, dass sich

Jena wieder zu Recht als Sportstadt bezeichnen darf.“

Wo sehen Sie Ansatzpunkte, um zu verhindern, dass talentier-te Athleten Jena verlassen und sich anderen Vereinen anschlie-ßen, was spricht für den Leich-athletikstandort Jena? Drechsler: „Jena hat sehr gute Trai-ningsbedingungen, die Sportschule, das tolle Stadion, die neue Trainings-halle, gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer und viele Leichtathletik Fans die mitwirken möchten. Es sind gute Grundvoraussetzungen für die Entwicklung des Nachwuchses. Beruflich haben wir mit der Univer-sität und gemeinsam mit Unterstüt-zung der Wirtschaft und der Kom-mune gute Ausbildungschancen für unsere Sportlerinnen  und Sportler. Wechsel kann man nicht grundsätz-lich ausschließen, aber wir können den Standort in Jena für die Leicht-athletik ausbauen und attraktiver gestalten.“ 

Im Sommer stehen die olym-pischen Spiele in London an. Wel-chen Jenaer Leichtathleten räu-men Sie Chancen für eine Teilnahme ein?

Drechsler: „Katja Demut, unsere Dreispringerin, ist im Olympiakader

und hat gute Platzierungschancen. Robert Hering, der über 200m startet, hat gute Chancen sich für die Staffeln zu qualifizieren. Ich drücke aber auch Sophie Krauel für den Weitsprung die Daumen, die es durchaus schaffen kann sich zu qualifizieren.“

Wie schätzen Sie allgemein die Medaillenchancen der deut-schen Leichathleten bei Olympia ein, wer sind für Sie die Favoriten? Drechsler: „Im Wurfbereich sind wir stark und hier sehe ich die meis-ten Hoffnungen auf Medaillen. Bei den Frauen haben wir Betty Heidler

im Hammerwerfen, Nadine Müller beim Diskus und Christine Obergföll im Speerwurf. Bei den Männern sind es mit Robert Harting (Diskus), Matthias de Zordo (Speer) und Da-vid Storl (Kugel) drei amtierende Weltmeister, die auch bei Olympia um die Medaillen kämpfen werden. Zudem sehe ich bei Anna Battke (Stabhochsprung) und Jennifer Oeser (Siebenkampf) gute Perspektiven für eine Top-Platzierung. Ich persönlich freue mich auch auf das Comeback von Ariane Friedrich und drücke ihr feste die Daumen für eine erfolgreiche Saison.“   

Interview von: Christian Slotta

n ach der Insolvenz des TuS Jena schien die Frage nach der Fort-führung der erfolgreichen Leichtathletiktradition in der Saa-lestadt zunächst fraglich. Die Gründung des Fördervereins „Leichtathletik Pro Jena“ mit der zweimalige Olympiasiegerin

Heike Drechsler an der Spitze ist die Hoffnung wieder da, den Leichtathletiks-tandort Jena weiter zu behalten. Über Ihre Gründe sich in Jena zu engagieren und die Chancen der Jenaer Athleten für die Olympischen Spiele im Sommer sprach sie im Interview mit dem SportStadt Magazin. (cs)

„Alle Kräfte bündeln, um Jena wieder zu

Recht als Sportstadt zu bezeichnen.“

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Page 18: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

18–SportStadt Magazin Ausgabe 1 | Februar 2012

SportStadt Magazin - Leser Johannes Arnold schickte uns ihre Frage an Dr. Trommer:Im vergangenen Jahr zog ich mir einen Achillessehnenriss zu. Ich wurde operiert und trug ein viertel Jahr einen Spezialschuh. Seither bin ich an diesem Bein behindert. Die Wadenmusku-latur ist geschwächt, es fehlt mir sehr die Sicherheit, ich muss mich beim Treppengehen festhalten, stolpere, und auch stehen auf den Zehenspitzen des Fußes ist nicht möglich. Außerdem habe ich in der Fersensohle kein rechtes Ge-fühl. Was kann ich tun, um Bein und Fuß zu stabilisieren?

Dr. Tilo Trommer:In Ihrem Fall scheint die Kraft-minderung nach dem Achilles-sehnenriss und der operativen Behandlung besonders ausge-prägt zu sein. Daher empfiehlt es sich zunächst zu überprüfen, ob die Kontinuität der Achil-lessehne als Kraftüberträger der Wadenmuskulatur zum Fuß erhalten ist. Hierzu ist im Regelfall eine Ultraschallun-tersuchung ausreichend, noch besser ist ein MRT. Da Sie auch ein Taubheitsgefühl im Bereich der Fußsohle haben, ist eine neurologische Untersuchung

mit der Frage sinnvoll, ob nur sensible oder auch für die Ver-sorgung der Wadenmuskulatur selbst verantwortliche Nerven beschädigt sind. Eine Schwäche der Wadenmuskulatur ist häufig ein langfristiges Problem nach Achillessehnenverletzungen. Zur Verbesserung der Kraftsitu-ation ist ein exzentrisches Kraft-training für einen Zeitraum von mindestens drei bis sechs Monaten täglich erforderlich. Hierzu kann man sich zunächst beidbeinig mit den Fußballen auf eine Stufe stellen und dann in den Zehenspitzenstand ge-hen, (ggf. können die Hände am Geländer anfangs unterstützen). Diese Position zwei Sekunden halten und dann die Ferse un-ter die Horizontale absenken, so dass Wadenmuskulatur und Achillessehne gedehnt werden. Dies sollte sechsmal am Tag mit 15 Wiederholungen durch-geführt werden. Begleitendes Balancetraining auf einem Ba-lancekreisel oder eine weichen Matte für fünf bis zehn Minuten täglich verbessern den Effekt. Diese Übungen funktionieren jedoch nur, wenn die Achilles-sehne selbst intakt ist und kein erheblicher Nervenschaden vorliegt. Daher wäre zunächst die Durchführung der oben ge-nannten Diagnostik sinnvoll.Aufgezeichnet von: Christian Slotta

Sie haben sich beim Sport ver-letzt oder wollen wissen, wie man Sportverletzungen vor-beugt? Dann melden Sie sich bei uns. Denn auch in der nächsten Ausgabe steht uns Dr. Trommer wieder für die Beantwortung einer Leserfrage zur Verfügung. Schreiben Sie uns an: [email protected]

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i n der letzten Ausgabe vom Sportstadt Magazin haben wir einen Aufruf gestartet

und einen neuen Mitarbeiter für unser krasses Team ge-sucht. Mit Stefan haben wir ihn nun gefunden. Er küm-mert sich ab sofort um den Verkauf im Laden und wir finden, er passt perfekt zu krasse-shirts.de. Nun wollen wir aber auch eure Meinung hören, was sagt ihr zur Ste-fan? Über Facebook habt ihr die Möglichkeit, abzustim-men. Und das geht ganz ein-fach: Geht bei uns im Laden shoppen, lernt Stefan kennen

und stimmt dann via www.facebook.com/krasseshirts.de (links unter dem Punkt ‚Fragen’) ab. Mit etwas Glück winkt ein 50,- Euro Einkaufs-gutschein. Dazu müsst ihr le-diglich einen Kassenbeleg aus unserem Laden aus dem Zeit-raum 15.Dezember 2011 bis 29.Februar 2012 vorlegen. Wir drücken euch die Dau-men. Dank Stefan haben wir nun auch neue Öffnungszei-ten: Montag bis Freitag von 10-19 Uhr sowie Samstag von 10-16 Uhr könnt ihr unser krasses Sortiment kennenler-nen. (cs)

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Page 19: SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012

SportStadt Magazin—19www.sportstadt-jena.de

VorgeStellt: exotische Sportart Zumba

h eiße Rhythmen, laute Mu-sik und jede Menge Spaß – spätestens seit 2011 ist

Zumba auch in Deutschland der absolute Hit. Aber woher kommt dieser Hype und was unterschei-det Zumba von herkömmlichen Fitnesskursen? Das Sportstadt Magazin ging diesen Fragen nach und traf die Jenaerin Shirin Nikkhah-Shirazi. Die 28jährige Tanzlehrerin aus dem Studio 400 ist seit August auch Zumba-Inst-ructor und weiß, warum Zumba sich immer größerer Beliebtheit erfreut. „Das Besondere an die-sem Fitness-Workout ist, dass man sich weniger wie bei einem Fitnesskurs fühlt, sondern stets das Gefühl hat die ganze Zeit eine Party zu feiern“, erklärt sie. Zumba sei „eine Kombination aus Aero-bic und Tanzen zu lateinamerika-nischen Rhythmen, die einfach

großen Spaß macht.“ Während die Teilnehmer sich aufstellen, steigt Shirin auf ein Podest und laute Musik schallt aus den Boxen. Eine Anleitung erfolgt allerdings nicht, denn Zumba erklärt sich von selbst. Shirin feuert die Teil-nehmer nur an und reißt sie in ihren Bann. Selbst Menschen ohne Rhythmusgefühl sind bei diesem Kurs gut aufgehoben, denn dieser Fitness-Workout ist kinderleicht erlernbar. Neben dem Spaß, den Zumba vermittelt, verbrennt es natürlich auch eine Menge Kalorien und regt das Herz-Kreislauf-System an. Wer nun neugierig geworden ist oder sich vom Zumba-Fieber anste-cken lassen will, kann sich unter www.zumba-jena.de Informatio-nen zur Anmeldung einholen. (cs) Impressum:

SportStadt Magazin

Sportstadt Marketing UG (haftungsbeschränkt)Keßlerstraße 21, 07745 Jena

[email protected]

Geschäftsführer: Marcel Keil, Carl WeberAnzeigenleitung: Marcel Keil

[email protected]

Redaktion: Chefredakteur: Christian Slotta (cs); freie Mitarbeiter: Maximilian Walter (mw), Thomas Pfeifer (tp)

[email protected]

Für den Inhalt eines namentlich gekenn-zeichneten Beitrags ist der Autor verant-wortlich. Sowohl der Chefredakteur als

auch die freien Mitarbeiter sind unter der Adresse des Herausgebers postalisch zu erreichen.

Redaktions- u. Anzeigenschluss: 14 Tage vor Erscheinen

Erscheinungsweise: 10 x pro Jahr Am ersten Mittwoch des Monats, Haushaltsverteilung in Jena u. Saale-Holzland-Kreis u. ausgewählte Stellen sowie Sportvereine.

Auflage: 60.000 Exemplare,nächste Ausgabe am 07.03.2012

Satz &Layout:

Druck: Ehrenklau Alsfeld GmbH Industriepark Ost II Ernst-Diegel-Straße 12 36304 Alsfeld

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